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DE102011121635A1 - Warenwirtschaftssystem und Verfahren zum Betreiben eines Warenwirtschaftssystems - Google Patents

Warenwirtschaftssystem und Verfahren zum Betreiben eines Warenwirtschaftssystems Download PDF

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DE102011121635A1
DE102011121635A1 DE201110121635 DE102011121635A DE102011121635A1 DE 102011121635 A1 DE102011121635 A1 DE 102011121635A1 DE 201110121635 DE201110121635 DE 201110121635 DE 102011121635 A DE102011121635 A DE 102011121635A DE 102011121635 A1 DE102011121635 A1 DE 102011121635A1
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DE
Germany
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goods
application server
inventory
identification element
reading unit
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Application number
DE201110121635
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English (en)
Inventor
Bernd Habig
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Individual
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    • G06QINFORMATION AND COMMUNICATION TECHNOLOGY [ICT] SPECIALLY ADAPTED FOR ADMINISTRATIVE, COMMERCIAL, FINANCIAL, MANAGERIAL OR SUPERVISORY PURPOSES; SYSTEMS OR METHODS SPECIALLY ADAPTED FOR ADMINISTRATIVE, COMMERCIAL, FINANCIAL, MANAGERIAL OR SUPERVISORY PURPOSES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G06Q10/00Administration; Management
    • G06Q10/08Logistics, e.g. warehousing, loading or distribution; Inventory or stock management
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Abstract

Es werden ein System (10) und ein Verfahren zur Veraltung eines Bestands von Waren, vorzugsweise von Lebensmitteln in einem privaten Haushalt, beschrieben. Das System (10) umfasst eine Leseeinheit (20), die dazu ausgestaltet ist, kontaktlos ein Identifizierungselement einer Ware auszulesen, die zum Warenbestand hinzukommt oder aus diesem entfernt wird. Die Leseeinheit (20) steht in Kommunikation mit einem Applikationsserver (70) und ist dazu ausgestaltet, das Identifizierungselement der zum Warenbestand hinzukommenden Ware an den Applikationsserver (70) zu übertragen. Der Applikationsserver (70), auf dem elektronisch der Warenbestand hinterlegt ist, ist dazu ausgestaltet, auf der Grundlage des von der Leseeinheit (20) an den Applikationsserver (70) übermittelten Identifizierungselements den Warenbestand zu aktualisieren.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Warenwirtschaftssystem sowie ein Verfahren zum Betreiben eines solchen Warenwirtschaftssystems.
  • Während in den Entwicklungsländern Lebensmittel hauptsächlich beim Transport zwischen der Ernte und dem Verkauf verloren gehen, sind in den Industrieländern überwiegend der Handel und private Haushalte dafür verantwortlich. Allein in der Bundesrepublik Deutschland werden durch private Haushalte und den Handel in jedem Jahr ungefähr 20 Millionen Tonnen essbarer Lebensmittel weggeworfen. Pro Haushalt entspricht das Lebensmitteln im Wert von mehreren hundert Euros. Hierbei handelt es sich also nicht nur um ein ethisches Problem, sondern auch um eine enorme Verschwendung von Ressourcen.
  • Die Verschwendung von Lebensmitteln in privaten Haushalten liegt insbesondere an einer mangelnden Einkaufsplanung und einer übertriebenen Vorsicht gegenüber Lebensmitteln, deren Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist. Nachteilige Folgen dieser unnötigen Verschwendung von Lebensmitteln sind unter anderem die Kosten für die Produktion und Logistik von Lebensmitteln, die später entsorgt werden müssen, Umweltbelastungen durch die Entsorgung der Lebensmittel und den unnötigen Transport sowie die Energieverschwendung für Produktion und Transport.
  • Vor diesem Hintergrund stellt sich der vorliegenden Erfindung die Aufgabe, ein Warenwirtschaftssystem sowie ein Verfahren zum Betreiben eines solchen Warenwirtschaftssystems bereitzustellen, die die unnötige Verschwendung von Lebensmitteln insbesondere in privaten Haushalten reduzieren.
  • Diese Aufgabe wird durch den Gegenstand der unabhängigen Ansprüche gelöst. Bevorzugte Ausführungsformen werden in den Unteransprüchen definiert.
  • Gemäß einem ersten Aspekt der Erfindung wird ein System zur Verwaltung eines Bestands von Waren, insbesondere von Lebensmitteln in einem privaten Haushalt, bereitgestellt. Das System umfasst eine Leseeinheit, die dazu ausgestaltet ist, kontaktlos ein Identifizierungselement einer Ware auszulesen, die zum Warenbestand hinzukommt oder aus diesem entfernt wird. Die Leseeinheit steht in Kommunikation mit einem Applikationsserver und ist dazu ausgestaltet, das Identifizierungselement der Ware an den Applikationsserver zu übertragen. Der Applikationsserver, auf dem elektronisch der Warenbestand hinterlegt ist, ist dazu ausgestaltet, auf der Grundlage des von der Leseeinheit an den Applikationsserver übermittelten Identifizierungselements den Warenbestand zu aktualisieren.
