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DE102016114226A1 - Verbindung für elastische oder feste Bauelemente - Google Patents

Verbindung für elastische oder feste Bauelemente Download PDF

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DE102016114226A1
DE102016114226A1 DE102016114226.3A DE102016114226A DE102016114226A1 DE 102016114226 A1 DE102016114226 A1 DE 102016114226A1 DE 102016114226 A DE102016114226 A DE 102016114226A DE 102016114226 A1 DE102016114226 A1 DE 102016114226A1
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DE102016114226.3A
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Inventor
Auf Nichtnennung Antrag
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Hamberger Industriewerke GmbH
Original Assignee
Hamberger Industriewerke GmbH
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Publication date
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F15/00Flooring
    • E04F15/02Flooring or floor layers composed of a number of similar elements
    • E04F15/02038Flooring or floor layers composed of a number of similar elements characterised by tongue and groove connections between neighbouring flooring elements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)

Abstract

Offenbart sind eine Verbindung für Bauelemente von Wand-, Boden- oder Deckenbelägen oder von Möbeln und ein mit einer derartigen Verbindung ausgeführter Belag, bzw. ein damit ausgeführtes Möbel, wobei an den Verriegelungsseiten zweier benachbarter Bauelemente ein als Fremdverriegelungselemente ausgebildetes Einlegeteil vorgesehen ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Verbindung für elastische oder feste Bauelemente, insbesondere für Wand-, Deckenverkleidungen oder Fußböden oder für Möbel gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1, für eine derartige Verbindung vorgesehene Einlegeteile und mit einer derartigen Verbindung ausgeführte Wand-, Deckenverkleidungen oder Fußbodenbeläge oder Möbel.
  • Unter dem Schlagwort „Click-Verbindung“ wird derzeit eine Vielzahl von Lösungen angeboten, die das leimlose Verbinden von Bauelementen, beispielsweise von Laminat- oder Parkettdielen/-paneelen ermöglichen.
  • Die längsseitige Verbindung der Paneele erfolgt dabei über leimlose Nut-/Federverbindungen mit Horizontal- und Vertikalverriegelung, wie sie in der EP 0 098 162 B1 der WO 97/478 34 A1 oder der DE 199 62 830 C2 beschrieben sind. Diese Verbindungsprofile können durch Einwinkeln oder horizontal Verschieben in Verriegelungseingriff gebracht werden. Problematisch bei diesen Lösungen ist die stirnseitige Verbindung benachbarter Paneele, da diese dann nur durch Horizontalverschiebung („Einschlagen“) verbunden werden können. Eine derartige Verlegung ist relativ aufwendig. Aus diesem Grund haben sich Verbindungen durchgesetzt, bei denen die stirnseitige Verbindung durch Abwinkeln eines zu verlegenden Paneels zu einem bereits verlegten Paneel erfolgt. Derartige durch Abwinkeln verbindbare Verriegelungsprofile werden auch als „Hakenprofile“ oder „Druckknopfprofile“ gezeichnet. Bei diesen Profilen wird an ein bereits verlegtes Paneel ein zu verlegendes Paneel in Schrägstellung entlang der Längsseiten angesetzt, wobei beispielsweise eine Feder des zu verlegenden Paneels in eine Nut des verlegten Paneels eintaucht. Anschließend wird das zu verlegende Paneel aus seiner Schrägposition nach unten abgewinkelt, wobei die Feder vollständig in die Nut eintaucht und die längsseitigen Horizontalverriegelungseinrichtungen ineinander greifen, so dass die beiden Paneele entlang der Längskante verriegelt sind. Bei diesem Abwinkeln werden auch die stirnseitigen Profile des zu verlegenden Paneels mit einem stirnseitig benachbarten Paneel in Verriegelungseingriff gebracht, ohne dass es einen „Einschlagen“ in Horizontalrichtung bedarf.
  • Eine derartige Verbindung ist beispielsweise in der EP 1 276 941 B1 gezeigt. Bei dieser bekannten Lösung taucht ein Verriegelungsvorsprung beim Abwinkeln in eine Verriegelungsausnehmung des anderen Paneels ein, wobei dann zur Vertikalverriegelung ein Rastvorsprung eines Paneels in eine Rastausnehmung des anderen Paneels einrastet. Diese Rastvorsprünge und Rastausnehmungen müssen konstruktiv bedingt relativ klein ausgeführt sein, da die Verrastung durch elastische Deformation des Materials möglich ist. In dieser Druckschrift ist auch eine Variante ausgebildet, bei der der Rastvorsprung durch ein eingelegtes Federelement erfolgt.
  • Ähnliche Lösungen sind in der DE 10 2005 002 297 A1 und der EP 1 415 056 B1 offenbart.
  • In der EP 1 650 375 A1 ist eine Lösung beschrieben, bei der zur Verriegelung in eine Aufnahmenut eines Bauelements eine Feder eingelegt ist, die in der Draufsicht etwa U- oder bogenförmig ausgebildet ist. Im unverriegelten Zustand steht die Basis der U-förmigen Feder zum anderen Paneel hin vor und wird beim Abwinkeln dieses Paneels nach innen in die Aufnahmenut des anderen Paneels hinein verformt und schnappt dann aufgrund ihrer Rückstellkraft nach dem vollständigen Abwinkeln des Paneels in eine Aufnahme ein, so dass die Paneele stirnseitig lagefixiert sind.
  • Nachteilig bei all diesen Lösungen ist, dass zum Verriegeln eine vergleichsweise große Kraft erforderlich ist, da die Federkraft eines Einlegeteils überwunden oder aber das Grundmaterial des Paneels, beispielsweise HDF/MDF elastisch verformt werden muss, um die Verrastung herbeizuführen.
  • Es sind auch so genannte „Side-Push-Systeme“ auf den Markt gekommen, bei denen stirnseitig an einem Paneel ein Schieber aufgenommen ist, der durch längsseitiges Ansetzen eines weiteren Paneels in Verriegelungseingriff mit einem stirnseitig benachbarten, bereits verlegten Paneel bringbar ist. Die erste praktikable Side-Push-Lösung ist in der DE 10 2007 018 309 beschrieben. Ähnliche Lösungen werden auch in den gegenüber dieser Druckschrift nachveröffentlichten Druckschriften DE 10 2006 037 614 und WO 2008/004 960 A2 erläutert.
  • Nachteilig bei diesen „Side-Push-Lösungen“ ist, dass der Schieber längsseitig auskragen muss – bei einer unerwünschten Verstellung der Schieberposition vor dem Verlegen ist ein Herstellen der längsseitigen Verbindung nur noch mit erhöhtem Aufwand möglich.
  • In jüngster Zeit werden auch elastische Böden aus Kunststoff (PVC, PP, PET, etc.) mit Verbindungen ausgeführt, wie sie bei festen, plattenförmigen Böden verwendet werden.
  • In der DE 10 2011 056 156 der Anmelderin wird zur Überwindung der vorgenannten Nachteile eine Verbindung für elastische oder im weitesten Sinn starre Bauelemente, beispielsweise Fußbodenpaneele oder Fliesen beschrieben, bei der die Vertikalverriegelung über einen Profilschieber erfolgt, der beim Abwinkeln des zu verlegenden Bauelementes auf ein bereits verlegtes Bauelement durch geeignete Ausgestaltung der Anlageflächen gleitend aus einer Freigabeposition in Richtung einer Verriegelungsposition verschoben wird. Dieses Verschieben erfolgt ohne Überwindung einer Federkraft oder dergleichen, so dass diese Lösung den eingangs beschriebenen Lösungen deutlich überlegen ist. Der Vorteil gegenüber Side-Push-Systemen besteht darin, dass die Verriegelung über das anzusetzende Bauelement erfolgt, während bei den Side-Push-Systemen die Verriegelung jeweils durch Ansetzen eines dritten Bauelementes erfolgt – falls ein derartiges drittes Bauelement nicht angesetzt werden kann (beispielsweise im Bereich von Wänden), muss diese Verriegelung von Hand über ein Werkzeug oder dergleichen erfolgen.
  • Ähnliche Verbindungen sind in der WO 2013/025164 A1 , der WO 2011/085825 A1 und der WO 2011/127981 A1 offenbart. Die letztgenannten Patentanmeldungen zeigen jeweils sogenannte Press-Down-Systeme, bei denen ein Federelement beim Absenken elastisch deformiert und dann in eine Verriegelungsposition verschoben wird.
  • Bei all diesen Lösungen ist ein vergleichsweise großer Aufwand erforderlich, um einerseits das federartige Verriegelungselement in einem der Bauelemente zu lagern und andererseits am anderen Bauelement eine entsprechende Profilierung auszubilden, die zum Verriegeln mit dem federartigen Verriegelungselement zusammenwirkt.
  • Dem gegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Verbindung, ein für eine derartige Verbindung geeignetes Einlegeteil und eine mit einer derartigen Verbindung und mit einem derartigen Einlegeteil ausgeführte Wand- oder Deckenverkleidung oder einen Fußbodenbelag oder ein Möbelstück zu schaffen, die mit geringem fertigungstechnischem Aufwand herstellbar sind.
