DE102020104536A1 - Methods and devices for three-dimensional eye reconstruction - Google Patents
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Abstract
Es werden Verfahren und Vorrichtungen bereitgestellt, mit denen eine 3D-Rekonstruktion eines Auges bereitgestellt und gerendert wird. Dabei umfasst das Augenmodell eine Cornea, und die Brechkraft der Cornea wird beim Rendern berücksichtigt. Methods and devices are provided with which a 3D reconstruction of an eye is provided and rendered. The eye model includes a cornea, and the refractive power of the cornea is taken into account during rendering.
Description
Die vorliegende Anmeldung betrifft Verfahren und Vorrichtungen zur dreidimensionalen Augenrekonstruktion. Unter einer dreidimensionalen Rekonstruktion oder kurz 3D-Rekonstruktion wird dabei wie in der Computergrafik allgemein üblich ein Prozess verstanden, bei dem die Form und das Aussehen von realen Objekten - in diesem Fall des Auges - erfasst wird, um diese Objekte dann möglichst realistisch auf einer Anzeige wie einem Computerbildschirm, oder einer anderen Anzeige darzustellen. Das Darstellen einer derartigen 3D-Rekonstruktion auf einer Anzeige wird auch als Rendern bezeichnet.The present application relates to methods and devices for three-dimensional eye reconstruction. A three-dimensional reconstruction, or 3D reconstruction for short, is understood, as is common in computer graphics, to be a process in which the shape and appearance of real objects - in this case the eye - are recorded in order to display these objects as realistically as possible such as a computer screen or other display. The presentation of such a 3D reconstruction on a display is also referred to as rendering.
Bei vielen Anwendungen ist eine detailgetreue 3D-Rekonstruktion eines Kopfes einer Person eine wichtige Voraussetzung. Beispielsweise wird eine realitätsnahe digitale grafische Darstellung eines Kopfes einer Person für virtuelle Anproben beispielsweise von Brillenfassungen benötigt. Herkömmliche Verfahren zur 3D-Rekonstruktion eines Gesichtes oder Kopfes einer Person sind in der
Zur 3D-Rekonstruktion des Kopfes wird bei herkömmlichen Herangehensweisen der Kopf mit einem oder mehreren Sensoren aufgenommen. Beispielsweise kann eine Aufnahme mit Laufzeitsensoren (ToF, „Time of Flight“-Sensoren), mit einem Laserscanner oder mittels Musterprojektion aufgenommen werden, wodurch Tiefeninformationen und somit die dreidimensionale Struktur des Kopfes direkt erfasst werden kann. Bei anderen Herangehensweisen werden (2D)-Kameraaufnahmen aus verschiedenen Perspektiven verwendet, um die 3D-Rekonstruktion zu ermöglichen. Zum Erfassen der Textur werden ebenfalls eine oder mehrere Kameras verwendet, wobei im Falle der Erfassung der dreidimensionalen Form mittels Kameras hier dieselben Kameras zum Einsatz kommen können. Unter Textur wird dabei in der Computergrafik ein Bild bezeichnet, das auf der Oberfläche eines virtuellen Körpers dargestellt wird, vgl. Wikipedia-Artikel „Textur“ (Computergrafik), Stand
Bei der 3D-Rekonstruktion des Kopfes einer Person oder auch eines Tieres sind nach heutigem Stand der Technik noch zwei Bereiche eine größere Herausforderung: die Haare und die Augen. Die vorliegende Anmeldung befasst sich mit der 3D-Rekonstruktion der Augen.In the 3D reconstruction of the head of a person or an animal, two areas are still more challenging according to the current state of technology: the hair and the eyes. The present application deals with the 3D reconstruction of the eyes.
Augen weisen verschiedene Eigenschaften auf, die eine 3D-Rekonstruktion erschweren. Zum einen ist die Oberfläche eines Auges relativ stark reflektierend, was bei Bildaufnahmen zu Glanzstellen (auch als Überstrahlungen bezeichnet) führen kann. Unter Bildaufnahmen sind dabei nicht nur Aufnahmen mit einer herkömmlichen Kamera zu verstehen, sondern auch Aufnahmen mit anderen Vorrichtungen wie Laserscannern, aus denen sich ein zweidimensionales oder dreidimensionales Bild erzeugen lässt. Auch bei solchen anderen Arten von Bildaufnahmen kann es zu Glanzstellen kommen. Auch die optisch brechende Wirkung des Auges, Rote-Augen-Effekte bei Beleuchtung von vorne, Blinzeln oder kleine Bewegungen während dem Aufnehmen des Kopfes mit den oben erwähnten Sensoren können die 3D-Rekonstruktion erschweren oder sie unmöglich machen. Weiter unten wird noch detaillierter auf verschiedene Effekte eingegangen, die die 3D-Rekonstruktion erschweren können.Eyes have various properties that make 3D reconstruction difficult. On the one hand, the surface of an eye is relatively highly reflective, which can lead to shiny spots (also referred to as overexposure) when taking pictures. Image recordings are not only to be understood as recordings with a conventional camera, but also recordings with other devices such as laser scanners, from which a two-dimensional or three-dimensional image can be generated. Glossy spots can also occur with such other types of image recordings. The optically refractive effect of the eye, red-eye effects when illuminated from the front, blinking or small movements while recording the head with the above-mentioned sensors can make the 3D reconstruction difficult or impossible. Various effects that can complicate the 3D reconstruction are discussed in greater detail below.
Herkömmliche 3D-Rekonstruktionsverfahren berücksichtigen derartige Besonderheiten des Auges oft nicht. Dies führt dazu, dass bei der Anzeige von derartigen 3D-Rekonstruktionen von Gesichtern die Augen häufig flach aussehen und beispielsweise die gekrümmte Hornhaut nicht korrekt rekonstruiert ist. Verbunden damit wird die Lage der Iris in vielen Fällen ebenfalls nicht korrekt rekonstruiert. Dies kann bei manchen Anwendungen wie z.B. bei virtuellen Brillenanpassungen nicht nur einen ästhetischen Nachteil haben und es beispielsweise erschweren, die optische Wirkung der Brille bei einer virtuellen Anprobe zu beurteilen, sondern kann auch ein Problem bei der Bestimmung sogenannter Zentrierparameter darstellen, wenn die Brillenzentrierung auf der Basis der Lage der Iris, insbesondere des inneren Irisrandes, entsprechend der Pupille, durchgeführt werden soll. Die Bestimmung von Zentrierparametern ist dabei ebenfalls in der oben erwähnten
Zum besseren Verständnis werden nachfolgend verschiedene Probleme bei der 3D-Rekonstruktion von Augen unter Bezugnahme auf die
Die
Das Auge
Die Sklera
Die
Weitere Probleme ergeben sich aus der dreidimensionalen Struktur des Auges. Um dies zu erläutern, zeigt
Die
Eine gestrichelte Linie
Ein weiteres Problem, das sich aus der dreidimensionalen Struktur des Auges ergibt, sind Brechungseffekte durch die Cornea
Herkömmliche 3D-Rekonstruktionsverfahren gehen von Bildaufnahmen von einem unveränderten Objekt während der Aufnahme aus verschiedenen Winkeln aus. Die oben beschriebenen Veränderungen durch die Brechkraft der Hornhaut bewirken dann, dass das Auge mit derartigen herkömmlichen Algorithmen möglicherweise nicht korrekt rekonstruiert wird. Die Iris scheint sich dann zu bewegen oder zu deformieren, wenn man sie unter verschiedenen Blickwinkeln betrachtet.Conventional 3D reconstruction methods are based on image recordings of an unchanged object during the recording from different angles. The above-described changes due to the refractive power of the cornea then have the effect that the eye may not be correctly reconstructed using such conventional algorithms. The iris then appears to move or deform when viewed from different angles.