  • Gemäß einem zweiten Aspekt der Erfindung wird ein Verfahren zur Verwaltung eines Bestands von Waren, insbesondere von Lebensmitteln in einem privaten Haushalt, bereitgestellt. Das Verfahren umfasst die Schritte des kontaktlosen Auslesens eines Identifizierungselements einer Ware, die zum Warenbestand hinzukommen oder aus diesem entfernt werden soll, mittels einer Leseeinheit, des Überrmittelns des Identifizierungselements der Ware an einen Applikationsserver, der mit der Leseeinheit in Kommunikation steht, und des Aktualisierens des auf dem Applikationsserver elektronisch hinterlegten Warenbestands auf der Grundlage des an den Applikationsserver übermittelten Identifizierungselements.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform kann mittels einer Einstellung der Leseeinheit angegeben werden, ob eine Ware zu dem Warenbestand hinzukommt oder aus diesem entfernt wird. Alternativ oder zusätzlich ist es denkbar, dass für zum Warenbestand hinzukommende Waren eine erste Leseeinheit und für aus dem Warenbestand entfernte Waren eine zweite Leseeinheit eingesetzt wird.
  • Vorzugsweise handelt es sich bei der Leseeinheit um ein RFID-Lesegerät, ein Barcode-Lesegerät oder ein Mobiltelefon mit einer Kamera. Dementsprechend kann das Identifizierungselement in einem RFID-Tag oder in Form eines optischen Barcodes an der zum Warenbestand hinzukommenden Ware hinterlegt sein. Vorzugsweise handelt es sich bei dem Identifizierungselement um einen elektronischen Produkt-Code (EPC).
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform steht die Leseeinheit über eine zentrale Verbindungseinheit und ein externes Kommunikationsnetzwerk, vorzugsweise das Internet, mit dem Applikationsserver in Kommunikation.
  • Vorzugsweise ist auf dem Applikationsserver eine Warenverwaltungsapplikation implementiert, die dazu ausgestaltet ist, insbesondere bei verderblichen Waren mittels des Identifizierungselements das jeweilige Haltbarkeitsdatum einer Ware zu erfassen und in dem Applikationsserver zu hinterlegen.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist auf dem Applikationsserver eine Kochbuchapplikation implementiert, die dazu ausgestaltet ist, auf der Grundlage des Warenbestands Rezeptvorschläge zu erstellen und dem Benutzer des Systems anzubieten. Vorzugsweise werden von der Kochbuchapplikation dabei solche Rezepte vorschlagen, bei denen die Waren zum Einsatz kommen, deren Haltbarkeitsdatum bald abläuft.
  • Vorzugsweise ist auf dem Applikationsserver eine Medikamentenverwaltungsapplikation implementiert, die dazu ausgestaltet ist, mittels dessen Identifizierungselements das jeweilige Haltbarkeitsdatum eines Medikaments zu erfassen und in dem Applikationsserver zu hinterlegen, um einen Benutzer des Systems auf die Medikamente hinweisen zu können, deren Haltbarkeitsdaten in naher Zukunft ablaufen. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist die Medikamentenverwaltungsapplikation ferner dazu ausgestaltet, eine Verträglichkeitsüberprüfung der sich im Bestand eines Haushalts befindlichen Medikamente durchzuführen und bei Unverträglichkeiten einzelner Medikamente unter einander den Benutzer des Systems darauf hinzuweisen.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist auf dem Applikationsserver eine Haushaltsbuchapplikation implementiert, die dazu ausgestaltet ist, Aufstellungen über den Verbrauch von Waren und/oder die Kosten von Waren über vom Benutzer des Systems wählbare Zeiträume, z. B. wöchentlich, monatlich und/oder jährlich, zu erstellen und an den Benutzer des Systems zu kommunizieren.
  • Wie der Fachmann erkennen wird, lassen sich die vorstehend beschriebenen bevorzugten Ausgestaltungen sowohl im Rahmen des ersten Aspekts der Erfindung, d. h. im Rahmen eines Systems zur Verwaltung eines Bestands von Waren, als auch im Rahmen des zweiten Aspekts der Erfindung, d. h. im Rahmen eines Verfahrens zur Verwaltung eines Bestands von Waren, vorteilhaft implementieren.
  • Weitere Merkmale, Vorteile und Aufgaben der Erfindung gehen aus der folgenden detaillierten Beschreibung mehrerer Ausführungsbeispiele und Ausführungsalternativen hervor. Es wird auf die Zeichnungen verwiesen, in denen zeigen:
  • 1 eine schematische Darstellung eines Warenwirtschaftsystems gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung, und
  • 2 einen beispielhaften Auslesevorgang eines Identifizierungselements einer Ware durch eine Leseeinheit des Warenwirtschaftssystems von 1.