  • Diese Aufgabe wird im Hinblick auf die Verbindung durch die Merkmale des Patentanspruchs 1, im Hinblick auf das Einlegeteil durch die Merkmale des nebengeordneten Patentanspruchs 13 und im Hinblick auf die Wand-, Deckenverkleidung oder den Fußbodenbelag oder das Möbelstück durch die Merkmale des Patentanspruchs 14 gelöst.
  • Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Die erfindungsgemäße Verbindung ist für Bauelemente, beispielsweise elastische oder feste Paneele oder zum Fügen von Bauteilen/Bauelementen von Möbelstücken vorgesehen, an denen jeweils entlang einer Verriegelungsseite Verbindungsmittel zur Vertikalverriegelung vorgesehen sind. Bei den zur Vertikalverriegelung vorgesehenen Verbindungsmitteln ist an einem Bauelement ein Verriegelungsvorsprung ausgebildet, der ein Verriegelungselement am anderen Bauelement in Vertikalrichtung hintergreift. Der Verriegelungsvorsprung oder das Verriegelungselement sind an einem Einlegeteil ausgebildet, das abschnittsweise mit einer Basis in eine Aufnahmenut eines der Bauelemente eingesetzt ist.
  • Das Einlegeteil hat einen etwa schwanenhalsartig oder etwa U-förmig ausgebildeten Abschnitt, der vorzugsweise als Gelenkabschnitt ausgeführt ist und der sich weg von der Basis erstreckt. An einem Endabschnitt des Gelenkabschnitts ist ein den Verriegelungsvorsprung oder das Verriegelungselement ausbildender Verriegelungskörper vorgesehen.
  • Unter dem Begriff „Vertikalverriegelung“ wird dabei eine Verriegelung in einer Richtung verstanden, die in etwa der Verlege- oder Fügerichtung entspricht, in der ein Bauelement bewegt wird, um es in Wirkeingriff mit dem anderen Bauelement zu bringen.
  • Der in etwa schwanenhalsartig oder U-förmig ausgebildete elastische Gelenkabschnitt ermöglicht ein Verlegen, Fügen mit dem damit einhergehenden Verriegeln mit geringem Kraftaufwand, wobei im verriegelten Zustand (Verriegelungsvorsprung und Verriegelungselement in Wirkeingriff) eine zuverlässige Vertikalverriegelung gewährleistet ist.
  • Dieses Einlegeteil – auch Fremdverriegelungselement genannt – besteht vorzugsweise aus einem Kunststoff und kann beispielsweise als Extrusionsprofil oder als Spritzgussteil ausgeführt sein. Die Herstellung derartiger komplexer Einlegeteile ist relativ einfach realisierbar. Die Anforderungen an das Profilieren der Bauelemente sind jedoch gering, da lediglich eine Aufnahme für das Einlegeteil ausgebildet werden muss, deren Geometrie einfach herstellbar ist.
  • Die Herstellung und das Einsetzen der Einlegeteile ist besonders einfach, da diese eine geometrisch einfach aufgebaute Basis haben, die in die Aufnahmenut eingesetzt ist und von der aus das Verriegelungselement oder der Verriegelungsvorsprung zum andern Bauelement auskragt.
  • Zur Horizontalverriegelung wird vorzugsweise eine an sich bekannte Hakenverbindung verwendet. Unter dem Begriff „Horizontal“ wird dabei eine Richtung verstanden, die etwa quer zur Vertikalrichtung (siehe vorstehende Ausführungen) verläuft.
  • Die Vorteile der Erfindung liegen zum Einen darin, dass durch geeignete Auslegung und Materialwahl der Einlegeteile eine im Vergleich zu bestehenden Profilen leichtgängige Verriegelung herbeigeführt werden kann. Der Aufwand zur Ausbildung der Aufnahme für das Einlegeteil ist aufgrund der einfachen Geometrie sehr gering. Diese einfache Geometrie der Aufnahme lässt sich mit geringem fertigungstechnischen Aufwand und mit hoher Präzision, beispielsweise mit geringer Frästoleranz fertigen, so dass im Zusammenwirken mit den durch Extrudieren/Spritzgießen oder ein sonstiges Verfahren hergestellten Einlegeteilen eine zuverlässige Verbindung ohne unerwünschtes Spiel realisierbar ist.
  • Bei den eingangs beschriebenen Lösungen ist es erforderlich, dass die Feder mit einem gewissen Spiel im Bereich von Zehntel Millimetern ausgeführt ist, um zu gewährleisten, dass die Feder zur Herstellung der Verriegelung in die entsprechende Federnut einfedern kann. Bei der erfindungsgemäßen Lösung ist ein derartiges, eine sehr geringe Fertigungstoleranz erforderndes Spiel nicht erforderlich.
  • Die Vertikalverriegelung ist besonders zuverlässig, wenn der Verriegelungskörper des Einlegeteils zumindest während des Verriegelungsvorgangs, vorzugsweise rückseitig, am betreffenden Bauelement abgestützt ist.
  • Bei einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist der den Verriegelungskörper tragende Gelenkabschnitt von seinem Anbindungsbereich an die Basis weg zum jeweiligen Bauelement hin geneigt. Mit anderen Worten gesagt, der Gelenkabschnitt erstreckt sich zumindest abschnittsweise hin zu dem Bauelement, in dem das Einlegeteil befestigt ist und weg von dem gegenüberliegenden Bauelement.
  • Bei einem besonders bevorzugten Ausführungsbeispiel sind der Verriegelungsvorsprung bzw. das Verriegelungselement versetzt zu einer Ebene angeordnet, in der die Aufnahmenut, genauer gesagt deren obere bzw. untere Nutwange verläuft.
  • Hierzu kann an der jeweiligen Verriegelungsseite eine Stützausnehmung ausgebildet werden, in die der Verriegelungskörper abschnittsweise eintaucht und an deren Stirnflächenabschnitt der Verriegelungskörper abgestützt bzw. abstützbar ist.
  • Das Herstellen des verriegelungsseitigen Profils ist besonders einfach, wenn die Stützausnehmung in die Aufnahmenut einläuft. Bei einer derartigen Variante ist die Aufnahmenut zum anderen Bauelement hin über die Stützausnehmung erweitert.
  • Um ein definiertes rückseitiges Abstützen zu gewährleisten, kann am Verriegelungskörper rückseitig ein Anschlagvorsprung ausgebildet sein, der dann entsprechend an der Verriegelungsseite, insbesondere dem Stirnflächenabschnitt der Stützausnehmung anliegt.
  • Bei einem besonders bevorzugten Ausführungsbeispiel ist das Einlegeteil so ausgebildet, dass der Gelenkabschnitt (ggf. mit dem Verriegelungskörper) im Bereich zwischen zwei Auflagern einwölbbar ist, um das Verriegelungselement in die den Verriegelungsvorsprung hintergreifende Position zu bringen. Bei dieser Variante bildet der Gelenkabschnitt (und ggf. der Verriegelungskörper) sozusagen einen auf zwei Auflagern gestützten Träger, der zum Herstellen der Verriegelung elastisch gebogen wird.
  • Bei einem besonders bevorzugten Ausführungsbeispiel sind die beiden Auflager oder auflagerartigen Bereiche in Vertikalrichtung versetzt zueinander angeordnet. D. h., beispielsweise bei der Verwendung der Verbindung bei Fußbodenpaneelen, liegen die Auflager im Wesentlichen senkrecht zur Auflagefläche versetzt zueinander.
  • Eines der Auflager kann beispielsweise durch die Abstützung des Verriegelungskörpers an dem oben genannten Stirnflächenabschnitt einer Stützausnehmung oder dergleichen ausgebildet sein, während das andere Auflager durch die Abstützung der Basis bzw. des Anbindungsbereichs des Gelenkabschnitts an einer Nutwange der Aufnahmenut gebildet sein kann.
  • Bei einem Ausführungsbeispiel, bei dem das Einlegeteil mit einem „zurückgebogenen“ Gelenkabschnitt und einem an dessen Endabschnitt ausgebildeten Verriegelungskörper ausgeführt ist, erfolgt die Verriegelung nach einer Nickbewegung der schwanenhalsartigen Geometrie, die durch den Gelenkabschnitt und den Verriegelungskörper ausgebildet ist.
  • Der Verriegelungskörper ist vorzugsweise mit einer schräg angestellten Auflaufoder Abgleitfläche ausgeführt, die beim Verriegeln vor dem Verrasten in Anlage an das Verriegelungselement kommt bis das Verriegelungselement den Verriegelungsvorsprung hintergreift. Nach Erreichen dieser Position schnappt der Verriegelungskörper oder das Verriegelungselement und der zugehörige Gelenkabschnitt wieder in seine – vorzugsweise nicht vorgespannte – Grundposition zurück.
  • Bei einer Variante der Erfindung ist die vorgenannte Hakenverbindung zur Horizontalverriegelung mit einem Scherblock ausgeführt, der zum Verriegeln von einem Hakenvorsprung einer Hakenlippe hintergriffen wird.
  • Bei einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist eine Verriegelungsfläche 60 des Verriegelungselementes mit einem anderen Anstellwinkel ausgeführt als eine Riegelfläche des Verriegelungsvorsprungs, so dass keine flächige, sondern eine etwa linienförmige Anlage der Verriegelungsflächen vorliegt. Vorzugsweise werden jedoch beide Flächen mit dem in etwa gleichen Anstellwinkel ausgeführt, so dass eine flächige Anlage vorliegt.
