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DE1010770B - Anbaupflug - Google Patents

Anbaupflug

Info

Publication number
DE1010770B
DE1010770B DEF14700A DEF0014700A DE1010770B DE 1010770 B DE1010770 B DE 1010770B DE F14700 A DEF14700 A DE F14700A DE F0014700 A DEF0014700 A DE F0014700A DE 1010770 B DE1010770 B DE 1010770B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plow
rods
supports
attachment
attached
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF14700A
Other languages
English (en)
Inventor
Raymond Quintard
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HARRY FERGUSON DE FRANCE SA
Original Assignee
HARRY FERGUSON DE FRANCE SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HARRY FERGUSON DE FRANCE SA filed Critical HARRY FERGUSON DE FRANCE SA
Publication of DE1010770B publication Critical patent/DE1010770B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B3/00Ploughs with fixed plough-shares
    • A01B3/36Ploughs mounted on tractors
    • A01B3/40Alternating ploughs
    • A01B3/42Turn-wrest ploughs

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft einen Anbaupflug mit aus einem Stück bestehenden Stützen für Pflugkörper. Solche Stützen sind an einem gemeinsamen; Träger befestigt. Falls es sich um einen Drehpflug handelt, ist der Träger drehbar und senkt dadurch den einem der beiden Körper in. eine Arbeitsstellung, während er den anderen, der in einem Winkel zu dem ersten: Körper angeordnet ist, in seine untätige Stellung hebt.
Erfindungsgemäß ist ein Anbaupflug der genannten Art dadurch, gekennzeichnet, daß der Träger, an welchem die Stützen angebracht sind, aus Stangen besteht, die sich in Richtung der Naben der Stützen, erstrecken und mit Abstand voneinander an diesen· festgemacht sind, so daß die Stangen einein wesentlichen Widerstand gegen aufwärts gerichtete Biegungskräfte bieten, die von dem Bodenwiderstand gegen die im Boden arbeitenden Pflugkörper herrühren.
Vorzugsweise sind Nabe und Stützen, in einem Stück geschmiedet, und die Stangen bestehen aus Stahlstäben mit Kreisquerschnitt.
Bisher bekannte Konstruktionen ähnlicher Art verwendeten als Träger ein einziges Rohr von entsprechend größerem Durchmesser. Dia erfindungsgemäße Konstruktion des Trägers aus zwei übereinanderliegenden Rohren ergibt eine große Biegesteifigkeit bei gleichzeitig geringem Gewicht. Durch die kreisrunde Form der beiden, Teilrohre ist auch Gewähr für eine hinreichende Verwindungssteifigkeit gegeben.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend beschrieben und ist durch die Zeichnungen dargestellt. Aus diesen ergeben sich weitere erfinderische Einzelheiten.
Fig. 1 ist eine Seitenansicht eines Zweifurchendrehpfluges;
Fig. 2 und 3 sind Ansichten von unten (Fig. 3 teilweise im Schnitt) von Teilen des Pfluges, wie man sie in Richtung der Pfeile II und III in Fig. 1 erblicken würde;
Fig. 4 ist ein Schnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 1.
Der Pflug hat gleichartige Paare geschmiedeter Arme 1 und 1A, die als im Winkel voneinander abstehende Stützen für rechte und linke Pflugkörper 2, 2 A dienen, Die Arme sind in der Mitte des Ganzen mit Naben 3 ausgestattet, die mit ihnen, ein Stück bilden und Bohrungen, aufweisen, in denen die auf kleineren Durchmesser abgedrehten Enden 4 von Stäben 5 aus Rundstahl gesteckt sind. Diese Stäbe sind in den Naben durch Muttern 6B mit Unterlegscheibe 6 A befestigt.
Da es sich bei dem dargestellten Gerät um einen Zweifurchendrehpflug handelt, hat es ein vorderes Paar Arme 1 und 1A und ein hinteres ähnliches Paar, da jeder Arm einen einzelnen Pflugkörper trägt. Die Anbaupflug
Anmelder:
Harry Ferguson de France,
Societe Anonyme, Paris
Vertreter: Dipl.-Ing. F. Thieleke, Patentanwalt,
Braunschweig, Wendentorwall 1 a
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 12. Mai 1953
Raymond Quintard, Ezanville, Seine-et-Oise
