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DE1025744B - Verfahren und Vorrichtung zum Fuellen von Flaschen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Fuellen von Flaschen

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Publication number
DE1025744B
DE1025744B DEC5720A DEC0005720A DE1025744B DE 1025744 B DE1025744 B DE 1025744B DE C5720 A DEC5720 A DE C5720A DE C0005720 A DEC0005720 A DE C0005720A DE 1025744 B DE1025744 B DE 1025744B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
filling
gas
vessel
chamber
liquid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC5720A
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolph Henry Breeback
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Crown Cork and Seal Co Inc
Original Assignee
Crown Cork and Seal Co Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Crown Cork and Seal Co Inc filed Critical Crown Cork and Seal Co Inc
Priority to DEC5720A priority Critical patent/DE1025744B/de
Publication of DE1025744B publication Critical patent/DE1025744B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67CCLEANING, FILLING WITH LIQUIDS OR SEMILIQUIDS, OR EMPTYING, OF BOTTLES, JARS, CANS, CASKS, BARRELS, OR SIMILAR CONTAINERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; FUNNELS
    • B67C3/00Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus; Filling casks or barrels with liquids or semiliquids
    • B67C3/02Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus
    • B67C3/06Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus using counterpressure, i.e. filling while the container is under pressure

Landscapes

  • Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Füllen von Flaschen Die Erfindung `betrifft ein. Verfahren und eine Vorrichtung zum Füllen von Flaschen und ähnlichen Gefäßen mit kohlensäurehaltiger Flüssigkeit. Bekanntlich wird beire Füllen von Flaschen eine Flüssigkeitsmenge und eine dar@iberliegende Gasmenge in einer Kammer unter Druck gehalten., aus der die Flüssigkeit unter Gegendruck den Gefäßen zugeleitet wird. Der G,ge:nd.ruck wird dadurch erzeugt, daß das zu füllende Gefäß in Verbindung mit dem das Gas enthaltenden Teil der Kammer gebracht wird, so daß in dem Gefäß ein Druck entsteht, der im wesentlichen dem Gasdruck in dem oberen Teil der Kammer entspricht. Alsdann wird die Flüssigkeit in das Gefäß geleitet, während (las in dem Gefäß befindliche Gas in den.. Gasraum des Vorratsbehälters zurückströmt. Nach. Beendigung der Flüssigkeitszuführung wird der Kopfraum der Flasche mit der Außenluft in Verbindung gebracht, also, entlüftet. bevor das Gefäß von dem Füllkopf abgenommen. wird.
  • Dieses Verfahren. bzw. die zu seiner Ausführung 1),-,nutzten Einrichtungen haben den Nachteil, daß die Einführung des Spanngases eine verhältnismäßig lange Zeit in Anspruch nimmt. Bei den praktisch verwendeten rotierenden Fülltischen, bei denen für den gesamten Füllvorgang etwa. 320 bis 325° einer Umdrehung zur Verfügung stehen, beträgt der Weg, w 2 'ihr endessen das Füllkopfventil entsprechend eingestellt und in. der Flasche der Gegendruck erzeugt wird, etwa 30°, und das Entlüften der Flasche! benötigt weitere 30° der Bahn, so, daß für das eigentliche Einfüllen nur noch etwa 265° zur Verfügung stehen. Hierdurch bestimmt sich in erster Linie die. Ausbeute- an gefüllten Gefäßen.
  • Da eine kohlensäurehaltige Flüssigkeit nicht zu schnell einfließen darf, läßt sich zur Steigerung der Ausbeute die: Drehgeschwindigkeit des Fülltisches nicht sehr steigern, und eine Vergrößerung der Anzahl der Füllköpfe; bringt eine Vergrößerung der Maschine mit sich, wodurch, abgesehen von den erhöhten Beschaffungskosten, auch die Raumfrage eine Rolle spielt. Man kann deswegen über einen Durchmesser von etwa 180 cm im allgemeinen nicht hinausgehen.
  • Es sind, auch schon Verfahren zum Füllen von Flaschen und dazugehörige Vorrichtungen, bekannt, bei denen eine weitere, unter einem höheren Druck stehende! Gasmenge als Spanngas oder Druckgas vorhanden ist, die eine gesteuerte Verbindung mit einem in der Füllstellung befindlichen Gefäß hat. Hierbei wird als regelndes, Mittel für die. Höhe des Vordrucks der Druck der Rückluft verwendet. Eine Beschle@unigung des Vorspannens wird aber dadurch nicht erzielt.
  • Ferner ist eine Vorrichtung zum Füllen von Flaschen bekanntgeworden, deren Füllorgan einen Ka.na,l aufweist, der nach der Außenluft führt und zum Herstellen des Druckausgleichs bei Beendigung des Füllvorgangs dient..
  • Die Erfindung hilft nun diesem Nachteil dadurch ab, daß zuerst unter dem höheren. Druck stehendes Gas durch für kurze Zeit zur Deckung gebrachte Öffnungen von solcher Größe in das Gefäß fließt, daß der dadurch in dem Gefäß erzeugte Druck den Druck oberhalb der Flüssigkeit in der Kaanmer nicht übersteigt, und daß, während dieser Druck in dem Gefäß besteht, in an sich bekannter Weise ein Fließen. der Flüssigkeit aus der Kammer in das Gefäß eingeleitet und Gas aus dem Gefäß in die Gasmenge in der Kammer abg° eitet wird. Es hat sich gezeigt, daß bei einer solchen Einrichtung der sonst übliche Weg für das Spanngasstadium von 30° der Drehbahn. auf ungefähr 7,5° herabgesetzt werden kann, so daß 22,5° für das Einfließen der Flüssigkeit frei werden. Die Ausbeute der Maschine läßt sich dadurch bei einer Haschine mit fünfzig Füllköpfen, um etwa drei Flaschen für jede Umdrehung des Fülltisches vergrößern.
