DE1016326B - Verfahren zur Vermeidung von Gespraechsunterbrechungen in Sprechfunkverbindungen mit frequenzmodulierten Traegern - Google Patents
Verfahren zur Vermeidung von Gespraechsunterbrechungen in Sprechfunkverbindungen mit frequenzmodulierten TraegernInfo
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- H04B7/00—Radio transmission systems, i.e. using radiation field
- H04B7/02—Diversity systems; Multi-antenna system, i.e. transmission or reception using multiple antennas
- H04B7/10—Polarisation diversity; Directional diversity
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Description
In frequenzmodulierten Sprechfunkverbindungen zu beweglichein Teilnehmern können Gesprächsunterbrechungen
auftreten, wenn der bewegliche Teilnehmer mit seiner Sende-Empfangs-Anlage gezwungenermaßen
extrem langsam fährt oder stehenbleibt und sich dabei unglücklicherweise in einem Minimum
der Feldstärke seiner Gegenstation befindet. Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren, mit dem
erreicht werden soll, auch in diesen Fällen ausreichende Verständigungsmöglichkeit sicherzustellen.
Bei Kurzwellenverbindungen treten Schwunderscheinungen
(Fadings) auf, weil die den Sendestrahl spiegelnden Höhenschichten von der Sonneneinstrahlung
beeinflußt werden. Zur Abhilfe sind Einrichtungen bekannt, die mehr als eine feste Empfangsanlage verwenden,
wobei das jeweils beste Empfängersignal zur Auswertung gelangt. Es sind auch Einrichtungen
beschrieben, die sende- oder empfangsseitig mehrere Antennen benutzen. Dabei werden besondere Modulatoren
oder Regeleinrichtungen vorgesehen, um unzulässige Verzerrungen des zu übertragenen Signals
seiner Amplitudenabhängigkeit wegen zu verhindern.
Bei VHF-Verbindungen mit beweglichen Teilnehmern, die vorzugsweise mit Frequenzmodulation
arbeiten, werden nur Entfernungen bis zu etwa 100 km überbrückt. Es treten Spiegelungen des
Wellenstrahles nicht an den Höhenschichten, sondern vornehmlich an Flächen von Körpern auf, die sich
in Bodennähe befinden. So entstehen in Gebieten mit besonders stark spiegelnden Baukörpern, wie Eisengerüsten,
Stahltürmen und Gasometeranlagen, ausgeprägte feststehende Minima der Feldstärke, die meist
nur auf Zentimeterlänge begrenzt sind. Für einen zwangsweise in einem solchen Punkt festgehaltenen
beweglichen Teilnehmer entsteht eine Gesprächsunterbrechung.
Erfindungsgemäß soll diese Unterbrechung dadurch vermieden werden, daß der Ort, an dem die Empiangsantenne
zur Wirkung gebracht wird, laufend rhythmisch geändert wird. Zu diesem Zweck wird die
Antennenkonstruktion so ausgeführt, daß die Antenne direkt oder indirekt bewegt werden kann. Bei der
direkten Bewegung ist die Antenne so angebracht, daß sie in bezug auf ihren Aufstellungsort mechanisch
in Bewegung gehalten wird. Bei der indirekten Bewegung werden, wie für feste Dienste bereits bekannt,
Anordnungen aus mehreren fest aufgebauten Antennen benutzt.
Bei den für diese Dienste bereits bekannten Verfahren sind aber hohe Schaltgeschwindigkeiten erforderlich.
Die dabei auftretenden Einschwingvorgänge müssen durch besondere Schaltmaßnahmen unwirksam
gemacht werden. Bei dem Verfahren nach der Erfindung sind diese Schaltmaßnahmen nicht not-Verfahren
zur Vermeidung
von Gesprächsunterbrechungen
von Gesprächsunterbrechungen
in Sprechfunkverbindungen
mit frequenzmodulierten Trägern
mit frequenzmodulierten Trägern
Anmelder:
Therese Eckert, geb. Albrecht,
Darmstadt, Am Kaiserschlag 41
Darmstadt, Am Kaiserschlag 41
Therese Eckert, geb. Albrecht, Darmstadt,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
wendig. Es genügen einfache Schaltorgane. Sie können aus mechanischen Umschalteeinrichtungen bestehen,
auch, magnetische Schalter und elektronisch gesteuerte Schalteinrichtungen sind anwendbar. Wesentlich ist
dabei allerdings, daß die Abstände der Antennen so gewählt werden, daß sie keine ganzzahligen Vielfachen
oder Teiler der benutzten Wellenlänge ausmachen.
In den Abb. 1 und 2 ist die Wirkungsweise nach der Erfindung dargestellt.
Die Abb. 1 zeigt die Wirkung einer bewegten Antenne. Die Flächen F stellen das Feld einer stehenden
Welle dar. A ist eine Antenne, die sich in einem Minimum der Feldstärke befindet, für das der nicht dargestellte
Empfänger kein Signal abgeben kann. Wird die Antenne zwischen den Punkten P1 und P2 bewegt,
so kann für die Zeit der Bewegung innerhalb der Flächen F ein Signal empfangen werden, auch wenn
der bewegliche Teilnehmer mit seiner übrigen Anlage stehenbleiben muß.