Weitere Fehlerquellen bei der 3D-Rekonstruktion können daher rühren, dass die Iris eine dreidimensionale Struktur, nicht kontinuierliche Struktur aufweisen kann, die zu zusätzlichen Verdeckungen je nach Betrachtungswinkel führen kann. Wenn zur 3D-Rekonstruktion Bildaufnahmen mit hoher Auflösung verwendet werden, kann diese dreidimensionale, z.T. netzartige Struktur zu Problemen bei der Zuordnung führen.Further sources of error in the 3D reconstruction can arise from the fact that the iris can have a three-dimensional structure, not a continuous structure, which can lead to additional obscurations depending on the viewing angle. If image recordings with high resolution are used for 3D reconstruction, this three-dimensional, partly network-like structure can lead to problems with the assignment.
Herkömmliche Herangehensweisen behandeln die obigen Probleme nur teilweise oder unzureichend. So offenbart die
Diese Aufgabe wird gelöst durch ein computerimplementiertes Verfahren nach Anspruch 1 sowie eine Vorrichtung nach Anspruch 15. Die Unteransprüche definieren weitere Ausführungsformen. Zudem wird auch ein entsprechendes Computerprogramm bereitgestellt.This object is achieved by a computer-implemented method according to
Bei einem erfindungsgemäßen computerimplementierten Verfahren zur 3D-Rekonstruktion eines Auges werden Aufnahmen einer Augenregion einer Person unter verschiedenen Betrachtungswinkeln aus bereitgestellt. Zudem wird ein Augenmodell bereitgestellt. Eine Augenregion eines Gesichts ist dabei ein Bereich, der zumindest das zu rekonstruierende Auge enthält, aber zudem auch eine Umgebung des Auges enthalten kann. Beispielsweise wird bei manchen Ausführungsvarianten das gesamte Gesicht oder der gesamte Kopf einer Person aufgenommen.In a computer-implemented method according to the invention for the 3D reconstruction of an eye, recordings of a region of the eye of a person are provided from different viewing angles. An eye model is also provided. An eye region of a face is an area that contains at least the eye to be reconstructed, but can also contain an area around the eye. For example, in some embodiment variants, the entire face or the entire head of a person is recorded.
Unter einer Aufnahme ist dabei insbesondere eine 2D-Farbaufnahme zu verstehen, wie sie mit einer Digitalkamera, die eine Optik und einen Bildsensor umfasst, erstellt werden kann. Unter verschiedenen Betrachtungswinkeln ist gleichbedeutend damit, den Augenbereich aus verschiedenen Blickrichtungen oder von verschiedenen Positionen aufzunehmen. Bevorzugt ist dabei eine Aufnahme enthalten, die zumindest näherungsweise aus einer frontalen Richtung (0°) erstellt wurde, beispielsweise aus einem Bereich von ± 5° oder ±10°. Aus einer derartigen Aufnahme lässt sich wie weiter unten näher erläutert einer Iristextur am besten ermitteln.In this context, a recording is to be understood in particular as a 2D color recording, as can be created with a digital camera that includes an optical system and an image sensor. From different viewing angles is synonymous with recording the eye area from different viewing directions or from different positions. A recording is preferably included that was created at least approximately from a frontal direction (0 °), for example from a range of ± 5 ° or ± 10 °. An iris texture can best be determined from such a recording, as will be explained in more detail below.
Des Weiteren umfasst das Verfahren ein Bereitstellen eines Augenmodells, welches eine Cornea, eine Iris und gegebenenfalls auch eine Sklera und einen Limbus modelliert. Unter einem Augenmodell ist dabei eine dreidimensionale Repräsentation des Auges zu verstehen, die als Datensatz in einem Speichermedium, beispielsweise einem Speicher eines Computers oder einem Datenträger, vorliegt. Eine solche dreidimensionale Repräsentation kann beispielsweise ein 3D-Netz (englisch „3D mesh“), bestehend aus einem Satz von 3D-Punkten, die auch als Vertices bezeichnen, und Verbindungen zwischen den Punkten, die auch als Edges bezeichnet werden. Diese Verbindungen bilden im einfachsten Fall ein Dreiecksnetz. Das Modell kann auch andere Arten von dreidimensionalen Repräsentationen umfassen. Beispielsweise kann die Cornea als gekrümmte Fläche mittels einzelner Parameter der gekrümmten Fläche, wie z.B. die Krümmungsradien, abgespeichert sein.Furthermore, the method includes providing an eye model which models a cornea, an iris and possibly also a sclera and a limbus. An eye model is to be understood as a three-dimensional representation of the eye, which is available as a data record in a storage medium, for example a memory of a computer or a data carrier. Such a three-dimensional representation can, for example, be a 3D mesh (English “3D mesh”), consisting of a set of 3D points, which are also referred to as vertices, and connections between the points, which are also referred to as edges. In the simplest case, these connections form a triangular network. The model can also include other types of three-dimensional representations. For example, the cornea can be stored as a curved surface using individual parameters of the curved surface, such as the radii of curvature.
Erfindungsgemäß wird dann auf Basis des Augenmodells und der Bildaufnahmen eine 3D-Rekonstruktion des Auges bestimmt, welche dann in einer Anwendung zur Darstellung auf einer Anzeige gerendert werden kann. Verschiedene Aspekte des erfindungsgemäßen Verfahrens werden nachfolgend erläutert. Diese verschiedenen Aspekte können in Kombination miteinander, aber auch unabhängig voneinander, implementiert werden.According to the invention, a 3D reconstruction of the eye is then determined on the basis of the eye model and the image recordings, which can then be rendered in an application for representation on a display. Various aspects of the method according to the invention are explained below. These various aspects can be implemented in combination with one another, but also independently of one another.
