DE1008737B - Verfahren zur Herstellung von Phenthiazinderivaten - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von PhenthiazinderivatenInfo
- Publication number
- DE1008737B DE1008737B DES44830A DES0044830A DE1008737B DE 1008737 B DE1008737 B DE 1008737B DE S44830 A DES44830 A DE S44830A DE S0044830 A DES0044830 A DE S0044830A DE 1008737 B DE1008737 B DE 1008737B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- ecm
- phenthiazine
- ethyl
- piperidyl
- hydrochloride
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C07—ORGANIC CHEMISTRY
- C07D—HETEROCYCLIC COMPOUNDS
- C07D417/00—Heterocyclic compounds containing two or more hetero rings, at least one ring having nitrogen and sulfur atoms as the only ring hetero atoms, not provided for by group C07D415/00
- C07D417/02—Heterocyclic compounds containing two or more hetero rings, at least one ring having nitrogen and sulfur atoms as the only ring hetero atoms, not provided for by group C07D415/00 containing two hetero rings
- C07D417/06—Heterocyclic compounds containing two or more hetero rings, at least one ring having nitrogen and sulfur atoms as the only ring hetero atoms, not provided for by group C07D415/00 containing two hetero rings linked by a carbon chain containing only aliphatic carbon atoms
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Hydrogenated Pyridines (AREA)
- Plural Heterocyclic Compounds (AREA)
- Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
Description
DEUTSCHES
Es wurde gefunden, daß man zu bisher unbekannten mehrfach substituierten Phenothiazinderivaten der allgemeinen
Formel
Verfahren zur Herstellung
von Phenthiazinderivaten
von Phenthiazinderivaten
CH2-CH
CH,
Anmelder:
Sandoz Aktiengesellschaft, Basel (Schweiz)
Sandoz Aktiengesellschaft, Basel (Schweiz)
Vertreter: Dr. W. Schalk und Dipl.-Ing. P. Wirth,
Patentanwälte,
Frankfurt/M., Große Eschenheimer Str. 39
Frankfurt/M., Große Eschenheimer Str. 39
Beanspruchte Priorität:
Schweiz vom 23. Juli 1954, 3. Mai und 8. Juli 1955
Schweiz vom 23. Juli 1954, 3. Mai und 8. Juli 1955
R5
in der R1, R2, R3 und R4 ein Wasserstoff-, Chlor- oder
Bromatom oder eine CH3-, OH- oder OCH3-Gruppe
und R5 ein Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppe mit
1 bis 4 C-Atomen bedeuten, gelangen kann, indem man ein Phenthiazinderivat der allgemeinen Formel
Dr. Artur Stoll, Ariesheim, Dr. Jany Renz
und Dx. J. P. Bourquin, Basel (Schweiz),
sind als Erfinder genannt worden
II
NH
in der R1, R2, R3 und R4 die obige Bedeutung besitzen,
mit einem 2-[Piperidyl-(2')]-l-halogen-äthan der allgemeinen Formel
CH2
CH, CH,
CH, CH-CH2-CH2X
III
in der R6 die obige Bedeutung hat und X für Halogen
steht, kondensiert.
Die Ausführung des Verfahrens erfolgt beispielsweise so, daß ein Phenthiazinderivat der Formel II in einem
geeigneten organischen Lösungsmittel, wie Benzol, Toluol oder Xylol, gelöst und in Gegenwart eines geeigneten
Kondensationsmittels, wie Alkaliamid oder Alkalihydroxyd, mit einem Piperidinderivat der Formel III
bei Zimmertemperatur oder bei erhöhter Temperatur umgesetzt wird.
Nach beendeter Umsetzung wird das Reaktionsgemisch mit Wasser ausgeschüttelt und unter vermindertem
Druck vom Lösungsmittel befreit. Das zurückbleibende Reaktionsprodukt wird durch Destillation im Hochvakuum
gereinigt und kann dann in ein geeignetes Salz übergeführt werden.
Die nach dem vorliegenden Verfahren hergestellten, bisher unbekannten basischen Verbindungen sind bei
Zimmertemperatur ölig oder kristallin und bilden mit Säuren feste, beständige Salze. Die neuen Phenthiazinderivate
wirken sedativ, aber nicht narkotisch. Im Tierversuch wurde festgestellt, daß sie die Spontanaktivität
der Versuchstiere herabsetzen und die erregende Wirkung verschiedener Pharmaka, wie 2-Methylamino-3-phenylpropan-hydrochlorid
und Coffein, vermindern. Sie verstärken die Wirkung von Analgetika sowie von Barbituraten
und anderen Narkotika, bewirken aber selbst, auch in hohen Dosen, weder Narkose noch Koordinationsstörung. Die Versuchstiere zeigen im Elektroencephalogramm
unter dem Einfluß der verfahrensgemäß hergestellten Phenthiazinderivate Veränderungen, wie sie
für Sedativa typisch sind. Die Verbindungen hemmen die Brechwirkung bestimmter Brechmittel. Höhere Dosen
senken die Körpertemperatur, ohne den Sauerstoffverbrauch zu beeinflussen. Ferner hemmen die neuen Verbindungen
die Adrenalinwirkung am isolierten Organ und am Ganztier, sie vermindern den Effekt einer Sympathicusreizung
(sympathicolytische Wirkung) und senken den Blutdruck, allerdings nur mäßig. Die neuen
Phenthiazinderivate zeigen eine acetylcholin-, histamin-
709 510/405
und bariumchloridhemmende Wirkung (Antihistamin- wirkung und spasmolytischer Effekt).
Entsprechend ihren soeben beschriebenen pharmakodynamischen
Eigenschaften können die nach dem vorliegenden Verfahren hergestellten Phenthiazinderivate
therapeutisch verwendet werden als Spasmolytika und Neuroplegika, ferner zur Narkosevorbereitung vor Operationen
und als Sedativa. Ihr Anwendungsgebiet sind Erregungs- und Angstzustände infolge verschiedenster
Psychosen, Wahn- und Zwangsvorstellungen verschiedener Art, z. B. auch bei Entziehungskuren, ferner Spannungs-
und Unruhezustände verschiedener Genese, z. B. bei Arterioslderose, im Klimakterium, infolge vegetativer
Störungen oder Schlaflosigkeit,· Erbrechen, z. B. in der Schwangerschaft, wird gestillt, und die Schmerzempfindlichkeit
wird herabgesetzt- Die neuen Verbindungen leisten auch gute Dienste bei der Bekämpfung allergischer
Erkrankungen.
Die Phenthiazinderivate können per os in täglichen Dosen von 100 bis 1200"mg "oder intramuskulär in tagliehen
Dosen von 50 -bis 200 mg verabreicht werden, wobei die Dosierung dem einzelnen Fall anzupassen ist.
Die Wirkungsweise ist charakterisiert durch eine Entspannung und Beruhigung der Patienten, ohne, daß
Schläfrigkeit oder andere Nebenerscheinungen auftreten. Selbst hohe Dosen (bis zu'l200 mg per os) werden gut -.;
vertragen. :/"
In der deutschen Patentschrift 833 650 ist die Herstellung
von Piperidino-alkyl-phenthiazinen durch Kondensation
von N-Piperidino-alkyl-halogeniden mit Phenthiazinderivaten'beschrieben.
Diese Phenthiazinderivate ; sind dadurch charakterisiert, daß das Phenthiazingerüst
und der Piperidinring an.-, ihren Stickstoffatomen durch
eine Alkylenbrücke miteinander verknüpft sind, was eine variierte Substitution des Piperidinstickstoffes ausschließt.
Die durch die vorliegende Patentanmeldung zugänglichen neuen Phenthiazinderivate sind dadurch
charakterisiert,- daß der Phenthiazinstickstoff durch eine Alkylenbrücke mit einem Kohlenstoffatom des Piperidinringes
verbunden ist. Vergleichsversuche haben ergeben, daß die aus der genannten Patentschrift schon bekannten
Phenthiazinderivate typische Antihistaminika sind, während bei den in der vorliegenden Patentanmeldung beschriebenen
neuen Phenthiazinderivaten der histaminhemmende Effekt in den Hintergrund tritt hinter der
der für Neuroplegika charakteristischen adrenalinhemmenden, narkosepotenzierenden und temperatursenkenden
Wirkung.
Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele veranschaulicht.
Beispiel 1
10-{2 -[N-Methyl-pipendyl-(2 )]-athyl-(l )}-phenthiazm
10-{2 -[N-Methyl-pipendyl-(2 )]-athyl-(l )}-phenthiazm
199,15 g Phenthiazin werden in der etwa 5fachen Menge absolutem Xylol gelöst und unter Rühren mit
46,8 g Natriumamid (20% Überschuß) 2V2 Stunden
unter Rückfluß zum Sieden erhitzt. Ohne das Erhitzen zu unterbrechen, läßt man innerhalb 2 Stunden eine
Lösung von 177,6 g ^N-Methyl-piperidyl-^l-l-chloräthan
(T. R. Norton, R. A. Seibert, A. A. Benson und F. W. Bergstrom, Journal of the American Chemical
Society, Bd. 68 [1946], S. 1573), Kp10 84V (10%
Überschuß), in der gleichen Menge absolutem Xvlol zutropfen.
Nach lOstündigem Kochen wird abgekühlt und durch Zugabe von 15 g Ammoniumchlorid das überschüssige
Natriumamid zersetzt. Man schüttelt die Reaktionslösung mehrmals mit insgesamt dem gleichen
Volumen Wasser aus und engt sie im Vakuum bei 70° ein. Man digeriert den Rückstand in der Kälte mit der dreifachen
Menge Petroläther (Kp760 40 bis 60°), dekantiert
den Petroläther vom unverbrauchten Phenthiazin ab und "verj'agt'däs Lösungsmittel bei gewöhnlichem Druck auf
dem Dampfbad.
Der Rückstand wird im Hochvakuum im Wurstkolben destilliert, wobei die unter einem Druck von 0,05 mm
Quecksilbersäule zwischen 190 und 200° übergehende Fraktion aufgefangen wird. Das analysenreine
10-{2'- [N-Methyl-piperidyl- (2")] -äthyl- (1')} - phenthiazin
hat den F. 95 bis 97° und den Kp0l05 194 bis 196°.
C20H24N2S:
Berechnet. ..C = 74,03, H = 7,45, N = 8,63%;
gefunden. ...C = 74,22, H = 7,23, N = 8,75%.
gefunden. ...C = 74,22, H = 7,23, N = 8,75%.
,..Zur Darstellung des Hydrochlorids löst man die. freie
Base in der zehnfachen Menge absolutem Alkohol und versetzt mit 25%iger alkoholischer Salzsäure, bis die
Lösung gegen Kongo sauer reagiert, wonach sich das Hydrochlorid allmählich kristallin abscheidet. Das
analysenreine Hydrochlorid schmilzt bei 166 bis 168°.
C20H24N2S-HCl:
Berechnet. ..C = 66,55, H = 7,14, N = 7,76%;
gefunden ...C = 66,41, H = 6,95, N = 7,94%.
gefunden ...C = 66,41, H = 6,95, N = 7,94%.
3-Chlor-10-{2'-[N-Methyl-piperidyl-(2")]-äthyl-(l ')}-phenthiazin
232,5 g 3-Chlor-phenthiazin (P. Charpentier,
P. Gailliot, R.Jacob, J. Gaudschonund P. Buisson, Comptes rendus hebdomadaires des Seances de l'Acadomie
des sciences, Bd. 59 [1952], S. 60), F. 199 bis 201°, werden in der vierfachen Menge absolutem Xylol gelöst und unter
Rühren mit 46,8 g Natriumamid (20% Überschuß) 2V2 Stunden unter Rückfluß zum Sieden erhitzt. Ohne das
Erhitzen zu unterbrechen, läßt man innerhalb 2 Stunden eine Lösung von 177,6 g 2-[N-Methyl-piperidyl-(2')]-1-chlor-äthan
(T.R. Norton, R.A. Seibert, A.A. Benson und F. W. Bergstrom, Journal of the American
Chemical Society, Bd. 68 [1946], S. 1573), 10% Überschuß, in der gleichen Menge absolutem Xylol zutropfen.
Nach lOstündigem Rühren wird abgekühlt und durch Zugabe von 15 g Ammoniumchlorid das überschüssige
Natriumamid zersetzt. Man schüttelt die Reaktionslösung mehrmals mit insgesamt dem gleichen Volumen Wasser
aus und engt sie im Vakuum bei 70° ein. Man digeriert den Rückstand in der Kälte mit der dreifachen Menge Petroläther
(Kp760 40 bis 60°), dekantiert den Petroläther vom unverbrauchten 3-Chlor-phenthiazin ab und verjagt das
Lösungsmittel bei gewöhnlichem Druck auf dem Dampfbad.
Der Rückstand wird im Hochvakuum im Wurstkolben destilliert, wobei die unter einem Druck von 0,05 mm
Quecksilbersäule zwischen 200 und 220° übergehende Fraktion aufgefangen wird. Das analysenreine 3-Chlor-10-{2'-[N-Methyl-piperidyl-(2")]-äthyl-(l»phenthiazin
hat den Kp0,05 206 bis 211°.
C2OH23N2SCl:
. C = 66,92, H = 6,46%;
. C = 66,97, H = 6,45%.
. C = 66,97, H = 6,45%.
Zur Darstellung des Hydrochlorids löst man die freie Base in der zehnfachen Menge absolutem Alkohol und versetzt mit 25%iger alkoholischer Salzsäure, bis die Lösung
gegen Kongo sauer reagiert, wonach sich das Hydrochlorid allmählich kristallin abscheidet. Das analysenreine
Hydrochlorid schmilzt bei 213 bis 215°.
C20H23N2SCl-HCl:
Berechnet. ..C = 60,75, H = 6,12, N = 7,08%;
gefunden ...C = 60,80, H = 6,24,- N =7,05%,
gefunden ...C = 60,80, H = 6,24,- N =7,05%,
3-Brom-10-{2'-[N-Methylpiperidyl-(2")]-äthyl-(l'))-phenthiazin
278,17 g 3-Brom-phenthiazin (F. 199 bis 201 °) werden in der vierfachen Menge absolutem Xylol gelöst und mit
46,8 g Natriumamid (20% Überschuß) unter Rühren 21Z2 Stunden unter Rückfluß zum Sieden erhitzt. Ohne das
Erhitzen zu unterbrechen, läßt man innerhalb 2 Stunden eine Lösung von 177,6 g 2-[N-Methyl-piperidyl-(2')]-1-chlor-äthan
(T.R. Norton, R.A. Seibert, A.A. Benson und F. W. Bergstrom, Journal of the Amerir
can Chemical Society, Bd. 68 [1946], S. 1573), 10% Überschuß, in der gleichen Menge absolutem Xylol zutropfen.
Nach lOstündigem Kochen wird abgekühlt und durch Zugabe von 15 g Ammoniumchlorid das überschüssige
Natriumamid zersetzt. Man schüttelt die Reaktionslösung mehrmals mit insgesamt dem gleichen
Volumen Wasser aus und engt sie im Vakuum bei 70° ein. Man digeriert den Rückstand in der Kälte mit der dreifachen
Menge Petroläther (Kp760 40 bis 60°), dekantiert
den Petroläther vom unverbrauchten 3-Brom-phenthiazin ab und verjagt das Lösungsmittel bei gewöhnlichem Druck
auf dem Dampfbad.
Der Rückstand wird im Hochvakuum im Wurstkolben destilliert, wobei die unter einem Druck von 0,05 mm
Quecksilbersäule zwischen 210 und 230° übergehende Fraktion aufgefangen wird. Das analysenreine 3-Brom-10-{2'-[N-Methyl-piperidyl-(2")]-äthyl-(l')}-phenthiazin
hat den Kp0107 216 bis 218°.