In der Abb. 2 ist eine Anordnung mit zwei Antennen dargestellt. Die Antenne A1 befindet sich- in
einem Feldstärkeminimum, die Antenne A2 in einem
guten Feld. Sch ist ein Schalter, mit dem die Antennen abwechselnd an den nicht dargestellten Empfänger gelegt
werden können. Solange dieser auf A1 geschaltet
ist, würde kein Signal empfangen werden können. Wird er jedoch auf A2 umgeschaltet oder werden die
Antennen laufend miteinander vertauscht, so- ist es trotz der dabei schwankenden Eingangsspannung möglieh,
für praktische Verhältnisse völlig ausreichende Übertragungseigenschaften zu erzielen.
Sofern die Sprechfunkanlage des beweglichen Teilnehmers
gleichzeitig sende- und empfangsfähig ist, ist dieselbe Wirkung zu erzielen, wenn Sender und Emp-
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fänger zwischen den Antennen laufend miteinander vertauscht werden. Die Geschwindigkeit der Antennenbewegung
oder des Abtastens oder Vertauschens muß nur groß genug sein, um keine störenden Einflüsse auf
den Nachrichteninhalt entstehen zu lassen-.
Claims (7)
1. Verfahren, um in. Sprechftmkverbindungen . mit beweglichen Teilnehmern bei Übertragung mit
frequenzmodulierten VHF-Trägern Gesprächs-Unterbrechungen zu vermeiden, die durch stehende
Minima der Empfangsfeldstärke auftreten, wobei in an sich bekannter Weise eine oder mehrere
Fahrzeugantennen benutzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Ort, an dem die Empfangsantenne
zur Wirkung gebracht wird, laufend rhythmisch geändert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1 unter Verwendung nur einer Antenne, dadurch gekennzeichnet, daß
die Antenne in bezug auf ihren Aufstellungspunkt mechanisch'in Bewegung gehalten wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 unter an sich bekannter Verwendung von mehr als einer Antenne,
dadurch gekennzeichnet, daß die mit unveränderlichem Bezugspunkt auf dem Fahrzeug ange-
brachten Antennen mit Hilfe: eines mechanischen Umschalters nacheinander oder in Gruppen abgetastet werden.
4. Verfahren nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Abtastung der mit unveränderlichem
Bezugspunkt auf dem Fahrzeug angebrachten Antennen magnetisch arbeitende Schalteinrichtungen
benutzt werden.
5. Verfahren nach Anspruch 1 unter an sich bekannter Verwendung von mehr als einer Antenne,
dadurch gekennzeichnet, daß die Abtastung der Antennen durch elektronische Schalteinrichtungen
vorgenommen wird.
6. Verfahren nach Anspruch 1 und 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei Sende-Empfangs-Anlagen
die Sende- und die Empfangsantennen laufend miteinander vertauscht werden.
7. Verfahren nach Anspruch 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Antennenabstände keine
ganzzahligen Vielfachen oder Teiler der benutzten Wellenlänge sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 886 773;
USA.-Patentschrift Nr. 2 157 312.
Deutsche Patentschrift Nr. 886 773;
USA.-Patentschrift Nr. 2 157 312.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 698/S18 9.57
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEE8098A DE1016326B (de) | 1953-11-07 | 1953-11-07 | Verfahren zur Vermeidung von Gespraechsunterbrechungen in Sprechfunkverbindungen mit frequenzmodulierten Traegern |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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DEE8098A DE1016326B (de) | 1953-11-07 | 1953-11-07 | Verfahren zur Vermeidung von Gespraechsunterbrechungen in Sprechfunkverbindungen mit frequenzmodulierten Traegern |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1016326B true DE1016326B (de) | 1957-09-26 |
Family
ID=7067316
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEE8098A Pending DE1016326B (de) | 1953-11-07 | 1953-11-07 | Verfahren zur Vermeidung von Gespraechsunterbrechungen in Sprechfunkverbindungen mit frequenzmodulierten Traegern |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1016326B (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE2326163A1 (de) * | 1973-05-23 | 1974-12-12 | Tekade Felten & Guilleaume | Verfahren zum feststellen der grenzueberschreitung sendender beweglicher funksprechstellen |
Citations (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US2157312A (en) * | 1936-02-03 | 1939-05-09 | Rca Corp | Switching arrangement for high frequency apparatus |
DE886773C (de) * | 1937-02-17 | 1953-08-17 | Int Standard Electric Corp | Drahtlose UEbertragungsanlage |
-
1953
- 1953-11-07 DE DEE8098A patent/DE1016326B/de active Pending
Patent Citations (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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US2157312A (en) * | 1936-02-03 | 1939-05-09 | Rca Corp | Switching arrangement for high frequency apparatus |
DE886773C (de) * | 1937-02-17 | 1953-08-17 | Int Standard Electric Corp | Drahtlose UEbertragungsanlage |
Cited By (1)
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DE2326163A1 (de) * | 1973-05-23 | 1974-12-12 | Tekade Felten & Guilleaume | Verfahren zum feststellen der grenzueberschreitung sendender beweglicher funksprechstellen |
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