  • 1 zeigt eine schematische Darstellung eines Systems 10 zur Verwaltung von Waren, insbesondere Lebensmitteln, d. h. eine schematische Darstellung eines Warenwirtschaftsystems 10. Vorzugweise ist das Warenwirtschaftssystem 10 im Rahmen eines privaten Haushalts implementiert, kann jedoch auch beispielsweise im Rahmen eines Restaurants, eines Hotels oder dergleichen implementiert sein.
  • Das Warenwirtschaftsystem 10 umfasst eine Leseeinheit 20, die dazu ausgestaltet ist, vorzugsweise kontaktlos ein Identifizierungselement einer Ware auszulesen. Bei der Leseeinheit 20 kann es sich beispielsweise um ein Mobiltelefon handeln, das dazu ausgestaltet ist, mittels einer eingebauten Kamera optisch ein Identifizierungselement einer Ware (z. B. einen Barcode) und/oder mittels einem eingebauten RFID- bzw. NFC-Modul per Funk ein in einem RFID-Tag gespeichertes elektronisches Identifizierungselement auszulesen, das auf einer Ware aufgebracht ist.
  • Ferner umfasst das System 10 vorzugsweise eine zentrale Verbindungseinheit 30, die zum einen mit der Leseeinheit 20 kommunizieren kann, um von der Leseeinheit 20 das von einer Ware ausgelesene Identifizierungselement zu erhalten, und zum anderen mit einem externen Kommunikationsnetz 60 verbunden ist, um über das externe Kommunikationsnetz 60 unter anderem mit einem Applikationsserver 70 zu kommunizieren. Bei dem externen Kommunikationsnetz handelt es sich vorzugsweise um das Internet.
  • Die zentrale Verbindungseinheit 30 kann vorzugsweise als zentrale Steuereinheit eines Home Area Network (auch Smart Home genannt) ausgebildet sein, in das eine Vielzahl von Smart Home-Geräten eingebunden ist, die von der zentrale Verbindungseinheit 30 gesteuert werden. Bei der in 1 dargestellten bevorzugten Ausführungsform weist die zentrale Verbindungseinheit 30 diese zusätzliche Funktion auf und steht derart in bidirektionaler Kommunikation mit einem Smart Home Gerät-50, dass die zentrale Verbindungseinheit 30 beispielsweise Steueranweisungen an das Smart Home-Gerät 50 schicken kann und Zustandsinformationen von dem Smart Home-Gerät 50 empfangen kann. Bei dem Smart Home-Gerät 50 kann es sich beispielsweise um einen Kühlschrank handeln. Ferner kann beispielsweise ein Personalcomputer 40 mit der zentralen Verbindungseinheit 30 verbunden sein.
  • Um den Zugang zu dem externen Kommunikationsnetz 60, vorzugsweise dem Internet, zu ermöglichen, kann die zentrale Verbindungseinheit 30 als Router oder als Gateway ausgestaltet sein. Wie dies dem Fachmann bekannt ist, dient ein Gateway im Allgemeinen dazu, es den Komponenten von mit dem Gateway verbundenen Netzwerken, die auf unterschiedlichen Kommunikationsprotokollen basieren, zu ermöglichen, miteinander zu kommunizieren. Dem entsprechend ist die zentrale Verbindungseinheit 30 als Gateway vorzugsweise dazu ausgestaltet, die Kommunikation zwischen den Komponenten des Home Area Networks und dem externen Kommunikationsnetz 60, beispielsweise dem Internet, zu ermöglichen. Vorzugsweise ist die als Gateway ausgestaltete zentrale Verbindungseinheit 30 dazu geeignet, mittels unterschiedlicher Kommunikationsprotokolle, wie beispielsweise über ein Bussystem, WiFi, Bluetooth, ZigBee und dergleichen, mit den in dem Home Area Network integrierten Smart Home-Geräten, wie beispielsweise dem Mobiltelefon 20, dem Personalcomputer 40 und dem Smart Home-Gerät 50, zu kommunizieren.
  • Wie dies in der 1 dargestellt ist und wie dies bereits vorstehend beschrieben worden ist, ermöglicht die als Gateway ausgestalte zentrale Verbindungseinheit 30 die Kommunikation mit dem externen Kommunikationsnetz 60, vorzugsweise dem Internet. Vorzugsweise steht die zentrale Verbindungseinheit 30 über das externe Kommunikationsnetz 60 mit einem Applikationsserver 70 und mindestens einem Lebensmittelherstellerserver 90 in Verbindung.