  • Das erfindungsgemäße Einlegeteil mit der Basis und einem in etwa schwanenhalsförmigen oder U-förmigen Gelenkabschnitt kann dann in dem anderen, nicht mit einem Scherblock ausgeführten Bauelement (beispielsweise einem Paneel) angeordnet sein. Alternativ kann das Einlegeteil auch in dem scherblockseitigen Bauelement (Paneel) angeordnet werden, wobei dieses Einlegeteil vorzugsweise kopfüber zu der vorgenannten Position angeordnet ist, bei der das Einlegeteil im anderen Bauelement angeordnet ist. Mit anderen Worten gesagt, das Einlegeteil kann oberhalb der Hakenlippe eines Bauelements (Paneels) oder oberhalb des Scherblocks des anderen Bauelements (Paneels) angeordnet werden. Im letztgenannten Fall ist das Einlegeteil vorzugsweise kopfüber mit Bezug zum erstgenannten Einlegeteil angeordnet.
  • Das erfindungsgemäße Einlegeteil hat dementsprechend einen schwanenhalsartig oder U-förmig gebogenen Abschnitt, der vorzugsweise als elastischer Gelenkabschnitt ausgebildet ist, und an dessen Endabschnitt ein den Verriegelungsvorsprung oder das Verriegelungselement ausbildender Verriegelungskörper ausgebildet ist. Dieser Gelenkabschnitt ist an einer Basis des Einlegeteils ausgebildet.
  • Die erfindungsgemäße Wand- oder Deckenverkleidung oder der erfindungsgemäße Fußboden oder das erfindungsgemäße Möbelstück sind dementsprechend mit einer Vielzahl von Verbindungen mit einer Vielzahl von erfindungsgemäßen Einlegeteilen ausgeführt.
  • Vorteilhafte Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im Folgenden näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 eine Schnittdarstellung eines ersten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Verbindung für zwei Fußbodenpaneele,
  • 2 ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung,
  • 3 ein drittes Ausführungsbeispiel mit einem vereinfachten Verriegelungselement;
  • 4 eine Variante des Ausführungsbeispiels gemäß 3;
  • 5 eine Seitenansicht eines Einlegeteils/Fremdverriegelungselementes eines fünften Ausführungsbeispiels;
  • 6 das Einlegeteil gemäß 5 in einer dreidimensionalen Ansicht;
  • 7, 8 Einlegeteile gemäß den 5 und 6 in einem in zu verbindende Paneele eingelegten Zustand und
  • 9 eine Variante des Einlegeteils gemäß 5.
  • Die Erfindung wird im Folgenden anhand einer Verbindung für Fußboden-Paneele erläutert. Wie eingangs ausgeführt, können derartige Verbindungen und Einlegeteile jedoch auch für Wand-/Deckenbeläge oder für Möbelstücke verwendet werden, die aus mehreren Bauelementen zusammengesetzt sind.
  • Bei den in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispielen ist entlang den zu verbindenden Verriegelungsseiten (Längsseite oder Stirnseite) zweier Paneele oder dergleichen zumindest ein als Fremdverriegelungselement ausgeführtes Einlegeteil in eine Aufnahme eingesetzt. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Aufnahme in der Schnittdarstellung als etwa rechteckförmiges Profil ausgeführt, das sehr einfach durch einen Scheibenfräser herstellbar ist. In die Aufnahme ist ein aus Kunststoff durch Extrudieren oder Spritzgießen oder in sonstiger Weise hergestelltes Einlegeteil eingesetzt, das einen schwanenhalsförmigen Gelenkabschnitt hat, an dessen Endabschnitt ein Vorsprung ausgebildet ist. Dementsprechend bildet der Vorsprung eines in einem Paneel (Bauelement) aufgenommenen Einlegeteils ein Verriegelungselement, oder einen Verriegelungsvorsprung aus, der in verriegelten Zustand einen Verriegelungsvorsprung bzw. ein Verriegelungselement am anderen Paneel (Bauelement) hintergreift.
  • 1 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel einer Verbindung für Paneele 1, 2 eines in 1 rechts oben angedeuteten Fußbodenbelags 4. Selbstverständlich ist eine derartige Verbindung auch für Paneele von Wand- oder Deckenbelägen oder zur Verbindung von Bauelementen von Möbelstücken geeignet. Die Paneele (Bauelemente) können elastisch oder fest ausgeführt sein.
  • Beim dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Paneele 1, 2 in etwa rechteckförmig ausgebildet und haben ihren Längsseiten 6 und Stirnseiten 8 – im Folgenden Verriegelungsseiten genannt – Verbindungselemente, die eine Verriegelung der Paneele 1, 2 sowohl in Vertikalrichtung als auch in Horizontalrichtung (gemäß der Darstellung in 1) ermöglichen. Dabei kann ein zu verlegendes Paneel längsseitig zunächst an ein bereits verlegtes Paneel angesetzt werden und stirnseitig dann durch Abwinkeln mit einem weiteren, benachbarten Paneel verbunden werden.
  • 1 zeigt einen Schnitt entlang der Linie A-A durch die stirnseitige Verbindung der beiden Paneele 1, 2. Demgemäß ist in dem Paneel 1 entlang der betreffenden Verriegelungsseite ein Fremdverriegelungsteil – im Folgenden Einlegeteil 10 genannt, aufgenommen. Das Einlegeteil 10 ist in eine Aufnahmenut 14, des Paneels 1 eingesetzt, und wird von einem am anderen Paneel 2 ausgebildeten Verriegelungsvorsprung 86 hintergriffen. Durch diesen Verriegelungseingriff erfolgt eine Vertikalverriegelung.
  • Die Horizontalverriegelung erfolgt über eine an sich bekannte Hakenverbindung 22, bei der ein Scherblock 24 eines Paneels, im vorliegenden Fall des Paneels 2 von einem Hakenvorsprung 26 einer verlängerten Hakenlippe 28 des Paneels 1 zur Horizontalverriegelung hintergriffen ist. Gemäß der Darstellung in 1 ist der Verriegelungsvorsprung 86 am Scherblock 24 oder oberhalb dieses Scherblocks ausgebildet.
  • Das Einlegeteil 10 erstreckt sich im Wesentlichen entlang der gesamten Verriegelungsseite, im vorliegenden Fall der Stirnseite 8 des Paneels 1. In dieser Stirnseite/Verriegelungsseite ist im mittleren Bereich (Schnitt A-A) die Aufnahmenut 14 ausgebildet, die als Rechtecknut ausgeführt ist und somit sehr einfach durch Fräsen hergestellt werden kann. In der Darstellung gemäß 1 nach oben, hin zu einem Stirnflächenabschnitt 30 versetzt, ist eine Stützausnehmung 32 ausgebildet, die in der Aufnahmenut 14 ausläuft und zum Stirnflächenabschnitt 30 hin verrundet ist.
  • Eine untere Nutwange 34 der Aufnahmenut 14 ist zu der Hakenlippe 28 verlängert, die an ihrem Endabschnitt den durch eine Ausnehmung 36 gebildeten Hakenvorsprung 26 trägt. Dieser hat eine schräg angestellte Horizontalverriegelungskante 38, die gemäß 1 in Anlage an die Rückseite des Scherblocks 24 bringbar ist.
  • Beim dargestellten Ausführungsbeispiel liegen die untere Nutwange 34 und eine Oberseite 40 des Hakenvorsprungs 26 in etwa in einer Horizontalebene.
  • Das aus Kunststoff, beispielsweise als Extrusionsprofil hergestellte Einlegeteil 10 hat eine in etwa rechteckförmige Basis 42, deren Geometrie an diejenige der Aufnahmenut 14 angepasst ist, so dass die Basis 42 mit Gleit- oder Presspassung in die Aufnahmenut 14 eingesetzt werden kann.
  • Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist eine auf der unteren Nutwange 34 aufliegende untere Basisfläche 44 in Horizontalrichtung etwas länger als eine an einer oberen Nutwange 46 anliegende obere Basisfläche 48 der Basis 42 ausgebildet. Wie vorstehend ausgeführt, hat diese obere Nutwange 46 aufgrund der in dieser auslaufenden Stützausnehmung 32 eine etwas geringere Horizontalerstreckung als die untere Nutwange 34. Eine Rückfläche 50 der Basis 42 liegt an einem Boden 52 der Aufnahmenut 14 an – dem entsprechend ist die Basis 42 des Einlegeteils 10 in etwa bündig in der Aufnahmenut 52 angeordnet.
  • An dem in 1 rechten Endabschnitt der Basis 42 ist ein Gelenkabschnitt 54 vorgesehen, der federelastisch ausgebildet ist. Dieser Gelenkabschnitt 54 ist schräg nach hinten, d. h., weg vom anderen, nicht dargestellten Paneel 2 oder dem Hakenvorsprung 26 geneigt, so dass sich sein Endabschnitt in die Stützausnehmung 32 hinein erstreckt. Die Auslenkbarkeit des Gelenkabschnitts 54 wird unter anderem durch eine Gelenkausnehmung 56 bestimmt, die den Übergangsbereich zwischen der Basis und dem Gelenkabschnitt 54 ausbildet.
