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DE1026171B - Lichtpausmaterial und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents

Lichtpausmaterial und Verfahren zu seiner Herstellung

Info

Publication number
DE1026171B
DE1026171B DER18768A DER0018768A DE1026171B DE 1026171 B DE1026171 B DE 1026171B DE R18768 A DER18768 A DE R18768A DE R0018768 A DER0018768 A DE R0018768A DE 1026171 B DE1026171 B DE 1026171B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
acid ester
sides
transparent
ester film
blueprint
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER18768A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Schmitz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Renker Belipa GmbH
Original Assignee
Renker Belipa GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Renker Belipa GmbH filed Critical Renker Belipa GmbH
Priority to DER18768A priority Critical patent/DE1026171B/de
Publication of DE1026171B publication Critical patent/DE1026171B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C1/00Photosensitive materials
    • G03C1/76Photosensitive materials characterised by the base or auxiliary layers
    • G03C1/795Photosensitive materials characterised by the base or auxiliary layers the base being of macromolecular substances
    • G03C1/7954Polyesters
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C1/00Photosensitive materials
    • G03C1/52Compositions containing diazo compounds as photosensitive substances
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C1/00Photosensitive materials
    • G03C1/76Photosensitive materials characterised by the base or auxiliary layers
    • G03C1/91Photosensitive materials characterised by the base or auxiliary layers characterised by subbing layers or subbing means
    • G03C1/93Macromolecular substances therefor

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die bekannten Lichtpauspapiere zeigen im praktischen Betrieb vielfach den Nachteil geringer Festigkeit. Insbesondere besitzen sie nur eine verhältnismäßig geringe Falzfestigkeit, so daß sie beim öfteren Falten und Wiederöffnen leicht brechen. Auch die Maßbeständigkeit ist für bestimmte Zwecke oft unzureichend. Um diesen Mangeln abzuhelfen, wurde bereits vorgeschlagen. Papier- oder Cellulosederivatfolien mit Gewebe zu verstärken oder Vinylpolymerisatfolien zu verwenden. Zur Verbesserung der mechanischen Eigenschaften wurden auch Glasteilchen oder -fasern in das Papier eingebettet oder als Zwischenlage z. B. in Form von Glasfasern oder Glasgeweben vorgesehen. Nach allen diesen Verfahren werden zwar Träger erhalten, die in einzelnen mechanischen Eigenschaften bis zu gewissem Grade verbessert sind, nach keinem vermag man jedoch ein Material zu erzeugen, das wie das erfindungsgemäße zugleich maßgerecht sowie in höchstem Grade biege- und falzfähig, reißfest und feuchtigkeitsbeständig ist, keine Rollneigung zeigt sowie mit beliebigen Sensibilisierungslösungen nach beliebigen Verfahren beschichtbar ist.
Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, ein Lichtpausmaterial derart auszubilden, daß dasselbe eine Einlage aus Polyterephthalsäureesterfolie, insbesondere aus Polyäthylenterephthalat, erhält, mit der beiderseits opake oder transparente Folien mit hydrophiler Oberfläche, z. B. Papierfolien, Cellulosehydratfolien oder Kunststoffolien, verbunden sind, wobei eine oder beide Seiten der mehrschichtigen Folie mit einer lichtempfindlichen Präparation versehen sind.
Die Doppelkaschierung der Polyterephthalsäureesterfolie hat sich in eingehenden Versuchen als unbedingt erforderlich erwiesen, da — wenn man sie nur einseitig mit Papier kaschiert — ein solches Material unter den Feuchtigkeitseinflüssen, denen Lichtpausen, z. B. beim Entwickeln oder durch Liegen in feuchter Luft, unterworfen sind, unter dem Einfluß der dabei auftretenden Spannungen nicht formbeständig bleibt, sondern sich verwirft, rollt und verzieht, so daß die Herstellung glatter, maßgerechter Pausen damit nicht möglieh ist.
In derselben Weise läßt sich auch ein transparentes Lichtpausmaterial herstellen, wenn man eine transparent ausgebildete Polyterephthalsäureesterfolie beiderseits mit transparenten Folien kaschiert und einseitig oder beiderseitig mit der lichtempfindlichen Schicht versieht.
Derartige Lichtpausmaterialien zeichnen sich durch hochgesteigerte Zerreißfestigkeit und Einreißfestigkeit atus. Sie lassen sich beliebig scharf und beliebig oft falten, ohne daß ein Brechen oder bei Transparentfolien ein Trübwerden im Falz auftritt. Infolgedessen Lichtpausmaterial und Verfahren
zu seiner Herstellung
Anmelder:
Renker-Belipa G.m.b.H.,
Lendersdorf-Krauthausen bei Düren (RhId.)
Hans Schmitz, Düren (RhId.),
ist als Erfinder genannt worden
lassen sich die erfindungsgemäß ausgebildeten Lichtpausmaterialien mit besonderem Vorteil auch in rauhen Werksbetrieben, z. B. auch in Baubetrieben oder Fabriken, verwenden. Sie zeichnen sich weiter durch ihre Feuchtigkeitsunempfindlichkeit aus, verwerfen und verziehen sich nicht und· sind in hohem Grade maßbeständig.
Die Herstellung des erfindungsgemäß ausgebildeten Lichtpausmaterials sowohl in opaker als in transparenter Form kann in der Weise erfolgen, daß man die Polyterephthalsäureesterfolie beiderseits mit einem geeigneten Klebstoff, z. B. mit einer Dispersion oder Lösung einer Polyacrylsäure, bestreicht und die Deckfolien z. B. auf einer Zylindermaschine kalt oder unter entsprechender Erwärmung aufbringt. Alsdann Avird die gebildete mehrschichtige Folie in bekannter Weise schonend getrocknet, worauf die lichtempfindliche Schicht aufgebracht wird.
Anstatt den Klebstoffaufstrich auf die Polyterephthalsäureesterfolie aufzubringen, können auch die Deckfolien mit demselben versehen und in beschriebener Weise mit der Polyterephthalsäureesterfolie vereinigt werden.
In der Zeichnung sind Ausfü'hrungsformen des erfindungsgemäß gestalteten Lichtpausmaterials dargestellt.
Fig. 1 und 2 zeigen solche Beispiele für erfindungsgemäß gestaltete Materialien im Schnitt;
Fig. 3 veranschaulicht schematisch eine Einrichtung zur Herstellung solcher Materialien.
In Fig. 1 und 2 bezeichnet 1 eine aus PoIyterephthalsäureester bestehende Folie. Auf diese Grundschicht 1 ist beidseitig je ein Papierblatt 2 und 3 aufgeklebt. Diese dreischichtige Folie ist auf einer Seite mit einer lichtempfindlichen Präparation 4 versehen.
709 9097354
In Fig. 2 ist auf die Polyterephthalsäureesterfolie 1 als Träger beidseitig eine transparente Kunststofffolie 5, 6 aufgeklebt, eine Seite, deren Oberfläche hydrophil gestaltet ist, wird danach mit einer lichtempfindlichen Schicht 7 verseilen.
Gemäß Fig. 3 läuft eine Polyterephthalsäureesterfolie 8 von der Vorratsrolle 9 zu den Kaschierwalzen 10, 11, wo sie mit den von den Vorratsrollen 12, 13 kommenden opaken oder auch transparenten Bahnen 14, 15 kaschiert wird, nachdem auf die letzteren von den Walzen 16, 17 ein Klebstoff aufgetragen wurde. Nach entsprechender Trocknung wird auf die kaschierte Folie die lichtempfindliche Schicht in bekannter Weise aufgetragen.