  • Vorzugsweise wird das in 1 dargestellte System zur Verwaltung eines Bestands von Waren gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung folgendermaßen betrieben. Der Warenbestand des Haushalts, in dem das System 10 implementiert ist, wird vorzugsweise mittels der Leseeinheit in Form eines Mobiltelefons 20 erfasst und elektronisch in dem System 10 hinterlegt. Es ist beispielsweise vorstellbar, dass beim Einkauf von Waren mittels des Mobiltelefons 20 ein jeweiliger Barcode und/oder ein RFID-Tag der gekauften Waren ausgelesen wird. Dieser Vorgang ist exemplarisch in 2 dargestellt. Das Mobiltelefon 20 liest über die Funkschnittstelle das Identifizierungselement aus, das auf dem RFID-Tag 24 der Ware 22 hinterlegt ist, bei der es sich beispielhaft um eine mit verderblichen Lebensmitteln gefüllte Konservendose handeln kann.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform kann es sich bei dem aus dem RFID-Tag 24 der Ware 22 ausgelesenen Identifizierungselement um den elektronischen Produkt-Code (”electronic product code”; EPC) handeln, der allgemein als der Nachfolger des Standard-Barcodes angesehen wird, da er zur eindeutigen Identifizierung einer Ware dient. Üblicherweise handelt es sich bei einem EPC um eine aus 96 Bits bestehende, in einem jeweiligen RFID-Tag hinterlegte Bitfolge.
  • 2 zeigt in Hexadezimaldarstellung einen beispielhaften EPC, der als Identifizierungselement im Sinne der vorliegenden Erfindung verwendet werden kann und von dem Mobiltelefon 20 aus dem RFID-Tag 24 der Ware 22 ausgelesen werden kann. Die ersten 8 Bits des EPC stellen den ”Header” dar, der ein EPC-Kodierungsschema festlegt. Die nächsten 28 Bits des EPC werden als ”Manager Number” bezeichnet, die Auskunft über den Hersteller einer Ware gibt. Die nächsten 24 Bits des EPC (”Object Class Number”) definieren die Objektklasse, der die mit dem RFID-Tag 24 verbundene Ware 22 zugeordnet ist. Die verbleibenden 36 Bits des EPC definieren eine Seriennummer, bei der es sich um die fortlaufende Nummer einer bestimmten Ware eines Herstellers handelt und mittels der sich zusammen mit den Informationen, die in der ”Manager Number” und der ”Object Class Number” enthalten sind, das RFID-Tag 24 bzw. die dazugehörige Ware 22 eindeutig identifiziert lässt.
  • Der Fachmann wird erkennen, dass das Einscannen der eingekauften Waren mittels des Mobiltelefons 20 prinzipiell vor, bei und/oder nach dem Bezahlen der Waren erfolgen kann. Es ist jedoch ebenfalls vorstellbar, dass die Identifizierungselemente der eingekauften Waren im Rahmen des Bezahlvorgangs von einer Kasse, an der die Waren eh eingescannt werden, beispielsweise mittels NFC an das Mobiltelefon 20 übertragen werden.
  • Nachdem mittels des Mobiltelefons 20 die Waren erfasst worden sind, die neu zu dem bestehenden Warenbestand des Haushalts hinzukommen, in dem das System 10 implementiert ist, werden die Identifizierungselemente der erfassten Waren von dem Mobiltelefon 20 beispielsweise an die zentrale Verbindungseinheit 30 übertragen. Dies kann beispielsweise über ein von der zentralen Verbindungseinheit 30 bereitgestelltes WLAN und/oder über eine NFC-Antenne 32 der zentralen Verbindungseinheit 30 erfolgen, wie dies in 1 angedeutet ist.
  • An einer Stelle des Systems 10 ist vorzugsweise der Warenbestand des Haushalts hinterlegt, in dem das System 10 implementiert ist, und wird dort gepflegt. Hierfür bieten sich insbesondere die zentrale Verbindungseinheit 30, der Personalcomputer 40 und/oder der Applikationsserver 70 an. Es ist jedoch ebenfalls denkbar, dass der Warenbestand auf dem Mobiltelefon 20 hinterlegt ist und dort gepflegt wird. Bei der nachstehenden, nicht beschränkenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Warenbestand des Haushalts, in dem das System 10 implementiert ist, auf dem Applikationsserver 70 hinterlegt.
  • Die von dem Mobiltelefon 20 erfassten und an die zentrale Verbindungseinheit 30 übertragenen Identifizierungselemente der Waren, die neu zu dem bestehenden Warenbestand des Haushalts hinzukommen, in dem das System 10 implementiert ist, werden von der zentralen Verbindungseinheit 30 über das Internet 60 an den Applikationsserver 70 weitergeleitet. Selbstverständlich muss sich hierbei die zentrale Verbindungseinheit 30 gegenüber dem Applikationsserver 70 identifizieren und vorzugsweise auch authentifizieren (beispielsweise mittels eines in der zentralen Verbindungseinheit 30 hinterlegten Schlüssels), damit der Applikationsserver 70 weiß, welcher der auf dem Applikationsserver 70 bzw. der Datenbank 80 hinterlegten Warenbestände aktualisiert werden muss.
