DE1002334C2 - Verfahren zur Herstellung von spasmolytisch wirksamen Oxy- und Polyoxyaethern des Cyclooktandiols-(1,2) - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von spasmolytisch wirksamen Oxy- und Polyoxyaethern des Cyclooktandiols-(1,2)Info
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT:
AUSGABE DER
PATENTSCHRIFT:
DBP 1002 334 kl. 12 o 25
INTERNAT. KL. C 07 C 29. SEPTEMBER 1955
14. FEBRUAR 1957 18. JULI 1957
1 002 33i (B 37349 IV h /12 o)
Es ist bekannt, daß Glycerinäthei von Phenolen, z. B. von o-Kresol oder Guajakol, curareähnliche spasmolitische
Wirkung zeigen. Die Wirkung klingt allerdings bereits nach kurzer Zeit ab; außerdem treten unerwünschte
Nebenwirkungen ein (vgl. B. Mallison, Proc. Roy. Soc. med., Bd. 40, 1947, S. 598; J. I. Pugh
und G. H. Hale-Enderby, Lancet, 1947, S. 253; E. Levas.Compt. rend. hebd. SeancesAcad. Sci.,Bd.223,
1946, S. 901; W. Braddley und F. M. Berger, Nature (London), Bd. 159, 1947, S. 813).
Es wurde nun gefunden, daß man neue spasmolytisch wirksame Oxy- und Polyoxyäther erhält, wenn man nach
an sich bekannten Verfahren Verbindungen der allgemeinen Formel
IO
C H2—C H2
CH- OR
CH-0—CH,-/CH-\— CH2OH
Verfahren zur Herstellung von spasmolytisch wirksamen Oxy- und Polyoxyäthern des Cyclooktandiols-(1,2)
Patentiert für:
Badische Anilin- & Soda-Fabrik
Aktiengesellschaft, Ludwigshafen/Rhein
Aktiengesellschaft, Ludwigshafen/Rhein
Dr. Otto Schlichting, Lüdwigshafen/Rhein,
Dr.. Hans Pachaly, Ludwigshafen/Rhein,
,Dr. Franz Westphal, Ludwigshafen/Rhein,
und Dr. med. August-Amann, Ludwigshafen/Rhein,
sind als Erfinder genannt worden
VOH
aufbaut, in welcher χ = 1, 2, 3 oder 0 ist und R ein
Wasserstoffatom oder einen Alkyl-, Alkenyl-, Aralkyl- oder Cycloalkylrest bedeutet, der gegebenenfalls noch
Oxy- und bzw. oder Äthergruppen enthalten kann, indem man entweder .j.^
a) Äther des Cyclooktandiols-(1,2) der allgemeinen
Formel
/ C |
CH2- /.. |
CH \ |
2 | CH- | OR | |
H2 | C | CH | OR | |||
H. | ||||||
CH2-CH2
in der R ein Wasserstoffatom oder eine Alkyl-, Alkenyl-, Aralkyl- oder Cycloalkylgruppe bedeutet und R' eine
gegebenenfalls Oxy-, Acyloxy- oder bzw. und Äthergruppen enthaltende Glycidgruppe ist, mit verdünnten
Mineralsäuren behandelt oder
b) Äther der unter, a) angegebenen Formel, in der R die
dort erläuterte Bedeutung hat und R' eine gegebenenfalls Oxy-, Acyloxy- oder bzw. und Äthergruppen enthaltende
Allylgruppe ist, mit organischen Persäuren behandelt1 oder
c) Äther der obigen Formel, in der R — Wasserstoff ist
und R' einen gegebenenfalls Oxy- oder bzw. und Äthergruppen enthaltenden Alkyl-, Alkenyl-, Aralkyl- oder
Cycloalkylrest bedeutet, mit Äthylenoxyd umsetzt.
Geeignete Ausgangsstoffe für die Ausführungsform a) der Erfindung erhält man z. B . md m maiiE^oxycyclooktan
in Gegenwart saurer Katalybivrorer: mit Glycerinct-monochlor-
oder -monobromhydrin umsetzt und_ den erhaltenen Halogenhydrinäther mit Alkali behandelt.
Dabei entsteht der Monoglycidäther des Cyclooktan-
25 diols-(l,2).
