DE1027719B - Schwingschaltung mit steuerbarer Frequenz, insbesondere fuer Fernsehempfaenger - Google Patents
Schwingschaltung mit steuerbarer Frequenz, insbesondere fuer FernsehempfaengerInfo
- Publication number
- DE1027719B DE1027719B DEZ2851A DEZ0002851A DE1027719B DE 1027719 B DE1027719 B DE 1027719B DE Z2851 A DEZ2851 A DE Z2851A DE Z0002851 A DEZ0002851 A DE Z0002851A DE 1027719 B DE1027719 B DE 1027719B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- deflection
- circuit
- pulses
- anode
- frequency
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 claims description 20
- 238000010894 electron beam technology Methods 0.000 claims description 18
- 230000000737 periodic effect Effects 0.000 claims description 15
- 230000008859 change Effects 0.000 claims description 10
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims description 10
- 239000013078 crystal Substances 0.000 claims description 8
- 230000001360 synchronised effect Effects 0.000 claims description 6
- 230000005294 ferromagnetic effect Effects 0.000 claims description 2
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 description 32
- 230000005291 magnetic effect Effects 0.000 description 16
- 230000001133 acceleration Effects 0.000 description 8
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 5
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 5
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 5
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 4
- 230000010363 phase shift Effects 0.000 description 4
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 3
- 230000004907 flux Effects 0.000 description 3
- 230000006698 induction Effects 0.000 description 3
- 230000005415 magnetization Effects 0.000 description 3
- 108090000623 proteins and genes Proteins 0.000 description 3
- PXHVJJICTQNCMI-UHFFFAOYSA-N Nickel Chemical compound [Ni] PXHVJJICTQNCMI-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 230000003321 amplification Effects 0.000 description 2
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 2
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 2
- 230000003111 delayed effect Effects 0.000 description 2
- 239000000696 magnetic material Substances 0.000 description 2
- 239000000463 material Substances 0.000 description 2
- 238000003199 nucleic acid amplification method Methods 0.000 description 2
- 230000004044 response Effects 0.000 description 2
- 230000002441 reversible effect Effects 0.000 description 2
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 2
- 229910000640 Fe alloy Inorganic materials 0.000 description 1
- 230000009471 action Effects 0.000 description 1
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 description 1
- 238000001514 detection method Methods 0.000 description 1
- 230000004069 differentiation Effects 0.000 description 1
- 230000005686 electrostatic field Effects 0.000 description 1
- 230000008030 elimination Effects 0.000 description 1
- 238000003379 elimination reaction Methods 0.000 description 1
- 229910052732 germanium Inorganic materials 0.000 description 1
- GNPVGFCGXDBREM-UHFFFAOYSA-N germanium atom Chemical compound [Ge] GNPVGFCGXDBREM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000001939 inductive effect Effects 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 229910052759 nickel Inorganic materials 0.000 description 1
- 230000036316 preload Effects 0.000 description 1
- 238000009877 rendering Methods 0.000 description 1
- 230000005236 sound signal Effects 0.000 description 1
- 230000003068 static effect Effects 0.000 description 1
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 description 1
- 238000009966 trimming Methods 0.000 description 1
- 230000000007 visual effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03L—AUTOMATIC CONTROL, STARTING, SYNCHRONISATION OR STABILISATION OF GENERATORS OF ELECTRONIC OSCILLATIONS OR PULSES
- H03L7/00—Automatic control of frequency or phase; Synchronisation
Landscapes
- Details Of Television Scanning (AREA)
Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schwingschaltung mit steuerbarer Frequenz.
Schwingschaltungen mit steuerbarer Frequenz werden für zahlreiche Zwecke verwendet. So muß es
z. B. beim Empfang von Fernsehzeichen gewährleistet werden, daß das Bildabtasten im Empfänger
mit dem des Senders stets synchron verläuft. Zu diesem Zweck enthalten die durch Sendestationen
ausgestrahlten Fernsehzeichen Zeilenfrequenz- und Bildfrequenz-Synchronisierimpulse, welche im Empfänger
dazu dienen, die Zeilenfrequenz- und die Bildfrequenz-Ablenkung zu steuern. Es hat sich als
besonders vorteilhaft erwiesen, im Empfänger eine selbsttätige Frequenzsteuerung für die Zeilenfrequenz-Synchronisierschaltung
vorzusehen, um ein Außertrittfallen des synchronen Betriebes in dem Falle zu verhüten, daß erhebliche Störzeichen von Zeit zu
Zeit dem Fernsehzeichen überlagert werden. Um ein zwangläufiges Synchronisieren zu gewährleisten,
können, solche selbsttätigen Frequenzsteuersahalrtunigen.
beispielsweise aus einer Phasenvergleichsanordnung bestehen, die zusammen mit einer Reaktanzröhre
oder einer anderen Frequenzsteuerschaltung betrieben wird. Gewöhnlich sind besondere Empfängerstufen
für jede der Aufgaben der Synchronisierimpulstrennung, des Phasenvergleiches zwischen den ankommenden
Synchronisierimpulsen und den örtlich erzeugten Ablenkimpulsen und der Frequenzsteuerung
des örtlichen Ablenkgenerators vorgesehen. Außerdem wird gewöhnlich ein weiterer Ablenkgenerator benutzt,
um Bildfrequenz-Ablenkimpulse für die Fernseh-Bildwiedergabevorrichtung
zu liefern.
Weiterhin werden in den bekannten Fernsehempfängern mit selbsttätiger Frequenzsteuerung für
den Zeilenfrequenz-Ablenkgenerator oft Dioden zum Phasenvergleich der ankommenden Synchronisierimpulse
mit denjenigen der örtlich erzeugten Ablenkimpulse verwendet. Bei einer solchen Anordnung
können Störimpulse, die zwischen den benachbarten Synchronisierimpulsen auftreten, die Regelspannung
beeinflussen, die an die Frequenzsteuerschaltung gelangt, was eine unrichtige Synchronisierung zur
Folge hat. Um eine derartige falsche Synchronisierung zu vermeiden, ist es zwar bekannt, ankommende
Synchronisierimpulse auszutasten; die hierfür verwendeten Anordnungen haben aber den Nachteil,
daß sie eine zusätzliche Anzahl von Schaltelementen benötigen und deshalb in den handelsüblichen
Fernsehempfängern im allgemeinen nicht verwendet werden.
Gemäß der Erfindung wird in einer Schwingschaltung mit regelbarer Frequenz die gewünschte
Frequenzsteuerung durchgeführt, ohne daß eine besondere Steuerungsstufe, etwa in Form einer Reak-Schwingschaltung
mit steuerbarer Frequenz,
insbesondere für Fernsehempfänger
Anmelder:
Zenith Radio Corporation,
Chicago, 111. (V. St. A.)
Chicago, 111. (V. St. A.)
Vertreter: Dr.-Ing. H. Ruschke, Berlin-Friedenau,
und Dipl.-Ing. K. Grentzenberg, München 27,
Pienzenauerstr. 2, Patentanwälte
Robert Adler, Northfield, 111. (V. St. Α.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
tanzröhre od. dgl., erforderlich ist. Die neue Schaltung ist insbesondere für eine Synchronisierschaltung
eines Fernsehempfängers geeignet.
Die Schaltung gemäß der Erfindung besteht aus einer Schwingschaltung mit steuerbarer Frequenz,
bei der durch ein Filter auf ein angelegtes periodisches Zeichen hin ein fast sinusförmiges Zeichen geliefert
wird, mit dem eine Begrenzerschaltung, durch die das sinusförmige Zeichen in ein Zeichen mit periodischen
plötzlichen Wechseln in der Steilheit umgewandelt wird, gekoppelt ist, die ihrerseits mit
einer differenzierenden Schaltung zum Erzeugen von Impulsen entgegengesetzter Polarität auf die genannten
plötzlichen Wechsel in der Steilheit verbunden ist. Ferner ist diese differenzierende Schaltung mit
einer Anordnung gekoppelt, die nur auf Impulse der einen von den beiden Polaritäten zum Gewinnen
eines periodischen Zeichens anspricht und mit dem Eingang des Filters verbunden ist, wodurch eine
geschlossene Rückkopplungsschleife für ungedämpfte Schwingungen entsteht; weiterhin ist eine Vorrichtung
zum Anlegen eines Steuerzeichens an den Begrenzer zum Ändern der Phase der plötzlichen
Steilheitswechsel zum Steuern der Frequenz der Schwingungen vorgesehen.
