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DE1017805B - Einrichtung zur kontaktlosen Umwandlung mechanischer Ausschlaege in elektrische Groessen auf induktiver Grundlage - Google Patents

Einrichtung zur kontaktlosen Umwandlung mechanischer Ausschlaege in elektrische Groessen auf induktiver Grundlage

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Publication number
DE1017805B
DE1017805B DES45796A DES0045796A DE1017805B DE 1017805 B DE1017805 B DE 1017805B DE S45796 A DES45796 A DE S45796A DE S0045796 A DES0045796 A DE S0045796A DE 1017805 B DE1017805 B DE 1017805B
Authority
DE
Germany
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measuring
air gap
core
plunger core
coil
Prior art date
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Pending
Application number
DES45796A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Phys Wolfgang Skorupa
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
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Publication of DE1017805B publication Critical patent/DE1017805B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01DMEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01D5/00Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable
    • G01D5/12Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable using electric or magnetic means
    • G01D5/14Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable using electric or magnetic means influencing the magnitude of a current or voltage
    • G01D5/20Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable using electric or magnetic means influencing the magnitude of a current or voltage by varying inductance, e.g. by a movable armature
    • G01D5/2006Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable using electric or magnetic means influencing the magnitude of a current or voltage by varying inductance, e.g. by a movable armature by influencing the self-induction of one or more coils
    • G01D5/2013Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable using electric or magnetic means influencing the magnitude of a current or voltage by varying inductance, e.g. by a movable armature by influencing the self-induction of one or more coils by a movable ferromagnetic element, e.g. a core

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Length, Angles, Or The Like Using Electric Or Magnetic Means (AREA)

Description

  • Einrichtung zur kontaktlosen Umwandlung mechanischer Ausschläge in elektrische Größen auf induktiver Grundlage Die Umwandlung mechanischer Ausschläge in elektrische Größen wird heute im allgemeinen entweder durch Potentiometer, Drehtransformatoren oder Tauchspulen erreicht. Im ersten Falle ist ein stets mit Nachteilen verbundener Schleifkontakt anzuwenden, im zweiten Falle müssen, wenn geradlinige Ausschläge vorliegen, diese durch ein mechanisdies Getriebe in Drehbewegungen umgeformt werden. Durch diese mechanischen Mittel ist ein bestimmtes Spiel bedingt. Drehtransformatoren haben jedoch vor allem den Nachteil, daß infolge der verhältnismäßig großen Masse ihres Ankers eine große Trägheit vorliegt, die besonders bei raschem Richtungswechsel der Bewegung der Anwendung eines solchen Drehtransformators eine baldigeGrenze setzt. Meßeinrichtungen nach dem Tauchspulenprinzip wurden bisher mit dauermagnetischem und mit weichmagnetischem Tauchkern mit oder ohne Rückschluß ausgebildet. Ein dauermagnetischer Tauchkern bringt in der Regel Nichtlinearitäten in der Meßkennliuie sowie erhöhte Wirbelstrom- und Hysteresisverluste mit sich, die das Meßergebnis verfälschen. Außerdem entstehen bei verschiedener Eintauchtiefe erhebliche unterschiedliche Kraftwi rkungen auf den Tauchkern.
  • Bei Tauchspulen mit weichmagnetischem Tauchkern ohne Rückschluß ist der wesentlichste Nachteil ebenfalls darin zu sehen, diaß nur in kleinen Bereichen ein linearer Zusammenhang zwischen der Eintauchtiefe des Kernes in die Spule und dem Spulenstrom, dessen Größe als Maß für den Ausschlag dient, besteht. Eine gewisse Verbesserung ist durch einen magnetischen Rückschluß zu erzielen, wobei in einer Öffnung des Rückschlusses der Tauchkern senkrecht beweglich angeordnet ist, so daß der wirksame Meßluftspalt zwischen dem unteren Ende des Tauchkernes und dem gegenüberliegenden Teil des Rückschlusses gebildet wird. Auch bei einer derartigen Anordnung ist es jedoch bisher nicht möglich erschienen, ohne weiteres eine lineare Kennlinie zu erhalten, sondern man hat zur Linearisierung kurzgeschlossene Hilfswicklungen angewendet. Derartige Hilfswicklungen werden nun aber bei genauen Meßeinrichtungen gerne vermieden.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur kontaktlosen Umwandlung mechanischer Ausschläge in elektrische Größen auf induktiver Grundlage mit einer der genannten Tauchkernspulen mit weichmagnetischem Rückschluß. Gemäß der Erfindung werden besondere Linearisierungsmaßnahmen dadurch entbehrlich gemacht, daß der Rückschluß im Schnitt C-förmig und an sich ohne Luftspalt ausgebildet ist und Hilfsluftspalte zwischen Tauchkern und Rückschluß am Ort der Öffnung derart bemessen sind, daß bereits bei geschlossenem Meßluftspalt der nicht- lineare Anfangsabschnitt der Kennlinie Meß Strom Ausschlag überschritten ist.
