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DE1020238B - Verfahren zum Herstellen von Filterstoffbahnen fuer Schwebstoffilter und nach diesem Verfahren hergestelltes Filter - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Filterstoffbahnen fuer Schwebstoffilter und nach diesem Verfahren hergestelltes Filter

Info

Publication number
DE1020238B
DE1020238B DEA18071A DEA0018071A DE1020238B DE 1020238 B DE1020238 B DE 1020238B DE A18071 A DEA18071 A DE A18071A DE A0018071 A DEA0018071 A DE A0018071A DE 1020238 B DE1020238 B DE 1020238B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
filter
filters
filter material
hepa
production
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA18071A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Walter Lemcke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Auergesellschaft GmbH
Original Assignee
Auergesellschaft GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Auergesellschaft GmbH filed Critical Auergesellschaft GmbH
Priority to DEA18071A priority Critical patent/DE1020238B/de
Publication of DE1020238B publication Critical patent/DE1020238B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B23/00Filters for breathing-protection purposes

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Filtering Materials (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von Filterstoffbahnen für Schwebstoffilter, bei denen die aus luftdurchlässigem Papier, Karton od. dgl. bestehende Filterschicht in Falten gelegt ist.
Bei jedem Schwebstoffilter ist man bemüht, bei möglichst großer Abfangleistung des Filters den Durchatmungswiderstand möglichst gering zu halten Aus diesem Grunde ist es notwendig, dem Filterstoff eine große Oberfläche zu geben. Steht nun in dem Filtergehäuse nur ein beschränkter Raum zur Verfügung, dann ist es notwendig, sehr enge Falten vorzusehen. Bei solchen Filtern kann es vorkommen, daß insbesondere bei heftiger Atmung ein derartiger Stau auftritt, daß die Flanken der Falten zusammengedrückt werden und der Luftdurchgang blockiert wird, weil die Flächen des Filterstoffes sich dicht aneinanderlegen. Bei solchen Filtern ist auch eine erhöhte Verstopfungsgefahr gegeben, wenn die eingeatmete Luft Staub oder Rauch enthält.
Zur Vermeidung dieses Übelstandes ist bereits vorgeschlagen worden, Hilfsmittel anzuwenden, welche das dichte Aufeinanderlegen der Faltenflanken unterbinden sollen. So hat man z. B. versucht, kammartige Abstandshalter in die Falten einzuschieben. Hierdurch entstehen aber Reibungen, durch die das Filterpapier bei langer Benutzungsdauer durchgewetzt wird, so daß die Filterwirkung leidet.
Bei Schwebstoffiltern anderer Art, z. B. den bekannten Kammerfiltern, die aus einzelnen Ringen flachen Filterstoffes zusammengesetzt sind, hat man auch in die Filterflächen radiale rillenartige Vertiefungen eingepreßt, so daß auf der anderen Seite radiale Erhebungen entstehen, die das Aneinanderlegen der sich nähernden Filterflächen verhindern.
Durch das Einpressen solcher Vertiefungen in den Filterstoff ergibt sich aber der Übelstand, daß der Homogenität des Filterstoffes geschadet wird dadurch, daß die Filterfläche an verschiedenen Stellen verdichtet ist und daß durch Faserzerrungen das optimale Gefüge gestört und dadurch die Schwebstoffleistung gemindert wird. Das Einpressen der Vertiefungen ergibt auch eine Vergrößerung des Filterwiderstandes.
Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß die zur Faltung bestimmte Filterstoffbahn bereits bei ihrer Herstellung mit kleinen Erhöhungen, Ausprägungen od. dgl. versehen wird, so daß die Flanken der Falten des aus der Bahn gefalteten Filters sich auch bei enger Faltung nur punktförmig oder linienförmig berühren. Es empfiehlt sich für den Fall, daß die Erhöhungen rillenartig hergestellt werden, die Rillen in unregelmäßig gekrümmten Linien verlaufen zu lassen. Die Verformung des Faltenstoffes geschieht z. B. dadurch, daß das noch feuchte Fasermaterial
von Filterstoffbahnen für
Schwebstoffilter und nach diesem
Verfahren hergestelltes Filter
Anmelder:
Auergesellschaft Aktiengesellschaft,
Berlin N 65, Friedrich-Krause-Ufer 24
Dr. Walter Lemcke, Berlin-Reinickendorf West,
ist als Erfinder genannt worden
beim Gautschprozeß durch Walzen läuft, die dem Filterstoff die gewünschte Oberflächengestaltung erteilen. Auf diese Weise bleibt die einheitliche Faserstruktur im Gegensatz zu dem früheren Einpressen der Rillen in dem fertigen Filterstoff erhalten.
Die Zeichnung zeigt zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung. In
Abb. 1 ist schaubildlich ein Stück eines Schwebstoffilterpapiers 1 gezeigt, das mit eingedrückten Erhöhungen und Vertiefungen 2 versehen ist; die
Abb. 2 zeigt ein Filterpapier, bei dem die Erhöhungen und Vertiefungen 3 in unregelmäßig gekrümmten Linien verlaufen; die
Abb. 3 stellt einen Ausschnitt aus einem gefalteten Schwebstoffilter dar, bei dem das gefaltete Papier nach Abb. 2 gestaltet ist.
Aus der Darstellung ergibt sich, daß auch bei enger Faltung die Flanken der Falten sich nie völlig aneinanderlegen können.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Herstellen von Filterstoffbahnen für Schwebstoffilter, bei denen die aus luftdurchlässigem Papier, Karton od. dgl. bestehende Filterschicht in Falten gelegt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Faltung bestimmte Filterstoffbahn bereits bei ihrer Herstellung mit kleinen Erhöhungen (2), Rippen (3) od. dgl. ver-
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sehen wird, so daß die Flanken der Falten des aus der Bahn gefalteten Filters bei enger Faltung sich nur punktförmig oder strichlinienförmig berühren.
2. Nach dem Verfahren nach Anspruch 1 hergestelltes Schwebstofffilter, dadurch gekennzeich-
net, daß die Rippen (3) krümmte Linien verlaufen.
in unregelmäßig ge-
In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschriften Nr. 745 466, 841 549.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEA18071A 1953-05-23 1953-05-23 Verfahren zum Herstellen von Filterstoffbahnen fuer Schwebstoffilter und nach diesem Verfahren hergestelltes Filter Pending DE1020238B (de)