  • Die, Erfindung betrifft auch eine Vorrichtung zum Füllen von Flaschen nach diesem Verfahren., die, aus einer Kammer für eine: Flüssigkeitsmenge, und eine darüber befindliche Gasmenge besteht, ferner einem Träger für die mit Flüssigkeit in der Kammer zu füllenden Gefäße, Gas- und Luftkanälen zwischen der Kammer und jedem in der Füllstellung befindlichen Gefäß, einem Vorratsbehälter für eine Gasmenge mit höherem Druck als demjenigen des Gases in der Kammer und Mitteln., die. das unter höherem Druck stehende Gas aus dem Vorratsbehälter in das Gefäß treten lassen, wobei gemäß der Erfindung durch eine die Verbindung des Hochdruckvorratsbehälters mit denn Gefäß der Dauer nach beschränkende. Vorrichtung, durch die in dem Gefäß vor dem Einfüllen der Flüssigkeit rasch ein Gegendruck von ungefähr der Höhe des Druckes in der Kammer hergestellt wird, vorgesehen ist.
  • Es ist hierbei gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung in der Spanngasleitung, die den Hochdruckvorratsbehälter und ein Füllmundstück verbindet, ein Steuerorgan vorgesehen, durch das die Rückgasleitung hindurchgeht, die den Gas enthaltenden Teil der Füllkammer mit dem Mundstück verbindet. Ferner führt durch das Steuerorgan eine Flüssigkeitsleitung, die den die Flüssigkeit enthaltenden Teil der Füllkammer mit dem Mundstück verbindet. Das Steuerorgan weist in weiterer Ausbildung der Erfindung einen Kanal auf, der in bekannter Weise nach der Außenluft führt und bei der zuletzt erfolgenden Öffnung der Rückgasleitung mit dieser in Verbindung gelangt.
  • Die. Zeichnung zeigt als Beispiel eine Ausführungsform der Vorrichtung gemäß der Erfindung.
  • Fig. 1 ist ein radialer Schnitt durch den oberen Teil einer Getränke-Abfüllmaschine; Fig. 2 ist eine Vorderansicht eines Füllkopfes; Fig. 3 ist ein axialer Schnitt durch den Füllkopf nach Fig. 2 ; Fig. 4 ist ein. Querschnitt durch den Füllkopfkörper längs der gebrochenen Linie 4-4 in Fig. 5; Fig. 5 ist eine Ansicht der Sitzfläche des Füllkopfkörpers ; Fig. 6 ist eine Einzeldarstellung eines Querschnittes längs der Linie 6-6 in Fig. 5; Fig. 7 ist ein Querschnitt längs der gebrochenen Linive 7-7 in Fig. 5 ; Fig. 8, 9 und 10 sind Einzeldarstellungen von Querschnitt-en längs der entsprechend numerierten Linien in Fig. 5 ; Fig. 11 ist eine: Vorderansicht der Drehscheibe des Füllkopfes ; Fig. 12 his 16 sind Schnitte längs der entsprechend numerierten Linien in Fig. 11 Fig. 17 ist ein Schnitt durch den Füllkopfkörper und den Drehschieber, wobei der Drehschieber in einem im wesentlichen längs der Linie 17-17 von Fig. 3 verlaufenden Querschnitt gezeigt ist; die Darstellung zeigt den Drehschieber in der neutralen oder geschlossenen Stellung: Fig. 18 ist ein Schnitt ähnlich. Fig. 17, jedoch sind gewisse Einzelheiten dieser Figur fortgelassen.; der Drehschieber ist hier in der Stellung für das Gegendruckstadium Fig. 19 ist ein Schnitt ähnlich Fig. 18, zeigt jedoch den Drehschieber in der Einstellung für das Füllstadium, und Fig. 20 ist ein Schnitt ähnlich. Fig. 18, zeigt aber den. Drehschieber in der Stellung, die er während des Abblase.ns eines Gefäßes und beim Ausblasen der Leitungen des Kopfes einnimmt.
  • Fig. 1 zeigt eine Getränke-Abfüllmaschine bekannter Art mit einer feststehenden Grundplatte und Lagerpfosten und einer drehbar daran angebrachten hohlen Säule 30. Die Säule 30 trägt einen nicht dargestellten Fülltisch, der mit einer Anzahl von Flaschentragplatten 32 versehen. ist. Die Säule und der Tisch laufen um den Lagerpfosten um, angetrieben durch einen. Motor und ein Getriebe, z. B. ein Kurvengetriebe, das die Gefäßtragplatten 32 senkt, um ein Gefäß C von einer Zuführvorrichtung aufzunehmen, und dieses dann hebt, um es mit dem nach unten gerichteten Füllkopf 34 in Eingriff zu bringen, so daß der Füllarbeitsgang für das Gefäß durchgeführt werden kann. Danach senkt sich die Tragplatte, so daß das Gefäß mittels der üblichen Abgabevorrichtung von der Platte entfernt werden kann.
  • Die Säule 30 trägt auch eine Kammer 36 mit einem waagerechten, außen aufwärts gebogenen Flansch 38 und einen Kranz 40. Die Füllköpfe 34 sind an dem Kranz 40 in der üblichen Weise befestigt und gegenüber den entsprechenden Füllplattformen 32 in lotrechter Richtung ausgerichtet. Von dein Kranz 40 aus erstreckt sich eine Haube 42 nach dem oberen Teil der Kammer 36, die die Rohrleitungen umschließt, die zwischen den Füllköpfen und der Kammer umlaufen.
  • Wenn die Füllmaschine zum Füllen von Flaschen oder anderen Gefäßen mit Bier verwendet wird, wird das Bier aus einem Faß durch eine Leitung 44 zu dem unteren Teil der Kammer 36 geleitet. Um das Bier in der Kamn ier ii, der gewünschten Höhe und unter richtigem Druck zu halten, wird dem oberen Teil der Kaninicr 36 t-on einer Druckduelle durch eine Leitung 46 (Fig. 1 ) Gas oder Luft zugeführt. Diese Leitung 46, die sich mit der Säule 30 dreht, ist mit einer ortsfesten Leitung verbunden, die von der Quelle des Druckgases nach der Grundplatte der Maschine führt.