  • An dem freien Ende des Gelenkabschnitts 54 ist der in 1 dargestellte Verriegelungskörper 18 ausgebildet. Dieser hat eine zum anderen Paneel 2 vorspringende Nase, die ein Verriegelungselement 58 ausbildet, das eine zur Horizontalen etwas schräg angestellte Verriegelungsfläche 60 aufweist.
  • Der Gelenkabschnitt 54 ist bei dem Ausführungsbeispiel gemäß 1 durch zwei etwa senkrecht zur Zeichenebene verlaufende, schräg angestellte und in etwa parallel verlaufende Gelenkflächen 66, 68 begrenzt. Die rechte Gelenkfläche 66 endet an der in etwa rechtwinklig oder quer dazu angeordneten Verriegelungsfläche 60. Wie aus 1 hervorgeht, erstreckt sich die Gelenkfläche 66 in etwa in Verlängerung einer die Ausnehmung 36 nach links (Ansicht nach 1) hin begrenzenden Seitenfläche 70.
  • Der vergleichsweise schmale Gelenkabschnitt 54 und der von diesem getragene Verriegelungskörper 18 bilden in der Darstellung gemäß 2 eine an einen Entenoder Schwanenkopf erinnernde Struktur aus, die für das erfindungsgemäße Konzept charakteristisch sein kann.
  • Wie des Weiteren 1 entnehmbar ist, sind die Übergangsbereiche zwischen dem Stirnflächenabschnitt 30 und der Stützausnehmung 32 sowie die Übergangsbereiche zur Ausnehmung 36 und die senkrecht zur Zeichenebene verlaufenden Kanten, wie die Rückseite des Hakenvorsprungs 26, in geeigneter Weise angefast oder verrundet, um eine Beschädigung dieser Kantenbereiche zu vermeiden.
  • Das Einlegeteil 10 kann bei der Fertigung maschinell in die Aufnahmenut 14 eingesetzt werden, wobei der Verriegelungskörper 18 ohne Vorspannung an der Stützausnehmung 32 abgestützt ist.
  • Der am anderen Paneel 2 ausgebildete Scherblock 24 hat eine rückseitige Scherblockfläche 74 (senkrecht zur Zeichenebene in 1), die entsprechend der Horizontalverriegelungsfläche 38 schräg angestellt ist und zum Horizontalverriegeln von dieser hintergriffen wird.
  • Der Scherblock 24 bzw. die Scherblockfläche 74 begrenzen eine Hakenausnehmung 80, in die im verriegelten Zustand der Hakenvorsprung 26 zumindest abschnittsweise eintaucht, so dass die Scherblockfläche 74 und die Horizontalverriegelungsfläche 38 in verriegelnde Anlage bringbar sind.
  • Im Übergangsbereich zwischen einem Stirnflächenabschnitt 78 des Paneels 2 und dem Scherblock 24 ist beim dargestellten Ausführungsbeispiel eine sich nach innen verjüngende Ausnehmung 73 vorgesehen, die nach unten (Ansicht in 1) durch eine Riegelfläche 88 begrenzt ist, die somit gemeinsam mit einer vorderen Schrägfläche 76 des Scherblocks 24 den Verriegelungsvorsprung 86 ausbildet, der im verriegelten Zustand das Verriegelungselement 58 des Verriegelungskörpers 18 hintergreift. Dabei überdeckt die Verriegelungsfläche 60 des Verriegelungskörpers 18 abschnittsweise die schräg angestellte Riegelfläche 88 des Verriegelungsvorsprungs 86. Ausgehend vom inneren Endabschnitt dieser Riegelfläche 88 ist die Ausnehmung 72 zum Stirnflächenabschnitt 78 hin mit einer Verrundung 84 versehen.
  • Wie erläutert, ist die Gelenkausnehmung 56, die die Basis 42 von dem Gelenkabschnitt 54 und dem daran angesetzten Verriegelungskörper 18 trennt, mit einer relativ großen Tiefe ausgeführt, so dass die Basis 42 um mehr als die Hälfte ihrer Vertikaldicke durchsetzt ist. Das Verriegelungselement 58 ist zum anderen Paneel 2 hin mit einer konvex verrundeten Abgleitfläche 82 ausgeführt, die den in 1 rechten Endabschnitt der Verriegelungsfläche 60 mit einem Anschlagvorsprung 92 verbindet. Die Abgleitfläche 82 läuft dabei in der Außenfläche dieses Anschlagvorsprungs 92 aus. Dieser erstreckt sich somit von dem Verriegelungskörper 18 weg etwa bogenförmig in die Stützausnehmung 32 hinein und hat eine in der Darstellung gemäß 1 etwa vertikal verlaufende Anschlagfläche 100, mit der er an einem Abschnitt der in etwa vertikal verlaufenden Stützausnehmung 32 anliegt. Wie aus der Darstellung gemäß 1 hervorgeht, liegt der Anschlagvorsprung 92 dabei auch im Übergangsbereich zu einem Horizontalabschnitt 106 an der Stützausnehmung 32 an. Der Gelenkausschnitt 56 hat im Bereich des Anschlagvorsprungs 92 eine Einbuchtung 110, die den Anschlagvorsprung 92 zum Gelenkabschnitt 54 hin begrenzt.
  • Die eigentliche Verriegelung erfolgt, wie vorstehend erläutert dadurch, dass die Riegelfläche 88 die Verriegelungsfläche 60 hintergreift.
  • Beim Verlegen wird das Paneel 2 hin zum bereits verlegten Paneel 1 abgesenkt bis die vordere Schrägfläche 76 des Scherblocks 24 auf die Abgleitfläche 82 aufläuft. Bei der weiteren Abwärtsbewegung führt der Verriegelungskörper 18 eine Nickbewegung (Vertikalbewegung kombiniert mit einer Einwärtsbewegung) aus. Während dieses Verriegelungsvorgangs werden demgemäß der Gelenkabschnitt 54, insbesondere der Übergangsbereich von diesen zum zugeordneten Verriegelungskörper 18 mit hohen Kräften beaufschlagt, die aus der Nickbewegung des Verriegelungskörpers 18, 20 resultieren, wobei die zur Verriegelungsfläche 60 benachbarten Bereiche des Gelenkabschnitts 54 eingewölbt werden. Die rückseitigen Bereiche des Gelenkabschnitts – in 1 mit dem Bezugszeichen 108 versehen – werden durch die resultierende Zugbelastung aufgewölbt und sind dementsprechend ebenfalls hoch belastet. Durch diese Nickbewegung mit dem Einwölben des Gelenkabschnittes 54 im Übergangsbereich zur Verriegelungsfläche 60 wird die Basis 42 des Einlegeteils 10 im Übergangsbereich zum Gelenkabschnitt 54 von der unteren Nutwange 34 abgehoben, so dass in diesen Bereichen ebenfalls hohe Kräfte auftreten. Während dieser elastischen Auslenkung (Nickbewegung) ist der Verriegelungskörper 18 jeweils über den relativ massiven Anschlagvorsprung 92 in den Eckbereichen zwischen dem Horizontalabschnitt 106 und dem vertikalen Teil der Stützausnehmung 32 abgestützt. Eine Belastungsspitze entsteht auch im Übergangsbereich zwischen dem Anschlagvorsprung 92 und dem zugeordneten Verriegelungskörper 18. Aufgrund des Einwölbens des Gelenkabschnittes 54 entstehen auch im U-Scheitel der Gelenkausnehmung 56 hohe Spannungen.
  • Nach dem weiteren Abwinkeln des Paneels 2 schnappt der Verriegelungskörper 18 in einer inversen Nickbewegung zurück in seine in 1 dargestellte Ausgangsposition, wobei dann – wie erläutert – die Riegelfläche 88 die Verriegelungsfläche 60 hintergreift und die vorbeschriebenen Spannungsspitzen wieder im Wesentlichen abgebaut werden.
  • Der Verriegelungskörper 18 – oder bildlich gesagt, der Schwanenkopf – macht dabei die vorgenannte Nickbewegung, wobei er nach unten (in Verriegelungsrichtung) ausgelenkt wird. Diese Bewegung ist jeweils noch mit einer Einwärtsbewegung in Richtung zur Basis 42 kombiniert. Der Gelenkabschnitt 54 wölbt sich dabei nach Art eines beidseitig abgestützten Biegeträgers ein, wobei diese Einwölbung durch die Gelenkausnehmung 56 ermöglicht ist. Die beiden Auflager werden dabei durch die Anlage des Anschlagvorsprungs 92 und durch die Abstützung des Verriegelungskörpers 18 über den Gelenkabschnitt 54 auf der unteren Nutwange 34 ausgebildet. Bei der daraus resultierenden Einwölbung nähert sich dann die rückseitige Gelenkfläche 68 der benachbarten, den Gelenkabschnitt 56 ebenfalls begrenzenden Fläche der Basis 42 an – die lichte Weite der Gelenkausnehmung wird dabei entsprechend elastisch verringert. Dabei kann es vorkommen, dass die Basis 42 im Übergangsbereich zum Gelenkabschnitt 54 von der unteren Nutwange 34 abhebt.