709 959/133
Die Erfindung wird nunmehr an Hand der Zeich- mit periodischen plötzlichen Wechseln in der Steilnung
im einzelnen näher erläutert. heit ersetzt werden. Als Schaltung 3 kann irgendeine
Fig. 1 zeigt in Blockdarstellung eine Schwing- bekannte differenzierende Vorrichtung verwendet
Schaltung mit steuerbarer Frequenz gemäß der werden. Die richtungsempfindliche Anordnung 4 kann
Erfindung; 5 aus einem Dioden- oder Trioden-Gleichrichter oder
Fig. 2 und 3 stellen Schaltschemata von Schwing- aber aus einem Ablenkgenerator mit einer Entschaltungen
mit steuerbarer Frequenz gemäß der ladungsröhre mit oder ohne Leistungsendstufe beErfindung
dar; stehen.
Fig. 4 zeigt schematisch einen Fernsehempfänger Die Schaltschemata der Ausführungsbeispiele der
mit einer Schwingschaltung gemäß der Erfindung; io Schwingschaltungen mit steuerbarer Frequenz gemäß
Fig. 5 stellt einen anderen Fernsehempfänger mit der Erfindung sind in Fig. 2 und 3 dargestellt. Gemäß
einer Schwingschaltung gemäß der Erfindung dar. Fig. 2 dient ein Strom-Resonanzkreis, bestehend aus
Die in Fig. 1 schematisch dargestellte Schwing- dem Kondensator 7, der Induktivität 8 und der
Schaltung mit regelbarer Frequenz nach der Erfin- Primärwicklung 9 eines Übertragers, als Filter zum
dung enthält ein Filter 1, eine Begrenzerschaltung 2, 15 Liefern einer fast sinusförmigen Schwingung,
eine differenzierende Schaltung 3 und eine richtungs- Der ferromagnetische Kern 10 des Übertragers
empfindliche Anordnung 4, die Impulse nur einer dient zum Beschneiden infolge der vorhandenen
Polarität durchläßt; ferner wird über die Leitung 5 Hysteresis. Deshalb besteht der Kern 10 aus einem
die richtungsempfindliche Anordnung 4 mit dem FiI- Werkstoff mit einer stufenförmigen Magnetisierungster
1 gekoppelt, so daß das von dieser Anordnung 20 kennlinie, ζ. B. aus einer an sich bekannten Nickelkommende Zeichen zum Filter 1 gelangt, eine ge- Eisen-Legierung. Die Differenzierung erfolgt in an
schlossene Rückkopplungsschleife entsteht und in sich bekannter Weise infolge des induktiven Widerdieser
Schaltung ungedämpfte Schwingungen erzeugt Standes der Sekundärwicklung 11, die mit dem Einwerden.
Das Filter 1 liefert eine fast sinusförmige gangskreis der Triode 12 gekoppelt ist. Die Triode 12
Schwingung, welche mittels des Begrenzers 2 in eine 25 erhält durch ihren Gitterableitwiderstand eine solche
rechteckige oder in einer anderen Weise geänderte Vorspannung, daß sie nur auf positive Impulse an-Wellenform
mit plötzlichen Wechseln der Steilheit spricht. Die Belastung der Triode 12 besteht aus dem
umgeformt wird. Impulse mit entgegengesetzter vorerwähnten Stromresonanzkreis, wodurch die RückPolarität
werden auf solche plötzlichen Wechsel hin kopplungsschleife entsteht. Das Steuerzeichen wird
von der differenzierenden Schaltung 3 erzeugt; Im- 30 den Klemmen 13 und 14 der auf dem Kern 10 liegenpulse
von nur einer Polarität werden durch die den Zusatzwicklung 15 zugeführt. In der Praxis
richtungsempfindliche Anordnung 4 durchgelassen, so kann die Streuinduktivität der Primärwicklung die
daß ein periodischer Ausgangsimpuls entsteht, der besondere Induktionsspule 8 ersetzen,
seinerseits auf das Filter 1 rückgekoppelt wird. Eine Im Betrieb erzeugt der sinusförmige, in der
nicht dargestellte Verstärkerstufe kann vorgesehen 35 Primärwicklung fließende Strom eine fast rechtsein,
damit wenigstens eine Verstärkung von einem eckige Kurve des magnetischen Flusses im Kern 10
Neper sichergestellt ist, so daß in der Schaltung infolge seiner stufenförmigen Magnetisierungskennungedämpfte
Schwingungen umlaufen, obgleich vor- linie. Die steilen vorderen und hinteren Wellenzugsweise
die Schaltelemente 1, 2, 3 und 4 so gebaut fronten der rechteckigen magnetischen Flußkurve
sein sollen, daß sie eine zulänglich große Spannungs- 40 werden infolge der differenzierenden Wirkung der
Verstärkung liefern und außerdem ihre sonstigen, Induktivität der Sekundärwicklung 11 in Spannungsihnen
zugeordneten Aufgaben erfüllen. Eine Steuer- impulse entgegengesetzter Polarität umgewandelt;
zeichenquelle 6 ist mit dem Begrenzer 2 gekoppelt, die negativen Impulse werden durch die Triode 12
um die Phase der plötzlichen Wechsel der Steilheit gesperrt.
am Ausgang des Begrenzers 2 gegenüber der Phase 45 Die Phasenlage der Vorder- und Hinterflanken
des zugeführten Eingangszeichens zu ändern und um der rechteckigen Kurve des magnetischen Flusses
somit die Frequenz der Schwingung zu steuern. Das durch den Kern 10 ändert sich entsprechend dem an
von der Spannungsquelle 6 kommende Steuerzeichen die Klemmen 13 und 14 angelegten Steuerzeichen,
kann — bei einer selbsttätigen Frequenzsteuer- In gleicher Weise ändert sich die Phase des differenschaltung
— ein einseitig gerichtetes Zeichen oder 50 zierten Impulses am Eingangsstromkreis des Gleichbei
einem Frequenzmodulator ein Nachrichten- richters. Durch eine solche Phasenänderung wird
Zeichen sein. z. B. bei einem auf Phasenverschiebungen ansprechen-
Die Einzelschaltungen der Schwingschaltung mit den Oszillator ein Wechsel in der Betriebsfrequenz
regelbarer Frequenz nach der Erfindung können auftreten. Damit eine selbsttätige Frequenzsteuerung
verschiedenartig aufgebaut sein. So kann das Filter 1 55 erfolgt, kann das den Klemmen 13 und 14 zugeführte
z. B. aus einem passiven Schwingungskreis mit Steuerzeichen eine einseitig gerichtete, von einer
konzentrierten Induktivitäten und Kapazitäten, einem Phasenvergleichsanordnung stammende Ausgangspiezoelektrischen
Kristall oder irgendeinem anderen Spannung sein; um eine frequenz-modulierte AusResonanzkreis bestehen. Der Begrenzer 2 kann als gangsspannung zu liefern, kann das Steuerzeichen
Ablenksteuerröhre, als eine in der Intensität Steuer- 60 aber auch von anderer Natur sein, z. B. ein niederbare Röhre mit einer stufenartigen Übertragungs- frequentes Zeichen.
kennlinie oder als Übertragerkern ausgebildet sein, Bei der Schaltung nach Fig. 3 wird eine durch
welcher eine stufenförmige Magnetisierungskurve einen piezo-elektrischen Kristall 16 gesteuerte, sinusaufweist,
indem jedes dieser Schaltmittel die sinus- förmige Schwingung dem Eingangsgitter 17 der
förmige Eingangsschwingung in einen rechteckigen 65 Elektronenröhre 18 der Bauart mit Intensitäts-Zeichenimpuls
umformt. Steuerung und stufenförmiger Übertragungskennlinie
Dieses ist jedoch nicht die hauptsächliche Eigen- zugeführt. Die Kathode dieser Röhre 18 ist über den
schaft des Begrenzers 2, und sie kann durch einen Widerstand 19 geerdet, und zwischen das Eingangseinfachen
Einweggleichrichter oder eine andere Vor- gitter 17 und Erde ist der Kondensator 20 geschaltet,
richtung zum Erzeugen eines geänderten Zeichens 70 Die Anode 21 der Röhre 18 liegt an dem positiven
Spannungspol B + über die Primärwicklung 22 des Ausgangsübertragers 22, dessen Sekundärwicklung 23
über den Reihenwiderstand 24 mit der Diode oder dem Germanium-Gleichrichter 25 verbunden ist. Zum
Schließen des Rückkopplungskreises ist der Gleichrichter 25 mit dem piezo-elektrischen Kristall gekoppelt.
