DE1002865B - Mit einem becherfoermigen Laeufer ausgeruesteter Elektromotor - Google Patents
Mit einem becherfoermigen Laeufer ausgeruesteter ElektromotorInfo
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- DE1002865B DE1002865B DES32380A DES0032380A DE1002865B DE 1002865 B DE1002865 B DE 1002865B DE S32380 A DES32380 A DE S32380A DE S0032380 A DES0032380 A DE S0032380A DE 1002865 B DE1002865 B DE 1002865B
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K17/00—Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
- H02K17/02—Asynchronous induction motors
- H02K17/16—Asynchronous induction motors having rotors with internally short-circuited windings, e.g. cage rotors
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Description
- Mit einem becherförmigen Läufer ausgerüsteter Elektromotor Die Erfindung bezieht sich auf Elektromotoren und Generatoren und will einen verbesserten Motor bzw. Generator mit kleinem Trägheitsmoment schaffen.
- Es ist ein Elektromotor bekannt, bei dem zwischen einem inneren und einem äußeren aktiven Ständerteil ein becherförmiger Läufer angeordnet ist, dessen einer Gehäusedeckel einen in die Bohrung des äußeren Ständerteiles eingreifenden, vom inneren Ständerteil umgebenen und diesen tragenden hohlen Zapfen aufweist. Bei dieser bekannten Ausführung ist die Läuferwelle in je einem Lager der gegenüberliegenden Gehäusedeckel gelagert.
- Demgegenüber sind bei einem Elektromotor oder Generator der vorgekennzeichneten Art gemäß der Erfindung der Gehäusedeckel und der Zapfen so ausgebildet, daß sie bereits vor dem Einbau in den Motor zusammen mit dem inneren Ständerteil, dem Läufer, dessen Welle und den Lagern eine geschlossene selbständige Baueinheit bilden. Dadurch wird insbesondere der Zusammenbau des Motors erleichtert, und seine Herstellungskosten werden verringert.
- In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise an Hand eines Motors dargestellt.
- Fig. 1 ist eine Schnittansicht nach der Linie 1-1 der Fig. 2 und 3 eines Motors, an dem die Erfindung verkörpert ist; Fig. 2 und 3 sind Stirnansichten von entgegengesetzten Seiten des in Fig. 1 dargestellten Motors; Fig. 4 ist eine Schnittansicht des in Fig. 1 dargestellten Läuferunteraufbaus.
- Der Motor, der beim Ausführungsbeispiel ein Zweiphaseninduktionsmotor ist, ist in einem zylindrischen, im Spritzgußverfahren hergestellten äußeren Gehäuse 1 eingeschlossen. Ein aus magnetischen Lamellenblechen gebildeter Ständer 2, der einen mit einer mittleren Öffnung versehenen Teil aufweist, ist in das Gehäuse eingepaßt und enthält in üblicher Weise Längsnuten (nicht dargestellt), in welche die stromführenden Drähte einer Ständerwicklung 3 eingefädelt werden. Das eine Ende des Gehäuses 1 wird durch einen Deckel 4 aus einem nichtleitenden Material, z. B. einem thermoplastischen Werkstoff oder Fiber verschlossen, der durch vier Schraubenbolzen 5 befestigt ist, die sich durch in dem Deckel 4 ausgebildete Bohrungen erstrecken und in das Gehäuse 1 eingeschraubt sind. Schräg zum Deckel 4 angeordnete Anschlußstücke 6, die an ihm durch eine mit einer Schulter versehene Buchse 8 aus leitendem Material mit Schraube 9 für Stromzuführungsleitungen (nicht dargestellt) befestigt sind, stellen mit den Enden von Drähten 7 eine Verbindung her, die sich durch Öffnungen im Deckel 4 erstrecken und die mit der Ständerwicklung 3 verbunden sind. Der Läufer wird als ein Teil eines Unteraufbaus gebildet, der mit 10 bezeichnet und in Fig. 4 gesondert wiedergegeben ist. Dieser Unteraufbau enthält einen im Spritzgußverfahren hergestellten Deckel 11 für das Gehäuse 1, der an dem Gehäuse 1 mittels Schrauben oder durchgehender Bolzen 12 befestigt ist, die sich durch im Deckel 11 ausgebildete Öffnungen 13 erstrecken und in das Gehäuse 1 eingeschraubt sind (Fig. 1). Der Deckel 11 hat einen rohrförmigen Nabenteil, der einen mit Preßsitz eingepaßten hohlen Zapfen 14 aufnehmen kann, der von ringförmigen Lamellenblechen umgeben ist, die das innere Ständerelement 15 bilden, um welches der Läufer rotiert. Die Lamellenbleche 15 sind zwischen der Innenfläche der Nabe des Deckels 11 und einer Schulter 16 an dem hohlen Zapfen 14 gehalten. Der Deckel 11 ist mit Gewindebohrungen 27 für Schrauben od. dgl. zur Befestigung des Motors an einem Träger versehen. Ein ringförmiges Isolierstück 29 ist zwischen dem Deckel 11 und den Stirnwindungen der Wicklung 3 als Sicherung gegen zufällige elektrische Verbindung zwischen der Wicklung und dem Gehäuse angeordnet.