  • Da der Applikationsserver 70 von der zentralen Verbindungseinheit 30 lediglich die Identifizierungselemente der Waren erhält, die neu zu dem bestehenden Warenbestand des Haushalts hinzukommen, in dem das System 10 implementiert ist, ist der Applikationsserver 70 vorzugweise dazu ausgestaltet, anhand der Identifizierungselemente, bei denen es sich vorzugsweise um einen jeweiligen EPC handelt, weitere Informationen hinsichtlich der neuen Waren zu beschaffen. Es ist beispielsweise denkbar, dass der Applikationsserver 70 anhand der vorstehend beschriebenen ”Manager Number” eines EPC den Hersteller der dazugehörigen Ware identifiziert. Anhand dieser Information kann der Applikationsserver 70 auf einen Server 90 des so identifizierten Herstellers einer Ware zugreifen. Vorzugsweise sind auf diesem Server 90 zusätzliche Informationen über die von diesem Hersteller hergestellten Waren hinterlegt. Der Applikationsserver 70 identifiziert eine bestimmte Ware vorzugsweise mittels der ”Object Class Number” und der Seriennummer des der Ware zugeordneten EPC. Die zusätzlichen Information über die neu zum Warenbestand hinzukommenden Waren, die der Applikationsserver 70 von dem Server 90 und ggf. einer Vielzahl von anderen Servern von anderen Herstellern der Waren erhält, werden dazu verwendet, den auf dem Applikationsserver 70 bzw. der Datenbank 80 hinterlegten Warenbestand zu aktualisieren und mit Informationen zu hinterlegen.
  • Wird eine Ware aus dem Warenbestand entfernt, kann das Identifizierungselement dieser Ware ebenfalls mittels des Mobiltelefons 20 eingelesen werden, um dieses über die zentrale Verbindungseinheit 30 und das Internet 60 an den Applikationsserver 70 weiterzuleiten. Dabei ist der Applikationsserver 70 dazu ausgestaltet, den dort hinterlegten elektronischen Warenbestand zu aktualisieren, d. h. in diesem Fall die entsprechende Ware aus dem Warenbestand zu entfernen. Gemäß der Erfindung ist es vorstellbar, dass ein Benutzer in das Mobiltelefon eingeben kann, ob eine Ware zum Warenbestand hinzukommt oder aus diesem entfernt wird. Alternativ oder zusätzlich ist es denkbar, dass für zum Warenbestand hinzukommende Waren eine erste Leseeinheit in Form des Mobiltelefons 20 und für aus dem Warenbestand entfernte Waren eine zweite Leseeinheit eingesetzt wird. Als zweite Leseeinheit ist beispielsweise eine an einem Entsorgungsbehälter angebrachte Leseeinheit denkbar. Ebenfalls sind mehrere solcher zweiter Leseeinheiten für aus dem Warenbestand entfernte Waren denkbar, die an unterschiedlichen Wertstoffbehältern und/oder Entsorgungsbehältern angebracht sind. Dabei kann das erfindungsgemäße System 10 dazu ausgestaltet sein, den Benutzer über den korrekten Entsorgungsweg einer aus dem Warenbestand entfernten Ware zu informieren.
  • Vorzugsweise ist der Applikationsserver 70 dazu ausgestaltet, dass beispielsweise mittels des Mobiltelefons 20 und/oder mittels des Personalcomputers 40 auf den auf dem Applikationsserver 70 bzw. der Datenbank 80 gepflegten Warenbestand zugegriffen werden kann, um sich den aktuellen Warenbestand anzeigen zu lassen.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist auf dem Applikationsserver 70 eine Warenverwaltungsapplikation implementiert. Diese Warenverwaltungsapplikation ist vorzugsweise dazu ausgestaltet, insbesondere bei verderblichen Waren das jeweilige Haltbarkeitsdatum einer Ware zu erfassen (beispielsweise, wie vorstehend beschrieben, über den Server 90 des Herstellers der Ware) und in dem Applikationsserver 70 bzw. der Datenbank 80 zu hinterlegen. Dabei ist die Warenverwaltungsapplikation vorzugsweise ferner dazu ausgestaltet, einen Benutzer des Systems 10 auf die verderblichen Waren hinzuweisen, bei denen das Haltbarkeitsdatum in naher Zukunft abläuft. Vorzugsweise bietet die Warenverwaltungsapplikation hierbei die Möglichkeit, dass warenspezifische Karenzzeiten auf der Grundlage von Wünschen bzw. Gewohnheiten des Benutzers des Systems 10 und/oder Empfehlungen des Herstellers einer Ware derart definiert werden, dass bei Lebensmitteln des Typs A eine Woche vor Ablauf des Haltbarkeitsdatums und bei Lebensmitteln des Typs B einen Tag vor Ablauf des Haltbarkeitsdatums eine Benachrichtigung durch die Warenverwaltungsapplikation erfolgt. Eine solche Benachrichtigung kann beispielsweise in Form einer Nachricht (z. B. E-Mail oder SMS) an das Mobiltelefon 20 und/oder den Personalcomputer 40 erfolgen. Es ist jedoch ebenfalls denkbar, dass der Benutzer des System 10 über eine graphische Benutzeroberfläche auf dem Mobiltelefon 20 oder dem Personalcomputer 40 auf die Warenverwaltungsapplikation auf dem Applikationsserver 70 zugreift, um sich den aktuellen Warenbestand sowie Benachrichtigungen zu Waren anzeigen zu lassen, deren Haltbarkeitsdatum in Kürze abläuft. Die Möglichkeit des Zugriffs über das Mobiltelefon 20 auf die Warenverwaltungsapplikation bzw. den aktuellen Warenbestand weist unter anderem den Vorteil auf, dass der Einkauf von Waren vermieden werden kann, die schon ausreichend im Warenbestand vorhanden sind. Obgleich die Warenverwaltungsapplikation insbesondere für verderbliche Lebensmittel vorteilhaft eingesetzt werden kann, ist es ebenso denkbar, dass diese für andere Arten von Waren, wie beispielsweise Medikamente, Batterien und dergleichen verwendet werden kann.