Die Klemmen 26 und 27 zum Anlegen der Steuerzeichen sind mit den Klemmen des Widerstandes
19 verbunden.
Im Betrieb wirkt der piezo-elektrische Kristall 16 wie ein auf Schwingungen ansprechendes Filter, wodurch
eine fast sinusförmige Schwingung am Kondensator 20 auftritt, und die eine stufenförmige Übertragungskennlinie
aufweisende Röhre 18 dient als Begrenzer, um das sinusförmige Eingangszeichen in
ein rechteckiges Zeichen mit steilen vorderen und hinteren Impulsfronten umzuformen. Die vorderen
und hinteren Impulsfronten werden infolge der Induktivität der Sekundärwicklung 23 differenziert
und liefern Impulse von abwechselnd entgegengesetzten Richtungen. Die negativen Impulse werden
über den Gleichrichter 25 gelöscht. Die positiven Impulse werden dem piezo-elektrischen Kristall 16
zugeführt, welcher wie ein passiver Schwingungskreis arbeitet und zu sinusförmigen Schwingungen angeregt
wird.
Die Schwingschaltung mit regelbarer Frequenz gemäß der Erfindung ist insbesondere zum Synchronisieren
in einem Fernsehempfänger geeignet, wie er in Fig. 4 dargestellt ist. Bei diesem Fernsehempfänger
werden die ankommenden Fernsehzeichen von einer Antenne 28 empfangen, durch einen Hochfrequenzverstärker
29 verstärkt und durch eine Überlagerungsstufe 30 in der Frequenz gewandelt. Die
von der Überlagerungsstufe 30 kommenden Zwischenfrequenztonzeichen werden durch den Zwischenfrequenzverstärker
31 verstärkt und darauf mittels eines Begrenzer- und Frequenzdemodulators 32 begrenzt
und gleichgerichtet. Die niederfrequente Ausgangsspannung des Demodulators 32 wird durch den
Niederfrequenzverstärker 33 verstärkt und einem Lautsprecher 34 oder einer anderen Tonwiedergabevorrichtung
zugeführt.
Die von der Überlagerungsstufe 30 kommenden Zwischenfrequenzbildzeichen werden durch einen
Zwischenf requenzbildverstärker 35 verstärkt und einem Bilddemodulator 36 zugeführt. Die vom Bilddemodulator
36 kommenden gleichgerichteten Bildzeichen werden dem Bildverstärker 37 und von dort dem
Eingangskreis einer Kathodenstrahlröhre 38 oder einer anderen Bildwiedergabevorrichtung zugeführt.
Wahlweise kann ein Differenzträger-System verwendet werden, in welchem Fall die Zwischenfrequenzverstärkung
von Bild- und Tonzeichen in einem einzigen Kanal vorgenommen wird.
Um den synchronen Lauf im Empfänger sicherzustellen, ist außerdem eine Synchronisierschaltung
mit dem Bildfrequenz-Ablenkgenerator 39 und dem Zeilenfrequenz-Ablenkgenerator 40 vorgesehen. Die
Bildfrequenz-Ablenkspannungen vom Generator 39 und die Zeilenfrequenz-Ablenkspannungen vom Generator
40 werden an die zugeordneten Ablenkspulen 41 bzw. 42 der Bildwiedergabevorrichtung 38 angelegt.
Bei den bekannten Fernsehempfängern wird der synchrone Lauf der Bildfrequenz- und Zeilenfrequenz-Ablenkgeneratoren
durch eine Synchronisierschaltung mit einem Synchronisierimpulstrenner, einer Phasenvergleichsstufe
und einer Reaktanzröhre für selbsttätige Frequenzregelung oder einer anderen Frequenzregelschaltung,
die auf die Synchronisierimpulse des gleichgerichteten Fernsehzeichens für die Frequenz-
und Phasensynchronisierung des jeweiligen Ablenkgenerators anspricht, erreicht; bei den bekannten
Empfängern werden diese Aufgaben durch eine ziemlich verwickelte Schaltung mit wenigstens drei
Elektronenröhren gelöst. Diese sämtlichen Aufgaben können dagegen durch die erfindungsgemäße Schwingschaltung
in einfacher Weise durchgeführt werden.
Das demodulierte Fernsehsignal mit positiven Zeilenfrequenz- und Bildfrequenz-Synchronisierimpulsen
wird von den Klemmen 43 und 44 des Bildverstärkers 37 über einen Kopplungskondensator 45
und einen Gitterwiderstand 46 dem Steuergitter 47 und der unmittelbar geerdeten Kathode 48 im linken
System 49 der Elektronenröhre 50 (vgl. Fig. 4) zugeführt. Bündelungselektroden 51, 52 und 53 sind im
Innern der Röhre mit der Kathode 48 verbunden. Die Beschleunigungselektroden 54 und 55 liegen an
dem positiven Pol B+ einer Gleichspannungsquelle über den Widerstand 56 und sind über den Überbrückungskondensator
57 geerdet. Die Anode 58 ist im Innern des Kolbens an die Ablenkelektrode 59 des rechten Systems 60 der Elektronenröhre 50 und
außerdem über die Reihenwiderstände 61 und 62 an den positiven Pol B+ der Spannungsquelle angeschlossen;
parallel zum Widerstand 64 liegt der Kondensator 63, und ein weiterer Kondensator 64
ist zwischen die Verbindungsstelle 65 der Kondensatoren 61 und 62 und Erde geschaltet. In gleicher
Weise ist die Anode 66 insbesondere im Innern des Kolbens mit der Ablenkelektrode 67 des rechten
Systems 60 und außerdem über die Reihenwiderstände 68 und 69 mit dem positiven Pol 5+ der Spannungsquelle verbunden. Parallel zum Widerstand 68 liegt
der Kondensator 70; der Kondensator 71 ist zwischen die Verbindungsstelle 72 der Widerstände 68 und 69
und Erde geschaltet. Jede Verbindungsstelle 65 und 72 ist über den Widerstand 74 bzw. 75 mit der
Endanode 73 verbunden. Die Endanode 73 liegt am positiven Pol B+ der Spannungsquelle über den
Ausgangsbelastungswiderstand 76 und ferner an dem Bildfrequenz-Ablenkgenerator 39; an die Endanode
73 ist außerdem der geerdete, speichernde Kondensator 77 angeschlossen.
Der Elektronenstrahlerzeuger 48, die Bündelungselektrode 51 und die Beschleunigungselektroden 54
und 55 des linken Systems 49 der Elektronenröhre 50 sind auch in das rechte System 60 eingebaut. Das
rechte System 60 enthält außerdem elektrostatische Ablenkelektroden 59 und 67, welche mit den Anoden
58 und 66 des linken Systems 49 verbunden sind. Das rechte System 60 weist außerdem die Ausgangsanode
78 und die Auffanganode 79 mit ihrem Auffangende 79 α auf, das bezüglich der nicht abgelenkten
Bahn des von der Kathode 48 ausgehenden Elektronenstrahles in der Mitte angeordnet ist. Die
Auffanganode 79 ist im Innern des Kolbens mit den Beschleunigungselektroden 54 und 55 verbunden. Die
Ausgangsanode 78 ist über den Belastungswiderstand 80 an den positiven Pol B+ der Spannungsquelle
und mittels einer den Kopplungskondensator 81 und den Eingangswiderstand 82 enthaltenden, differenzierenden
Schaltung an den Zeilenfrequenz-Ablenkgenerator 40 angeschlossen.