  • Maßgeblich für den zu erzielenden Erfolg ist die Größe des Hilfsluftspaltes. Dieser darf weder zu klein noch zu groß sein. Nur bei genauer Bemessung kann einerseits ein linearer und andererseits ein möglichst großer ausnutzbarer Meßbereich erreicht werden.
  • Die Meßeinrichtung nach der Erfindung kann bei verhältnismäßig kleiner Trägheit große Ausschläge ohne Anwendung mechanischer Übersetzungsmittel erfassen, ergibt aber andererseits auch bei kleinen Ausschlagsänderungen bereits relativ große elektrische Meßwertänderungen.
  • Zur näheren Erläuterung der Erfindung ist in der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt.
  • Fig. 1 zeigt einen Tauchkern 1, der, wie durch einen Pfeil 2 angedeutet ist, mechanische Ausschläge ausführt, die beispielsweise von einem nicht mit dargestellten Meßgestänge übertragen werden. Der Kern 1 ist beweglich in einer Spule 3 angeordnet die von einem rahmenförmigen weichmagnetischen Rückschluß 4 umgeben und damit fest verbunden ist. An zwei mit 5 und 6 bezeichneten Klemmen der Meßspule 3 fließt der Meßwechselstrom zu beziehungsweise ab. Zur Anzeige kann ein Strommesser in diesen Kreis geschaltet sein. Sein Strom i ist bei konstanter Meßspannung je nach der Eintauchtiefe des Kernes 1 in die Wicklung3 infolge des unterschiedlichen induktiven Widerstandes der Meßspule verschieden groß und stellt ein Maß für die Größe des mechanischen Ausschlages des Kernes 1 dar. An der Bildung des Meßwertes sind erfindungsgemäß zwei Luftspalte be teiligt. Der erste wird zwischen dem unteren Ende des Kernes 3 und dem gegenüberliegenden Teil des Rückschlusses 4 gebildet.
  • Seine Länge ist mit Im bezeichnet. Dieser Luftspalt stellt den eigentlichen Meßluftspalt dar. Der zweite Luftspalt wird zwischen den Enden 7 und 8 des Rückschlusses und den seitlichen Flächen des Kernes 1 gebildet. Dieser Hilfsluftspalt ändert sich bei den Bewegungen des Kernes 1 praktisch nicht, da der Tauch kern. im vorliegenden Falle beispielsweise mit gleichbleibender Dicke ausgeführt und zentrisch gelagert ist; er ist also konstant, seine Größe ist jedoch von besonderer Bedeutung.