- Im zusammengebauten Zustand bilden der hohle Zapfen 14 und der Deckel 11 einen einheitlichen, den Läufer tragenden Bauteil, welcher mit einer eine Welle 20, 21 aufnehmenden Bohrung 17 versehen ist. Die Enden 18 der Bohrung 17 und des rohrförmigen Nabenteiles des Deckels 11 weisen Versenkungen 18 auf, die Kugellager 19 für die. Lagerung der Welle 20, 21 aufnehmen. Das Ende 21 der Welle 20 ragt aus dem Deckel 11 außen vor, um den Abtrieb aufzunehmen. Das gegenüberliegende Ende der Welle 20 ist verkleinert und erstreckt sich durch eine Bohrung hindurch, welche in dem scheibenartigen Kopf 22 eines becherförmigen Läufers 23 ausgebildet ist, der weiterhin einen zylindrischen Teil 24 aufzeigt, der in dem ringförmigen Luftspalt zwischen den Ständerelementen 2 und 15 gemäß Fig. 1 drehbar angeordnet ist. Die Welle 20 ist an der Verbindungsstelle mit den Enden 21 auf der Abtriebseite mit einer Schulter 25 versehen, an welcher der innere Laufring des benachbarten Lagers- 18 angreift, und ist an ihrem gegenüberliegenden Ende mit Gewinde versehen, um eine Mutter 26 aufzunehmen. Unterlegscheiben 28 sind zwischen dem Kopf 22 des becherförmigen Läufers und der Schulter zwischen der Welle 20 und ihrem verkleinerten Ende angeordnet, und der Kopf und die Scheiben werden zwischen der Schulter und der Mutter 26 festgeklemmt.
- Der Läufer 23 ist vorzugsweise aus handelsüblich reinem Aluminium durch die bekannten Zieh-Ausstoßverfahren hergestellt, wodurch die vollen Härteeigenschaften des Aluminiums gewahrt bleiben und der Läufer fest und steif ist, so daß er in dem sehr kleinen Luftspaltraum genau läuft.
- Die Erfindung hat insbesondere die folgenden Vorteile. Vom Standpunkt des Zusammenbaus kann der Luftspalt zwischen dem Läufer- und dem Ständerelement 15 auf ein absolutes Minimum reduziert werden, weil die Teile als getrennter Bauteil zusammengesetzt werden und zu diesem Zeitpunkt die gesamten Teile zur Handhabung oder zur Einstellung und zur Prüfung leicht zugänglich sind. Daher kann jede Mißausrichtung oder ein ungenaues Passen zwischen den Teilen, wodurch eine beschädigende Störung zwischen dem Läufer 23 und dem Ständerelement 15 hervorgerufen werden würde, leicht festgestellt und korrigiert werden. Diese Möglichkeit zur Prüfung, wobei die Teile sich nur in einem durch den Bauteil gegebenen Zustand befinden, vermindert weiterhin die Größe des Ausschusses, der gewöhnlich nicht entdeckt wird, bis der Motor fertig zusammengebaut ist, bei dem dann eine Korrektur schwieriger und ein Wiederzusammenbau kostspieliger sein würde. Schließlich wird das Ausrichten des Läufers 23 mit Bezug auf den Ständer 2 erleichtert, da nur ein einziger Bauteil innerhalb der einzigen Bohrung des Zapfens angeordnet ist. Der Läufer wird durch die beiden in erheblichem Abstand voneinander angeordneten Lager starr getragen, die in einem einzigen feststehenden Teil angeordnet sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Mit einem zwischen einem inneren und einem äußeren aktiven Ständerteil umlaufenden becherförmigen Läufer ausgerüsteter Elektromotor, dessen einer Gehäusedeckel einen in die Bohrung des äußeren Ständerteiles eingreifenden, vom inneren Ständerteil umgebenen und diesen tragenden hohlen Zapfen aufweist, durch den die Läuferwelle hindurchgeführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Gehäusedeckel und Zapfen so ausgebildet sind, daß sie bereits vor dem Einbau in den ?@lotor zusammen mit dem inneren Ständerteil, dem Läufer, dessen Welle und den Lagern eine geschlossene selbständige Baueinheit bilden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 712 845; USA.-Patentschriften Nr. 1919 522, 2 053 -125.
Applications Claiming Priority (5)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
US1002865XA | 1952-03-22 | 1952-03-22 | |
US1072859XA | 1952-03-22 | 1952-03-22 | |
US314453XA | 1952-03-22 | 1952-03-22 | |
US720698XA | 1952-03-22 | 1952-03-22 | |
US277925A US2653257A (en) | 1952-03-22 | 1952-03-22 | Low inertia type drag cup motor |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1002865B true DE1002865B (de) | 1957-02-21 |
Family
ID=27534341
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DES32380A Pending DE1002865B (de) | 1952-03-22 | 1953-02-27 | Mit einem becherfoermigen Laeufer ausgeruesteter Elektromotor |
Country Status (2)
Country | Link |
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DE (1) | DE1002865B (de) |
FR (1) | FR1072859A (de) |
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1146581B (de) * | 1961-11-07 | 1963-04-04 | Himmelwerk A G | Kuehlanordnung fuer die Staenderwickelkoepfe eines Elektromotors mit Durchzugskuehlung |
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FR2523162A1 (fr) * | 1982-03-08 | 1983-09-16 | Cheboxarsky Mashstr Zavod | Dispositif pour former une reserve de fil lors de son insertion dans la foule d'un metier a tisser |
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-
1953
- 1953-02-27 DE DES32380A patent/DE1002865B/de active Pending
- 1953-03-10 FR FR1072859D patent/FR1072859A/fr not_active Expired
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Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
FR1072859A (fr) | 1954-09-16 |
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