Bei einem ersten Aspekt wird beim Rendern des Auges die Brechkraft der Cornea berücksichtigt. Da die Form der Cornea in dem Augenmodell vorliegt, kann der Lichtdurchgang durch die Cornea unter Berücksichtigung der Brechkraft der Cornea anhand des Augenmodells bestimmt werden. Die Form der Cornea bezeichnet dabei den gesamten Aufbau der Cornea und kann eine äußere Form der Cornea, einen Verlauf einer inneren Oberfläche der Cornea, eine Dicke der Cornea, und/oder einen Brechungsindex oder Brechungsindexverlauf der Cornea beinhalten, ist also nicht auf die äußere Form beschränkt. Je genauer die Cornea spezifiziert ist, desto genauer kann die Deformation des Strahlenganges rückwärts berechnet werden. Bei manchen Ausführungsbeispielen kann dabei eine paraaxiale Berechnung durchgeführt werden. Bevorzugt wird jedoch eine allgemeinere Berechnung wie eine auf finiten Elementen beruhende Berechnung durchgeführt, da diese die Realität bei Nicht-On-Axis-Ansichten (d.h. Ansichten, die nicht entlang der optischen Achse des Auges sind) besser wiedergeben. Derartige Berechnungen sind beispielsweise in
Bei manchen Ausführungsformen wird dabei zur Bestimmung der Brechkraft der Hornhaut ein Standard-Augenmodell eines emmetropen Auges, d.h. eines normalsichtigen Auges, verwendet. Durch die Verwendung eines Standard-Augenmodells ist der Aufwand geringer als bei der Verwendung umfangreicher Datenbanken. Augenmodelle sind beispielsweise in D.A. Atchinson,
Bei anderen Ausführungsformen wird die Brechkraft der Hornhaut aus Daten über die jeweilige Person erhalten. In manchen Fällen, beispielsweise bei chirurgischen Anwendungen, kann eine OCT-Aufnahme des Auges vorliegen, aus der die Form und Krümmung der Hornhaut genau abgeleitet werden kann. Bei anderen Ausführungsformen ist die Person, deren Auge rekonstruiert werden soll, beispielsweise Brillenträger, und die Werte der Brechkraft des Auges sind bekannt. Dabei können, wie in Navarro R.
Hierdurch kann die Brechkraft der Hornhaut also bekannten Aberrationen der Person angepasst werden.In this way, the refractive power of the cornea can be adapted to known aberrations of the person.
Bei weiteren Ausführungsbeispielen kann die Wirkung der Hornhaut aus den Bildaufnahmen bestimmt werden. Hierfür wird eine Information verwendet, unter welchem Winkel die Bildaufnahmen des Augenbereichs aufgenommen wurden. Wie weiter unten erläutert, können diese bekannt sein oder ermittelt werden.In further exemplary embodiments, the effect of the cornea can be determined from the image recordings. For this purpose, information is used as to the angle at which the images of the eye area were recorded. As explained below, these can be known or determined.
Für die Ermittlung der Brechkraft der Cornea auf Basis der Bilder wird von einer Iris ausgegangen, die sich während der Bildaufnahmen nicht verändert und die kaum Tiefe besitzt. Die erste Annahme wird für die meisten Aufnahmen, die in kurzer Zeit und unter konstanten Lichtverhältnissen für die Person durchgeführt wurden, ausreichend erfüllt sein. Die zweite Annahme ist zwar bei vielen Augen nicht erfüllt. Ein Effekt der Struktur der Iris und ihrer Tiefe kann aber bei verschiedenen Ausführungsformen dadurch minimiert werden, dass für die folgenden Optimierungsschritte immer nur Bilder aus kleinen Winkelbereichen (z.B. <45°, <30° oder <20°) verwendet werden, oder, in anderen Worten, dass sich die Aufnahmewinkel der Bilder, die herangezogen werden, in einem Bereich <45° oder <30° oder <20° bewegen. So machen sich beispielsweise Verdeckungen, die durch die dreidimensionale Struktur der Iris entstehen, von Bildaufnahme zu Bildaufnahme weniger bemerkbar. Welcher Winkelbereich verwendet werden kann hängt auch von der jeweiligen Struktur der Iris ab: Bei Iriden mit wenig „Löchern“ oder bei geringerer Auflösung der Bildaufnahmen kann ein größerer Winkelbereich verwendet werden. Dabei gilt allgemein, dass, solange eine Zuordnung einander entsprechender Bildbereiche möglich ist, Aufnahmen aus einem größeren Winkelbereich wegen der größeren Stereobasis zu einer besseren 3D-Rekonstruktion führen können. Auf der anderen Seite führt ein größerer Winkelbereich zu mehr Verdeckungen oder Deformationen aufgrund der Brechkraft der Cornea, was die Zuordnung einander entsprechender Bildbereiche erschwert. Der verwendete Winkelbereich stellt daher häufig einen Kompromiss zwischen diesen Anforderungen dar.To determine the refractive power of the cornea on the basis of the images, an iris is assumed that does not change during the image acquisition and that has hardly any depth. The first assumption will be sufficiently fulfilled for most recordings that were made for the person in a short period of time and under constant lighting conditions. The second assumption is not true for many eyes. An effect of the structure of the iris and its depth can, however, be minimized in various embodiments in that only images from small angular ranges (e.g. <45 °, <30 ° or <20 °) are used for the following optimization steps, or in others Words that the recording angles of the images that are used are in a range of <45 ° or <30 ° or <20 °. For example, obscurations caused by the three-dimensional structure of the iris become less noticeable from image to image. Which angular range can be used also depends on the respective structure of the iris: In the case of irises with few “holes” or with lower resolution of the image recordings, a larger angular range can be used. The general rule here is that, as long as it is possible to assign image areas that correspond to one another, recordings from a larger angular area can lead to a better 3D reconstruction due to the larger stereo base. On the other hand, a larger angular range leads to more obscurations or deformations due to the refractive power of the cornea, which makes it more difficult to assign corresponding image areas. The angle range used therefore often represents a compromise between these requirements.