  • Bei vollständig abgesenktem Paneel 2 federt der Verriegelungskörper 18 wieder in seine Ausgangsposition zurück, in der die Riegelfläche 88 die Verriegelungsfläche 60 hintergreift. Dabei ist der Verriegelungskörper 18 im Wesentlichen vorspannungsfrei über den Anschlagkörper 92 an der zugehörigen Stützausnehmung 32 abgestützt, so dass in Vertikalrichtung eine im Wesentlichen spielfreie Kraftübertragung ermöglicht ist, durch die die beiden Paneele 1, 2 zuverlässig in Vertikalrichtung lagefixiert sind.
  • Die Horizontalverriegelung erfolgt – wie bereits erläutert – gemäß 1 dadurch, dass die Horizontalverriegelungsfläche 38 die Scherblockfläche 74 hintergreift.
  • Wie in 1 gestrichelt angedeutet, können die Anstellwinkel der Riegelfläche 88 und die Verriegelungsfläche 60 auch unterschiedlich gewählt werden. So kann beispielsweise der Anstellwinkel der Riegelfläche 88 etwas größer als derjenige der Verriegelungsfläche 60 gewählt werden. Durch diese Weiterbildung liegen die beiden Flächen 60, 88 nicht mehr flächig aneinander, sondern eher nach Art einer linienförmigen Berührung oder zumindest in einem stark verringerten Anlagebereich aneinander, so dass die Flächenpressung größer ist. Eine derartige Ausgestaltung der Flächen 60, 88 mit unterschiedlichen Anstellwinkeln kann auch bei dem im Folgenden beschriebenen Ausführungsbeispielen vorgesehen werden. Dabei kann wahlweise die Verriegelungsfläche 60 oder die Riegelfläche 88 flacher bzw. steiler angestellt sein.
  • 2 zeigt eine Variante des Ausführungsbeispiels gemäß 1, wobei das Einlegeteil 10 kopfüber im Paneel 2 montiert ist. In entsprechender Weise ist dann das eigentliche Verriegelungselement 102 an dem bereits verlegten Paneel 1 ausgebildet. Wie vorstehend erläutert, hat dieses die verlängerte Hakenlippe 28 mit dem daran ausgebildeten Hakenvorsprung 26. Die Hakenlippe 28 hat die vorbeschriebene Ausnehmung 36, die nach links hin durch die Seitenfläche 70 begrenzt ist. Im Übergangsbereich von dieser Seitenfläche 70 zum Stirnflächenabschnitt 30 ist am Paneel 1 ein nasenartiger Vorsprung ausgebildet, der das eigentliche Verriegelungselement 102 bildet und der durch eine untere Schrägfläche begrenzt ist, die der Einfachheit halber auch als Verriegelungsfläche, allerdings mit dem Bezugszeichen 104 versehen, bezeichnet wird. Von dieser nach rechts oben angestellten Verriegelungsfläche 104 weg erstreckt sich dann hin zum Stirnflächenabschnitt 78 eine weitere Schrägfläche, die als Abgleitfläche 87 bezeichnet wird. Diese läuft dann in dem in etwa in Vertikalrichtung verlaufenden Stirnflächenabschnitt 30 aus.
  • Zur Aufnahme des kopfüber angeordneten Einlegeteils 10 ist im Übergangsbereich vom Stirnflächenabschnitt 78 zum Scherblock 24 eine Aufnahmenut 16 vorgesehen, in die die Basis 42 des Einlegeteils 10 eingesetzt ist.
  • Eine obere Nutwange 90 dieser Aufnahmenut 16 ist länger als eine untere Nutwange 94 ausgebildet. Im Übergangsbereich von dieser kürzeren unteren Nutwange 94 zum Scherblock 24 ist dann entsprechend dem Ausführungsbeispiel gemäß 1 eine Stützausnehmung 72 vorgesehen, die über einen Horizontalabschnitt 106 in die vordere Schrägfläche 76 des Scherblocks 24 übergeht. Entsprechend dem Ausführungsbeispiel gemäß 1 ist der Verriegelungskörper 18 rückseitig über den Anschlagvorsprung 92 im Eckbereich zwischen dem Horizontalabschnitt 106 und einer vertikal dazu verlaufenden Wandung 116 der Stützausnehmung 72 abgestützt.
  • In der dargestellten Verriegelungsposition hintergreift somit in einer Art kinematischen Umkehr der Verriegelungskörper 18 (bildet jetzt den Verriegelungsvorsprung, der in 2 das Bezugszeichen 112 trägt) des Einlegeteils 10 das Verriegelungselement 102, wobei die Verriegelungsfläche 104 des am Paneel 1 ausgebildeten Verriegelungselementes 102 die Riegelfläche 88 des Verriegelungskörpers 18 des Einlegeteils 10 abschnittsweise überdeckt.
  • Ähnlich wie beim zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel, läuft beim Abwinkeln des Paneels 2 in Richtung des bereits verlegten Paneel 1 die verrundete Abgleitfläche 82 des Verriegelungskörpers 18 auf die schräg angestellte Abgleitfläche 87 des Verriegelungselementes 102 auf. Der Verriegelungskörper 18 macht dann eine nach innen (zum Paneel 2 hin) und nach oben (Ansicht nach 2) gerichtete Nickbewegung und schnappt dann nach vollständigem Abwinkeln des Paneels 2 in die dargestellte Verriegelungsposition zurück, in der die Riegelfläche 88 des Verriegelungskörpers 18 die Verriegelungsfläche 104 des Verriegelungselements 102 hintergreift. Die dabei auftretenden Kräfte und elastischen Auslenkungen erfolgen entsprechend denjenigen des Ausführungsbeispiels in 1, so dass weitere Erläuterungen entbehrlich sind.
  • In den 3 und 4 sind Varianten der Verbindung dargestellt, wobei gegenüber den vorbeschriebenen Ausführungsbeispielen vereinfachte Einlegeteile/Fremdverriegelungselemente 10 verwendet sind. Die Profilierung der beiden Bauelemente, im vorliegenden Fall der Paneele 1, 2 entspricht im Prinzip der bei den vorbeschriebenen Ausführungsbeispielen verwendeten Profilierung, so dass der Einfachheit halber diesbezüglich auf die vorstehenden Ausführungen verwiesen wird und die entsprechenden Bezugszeichen in den 3 und 4 verwendet werden.
  • Der Aufbau der bei den Verbindungen gemäß den 3 und 4 verwendeten Einlegeteile 10 ist einfacher als beim vorbeschriebenen Ausführungsbeispiel ausgeführt. Ein Unterschied besteht darin, dass der Verriegelungskörper 18 im Prinzip ohne auskragenden Anschlagvorsprung 92 (siehe 1 und 2) ausgebildet ist sondern in diesem Bereich eine Scheitelverrundung 114 aufweist, die konvex ausgewölbt ist und die vordere, zum Paneel 2 hin weisende Abgleitfläche 82 und die Gelenkfläche 68 miteinander verbindet. Die Abgleitfläche 82 ist des Weiteren in etwa eben ausgeführt und nicht verrundet wie beim Ausführungsbeispiel gemäß den 1 und 2.
  • Die Gelenkflächen 66, 68 des Einlegeteils 10 verlaufen in etwa parallel oder nur ganz gering zueinander angestellt, während beim Ausführungsbeispiel gemäß den 1 und 2 die Gelenkfläche 68 nicht eben sondern etwas konvex gekrümmt ist.
  • Beim Ausführungsbeispiel gemäß 3 ist das Einlegeteil 10 in der Aufnahmenut 14 des Paneels 1 aufgenommen und erstreckt sich mit dem Verriegelungsvorsprung 18 in die Stützausnehmung 32 hinein. In der dargestellten Verriegelungsposition und auch in der Grundposition liegt dabei die Scheitelverrundung 114 an dem horizontal verlaufenden Horizontalabschnitt 106 der Stützausnehmung 82 an. Der Übergangsbereich zwischen der Scheitelverrundung 114 und der Gelenkfläche 68 ist dabei mit dem Abstand S zu einer vertikal verlaufenden Wandung 116 der Stützausnehmung 32 angeordnet.
  • Wie beim Ausführungsbeispiel gemäß 1 ist in dem anderen Paneel 2 die Ausnehmung 73 mit der Verrundung 84 und der Riegelfläche 88 ausgebildet, die im verriegelten Zustand (3) die Verriegelungsfläche 60 des Verriegelungskörpers 18 hintergreift.
  • Beim Verlegen wird das Paneel 2 in Richtung auf das bereits verlegte Paneel 1 abgesenkt, so dass die vordere Schrägfläche 76 des Scherblocks 24 auf die Abgleitfläche 82 aufläuft und der Verriegelungsvorsprung 18 wiederum eine „Nickbewegung“ durchführt. Im Verlauf dieser Nickbewegung wird der Spalt S geschlossen, so dass der Verriegelungsvorsprung 18 einerseits an der Verriegelungsfläche 106 und andererseits an der vertikalen Wandung 116 abgestützt ist.
  • Der Verriegelungskörper 18 mit dem Gelenkabschnitt 54 ist dann wiederum, wie bei den zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen, im Prinzip an zwei Auflagern (einerseits die an dem Horizontalabschnitt 106 und der Wandung 116 anliegende Scheitelverrundung 114 und andererseits der an der unteren Nutwange 34 abgestützte Gelenkabschnitt 54) abgestützt, so dass der Verriegelungskörper 18 eine nach unten (Ansicht nach 3) und zum Paneel 1 hin gewandte Nickbewegung durchführt und im Bereich des Gelenkabschnitts 54 eingewölbt wird.