C20H23N2SBr:
Berechnet. ..C = 59,55, H = 5,75%;
gefunden ...C = 59,88, H = 5,72%.
gefunden ...C = 59,88, H = 5,72%.
Zur Darstellung des Hydrochlorids löst man die freie Base in der zehnfachen Menge absolutem Alkohol und
versetzt mit 25%iger alkoholischer Salzsäure, bis die Lösung gegen Kongo sauer reagiert, wonach sicli das
Hydrochlorid allmählich kristallin abscheidet. Das analysenreine Hydrochlorid schmilzt bei 218 bis 220°.
C20H23N2SBr-HCl:
Berechnet... C = 54,61, H = 5,50%;
gefunden ...C = 54,96, H = 5,60 %.
Berechnet... C = 54,61, H = 5,50%;
gefunden ...C = 54,96, H = 5,60 %.
l-Chlor-10-{2'-[N-methyl-piperidyl-2")]-äthyl-(1')
}-phenthiazin
232,5 g 1 - Chlor - phenthiazin (P. Charpentier, P. Gailliot, R. Jacob, Y. Gaudschon und P. Buisson,
Comptes rendus hebdomadaires des Seances de l'Academie des sciences, Bd. 59 (1952), S. 60), F. 116 bis 117°, werden
in 875 ecm absolutem Xylol gelöst und unter Rühren mit 46,8 g Natriumamid (20% Überschuß) 2x/2 Stunden lang
unter Rückfluß zum Sieden erhitzt. Ohne das Erhitzen zu unterbrechen, läßt man innerhalb 2 Stunden eine
Lösung von 177,6 g 2-[N-Methyl-piperidyl-(2')]-l-chloräthan, Kp110 84° (10% Überschuß), in 175 ecm absolutem
Xylol zutropfen. Nach lOstündigem Rühren wird abgekühlt
und durch Zugabe von 15 g Ammoniumchlorid das überschüssige Natriumamid zersetzt. Man schüttelt die
Reaktionslösung dreimal mit je 250 ecm Wasser aus und
engt sie im Vakuum bei 70° Badtemperatur ein. Der Rückstand wird bei Zimmertemperatur zwecks Entfernung
des 1-Chlor-phenthiazins mit etwa 2 bis 2,5 1 Petroläther gerührt und durch einen Talkfilter filtriert.
Der Petrolätherauszug wird im Vakuum eingeengt und der Rückstand im Hochvakuum im Wurstkolben destilliert,
wobei die unter einem Druck von 0,05 mm Quecksilbersäule
zwischen 210 und 230° übergehende Fraktion aufgefangen wird.
Das analysenreine l-Chlor'-lQ-{2,'-[N-methyl-piperidyl-(2")]-äthyl-(l')}-phenthiazin
hat den Kpo,O7 227°.
Zur Darstellung des Hydrochlorids löst man 188,5 g der Base in 310 ecm absolutem Äthanol und versetzt mit 25%iger äthänolischer Salzsäure, bis die Lösung kongosauer reagiert. Nach Zugabe von 600 ecm Äther läßt man das Gemisch 12 Stunden in der Kälte stehen und filtriert *o dann ab. Das analysenreine .Hydrochlorid des 1-ChIOr-IO"-{2/-[N-methyl-piperidyl-(2")3-äthyl-(i')}-pheritniazins hat den F. 195 bis 197°. . . t
Zur Darstellung des Hydrochlorids löst man 188,5 g der Base in 310 ecm absolutem Äthanol und versetzt mit 25%iger äthänolischer Salzsäure, bis die Lösung kongosauer reagiert. Nach Zugabe von 600 ecm Äther läßt man das Gemisch 12 Stunden in der Kälte stehen und filtriert *o dann ab. Das analysenreine .Hydrochlorid des 1-ChIOr-IO"-{2/-[N-methyl-piperidyl-(2")3-äthyl-(i')}-pheritniazins hat den F. 195 bis 197°. . . t
Beispiel 5 '"....-.
Di-chlor-10-{2'-[N-methyl-piperidyl-(2")j-
äthyl-(17}-phenthiazin .
Man erhitzt eine Mischung von 16,0 g Di-(m-chlorphenyl)-amin, hergestellt nachL. A. Elson und CS, Gibson (Journal of the Chemical Society, 1931, S. 301),
4,35 g Schwefelblumen und 0,2 g Jod 40 Minuten in einem Ölbad von 260°. Zum Reaktionsgemisch werden auf einmal
75 ecm Chlorbenzol zugegeben, die Mischung iÖ Minuten zum Sieden erhitzt- und heiß- abfiltriert. Das Fiitrat
wird bei Zimmertemperatur stehengelassen, wobei Dii chlor-phenthiazin auskristallisiert. Dieses wird:; abge->
nutscht, getrocknet, im Hochvakuum; bei 0,05 mm Quecksilbersäule bei 220° sublimiert und aus 60 ecm siedendem
Benzol umkristallisiert. F. 258 bis260° (Block, Blättchen); 8,35 g dieses Di-chlor-phenthiazins vom F. 258 bis 260°
(Block) werden in 40 ecm absolutem Xylol gelöst und mit
1,45 g Natriumamid (20 % Überschuß) unter Rühren 1 Stunde unter Rückfluß zum Sieden erhitzt. Ohne das
Erhitzen zu unterbrechen, läßt man innerhalb 1 Stunde eine Lösung von 5,55 g 2-[N-Methyl-piperidyl-(2')]-lrchlor-
äthan (10% Überschuß) in 6 ecm absolutem Xylol zutropfen.
Nach 15stündigem Kochen wird abgekühlt und durch Zugabe von 0,5 g Ammoniumchlorid das- überschüssige
Natriumamid zersetzt. Nach Zugabe von 50 ecm Benzol wird die Reaktionslösung dreimal mit je 30 ecm
Wasser ausgeschüttelt. Der Xylol-Benzol-Auszug wird
im Vakuum bei 70° Badtemperatur eingeengt und der Eindampfrückstand zur Entfernung von nicht umge-'
setztem Di-chlor-phenthiazin bei Zimmertemperatur mit 75 ecm Petroläther verrührt und zuletzt durch einen
Talkfilter filtriert. Nach Verdampfen des Petroläthers im Vakuum wird der Rückstand im Hochvakuum im Wurstkolben
destilliert, worauf die unter einem Druck von 0,05 mm Quecksilbersäule bei 225 bis 235° übergehende
Fraktion aufgefangen wird.
Das analysenreine Di-chlor-10-{2'-[N-methyl-piperidyl-(2")]-äthyl-(r)}-phenthiazin
siedet unter einem Druck von 0,06 mm Quecksilbersäule bei 232°.
C20H22N2SCl2 (393,38): :
Berechnet. ..C = 61,06, H = 5,64, N = 7,12%;
gefunden ... C = 61,28, H = 5,55,, N =7,06%..
gefunden ... C = 61,28, H = 5,55,, N =7,06%..
Zur Darstellung des Hydrochlorids löst man 7,8 g Base in 150 ecm absolutem Äther und versetzt mit ätherischer;
Chlorwasserstofflösung bis_ zur kongosauren Reaktion,
wonach das Hydrochlorid ausfällt. Das Hydrochlorid wird dann in 35 ecm absolutem Äthanol gelöst, die Lösung
mit 140 ecm absolutem Äther versetzt und 12 Stunden in der Kälte zum Auskristallisieren stehengelassen. Das
analysenreine Hydrochlorid des Di-chlor-10-{2'-[N-methyl-piperidyl-(2")]-äthyl-(l')}phenthiazin
hat den F. 202 bis 204° nach \Orhergehendem Sintern.
C20H22N2SCl
HCl (429,84):
Berechnet... C = 55,88, H = 5,39, N = 6,52%·
gefunden ... C = 55,81, H = 5,34, N = 6,32%.
gefunden ... C = 55,81, H = 5,34, N = 6,32%.