Weitere Ausgangsstoffe für die Ausführungsform a) der Erfindung erhält man, wenn man dasEpoxycyclooktan
in Gegenwart saurer Katalysatoren zunächst mit halogenfreien Alkoholen, wie Methanol, Propanol, Allylalkohol,
Benzylalkohol oder Cyclohexanol, umsetzt, auf den erhaltenen Monoäther des Cyclooktandiols-(1, 2), zweckmäßig
ebenfalls in Gegenwart saurer Katalysatoren, Epihalogenhydrine, wie Epichlorhydrin, einwirken läßt,
worauf man den entstandenen, eine Halogenhydringruppe enthaltenden Diäther mit Alkali behandelt. Es entstehen
, auf diese Weise gemischte Äther des Cyclooktandiols-(1,2),
die eine Glycidgruppe enthalten und sich deshalb als Ausgangsstoffe für die Ausführungsform a) vorliegender
Erfindung eignen.
Die Umwandlung der Glycidäther in die gewünschten Oxy- bzw. Polyoxyalkyläther erfolgt z. B. durch Erwärmen
mit verdünnter Schwefel- oder Phosphorsäure, z. B. mit 2n-Schwefelsäure bei 70 bis 90°. Dabei wird der
Glycidring geöffnet, ohne daß die Äther bindungen gespalten werden; etwa vorhandene Acyloxygruppen
werden im allgemeinen gleichfalls verseift.
Ausgangsstoffe für die Ausführungsform b) der Erfindung erhalt man z. B. in der Weise, daß man auf das
Epoxycyclooktan in Gegenwart saurer Katalysatoren Alkohole einwirken läßt, die eine Allylgruppe enthalten,
z. B. Allylalkohol; den entstandenen Monoallyläther kann man gewünschtenfalls, zweckmäßig in Form seiner
Alkalimetallderivate, mit alkylierenden Mitteln, wie Methyl-, Äthyl-, Propyl-, Allyl-, Benzyl- oder Cyclohexyl-
709 593/342
halogeniden, in die entsprechenden Diäther umwandeln. Die gleichen, für die Ausführungsform b) der Erfindung
als Ausgangsstoffe verwendbaren Diäther kann man auch so herstellen, daß man die oben bereits erwähnten halogenfreien
Monoäther des Cyclooktandiols-(1, 2) in Form ihrer Alkalimetallderivate mit Allylhalogeniden, z. B. Allylbrpmid,
umsetzt.
Ferner erhält man für die Ausführungsform b) der Erfindung als Ausgangsstoffe geeignete Verbindungen,
wenn man das Epoxycyclooktan zunächst mit Acetylenalkoholen, wie Propargylalkohol, in die Monopropinyläther
des Cyclooktandiols-(1, 2) umwandelt, letztere gewünschtenfalls in Form ihrer Alkalimetallderivate mit
alkylierenden Mitteln umsetzt und die Dreifachbindung partiell hydriert, z. B. mit feinverteiltem Palladium als
Katalysator. Man kann auch die aus Epoxycyclooktan und gesättigten Alkoholen erhältlichen Monoäther des
Cyclooktandiols-(1,2) in Form ihrer Alkalimetallsalze mit Alkinylhalogeniden, wie Propargylbromid, umsetzen und
dann die Dreifachbindung partiell hydrieren.
Die Umwandlung der so erhältlichen, Allylgrupperi enthaltenden
Ausgangsstoffe in die gewünschten Endprodukte erfolgt gemäß Ausführungsform b) der vorliegenden
Erfindung in der Weise, daß man sie mit wasserhaltigen Persäuren, wie Perameisen-, Peressig- oder Perbenzoesäure,
einige Zeit erwärmt.
Man kann die die Allylgruppe enthaltenden Ausgangsstoffe auch durch Behandeln mit wasserfreien Persäuren
in Glycidgruppen enthaltende Äther umwandeln, oder man kann sie zunächst mit unterchloriger Säure behandeln
und aus den entstandenen Halohydrinäthern mit Hilfe von Alkali ebenfalls glycidgruppenhaltige Äther gewinnen,
die sich dann ihrerseits als Ausgangsstoffe für die Ausführungsform a) des Verfahrens eignen.
Ausgangstoffe für die Ausführungsform c) der Erfindung sind die bereits erwähnten Einwirkungsprodukte
von halogenfreien Alkoholen auf Epoxycyclooktan.
Die nach den verschiedenen Ausführungsformen der Erfindung erhältlichen Oxy- und Polyoxyäther der
eingangs angegebenen allgemeinen Formel sind farb- und geruchlose, viskose, in Wasser leicht lösliche bzw.