  • Die vordere Schrägfläche 76 gleitet an der Abgleitfläche 82 weiter ab bis die Riegelfläche 88 die Verriegelungsfläche 60 hintergreift und der Verriegelungskörper 18 wieder in seine in 3 dargestellte Grundposition zurückfedert, in der der Verriegelungskörper 18 wiederum mit dem Maß S zur Wandung 116 beabstandet ist. Prinzipiell ist es jedoch auch möglich, den Verriegelungskörper 18 auch in der Grundposition an der Wandung 116 (ähnlich wie beim Ausführungsbeispiel gemäß 1) anliegen zu lassen.
  • Beim Vorsehen dieses Abstandes S ist die Kraft zur Verriegelung verringert, da die Einwölbung im Prinzip erst dann erfolgt, wenn der Verriegelungskörper 18 – wie vorstehend beschrieben – an den beiden Auflagern abgestützt ist. Die elastische Deformation des Verriegelungskörpers 18 ist somit geringer als bei einer Lösung, bei der dieser von vornherein an der Wandung 116 anliegt (S = 0).
  • 4 zeigt die „Über-Kopf-Lösung“ bei der das Einlegeteil 10 – wie beim Ausführungsbeispiel gemäß 2 mit der Basis 42 in der Aufnahmenut 16 des Paneels 2 aufgenommen ist, so dass der Verriegelungskörper 18 in der Darstellung gemäß 4 nach unten, hin zur Hakenlippe 28 weist.
  • Wie beim Ausführungsbeispiel gemäß 2 wird dann das Verriegelungselement 102 (entspricht 58 in 3) durch einen nasenförmigen Vorsprung in Verlängerung des Stirnflächenabschnitts 30 ausgebildet. Dem entsprechend wird die Verriegelungsfläche 104 durch die Unterseite (4) des Verriegelungselements 102 ausgebildet. Im verriegelten Zustand wird diese Verriegelungsfläche 104 dann vom Verriegelungsvorsprung 112 hintergriffen, der in der Relativpositionierung gemäß 4 durch den Verriegelungskörper 18 ausgebildet ist. Dieser Verriegelungsvorsprung 112 hat dann entsprechend die Riegelfläche 88, die in verriegeltem Zustand an der Verriegelungsfläche 104 anliegt.
  • In der Grundposition taucht der Verriegelungskörper 18 rückseitig in die am Paneel 2 ausgebildete Stützausnehmung 72 ein, wobei die Scheitelverrundung 114 des Verriegelungsvorsprung 118 am Horizontalabschnitt 106 abgestützt ist und im Abstand S zur Wandung 116 angeordnet ist.
  • Beim Verlegen des Paneels 2 läuft die Abgleitfläche 82 des Verrieglungskörpers 18 auf die schräg angestellte Abgleitfläche 87 des am Paneel 1 ausgebildeten Verriegelungselements 102 auf, so dass sich der Abstand S schließt und die Scheitelverrundung 114 auch in Anlage an die Wandung 116 kommt. Anschließend führt der Verriegelungskörper 18 wieder eine – diesmal nach oben (Ansicht nach 4) gerichtete – Nickbewegung durch, bei der sich der Gelenkabschnitt 54 einwölbt. Nach Erreichen der in 4 dargestellten Relativposition taucht der Scherblock 24 im Wesentlichen vollständig in die Ausnehmung 36 ein und der Verriegelungskörper 18 federt wieder in seine in 4 dargestellte Grundposition zurück, in der sich der Abstand S öffnet und die Riegelfläche 88 des Einlegeteils 10 die Verriegelungsfläche 104 des Verriegelungselements 102 (einstückig am Paneel 1 ausgebildet) hintergreift.
  • Auch die Ausführungsbeispiele gemäß den 3 und 4 ermöglichen eine sehr exakte Vertikalverriegelung, da im verriegelten Zustand der Verriegelungskörper 18 jeweils an dem Horizontalabschnitt 106 abgestützt ist und somit der Verriegelungseingriff zwischen der Riegelfläche 88 einerseits und der Verriegelungsfläche 60 (104) andererseits gesichert ist.
  • Auch bei der in 4 dargestellten Kopf-Über-Position des Einlegeteils 10 kann die Scheitelverrundung 114 in der Grundposition an der Wandung 116 anliegen.
  • 5 zeigt eine Seitenansicht eines Einlegeteils eines weiteren Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Verbindung.
  • Die Grundstruktur des Einlegeteils 10 entspricht derjenigen der zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiele. Bei den zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen wurden zur Unterscheidung der in den Paneelen 1 oder 2 eingelegten identischen Einlegeteile 10 für einander entsprechende Bauelemente unterschiedliche Bezugszeichen verwendet (Basis 42, 43; Verriegelungskörper 18, 20 ...). Bei der folgenden Beschreibung wird der Einfachheit halber lediglich das in das Paneel 1 eingesetzte Einlegeteil 10 mit den zugehörigen Bezugszeichen beschrieben. Das sozusagen „kopfüber“ in das Paneel 2 einzulegende Einlegeteil 12 hat dann die entsprechend den vorhergehenden Ausführungen zugeordneten Bezugszeichen.
  • Demgemäß hat die Variante gemäß 5 ebenfalls eine Basis 42, an der elastisch verformbar/gelenkig über einen Gelenkabschnitt 54 ein Verriegelungskörper 18 ausgebildet ist. Wie bei den zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen ist der Gelenkabschnitt 54 durch die Gelenkausnehmung 56 basisseitig begrenzt. Diese Gelenkausnehmung 56 ist ähnlich wie bei den vorbeschriebenen Ausführungsbeispielen verrundet und wölbt sich etwas zur Gelenkfläche 66 hin. Diese hat einen etwa in Vertikalrichtung (senkrecht zur Verlegeebene) verlaufenden Flächenabschnitt 117, der in einen nach hinten (links in 5) eingewölbten Übergangsabschnitt 118 übergeht. Die durch die Gelenkausnehmung 56 ausgebildete rückseitige Gelenkfläche 68 ist im Anschluss an den Scheitel 124 konvex gewölbt und verläuft abschnittsweise in etwa parallel zum Übergangsabschnitt 118.
  • An den Gelenkabschnitt 54 schließt sich dann der Verriegelungskörper 18 an. Dabei erstreckt sich im Anschluss an einen konvexen Bereich des Übergangsabschnitts 118 die schräg angestellte Verriegelungsfläche 60 an, die dann über eine Verrundung 120 in die konvex gekrümmte Abgleitfläche 82 einläuft.
  • Rückseitig ist am Verriegelungskörper 18 der Anschlagvorsprung 92 ausgebildet, dessen Endabschnitt jedoch nicht eckig, wie beim Ausführungsbeispiel gemäß 1, sondern mit einer Anschlagrundung 122 ausgebildet ist. Diese geht über die anhand 1 erläuterte Einbuchtung 110 in die etwa konvex gekrümmte rückseitige Verriegelungsfläche 68 über. Diese läuft in dem Scheitel 124 der Gelenkausnehmung 56 aus.
  • Die Basis 42 ist gemäß 5 gegenüber der in 1 dargestellten Variante etwas im Hinblick auf das Einlegeverfahren optimiert. So ist beispielsweise die in 5 unten links angeordnete „Ecke“ der Basis 42 mit einer Rundung 126 versehen. Darüber liegend ist der Eckbereich mit einer Fase 128 ausgeführt. Im Bereich zwischen der Gelenkausnehmung 56 und der Fase 128 ist ein Schlitz 130 vorgesehen, der einen etwa trapezförmigen Querschnitt hat, wobei eine gelenkabschnittseitige Fläche als Schrägfläche 132 ausgeführt ist. Der Übergangsbereich zwischen der unteren Basisfläche 44 und dem Flächenabschnitt 116 ist ebenfalls mit einer Rundung 134 versehen. Der Schlitz 130 mündet in der oberen Basisfläche 48. Wie erwähnt, erleichtert eine derartige Kontur das Einlegen/Einschieben der Einlegefeder in die Paneele 1 oder 2, genauer gesagt in deren Aufnahmenut 14, 16, da die Basis 42 etwas elastischer als bei den vorbeschriebenen Ausführungsbeispielen ausgeführt ist und somit eine feste Anlage an den Innenumfangsflächen der Aufnahmenut 14, 16 gewährleistet ist.
  • Wie in 5 dargestellt, liegt die Verriegelungsfläche 60 in der Position gemäß 5 unterhalb des Anschlagvorsprungs 92, so dass während der Verriegelung der Verriegelungskörper 18 ebenfalls wieder eine Nickbewegung durchführt, wobei er einerseits über den Anschlagkörper 122 und andererseits über die Basis 42, genauer gesagt deren untere Basisfläche 44 abgestützt ist.