Claims (3)

Patentansprüche
1. Lichtpausmaterial, dadurch gekennzeichnet, daß dasselbe eine Einlage aus Polyterephthalsäureesterfolie, insbesondere Polyalkylenterephthalat, besitzt, mit der beiderseits opake oder transparente Folien mit hydrophiler Oberfläche, z. E. solche aus Papier, Cellulosehydrat oder Kunststoff, verbunden sind, wobei eine oder beide Oberflächen der äußeren Folien mit einer lichtempfindlichen Präparation versehen sind.
2. Lichtpausmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine transparente Polyterephthalsäureesterfolie beiderseits mit transparenten Folien mit hydrophiler Oberfläche kaschiert ist.
3. Verfahren zur Herstellung von Lichtpausmaterial nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst ein mehrschichtiger Träger hergestellt wird, und zwar durch Vereinigung einer Polyterephthalsäureesterfolie mittels eines Klebemittels, z. B. einer Lösung einer Polyacrylsäureverbindung, mit den beiderseits aufgelegten Folien, deren hydrophile Fläche nach außen liegt, und daß erst nach schonender Trocknung dieses mehrschichtigen Trägers die lichtempfindliche Präparation auf einer oder beiden Seiten aufgetragen wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 206 392, 448 776, 684, 700 252;
französische Patentschriften Nr. 817 812. 817 841.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 909/35+ 3.58
DER18768A 1956-04-25 1956-04-25 Lichtpausmaterial und Verfahren zu seiner Herstellung Pending DE1026171B (de)

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DE1026171B true DE1026171B (de) 1958-03-13

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Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE206392C (de) *
DE448776C (de) * 1927-08-24 Max Heinrich Lichtpausmaterial zur Herstellung von massstaeblichen Lichtpausen, insbesondere zur Verwendung als Schablonen fuer Werkstuecke aus Holz- oder Blechplatten
FR817812A (fr) * 1936-02-13 1937-09-11 Saint Gobain Papier et son procédé de fabrication
FR817841A (fr) * 1936-02-15 1937-09-11 Saint Gobain Feuilles en matière composite
DE677684C (de) * 1936-09-20 1939-06-30 Kalle & Co Akt Ges Lichtpausmaterial
DE700252C (de) * 1938-12-16 1940-12-16 Kalle & Co Akt Ges Diazolichtpausmaterial

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