Der z. B. in bekannter Weise ausgebildete Generator 40 speist die Ablenkspule 42, mit der ein kleiner
Widerstand 83 in Reihe geschaltet ist. Der Spannungsabfall am Widerstand 83 wird der Reihenschaltung
aus der mit der Elektronenröhre 50
7 8
zusammenarbeitenden, magnetischen Ablenkspule 84 Kondensator 81 und der Widerstand 82 gekoppelt,
und dem Abstimm- und Phasenkondensator 85 zu- die so bemessen sind, daß diese Reihenschaltung eine
geführt, die auf die Zeilenfrequenz abgestimmt ist. Zeitkonstante aufweist, welche gegenüber der Zeilen-
Im Betrieb werden die demodulierten Fernseh- frequenzperiode kurz ist, wodurch eine differenzie-
zeichen, die die positiven Zeilenfrequenz- und Bild- 5 rende Wirkung entsteht.
frequenz-Synchronisierimpulse enthalten, über den Ist der Nulldurchgang des Stromes in der Spule
Kopplungskondensator 45 und den Gitterwiderstand 84 nicht genau in Phase mit den ankommenden
46 auf das Steuergitter des linken Systems 49 der Zeilenfrequenz-Synchronisierimpulsen, so wird die
Elektronenröhre 50 gegeben. Um abgetrennte doppelt Phase des an dem Widerstand 80 auftretenden Ausbegrenzte
Synchronisierzeichen zu erhalten, ist die io gangsimpulses selbsttätig um einen Betrag pro-Zeitkonstante
der den Kondensator 45 und den portional zur Abweichung vom Synchronismus und
Widerstand 46 enthaltenden Eingangsschaltung vor- in einer solchen Richtung gedreht, daß der Synzugsweise
wenigstens so groß, daß sie der Periode chronismus wiederhergestellt wird,
der Bildsynchronisierfrequenz entspricht. Da die Die ankommenden Zeilenfrequenz-Synchronisier-Kennlinie des Steuergitters 47 einen stufenförmigen 15 impulse können z. B. vorübergehend gegenüber dem Verlauf mit zwei Eingangsspannungsbereichen mit durch die Spule 84 fließenden Ablenkstrom in der einer Steilheit von fast 0, die durch einen Eingangs- Phase nacheilen. Wenn die Polarität des die Spule Spannungsbereich hoher Steilheit getrennt sind, auf- 84 durchfließenden Stromes derart ist, daß der weist, läßt das Steuergitter 47 den linken Teil des flächenförmige Elektronenstrahl von der Auffangflächenförmigen Elektronenstrahles nur dann durch, 20 anode 79 zur Ausgangsanode 78 bewegt wird, d. h. wenn das Steuergitterpotential einen vorbestimmten wenn die Schwingung des Ableukstromes fast in dem minimalen positiven Wert überschreitet, d. h., das Augenblick durch Null geht, wenn ein Zeilenfrequenz-Steuergitter 47 wirkt als selektive Strahlsperre. Synchronisierimpuls erwartet wird, wird ein größerer Bei dem Eingangsstromkreis mit passender Zeit- Teil des Strahles, der durch das Steuergitter 47 wähkonstante wird das Gitter 47 durch den fließen- 25 rend des Synchronisierimpulszwischenraumes läuft, den Gitterstrom während der Synchronisierimpuls- von der Anode 66 als von der Anode 58 aufgefangen; zwischenräume selbsttätig vorgespannt. Da das Die Spannung an der Anode 66 wird somit gegen-Steuergitter 47 auf eine geschlitzte Beschleunigungs- über der an der Anode 58 sinken. Daher wirkt das elektrode folgt, ist die Gitterstromkennlinie begrenzt, elektrostatische Ablenkungsfeld, zwischen den mit und nur die mittleren Synchronisierimpulsteile wer- 30 der Anode 58 bzw. 66 unmittelbar verbundenen Abden in dem durch das Steuergitter 47 hindurch- lenkungselektroden 59 und 67 dem in der Spule 84 gehenden Elektronenstrahl wiedergegeben. aufgebauten magnetischen Ablenkungsfeld entgegen,
der Bildsynchronisierfrequenz entspricht. Da die Die ankommenden Zeilenfrequenz-Synchronisier-Kennlinie des Steuergitters 47 einen stufenförmigen 15 impulse können z. B. vorübergehend gegenüber dem Verlauf mit zwei Eingangsspannungsbereichen mit durch die Spule 84 fließenden Ablenkstrom in der einer Steilheit von fast 0, die durch einen Eingangs- Phase nacheilen. Wenn die Polarität des die Spule Spannungsbereich hoher Steilheit getrennt sind, auf- 84 durchfließenden Stromes derart ist, daß der weist, läßt das Steuergitter 47 den linken Teil des flächenförmige Elektronenstrahl von der Auffangflächenförmigen Elektronenstrahles nur dann durch, 20 anode 79 zur Ausgangsanode 78 bewegt wird, d. h. wenn das Steuergitterpotential einen vorbestimmten wenn die Schwingung des Ableukstromes fast in dem minimalen positiven Wert überschreitet, d. h., das Augenblick durch Null geht, wenn ein Zeilenfrequenz-Steuergitter 47 wirkt als selektive Strahlsperre. Synchronisierimpuls erwartet wird, wird ein größerer Bei dem Eingangsstromkreis mit passender Zeit- Teil des Strahles, der durch das Steuergitter 47 wähkonstante wird das Gitter 47 durch den fließen- 25 rend des Synchronisierimpulszwischenraumes läuft, den Gitterstrom während der Synchronisierimpuls- von der Anode 66 als von der Anode 58 aufgefangen; zwischenräume selbsttätig vorgespannt. Da das Die Spannung an der Anode 66 wird somit gegen-Steuergitter 47 auf eine geschlitzte Beschleunigungs- über der an der Anode 58 sinken. Daher wirkt das elektrode folgt, ist die Gitterstromkennlinie begrenzt, elektrostatische Ablenkungsfeld, zwischen den mit und nur die mittleren Synchronisierimpulsteile wer- 30 der Anode 58 bzw. 66 unmittelbar verbundenen Abden in dem durch das Steuergitter 47 hindurch- lenkungselektroden 59 und 67 dem in der Spule 84 gehenden Elektronenstrahl wiedergegeben. aufgebauten magnetischen Ablenkungsfeld entgegen,
Wenn nun der durch die magnetische Ablenkspule und die seitliche Ablenkung des Strahles im rechten
84 fließende Wechselstrom eine solche Phase auf- System 60 der Elektronenröhre 50 von links nach
weist, daß er genau dann durch Null läuft, wenn die 35 rechts wird verzögert.
Zeilenfrequenzsynchronisierimpulse auftreten, so wird Während der betrachteten Schwingungsperiodfi
der Elektronenstrahl, der durch das Steuergitter 47 wird daher die Bewegung des Strahles von der Aufhindurch
während der Zeilenfrequenz-Synchronisier- fanganode 79 zur Ausgangsanode 78 verzögert, und
impulszwischenräume läuft, nicht abgelenkt und der am Widerstand 82 auftretende negative Impuls
gleichmäßig zwischen den Anoden 58 und 66 auf- 40 bleibt in Phase mit dem ankommenden Zeilenfrequenzgeteilt.