Nun wird für das zu rekonstruierende Auge (wenn beide Augen rekonstruiert werden sollen, entsprechend für beide Augen) in dem Augenmodell ein Modell für die Hornhaut mit freien Parametern verwendet. Derartige freie Parameter können beispielsweise die oben beschriebenen Krümmungsparameter der Hornhaut, Positionen von Vertices der Hornhaut oder dergleichen sein oder beeinflussen. Beispielsweise kann für jedes Auge ein einziger Parameter verwendet werden, der die sphärische Aberration durch die Hornhaut (Hornhaut-Kurzsichtigkeit, Hornhaut-Weitsichtigkeit) wiederspiegelt. Der Begriff „sphärische Aberration“ wird hier entsprechend der Optometrie verwendet, wo die Brechkraft (myop, hyperop) sphärisch genannt wird, und die Hauptkrümmungsform der Hornhaut wiederspiegelt. Es können auch 3 Parameter pro Auge sein, die die sphärische Aberration und eine astigmatische Aberration (Stärke und Achse) wiederspiegeln, entsprechend Brillengläsern, wo die Brechkraft mittels den Parametern Sphäre, Zylinder und Achse angegeben werden kann. Man spricht dann laut
Ein weiterer Parameter kann auch die Lage der Iris hinter der Hornhaut sein. Die Parameter werden mit einem Startwert versehen, z.B. für ein emmetropes Modellauge, also eine emmetrope, asphärische Hornhaut, und dann in einem Prozess über alle einbezogenen Bilder optimiert, so dass die Hornhaut dann die Brechung aufweist, die den Bildaufnahmen, sprich, den „gekrümmten“ Iriden und Pupillen entspricht.Another parameter can be the position of the iris behind the cornea. The parameters are provided with a starting value, e.g. for an emmetropic model eye, i.e. an emmetropic, aspherical cornea, and then optimized in one process over all included images so that the cornea then has the refraction that the image recordings, i.e. the "curved “Irides and pupils corresponds.
Für diese Optimierung können grundsätzlich verschiedene mathematische Verfahren verwendet werden. Beispiele hierfür sind das Gauss-Newton-Verfahren oder der Levenberg-Marquardt-Algorithmus. Für derartige Verfahren wird üblicherweise eine Fehlerfunktion definiert, die durch die Optimierung der Parameter minimiert werden soll. Für eine realitätsnahe Darstellung der Augen, wie sie ein Ziel der vorliegenden Anmeldung ist, kann dabei ein optimal gerendertes Auge als zielfunktional verwendet werden. Der Fehler, der bei diesem Ziel funktional minimiert wird, ist die fotometrische Distanz zwischen den Grauwerten der gerenderten 3D-Rekonstruktion mit den optimierten Parametern und den Grauwerten der Bildaufnahmen. Die fotometrische Distanz kann dabei als Summe der quadratischen Abweichungen zwischen den Grauwerten, als Summe der Absolutwerte der Abweichungen zwischen den Grauwerten oder als normalisierte Kreuzkorrelation berechnet werden. Die Parameter werden hier iterativ optimiert.In principle, various mathematical methods can be used for this optimization. Examples of this are the Gauss-Newton method or the Levenberg-Marquardt algorithm. For such methods, an error function is usually defined, which is to be minimized by optimizing the parameters. For a realistic representation of the eyes, as is a goal of the present application, an optimally rendered eye can be used as a goal-functional. The error that is functionally minimized with this goal is the photometric distance between the gray values of the rendered 3D reconstruction with the optimized parameters and the gray values of the image recordings. The photometric distance can be calculated as the sum of the square deviations between the gray values, as the sum of the absolute values of the deviations between the gray values or as a normalized cross-correlation. The parameters are optimized iteratively here.
Im Allgemeinen ist dies ein nicht-lineares Optimierungsproblem. Daher sind sinnvolle Start- und Grenzwerte für die Modellparameter wichtig. Beispielsweise sind astigmatische Aberrationen über 10 Dioptrien ungewöhnlich und typischerweise nicht zu erwarten, sodass hier ein entsprechender Grenzwert gesetzt wird. Als Startwerte können typische Mittelwerte eines emmetropen Auges verwendet werden, wie bereits oben erwähnt. Typische Startwerte sind beispielsweise ein Durchmesser der Cornea von 12mm oder eine typische radiale Dickenvariation der Cornea (die für das Rendern der Brechkraft der Cornea von Bedeutung ist). Die Streubreite der Mittelwerte, und die Mittelwerte sind aus Untersuchungen vieler Augen bekannt. Ein Beispiel für derartige Untersuchungen ist der Artikel von
Mit den aus der Optimierung erhaltenen Parametern wird das Augenmodell entsprechend angepasst und dann zum Rendern verwendet. Auf diese Weise kann auch ohne spezifische Daten der Person wie aus einem Brillenglas oder aus OCT-Untersuchungen eine realistischere Darstellung erreicht werden als in den Fällen, in denen nur ein emmetropes Modellauge verwendet wird. Insgesamt ist jedoch auch mit einem emmetropen Modellauge eine realistischere Darstellung als bei Verfahren, welche die Brechkraft der Hornhaut nicht berücksichtigen, möglich.With the parameters obtained from the optimization, the eye model is adapted accordingly and then used for rendering. In this way, even without specific data on the person, such as from a spectacle lens or from OCT examinations, a more realistic representation can be achieved than in cases in which only an emmetropic model eye is used. Overall, however, a more realistic representation is also possible with an emmetropic model eye than with methods that do not take the refractive power of the cornea into account.
Ein zweiter Aspekt bezieht sich auf die Korrektur von Glanzstellen. Bei dem zweiten Aspekt werden dabei bevorzugt Corneabereich und Sklera separat behandelt. Hierfür werden in den Bildaufnahmen Bereiche von Cornea und Sklera detektiert. Dies kann auf Basis des Farbkontrastes zwischen Iris und Sklera und der runden Form der Iris geschehen. Eine derartige Detektion kann wie bei herkömmlichen Augendetektionsprogrammen erfolgen, beispielsweise wie in dem Artikel „Evaluation of state of the art pupil detection algorithms on remote eye images“ von W. Fuhl et al., http://www.ti.unituebingen.de/uploads/tx_timitarbeiter/evaluation_remote.pdf beschrieben. Dann werden Glanzstellen korrigiert, wobei hier grundsätzlich verwendet wird, dass Glanzstellen bei verschiedenen Aufnahmewinkeln an verschiedenen Stellen auftreten und somit die dort fehlende Texturinformation aus anderen Bildaufnahmen entnommen werden kann. Gemäß einem Ausführungsbeispiel werden Herangehensweisen wie in der
//refbase.cvc.uab.es/files/SBS2017.pdf beschrieben, verwendet.A second aspect relates to the correction of glossy areas. In the second aspect, the corneal area and sclera are preferably treated separately. For this purpose, areas of the cornea and sclera are detected in the image recordings. This can be done on the basis of the color contrast between the iris and sclera and the round shape of the iris. Such a detection can take place as with conventional eye detection programs, for example as in the article "Evaluation of state of the art pupil detection algorithms on remote eye images" by W. Fuhl et al., Http://www.ti.unituebingen.de/ uploads / tx_timitarbeiter / evaluation_remote.pdf. Glossy areas are then corrected, the principle being used here that glossy areas occur at different recording angles at different positions and the texture information missing there can thus be taken from other image recordings. According to one embodiment, approaches as in FIG
//refbase.cvc.uab.es/files/SBS2017.pdf, used.