  • Die Leitung 46 geht durch die: untere Wand der Kammer 36 und mündet in einen Kanal 48, der sich durch einen Schenkel eines an dem Vorratsbehälter befestigten Dreifußes 50 erstreckt. Der Dreifuß 50 weist eine nach oben gerichtete Säule; 52 auf, und der Kanal 48 mündet an der Oberfläche der Säule 52. Ein Schwimmer 56 gleitet in lotrechter Richtung an. der Säule52 entsprechend dem Spiegel des Bieres in dem Vorratsbehälter. Der Schwimmer weist eine Muffe 58 auf, die: die Säule umgibt. In ihrem oberen. Teil trägt die :Muffe 58 ein bewegliches Ventil 60, das mit Dichtungsscheiben 62 und 64 versehen ist. Die Dichtung 62 sperrt bei ihrer Anlage an dein Kanal 48 die Gaszufuhr zu der Kammer 36 ab, wenn der Bierspiegel fällt. Wenn der Bierspiegel ansteigt, legt sich die obere Dichtung 64 gegen eine Reihe von Öffnungen einer Kammer 66, die an dem oberen Ende eines von der Säule 52 aus nach aufwärts ragenden. Rohres 68 liegt und mit einer Bohrung des Rohres 68 in Verbindung steht. Letztere mündet in einen Kanal 70, der durch einen anderen Schenkel des Dreifußes 50 läuft und durch eine Auslaßleitung 72 mit der Außenluft in '\'erhindung steht.
  • Der Schwimmer 56 und das Ventil 60 arbeiten in bekannter Weise und halten den Bierspiegel in der Fiillka.mnier in einer vorbestimmten Höhe: und unter einem vorbestimmten Druck.
  • `'on der Gaszufuhrleitung 46 führt eine waagerechte Abzweigleitung 74 zu einem Hochdruckvorratsbehälter 76, der vorzugsweise an, der unteren Fläche des Flansches 38 befestigt ist. In, der Leitung 74 können ein Druckregler 78 und ein Manometer angeordnet sein. Ersterer dient dazu, das Gas unter einem gewünschten Druck nach dem Vorratsbehälter 76 zu liefern, von dein aus eine Leitung 80 nach einem ringsherum laufenden Verteiler 82 läuft, der den Füllbehälter 36 unmittelbar an und, über denn Kranz 40 umgibt und neben den Füllköpfen 34 liegt. Von dem Verteiler geht eine Anzahl von Rohren 84 aus, die die einztlnen Füllköpfe 34 mit den Verteiler 82 verliindeii.
  • Die Gasleitung 46 kann z. B. mit. einer Quelle von Kohlendioxydgas verbunden sein und unter einem Druck von 2,1 atü stehen.. Wenn das Gas in dein oberen Teil des Vorratsbehälters 36 einen Druck von 0,37 bis 0,42 atü erreichen soll, wird der Regler 78 so eingestellt, daß er einun Druck von ungefähr 1,3 atü in. dem Vorratsbehälter 76 und. dem Verteiler 82 hält. Auch wenn der Kanal 48 nach der Leitung 46 und, der Druckquell-: von 1,3 atü hin offen ist, hält das durch den Schwimmer 56 des Füllbehälters betätigte Ventil 60 :lnen. Gasdruck in den Füllbehälter 36, der dem Druck der Flüssigkeitsquelle entspricht. Wenn. beispielsweisu die Leitung 44 mit einem Bierfaß verbunden ist, das unter einem Druck steht, der das Bier init einem Druck von 0,37 bis 0,42 atü in die Kammer 36 fördert, dann drosselt das Schwimmerventil 60 den Gastrom von dem Kanal 48 ab" um den obentrwähnten Druck von 0,37 bis 0,42 atü in dem oberen. Teil der Kammer 36 aufrechtzuerhalten.
  • Daraus ergibt sich, daß das Gas in dem oberen Teil der Kammer, das üblicherweise: auf die, Gefäße zur Erzeugung des Gasdruckes wirkt, einen normalen Druck, aber das Gas in dem Verteiler 82, das hier zur Erzeugung df-s Gegend.ruclees in den Gefäßen dient, einen wesentlich höheren Druck haben kann.
  • Die Anardn.ung dies Gasvorratsbehälters 76 zwischen dem Druckregler 78 und dem Verteiler 82 gewährleistet, daß der Druck nicht infolge einer Drosselwirkung an dem Druckregler sinkt.
  • Ein Füllkopf 34 gemäß der Erfindung ist in Fig. 2 und 3 dargestellt. Jeder Füllkopf weist einen Körper 88 auf, der an seiner Innenseite: durch eine an. dem Kranz 40 (Fig. 1) befestigte Platte 90 abgeschlossen ist. An jedem Körper 88 ist als Schiebeirspiegel eine ebne: Fläche 92 von kreisförmigem Umriß vorg,-s--,h,-"n, an. der verschiedne Kanäle münden. Aus der Mitte der Sitzfläche 92 ragt ein Zapfen 94 hervor, auf dem ein. Schieber 96 drehbar angebracht ist, in dessen Fläche 98 verschiedene innerhalb des Schiebers liegende Kanäle münden, die mit verschiedenen Kanälen, des Körpers 88 in Verbindung kommen. können, um die Ströme von Gas und Flüssigkeit durch den Füllkopf 34 zu steuern.. Der Drehschieber 96 legt sich gegen eine an sich bekannte" zusä.mmendrückbare und nachgiebige Scheibe; 95.