Di-chlor-10-{2'-[N-methyl-piperidyl-(2")]-äthyl-(l ')}-phenthiazin
stellt durch entsprechende Abänderung des Verfahrens von L. A. Elson und C. S. Gibson (Yournal of the
Chemical Society, 1931, S. 301), 8,25 g Schwefelblumen und 0,3 g Jod 45 Minuten in einem Ölbad von 170°. Nach
5 kurzem Abkühlen werden 150 ecm Chlorbenzol zugegeben, 5 Minuten aufgekocht und heiß filtriert. Aus dem Filtrat
kristallisiert nach 12stündigem Stehen in der Kälte ein Chlor-methoxy-phenthiazin aus, das nach dem Abfiltrieren
und Trocknen bei einem Druck von 0,08 mm Queck-
Man verfährt zunächst, wie im ersten Absatz von Beispiel 5 angegeben, dampft dann die Chlorbenzolmutterlauge
des Di-chlor-phenthiazins vom F. 258 bis 260° (Block) im Vakuum bei einer Badtemperatur von 80 bis
100° ein und destilliert den Rückstand im Wurstkolben,
wobei die unter einem Druck von 0,06 mm Quecksilber- io silbersäule bei 180° sublimiert wird. Durch Umkristalli-
säule bei 160 bis 210° übergehende Fraktion aufgefangen sieren aus 25 ecm Benzol erhält man die Verbindung in
wird. Man löst das Destillat, das die beiden Isomeren flachen Prismen vom F. 208 bis 210°.
enthält, in 12,5 ecm siedendem Benzol und versetzt die H)Og Chlor-methoxy-phenthiazin vom F. 208 bis 210°
nach 2stündigem Stehen bei Zimmertemperatur filtrierte werden in 55 ecm absolutem Xylol gelöst und mit 1,95 g
Lösung mit 12,5 ecm Petroläther. Nach 12stündigem 15 Natriumamid (20 % Überschuß) bei einer Ölbadtempe-
Stehen der Lösung in der Kälte kristallisiert ein Di-chlor- ratur von 170° unter Rühren 1 Stunde unter Rückfluß
phenthiazin aus, während das Stellungsisomere in Lösung erhitzt. Ohne das Erhitzen zu unterbrechen, läßt man
bleibt. innerhalb 1 Stunde eine Lösung von 8,1 g 2-[N-Methyl-
Die auskristallisierte Substanz wird abgenutscht und piperidyl-(2')]-l-chlor-äthan (20% Überschuß) in 10 ecm
aus Benzol-Petroläther (1:1) umkristallisiert. Dieses Di- 20 absolutem Xylol zutropfen. Nach 15stündigem Erhitzen
chlor-phenthiazin kristallisiert in Nädelchen vom F. 142 wird abgekühlt und durch Zugabe von 0,5 g Ammonium-
bis 144°. chlorid das überschüssige Natriumamid zersetzt. Nach
5,0g Di-chlor-phenthiazin vom F. 142 bis 144° werden in Zugabe von 50 ecm Benzol wird die Reaktionslösung drei-
25 ecm absolutem Xylol gelöst und mit 0,88 g Natrium- mal mit je 20 ecm Wasser ausgeschüttelt. D^r Xylol-
amid (20 % Überschuß) bei einer Ölbadtemperatur von as Benzol-Auszug wird im Vakuum bei 70° Badtemperatur
170° unter Rühren 1 Stunde unter Rückfluß zum Sieden eingeengt und der Eindampfrückstand zur Entfernung
erhitzt. Ohne das Erhitzen zu unterbrechen, läßt man von nicht umgesetztem Chlor-methoxy-phenthiazin mit
innerhalb 1 Stunde eine Lösung von 3,6 g 2-[N-Methyl- 200 ecm Petroläther digeriert und warm durch einen
piperidyl-(2')]-l-chlor-äthan (20% Überschuß) in 5 ecm Talkfilter filtriert. Nach Verdampfen des Petroläthers
absolutem Xylol zutropfen. Nach 15stündigem Erhitzen 30 im Vakuum wird der Eindampfrückstand im Hochvakuum
wird abgekühlt und durch Zugabe von 0,5 g Ammonium- im Wurstkolben destilliert, wobei die bei Kp0>05 220 bis
chlorid das überschüssige Natriumamid zersetzt. Nach
Zugabe von 50 ecm Benzol wird die Reaktionslösung dreimal mit je 40 ecm Wasser ausgeschüttelt. Der Xylol-Benzol-Auszug wird im Vakuum bei 70° Badtemperatur 35
eingeengt und der Eindampfrückstand zur Entfernung
Zugabe von 50 ecm Benzol wird die Reaktionslösung dreimal mit je 40 ecm Wasser ausgeschüttelt. Der Xylol-Benzol-Auszug wird im Vakuum bei 70° Badtemperatur 35
eingeengt und der Eindampfrückstand zur Entfernung
von nicht umgesetztem Di-chlor-phenthiazin bei Zimmertemperatur mit 65 ecm Petroläther verrührt und durch
einen Talkfilter nitriert. Nach Verdampfen des Petroläthers im Vakuum wird der Eindampfrückstand im Hochvakuum
im Wurstkolben destilliert, wobei die bei Kp0>08
bis 235° übergehende Fraktion aufgefangen wird.
Das analysenreine Di-chlor-10-{2'-[N-methyl-piperidyl-(2")]-äthyl-(l')}-phenthiazin
hat den Kp0>08 232 bis 233°.
C20H22N2SCl2 (393,38):
Berechnet. ..C = 61,06, H = 5,64, N = 7,12%; gefunden ... C = 61,19, H = 5,69, N = 7,44%.
Zur Darstellung des Hydrochlorids löst man 4,89 g Base
230° übergehende Fraktion aufgefangen wird. Das analysenreine Chlor-methoxy-10-{2'-[N-methyl-piperidyl-(2")]-äthyl-(l')}phenthiazin
hat den Kp0>02 225°.
C21H25N2SOCl (388,96):
CHNO Berechnet... 64,84, 6,48, 7,20, 4,11%;
gefunden ... 65,16, 6,76, 7,45, 4,28%.
Zur Darstellung des Hydrochlorids löst man 10,07 g Base in 250 ecm absolutem Äther und versetzt mit ätherischer
Chlorwasserstofflösung bis zur kongosauren Reaktion, wobei das Hydrochlorid ausfällt. Das Hydrochlorid
wird dann in 30 ecm Chloroform gelöst, mit 75 ecm Benzol versetzt und unter Schütteln zu 750 ecm eiskaltem
Petroläther gegossen und in der Kälte stehengelassen. Das Hydrochlorid ist hygroskopisch.
Das analysenreine Hydrochlorid des Chlor-methoxy-10-{2'-[N-methyl-piperidyl-(2")]-äthyl-(r)}-phenthiazins
hat
C21H25N2SOCl
Berechnet.
gefunden .
gefunden .
V2H2O (434,43):
H N
in 100 ecm absolutem Äther und versetzt mit ätherischer 50 einen unscharfen Schmelzpunkt. Die Substanz sintert ab
Chlorwasserstofflösung bis zur kongosauren Reaktion, etwa 80° und schäumt bei etwa 110° auf.
wonach das Hydrochlorid ausfällt. Das Hydrochlorid
wird in 52 ecm Chloroform gelöst, mit 35 ecm Benzol
versetzt, zu 435 ecm eiskaltem Petroläther unter Schütteln zugegeben und in der Kälte 2 Stunden lang stehen- 55
gelassen. Das Hydrochlorid ist hygroskopisch.
wonach das Hydrochlorid ausfällt. Das Hydrochlorid
wird in 52 ecm Chloroform gelöst, mit 35 ecm Benzol
versetzt, zu 435 ecm eiskaltem Petroläther unter Schütteln zugegeben und in der Kälte 2 Stunden lang stehen- 55
gelassen. Das Hydrochlorid ist hygroskopisch.
Das analysenreine Hydrochlorid des Di-chlor-10-{2'-[N-methyl-piperidyl-(2")]-äthyl-(r)}-phenthiazin
hat den
HCl-
58,06,
58,25,
58,25,
6,26,
6,06,
6,06,
6,45, 6,00,
5,52%; 5,11%.