Bei der Anwendung von Verfahren zur Entfernung von Glanzstellen wird dabei bevorzugt darauf geachtet, dass keine Verfahren verwendet werden, die eine nur auf dem Farbraum verwendbare Filterung zur Detektion der Glanzstellen verwenden oder, in anderen Worten, Glanzstellen lediglich auf Basis der Tatsache detektieren, dass diese normalerweise sehr hell und weiß sind. Da die Sklera ebenfalls weiß ist, kann dies zu Fehlern führen. Eine solche Filterung kann jedoch nach der Separierung von Iris und Sklera wie oben beschrieben für die Bereiche der Iris verwendet werden, die im Allgemeinen nicht weiß ist.When using methods for removing glossy areas, care is preferably taken that no methods are used that use filtering that can only be used on the color space to detect the glossy areas or, in other words, detect glossy areas only on the basis of the fact that they are used are usually very light and white. Since the sclera is also white, this can lead to errors. However, such filtering can be used after the separation of the iris and sclera as described above for the areas of the iris that are generally not white.
Eine weitere Möglichkeit ist es, neuronale Netzwerke zur Bildvervollständigung und/oder Bildkorrektur anzulernen, um so die Glanzstellen zu entfernen und die Textur zu rekonstruieren. Hierzu können Verfahren aus dem sogenannten „Deep Image Inpainting“, wie beispielsweise in Burlin, Charles, Yoann Le Calonnec, and Louis Duperier. „Deep image inpainting.“ (2017): 1-9 oder spezielle generative Netzwerke verwendet werden, sogenannte GANs („generative adversarial networks“), wie beispielsweise in Demir, Ugur, and Gozde Unal. „Patch-based image inpainting with generative adversarial networks.“ arXiv preprint arXiv:1803.07422 (2018) beschrieben.Another possibility is to train neural networks for image completion and / or image correction in order to remove the glossy areas and to reconstruct the texture. For this purpose, methods from so-called “deep image painting”, such as in Burlin, Charles, Yoann Le Calonnec, and Louis Duperier, can be used. “Deep image inpainting.” (2017): 1-9 or special generative networks, so-called GANs (“generative adversarial networks”), such as in Demir, Ugur, and Gozde Unal. "Patch-based image inpainting with generative adversarial networks." ArXiv preprint arXiv: 1803.07422 (2018).
Die ermittelten Glanzstellenbereiche werden bei der 3D-Rekonstruktion des Auges dann unterdrückt oder sehr schwach gewichtet, wenn beispielsweise ein herkömmliches 3D-Rekonstruktionsverfahren einander entsprechende Bereiche in der Vielzahl von Bildaufnahmen ermittelt.The determined areas of glossy areas are then suppressed or very weakly weighted in the 3D reconstruction of the eye if, for example, a conventional 3D reconstruction method determines corresponding areas in the multitude of image recordings.
Die Sklera kann dann mit einem derartigen 3D-Rekonstruktionsverfahren aus der Vielzahl von Bildaufnahmen rekonstruiert werden und die so rekonstruierte Sklera auf das bevorzugt texturfreie Augenmodell angewendet werden, d.h. sie wird ein Teil des Augenmodells, auf Basis dessen dann die 3D-Rekonstruktion erfolgt.The sclera can then be reconstructed from the multitude of image recordings with such a 3D reconstruction method and the sclera thus reconstructed can be applied to the preferably texture-free eye model, i.e. it becomes part of the eye model, on the basis of which the 3D reconstruction then takes place.
Auch für die Iris können Glanzstellen berücksichtigt werden, sodass eine Iris mit vollständiger Textur rekonstruiert werden kann. Bei einem dritten Aspekt wird eine derartig rekonstruierte Iris dann auf das Augenmodell angewendet, d.h. die Iris des Augenmodells wird mit der entsprechenden Textur versehen. Hierfür kann zunächst die Iris aus einer relativ frontalen Aufnahme, z.B. unter einem Winkel im Bereich von ±10° oder ±5° zu einer Blickrichtung des Auges (oder zusammengesetzt aus mehreren derartigen Bildaufnahmen), zum Einsatz kommen. Diese Bildaufnahmen können den oben erwähnten Bildaufnahmen zur Ermittlung der Brechkraft der Cornea entsprechen. Glanzstellen können dann aus anderen Bildaufnahmen ersetzt werden. Shiny areas can also be taken into account for the iris, so that an iris can be reconstructed with a complete texture. In a third aspect, an iris reconstructed in this way is then applied to the eye model, i.e. the iris of the eye model is provided with the corresponding texture. For this purpose, the iris from a relatively frontal image, e.g. at an angle in the range of ± 10 ° or ± 5 ° to a line of sight of the eye (or composed of several such images), can be used. These image recordings can correspond to the above-mentioned image recordings for determining the refractive power of the cornea. Glossy areas can then be replaced from other image recordings.
Auf diese Weise ist eine 3D-Rekonstruktion der Iris möglich, wobei durch das Augenmodell auch Verdeckungen durch den Limbus berücksichtigt werden können. Die Textur wird aber bei derartigen Ausführungsbeispielen ausschließlich aus den Bildaufnahmen ermittelt, Datenbanken sind hierzu nicht nötig.In this way, a 3D reconstruction of the iris is possible, with the eye model also being able to take into account obscurations by the limbus. In such exemplary embodiments, however, the texture is determined exclusively from the image recordings; databases are not necessary for this.
Bei der 3D-Rekonstruktion kann bei einem vierten Aspekt die Verdeckung des Limbus auf Basis der Detektion des Limbus in den Bildaufnahmen und der Aufnahmewinkel bestimmt werden. Dies kann auf Basis einfacher Geometrieüberlegungen wie bereits einleitend unter Bezugnahme auf die
Hierbei ist zu beachten, dass jedes Auge sehr individuell ist, auch was die Lage von Limbus oder den Abstand von Limbus zur Iris angeht. Bei einem Winkel α von 40° und einer mittleren Höhe des Limbus zur Iris von 0,4 mm sind beispielsweise 0,7 mm der Iris durch den Limbus verdeckt, wenn das Auge entsprechend der gestrichelten Linie
Dabei können insbesondere Bereiche, die bei näherungsweise frontalen Aufnahmen (entsprechend der gestrichelten Linie
Wie oben erläutert werden Bildaufnahmen aus verschiedenen Richtungen, d.h. unter verschiedenen Betrachtungswinkeln, erstellt. Unter Kenntnis dieser Betrachtungswinkel können dann Rekonstruktionen nach verschiedenen der oben diskutierten Aspekte erfolgen. Zur Bereitstellung von Bildaufnahmen aus verschiedenen Betrachtungswinkeln gibt es verschiedene Möglichkeiten:
- Bei einer Ausführungsform wird eine Anordnung mehreren Kameras verwendet, die unter definierten Winkeln zueinander angeordnet sind.