  • Dr Körper 88 trägt in der üblichen Weise einen mit Gewinde versehenen. Stutzen 100, an dem ein Paßstück 102 mittels einer Überwurfmutte:r 104 befestigt ist. Das Füllrohr 106 des Füllkopfes ist in der glitte des Paßstückes. 102 so gelagert, daß es nach unten nach der entsprechenden Füllplatte 32 zu gerichtet ist. Auf dem Füllrohr 106 ist gleitbar eine: Zentrierglocke 108 für das Gefäß vorgesehen, die; sich mit einem Dichtungsring 110 gegen das Mundstück eines Gefäßes C dicht anlegen kann. In der an-Stellung (Fig.2 und 3) befindet sich die, Zentrierglocke 108 dicht an einer ringförmigen Dichtung 112 an der unteren Fläche des Paßstücke@s 102. Dic Bob,rung der Zentrierglocke ist mit einem schra,ubengangförmige:n Kanal 114 versehen, der das Füllrohr umgibt und dessen unteres Ende- innerhalb des Dichtungsringes 110 mündet, so daß es mit dem Mundstück der Flasche in Verbindung steht. Das ol:"re Ende. des Kanals 114 mündet in einer Vertiefung oder Kammer 115 an der unteren Fläche des Paßstückes 102 und. innerhalb der Dichtung 112, so daß die Kammer 115 dadurch das Füllrohr 106 umgibt. Wie am bz7sten in Fig. 20 -,rsichtlich, verlaufen zwei Kanäle 116 und 117 schräg zur oberen Fläche des Paßstückes 102. Die Kanäle sind. nach oben und außen geneigt und liegen in verschiedenen. radialen Ebenen.. Sie sind an ihrem oberen Ende mit je einer Büchse versehen. Die Bohrung der Büchse. 118 des Kanals 116 hat die! gleiche- Größe wie dieser Kanal, aber die Büchse 119 des Kanals 117 hat eine engere Bohrung als der Kanal 117.
  • Aus Fig. 17 ist ersichtlich, daß der Drehschieber 96 drei Kanäle L, CP und CPR aufweist. Der Kanal L dient für den Flüssigkeitsstrom, der Kanal CP für den Gegendruckstrom und. der Kanal CPR sowohl für den. Rückstrom als auch zum Entlüften und Ausblasen. Die, Kanäle L und. CP (Fig. 13 und 16-) sind U-förmig und liegen in zur Achse des Drehschiebers parallelen Ebenen. Wie: aus Fig. 17 ersichtlich, ist der Kanal CPR winkelförmig und liegt in einer radialen Ebene, tr weist sowohl an; dün Enden eine Mündung nach der Sitzfläche zu auf als auch eine dazwischen in dem Scheitel seines Winkels liegende- Öffnung.
  • Fig.17 bis 20 zeigen den Drehschieber in den Stellungen., die, er während der verschiedenen Stadien des Kreislaufes einnimmt. Bei diesen. Figuren. ist Fig. 17 ein genauer Schnitt in einer radialen Ebene, bei den Fig. 18 bis 20 dagegen sind gewisse: Einzelheiten fortgelassen. Wenn. eine Öffnung des Drehschiebers sich mit. einer Öffnung des Spiegels überdeckt, ist die Öffnung des Spiegels schematisch durch Einen Kreis geringerer Größe angedeutet, so daß die. Übereinstimmung der beiden. Öffnungen deutlicher wird. Die verschiedenen Kanäle des Körpers 88 sind am bersten im einzelnen in Fig. -1 bis 10, die Kanäle des Dre:lischi.ebers 96 besonders in Fig. 11 bis 16 gezeigt. Neutrales Stadium Während des neutralen Stadiums des Füllkreislaufes eines Füllkopfes 34 sind. die Kanäle des Drehschiebers 96 gegenüber den Kanälen des Körpers 88 so angeordnet, daß kein Gas und keine Flüssigkeit durch den Füllkopf 34 strömen. (Fig. 17 ). Obwohl eine Öffnung 120 des Flüssigkeitskanals L des Drehschiebers sich mit der Öffnung 124 der Flüssigkeitsleitung 126 (Fig.4) des Körpers überdeckt, befindet sich die andere, Öffnung 128 des Kanals L gegenüber einem glatten Teil der Sitzfläche des Körpers oder gegenüber der Dichtung 95, es strömt daher keine Flüssigkeit durch den. Füllkopf. Keine der Öffnungen der Gasstromkanäle CP oder CPR deckt sich während des neutralen Stadiums mit irgendeinem Gaskanal des Körpers.
  • Der Drehschiebeir 96 ist mit zwei radial verlaufenden Armen 130 und 132 versehen. Die- Stellung dieser Arme während des neutralen Stadiums ist durch ausgezogene, Linien in. Fig. 2 gezeigt, aus der ersichtlich ist, da.ß der Arm 130 in einer im wesentlichen lotrechten Ebene nach unten gerichtet ist, während sich der Arm 132 nach oben erstreckt.
  • Während sich der Drehschieber eines Füllkopfes in der neutralen Stellung befindet, wird ein zu füllendes Gefäß C durch eine Zuführvorrichtung auf die entsprechende Füllplattform 32 gebracht, alsdann hebt die Füllplattform das Gefäß in die in Fig.2 und 3 gez-cigte Stellung, wobei sein Mundstück mit dem Dichtungsring 110 der Zentrierglocke 108 in Eingriff kommt und die Zentricrglocke längs des Flüssigkeits.rolires 106 nach oben gleitest, bis die obere Fläche der Zentrierglocke an der Dichtung 112 an dem unteren Ende des Paßstückes 102 anliegt. Mim dies geschieht, ist der Behälter C gegenüber dem Füllkopf abgedichtet.
  • Vorspannstadium Wenn sich der Fülltisch und der Vorratsbehälter der Maschine in Uhrzeigerrichtung drehen und die Füllköpfe in. Richtung des Pfeiles-4 in Fig. 2 und 17 bis 20 mitnehmen, kommt der untere Arm 130 eines Drehschiebers 96 mit einer Gegendruckklinke in Berührung, so. daß sich der Drehschieber 96 in. Richtung des Pfeiles R (Fig. 2), d. h.. entgegen der Uhrzeigerrichtung, um den Zapfen 94 in die in gestrichelten Linien gezeichnete, dem Vorspannstadium entsprechende Stellung (Fig.2) dreht. Die Stellung, die die; Drebschieberkanäle während des Vorspannstadiums gegenüber dein Kanälen des Körpers einnehmen, ist in Fig. 18 gezeigt. Während dieser Drehung geht der Kanal CPR durch. die in Fig. 20 gezeigte: Stellung hindurch, die, später unter der überschrift »Abblasstadium« behandelt wird. Während des Vorbeiganges herrschen aber in dem Kanal CPR und. in dem Behälter kein Überdruck, so daß die Deckung der Kanäle keine Wirkung hat.
