DE1003026B - Durch Selbstklebung verschliessbarer Briefumschlag od. dgl. - Google Patents
Durch Selbstklebung verschliessbarer Briefumschlag od. dgl.Info
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Description
- Durch Selbstklebung verschließbarer Briefumschlag od. dgl.
- Während früher für das Versehließen von Briefumschlägen,Papierbeutelnod.dg!.Klebstoffe bernutzt wurden, die erst durch Anfeuchten für das Verschließen gebrauchsfähig gemacht werden mußten, sind in neuerer Zeit auch bereits Briefumschläge bekannt, die durch Selbstklebung verschlossen werden.
- Ein bekannter Briefumschlag dieser Art weist in der üblichen Weise eine Verschlußklappe auf, die mit einem Klebestreifen versehen ist. Der zweite Klebestreifen ist auf der Außenseite des Umschlages so angebracht, daß die Klappe beim Verschließen auf ihn zu liegen kommt. Da eine Berührung der beiden Klebestreifen vor dem Verschließen des Umschlages mcht stattnnden darf, wird der Umschlag mit noch zurückliegender Verschlußklappe geliefert ; die Klappe wird erst beim VerschHeßen des Umschlages umgeknickt.
- Um eine gegenseitige Berührung der Selbstklebestreifen auszuschließen und zugleich sicherzustellen, daß die Klebestreifen nicht durch Staub od. dgl. unbrauchbar werden, ist es auch bereits bekannt, die Klebestreifen durch besondere Schutzstreifen abzudecken bzw voneinander zu trennen.
- Solche zusätzlichen Schutzstreifen werden bei einem anderen bekannten Briefumschlag dadurch vermieden, daß ein besonderes Brieffutter vor Benutzung des Briefumschlages zugleich als die Klebestreifen trennender Schutzstreifen benutzt wird. Das Brieffutter ragt vor Benutzung des Umschlages etwas aus diesem heraus, und ein umgeknickter Streifen des Futters liegt zwischen den beiden Klebestreifen. Wird der Briefumschlag gefüllt, so wird' dabei das Brieffutter tiefer in den Umschlag hineingeschoben und so der vorher zwischen den Klebestreifen befindliche Futterstreifen entfernt, so daß der Briefumschlag verschlossen werden kann.
- Díe bekannten Briefumschläge machen es notwendig, daß nach dem Füllen des Briefumschlages die beiden Klebestreifen fest aufeinandergepreßt werden, was als zusätzlicher Arbeitsvorgang, besonders wenn eine große Anzahl von Briefen wrsc'hlossen werden muß, viel Zeit erfordert.
- Die Erfindung bezieht sich auf einen durch Selbstklebung verschließbaren Briefumschlag od. dgl., bei dem die Klebestreifen bis zur Benutzung durch Schutzstreifen abgedeckt sind. Ihr lliegt die Aufgabe zugrunde, den Briefumschlag durch besondere Anordnung der Klebestreifen und besondere Ausbildung der Schutzstreifen so zu gestalten, daß bei der Entfernung der Schutzstreifen ein selbsttätiges Aufeinan, derhaften der Klebestreifen eintritt, ohne daß noch eine besondere Anpressung erforderlich ist. Diese vorteilhafte Wirkung wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß auf die im Inneren des Umschlages an den Rändiern der eiime seiner Kanten bildenden Einstecköffnung vorgesehenen Klebestreifen ein V-förmig geknickter, an seinem Knick mit einer Handhabe für seine Entfernung versehener Schutzstreifen so aufgebracht ist, daß sich sein Knick und' die Handhabe an der einen an die Einsteköffnung angrenzenden Kante befinden.