- Bei einer anderen Ausführungsform wird eine einzelne mobile Kamera, welche über zusätzliche Sensoren, insbesondere einen oder mehrere Beschleunigungssensoren oder eine inertiale Messeinheit (IMU) wie im Wikipedia-Artikel „inertiale Messeinheit“, Stand
27 . Januar 2020 beschrieben, verfügt, für die Vielzahl von Bildaufnahmen verwendet. Aus den aufgenommenen Bildern sowie den Beschleunigungsdaten kann dann die jeweilige Position und Orientierung der Kamera und somit der Betrachtungswinkel ermittelt werden. Derartige Herangehensweisen werden auch als visuell-inertiale Odometrie bezeichnet und sind beispielsweise in , S. II.-732 bis II.-737 beschrieben. Bei anderen Ausführungsbeispielen können die Betrachtungswinkel durch eine erste 3D-Rekonstruktion des Gesichts, bevorzugt ohne den Augenbereich, ermittelt werden, zum Beispiel mit SLAM (Simultaneous Localization and Mapping), siehe den ArtikelS.-H. Jung und C. Taylor „Camera trajectory estimation using inertial sensor measurements and structure for motion results“, Proceedings of the IEEE Computer Society, Conference on Computer Vision and Pattern Recognition, Vol 2, 2001 . Nachteilig gegenüber den vorher genannten Herangehensweisen ist dabei jedoch, dass zwar Winkel erhalten werden, aber kein absoluter Größenmaßstab.„Simultaneous Localization and Mapping‟ in der deutschsprachigen Wikipedia, Stand 27.1.2019
- In one embodiment, an arrangement of several cameras is used, which are arranged at defined angles to one another.
- In another embodiment, a single mobile camera, which has additional sensors, in particular one or more acceleration sensors or an inertial measuring unit (IMU) as in the Wikipedia article “inertial measuring unit”, is available
27 . January 2020, has, used for the large number of image recordings. The respective position and orientation of the camera and thus the viewing angle can then be determined from the recorded images and the acceleration data. Such Approaches are also known as visual-inertial odometry and are for example in , Pp. II.-732 to II.-737. In other exemplary embodiments, the viewing angles can be determined by a first 3D reconstruction of the face, preferably without the eye area, for example with SLAM (Simultaneous Localization and Mapping), see the articleS.-H. Jung and C. Taylor "Camera trajectory estimation using inertial sensor measurements and structure for motion results", Proceedings of the IEEE Computer Society, Conference on Computer Vision and Pattern Recognition, Vol 2, 2001 . However, it is disadvantageous compared to the previously mentioned approaches that, although angles are obtained, there is no absolute size scale."Simultaneous Localization and Mapping" in the German language Wikipedia, as of January 27, 2019
Somit können bei manchen Ausführungsformen die Betrachtungswinkel durch die verwendete Vorrichtung zur Bildaufnahme feststehen, oder sie werden ermittelt.Thus, in some embodiments, the viewing angles can be fixed by the device used for image recording, or they are determined.
Entsprechende Vorrichtungen werden ebenfalls bereitgestellt. Eine erfindungsgemäße Vorrichtung umfasst dabei eine Recheneinrichtung, die eine Vielzahl von Bildaufnahmen des Augenbereichs aus verschiedenen Betrachtungswinkeln empfängt und programmiert ist, ein Verfahren gemäß einem oder mehreren der oben genannten Aspekte durchzuführen, beispielsweise mittels eines entsprechenden Computerprogramms, welches ebenfalls bereitgestellt ist. Die Recheneinrichtung kann dabei eine einzige physikalische Einheit sein, jedoch auch verteilt implementiert sein. Beispielsweise können Daten über ein Netzwerk übertragen werden, um Berechnungen an verschiedenen Orten durchzuführen. Die Vorrichtung kann weiter eine Kameraeinrichtung zur Erzeugung der Bildaufnahmen umfassen. Wie oben erläutert kann die Kameraeinrichtung mehrere fest zueinander angeordnete Kameras aufweisen, oder kann eine mobile Kamera, beispielsweise eine Kamera eines Smartphones oder Tablet-Computers, sein, welche in verschiedene Position bewegt wird, um Bildaufnahmen aus verschiedenen Richtungen durchzuführen.Appropriate devices are also provided. A device according to the invention comprises a computing device that receives a plurality of image recordings of the eye area from different viewing angles and is programmed to carry out a method according to one or more of the above-mentioned aspects, for example by means of a corresponding computer program, which is also provided. The computing device can be a single physical unit, but it can also be implemented in a distributed manner. For example, data can be transmitted over a network to perform calculations in different locations. The device can further comprise a camera device for generating the image recordings. As explained above, the camera device can have several cameras that are fixedly arranged relative to one another, or can be a mobile camera, for example a camera of a smartphone or tablet computer, which is moved into different positions in order to take images from different directions.
Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
-
1 eine schematische Darstellung eines Auges, -
2A und2B schematische Darstellungen von Bildaufnahmen eines Auges aus verschiedenen Richtungen zur Veranschaulichung von Glanzstellen und einer scheinbaren Deformation der Iris, -
3A eine Querschnittsansicht eines Auges, -
3B einen Teil einer Querschnittsansicht eines Auges zur Veranschaulichung einer Abdeckung einer Iris durch einen Limbus, -
4 ein Blockdiagramm einer Vorrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel, -
5 eine Darstellung einer Kameraeinrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel, und -
6 ein Flussdiagramm eines Verfahrens gemäß einem Ausführungsbeispiel.
-
1 a schematic representation of an eye, -
2A and2 B schematic representations of image recordings of an eye from different directions to illustrate glossy areas and an apparent deformation of the iris, -
3A a cross-sectional view of an eye, -
3B a part of a cross-sectional view of an eye to illustrate a cover of an iris by a limbus, -
4th a block diagram of a device according to an embodiment, -
5 a representation of a camera device according to an embodiment, and -
6th a flowchart of a method according to an embodiment.
Im Folgenden werden Ausführungsbeispiele erläutert. Dabei wird zur Vermeidung von Wiederholungen auf die obigen Ausführungen Bezug genommen.Exemplary embodiments are explained below. To avoid repetition, reference is made to the above statements.
Die Kameraeinrichtung
Ein Beispiel für eine Kameraeinrichtung
Die
In Schritt
In Schritt
In Schritt
In Schritt
In Schritt
In Schritt
In Schritt
Basierend auf der so erfolgten Rekonstruktion in Form des Augenmodells wird in Schritt
Manche Ausführungsformen werden durch die folgenden Klauseln definiert:
Klausel 1 . Verfahren zur 3D-Rekonstruktion eines Auges (10 ), umfassend:- Bereitstellen von Bildaufnahmen einer Augenregion einer Person aus verschiedenen Betrachtungswinkeln,
- Bereitstellen eines Augenmodells, und
- Bestimmen der 3D-Rekonstruktion auf Basis der Bildaufnahmen und des Augenmodells, dadurch gekennzeichnet, dass das Augenmodell eine Form einer Cornea (
30 ) beinhaltet, und dass das Verfahren ein Rendern des Auges basierend auf dem Augenmodell unter Berücksichtigung der Brechkraft der Cornea (30 ) entsprechend dem Augenmodell umfasst.