Zersetzungspunkt
Kristallwasser.
Γ TT NSn ·
Kristallwasser.
Γ TT NSn ·
Berechnet..
gefunden ..
gefunden ..
102 bis 105° und enthält
Mol
HCl-V2H2O (438,85):
CHNO Cl
54,73, 5,52, 6,38, 1,82, 24,24%; 54,71, 5,57, 6,00, 1,85, 24,01%.
Chlor-methoxy-10-{2'-[N-methyl-piperidyl-(2")]-äthyl-(l')}-phenthiazin
Man erhitzt eine Mischung von 30,0 g (m-Chlorphenyl)-
(m-methoxyphenyl)-amin (Kp0i02 142 bis 143°), herge- 70 ratur beträgt 180°
3-Chlor-10-{2'-[N-äthyl-piperidyl-(2")]-äthyl-(l')}-phenthiazin
55,4g 3-Chlor-phenthiazin (P. Charpentier, P. Gailliot,
R. Jacob, J. Gaudschon und P. Buisson, Comptes rendus hebdomadaires des Seances de l'Academie
des sciences, Bd. 59 [1952], S. 60), F. 199 bis 201°, 14,2 g Natriumhydroxyd, fein pulverisiert, und 140 ecm Xylol
werden unter Rühren 3 Stunden am Rückflußkühler (mit Wasserabscheider) zum Sieden erhitzt. Die Ölbadtempe-
Ohne das Erhitzen zu unterbrechen, läßt man eine Lösung von 50,0 g 2-[N-äthyl-piperidyl-(2')]-l-chlor-äthan
(Beilstein, 4. Auflage, Bd. 20, S. 105), Kp10 99 bis 103°,
in 50 ecm Xylol innerhalb 21J2 Stunden zutropfen. Nach
weiteren 3 Stunden Erhitzen wird abgekühlt. Nach Zugäbe von 100 ecm Xylol wird die Reaktionslösung dreimal
mit je 250 ecm Wasser ausgeschüttelt. Die Xylollösung
wird im Vakuum bei 70° eingeengt. Man digeriert den Rückstand bei Zimmertemperatur mit insgesamt
350 ecm Petroläther (Kp760 40 bis 60°) und
filtriert durch einen Talkfilter. Zurück bleibt etwas 3 - Chlorphenthiazin. Nach Einengen der Petrolätherlösung
destilliert man den Rückstand im Hochvakuum. Nach Abtrennen eines Vorlaufes bis 200° bei einem Druck
von 0,02 mm Quecksilbersäule destilliert die Hauptfraktion bei Kp0>02 205 bis 225°.
Das analysenreine 3-Chlor-10-{2'-rN-äthyl-piperidyl-(2")]-äthyl-(l')}-phenthiazin
hat den Kp0j016 218°.
Hydrochlorid allmählich kristallin abscheidet. Das analysenreine Hydrochlorid schmilzt bei 222 bis 224°.
C21H26N2SBr-HCl (453,89):
C21H26N2SBr-HCl (453,89):
Berechnet...
gefunden ...
gefunden ...
55,57,
55,68,
55,68,
5,77,
5,53,
5,53,
6,17,
6,34,
6,34,
7,06%;
7,07%.
7,07%.
C21H25N2SCl (372,96):
Berechnet... 67,62,
gefunden ... 67,60,
gefunden ... 67,60,
H N Cl
6,76, 7,51, 9,51%; 6,63, 7,39, 9,53%.
Zur Darstellung des Hydrochloride löst man 66,0 g der
freien Base in 400 ecm absolutem Äthanol und versetzt mit so viel 25%iger äthanolischer Chlorwasserstoff lösung,
daß die Lösung kongosauer reagiert, wonach sich das Hydrochlorid allmählich kristallin abscheidet. Das
analysenreine Hydrochlorid schmilzt bei 215 bis 217°.
C21H25N2SCl · HCl (409,42):
CHN
Berechnet... 61,60, 6,40, 6,84, gefunden ... 61,48, 6,42, 6,98,
Cl
17,32%; 17,14%.
35
3-Brom-10-{2'-[N-äthyl-piperidyl-(2")]-äthyl-(l')}-phenthiazin
55,0g 3-Brom-phenthiazin (F. 199 bis 201°), 11,9g Natriumhydroxyd,
fein pulverisiert, und 140 ecm Xylol werden unter Rühren 3 Stunden am Rückflußkühler
(mit Wasserabscheider) zum Sieden erhitzt. Die Ölbadtemperatur beträgt 180°.
Ohne das Erhitzen zu unterbrechen, läßt man innerhalb 3 Stunden eine Lösung von 41,7 g 2-[N-Äthyl-piperidyl-(2')]-l-chlor-äthan
(Beilstein, 4. Auflage, Bd. 20, S. 105), Kp10 99 bis 103°, in 40 ecm Xylol zutropfen. Nach weiteren
3 Stunden Erhitzen wird abgekühlt. Nach Zugabe von 100 ecm Xylol wird die Reaktionslösung dreimal mit je
250 ecm Wasser ausgeschüttelt. Die Xylollösung wird im Vakuum bei 70° eingeengt. Man digeriert den Rückstand
bei Zimmertemperatur mit 300 ecm Petroläther (Kp760 40 bis 60°) und filtriert durch einen Talkfilter von
etwas ungelöstem 3-Brom-phenthiazin ab. Nach Einengen der klaren Petrolätherlösung destilliert man den Rückstand
im Hochvakuum. Nach Abtrennen eines Vorlaufes bis 218° bei einem Druck von 0,015 mm Quecksilbersäule
destilliert die Hauptfraktion bei Kp0>015 218 bis 230°.
Das analysenreine 3-Brom~10-{2'-[N~äthyl-piperidyl-(2")]-äthyl-(l')}-phenthiazin
hat den Kp0j016 222°.
C21H26N2SBr (417,42):
Berechnet. ..C = 60,42, H = 6,04, N = 6,71 %; gefunden ...C = 60,57, H = 5,99, N = 6,71 %. 6s
Zur Darstellung des Hydrachlorids löst man 40 g der freien Base in 240 ecm absolutem Äthanol und versetzt
mit so viel 25%iger äthanolischer Chlorwasserstoff lösung, daß die Lösung kongosauer reagiert, wonach sich das
3-Chlor-10-{2'-[piperidyl-(2")].-äthyl-(l')}-phenthiazin
80,0 g 3-Chlor-phenthiazin (F. 199 bis 20Γ), 14,7 g
Natriumamid, fein pulverisiert, und 450 ecm Xylol werden zusammen unter Rühren 2 Stunden bei 180°
Ölbadtemperatur unter Rückfluß zum Sieden erhitzt.
Ohne das Erhitzen zu unterbrechen, läßt man eine Lösung von 60,6 g2-[Piperidyl-(2')]-l-chlor-äthan (Beilstein,
4. Auflage, Bd. 20, S. 105), Kp12 84°, in 60 ecm
Xylol innerhalb 2 Stunden zutropfen. Nach weiteren 2 Stunden Erhitzen wird abgekühlt, und nach Zugabe
von 10 g Ammoniumchlorid, zwecks Zersetzung des überschüssigen Natriumamids, werden noch 100 ecm
Xylol zugegeben. Die Reaktionslösung wird dreimal mit je 500 ecm Wasser ausgeschüttelt. Die Xylollösung
wird im Vakuum bei 70° eingeengt, der Rückstand bei Zimmertemperatur mit 500 ecm Petroläther (Kp760 40
bis 60°) digeriert und durch einen Talkfilter filtriert. Es bleibt etwas 3-Chlor-phenthiazin zurück. Nach Einengen
der Petrolätherlösung wird der Rückstand im Hochvakuum destilliert. Die Hauptfraktiorg," weiche bei
Kp0>01 220 bis 240° destilliert, wird aufgefangen.