  • Vorzugsweise ist der Applikationsserver 70 ferner dazu ausgestaltet, das für eine Ware hinterlegte Mindesthaltbarkeitsdatum anzupassen, für den Fall, dass eine entsprechende Ware als angebrochen identifiziert wird. Es ist beispielsweise denkbar, dass der Benutzer das Identifizierungselement einer angebrochenen Ware mittels des Mobiltelefons 20 ausliest und diese dem Applikationsserver 70 gegenüber als angebrochene Ware identifiziert. Eine Anpassung des Mindesthaltbarkeitsdatums einer angebrochenen Ware durch den Applikationsserver 70 kann beispielsweise dadurch erfolgen, dass in dem Applikationsserver 70 entsprechende Anpassungsregeln hinterlegt sind (z. B. ein angebrochener Orangensaft sollte innerhalb von drei Tagen aufgebraucht werden) oder der Applikationsserver 70 derartige Informationen von einem entsprechendem Server 90 abfragt. Ferner kann der Applikationsserver 70 dazu ausgestaltet sein, dass Teilentnahmen einer Ware in dem im Applikationsserver 70 hinterlegten elektronischen Warenbestand verbucht werden.
  • Neben dem Abruf von Informationen über das Haltbarkeitsdatum einer Ware kann die auf dem Applikationsserver 70 implementierte Warenverwaltungsapplikation insbesondere im Fall von Lebensmitteln dazu ausgestaltet sein, weitere Informationen hinsichtlich der im Warenbestand befindlichen Lebensmittel zusammenzutragen und in dem Applikationsserver 70 bzw. der Datenbank 80 zu hinterlegen, wie beispielsweise Informationen über Lebensmittelwarnungen oder Rückrufaktionen, wie diese beispielsweise auf der Internetseite ”www.lebensmittelwarnung.de” zur Verfügung gestellt werden, Informationen über die Inhaltsstoffe von Lebensmitteln, die sich im Warenbestand befinden, Informationen über Allergikerhinweise für Lebensmittel, die sich im Warenbestand befinden, und zwar vorzugsweise auf der Grundlage eines in der Warenverwaltungsapplikation hinterlegten Allergikerprofils des Benutzers des Systems 10, und/oder Informationen über Nährwerte der sich im Warenbestand befindenden Lebensmittel, wie diese beispielsweise von der Lebensmittelampel bekannt sind.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform kann zusätzlich zu der Warenverwaltungsapplikation eine Kochbuchapplikation auf dem Applikationsserver 70 implementiert sein. Diese Kochbuchapplikation ist vorzugsweise dazu ausgestaltet, auf der Grundlage des mittels der Warenverwaltungsapplikation verwalteten Bestandes an Waren sowie des jeweiligen Haltbarkeitsdatums einer Ware Rezeptvorschläge zu erstellen und dem Benutzer des Systems 10 anzubieten. Dabei wird die auf dem Applikationsserver 70 implementierte Kochbuchapplikation vorzugsweise solche Rezepte vorschlagen, bei denen die Waren zum Einsatz kommen, deren Haltbarkeitsdatum bald abläuft. Zusätzlich kann die auf dem Applikationsserver 70 implementierte Kochbuchapplikation dazu ausgestaltet sein, Rezepte auf der Grundlage der Vorlieben des Benutzers des Systems 10 zu machen. Beispielsweise kann ein Rezept, das vom Benutzer des Systems 10 zumindest einmal ausgewählt worden ist, von der auf dem Applikationsserver 70 implementierten Kochbuchapplikation priorisiert werden. Die Kochbuchapplikation kann ferner dazu ausgestaltet sein, aufgrund eines vom Benutzer des Systems 10 gewählten Rezeptvorschlages Einkaufsvorschläge zu erstellen. Bei der Erstellung der Einkaufsvorschläge können von der Kochbuchapplikation ferner der für die Vergangenheit bestimmte Warenverbrauch und/oder vom Benutzer des Systems 10 definierte Warenmindestbestände verwendet werden. Dabei ist es denkbar, dass die auf dem Applikationsserver 70 implementierte Kochbuchapplikation ferner dazu ausgestaltet ist, im Internet nach Alternativprodukten für die sich im Warenbestand befindenden Waren sucht, einen Preisvergleich durchführt und bei einem geringeren Preis des Alternativprodukts dieses statt der sich im Warenbestand befindenden Ware in den Einkaufsvorschlag aufnimmt. Wie im Fall der Warenverwaltungsapplikation kann die Kommunikation zwischen dem Benutzer des Systems 10 und der auf dem Applikationsserver 70 implementierten Kochbuchapplikation vorzugsweise über das Mobiltelefon 20 und/oder den Personalcomputer 40 erfolgen. Es ist ferner denkbar, dass die auf dem Applikationsserver 70 implementierte Kochbuchapplikation nach Annahme eines Einkaufvorschlags durch den Benutzer des Systems 10 eine entsprechende Einkaufsliste an einen Online-Händler schickt, der die auf der Einkaufsliste aufgeführten Waren führt und diese an den Benutzer des Systems 10 liefert.