Infolgedessen sind die Ausgangsspannungen Synchronisierimpuls.
an den Ausgangskreisen der Anode 58 bzw. 66 ein- Kommen andererseits die Zeilenfrequenz-Synchroni-
ander gleich, wenn sich der Ablenkstrom genau in sierimpulse in einem Augenblick dem der Spule 84
Phase mit den ankommenden Zeilenfrequenz-Syn- zugeführten Ablenkzeichen zuvor, so wird die Span-
chronisierimpulsen befindet. 45 nung an der Anode 58 gegenüber der der Anode 66
Gleichzeitig wird der Teil des flächenförmigen herabgesetzt, und das sich zwischen den Ablenk-Strahles,
der von dem Elektronenstrahlerzeuger 48 elektroden 59 und 67 einstellende elektrostatische Abin
das rechte System 60 der Elektronenröhre 50 ge- lenkfeld wird in eine solche Richtung abgelenkt, daß
sendet wird, periodisch in einer seitlichen Richtung die seitliche Ablenkung des Strahles im rechten
entsprechend dem durch die Spule 84 aufgebauten 50 System 60 unterstützt wird, und die Auslösung des
magnetischen Ablenkungswechselfeld abgelenkt. So- am Widerstand 82 auftretenden, negativen Impulses
mit wird ein negativer Impuls am Widerstand 82 beschleunigt. Auf diese Weise wird die Phasenverjedesmal
dann auftreten, wenn der Strahl sich von Schiebung des in der Spule 84 auftretenden Ablenkder
Auffanganode 79 zur Ausgangsanode 78 bewegt, stromes bezüglich der ankommenden Zeilenfrequenz-
und ein positiver Impuls entsteht am Widerstand 82 55 Synchronisierzeichen kompensiert,
stets dann, wenn der Strahl sich zurück von der Durch das linke System 49 der Elektronenröhre 50 Ausgangsanode 78 zur Auffanganode 79 bewegt. werden somit die Synchronisierzeichen getrennt und Weist der durch die Spule 84 fließende Ablenkstrom, die Phasen für die selbsttätige Frequenzsteuerung wie bereits angenommen worden ist, eine solche ausgeglichen. Ein Abweichen vom Phasensynchronis-Phase auf, daß er durch Null genau in den Augen- 60 mus zwischen den ankommenden Zeilenfrequenzblicken geht, wenn die Zeilenfrequenz-Synchronisier- Synchronisierimpulsen und den vom Generator 40 impulse auftreten, und wenn die Spule 84 bezüglich gelieferten Ablenkimpulsen spiegelt sich in einer Under. Elektronenröhre 50 so magnetisiert ist, daß der symmetrie zwischen den Spannungen an den Anoden Elektronenstrahl im rechten System 60 in diesen 58 und. 66 wider. Diese Spannungsunisymmetrie wird Augenblicken von der Auffanganöde 79 zur Aus- 65 unmittelbar auf die elektrostatischen Ablenkelektroden gangsanode 78 bewegt wird, so treten am Widerstand 59 und 67 in dem Sinne übertragen, daß die am 82 negative Impulse synchron mit den Zeilenfrequenz- Widerstand 82 auftretenden negativen Ausgangs-Synchronisierimpulsen auf. Diese Impulse dienen impulse zur Kompensation der Phasendifferenz um zur Kippauslösung des Zeilenfrequenz-Ablenkgene- einen gerade ausreichenden Betrag beschleunigt oder rators 40, und daher sind mit dem Generator 40 der 70 verzögert werden. Der Zeilenfrequenz-Ablenkgene-
stets dann, wenn der Strahl sich zurück von der Durch das linke System 49 der Elektronenröhre 50 Ausgangsanode 78 zur Auffanganode 79 bewegt. werden somit die Synchronisierzeichen getrennt und Weist der durch die Spule 84 fließende Ablenkstrom, die Phasen für die selbsttätige Frequenzsteuerung wie bereits angenommen worden ist, eine solche ausgeglichen. Ein Abweichen vom Phasensynchronis-Phase auf, daß er durch Null genau in den Augen- 60 mus zwischen den ankommenden Zeilenfrequenzblicken geht, wenn die Zeilenfrequenz-Synchronisier- Synchronisierimpulsen und den vom Generator 40 impulse auftreten, und wenn die Spule 84 bezüglich gelieferten Ablenkimpulsen spiegelt sich in einer Under. Elektronenröhre 50 so magnetisiert ist, daß der symmetrie zwischen den Spannungen an den Anoden Elektronenstrahl im rechten System 60 in diesen 58 und. 66 wider. Diese Spannungsunisymmetrie wird Augenblicken von der Auffanganöde 79 zur Aus- 65 unmittelbar auf die elektrostatischen Ablenkelektroden gangsanode 78 bewegt wird, so treten am Widerstand 59 und 67 in dem Sinne übertragen, daß die am 82 negative Impulse synchron mit den Zeilenfrequenz- Widerstand 82 auftretenden negativen Ausgangs-Synchronisierimpulsen auf. Diese Impulse dienen impulse zur Kompensation der Phasendifferenz um zur Kippauslösung des Zeilenfrequenz-Ablenkgene- einen gerade ausreichenden Betrag beschleunigt oder rators 40, und daher sind mit dem Generator 40 der 70 verzögert werden. Der Zeilenfrequenz-Ablenkgene-
rator 40 wird somit genau im passenden Augenblick ausgelöst, um den Ablenkvorgang des Bildempfängers
synchron mit dem des Senders zu halten.
Um Synchronisierfehler und ein »Außertrittfallen« zu vermeiden, wenn die ankommenden Zeilenfrequenz-Synchronisierimpulse
durch äußere Störzeichen vorübergehend überdeckt werden, ist der mit den Anoden 58 bzw. 66 zusammenarbeitende Ausgangskreis,
der im einen Fall den Widerstand 62 und den Kondensator 64 und im anderen Fall den Widerstand
69 und den Kondensator 71 enthält, in seiner Zeitkonstante so bemessen, daß sie dem Vielfachen einer
Zeilendauer entspricht. Die Zeitkonstante kann z. B. annähernd gleich dem Hundertfachen einer Zeilendauer
gewählt werden. Wie in den bekannten selbsttätigen Frequenzsteueranordnungen muß jedoch die
speichernde Wirkung der Ausgangskreise so weit eingeschränkt sein, daß der Zeilenfrequenz-Ablenkgenerator
anfänglich in Phase mit den ankommenden Zeilenfrequenz-Synchronisierimpulsen arbeiten kann,
wenn der Empfänger in Betrieb genommen wird.
Die Kondensatoren 65 und 70 dienen zum Ableiten der zwischen den Ablenkelektroden 59 und 67 auftretenden
Wechselkomponenten der Regelspannungen, zu demselben Zweck kann zwischen die Ablenkelektroden
59 und 67 ein einzelner, nicht dargestellter Kondensator geschaltet werden. Da die an den Elektroden
58 und 66 auftretenden Spannungen für die selbsttätige Frequenzregelung durch Anlagen an die
elektrostatischen Ablenkelektroden benutzt werden, können diese Spannungen unmittelbar an die Ablenkplatten
gelegt werden; Sperrkondensatoren werden nicht benötigt, weil ein elektrostatisches Ablenksystem
am wirksamsten arbeitet, wenn gleiche positive Vorspannungen an den elektrostatischen Ablenkelektroden
liegen.
Da die Zeitkonstante des den Kondensator 45 und den Widerstand 46 enthaltenden Eingangskreises
wenigstens so lang wie die Periode der Bildfrequenz gemacht wird, so werden die Bildfrequenz-Synchronisierimpulse
außerdem abgetrennt, und die mittleren Teile dieser Impulse liefern am Belastungswiderstand
76 negative Impulse mit gleichbleibender Amplitude.
Diese Impulse können durch den Kondensator 77 integriert und dem Bildfrequenz-Ablenkgenerator 39
zugeführt werden, um den Synchronismus der Bildfrequenzablenkung im Empfänger mit der des Senders
aufrechtzuerhalten. Es sei bemerkt, daß Teile der Bildsynchronisier-Impulse in dem am Widerstand
76 auftretenden Ausgangszeichen nicht wiedergegeben werden, weil der Strahl durch die Anoden
58 und 66 vorübergehend aufgefangen wird, wenn er auf diese Anoden durch die magnetische Ablenkspule
84 gelenkt wird. Infolge der symmetrischen Anordnung der Anoden 58 und 66 bezüglich der Bahn des
unabgelenkten, durch das Steuergitter 47 hindurchgehenden Elektronenstrahles wird gewährleistet, daß
diese Ungleichmäßigkeiten in den Bildfrequenz-Ausgangsimpulsen auf die Zeilensprungbildabtastung im
Empfänger keinen ungünstigen Einfluß ausübt. Bei der Anordnung nach Fig. 4 werden jedoch die Ungleichmäßigkeiten
in den Bildfrequenz-Impulsen, die zum Antrieb des Generators 39 dienen, durch die
Widerstände 74 und 75 vermieden, die derart geschaltet sind, daß die Ausgangsspannungen der
Anoden 58 und 66 sich, zu dier der Enidianode 73
summieren, um die Bildfrequenz-Ausgangsimpulse zu erhalten.
Außerdem können die Bildfrequenz-Ausgangsimpulse auch unmittelbar von den Anoden 58 und 66
gewonnen werden, wenn diese Anoden genügend breit ausgebildet werden, um die durch den an die Spule
84 gelegten Ablenkstrom seitlich abgelenkten Elektronen des Strahles vollständig aufzunehmen.