  • Wie in Fig. 18 gezeigt, bringt die Drehung des Drehschiebers 96 in die Stellung für das Vorspannstadium die Öffnung 120 des Flüssigkeitskanals L außer Deckung mit der Flüssigkeitszuführöffn.ung 124. des Körpers 88, reicht aber nicht aus, um die andere Öffnung 128 des Kanals L mit der Öffnung 124 zur Deckung zu bringen. Der Gegendruc:kkana.l CP in dem Drehschieber 96 wird mit den. Öffnungen des Körpers zur Deckung gebracht, so daß das Gas aus dem HochdruclLverteife:r 82 in folgender Weise zu dem Gefäß C strömt: von dem Verteiler 82 durch das Rohr 84 zu einer Aussparung 138 (Fig. 9) an der hinteren Fläche des Körpers 88 und von hier durch einen Kanal 140, der durch den Körper hindurchgeht, zu dessen Sitzfläche 92. Die: Mündung des Kanals 140 (Fig. 18) ist durch einen. Kreis geringerer Größe in Deckung mit der Öffnung 142 des Drehschieberkanals CP angedeutet; das Gas fließt aus dem Verteiler 82 in diesen Drebschieberkanal. Die. andere Öffnung 144 des Kanals CP deckt sieh mit der Öffnung 145 des winkelförmigen Kanals 146 (Fig. 7) des Körpers 88, wobei der Kanal 146 nach unten gerichtet ist (Fig. 18) und sich mit einem Kanal 116 des Paßstückes 102 deckt, der in die Aussparung 115 an dem unteren Ende des Paß.stückes. mündet. `Fenn die Zen.trierglocke und das Gefäß gegenüber dem Paßstück 102 abgedichtet sind, strömt das Gas aus dem Verteiler 82 über die. Aussparung 115 und durch dein schraubengangförmigen Kanal 114 in das Gefäß.
  • Der b@eschrieb.ene- @,#Te:g des Vorspann:Gasstromes ist nur für eine äußerst kurze Zeitspanne offen. Wenn z. D. die Füllmaschine fünfzig Füllköpfe und Flaschentragplatten aufweist und der Fülltisch sich mit einer solchen Geschwindigkeit dreht, daß 250 bis 340 Flaschen Pro -L\.Iinute gefüllt werden. und. wenn der Druck in dein Verteiler 82 ungefähr 1,3 atü beträgt, braucht das Vorspannstadium narr ungefähr 1/4 Sekunde zu bestehen, um einen Gegendruck von etwa 0,28 atü in der Flasche, C zu erzeugen. Wenn der über der Flüssigkeit in dem Vorratsbehälter 36 vorhandenc Druck 0,37 bis 0,42 atü beträgt, Bewirkt ein Gegendruck von 0,28 atü in der Flasche C während des folgenden Füllstadiums einen Flüssigkeitsfluß, der etwas schneller ist, als «renn er allein durch die Schweirkra:ft hervorgerufen würde.. Ein Fließen der Flüssigkeit infolge der Schwerkraft allein ist zwar weniger geeignet, eine Schaumbildung hervorzurufen, aber auch wenn der verminderte Druck in dem Gefäß C ein etwas schnelleres Fließen bewirkt, tritt keine Schparnbildung auf, oder sie ist so gering, daß sie nicht ins Gewicht fällt.
  • Bei einer Füllmaschine, die die oben. aufgeführten Merkmale und die: oben.erwähnt:e Leistung hat und bei der der Gegendruck in dem Behälter unmittelbar von dem Gas über der Flüssigkeit in dem Vorratsbehälter 36 erzeugt wird und ungefähr 0,37 bis 0,42 atü beträgt, muß das Vorspannstadium annähernd 1 Sekunde aufrechterhalten «-erden, d. h. claß sich ein Füllkopf dabei ungefähr 45 cm mit dem Fülltisch bewegt. Bei dem Verfahren gemäß der Erfindung bewegt sich der Füllkopf während des Vorsparrnstadiums nur ungefälir 10 crn mit dein Fülltisch.
  • Der so durch das Gegendrucksystem gemäß der Erfindung eingesparte Weg und die Zeit können für das Einfließen der Flüssigkeit verwendet werden. 111it anderen `'orten. die Drehgeschwindigkeit der 1,rlaschine kann gesteigert werden. und die Gefäße können beim Füllen üh; r einen längeren Bogen mit höherer linearer Geschwindigkeit als bisher bewegt werden, so daß eine größere Stundelileistung erzielt wird. Einflußstadiurn der Flüssigkeit Wenn sich eil' Füllkopf ungefähr 10 cm mit einem Vorratsbehälter in. Richtung des Pfeiles A (Fig. 2) bewegt hat, berührt der untere Arrii 130 des Drehschiehers eine zweite Klinke, die das Ventil 96 um den Zapfen 94 in Richtung des Pfeiles R weiterdreht und dadurch die Kanäle, des Ventils 96 gegenüber den Kanälen des Körpers in die in Fig. 19 gezeigte. Stellung bewegt. Wie in Fig. 19 gezeigt, wird der Gegendruckga.skanal CP des Drehschiebers jetzt an beiden Enden verschlossen, cl. 1i., die Uffnting 142 kommt außer Deckung mit der Spanngasleitung 138, die von dein Verteiler 82 kommt, und die Öffnung 144 deckt sich nicht mehr mit der Öffnung 145 der Spanngasleitung 146, die nach dein Gefäß C führt.