  • Für den Fall, dass mit dem Warenverwaltungssystem 10 auch Medikamente verwaltet werden, ist auf dem Applikationsserver 70 vorzugsweise eine Medikamentenverwaltungsapplikation implementiert. Dabei ist die Medikamentenverwaltungsapplikation vorzugsweise dazu ausgestaltet, das jeweilige Haltbarkeitsdatum eines Medikaments zu erfassen (beispielsweise, wie vorstehend beschrieben, über den Server 90 des Herstellers des Medikaments) und in dem Applikationsserver 70 bzw. der Datenbank 80 zu hinterlegen. Wie im Fall der vorstehend beschriebenen Warenverwaltungsapplikation ist dabei auch die Medikamentenverwaltungsapplikation vorzugsweise dazu ausgestaltet, einen Benutzer des Systems 10 auf die Medikamente hinzuweisen, deren Haltbarkeitsdaten in naher Zukunft ablaufen. Vorzugsweise ist die Medikamentenverwaltungsapplikation ferner dazu ausgestaltet, sich für jedes Medikament, das sich im Medikamentenbestand des Benutzers des Systems 10 befindet, in elektronischer Form, z. B. als PDF-Dokument, den Beipackzettel zu beschaffen {beispielsweise mittels des EPC über den Server des Herstellers des Medikaments) und diesen Beipackzettel für jedes Medikament im Medikamentenbestand auf dem Applikationsserver 70 bzw. der Datenbank 80 zu hinterlegen. Bei Bedarf kann der Benutzer des Systems 10 auf die Medikamentenverwaltungsapplikation zugreifen und sich den Beipackzettel z. B. auf dem Mobiltelefon 20 und/oder dem Personalcomputer 40 anzeigen lassen. Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform kann die auf dem Applikationsserver 70 implementierte Medikamentenverwaltungsapplikation ferner dazu ausgestaltet sein, eine Verträglichkeitsüberprüfung der sich im Bestand eines Haushalts befindlichen Medikamente durchzuführen und bei Unverträglichkeiten einzelner Medikamente unter einander den Benutzer des System 10 darauf hinzuweisen.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform kann zusätzlich zu den vorstehend beschriebenen Applikationen eine Haushaltsbuchapplikation auf dem Applikationsserver 70 implementiert sein. Diese Haushaltsbuchapplikation ist vorzugsweise dazu ausgestaltet, Aufstellungen über den Verbrauch von Waren und/oder die Kosten von Waren über vom Benutzer des Systems 10 wählbare Zeiträume, z. B. wöchentlich, monatlich und/oder jährlich, zu erstellen. Diese Aufstellungen können nach Warengruppen aufgeschlüsselt erstellt werden und somit einen transparenten Überblick über das Einkaufsverhalten des Benutzers des Systems 10 liefern sowie das Erkennen von Sparpotentialen ermöglichen.
  • Der Fachmann wird erkennen, dass zumindest einige der vorstehend beschriebenen Applikationen statt auf dem Applikationsserver 70 auch lokal implementiert sein können, beispielsweise auf dem Personalcomputer 40 und/oder auf dem Mobiltelefon 20. Vorteilhaft an der Implementierung dieser Applikation auf dem Applikationsserver 70 ist jedoch, dass dabei sichergestellt ist, dass der Applikationsserver 70 immer online ist.
  • Der Fachmann wird erkennen, dass, sofern sich der Kunde gegenüber einer Kasse identifiziert hat, die Identifizierungselemente der sich in seinem Einkaufskorb befindenden Waren auch direkt von der Kasse an den Applikationsserver übertragen werden können, um den dort hinterlegten Warenbestand zu aktualisieren.