  • Fig. 2 zeigt in der unteren Kurve den durch die Meßspule 3 fließenden Strom i in Abhängigkeit von der Summe L der Luftspalte der Einrichtung nach Fig. 1. Es zeigt sich, daß der Strom i nichtlinear von L abhängt. Die Kennlinie hat im wesentlichen drei Bereiche: An einen linearen Bereich I geringer Größe schließt sich ein erheblich nichtlinearer Bereich II an und daran ein großer linearer Bereich III. Dieser wird bei der Einrichtung nach der Erfindung ausgenutzt, indem man den zwischen den Teilen 7 und 8 einerseits und dem Tauchkern 1 andererseits gebildeten Hilfsluftspalt derart bemißt, daß der Bereich II der Kennlinie gerade überschritten wird. In Fig. 2 ist die Größe des Hilfsluftspaltes mit 1H bezeichnet. Dieser ist bei den Bewegungen des Kernes 1 konstant. Es ergeben sich dann für die Länge Im des Meßluftspaltes nur Werte, die im linearen Bereich III liegen. Es zeigt sich, daß bei einem derart bemessenen Hilfsluftspalt kaum Kräfte vorhanden sind, die den Kern 1 in die Meßspule 3 hineinziehen. Eine verbleibende geringe Restkraft kann durch eine Gegenkraft leicht beseitigt werden, beispielsweise durch eine Feder. In manchem Fall kann aber auch eine verhältnismäßig geringe Lagerreibung des Tauchkernes 1 bereits ausreichen, um ein ungewolltes Hineinziehen des Tauchkernes in die Meßspule zu verhindern.
  • Aus Fig. 2 ergibt sich, daß von einer Länge Im des Meßluftspaltes vom Punkte Null ab, also dort, wo der Bereich III beginnt, eine lineare linderung des elektrischen Meßwertes vorliegt. Eine gegebenenfalls noch störende kleine Nichtlinearität kann nach einem weiteren Merkmal der Erfindung dadurch beseitigt werden, daß der Tauchkern nicht mit gleichbleibender Dicke, sondern konisch ausgebildet wird. Ein besonderer Vorteil der Einrichtung nach der Erfindung besteht darin, daß auch bei Im gleich Null nur verhältnismäßig kleine Verstellkräfte erforderlich sind, uni den Tauchkern 1 zu bewegen. Dies wird durch die erfindungsgemäße Bemessung des Hilfsluftspaltes erreicht. Im'Gegensatz zu den bekannten Einrichtungen, bei denen der mechanische Rückschluß teil nach der Erfindung fehlt - hierzu ist in Fig. 2 noch die obere Kurve i f (s) dargestellt, die den Strom i in Ahhängigkeit von dem Eintauchweg s des Kernes in die Meßspule zeigt , ergibt sich, daß die Änderungen des Meßstromes i um ein Mehrfaches größer sind, bezogen auf die gleiche Wegänderung des Tauchkernes 1.
  • Die Kurven nach Fig. 2 wurden mit einer Einrichtung nach der Erfindung gemäß Fig. 1 mit etwa folgenden Abmessungen erhalten. Die äußere Höhe ei des Rückschlusses betrug 65 mm, die innere Höhe R 45 mm. Die Größe LH des Hilfsluftspaltes betrug etwa 0,4 mm. Der Rückschluß teil war aus genormten Kernblechen in M-Schnitt geschichtet, bei denen der Mittelschenkel entfernt worden war. Bei dieser Ausführung wurde mit der Schaltung nach Fig. 3 in einem Bereich des Meßluftspaltes von l==0 bis ihm=30 mm ein linear ansteigender Meßstrom erzielt. Mit größeren Ausführungen ergeben sich entsprechend andere Meß;bereiche. Im übrigen ist auch die Ausführungsform der Einrichtung nach Fig. 1 nur als Beispiel anzusehen.
  • Fig. 3 zeigt eine einfache Schaltung, in der die Einrichtung nach der Erfindung angewendet werden kann.
  • Diese ist hier symbolisch durch die Meßspule 4' dargestellt. Die anderen Teile der Einrichtung nach der Fig. 1 sind der Übersicht kaliber fortgelassen. Die Meßspule 4 ist mit einem Verbraucher 9 in Reihe geschaltet, der beispielsweise durch ein Meßinstrument oder ein Registriergerät oder durch den Eingang eines Verstärkers für Steuer- oder Regelzwecke gebildet sein kann. Die nicht dargestellte Meßspannungsquelle wird an die Klemmen 10 und 11 angeschlossen. Soll eintGleichstromver,braucher gespeist werden, so kann, wie in Fig. 4 dargestellt ist, eine Graetzgleichrichteranordnung 14 verwendet werden. Zur Erzielung einer optimalen Widerstandsanpassung kann der Verbraucher 13 auch über einen Stromtransformator 15 mit der Meßspule 4' in Reihe geschaltet werden (s. Fig. 5). Diese Schaltung kann mit und ohne Graetzgleichrichteranordnung 14 angewendet werden. Durch Änderung der Meßwechselspannung, die an den Klemmen 10 und 11 zugeführt wird, kann die StromempfindAichkeit eingestellt werden.