18,0 g dieser Hauptfraktion werden in 210 ecm Petroläther
(Kp760 40 bis 60°) gelöst und auf eine Säule aus
600 g Aluminiumoxyd gebracht. Das Chromatogramm wird entwickelt, indem man jeweils mit 1,5 1 Benzol
fünfzehnmal nacheinander eluiert. Die Fraktionen 2 bis 9 werden vereinigt und nach Abdampfen des Benzols in
das entsprechende Hydrochlorid verwandelt.
7,8 g an der Aluminiumoxydsäule gereinigte, ölige, hellgelbe Base werden in 25 ecm absolutem Äthanol
warm gelöst, mit 25 %iger äthanolischer Chlorwasserstofflösung bis zur kongosauren Reaktion versetzt und in
der Kälte stehengelassen. Allmählich kristallisiert das Hydrochlorid aus. Das analysenreine Hydrochlorid des
3-Chlor-lO -{2'- [piperidyl- (2")] -äthyl- (1')}- phenthiazins
schmilzt bei 190 bis 192°.
C19H21N8ClS · HCl (381,34):
C H
C H
Berechnet 59,84, 5,81,
gefunden 59,50, 5,87,
7,34,
7,68,
7,68,
Cl
18,60%;
18,28%.
18,28%.
3-Brom-10.{2'-[piperidyl-(2")]-äthyl-(l')}-phenthiazin
70,0 g 3-Brom-phenthiazin (F. 199 bis 201°), 10,8 g Natriumamid, fein pulverisiert, und 450 ecm Xylol
werden zusammen unter Rühren 2 Stunden bei 180° Ölbadtemperatur unter Rückfluß zum Sieden erhitzt.
Ohne das Erhitzen zu unterbrechen, läßt man eine Lösung von 44,5 g 2-[Piperidyl-(2')]-l-chlor-äthan (Beilstein,
4. Auflage, Bd. 20, S. 105), Kp12 84°, in 45 ecm
Xylol innerhalb 2 Stunden zutropfen. Nach weiteren 2 Stunden Erhitzen wird abgekühlt, und nach Zugabe
von 10 g Ammoniumchlorid, zwecks Zersetzung des überschüssigen Natriumamids, werden noch 100 ecm
Xylol zugegeben. Die Reaktionslösung wird dreimal mit je 250 ecm Wasser ausgeschüttelt. Die Xylollösung
wird im Vakuum bei 70° eingeengt und der Rückstand
709 510/403
warm mit- 400 ecm Petroläther (Kp760 40 bis 60°) digeriert
und durch einen Talkfilter filtriert. Es bleibt etwas
3-Brom-phenthiazin zurück. Wenn etwa die Hälfte des Petroläthers abgedampft ist, wird von einer kleinen,
schmierigen Schicht abdekantiert und dann vollständig eingedampft. Der Rückstand wird im Hochvakuum
destilliert. Die Hauptfraktion, welche bei Kp0)1 210 bis
240° destilliert, wird aufgefangen.
5,1 g dieser Hauptfraktion werden in 90 ecm Petroläther (Kp760 40 bis-60°) gelöst und an 180 g Aluminiumoxyd
chromatographiert. Das Chromatogramm wird entwickelt,- indem man jeweils mit 600 ecm Benzol
zehnmal eluiert. Die Fraktionen 2 bis 9 werden vereinigt, und nach Einengen des Benzols wird die Base
in das entsprechende Chlorhydrat verwandelt. 3,0 g der an Aluminiumoxyd gereinigten, hellgelben, öligen Base
werden in 12 ecm absolutem Alkohol warm gelöst und vorsichtig mit 25%iger alkoholischer Salzsäure bis zur
kongosauren Reaktion versetzt und in der Kälte stehengelassen. Allmählich kristallisiert das Chlorhydrat aus. Das
analysenreine Hydrochloric des 3-Brom-l 0-{2'-[piperidyl-(2")]-äthyl-(l')}-phenthiazins
schmilzt bei 206 bis 208°.
C19H21N2SBr ■ HCl (425,83):
CH N S a5
Berechnet 53,59, 5,21, 6,58, 7,53%;
gefunden 53,73, 5,28, 6,39, 7,60%.
einer eiskalten, filtrierten Lösung von 3,33 g Weinsäure in 500 ecm Essigester gegossen, wobei das Tartrat ausfällt. Das analysenreine Tartrat enthält 1 Mol Kristallwasser
und hat den Zersetzungspunkt 95° (Schaum). Es sintert ab 65°.
2 H27 N2 S Cl | • C4H6O6 · | H2O (555,09): | N | O |
C | H | 5,05, | 20,18%; | |
Berechnet | .... 56,25, | 6,36, | 4,61, | 20,03%. |
gefunden . | 56,05, | 6,38, |
3-Chlor-10-{2/-[N-iso-propyl-piperidyl-(2")]-äthyl-(l')}-phenthiazin
r-r
27,8 g 3-Chlor-phenthiazin, 7,13 g Natriumhydroxyd,*
fein pulverisiert, und 70 ecm Xylol werden unter Rühren 3 Stunden am Rückflußkühler (mit Wasserabscheider)
zum Sieden erhitzt. Die Ölbadtemperatur beträgt 180°. Ohne das Erhitzen zu unterbrechen, läßt man innerhalb
21J2 Stunden eine Lösung von 27 g 2-[N-Iso-propylpiperidyl-(2')]-l-chlor-äthan
(Kp11 89 bis 96°), das man auf analoge Weise herstellt, wie es in Beilstein, 4. Auflage,
Bd. 20, S. 105, für das entsprechende N-Äthylderivat beschrieben wird, in 30 ecm Xylol zutropfen.
Nach weiteren 2 Stunden Erhitzen wird die Reaktionslösung abgekühlt und dreimal mit je 75 ecm Wasser ausgeschüttelt.
Die Xylollösung wird im Vakuum bei 70° eingeengt. Man digeriert den Rückstand bei Zimrnertemperatur
mit insgesamt 250 ecm Petroläther (Kp760
40 bis 60°) und nitriert durch einen Talkfilter. Es bleibt etwas 3-Chlorphenthiazin zurück. Nach Einengen der
Petrolätherlösung destilliert man den Rückstand im Hochvakuum. Nach Abtrennen eines Vorlaufes bis 210°
bei einem Druck von 0,01 mm Quecksilbersäule destilüert die Hauptfraktion bei Kp0>01 210 bis 222°.
3,0 g der Hauptfraktion werden in 15 ecm Petroläther (Kp760 40 bis 60°) gelöst und an 90 g Aluminiumoxyd
chromatographiert. Das Chromatogramm wird ent-
3-Chlor-10-{2'-[N-n-propyl-piperidyl-(2")]-äthyl-(l')}-phenthiazin
36,0 g 3-Chlor-phenthiazin, 9,25 g Natriumhydroxyd, fein pulverisiert, und 95 ecm Xylol werden unter Rühren
3 Stunden am Rückflußkühler (mit Wasserabscheider) zum Sieden erhitzt. Die Ölbadtemperatur beträgt 180°.
Ohne das Erhitzen zu unterbrechen, läßt man eine Lösung von 35,0 g 2-[N-n-propyl-piperidyl-(2')]-l-chloräthan
(Kp11 106 bis 113°), welches man auf analoge Art
herstellt, wie es in Beilstein, 4. Auflage, Bd. 20, S. 105,
für das entsprechende N-Äthylderivat beschrieben wird, 40 wickelt, indem man jeweils mit 300 ecm Petroläther dreiin
35 ecm Xylol innerhalb 21J2 Stunden zutropfen. Nach mal eluiert. Die Fraktionen 1 bis 3 werden vereinigt,
35
weiteren 2 Stunden Erhitzen wird abgekühlt. Nach Zugabe von 100 ecm Xylol wird die Reaktionslösung
dreimal mit je 100 ecm Wasser ausgeschüttelt. Die Xylollösung wird im Vakuum bei 70°' eingeengt. ■ Man
digeriert den Rückstand bei 40° mit insgesamt 300 ecm Petroläther (Kp760 40 bis 60°) -und filtriert durch einen
Talkfilter. Zurück bleibt etwas 3-Chlor-phenthiazin. Nach Einengen der Petrolätherlösung destilliert man den
Rückstand im Hochvakuum. Nach Abtrennen eines Vorlaufes bis 210° bei einem Druck von 0,01 mm Quecksilbersäule
destilliert die Hauptfraktion bei Kp001 210
bis 225°.