Priority Applications (1)

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DEA18071A DE1020238B (de) 1953-05-23 1953-05-23 Verfahren zum Herstellen von Filterstoffbahnen fuer Schwebstoffilter und nach diesem Verfahren hergestelltes Filter

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DEA18071A DE1020238B (de) 1953-05-23 1953-05-23 Verfahren zum Herstellen von Filterstoffbahnen fuer Schwebstoffilter und nach diesem Verfahren hergestelltes Filter

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1020238B true DE1020238B (de) 1957-11-28

Family

ID=6924057

Family Applications (1)

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DEA18071A Pending DE1020238B (de) 1953-05-23 1953-05-23 Verfahren zum Herstellen von Filterstoffbahnen fuer Schwebstoffilter und nach diesem Verfahren hergestelltes Filter

Country Status (1)

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DE (1) DE1020238B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1299230B (de) * 1966-12-24 1969-07-10 Draegerwerk Ag Verfahren zum Herstellen eines Schwebstoffiltereinsatzes aus gefaltetem Filtermaterial fuer Schwebstoffilter von Atemschutzgeraeten

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR745466A (de) * 1933-05-10
FR841549A (fr) * 1938-08-01 1939-05-22 Sepewe Eksport Wytworow Polski Dispositif d'absorption pour masques à gaz

Patent Citations (2)

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FR745466A (de) * 1933-05-10
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