  • Wird bei einer bestimmten Stellung des Tauchkernes 1 ein Meßwert Null gewünscht, so wird hierzu nach einem weiteren Merkmal der Erfindung eine an sich bekannte Brückenschaltung verwendet, bei der ein Brückenwiderstand durch die Einrichtung nach der Erfindung gebildet wird. Hierzu zeigt Fig. 6 ein Beispiel. Die Meßspule 4' liegt in einem Zweig einer Brückenschaltung, deren andere Widerstandszweige durch eine feste Induktivität 16 und zwei ohmsche Widerstände 17 und 18 gebildet werden. Zum Abgleich der Brücke, bei dem entsprechend einer bestimmten Stellung des Tauchkernes 1 die Brücke keine Spannung liefern soll, können außerdem zwei Widerstände 19 und 20 vorgesehen sein. Die übrigen Teile mit ihren Bezugszeichen stimmen mit denen nach Fig. 5 überein. Durch die Anwendung der Graetzgleichrichterschaltung in Verbindung mitbder Brückenschaltung, in der die Meßspule 4' eingeschaltet ist, wird noch ein besonderer Vorteil erzielt. Es zeigt sich nämlich, daß trotz der linearen Abhängigkeit des Stromes in der Meßspule 4' von der Länge Im des Meßluftspaltes, siehe den Bereich III der Fig. 2, die Spannung an der Ausgangsdiagonale der Brücke sich nicht linear mit der Länge im des Meßluftspaltes ändert. Es ergibt sich, daß durch die nichtlineare Charakteristik der Graetz gleichrichterschaltung 14, da diese eine entgegen gesetzte Nichtlinearität aufweist, ein Ausgleich erzielt wird. Beim Ausführungsbeispiel der oben beschriebenen Abmessungen, jedoch ohne Stromtransformator 15, ergibt sich die in Fig. 7 dargestellte Abhängigkeit der Ausgangsspannung U (Fig. 6) von der Länge 1,,, des Meßluftspaltes. Sollen kleine mechanische Ausschläge festgestellt werden, so muß darauf geachtet werden, daß Gleichrichterventile mit verhältnismäßig geringem Schwellwert verwendet werden. Man wird in diesem Falle daher Germanium nehmen. Germaniutn-Richtleiter zeichnen sich dadurch aus, daß ihre Stromspannungskemllinie vom Ursprung her besonders steil etwa 4- bis 5mal steiler als bei Selengleichrichtern, ansteigt. Ein weiterer wesentlicher Vorteil der Brükkenschaltung nach Fig. 6 ist, daß Temperaturschwankunden eliminiert werden. Im Bereich von 15 bis 60° C waren die Meßwertänderungen kleiner als 1 0/o. Es ergab sich ein linearer Meßbereich zwischen etwa 2,5 bis 28 mm. Die Speisespannung der Brücke nach Fig. 6 betrug 25 V bei 50Hz. Durch die oben angeführte konische Ausbildung des Tauchkernes kann der lineare Bereich aber noch vergrößert werden.
  • Fig. 8 zeigt schematisch ein konstruktives Ausführungsbeispiel der Einrichtung nach der Erfindung. Der in Fig. 1 in Aufsicht dargestellte Rückschlußteil 4 ist hier in Seitenansicht zu sehen. Er besteht aus einem geschichteten Blechpaket, das durch Schrauben 20 und Abstandshülsen 21 auf einer durch eine Gewindespindel 22 verschiebbaren Platte 23 befestigt ist. Die Spindel geht durch eine Mutter 24, die durch einen nicht sichtbaren Schlitz in der Führungsplatte 34 hindurchragt und mit der verschiebbaren Platte 23 verbunden ist. Mit 25 ist ein Lager für die Gewindespindel 22 bezeichnet. Am Ende derselben sitzt ein Einstellknopf 26. Die Meßspule ist wieder mit 4' und der in seiner Lage verschiebliche Tauchkern wieder mit 1 bezeichnet. An ihn schließt sich eine Führungsstange 27 an, die in einem auf der Platte 23 befestigten Halter 28 und einer darin eingelassenen !Gleithülse 29 verschiebbar gelagert ist. Eine weitere Lagerung der Führungsstange wird durch einen Ring 30 gebildet, der in der vorderen Gehäusewand 31 der Einrichtung befestigt ist. Diese ist zusammen mit der hinteren Gehäusewand 32 auf einer Grundplatte 33 angebracht.