38,0 g der Hauptfraktion werden in 280 ecm Petroläther Kp760 40 bis 60°) gelöst und an 1,2 kg Aluminiumoxyd
chromatographiert. Das Chromatogramm wird entwickelt, indem man jeweils mit 4 1 Petroläther—Benzol
(9:1) viermal eluiert.
Die Fraktionen 1 bis 3 werden vereinigt, und nach Einengen des Lösungsmittels wird die Base im Hochvakuum
nochmals destilliert.
Das analysenreine 3-Chlor-10-{2'-[N-n-propyl-piperidyl-{2")]-äthyl-(l')}-phenthiazin
hat den Kp0;01 2203.
C22H27N0SCl (386,99):
7,03, 6,97, und nach Einengen des Lösungsmittels wird die Base in
das Tartrat umgewandelt.
Zur Darstellung des Tartrates löst man 1,73 g der reinen Base in 15 ecm Essigester. Die filtrierte Lösung wird zu einer eiskalten, filtrierten Lösung von 0,67 g Weinsäure in 100 ecm Essigester gegossen, wobei das Tartrat ausfällt. Das analysenreine Tartrat enthält I1Z2MoI Kristallwasser und hat den Zersetzungspunkt 100° (Schaum). Es sintert ab 70°.
Zur Darstellung des Tartrates löst man 1,73 g der reinen Base in 15 ecm Essigester. Die filtrierte Lösung wird zu einer eiskalten, filtrierten Lösung von 0,67 g Weinsäure in 100 ecm Essigester gegossen, wobei das Tartrat ausfällt. Das analysenreine Tartrat enthält I1Z2MoI Kristallwasser und hat den Zersetzungspunkt 100° (Schaum). Es sintert ab 70°.
IV2H2O (564,10):
CHNO
55.35, 6,43, 4,97, 21,27%;
55.36, 6,04, 4,67, 21,33%
C22H27N2SCl
Berechnet
gefunden .
gefunden .
C4H0O6 ■
Berechnet "68,28,
gefunden 68,47,
N"
7,24%; 7,17%.
Zur Darstellung des Tartrates löst man 8,6 g der reinen
3-Chlor-10-{2'-[N-n-butyl-piperidyl-(2")]-äthyl-(l')}-phenthiazin
26,7 g 3-Chlor-phenthiazin, 6,86 g Natriumhydroxyd, fein pulverisiert, und 65 ecm Xylol werden unter Rühren
am Rückflußkühler (mit Wasserabscheider) zum Sieden erhitzt. Die Ölbadtemperatur beträgt 180°.
Ohne das Erhitzen zu unterbrechen, läßt man eine Lösung von27,9g2-[N-n-butyl-piperidyl-(2')]-l-chloräthan
(Kpo,g. 62 bis 68°), welches man auf analoge Weise
herstellt, wie es in Beilstein, 4. Auflage, Bd. 20, S. 105, für das entsprechende N-Äthylderivat beschrieben
Base in 75 ecm Essigester. Die filtrierte Lösung wird zu 70 wird, in 30 ecm Xylol innerhalb 2V2 Stunden zutropfen,
Nach weiteren 2 Stunden wird abgekühlt. Nach Zugabe von 100 ecm Xylol wird die Reaktionslösung dreimal
mit je 100 ecm Wasser ausgeschüttelt. Die Xylollösung wird nun mit insgesamt 300 ecm 1,5 η-Essigsäure ausgezogen.
Der Essigsäureauszug wird mit lOO ecm konzentrierter
Natronlauge phenolphthaleinalkalisch gestellt und die ausgeschiedene Base mit insgesamt 250 ecm
Äther extrahiert. Der Ätherauszug wird über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und eingeengt. Der Rückstand
wird im Hochvakuum destilliert. Zuerst wird ein Vorlauf ίο
bis Kp0101 215° abgetrennt, und die Hauptfraktion,
welche bei Kp0)01 215 bis 235° destilliert, wird aufgefangen.
8,43 g der Hauptfraktion werden in 40 ecm Petroläther
Kp760 40 bis 60°) gelöst und an 300 g Aluminiumoxyd
chromatographiert. Das Chromatogramm wird entwickelt, indem man jeweils mit 1 1 Petroläther viermal eluiert.
Die Fraktionen 1 bis 4 werden vereinigt, und nach Einengen des Lösungsmittels wird die Base im Hochvakuum
nochmals destilliert. Das analysenreine 3-Chlor-10-{2'- ao [N-n-butyl-piperidyl-(2")]-äthyl-(r)}-phenthiazin hat den
KPo,ol 225°.
Aus den in der Tabelle angegebenen Daten geht der Wirkungsunterschied zwischen Substanzen I und II, die
zu vergleichen waren, deutlich hervor. II besitzt eine eineinhalb- bis zweimal stärkere adrenolytische und
narkosepotenzierende und eine dreimal stärkere temperätursenkende Wirkung als I. I zeigt indessen einen doppelt
so starken histaminhemmenden Effekt wie II und muß infolgedessen als typisches Antihistaminikum angesehen
werden. II zeichnet sich durch die für Neuroplegika charakteristische adrenalinhemmende, narkosepotenzierende
und temperatursenkende Wirkung aus. Diese Eigenschaften werden durch Eintritt von Chlor (III)
oder Brom (IV) in Stellung 3 des Phenothiazingerüstes erheblich verstärkt.
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zur Herstellung von Phenthiazinderivaten der allgemeinen Formel
C23H29N2SCl (401,01): H N Cl C 7,29, 6,99, 8,84%; Berechnet 68,88, 7,35, 6,67, 8,43 o/o. gefunden . 68,72, Zur Darstellung des Tartrates löst man 6,8 g der reinen Base in 50 ecm Essigester. Diese filtrierte Lösung wird zu einer eiskalten, filtrierten Lösung von 2,54 g Weinsäure in 380 ecm Essigester gegossen, wobei das Tartrat ausfällt.Das analysenreine Tartrat enthält 2 Mol Kristallwasser und hat den Zersetzungspunkt 85° (Schaum). Es sintert ab 60°.35C23H2N2SClC4H6O6 ■ 2 H2O (587,13):Berechnet N = 4,77, 0=21,80%;gefunden N= 4,89, O = 21,97%.Folgende Substanzen wurden im pharmakologischen Versuch miteinander verglichen:I N-(/?-Piperidino-äthyl)-phenthiazin-hydrochlorid(deutsches Patent 833650),
II 10-{2'-[N-Methyl-piperidyl-(2")]-äthyl-(l')}-phenthiazin-tartrat,III 3-Chlor-10-{Z-[N-methyl-piperidyl-(2")]-äthyl-(l')}-phenthiazin-hydrochlorid,IV 3-Brom-10-{2'-[N-methyl-piperidyl-(2")]-äthyl-(l')}-'phenthiazin-hydrochlorid.Bestimmt wurden die Adrenalinhemmung an der isolierten Samenblase des Meerschweinchens, die Histaminhemmung am isolierten Dünndarm, die Narkosepotenzierung bei der Maus, d. h. die effektive Dosis in mg/kg i. v., die bei Verabreichung unterschwelliger Pentothaldosen bei mindestens 50% der Versuchtiere zur Narkose führt (ED 50), und die Temperatursenkung bei der Ratte (Schwellendosis in mg/kg i. v.).Folgende Tabelle zeigt die Resultate:60Relativer Wert Histamin Narkose- Temperatur der Hemmung von (III = 100) potenzierung senkung, 210 (ED50, mg/kg) Schwellen Adrenalin 110 dosis (III = 100) 100 15,0 mg/kg I 16 60 7,5 15,0 II 22 3,0 5,0 III 100 2,5 2,0 IV 130 2,0 in der R1, R2, R3 und R4 ein Wasserstoff-, Chlor- oder Bromatom oder eine CH3-, OH- oder OCH3-Gruppe und R6 ein Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 C-Atomen bedeuten, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Phenthiazinderivat der allgemeinen FormelR1,JK v V ΛNHin der R1, R2, R3 und R4 die obige Bedeutung besitzen, mit einem 2-[Piperidyl-(2')-l-halogen-äthan der allgemeinen FormelCH5CHn CHpCH, CH-CH5,-CHoXIIIin der R5. die obige Bedeutung hat und X für ein Halogenatom steht, kondensiert.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 833 650.© 709 510/403 5.