- Bei Ventilsäcken aus Papier ist es bereits bekannt. den Füllkanal im Innern mit einer Selbstklebeschicht zu versehen und ein vorzeitiges Verschließen durch einen eingelegten Schutzstreifen oder einen eingelegten Papierscblauch zu verhindern. Dieses bei Ventilsäcken bekannte Prinzip wird bei der Erfindung in andersartiger Form, unter Verwendung eines in der angegebenen Weise ausgeführten Schutzstreifens, für das Verschließen von Briefumschlägen angewandt.
- Um die Entfernung des Schu5tzstreifens beim Verschließen des Briefumschlages zu erreichen, wird dieser vorteilhaft so ausgeführt, daß die zweite an die Einstecköffnung angrenzende Kante einen von der Einstecköffnung ausgehenden Schlitz von einer der Breite der Klebestreifen entsprechenden Länge aufweist. Die Handhabe des Schutzstreifens kann vorteilhaft als Schlaufe durch W-förmige Knickung des Schutzstreifens gebildet sein. Das Erfassen der Handhabe bzw. Schlaufe kann dadurch erleichtert werden, daß die Klebestreifen sich nicht ganz bis zu der dem Knick des Schutzstreifens benachbarten Kante des Umschlages erstrecken.
- Die Erfindung sei an Hand der Zeichnung, in der ein Briefumschlag als Ausführungsbeispiel dargestellt ist, näher erläutert.
- Fig.lzeigteinStanzmusterfüreinenBriefumschlag, und zwar von der Innenseite gesehen, während Fig. 2 don fertigen Umschlag in perspektivischer Darstellung mit für das Einschieben des Briefes geöffneter Einstecköffnung wiedergibt Das Stanzmuster nach Fig. 1 besteht im wesentlichen aus einem rechteckigen Papuer 1, das durch einen Falz 2 in zwei gleiche Hälften unterteilt ist.
- An der einen Hälfte sind zwei Umschlagstreifen 3 und 4 vorgesehen ; die entsprechenden Falze sind mit 5 und 6 bezeichnet. Der Straifen 4 reicht nicht ganz bis zu dem Falz 2. Der obere Rand des Rechteckes 1 ist in n dem in der Zeichnung durch Schraffur hervorgehobenen Teil mit einer Trockenstoffgummierung versehen. Zum Schutz der Klebstoffflächen vor dem Gebrauch ist auf diese ein Schutzstreifen 7 aufgeklebt, der im Bereich des Falzes 2 eine Schlaufe 8 als Handhabe fiir das spätere Abrsißen aufweist.
- Durch Falzen des Stanzmusters 1 an der Falzlinie 2 und durch Verkleben der Umschlagstreifen 3 un, 4 mit der Außenseite der herübergeklappten Hälfte entsteht der in Fig. 2 dargestellte Briefumschlag. Dadurch, daß der Streifen 4 nicht ganz bis zu dem Falz 2 reicht, ergibt sicxh nahe der Falzkante 2 bei dem fertigen UmschLag eine kleine OfF-nung, in die leicht mit einem Brieföffner hineingefahren werden kann, wenn der Briefumschlag später geöffnet werden soll.
- Nach dem Einschieben des Briefes in den Umschlag wird dieser durch Abreißen des Schutzstreifens7verschlossen. Zu diesem Zweck wird die Schlaufe 8 des Streifens 7 mit der einen Hand und der Briefumschlag nahe der Falzkante 2 mit der anderen Hand erfaBt. Sodann wird die Schlaufe 8. ähnlich wie der Schieber eines Reißverschlusses, in Richtung der Länge der Einstecköffnung gezogen.