ίο dispergierbare Flüssigkeiten. Sie sind weniger giftig als
die bekannten Glycerinmonoäther aromatischer Oxyverbindungen, z. B. des o-Kresols oder des Guajakols,
und besitzen zum Teil eine erheblich länger andauernde und stärkere spasmolytische Wirkung als jene. Und
zwar wirken sie nicht peripher spasmolytisch wie das a-Tubocurarin oder die z. B. aus der französischen
Patentschrift 1 071 463 oder aus der deutschen Patentschrift 838 892, aus H. P. Kaufmann: »Arzneimittel-Synthese«,
1953, S. 172 bis 175, aus W. Hückel: »Pharmazeutische Chemie und Arzneimittelsynthese«, 1954,
S. 556 bis 560, sowie »Arzneimittelforschung«·, Bd. 3,
1953, S. 597 bis 606, sowie Bd. 4, 1954, S. 51 bis 61, bekannten bisquaternären Ammoniumverbindungen,
sondern bewirken die Krampflösung durch zentralen Angriff wie die genannten Glycerinäther aromatischer
Ox yverbindungen.
Die folgende Tabelle zeigt, daß erfindungsgemäß herstellbare Äther des Cyclooktandiols-(1, 2) bei erheblich
geringerer Giftwirkung nach 60 Minuten einen besseren
Schutz gegen eine tödliche Dosis des krampferzeugenden Produkts Pentamethylentetrazol (»Cardiazol«) gewähren
als der bekannte o-Kresolglycerinäther.
Formel
Toxizität
(mg/kg Maus)
(mg/kg Maus)
Schutz dosis
(mg/kg Maus)
nach 60 Minuten
gegen Tod durch
eine tödliche
»Cardiazol«-
Dosis
CH3
Ο —CH2-CH-CH2
OH OH
Bekanntes Produkt (s. Absatz 1 der Beschreibung)
OH
0-CH2-CH-CH2
0-CH2-CH-CH2
OHOH
gemäß nachfolgendem Beispiel 3 oder
0-CH3
0-CH2-CH-CH2OH
0-CH2-CH-CH2OH
OH
gemäß nachfolgendem Beispiel 1 oder 800
gemäß nachfolgendem Beispiel 1 oder 800
800
2 000
300
2 000
500
Zu einer Lösung von 15 Teilen Borfluoridätherat in
270 Teilen a-Methoxycyclooktanol läßt man bei 10°
unter Rühren im Laufe von 7 bis 8 Stunden ein Gemisch aus 60 Teilen Epichlorhydrin und 60 Teilen a-Methoxycyclooktanol
fließen. Man läßt das Reaktionsgemisch über Nacht bei gewöhnlicher Temperatur stehen, macht
es dann mit Natriumcarbonatlösung schwach alkalisch und verdünnt es mit Chloroform. Nach dem Abtrennen
der wäßrigen Schicht und Trocknen über Natriumsulfat verdampft man das Chloroform im. Vakuum. Bei'der
fraktionierten Destillation des Rückstandes geht zunächst das unumgesetzte a-Methoxycyclooktanol (Kp.Oje
=. 70 bis 71°) über. '
Die unter 0,2 Torr bei 125 bis 127° siedende Fraktion besteht aus •2-Methoxycyclooktanol-l-(y-chlor-/?-oxypropyl)-äther.
Die Ausbeute beträgt 100 Teile.
50 Teile des erhaltenen GIycerinmonochlorhydrinäthers
werden mit einer Lösung von 16 Teilen Natriumhydroxyd in 215 Teilen Wasser 2 Stunden bei 75° gerührt: Nach
dem Erkalten extrahiert man das Gemisch mit Chloroform, trocknet die Chloroformlösung mit Natriumsulfat,
verdämpft das Lösungsmittel und unterwirft den Rückstand
der fraktionierten Destillation. Man erhält 25 Teile ^-Methoxycyclooktanolglycidäther vom Κρ.ΟΐΟ5 = 86
bis 90°.
Der Glycidäther wird mit 50 Teilen 2 η-Schwefelsäure 5 Stunden bei 85° gerührt. Nach .dem Erkalten neutralisiert
man mit Natriumbicarbonat, extrahiert die Lösung mit Chloroform, trocknet den Extrakt mit
Natriumsulfat, verdampft das Lösungsmittel und destilliert
den öligen Rückstand. Man erhält 18 Teile 2-Methoxycyclooktanol-(l)-glycerinäther
vom Kp.0j05 = 135
bis 140° als hochviskoses, farbloses und geruchloses Öl.
Der neue Glycerinäther zeigt bei peroraler und intraperitonaler Verabreichung von 0,4 g/kg Maus noch nach
60 Minuten eine Schutzwirkung gegen den durch Pentamethylentetrazol erzeugten Streckkrampf, während die
Schutzwirkung des o-Tolyl-(l)-glycerinäthers bereits nach 15 Minuten abgeklungen ist.