- Klausel
2 .Verfahren nach Klausel 1 , wobei das Augenmodell ein Augenmodell eines emmetropen Auges ist. - Klausel
3 .Verfahren nach Klausel 1 , wobei eine Brechkraft der Cornea (30 ) des Augenmodells auf Basis von Daten über das Auge der Person angepasst wird. - Klausel
4 .Verfahren nach Klausel 1 , wobei eine Brechkraft der Cornea (30 ) des Augenmodells auf Basis der Bildaufnahmen angepasst wird. - Klausel
5 . Verfahren nach einem der Klauseln1 bis4 , weiter umfassend Extrahieren einer Iristextur aus einer frontalsten Bildaufnahmen der Bildaufnahmen, und Anwenden der Iristextur auf eine Iris des Augenmodells. - Klausel
6 . Verfahren nach Klausel5 , weiter umfassend Identifizieren von Glanzstellen in Irisbereichen (12 ) der Bildaufnahmen, und Beheben von Glanzstellen in der Iristextur auf Basis der Vielzahl von Bildaufnahmen. - Klausel
7 . Verfahren nach einem der Klauseln1 bis6 , weiterhin umfassend Identifizieren von Sklerabereichen (11 ) in den Bildaufnahmen, Rekonstruieren der Sklera auf Basis der identifizierten Sklerabereiche (11 ), und Anwenden der rekonstruierten Sklera auf das Augenmodell. - Klausel
8 . Verfahren nach Klausel7 , weiter umfassend Identifizieren von Glanzstellen in den Sklerabereichen (11 ), und Unterdrücken der Glanzstellen bei der Rekonstruktion der Sklera. - Klausel
9 . Verfahren nach einem der Klauseln1 bis8 , wobei das Bereitstellen der Bildaufnahmen ein Aufnehmen der Bildaufnahmen mit einer Vielzahl von Kameras (53 ,54 ), die an verschiedenen Positionen angeordnet sind, umfasst. Klausel 10 . Verfahren nach einem der Klauseln1 bis8 , wobei das Bereitstellen der Bildaufnahmen ein Aufnehmen der Bildaufnahmen mit einer Kameraeinrichtung (40 ), die zu den verschiedenen Betrachtungswinkeln bewegt wird, umfasst.Klausel 11 .Verfahren nach Klausel 10 , wobei das Verfahren ein Bestimmen der Betrachtungswinkel auf Basis von Sensordaten der Kameraeinrichtung (40 ) umfasst.Klausel 12 .Verfahren nach Klausel 10 , wobei das Verfahren ein Bestimmen der Betrachtungswinkel basierend auf einer 3D-Rekonstruktion des Gesichtes der Person basierend auf den Bildaufnahmen umfasst.Klausel 13 . Verfahren nach einem der Klauseln10 bis 12 , wobei die Betrachtungswinkel in einem Bereich kleiner als 45° liegen.Klausel 14 . Verfahren nach einem der Klauseln1 bis 13 , wobei das Bestimmen der 3D-Rekonstruktion unter Berücksichtigung einer Verdeckung der Irisbereiche (12 ) durch einen Limbus in Abhängigkeit von dem Betrachtungswinkel erfolgt.Klausel 15 . Vorrichtung zur 3D-Rekonstruktion des Auges, umfassend Mittel zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Klauseln1 bis 14 .- Klausel
16 . Vorrichtung zur 3D-Rekonstruktion eines Auges (10 ), umfassend:- Mittel zum Bereitstellen von Bildaufnahmen einer Augenregion einer Person aus verschiedenen Betrachtungswinkeln,
- Mittel zum Bereitstellen eines Augenmodells, und
- Mittel zum Bestimmen der 3D-Rekonstruktion auf Basis der Bildaufnahmen und des Augenmodells, dadurch gekennzeichnet, dass das Augenmodell eine Form einer Cornea (
30 ) beinhaltet, und dass die Vorrichtung Mittel zum Rendern des Auges basierend auf dem Augenmodell unter Berücksichtigung der Brechkraft der Cornea (30 ) entsprechend dem Augenmodell umfasst.
- Klausel
17 . Vorrichtung nach Klausel16 , wobei das Augenmodell ein Augenmodell eines emmetropen Auges ist. - Klausel
18 . Vorrichtung nach Klausel16 , wobei die Vorrichtung Mittel zum Anpassen einer Brechkraft der Hornhaut des Augenmodells auf Basis von Daten über das Auge der Person umfasst. - Klausel
19 . Vorrichtung nach Klausel16 , wobei die Vorrichtung Mittel zum Anpassen einer Brechkraft der Hornhaut des Augenmodells auf Basis der Bildaufnahmen umfasst. - Klausel
20 . Vorrichtung nach einem der Klauseln16 bis19 , weiter umfassend Mittel zum Extrahieren einer Iristextur aus einer frontalsten Bildaufnahmen der Bildaufnahmen, und Anwenden der Iristextur auf eine Iris des Augenmodells. - Klausel
21 . Vorrichtung nach Klausel20 , weiter umfassend Mittel zum Identifizieren von Glanzstellen in Irisbereichen der Bildaufnahmen, und Beheben von Glanzstellen in der Iristextur auf Basis der Vielzahl von Bildaufnahmen. - Klausel
22 . Vorrichtung nach einem der Klauseln16 bis21 , weiterhin umfassend Mittel zum Identifizieren von Sklerabereichen (11 ) in den Bildaufnahmen, Mittel zum Rekonstruieren der Sklera auf Basis der identifizierten Sklerabereiche, und Mittel zum Anwenden der rekonstruierten Sklera auf das Augenmodell. - Klausel
23 . Vorrichtung nach Klausel22 , weiter umfassend Mittel zum Identifizieren von Glanzstellen in den Sklerabereichen (11 ), und Mittel zum Unterdrücken der Glanzstellen bei der Rekonstruktion der Sklera. - Klausel
24 . Vorrichtung nach einem der Klauseln16 bis23 , wobei die Mittel zum Bereitstellen der Bildaufnahmen Mittel zum Aufnehmen der Bildaufnahmen mit einer Vielzahl von Kameras (53 ,54 ), die an verschiedenen Positionen angeordnet sind, umfassen. - Klausel
25 . Vorrichtung nach einem der Klauseln16 bis23 , wobei die Mittel zum Bereitstellen der Bildaufnahmen Mittel zum Aufnehmen der Bildaufnahmen mit einer Kameraeinrichtung (40 ), die zu verschiedenen Betrachtungswinkeln bewegt wird, umfassen. - Klausel
26 . Vorrichtung nach Klausel25 , wobei die Vorrichtung Mittel zum Bestimmen der Betrachtungswinkel auf Basis von Sensordaten der Kameraeinrichtung (40 ) umfasst. - Klausel
27 . Vorrichtung nach Klausel25 , wobei die Vorrichtung Mittel zum Bestimmen der Betrachtungswinkel basierend auf einer 3D-Rekonstruktion des Gesichtes der Person basierend auf den Bildaufnahmen umfasst. - Klausel
28 . Vorrichtung nach einem der Klauseln16 bis27 , wobei die Betrachtungswinkel in einem Bereich kleiner als 45° liegen. - Klausel
29 . Vorrichtung nach einem der Klauseln16 bis28 , wobei Mittel zum Bestimmen der 3D-Rekonstruktion Mittel zum Bestimmen der 3D-Rekonstruktion unter Berücksichtigung einer Verdeckung der Irisbereiche (12 ) durch einen Limbus in Abhängigkeit von dem Betrachtungswinkel umfassen. Klausel 30 . Computerprogramm mit einem Programmcode, das, wenn es auf einer Recheneinrichtung (41 ) ausgeführt wird, bewirkt, dass das Verfahren nach einem der Klauseln1 bis 15 durchgeführt wird.Klausel 31 . Datenträger mit demComputerprogramm nach Klausel 30 .Klausel 32 . Datensignal, das dasComputerprogramm nach Klausel 30 überträgt.