- Dabei werden die beiden Hälften des Schutzstreifens 7 von den Klebeflächen abgezogen. Dadurch, daß das Lösen des Schutzstreifens 7 van den Klebstoffflächen einen gewissen Zug erfordert, ergibt sich, daß die mit Klebstoff versehenen Flachen sich unmittelbar hinter dem sich lösenden Schutzstreifen 7 mit einem gewissen Druck zusammenpressen. Es tritt also selbsttätig ein Aufeinanderpressen der beiden Klebeflächen beim Abreißen des Schutzstreifens 7 ein, so daß ein zusätzliches Aufeinanderpressen nach dem Albreißen des Schutzstreifens 7 nicht erforderlich ist.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE : 1. Durch Selbstklebung verschließbarer Briefumschlag od. dgl., bei dem die Klebestreifen bis zur Benutzung durch Schutzstreifen abgedeckt sind, dadurch gekennzeichnet, daß auf die im Inneren des Umschlages an den Rändern der eine seiner Kanten bildenden Einstecköffnung vorgesehenen Klebestreifen ein V-förmig geknickter, an seinem Knick mit einer Handhabe (8) für seine Entfernung versehensr Schutzstreifen (7) so aufgebracht ist, daß sic'h sein Knick und die Handhabe an der einen an die Einstecköffnung angrenzenden Kante befinden.
- 2. Briefumschlag od. dgl. nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die andere an die Einstecköffnung angrenzende Kante einen von der Einstecköffnung ausgehenden Schlitz von einer der Breite der Klebestreifen entsprechenden Länge aufweise.
- 3. Briefumschlag od. dgl. nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Handhabe (8) des Schutzstreifens (7) aus einer durch W-förmige Knickung des Streifens gebildeten Schlaufe (8) besteht.
- 4. Briefumschlag od. dgl. nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Klebestreifen sich nicht ganz bis zu der dem Knick des Schutzstreifens benachbarten Kante des Umschlages erstrecken.In Betracht gezogene Druckschriften : Deutsche Patentschriften Nr. 622 919, 635 265, 835 391, 632 804.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEW14666A DE1003026B (de) | 1954-08-16 | 1954-08-16 | Durch Selbstklebung verschliessbarer Briefumschlag od. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
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---|---|---|---|
DEW14666A DE1003026B (de) | 1954-08-16 | 1954-08-16 | Durch Selbstklebung verschliessbarer Briefumschlag od. dgl. |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
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DE1003026B true DE1003026B (de) | 1957-02-21 |
Family
ID=7595337
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEW14666A Pending DE1003026B (de) | 1954-08-16 | 1954-08-16 | Durch Selbstklebung verschliessbarer Briefumschlag od. dgl. |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1003026B (de) |
Citations (4)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE622919C (de) * | 1934-11-09 | 1936-01-25 | Max Krause Fa | Briefumschlaege o. dgl. mit Seidenpapier oder aehnlicher Fuetterung und Trockenklebstoffverschluss |
DE632804C (de) * | 1936-07-14 | Emmy Juenemann Geb Hecht | Ventilsack | |
DE635265C (de) * | 1935-01-27 | 1936-09-14 | Jagenberg Werke Ag | Vorrichtung zum stellenweisen Auftragen von Klebstoff o. dgl. auf Werkstuecke aus Papier, Karton, Pappe oder aehnlichem Werkstoff |
DE835391C (de) * | 1950-05-04 | 1952-03-31 | Ruhrchemie Ag | Ventilsack |
-
1954
- 1954-08-16 DE DEW14666A patent/DE1003026B/de active Pending
Patent Citations (4)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE632804C (de) * | 1936-07-14 | Emmy Juenemann Geb Hecht | Ventilsack | |
DE622919C (de) * | 1934-11-09 | 1936-01-25 | Max Krause Fa | Briefumschlaege o. dgl. mit Seidenpapier oder aehnlicher Fuetterung und Trockenklebstoffverschluss |
DE635265C (de) * | 1935-01-27 | 1936-09-14 | Jagenberg Werke Ag | Vorrichtung zum stellenweisen Auftragen von Klebstoff o. dgl. auf Werkstuecke aus Papier, Karton, Pappe oder aehnlichem Werkstoff |
DE835391C (de) * | 1950-05-04 | 1952-03-31 | Ruhrchemie Ag | Ventilsack |
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