  • Zur Abdeckung nach außen dient eine nicht dargestellte U-förmige Blechhaube, die über die hintere und vordere Gehäusewand geschoben und befestigt werden kann. Die Einstellung der Lage des Rückschlusses 4 durch die Gewindespindel 22 und den Knopf 26 dient dazu, bei einer vorgegebenen Sollstellung des Tauchkernes 1 entsprechend einem vorgegebenen Ausschlagssollmeßwert einen gewünschten elektrischen Meßwert einzustellen, beispielsweise bei einer Brückenmeßschaltung nach Fig. 6 die Ausgangsspannung Null.
  • Im übrigen ist weder die konstruktive Ausführung nach Fig.8 noch die Art der Schaltung, in der die Einrichtung nach der Erfindung verwendet wird, ausschlaggebend. Die Erfindung ist auch nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 beschränkt; dieses soll vielmehr nur als Anhalt dienen zur Erläuterung des grundsätzlichen Erfindungsgedankens. So kann der magnetische Rückschluß anstatt rahmenförmig auch allseitig geschlossen, z. B. topfförmig mit kreisförmiger Grundfläche ausgebildet sein. Eine solche Ausführung hat den Vorteil, daß durch äußere Magnetfelder keine Störspannungen in die Meßspule induziert werden können. Bei hohen'An forderungen wird man außerdem die Spulenzuführungen verdrillen.
  • Es ist auch nicht erforderlich, den durch die Spule fließenden Strom für die Anzeige der mechanischen Ausschläge zu verwenden. Die Umwandlung derselben kann vielmehr auch auf galvanomagnetischer Grundlage beruhen, indem im Meßluftspalt oder besser noch im Hilfsluftspalt ein magnetfeldabhängiger Widerstand, insbesondere ein solcher mit hoher Trägerbeweglichkeit von mehr als etwa 6000 cm2/Vsec untergebracht wird, der beispielsweise von einem Wechselstrom durchflossen ist, so daß durch Änderung des auf diesen Widerstand wirkenden Wechselfeldes der Meßspule4' eine Beeinflussung des Leitwertes des magnetfeldabhängigen Widerstandes erfolgt. Ist der Strom durch den Widerstand ein Gleichstrom, so entfällt im Falle eines Gleichstromverbrauchers die Gleichrichteranordnung. Es ist auch möglich, sowohl den Strom durch die Meßspule als auch den Strom durch den magnet- feldabhängigen halbleitenden Widerstandskörper zur Darstellung der mechanischen Ausschläge zu verwenden. Es ist außerdem möglich, im Luftspalt der Einrichtung nach der Erfindung einen Hallgenerator anzuwenden. In diesem Falle kann die Hallspannung als umgewandelte elektrische Größe verwendet werden.
  • Zugleich ergibt sich bei einem Hallgenerator der Vorteil, daß man mit einer an sich beliebigen weiteren Größe, die durch den Arbeitsstrom des Hallgenerators dargestellt werden kann, Produkte gebildet werden können, deren einer Faktor der mechanische Ausschlag und deren anderer Faktor die weitere Größe ist.
  • Die Anwendung der Einrichtung nach der Erfindung ist für beliebige Zwecke möglich; da sie jedoch den Vorteil hat, zur Messung verhältnismäßig großer Ausschläge und zudem noch mit linearer Abhängigkeit geeignet zu sein, liegt das Hauptanwendungsgebiet überall dort, wo diese Eigenschaften gefordert werden. Ausschlaggebend für die Anwendung der Einrichtung nach der Erfindung werden in vielen Fällen auch die Vorteile der geringen Trägheit und der verhältnismäßig großen Meßwertänderung bei kleinen Ausschlagsänderungen sein. Hier ist vor allem an die Regelungstechmk gedacht.