-
clause 1 . Procedure for the 3D reconstruction of an eye (10 ), full:- Providing image recordings of a person's eye region from different viewing angles,
- Providing an eye model, and
- Determination of the 3D reconstruction on the basis of the image recordings and the eye model, characterized in that the eye model has a shape of a cornea (
30th ), and that the method includes a rendering of the eye based on the eye model, taking into account the refractive power of the cornea (30th ) according to the eye model.
- clause
2 . Procedure byclause 1 wherein the eye model is an eye model of an emmetropic eye. - clause
3 . Procedure byclause 1 , whereby a refractive power of the cornea (30th ) of the eye model is adjusted based on data about the person's eye. - clause
4th . Procedure byclause 1 , whereby a refractive power of the cornea (30th ) of the eye model is adjusted on the basis of the image recordings. - clause
5 . Procedure according to one of theclauses 1 until4th , further comprising extracting an iris texture from a most frontal image record of the image recordings, and applying the iris texture to an iris of the eye model. - clause
6th . Procedure by clause5 , further comprehensive identification of glossy areas in iris areas (12th ) of the image recordings, and removal of glossy areas in the iris texture on the basis of the large number of image recordings. - clause
7th . Procedure according to one of theclauses 1 until6th , further comprehensive identification of scleral areas (11 ) in the images, reconstruction of the sclera on the basis of the identified scleral areas (11 ), and applying the reconstructed sclera to the eye model. - clause
8th . Procedure by clause7th , further comprehensive identification of glossy areas in the scleral areas (11 ), and suppression of the shiny areas in the reconstruction of the sclera. - clause
9 . Procedure according to one of theclauses 1 until8th , whereby the provision of the image recordings involves taking the image recordings with a large number of cameras (53 ,54 ) arranged at different positions. -
clause 10 . Procedure according to one of theclauses 1 until8th whereby the provision of the image recordings involves taking the image recordings with a camera device (40 ), which is moved to the different viewing angles. -
clause 11 . Procedure byclause 10 , wherein the method involves determining the viewing angles on the basis of sensor data from the camera device (40 ) includes. - clause
12th . Procedure byclause 10 wherein the method comprises determining the viewing angles based on a 3D reconstruction of the face of the person based on the image recordings. - clause
13th . Procedure according to one of theclauses 10 until12th , the viewing angles are in a range smaller than 45 °. - clause
14th . Procedure according to one of theclauses 1 until13th , whereby the determination of the 3D reconstruction taking into account the obscuration of the iris areas (12th ) occurs through a limbus depending on the viewing angle. - clause
15th . Device for 3D reconstruction of the eye, comprising means for performing the method according to one of theclauses 1 until14th . - clause
16 . Device for the 3D reconstruction of an eye (10 ), full:- Means for providing image recordings of a region of the eye of a person from different viewing angles,
- Means for providing an eye model, and
- Means for determining the 3D reconstruction on the basis of the image recordings and the eye model, characterized in that the eye model has a shape of a cornea (
30th ) includes, and that the device includes means for rendering the eye based on the eye model taking into account the refractive power of the cornea (30th ) according to the eye model.
- clause
17th . Device according to clause16 wherein the eye model is an eye model of an emmetropic eye. - clause
18th . Device according to clause16 wherein the device comprises means for adjusting a refractive power of the cornea of the eye model on the basis of data about the eye of the person. - clause
19th . Device according to clause16 wherein the device comprises means for adapting a refractive power of the cornea of the eye model on the basis of the image recordings. - clause
20th . Device according to one of the clauses16 until19th , further comprising means for extracting an iris texture from a most frontal image record of the image recordings, and applying the iris texture to an iris of the eye model. - clause
21 . Device according to clause20th , further comprising means for identifying shiny areas in iris areas of the image recordings, and eliminating shiny areas in the iris texture on the basis of the plurality of image recordings. - clause
22nd . Device according to one of the clauses16 until21 , further comprising means for identifying scleral areas (11 ) in the image recordings, means for reconstructing the sclera on the basis of the identified sclera areas, and means for applying the reconstructed sclera to the eye model. - clause
23 . Device according to clause22nd , further comprising means for identifying shiny spots in the scleral areas (11 ), and means for suppressing the shiny areas in the reconstruction of the sclera. - clause
24 . Device according to one of the clauses16 until23 , wherein the means for providing the image recordings means for recording the image recordings with a plurality of cameras (53 ,54 ) arranged in different positions. - clause
25th . Device according to one of the clauses16 until23 , wherein the means for providing the image recordings means for recording the image recordings with a camera device (40 ) that is moved to different viewing angles. - clause
26th . Device according to clause25th , wherein the device has means for determining the viewing angle on the basis of sensor data from the camera device (40 ) includes. - clause
27 . Device according to clause25th wherein the device comprises means for determining the viewing angles based on a 3D reconstruction of the face of the person based on the image recordings. - clause
28 . Device according to one of the clauses16 until27 , the viewing angles are in a range smaller than 45 °. - clause
29 . Device according to one of the clauses16 until28 , wherein means for determining the 3D reconstruction means for determining the 3D reconstruction taking into account an occlusion of the iris areas (12th ) by a limbus depending on the viewing angle. - clause
30th . Computer program with a program code that, when it is run on a computing device (41 ) is executed, causes the procedure according to one of theclauses 1 until15th is carried out. -
clause 31 . Data carrier with the computer program according to clause30th . -
clause 32 . Data signal that the computer program according to clause30th transmits.
ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNGQUOTES INCLUDED IN THE DESCRIPTION
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