  • Die Mündung 128 des Flüssigkeitskanals I_ des Drelisc.hi,eliers deckt sich nun mit cler Öffnung 124 der Flüssigkeitsleitung 126 und seine andere Mündung 120 mit der Öffnung 150 einer winke,lförrnigen Flüssigkeitsleitung 152 (Fig. 7) in dein Körper 88. Der Kanal 152 verläuft abwärts nach dem Flüssigkeitsrohr 106. Die Flüssigkeitsleitung 126 (Fig. 6) erweitc.rt sich an ihrem hinteren Ende und nimmt entsprechend der üblichen Ausführung ein Kugelventil 154 auf. Sie ist mit einem Rohr 156 verbunden, das sich nach dein unteren Teil der Kammer 36 erstreckt. Die Flüssigkeit fließt daher durch das Rohr 156 und dann durch die Leitung 126 des Körpers in den U-förmigen Flüssigkeitskanal L des Drehschiebers und von hier nach unten. durch dein Kanal 150 und das Füllrohr 106 in, die Flasche. C. Da, der Gegendruck irr der Flasche im wesentlichen dem Druck über der Flüssigkeit in dein Vorratsbehälter 36 entspricht, fließt die Flüssigkeit nicht so schnell in die Flasche, daß Schaum entstehen könnte.
  • Während die Flüssigkeit in das Gefäß C fließt, geh; n das Gegeadruckgas und die Luft in dem Gefäß C auf folgende Weise nach dein oberen Teil der Kammer 36 zurück: durch den schraubengangförmigen Kanal 114 zu der Aussparung 115, dann durch den Ka.na:l 117 (Fig. 3 und 20) in den Paßstück 102. Die enge Bohrung der Muffe 119 in dein Kanal 117 beengt diesen Rückstrom wie üblich. Die: Muffe 119 mündet in einen winkelförmigen Kanal 164 in dem Körper 88. Die Form des Kanals 164 ist auch' in Fig. 8 gezeigt, aus der auch ersichtlich ist, daß er durch eine Öffnung 166 nach der Sitzfläche 92 des Körpers zu mündet. Das aus dem Kanal 164 und der Mündung 166 ausströmende Gas dringt in, eine Öffnung 168 an. dem .einen Ende des Drehschieberkanals CPR ein und verläßt diesen durch eine Öffnung 172 in dem Kanal CPR, die sich mit einer Öffnung 174 des im Körper 88 angeordneten Kanals 176 deckt. Der Kanal 176 erstreckt sich zur hinteren Fläche des Körpers (Fig. 7) hin. und, steht mit einem Rohr 178 in Verbindung, das von dem Füllkopf zu dem oberen, Gas enthaltenden Teil des Vorratsbehälters 36 führt. Diese. Rückgasleitung 178 mündet in einen Ringraum 180, der mit dem Vorratsbehälter in Verbindung steht, um zu verhüten, da.ß Schaum den Teil der Kammer neb°n. der Kanalmündung versperrt.
  • Wie in Fig. 19 gezeigt, liegt ein Schenkel 182 des winkelförmigen. Kanals CPR beim Rückfluß des Gegendruckes außerhalb, der Strömungsbahn, so daß di.e Öffnung 184 an dem freien Ende dieses Schenkels einem vollen Teil der Dichtung 95 gegenüberliegt.
  • Der einzige Teil des Rückweges für das Rückgas, der auch als Spanngasleitung verwendet wird, ist der schra.ubengangförmige Kanal 114 der Zentrierglocke 108 und die Aussparung 115 an dem unteren. Ende des Paß;tückes 102. Mit anderen Worten, der Gegendruck dringt in die Aussparung durch den Kanal 116 ein, während -er aus der Aussparung durch den Kanal 117 zurückgeht.
  • Die Flüssigkeit fließt so lange in das Gefäß und das Gas strömt so lange: aus dem Gefäß in die Kammer 36, bis das Gefäß vollständig mit der Flüssigkeit gefüllt ist, wobei dann auch das Flüssigkeitsrohr 106 mit Flüssigkeit gefüllt ist. Die nächste Klinke zur Drehung des Schiebers liegt gegenüber der Drehbahn des Fülltisches so, da.ß der Drehschieber 96 nach e-incm möglichst langen Weg in die: neutrale Stellung zurückgebracht wird. Das kann zur Folge haben, daß sich etwas Flüssigkeit in den. unteren Teil der Rückgasleitung der Füllköpfe mit schnellerem Fluß hineinbewegt; aber dieser Möglichkeit wird, wie spät-:r beschrieben. Rechnung getragen. Abblasstadium Wenn der Flüssigkeitsstrom abgesperrt -,,werden soll, wird der Drehschieber 96 in Uhrzeigerrichtung aus der in Fig.2 in strichpunktierten Linien gezeigten, dem Füllstadium entsprechenden. Stellung, bei der die Kanäle sich in der in Fig. 19 gezeigten. Weise decken, in die in Fig. 2 in ausgezogenen. Linien und mit »Neutrales Stadium« bezeichnete: Stellung gedreht, in der die Kanäle die in Fig. 17 gezeigte Decklage haben. Diese: Rückbewegung `,wird dadurch erreicht, daß der obere Arm. 132 des Drehschiebers 96 mit einer Entlüftungsklinke in Berührung kommt, die ungefähr 2871!_° von der Füllklinke entfernt ist, nicht, wie sonst üblich, 265°.
  • Nachdem sich der Drehschieber 96 um ungefähr 60° aus der Stellung nach Fig. 19 in Uhrzeigerrichtung (Pfeil RR in Fig. 19) gedreht hat, geht er durch die in Fig. 20 gezeigte Stellung hindurch und ermöglicht ein Abblasen des Gases aus dem Gefäß zur Außenluft. Die Stellung der Arme 130 und 132 der Ventilscheibe in diesem Augenblick ist in Fig.2 in strichpunktierten Linien gezeigt.