  • Die Einrichtung nach der Erfindung kann allgemein zur Messung verwendet werden. Sie ist von besonderer Bedeutung bei der Dickenmessung sowie bei der Registrierung, Steuerung oder Regelung irgendeines bewegten bandförmigen Gutes, z. B. eines auszuspinnenden Wollbandes. Auch zur Tiefen- und Durchgangsmessung ist die Einrichtung nach der Erfindung gut geeignet. Die Frequenz der die Meßspule 4' speisenden Wechselspannung kann an sich beliebig sein.
  • In vielen Fällen wird zur Lieferung der Speisespannung das 50-Hz- Wechselstromnetz ausreichen. Falls erforderlich, können auch höhere Frequenzen verwendet werden, in diesem Falle wird man für die weichmagnetischen Teile der Einrichtung nach der Erfindung, also den Tauchkern 1 und den rahmenförmigen Rückschluß 4, einen Werkstoff verwenden, der geringe magnetische Verluste aufweist. Außer, daß man diese Teile aus geschichteten Blechen aufbaut, können Masse- oder Ferritwerkstoffe verwendet werden.
  • PATENTANSPROCHE: 1. Einrichtung zur kontaktlosen Umwandlung mechanischer Ausschläge in elektrische Größen auf induktiver Grundlage mit einer Tauchkernspule mit weichmagnetischeLm Rückschluß, wobei in einer Öffnung des Rückschlusses der Tauchkern senkrecht zur Ebene der Öffnung beweglich angeordnet ist, so daß der wirksame Meßluftspalt zwischen dem unteren Ende des Tauchikerns und dem gegenüberliegenden Teil des Rückschlusses gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückschluß im Schnitt C-förmig und an sich ohne Luftspalt ausgebildet ist und Hilfsluftspalte zwischen Tauchkern und Rückschluß am Ort der Öffnung derart bemessen sind, daß bereits bei geschlossenem Meßluftspalt der nichtlineare Anfangsabschnitt der Kennlinie Meßstrom-Ausschlag überschritten ist.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückschluß ein allseitig geschlossenes Gehäuse bildet.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die weichmagnetischen Teile aus geschichteten Blechen oder Ferriten bestehen.
    4. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in Reihe mit der Meßspule und der Meßspannungsquelle ein Stromtransformator geschaltet ist.
    5. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine auf den Tauchkern wirkende Gegenkraft, z. B. die Lagerreibung, von derartiger Bemessung vorgesehen ist, daß der Tauchkern im gesamten Meßbereich nicht in die Meßspule hineingezogen wird.
    6. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Tauchkern im Sinne einer weiteren Linearisierung der Meßkurve konisch ausgebildet ist.
    7. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie auf galvanomagnetischer Grundlage beruht und ein magnetfeldabhängiger Widerstand, vorzugsweise aus einer Halbleiterverbindung mit einer Trägerbeweglichkeit größer als 6000 cm2/Vsec, in an sich bekannter Weise im Meß- oder Hilfsluftspalt angeordnet ist.
    8. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßspule in an sich bekannter Weise in einer Meßbrückenschaltung liegt, deren eine Diagonale an die Meßspannungsquelle angeschlossen ist und deren andere Diagonale eine Gleichrichterbrücke in Graetzschaltung speist, und daß als Gleichrichter der Graetzbrücke Ventile mit vernachlässigbar kleinem Schwellwert, beispielsweise Germanium-Richtleiter, dienen.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 842 914; österreichische Patentschrift Nr. 44 621; schweizerische Patentschriften Nr. 139964,272720, 275 601.
DES45796A 1955-09-29 1955-09-29 Einrichtung zur kontaktlosen Umwandlung mechanischer Ausschlaege in elektrische Groessen auf induktiver Grundlage Pending DE1017805B (de)

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