  • 6 zeigt eine dreidimensionale Darstellung des Einlegeteils 10, wobei wiederum nur die Bezugszeichen des Einlegeteils 10 verwendet sind. Man erkennt in dieser Darstellung die sanft konvex gerundete Abgleitfläche 82 des Anschlagkörpers 18, an dem die schräg angestellte Verriegelungsfläche 60 ausgebildet ist und der rückseitig den verrundeten Anschlagvorsprung 92 trägt. Der Verriegelungskörper 18 ist über den Gelenkabschnitt 54 mit der Basis 42 verbunden. Wie vorstehend erläutert, ist die Geometrie des Gelenkabschnitts 54 so ausgelegt, dass die beschriebene Nickbewegung des Verriegelungskörpers 18 beim Verriegeln unterstützt wird. Das Gleiche gilt auch für die Geometrie des Gelenkabschnitts 56. Die untere Basisfläche 44 ist durchgängig ausgebildet, in der oberen Basisfläche 48 ist der vorbeschriebene Schlitz 130 vorgesehen. Die stirnseitige Gelenkfläche 66 ist, wie vorstehend erläutert, mit dem in etwa vertikal verlaufenden Flächenabschnitt 117 und dem rückspringenden Übergangsabschnitt 118 ausgeführt.
  • Wie erläutert, ist das Einlegeteil 10 vorzugsweise aus Kunststoff hergestellt. Das Herstellen kann beispielsweise durch Extrudieren oder dergleichen erfolgen. Zur Erhöhung der Festigkeit kann faserverstärkter oder in sonstiger Weise verstärkter Kunststoff verwendet werden.
  • In 7 ist das Einlegeteil 10 kopfüber in das Paneel 2 eingelegt. Entsprechend zeigt 8 das baugleiche Einlegeteil, das in ein bereits verlegtes Paneel 1 eingelegt ist. Beide Einlegeteile liegen jeweils mit ihrer Basis 42, 43 in der im Wesentlichen rechteckförmigen Aufnahmenut 14, 16, wobei die beiden durch den Schlitz 130 verbleibenden Höcker das Festklemmen der Basis 42, 43 in der Aufnahmenut 14, 16 erleichtern.
  • In der Grundposition liegt jeweils der Anschlagvorsprung 92, 94 an dem jeweiligen Paneel 1, 2 an.
  • Die Profilierung der beiden Paneele 1, 2 (das heißt, desjenigen Paneels, in das das Einlegeteil 10 eingelegt ist – das jeweils andere Paneel ist mit der anhand der vorstehenden Ausführungsbeispiele erläuterten Profilierung versehen) entspricht derjenigen des Ausführungsbeispiels gemäß 1 und 2. Dem entsprechend ist die untere Nutwange 136 der Aufnahmenut 16 des Paneels 2 etwas kürzer als die obere Nutwange 90 ausgeführt und endet an dem rechtwinklig dazu (vertikal) verlaufenden Abschnitt der Stützausnehmung 72, die über eine Verrundung in die vordere Schrägfläche 76 übergeht. Die rückseitige Scherblockfläche 74 ist durch die Hakenausnehmung 80 gebildet, wobei deren Scheitelfläche 138 gegenüber den vorbeschriebenen Ausführungsbeispielen schräg angestellt ist, so dass sich im verriegelten Zustand der Spalt zwischen der Oberseite 40 des Hakenvorsprungs 26 und der Scheitelfläche 138 nach rechts hin vergrößert (siehe 13).
  • Gemäß 7 liegt in der dargestellten Grundposition der Anschlagvorsprung 94 an der etwa vertikal verlaufenden Wandung der Stützausnehmung 72 an – es besteht jedoch ein gewisser Abstand a zu der Horizontalfläche 106 oder dem Eckbereich zwischen den Wandungsbereichen 72, 106. Dies ist ein Unterschied zu dem Ausführungsbeispiel gemäß 1 und 2, bei dem die beiden Anschlagvorsprünge 92, 94 jeweils im Eckbereich abgestützt sind.
  • Wie erläutert, ist das Einlegeteil 10 gemäß 7 kopfüber mit dem Verriegelungskörper 20 nach unten zur Horizontalfläche hin weisend angeordnet.
  • Falls das Einlegeteil 10 im anderen Paneel 1 aufgenommen werden soll (8), ist entsprechend der Verriegelungskörper 18 nach oben weisend angeordnet. Die Basis 42 ist dann in der Aufnahmenut 14 des Paneels 1 aufgenommen. Deren obere Nutwange 46 ist kürzer als die untere Nutwange 34 ausgebildet und läuft in dem vertikalen Wandungsabschnitt der Stützausnehmung 32 aus. Dieser endet seinerseits an dem Horizontalabschnitt 104 der somit eine Stufe zwischen der vertikal verlaufenden Wandung der Stützausnehmung 32 und dem Stirnflächenabschnitt 30 ausbildet. Auch hier liegt der Anschlagvorsprung 92 im Abstand zum Horizontalabschnitt 104 an der Wandung der Stützausnehmung 32 an. Dieser Abstand hat ebenfalls das Maß a (nicht in 8 eingezeichnet).
  • Die Basis 42 des Einlegeteils 10 liegt flächig auf der unteren Nutwange 34 auf. Diese geht dann über die schräg angestellte Seitenfläche 70 in die gegenüber der Nutwange verlängerte Hakenlippe 28 über, an deren Endabschnitt der Hakenvorsprung 26 ausgebildet ist. Dieser hat die ebenfalls schräg angestellte Horizontalverriegelungsfläche 38, die im verriegelten Zustand die Scherblockfläche 74 hintergreift.
  • Dem in 7 dargestellten Paneel 2 mit dem kopfüber eingelegten Einlegeteil 10 ist dann ein Paneel 1 mit der Profilierung gemäß 2 zugeordnet. Entsprechend ist in dem Fall, in dem das Einlegeteil 10 gemäß 8 in das Paneel 1 eingelegt wird, diesem bereits verlegten Paneel ein Paneel 2 mit der Profilierung gemäß 1 zugeordnet. Der Einfachheit halber wird im Hinblick auf diese Profilierung des jeweils anderen Paneels auf die Ausführungen zu 1 bzw. 2 oder auch auf die entsprechenden Profilierungen der Paneele 2 und 1 gemäß den 3 und 4 verwiesen.
  • Die Verriegelung des Paneels 2 mit kopfüber montierten Einlegeteil 10 und dem bereits verlegten, profilierten Paneel 1 oder des mit einem in „Normalposition“ eingelegten Einlegeteil 10 versehenen Paneels 1 mit dem profilierten Paneel 2 erfolgt analog zu den Ausführungen zum Ausführungsbeispiel gemäß den 1 bzw. 2. Demgemäß führt der Verriegelungskörper 16 bzw. 18 die vorstehend beschriebene Nickbewegung durch. Während dieser Nickbewegung sind der Gelenkabschnitt 54 bzw. 55 und der Verriegelungskörper 18 bzw. 20 einerseits an der unteren/oberen Nutwange 34 bzw. 90 und andererseits über den Anschlagkörper 92 bzw. 94 an der Stützausnehmung 32 bzw. 72 abgestützt. Bei der einwärts und abwärts bzw. aufwärts gerichteten Nickbewegung kippt der Verriegelungskörper 18 bzw. 20 etwas, so dass der Anschlagvorsprung 92 bzw. 94 in Richtung zum benachbarten Horizontalabschnitt 104 bzw. 106 gleitet und somit in eine Position gelangt, in der er in diesem Eckbereich abgestützt ist. Der Abstand a verringert sich entsprechend.
  • Bei der Absenkbewegung des Paneels 2 und entsprechender Nickbewegung gleitet der Verriegelungskörper 18 bzw. 20 entlang der Flächen 76 bzw. 87 ab, bis die Verriegelungsfläche 60 und die Riegelfläche 88 zueinander fluchten und schließlich der Verriegelungskörper 18 bzw. 20 wieder in seine Grundstellung zurückschnappt – die Riegelfläche 88 hintergreift dann die Verriegelungsfläche 60 und der Anschlagvorsprung 92 bzw. 94 ist wieder im Abstand a zum jeweiligen Horizontalabschnitt 104 bzw. 106 angeordnet.
  • Zur Horizontalverriegelung hintergreift der Hakenvorsprung 26 den Scherblock 24, so dass die Scherblockfläche 74 entsprechend von der Horizontalverriegelungsfläche 38 hintergriffen ist. Beide Verriegelungsflächen liegen etwa flächig aneinander an.
  • Demgemäß ist der jeweilige Verriegelungskörper 18 bzw. 20 rückseitig jeweils über den Anschlagvorsprung 92 bzw. 94 einerseits und über die Anlage der Basis 10 bzw. 12 an der unteren bzw. oberen Nutwange 34 bzw. 90 andererseits sowie durch die wechselseitige Anlage der Flächen 88 bzw. 60 abgestützt, so dass die Verriegelung auch bei ungünstigen klimatischen Bedingungen beispielsweise bei einem Wechsel der Luftfeuchtigkeit/Temperatur zuverlässig gewährleistet ist.
  • 9 zeigt eine Variante des Einlegeteils 10 gemäß 5, wobei letzteres mit durchgezogenen Linien eingezeichnet ist, während die neue Variante gestrichelt dargestellt wird. Die Variante des Einlegeteils 10, gemäß 9 unterscheidet sich von derjenigen gemäß 5 im Wesentlichen nur in der Ausgestaltung der Basis 42 bzw. 43. Im Bereich der Basis 42 bzw. 43 ist bei dem Ausführungsbeispiel gemäß 9 anstelle der Fase 128 (5) eine weitere Verrundung 130 vorgesehen. Der in 5 etwa trapezförmige Schlitz 130 ist im Profil etwa U-förmig mit einem flachen Scheitel 142 und zwei etwa parallelen Seitenwandungen 144, 146 ausgebildet, wobei die Übergangsbereiche jeweils verrundet sind.