Eine solche Anordnung macht eine getrennte Auffanganode überflüssig; es dürfte jedoch zur Vermeidung von Störungen, wie später erklärt wird, vorzuziehen sein, eine Sammelanode in Verbindung mit schmalen Anoden 56 und 66 zu verwenden.
Eine solche Anordnung macht eine getrennte Auffanganode überflüssig; es dürfte jedoch zur Vermeidung von Störungen, wie später erklärt wird, vorzuziehen sein, eine Sammelanode in Verbindung mit schmalen Anoden 56 und 66 zu verwenden.
ίο Da die magnetische Ablenkung für das rechte
System 60 der Elektronenröhre 50 durch den Ausgangsstrom des Zeilenfrequenz-Ablenkgenerators 40
erfolgt und die Ausgangsspannung der Anode 78 dieses Systems Kippimpulse für den Zeilenfrequenz-Ablenkgenerator
40 liefert, wird eine Rückkopplungsschleife hergestellt, durch die sich selbst erregende
Ablenkschwingungen erzeugt werden. Der Zeilenablenkgenerator 40 könnte an sich auch fremderregt
sein, zur Sicherung des Einsatzes der Schwingung in der Rückkopplungsscheibe ist jedoch ein Generator
vorzuziehen, der selbsterregte Schwingungen liefert.
Wenn ein Ablenkgenerator verwendet wird, der auf positive Kippimpulse anspricht, ist es lediglich
erforderlich, die Richtung des durch die Spule 84 erzeugten magnetischen Feldes umzukehren.
Bei dem dargestellten Beispiel ist zu empfehlen, die seitliche magnetische Ablenkung des flächenförmigen
Elektronenstrahles durch eine äußere Spule 84 zu bewirken, die mit dem Zeilenfrequenz-Ablenkstrom
gespeist wird. Um eine maximale Ablenkung für eine gegebene Feldstärke zu erhalten, ist es empfehlenswert,
sämtliche, der zweiten Beschleunigungselektrode 55 folgende Elektroden aus nichtmagneti-
schem Werkstoff herzustellen. Als Material für den Elektronenstrahlerzeuger und das Intensitäts-Steuer-System
kommt jeder magnetische oder unmagnetischev
Werkstoff in Betracht, da die Ablenkung in diesem Teil der Vorrichtung ziemlich unwichtig ist.
Während bei der Anordnung nach Fig. 4 ein abgezweigter Teil des Ausgangsstromes vom Ablenkgenerator
dazu benutzt wird, um die Ablenksteuerspule 84 zu erregen, ist es klar, daß für diesen Zweck
auch ein anderer Strom, der synchron mit der Zeilenablenkfrequenz läuft, verwendet werden kann. Um
eine hinreichende seitliche Ablenkung des Elektronenstrahles zu erreichen, ist in der Praxis ein Ablenkungsfeld
von etwa 10 Gauß erforderlich; dieses entspricht weniger als 1% der durch die Zeilen-So
frequenz-Ablenkspulen 42 im Joch der Bildwiedergabevorrichtung 38 verbrauchten Energie.
Ein gemäß der E-rfinidung gebautes Synchronisiersteuergerät
gewährt große Vorteile in einem Fernsehempfänger. Die SynAronisierzaichm trennung, der
Phasenvergleich für selbsttätige Frequenzsteuerung und die Frequenzsteueriung des Zeilenfrequenz-Ablenkgenerators
werden sämtlich in einer Stufe durch eine einzige einfache Elektronenröhre mit einem minimalen
Aufwand von zugehörigen Stromkreisen erreicht.
Bei der Anordnung nach Fig. 4 wird außerdem ein weiterer Vorteil erzielt. Während das Steuergitter
47 derart gesteuert wird, daß es ausgewählte mittlere Teile der ankommenden Synchronisierimpulse
durchläßt, werden fremde Störimpulse hinreichender Amplitude außerdem durchgelassen, so
daß sie sich in den Synchronisierimpulsbereich zwischen benachbarten Synchronisierimpulsen erstrecken.
Diese fremden Störimpulse tragen jedoch keineswegs wesentlich zur Ausgangsspannung der
709 959/133
11 12
Phasenvergleichsanordnung bei, da die durch das 85 zugeführt, wodurch eine periodische, seitliche Ab-Steuergitter
47 während der Zwischenräume zwischen lenkung des Elektronenstrahles im Innern der Röhre
den benachbarten Synchronisierimpulsen durch- 86 hervorgerufen wird. Die vom Generator 40
gehenden Elektronen sämtlich außer von zwei kleinen kommenden Zeilenfrequenz-Impulse werden an die
Zeitabschnitten jeder Zeilenfrequenzperiode infolge 5 nicht dargestellte Zeilenfrequenz-Ablenkspule der
der Wirkung der Ablenksteuerspule 84 von der Bildwiedergabevorrichtung gelegt. Sammelanode 73 aufgenommen werden. Es wird so- Die .Elektronenröhre 86 und die ihr zugeordneten
mit die Beseitigung eines wesentlichen Teiles der Stromkreiskomponenten enthalten eine Phasenver-Störimpulse
zusätzlich zu den anderen beschriebenen gleichsanordnung, in der die Phase der Zeilenfrequenz-Ergebnissen
erreicht. Obgleich dies an sich bekannt lo Synchronisierimpulse mit der der Zeilenfrequenzist,
ist dieses Resultat bei den Empfängern früherer Ablenkimpulse, die auf die Spule 108 gegeben werden,
Bauarten immer nur durch eine zusätzliche Anzahl im Betrieb verglichen wird. Im abgeglichenen, sich
von Schaltkreisen erzielt worden. durch einen genauen Phasensynchronismus auszeich-Bei
einem weiteren in Fig. 5 dargestellten Aus- nenden Zustand sind die an den Widerständen 98 und
führungsbeispiel der Erfindung werden die Syn- 1S 99 auftretenden Gleichspannungspotentiale einander
chronisierzeichentrennung und der Phasenvergleich gleich; und deshalb tritt zwischen den elektrofür
die selbsttätige Frequenzsteuerung durch ge- statischen Ablenkelektroden 59 und 67 der Röhre 86
bräuchliche Vorrichtungen erreicht; dagegen wird keine Gleichspannungsdifferenz auf. Der Elektronendie
Frequenzsteuerung des Zeilenfrequenz-Ablenk- strahl in der Röhre 86 wird entsprechend dem mageoerators
durch eine Elektronjenröhre 86 durchgeführt, 20 gnetischen Wechselfeld der magnetischen Ablenkdie
nur das rechte System 60 der in Fig. 4 darge- spule 84, periodisch seitlich abgelenkt, so daß am
stellten Elektronenröhre enthält. Widerstand 80, wie auch in Verbindung mit Fig. 4
Die Klemmen 43 und 44 des Fernsehbildverstärkers erörtert worden ist, periodisch Ausgangsimpulse auf-37
nach Fig. 5 sind an die Synchronisierzeichentrenn- treten. Diese Impulse werden durch den Kondensator
schaltung 87 angekoppelt, die in an sich bekannter 25 81 und den Widerstand 82 differenziert und dienen
Weise aufgebaut sein kann. Bildfrequenz-Synchroni- zur Kippauslösung des Zeilenfrequenz-Ablenkgenesierimpulse
von der Trennschaltung 87 werden dem rators 40. Jeder positive oder negative Ausgangs-Bildlfrequenz-Ablenfcgenerator
39 zugeführt, und die impuls kann je nach dem Aufbau des Ablenk-Ausgangsimpulse vom Generator 39 werden den nicht generators zur Kippauslösung benutzt werden. Die
dargestellten, der Bildwiedergabevorrichtung züge- 3° Polarität der Ausgangsimpulse, im Synchronismus
ordneten Bildfrequenz-Ablenkspulen zugeleitet. mit den Zeilenfrequenz-Synchronisierimpulsen, ist
Die Zeilenfrequenz-Synchronisierimpulse der Syn- durch die magnetische Feldrichtung der Spille 84
chronisierzeichentrennschaltung 87 werden auf eine bezüglich der Röhre 86 festgelegt; die Polarität kann
mittlere Anzapfung 88 der Wicklung 89 gegeben, durch Vertauschen der Klemmenverbindungen der
deren Klemmen an die Anode 90 bzw. 91 eines 35 Spule 84 umgekehrt werden. Bei dem Ausführungs-Doppeldioden-Gleichrichters
92 über den Block- beispiel nach Fig. 5 kann außerdem eine periodische kondensator 93 bzw. 94 angeschlossen sind. Die seitliche Ablenkung des Elektronenstrahles in der
Kathode 95 der Diode 92 ist mit der Anzapfung 96 Elektronenröhre 86 durch Anlegen einer sinuseines
Vorbelastungs-Widerstandes 97 verbunden, der förmigen Spannung im Synchronismus mit den
zwischen den positiven Pol B + und Erde geschaltet 4° Zeilenfrequenz-Ablenkimpulsen zwischen die Ablenkist.