  • Wenn der winkelförmige Kanal CPR durch die Stellung nach Fig.20 geht, wird Druck von dem Bfhälter nach der Außenluft abgeblasen, wie durch den. Pfeil S in Fig. 20 gezeigt. Das Gas bewegt sich von der Aussparung 115 des Paßstückes nach oben durch die Kanäle 117 und 164 und durch die Öffnung 166 in die Drehschieberöffnung 172 und strömt dann nach unten in den Kanal CPR zur Öffnung 168 und dringt. in eine Öffnung 188 ein, die in den nach der Außenluft führenden Kanal 190 des Körpers mündet. Die Form dee. Kanals 190 ist am besten. in. Fig.5 und 10 gezeigt, aus denen, ersichtlich ist., daß zwar die Öffnung 188 des Kanals 190 in der gleichen Querebene liegt wie die Rückgasleitung 164, der ganze Kanal 190 aber dichter an der Sitzfläche 92 angeordnet ist als der größere Teil der Leitung 164.
  • Obwohl die erwähnte Deckung der Kanäle nur von äußerst kurzer Dauer ist, ergibt doch die Tatsache, daß das Gas in dem Gefäß C und den Kanälen unter Oberdruck steht, daß es nach außen, strömt. Dieses Abströmen oder Abblasen vermindert dein. Druck innerhalb des Gefäßes so weit, daß der Gefäßinhalt nicht schäumt, wenn, sich das. Gefäß nun von dem Füllkopf fortbewegt und seine. Mündung zur Außenluft geöffnet ist. -Aus Fig. 20 geht hervor, daß in. dem Augenblick, in dem das Gefäß C mit der Außenluft in Verbindung gebracht wird, auch die Spanngasleitung 178, die in den Ringraum 180 mündet, mit der Außenluft in Verbindung steht, da: sich die Öffnung 184 an dem hinteren Ende des Kanals CPR mit der Öffnung 174 des Körpers deckt, die zu dem Rohr 178 führt. Das verhältnismäßig große Gasvolumen in der Kammer 36 wird durch diese kurze Deckung nicht wesentlich verkleinert, wogegen der Drucknachlaß von den verhältnismäßig kleinen Füllkopfkanälen neben dem Gefäß C eine starke Wirkung auf den Druck in dem Gefäß ausübt.
  • Die. Bi,v,gung des Drehschiebers 96 setzt sich über die in Fig. 20 gezeigte, Stellung hinaus fort, bis sie die in Fig. 17 gezeigte neutrale, Stellung erreicht: hat, und zu dieser Zeit sind. alle durch den Drehschieber verlaufenden Kanäle geschlossen,. Dann bewegen sich der Füllkopf und das Gefäß um ungefähr 15° mit den Fülltisch, bevor sieh das Gefäß von dem Füllkopf absenkt, so daß nach einer weiteren Drehung des Fülltisches um 15° das Gefäß von der Abgabevorrichtung ergriffen und von der Füllplatte 32 entfernt wird. Die Zeitspanne zwischen dem Abblasen nach Fig. 20 und dein Absenken des Gefäßes von. dem Füllkopf ermöglicht es denn Gefäßinhalt, zur Ruhe zu kommen, wodurch w.iterhin die. Möglichkeit einer Schaumbildung verringert wird, wenn das Gefäß von dem Füllkopf abgesenkt wird. Ausblasstadium -Nachdem sich das Gefäß C von dem Füllkopf abgesenkt hat und bevor ein anderes Gefäß durch die Zuführvorrichtung unter diesen Kopf gebracht wird. kann der Drehschieber 96 in die Stellung gemäß Fig. 20 zurückgedreht werden, so daß die, Füllkopfkanäle ausgeblasen werden. Diese Bewegung des Drehschiebers 96 kann dadurch erzielt werden, daß in der Bewegungsbahn des Füllkopfes eine Klinke vorgesehen, ist, die, mit dem unteren Arm 130 in Eingriff kommt und ihn, in die in strichpunktierten Linien. gezeichnete, das Ausblasstadium darstellende Stellung (Fig.2) bewegt. In dieser Lage nehmen die Dre.hschieb-erkan.äle wieder die Stellung nach. Fig. 20 ein. Daher kann das Gas von dem oberen Teil der Kammer 36 durch die Leitung 178 und durch den. Kanal 176 des Körpers und von hier durch den oberen Teil 182 des winkelförmigen Kanals CPR, durch dessen Mittel- Öffnung 172 und die Öffnung 166 des Kanals 164 und den Kanal 117 zu der Aussparung 115 des Paßstückes 102 strömen. Da die Zentrierglocke 108 jetzt von dem Paßstück 102 abgesenkt ist, strömt das Gas aus dein Kanal 117 unmittelbar zur Außenluft. Dieser Gasstrom aus der Kammer 36 durch die Rückgasleitung stößt alle Flüssigkeit und allen Schaum au> dieser heraus, so daß sie für den Rückstrom des Gases während des Füllens des folgenden Gefäßes frei sind. Da die untere Öffnung 168 des winkelförmigen Kanals CPR sich mit dem nach außen führenden Kanal 190 deckt, wird Flüssigkeit oder Schaum, die während des vorangegangenen. Füllstadiums in diesen Teil des Kanals gekommen sind. durch den Kanal 190 in die Außenluft geblasen.
  • Das Ausblasstadium ist äußerst kurz, um einen merklichen Gasverlust aus der Kammer 36 zu verhüten. Daher kommt, unmittelbar nachdem sich der Drehschieber 96 in die Ausblasstellung bewegt hat, der obere Arm 132 mit. einer Klinke in Berührung, die die Scheibe in Uhrzeigerrichtung dreht und. sie in die neutrale Stellung zurückbringt. Die weitere Drehung des Fülltisches bringt dann die Füllplatte in gleiche Richtung mit der Zuführvorrichtung, so daß ein weiteres leeres Gefäß unter den. Füllkopf gebracht und der beschriebene Füllkreislauf mit diesem Gefäß durchgeführt werden kann.