(Frankreich),
ist als Erfinder genannt worden
Stangen 5 sind paarweise angeordnet, indem jedes Paar einen Träger bildet. Somit hat der Pflug zwei dieser Träger 5, 5, die seitlich gegeneinander um einen· gewissen Abstand versetzt sind, wie Fig. 2 und 3 erkennen lassen.
Am vorderen Ende ist jeder Träger 5, 5 in einem oder zwei seitlich mit Abstand angeordneten, Naben 6 mit einem Querbolzen 23 und Keilhülsen 24 befestigt, die zwischen, Nuten 25 in dein Stangen 5 eingreifen. Die Naben 6 befinden sich an einem Querstück 7, an dem Knaggen 8 sitzen, die mit einem Schwenkzapfen 10 und mit Gegenknaggen 9 auf einem Endflansch 12 zusammenwirken, der auf dem hinteren. Ende einer drehbaren Welle 13 sitzt. Die Knaggen und der Schwenkzapfen bilden ein Schwenkgelenk.
Die Welle 13 ist in einem Gerätkopf gelagert; man kann sie in irgendeine gewählte Stellung innerhalb gewisser Winkelgrenzen schwenken,. Hierzu dient beispielsweise eine hydraulische Wendevorrichtung, die in den Gerätkopf eingebaut ist und von, der Hydraulik des Schleppers, gesteuert wird.
Dar Pflug ist so· angeordnet, daß er um die Achse des Schwenkzapfens geschwenkt werden, kann, damit die Pflugkörper im Winkel gegen die Fahrtrichtung eingestellt werden können. Eine solche Winkeleinstellung verstellt die vordere Furchenbreite des Pfluges, wobei es selbstverständlich ist, daß das Aushebegestänge eine seitliche Schwenkung des angebauten Gerätes relativ zum Schlepper gestattet.
Die Einrichtung zur Winkeleinstellung und Feststellung des Pfluges, besteht aus Stellschrauben 14 im Querstück 7, die sich gegen schräge Flächen 15 an dem Flansch 12 legen können.
709 549/47
Die Versteifung der von den Stangen 5 gebildeten beiden Träger besteht aus einer Strebe 16, die in schrägen Löchern in, den Naben, 3 durch Querstifte 17 festgehalten wird.
Wie gewöhnlich, haben, die Pflugkörper Scheibenseche 18 mit Abstreifern. Die Seche sind an gekröpften Stielen 18 A angebracht, derern jeder zwei Paare enthält. Jeder Stiel 18^4 ist in ausgesparten Knaggen 19 auf einer Spannbacke 20 befestigt; die Knaggen sind ausgespart, damit sie zu einer Seite der Stangen 5 passen. In Fig. 2 und 3 sind die Spannbacken; der Deutlichkeit wegen weggelassen. Die Stiele 18^4 und Spannbacken! 20 jedes Pflugkörperpaares werden durch-Augenbolzen 21 zusammengespannt, die durch die Backen auf entgegengesetzten Seiten gesteckt sind, in der Fahrtrichtung einen geringen Abstand voneinander haben, und durch Muttern 22 gesichert sind. Dies ergibt eine einfache Anordnung zum Festklemmen der Stiele 18^4, mit der eine leichte Einstellung in der Fahrtrichtung möglich ist; man, braucht hierzu nur die Spannmuttern 22 einer der Kombinationen 18 zu- lösen und diese Kombination in der Längsrichtung zu verschieben!. Ein Lockern der Muttern 22 ermöglicht auch eine Einstellung der Stiele 18.4 in der Lotrechten.
Falls gewünscht, kann man die hinteren Enden der Stangen 5 in, den Naben 3 ohne Durchmesserverkleinerung befestigen, also in ähnlicher Weise wie die vorderen, Enden, um den Widerstand gegen Tofsionsbeanspruchungen an der Trägerkonstruktion zu vergrößern.
Offensichtlich ist die Anordnung auch gut brauchbar, wenn man die Pflugkörper relativ zu den Trägern in der Fahrtrichtung verstellen will. So kann man beispielsweise durch die Einführung einer Mehrzahl von Scheiben 6^4 oder ander en Abstandstücken,, die man entweder vor oder hinter den Naben 3 anbringen kann, eine Einstellung des zugehörigen Paares von Pflugkörpern in der Fahrtrichtung erreichen, und auf diese Weise die Abstände zwischen den vorderen und den hinteren Pflugkörperpaaren verstellen.
Die Anordnung läßt sich auch leicht in einen Einfurchenpflug verwandeln, wenn man die hinteren Pflugkörper entfernt und dafür eine der Nabe 3 gleichwertige Nabe setzt, die eine Vorrichtung zum Wiederanbringen der Versteifungsstrebe 16 aufweist.