Die Verbindung von der Anode 90 bzw. zur elektroden 59 und 67 hervorgerufen werden, damit
Kathode 95 erfolgt außerdem über symmetrierte Be- keine äußere magnetische Ablenkspule erforderlich
lastungswiderstände 98 und 99. ist. Dieses ist wesentlich, damit ein im Innern der
Die Anode 90 ist mit der Ablenkelektrode 67 der Elektronenröhre entstehendes Ablenkungsfeld in
Elektronenröhre 86 über ein Netzwerk aus einem 45 Richtung senkrecht zur Elektronenbahn entsteht, wo-Widerstand
100 und einem Nebenschlußkondensator durch eine periodische seitliche Strahlablenkung und
101 nach Erde gekoppelt. In gleicher Weise ist die eine periodische Lenkung des Strahles von der AufAnode 91 über einen Reihenwiderstand 102 und einen fanganode 79 zu der Ausgangsanode, und umgekehrt,
Ableitkondensator 103 mit der Ablenkelektrode 59 hervorgerufen wird.
der Elektronenröhre 86 gekoppelt. Die Kathode 104 5° Bei den Ausführungsbeispielen nach Fig. 4 und 5
der Röhre 86 ist geerdet, und die Beschleunigungs- werden die Kippimpulse für den Zeilenfrequenz-
elektrode 105 liegt über den Widerstand 106 an dem Ablenkgenerator von einem mit der Ausgangsanode
positiven Pol B+ und ist über den Kondensator 107 78 gekoppelten Ausgangskreis gewonnen; und die
geerdet. Die Auffanganode 79 ist mit der Beschleuni- Auffanganode 79 wird mit derselben Spannung wie
gungselektrode 105 verbunden; die Ausgangsanode 78 55 die Beschleunigungselektroden betrieben. Indessen
liegt über den Belastungswiderstand 80 an dem posi- kann die Auffanganode 79 auf Wunsch elektrisch
tiven Pol B + der Spannungsquelle. Die Ausgangs- unabhängig von den Beschleunigungselektroden ge-
anode 78 ist außerdem über ein differenzierendes steuert werden, so daß Ausgangsimpulse mit einer
Netzwerk aus einem Kopplungskondensator 81 und gegenüber der Polarität der am Widerstand 82 auf-
einem Eingangswiderstand 82 mit dem Zeilenfrequenz- 6o tretenden Impulse entgegengesetzter Polarität am
Ablenkgenerator 40 gekoppelt. differenzierenden, mit der Auffanganode 79 ge-
Die Zeilenfrequenz-Impulse oder mit diesen Im- koppelten Belastungskreis hervorgerufen werden
pulsen synchron laufende Impulse werden vom Gene- können, was nicht dargestellt worden ist.
rator 40 einem aus der Induktionsspule 108 und dem Die Teilschaltungen 1, 2, 3, 4 und 6 nach Fig. 1
Kondensator 109 aufgebauten Stromresonanzkreis zu- 6S entsprechen den Schaltungen des Beispiels nach
geführt; die Induktionsspule 108 ist mit der Spule 89 Fig. 4. Die Spule 84 und der Kondensator 85 stellen
induktiv gekoppelt. Die Zeilenfrequenz-Impulse einen passiven Schwingungskreis dar, welcher wie
speisen außerdem den kleinen Widerstand 83 und das Filter 1 wirkt. Der trennende Begrenzer 2 ent-
werden der Reihenschaltung aus der Ablenksteuer- spricht dem rechten System 60 der Elektronenröhre
spule 84 und dem Abstimm- und Phasenkondensator ?° 50, worin die sinusförmige Zeichenwelle an der
Spule 84 in einen rechteckigen Impuls an der Ausgangsanode 78 umgewandelt wird. Der Kondensator
und der Widerstand 82 bilden die differenzierende Schaltung 3; und der Zeilenfrequenz-Ablenkgenerator
40 stellt die richtungsempfindliche Anordnung 4 dar, die nur auf negative Impulse anspricht.
Die Phasenanzeigeranoden 58 und 66 im linken System 49 der Elektronenröhre 50 dienen als Steuerzeichenquelle
6.
Bei allen dargestellten Schwingschaltungen mit steuerbarer Frequenz führt das Anlegen eines Steuerzeichens
an den Begrenzer zur Phasenverschiebung der beiden entgegengesetzt polarisierten Impulse an
der differenzierenden Ausgangsschaltung in entgegengesetzten Richtungen. Wenn die Rückkopplungsschleife,
ohne daß die richtungsempfindliche Anordnung eingeschaltet wäre, geschlossen wäre, so wurden
die zwei Phasenverschiebungen sich aufheben, und es würde keine Frequenzänderung erreicht werden.
Durch das Unterdrücken des einen Impulses in der Übertragungsschaltung kommt die Phasenverschiebung
des Impulses entgegengesetzter Polarität zur vollen Wirkung.
Auf diese Weise ist gemäß der Erfindung eine höchst wirksame Schwingschaltung mit steuerbarer
Frequenz geschaffen, welche sich insbesondere für Synchronisierschaltungen in Fernsehempfängern
o. dgl. eignet, da sie verschiedene, bisher durch getrennte Empfängerstufen verrichtete Aufgaben in
einer einfachen, zusammengedrängten und nicht kostspieligen Schaltung vereinigt, die eine ziemlich geringe
Anzahl von Schaltelementen enthält.
Claims (9)
1. Schwingschaltung mit steuerbarer Frequenz, insbesondere für Fernsehempfänger, dadurch gekennzeichnet,
daß durch ein Filter (1) auf ein angelegtes periodisches Zeichen ein fast sinusförmiges
Zeichen geliefert wird und daß mit dem Filter eine Begrenzerschaltung (2), durch die das
sinusförmige Zeichen in ein Zeichen mit periodischen, plötzlichen Steilheitswechseln umgeformt
wird, gekoppelt ist, daß ferner mit dieser Schaltung (2) eine differenzierende Schaltung (3)
zum Erzeugen von Impulsen entgegengesetzter Polaritäten verbunden ist, die auf die plötzlichen
Steilheitswechsel anspricht, daß weiterhin an die differenzierende Schaltung (3) eine Anordnung
(4) angeschlossen ist, die nur auf Impulse der einen Polarität zum Erzeugen eines periodischen
Zeichens anspricht und mit dem Filter (1) durch eine Leitung (5) gekoppelt ist, über die das erzeugte
periodische Zeichen durch den so geschlossenen Rückkopplungsweg zum Filter (1) gelangt
und somit ungedämpfte Schwingungen in der Schwingschaltung umlaufen, und daß schließlich
zum Regeln der Schwingungsfrequenz ein Steuerzeichen von einer Schaltung (6) geliefert
wird, das an die Begrenzerschaltung zum Ändern der Phasenlage der plötzlichen Steilheitswechsel
angelegt ist.
2. Sahwingschaltung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß als Filter (1) ein passiver Schwingungskreis mit konzentrierter Induktivität
und Kapazität (7, 8, 9), ein piezo-elektrischer Kristall (16) oder eine andere Resonanzschaltung
dient.
3. Schwingschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Begrenzer (2) eine Röhre
(50) mit ablenkbarer Elektronenstrahl-Steuerung, eine Elektronenröhre mit stufenförmiger Kennlinie
(18), ein Trarasformatorkern (10) oder ein
Einweg-Gleichrichter verwendet wird.
4. Schwingschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als richtungsempfindliche Anordnung
(4) eine Diode oder eine Triode (12) oder ein Fernseh-Ablenkgenerator (40) dient.
5. Schwingschaltung nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Begrenzer (2)
aus einer Elektronenröhre mit ablenkbarem Elektronenstrahl (50) besteht, die einen Elektronenstrahlerzeuger
(48), elektrostatische Ablenkelektroden (59, 67), die Ausgangsanode (78) und die
Hilfsanode (79), deren wirksame Teile sich an den entgegengesetzten Seiten der nicht abgelenkten
Bahn des Elektronenstrahles befinden, enthält, und daß die vom Filter (1) gelieferte, sinusförmige
Schwingung ein Ablenkungswechselfeld in einer fast senkrecht zum Elektronenstrahl verlaufenden
Richtung in der Röhre (50) erzeugt und daß somit der Elektronenstrahl sich periodisch
von der einen zur anderen Anode bewegt und an der Ausgangsanode ein Impuls mit steiler
Vorder- und Hinterflanke auftritt.
6. Schwingschaltung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß als richtungsempfindliche Anordnung
zum Liefern des periodischen Zeichens der Ablenkgenerator (40) eines Fernsehempfängers
dient, indem das Zeichen das Filter speist, das der Elektronenröhre (50) zugeordnet
ist, die als Begrenzer arbeitet und das Ablenkwechselfeld den Elektronenstrahl von der einen
zu der anderen Anode (78, 79) bewegt, daß ferner elektrostatische Ablenkelektroden (59, 67) der
Röhre (50) eine Regelspannung erhalten, die durch eine Phasenvergleichsanordnung geliefert wird,
dem die Synchronisierimpulse und die Impulse des Ablenkgenerators (40) zugeführt werden, und
daß schließlich zum Aufrechterhalten des synchronen Laufes des Generators entsprechend den
Synchronisierimpulsen die Ausgangsanode (78) über ein differenzierendes Netzwerk (81, 82) mit
dem Ablenkgenerator (40) gekoppelt ist.
7. Schwingschaltung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß den beiden elektrostatischen
Ablenkelektroden (59, 67) von der Phasenvergleichsanordnung die Regelspannung zugeführt
wird.
8. Schwingschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Filter (1) aus einem
Resonanzkreis (7, 8, 9), die Begrenzerschaltung (2) aus einem ferromagnetischen Kern (10) eines
Übertragers, die differenzierende Schaltung (3) aus der Sekundärwicklung (11) des Übertragers,
die richtungsempfindliche Anordnung (4) aus der als Gleichrichter betriebenen Triode (12), die
durch den genannten Resonanzkreis belastet ist, bestehen, und daß das Steuerzeichen an eine Zusatzwicklung
(15) auf dem Übertragerkern (10) angelegt ist (Fig. 2).
9. Schwingschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Filter (1) einen piezoelektrischen
Kristall (16) und der Begrenzer (2) eine Elektronenröhre (18) mit gesteuertem Elektronenstrahl,
die eine stufenförmige Arbeitskennlinie
aufweist, enthalten, diaß die differenzdereiide
Schaltung (3) aus einem Übertrager (22, 23) und
die richtungsempfindliche Anordnung (4) aus einem Gleichrichter f25) bestehen, der zum
Schließen des Rückkopplungskreises mit dem piezo-elektrischen Kristall verbunden ist, und daß
ferner das Steuerzeichen an den Kathodenwider-
stand (19) der Elektronenröhre (18) angelegt ist (Fig. 3).
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 816 271.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 959/133 4.58
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEZ2851A DE1027719B (de) | 1952-08-04 | 1952-08-04 | Schwingschaltung mit steuerbarer Frequenz, insbesondere fuer Fernsehempfaenger |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEZ2851A DE1027719B (de) | 1952-08-04 | 1952-08-04 | Schwingschaltung mit steuerbarer Frequenz, insbesondere fuer Fernsehempfaenger |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1027719B true DE1027719B (de) | 1958-04-10 |
Family
ID=7618662
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEZ2851A Pending DE1027719B (de) | 1952-08-04 | 1952-08-04 | Schwingschaltung mit steuerbarer Frequenz, insbesondere fuer Fernsehempfaenger |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1027719B (de) |
Citations (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE816271C (de) * | 1949-03-16 | 1951-10-08 | Philips Nv | Vorrichtung mit zwei Spannungsquellen verschiedener Frequenz und Mitteln zur selbsttaetigen Frequenzkorrektion |
-
1952
- 1952-08-04 DE DEZ2851A patent/DE1027719B/de active Pending
Patent Citations (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE816271C (de) * | 1949-03-16 | 1951-10-08 | Philips Nv | Vorrichtung mit zwei Spannungsquellen verschiedener Frequenz und Mitteln zur selbsttaetigen Frequenzkorrektion |
Similar Documents
Publication | Publication Date | Title |
---|---|---|
DE878512C (de) | Verfahren zur Fadingregelung oder zur Wiedereinfuehrung der Gleich-stromkomponente in elektrische Signale, insbesondere beim Fernsehen | |
DE2831033C2 (de) | Schaltungsanordnung zur Steuerung des eine Ablenkspule durchfließenden Ablenkstromes | |
DE2912063C2 (de) | ||
DE2603162C2 (de) | Ablenkanordnung für eine Kathodenstrahlröhre | |
DE1918554A1 (de) | Ablenkschaltung fuer Fernsehempfaenger | |
DE647468C (de) | Verfahren zur Fernanzeige bzw. Fernuebertragung von elektrischen Stroemen veraenderlicher Intensitaet, insbesondere fuer die Zwecke der elektrischen Bilduebertragung, der elektrischen Tonuebertragung u. dgl. | |
DE2624777C2 (de) | Schaltung zur Steuerung der aus Zeilenimpulsen gewonnenen Hochspannung einer Kathodenstrahlröhre | |
DE1926020C3 (de) | Spannungsregelschaltung für Fernsehempfänger | |
DE2041263C3 (de) | Ablenkschaltung mit steuerbaren Halbleiterschaltern für einen Fernsehempfänger | |
DE756631C (de) | Selbstsperrender Schwingungserzeuger mit Blockkondensator und Entladewiderstand in der Kathodenzuleitung der Sperrschwingerroehre | |
DE965908C (de) | Schaltung zur Regelspannungserzeugung, insbesondere in Fernsehempfaengern | |
DE1210910C2 (de) | Transistorbestueckte Vertikalablenkschaltung | |
DE910673C (de) | Anordnung zur Zufuehrung von Betriebsspannungen an Schaltungsteile, die gegenueber ihrer Umgebung hohe Wechselspannungen fuehren | |
DE976252C (de) | Schaltungsanordnung zur magnetischen Ablenkung eines Kathodenstrahls | |
DE1027719B (de) | Schwingschaltung mit steuerbarer Frequenz, insbesondere fuer Fernsehempfaenger | |
DE635535C (de) | Anordnung zur Frequenzregelung bei Empfaengern | |
DE69220737T3 (de) | Ablenkstromerzeugungsschaltungen | |
DE1237699B (de) | Schaltungsanordnung zur Erzeugung einer einstellbaren Gleichspannung fuer eine Kathodenstrahlroehre | |
DE1537308A1 (de) | Ablenkschahung fuer Fernsehempfaenger | |
DE1013712B (de) | Schaltungsanordnung fuer einen gesteuerten Oszillator | |
DE935612C (de) | Schaltungsanordnung zur Trennung von Synchronisiersignalen und Bildhelligkeitssignalen | |
DE1903338B2 (de) | Abstimmungsanzeigeeinrichtung fuer fernsehempfaenger | |
DE3234314C1 (de) | Schaltungsanordnung zur Korrektur von Ost-West-Kissenverzerrungen | |
DE760821C (de) | Schaltungsanordnung fuer Kathodenstrahloszillographen, bei der zur Dehnung bestimmter Teile des Messvorganges der eigentlichen zeit-linearen Zeitablenkschwingung eine Hilfsschwingung ueberlagert wird | |
DE2307203C3 (de) | Schaltung zur Synchronisierung der Zeilenablenkung einer Bildröhre |