  • Bezugszeichenliste
  • 10
    Warenwirtschaftssystem
    20
    Leseeinheit
    30
    Verbindungseinheit
    32
    Antenneneinrichtung der Verbindungseinheit
    40
    Personalcomputer
    50
    Smart Home-Gerat
    60
    Internet
    70
    Applikationsserver
    80
    Datenbank des Applikationsservers
    90
    Server eines Lebensmittelherstellers

Claims (10)

  1. System (10) zur Verwaltung eines Bestands von Waren, insbesondere von Lebensmitteln in einem privaten Haushalt, wobei das System (10) umfasst: eine Leseeinheit (20), die dazu ausgestaltet ist, kontaktlos ein Identifizierungselement (24) einer Ware (22) auszulesen, die zum Warenbestand hinzukommen oder aus diesem entfernt werden soll, wobei die Leseeinheit (20) in Kommunikation mit einem Applikationsserver (70) steht und dazu ausgestaltet ist, das Identifizierungselement (24) der Ware (22) an den Applikationsserver (70) zu übertragen, wobei der Applikationsserver (70), auf dem elektronisch der Warenbestand hinterlegt ist, dazu ausgestaltet ist, auf der Grundlage des von der Leseeinheit (20) an den Applikationsserver (70) übermittelten Identifizierungselements (24) den dort hinterlegten Warenbestand zu aktualisieren.
  2. System (10) nach Anspruch 1, wobei mittels einer Einstellung der Leseeinheit (20) angegeben werden kann, ob die Ware (22) zu dem Warenbestand hinzukommt oder aus diesem entfernt wird, oder wobei für zum Warenbestand hinzukommende Waren eine erste Leseeinheit und für aus dem Warenbestand entfernte Waren eine zweite Leseeinheit eingesetzt wird.
  3. System (10) nach Anspruch 1, wobei es sich bei der Leseeinheit (20) um ein RFID-Lesegerät, ein Barcode-Lesegerät oder ein Mobiltelefon mit einer Kamera handelt.
  4. System (10) nach Anspruch 1, wobei das Identifizierungselement (24) in einem RFID-Tag oder in Form eines optischen Barcodes an der zum Warenbestand hinzukommenden Ware (22) hinterlegt ist, wobei es sich bei dem Identifizierungselement (24) vorzugsweise um einen elektronischen Produkt-Code (EPC) handelt.
  5. System (10) nach Anspruch 1, wobei die Leseeinheit (20) über eine zentrale Verbindungseinheit (30) und ein externes Kommunikationsnetzwerk (60), vorzugsweise das Internet, mit dem Applikationsserver (70) in Kommunikation steht.
  6. System (10) nach Anspruch 1, wobei auf dem Applikationsserver (70) eine Warenverwaltungsapplikation implementiert ist, die dazu ausgestaltet ist, insbesondere bei verderblichen Waren mittels des Identifizierungselements (24) das jeweilige Haltbarkeitsdatum einer Ware (22) zu erfassen und in dem Applikationsserver (70) zu hinterlegen.
  7. System (10) nach Anspruch 1, wobei auf dem Applikationsserver (70) eine Kochbuchapplikation implementiert ist, die dazu ausgestaltet ist, auf der Grundlage des Warenbestands Rezeptvorschläge zu erstellen und dem Benutzer des Systems (10) anzubieten, wobei vorzugsweise von der Kochbuchapplikation dabei solche Rezepte vorschlagen werden, bei denen die Waren zum Einsatz kommen, deren Haltbarkeitsdatum bald abläuft.
  8. System (10) nach Anspruch 1, wobei auf dem Applikationsserver (70) eine Medikamentenverwaltungsapplikation implementiert ist, die dazu ausgestaltet ist, mittels dessen Identifizierungselements (24) das jeweilige Haltbarkeitsdatum eines Medikaments zu erfassen und in dem Applikationsserver (70) zu hinterlegen, um einen Benutzer des Systems (10) auf die Medikamente hinweisen zu können, deren Haltbarkeitsdaten in naher Zukunft ablaufen, wobei vorzugsweise die Medikamentenverwaltungsapplikation ferner dazu ausgestaltet ist, eine Verträglichkeitsüberprüfung der sich im Bestand eines Haushalts befindlichen Medikamente durchzuführen und bei Unverträglichkeiten einzelner Medikamente unter einander den Benutzer des Systems (10) darauf hinzuweisen.
  9. System (10) nach Anspruch 1, wobei auf dem Applikationsserver (70) eine Haushaltsbuchapplikation implementiert ist, die dazu ausgestaltet ist, Aufstellungen über den Verbrauch von Waren und/oder die Kosten von Waren über vom Benutzer des Systems (10) wählbare Zeiträume, z. B. wöchentlich, monatlich und/oder jährlich, zu erstellen und an den Benutzer des Systems (10) zu kommunizieren.
  10. Verfahren zur Verwaltung eines Bestands von Waren, insbesondere von Lebensmitteln in einem privaten Haushalt, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfasst: das kontaktlose Auslesen eines Identifizierungselements (24) einer Ware (22), die zum Warenbestand hinzukommen oder aus diesem entfernt werden soll, mittels einer Leseeinheit (20), das Übermitteln des Identifizierungselements (24) der Ware (22) an einen Applikationsserver (70), der mit der Leseeinheit (20) in Kommunikation steht, und das Aktualisieren des auf dem Applikationsserver (70) elektronisch hinterlegten Warenbestands auf der Grundlage des an den Applikationsserver (70) übermittelten Identifizierungselements (24).
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