Claims (3)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Anbaupflug mit aus einem Stück bestehenden, mit einer zentralen Nabei versehenen und, an einem Träger angebrachten Stützen, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger, an welchem die Stützen (1, IA) angebracht sind, aus Stangen (5) besteht, die sich in Richtung der Naben. (3) der Stützen (1, IA) erstrecken und mit Abstand voneinander an diesen festgemacht sind, so daß die Stangen (5) einen wesentlichen Widerstand gegen, aufwärts gerichtete Biegungskräfte bieten, die von dem Bodenwiderstand gegen die im Boden arbeitenden Pflugkörper (2, 2A) herrühren.
2. Anbaupflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Stangen (5) Stahlstangen mit Kreisquerschnitt verwendet werden.
3. Anbaupflug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß er zwei nebeneinanderliegende Träger aus je zwei übereinanderliegenden Stangem (5, 5) aufweist, die beide an entgegengesetzten Enden eines Querstückes (7) sitzen, das durch einen senkrechten Schwenkzapfen (10) an einem Endflansch (12) einer die Träger haltenden Welle (13) angelenkt ist, wobei sich zwischen dem Endflansch (12) und den, gegenüberliegenden Stellen, des Querstückes (7) Stellschrauben (14) befinden;, um den Winkel zwischen, den Trägern und der Welle (13) und damit eine gleichmäßige Arbeitstiefe beider Pflughälften einstellen zu können.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutscha Patentschriften Nr. 837 329, 887 887;
britische Patentschrift Nr. 678 376.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709.549/47 6.57
DEF14700A 1953-05-12 1954-05-12 Anbaupflug Pending DE1010770B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1010770X 1953-05-12

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1010770B true DE1010770B (de) 1957-06-19

Family

ID=10867869

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF14700A Pending DE1010770B (de) 1953-05-12 1954-05-12 Anbaupflug

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1010770B (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE837329C (de) * 1950-08-08 1952-04-21 Albert Krey Dipl Ing Tragdrehpflug mit seitlichem Zugpunkt
GB678376A (en) * 1949-02-24 1952-09-03 Louis Granges Improvements in or relating to ploughs and the like
DE887887C (de) * 1951-05-12 1953-08-27 Bayerische Pflugfabrik Ag Anbaudrehpflug

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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DE837329C (de) * 1950-08-08 1952-04-21 Albert Krey Dipl Ing Tragdrehpflug mit seitlichem Zugpunkt
DE887887C (de) * 1951-05-12 1953-08-27 Bayerische Pflugfabrik Ag Anbaudrehpflug

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