Applications Claiming Priority (2)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
CH433138X | 1954-07-23 | ||
CH335670X | 1954-11-05 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1008737B true DE1008737B (de) | 1957-05-23 |
Family
ID=25736748
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DES44830A Pending DE1008737B (de) | 1954-07-23 | 1955-07-21 | Verfahren zur Herstellung von Phenthiazinderivaten |
Country Status (6)
Country | Link |
---|---|
BE (2) | BE540044A (de) |
CH (3) | CH334138A (de) |
DE (1) | DE1008737B (de) |
FR (1) | FR1161368A (de) |
GB (2) | GB775279A (de) |
NL (2) | NL95120C (de) |
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1134078B (de) * | 1957-07-31 | 1962-08-02 | Sandoz Ag | Verfahren zur Herstellung von optisch aktiven, in 3-Stellung durch schwefelhaltige Gruppen substituierten Phenthiazinderivaten |
DE1181223B (de) * | 1962-07-14 | 1964-11-12 | Dresden Arzneimittel | Verfahren zur technischen Herstellung von Phenthiazinbasen |
Families Citing this family (4)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
BE569606A (de) * | 1957-07-31 | |||
US2945031A (en) * | 1958-10-13 | 1960-07-12 | Smith Kline French Lab | Methylenedioxy substituted phenothiazines |
NL244514A (de) * | 1958-10-21 | |||
US9198916B1 (en) * | 2014-05-27 | 2015-12-01 | B&G Partners, Llc | Compounds and methods for treating tumors |
Citations (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE833650C (de) * | 1947-03-14 | 1952-03-10 | Rhone Poulenc Sa | Verfahren zur Herstellung von Derivaten des Phenthiazins |
-
0
- BE BE542588D patent/BE542588A/xx unknown
- NL NL95095D patent/NL95095C/xx active
- BE BE540044D patent/BE540044A/xx unknown
- NL NL95120D patent/NL95120C/xx active
-
1954
- 1954-07-23 CH CH334138D patent/CH334138A/de unknown
- 1954-11-05 CH CH335670D patent/CH335670A/de unknown
-
1955
- 1955-07-20 GB GB21040/55A patent/GB775279A/en not_active Expired
- 1955-07-21 DE DES44830A patent/DE1008737B/de active Pending
- 1955-07-22 FR FR1161368D patent/FR1161368A/fr not_active Expired
- 1955-09-23 CH CH344725D patent/CH344725A/de unknown
- 1955-11-01 GB GB31248/55A patent/GB775280A/en not_active Expired
Patent Citations (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE833650C (de) * | 1947-03-14 | 1952-03-10 | Rhone Poulenc Sa | Verfahren zur Herstellung von Derivaten des Phenthiazins |
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1134078B (de) * | 1957-07-31 | 1962-08-02 | Sandoz Ag | Verfahren zur Herstellung von optisch aktiven, in 3-Stellung durch schwefelhaltige Gruppen substituierten Phenthiazinderivaten |
DE1181223B (de) * | 1962-07-14 | 1964-11-12 | Dresden Arzneimittel | Verfahren zur technischen Herstellung von Phenthiazinbasen |
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
NL95095C (de) | |
BE540044A (de) | |
CH344725A (de) | 1960-02-29 |
BE542588A (de) | |
FR1161368A (fr) | 1958-08-28 |
GB775279A (en) | 1957-05-22 |
CH335670A (de) | 1959-01-31 |
CH334138A (de) | 1958-11-15 |
GB775280A (en) | 1957-05-22 |
NL95120C (de) |
Similar Documents
Publication | Publication Date | Title |
---|---|---|
AT363096B (de) | Verfahren zur herstellung von neuen phthalazinderivaten und deren salzen | |
DD202715A5 (de) | Verfahren zur herstellung von substituierten derivaten des pyridazin | |
DE2238504B2 (de) | l-Phenoxy-3-alkylaminopropan-2-ol -Derivate | |
DE2006978C3 (de) | N- [l-(3-Trifluonnetnyl-phenyl)-propyl-(2)] -glycinderivate, Verfahren zu ihrer Herstellung und diese enthaltende Arzneimittel | |
DE1913199B2 (de) | Mannichbasen aus alpha-Tetralon bzw. dessen Derivaten und Arylalkylaminen und deren Salze | |
DE2446758B2 (de) | 2-(2-Fluor-6-trifluormethylphenylaminoMmidazolidin, dessen Säureadditionssalze, Verfahren zur Herstellung dieser Verbindungen und deren Verwendung bei der Bekämpfung der Hypertonie | |
DE1008737B (de) | Verfahren zur Herstellung von Phenthiazinderivaten | |
DE1940566C3 (de) | 1- (2-Nitrilophenoxy)-2-hydroxy-3äthylaminopropan, Verfahren zu dessen Herstellung und dieses enthaltende Arzneimittel | |
DE1212090B (de) | Verfahren zur Herstellung von 10-(Piperazinopropyl)-3-trifluormethyl-phenothiazinverbindungen und ihren Salzen | |
DE2724478C2 (de) | 5,11-Dihydro-6H-pyrido[2,3-b][1,4]benzodiazepin-6-on-derivate, Verfahren zu ihrer Herstellung und diese Verbindungen enthaltende Arzneimittel | |
DE2107871C3 (de) | ||
WO2002022578A1 (de) | (2-azabicyclo[2.2.1]hept-7-yl)methanol-derivate als nikotinische acetylcholinrezeptor agonisten | |
DE2717001A1 (de) | Arzneimittel mit antithrombotischer wirkung | |
DE69615845T2 (de) | Polycyclische alkaloid-derivate als nmda-rezeptor-antagonisten | |
DD209457A5 (de) | Verfahren zur herstellung von 4-piperazinyl-4-phenyl-chinazolin-derivaten | |
DE2528194C2 (de) | Benzhydryloxyäthylamin-Derivate, deren Salze, Verfahren zur Herstellung derselben und solche enthaltende Arzneimittel | |
DE68905799T2 (de) | (+)1-[(3,4,5-Trimethoxy)benzyloxymethyl]-1-phenyl-N,N-dimethyl-n-propylamine, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre therapeutische Verwendung. | |
DE2257397C3 (de) | Decahydrochinolinolderivate, deren Salze, Verfahren zu deren Herstellung und diese enthaltende pharmazeutische Zusammensetzungen | |
DE1645901C3 (de) | gamma-(4-Alkylp!peridino)-p-fluorbutyrophenone und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
DE2949971C2 (de) | 2-Phenylamino-2-imidazolin-Derivate mit besonderen therapeutischen Eigenschaften, Verfahren zu ihrer Herstellung und Arzneimittel mit einem Gehalt dieser Verbindungen | |
DE1951614C3 (de) | Substituierte Benzylalkohol, deren physiologisch verträgliche Salze, Verfahren zu ihrer Herstellung und diese enthaltende Arzneimittel | |
DE1793590C3 (de) | N-Cyclopropyl-N-propargyl- 1-aminoindan, dessen Salze und Arzneimittel auf dieser Grundlage. Ausscheidung aus': 1443403 | |
DE1012916B (de) | Verfahren zur Herstellung von in 10-Stellung basisch substituierten Phenthiazinderivaten | |
DE2031360A1 (de) | Neue cyclische Verbindungen und Ver fahren zu ihrer Herstellung | |
EP0049494A1 (de) | Ester von 7-Hydroxylalkyl-1,3-dimethylxanthinen, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung als lipidsenkende Mittel |