  • Im vorderen Bereich (links in 9) des Gelenkabschnitts 54 ist die Rundung 134 mit einem größeren Radius als beim Ausführungsbeispiel gemäß 5 ausgeführt. Die Gelenkfläche 66 ist nicht mit einem etwa vertikalen Flächenabschnitt 116 ausgeführt sondern geht kontinuierlich über die Verrundung 134 in den Übergangsabschnitt 118 über und verläuft somit etwas paralleler zur rückseitigen Gelenkfläche 68, 69 als beim Ausführungsbeispiel gemäß 5. Der Vorteil des letztgenannten Ausführungsbeispiels besteht darin, dass aufgrund der besseren Abstützung des basisseitigen Bereichs des Gelenkabschnitts 54 die Entriegelungskräfte etwas höher als bei dem Ausführungsbeispiel gemäß 9 sein dürften – dieser Nachteil wird allerdings dadurch erkauft, dass zum Verriegeln ebenfalls eine höhere Kraft erforderlich ist.
  • Im Übrigen entspricht das Ausführungsbeispiel gemäß 9 demjenigen aus 5, so dass weitere Erläuterungen entbehrlich sind.
  • Die beschriebene Verbindung kann bei elastischen oder harten Wand-, Deckenverkleidungen oder Fußbodenbelägen oder bei Möbeln zur Verbindung von Möbelelementen, wie beispielsweise Regalelementen verwendet werden, wobei diese Beläge/Verkleidungen, Möbel aus elastischen Materialien (beispielsweise PVC) oder aber auch aus Holz, Laminat, Kunststoff oder als Echtholzbelag (Parkett) ausgeführt sein können. Die beschriebene Verbindung kann sowohl an den Längsseiten 6 als auch an den Stirnseiten 8 von Paneelen 1, 2 oder sonstigen Bauelementen angebracht werden. Prinzipiell ist es auch möglich, längsseitig ein herkömmliches Profil auszubilden, das durch Einwinkeln in Eingriff gebracht wird und stirnseitig die vorbeschriebene Verbindung vorzusehen.
  • Offenbart sind eine Verbindung für Bauelemente von Wand-, Boden- oder Deckenbelägen oder von Möbeln und ein mit einer derartigen Verbindung ausgeführter Belag, bzw. ein damit ausgeführtes Möbel, wobei an den Verriegelungsseiten zweier benachbarter Bauelemente ein als Fremdverriegelungselemente ausgebildetes Einlegeteil vorgesehen ist.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Paneel
    2
    Paneel
    4
    Fußbodenbelag
    6
    Längsseite
    8
    Stirnseite
    10
    Einlegeteil, Fremdverriegelungselement
    14
    Aufnahmenut
    16
    Aufnahmenut
    18
    Verriegelungskörper
    22
    Hakenverbindung
    24
    Scherblock
    26
    Hakenvorsprung
    28
    Hakenlippe
    30
    Stirnflächenabschnitt
    32
    Stützausnehmung
    34
    untere Nutwange
    36
    Ausnehmung
    38
    Horizontalverriegelungsfläche
    40
    Oberseite
    42
    Basis
    44
    untere Basisfläche
    46
    obere Nutwange
    48
    obere Basisfläche
    50
    Rückfläche
    52
    Boden
    54
    Gelenkabschnitt
    56
    Gelenkausnehmung
    58
    Verriegelungselement
    60
    Verriegelungsfläche
    66
    Gelenkfläche
    68
    Gelenkfläche
    70
    Seitenfläche
    72
    Stützausnehmung
    73
    Ausnehmung
    74
    Scherblockfläche
    76
    vordere Schrägfläche
    78
    Stirnflächenabschnitt
    80
    Hakenausnehmung
    82
    Abgleitfläche
    84
    Verrundung
    86
    Verriegelungsvorsprung
    87
    Abgleitfläche
    88
    Riegelfläche
    90
    obere Nutwange
    92
    Anschlagvorsprung
    94
    untere Nutwange
    100
    Anschlagfläche
    102
    Verriegelungselement
    104
    Verriegelungsfläche
    106
    Horizontalabschnitt
    108
    rückseitiger Bereich Gelenkabschnitt
    110
    Einbuchtung
    112
    Verriegelungsvorsprung
    114
    Scheitelverrundung
    116
    Wandung
    117
    Flächenabschnitt
    118
    Übergangsabschnitt
    120
    Verrundung
    122
    Anschlagrundung
    124
    Scheitel
    126
    Rundung
    128
    Fase
    130
    Schlitz
    132
    Schrägfläche
    134
    Rundung
    136
    untere Nutwange
    138
    Scheitelfläche
    140
    Verrundung
    142
    Scheitel
    144
    Seitenwand
    146
    Seitenwand
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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  • Zitierte Patentliteratur
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Claims (14)

  1. Verbindung für Bauelemente für Wand-, Boden- oder Deckenbeläge oder Möbel, an denen jeweils entlang einer Verriegelungsseite Verbindungsmittel zur Vertikalverriegelung vorgesehen sind, wobei ein Verriegelungsvorsprung (86, 112) an einem Bauelement (1, 2) ein Verriegelungselement (58, 102) am anderen Bauelement (1, 2) hintergreift, dadurch gekennzeichnet, dass der Verriegelungsvorsprung (112) oder das Verriegelungselement (58) an einem Einlegeteil (10) ausgebildet ist, das abschnittsweise mit einer Basis (42) in eine Aufnahmenut (14) eingesetzt ist und das einen etwa schwanenhalsartig oder U-förmigen Abschnitt, vorzugsweise eines Gelenkabschnitt (54) aufweist, an dessen Endabschnitt ein den Verriegelungsvorsprung (112) oder das Verriegelungselement (58) ausbildender Verriegelungskörper (18) ausgebildet ist.
  2. Verbindung nach Patentanspruch 1, wobei der Verriegelungskörper (18), zumindest während des Verrieglungsvorgangs, rückseitig am jeweiligen Bauelement (1, 2) abgestützt ist.
  3. Verbindung nach Patentanspruch 1 oder 2, wobei der Gelenkabschnitt (54) von einem Anbindungsbereich an die Basis (42) zum jeweiligen Bauelement (1, 2) hin und weg vom anderen Bauelement (2, 1) geneigt ist.
  4. Verbindung nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, wobei der Verriegelungsvorsprung (112) bzw. das Verriegelungselement (58) versetzt zu einer die Aufnahmenut (14) enthaltenden Ebene angeordnet ist.
  5. Verbindung nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, wobei an der Verriegelungsseite des Bauelements (1, 2) eine Stützausnehmung (32, 72) ausgebildet ist, in die der Verriegelungskörper (18) abschnittsweise eintaucht und an deren Wandung der Verriegelungskörper (18) abgestützt ist.
  6. Verbindung nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, wobei der Verriegelungskörper (18) rückseitig einen Anschlagvorsprung (92) oder eine Anschlagfläche (100) hat.
  7. Verbindung nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, wobei das Einlegeteil (10) so ausgebildet ist, dass der Gelenkabschnitt (54) im Bereich zwischen zwei auflagerartigen Bereichen einwölbbar ist, um das Verriegelungselement (58) oder den Verriegelungsvorsprung (112) in die Rastposition zu bringen.
  8. Verbindung nach Patentanspruch 7, wobei ein auflagerartiger Bereich durch die Abstützung des Verriegelungskörpers (18) an einem Stützabschnitt des Bauelements (1, 2) und das andere Auflager durch die Abstützung an einer Nutwange (34, 90) der Aufnahmenut (14, 16) gebildet ist.
  9. Verbindung nach Patentanspruch 7 oder 8, wobei die auflagerartigen Bereiche etwa in Füge- oder Verlegerichtung versetzt sind.
  10. Verbindung nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, wobei der Verriegelungskörper (18) zum Verriegeln eine Nickbewegung durchführt.
  11. Verbindung nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, mit einer Hakenverbindung (22) zur Horizontalverriegelung, wobei ein Hakenvorsprung (26) einer Hakenlippe (28) eines Bauelements (1, 2) einen Scherblock (24) des anderen Bauelements (2, 1) hintergreift und das Einlegeteil (10) am einen oder am anderen Bauelement (1, 2) gehalten ist.
  12. Verbindung nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, wobei eine Verriegelungsfläche (60, 104) des Verriegelungselementes (58, 102) einen anderen Anstellwindel hat als eine Riegelfläche (88) des Verriegelungsvorsprungs (86, 112).
  13. Einlegeteil für eine Verbindung nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, mit einer Basis (42), an der ein etwa schwanenhalsartiger oder etwa U-förmiger Abschnitt ausgebildet ist, der vorzugsweise einen elastischen Gelenkabschnitt (54) ausbildet und an dessen Endabschnitt ein den Verriegelungsvorsprung (112) oder das Verriegelungselement (58) ausbildender Verriegelungskörper (18) ausgebildet ist.
  14. Wand- oder Deckenverkleidung oder Fußbodenbelag oder Möbelstück mit zumindest einer Verbindung gemäß einem der vorhergehenden Patentansprüche 1 bis 11 und zumindest einem Einlegeteil gemäß Patentanspruch 12.
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