  • Alle Gaskanüle durch die Füllköpfe 34 können einen Durchmesser von ungefähr 4 mm aufweisen, mit Ausnahme der Bohrung der :Muffe 119 in dem Kanal 164. deren. Durchmesser ungefähr 0,8 mm beträgt. Diese Einengung verhütet einen zu starken Druckstrom von dem Gefäß während des Abblasens und verhindert auch ein Ansteigen der Flüssigkeit in dem Kanal 164 während des Füll- und Abblasesta.diums.
  • Wenn der Druck in der Kammer 36 vergrößert wird, ist es gewöhnlich wünschenswert, auch den Druck in dem Verteiler 82 zu steigern. Die Einstellung a) des Druckes in dem Verteiler 82, b) der Drehgeschwindigkeit des Fülltisches oder c) des Abstandes zwischen der Klinke für das Vorspannstadium und der Klinke für das Füllstadium bestimmt den Gegendruck, der in einem Gefäß C erzeugt wird. Diese drei Faktoren können in beliebiger Kombination verändert werden, wobei eine Vergrößerung der Faktoren a) oder c) den Gefäßgegendruck steigert und eine @'e;rgröße.rurig des Faktors b) den Gegendruck vermindert.
  • Die Füllhöhe eines Gefäßes C kann nach Belieben durch die Höhenlage einer Rückgasöffnung an dein Füllrohr gesteuert werden. Bei der beschriebenen Anordnung wird die endgültige Füllhöhe durch die Verschiebung des Füllrohres eingestellt.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zum Füllen von Flaschen und ähnlichen. Gefäßen mit koh leiisäurehaltiger Flüssigkeit, bei dem eine Flüssigkeitsmenge und eine darüberliegende Gasmenge in einer Kammer unter Druck gehalten werden, aus der die Flüssigkeit unter Gegendruck den Gefäßen zugeleitet wird, und eine weitere, unter einem höheren Druck stehende Gasmenge eine gesteuerte: Verbindung mit einem in der Füllstellung befindlichen Gefäß hat, dadurch gekennzeichnet, daß zuerst unter dem höheren. Druck stehendes Gas durch für kurze, Zeit zur Deckung gebrachte Öffnungen von solcher Größe, in das Gefäß fließt, daß der dadurch in dem Gefäß erzeugte Druck den Druck oberhalb der Flüssigkeit in der Kammer nicht übersteigt und daß, während dieser Druck in dein Gefäß besteht, in an sich lhkaiintcr "eise ein Fließen der Flüssigkeit aus der Kammer in das Gefäß eingeleitet und Ga., aus dein Gefäß in die Gasmenge in der Kammer abgeleitet wird.
  2. 2. Vorrichtung zum Füllen von Flaschen und ähnlichen Gefäßen mit einer kohlensäurehaltigen Flüssigkeit zur Ausführung des \-erfah.rens nach Anspruch 1, bestehend aus einer Kammer für eine Flüssigkeitsmenge und eine darüber befindliche Gasmenge. einem Träger für die mit Flüssigkeit in der Kammer zu füllenden. Gefäße, Gas- und Luftkanälen zwischen der Kammer und jedem in der Füllstellung befindlichen Gefäß, einem Vorratsbehälter für eine Gasmenge mit höherem Druck als demjenigen des Gases in der Kammer und Mitteln, die das unter höherem Druck stehende Gas aus dem Vorratsbehälter in das Gefäß treten lassen, gekennzeichnet durch eine die Verbindung des Hochdruckvorratsbehälters (76) mit denn Gefäß der Dauer nach beschränkende Vorrichtung, durch die in dem Gefäß vor dem Einfüllen der Flüssigkeit rasch ein Gegendruck von ungefähr der Höhe des Druckes in der Kammer (36) hergestellt wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine gemeinsame Gasquelle, die mit der Füllkammer (36) und mit dem Hochd.ruckvorratsbehälter (76) verbunden ist, und ein durch einen Schwimmer (56) betätigtes Ventil (60) zur Steuerung des Gasflusses von der gemeinsamen Gasduelle nach der Füllkammer (36).
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3. gekennzeichnet durch ein Steuerorgan (96) in der Spamigasleitung. welche den Hochdruckvorratsbehälter (76) und ein Füllmundstück verbindet, eine durch dieses Steuerorgan gehende Rückgasleitung, die den Gas enthaltenden Teil der Füllkammer (36) finit dem Mundstück verbindet, und eine durch das Steuerorgan führende Flüssigkeitsleitung, die den die. Flüssigkeit enthaltenden Teil der Füllkammer (36) mit dem Mundstück verbindet.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet. d.aß das Steuerorgan einen Kanal aufweist, der in bekannter Weise nach der Außenluft führt und bei der zuletzt erfolgenden Öffnung der Rückgasleitung mit dieser in Verbindung gelangt.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5 in Form einet innlaufenden Füllmaschine mit einem umlaufenden Fülltisch finit einer Plattform für die Gefäße, Füllmundstücken reit Steuerorganen, die aus je einem Körper bestehen., der mit einem ebenen Sitz versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß auf dein ebenen Sitz (92) ein Drehschieber (96) umläuft und in den Sitz die Spanngasleitung, die Rückgasleitung und die Flüssigkeitsleitung münden, die durch drei getrennte Kanäle gesteuert werden, und daß um die Bewegungsbahn der Füllventile in Ab- s Ü iiiiden voneinander an sich bekamite Stellvorrichtungen vorgesehen sind, die den Schieber so drehen, daß zuerst die Spanngasleitung mit dem Vorratsbehälter (76) und dann der Flüssigkeitskanal mit dem unteren Teil der Füllkammer (36) und gleichzeitig die Rückgasleitung mit dem oberen Teil der Füllkaininer verbunden wird.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeich.net, da.ß nach der Entfernung eines gefüllten Gefäßes von dem Füllmundstück der Drehschieher so. verstellbar ist, d.aß die vom Gasraum der Kammer (36) ausgehende Leitung (178) in Verbindung mit einer Aussparung (115) in dem Füllmundstück gebracht wird, die mit der Atmo sphäre in Verbindung steht. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften. Nr. 716 571, 817 847, 709 222, 254 526, 257 871, 231568, 633 385.
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