Zu einer Suspension von 45,5 Teilen Natriumpulver in 280 Teilen trockenem Toluol läßt man allmählich
unter Rühren 314 Teile a-Methoxycyclooktanol fließen,. wobei sich das Gemisch unter Wasserstoffentwicklung
erwärmt. Es wird· weiter unter Rückfluß erwärmt, bis
das Natrium vollständig gelöst ist. Dann kühlt man die Lösung auf 20 bis 25° ab und gibt unter Rühren im
Laufe 1 Stunde 284 Teile Allylbromid hinzu. Nach dem Abklingen der Reaktionswärme rührt man das Gemisch,
aus dem sich Natriumbromid ausscheidet, noch 2 Stunden bei 60° und 3 Stunden bei 70° weiter. Dann wird es mit
Wasser ausgeschüttelt, um das Natriumbromid zu entfernen; die Toluolschicht wird getrocknet, worauf man
das Toluol abdestilliert. Bei der fraktionierten Destillation des Rückstandes erhält man nach einem Vorlauf von
15 Teilen (Kp.0j4 = 69 bis 74°) 284 Teile l-Allyloxy-2-methoxycyclooktan
vom Kp.0,4 = 75 bis 78° (D.s$ = 0,9577;
»g1 = 1,4680).
Den gleichen Diäther erhält man, wenn man das a-Allyloxycyclooktanol
in sein Natriumderivat umwandelt und letzteres im Druckgefäß mit Methylchlorid umsetzt.
50 Teile des Diäthers werden bei 10° allmählich in eine Lösung von Perameisensäure eingerührt, die man
durch Vermischen von 125 Teilen konzentrierter Ameisensäure mit 50 Teilen 35°/oigen Wasserstoff peroxy ds und
einstündiges Stehenlassen bei gewöhnlicher Temperatur hergestellt hat. Man rührt das Oxydationsgemisch
1 Stunde bei 10°, dann 16 Stunden bei 20° und schließlich weitere 10 Stunden bei 30°, engt es dann an der Wasserstrahlpumpe
bei 37° nicht übersteigender Temperatur ein, fügt 70 Teile 30°/0iger Natronlauge hinzu und rührt
1 Stunde bei 30°. Nach dem Neutralisieren mit 20%iger Schwefelsäure nimmt man die organische Schicht mit
Chloroform auf, wäscht die Chloroformlösung mit Natriumbisulfit- und dann mit Natriumcarbonatlösung,
trocknet sie über Natriumsulfat und destilliert das Chloroform ab. Man erhält 26 Teile des gleichen 2-Methöxycydooktanol-(l)-glycerinäthers
(Kp.0i05 = 135 bis
140°) wie nach Beispiel 1.
Man rührt bei 10° allmählich 50 Teile a-Allyloxycyclooktanol
in eine Lösung von Perameisensäure ein, die man durch Vermischen von 150 Teilen konzentrierter Ameisensäure
mit 50 Teilen 35°/oigem Wasserstoffperoxyd und
einstündiges Stehenlassen bereitet hat. Das Oxydationsgemisch wird 30 Minuten bei 10°, dann 16 Stunden bei
20° und schließlich weitere 10 Stunden bei 30° gerührt, an der Wasserstrahlpumpe bei 37° nicht übersteigender
Temperatur eingeengt, mit 115 Teilen 30%iger Natronlauge versetzt und 1 Stunde bei 30° gerührt und schließHch
mit 20°/0iger Schwefelsäure neutralisiert. Man nimmt die organische Schicht mit Chloroform auf,
wäscht die Lösung mit Natriumbisulfit- und Natriumcarbonatlösung, trocknet sie über Natriumsulfat und
verdampft das Chloroform. Bei der Destillation des Rückstandes erhält man 24 Teile 2-Oxycyclooktanol-(l)-glycerinäther
vom. Kp.0i2 = 170 bis 180°.
Der neue Glycerinäther zeigt bei peroraler und intraperitonaler Verabreichung von 0,3 g/kg Maus noch nach
60 Minuten eine Schutzwirkung gegen den durch Pentamethylentetrazol verursachten Streckkrampf.
R . . . .
50 Teile 2-Oxycyclooktanol-(l)-glycerinmonochlorhydrinäther
(hergestellt durch Umsetzen von Epoxycyclooktan mit Glycerin-a-monochlorhydrin in Gegenwart von
kleinen Mengen Borfmorid-Ätherat) werden mit einer Lösung von 16 Teilen Natriumhydroxyd in 215 Teilen
Wasser 2 Stunden bei 75° gerührt. Nach dem Erkalten nimmt man die organischen Reaktionsprodukte mit
Chloroform auf, trocknet sie mit Natriumsulfat, verdampft das Chloroform und unterwirft den Rückstand
der Vakuumdestillation. Man erhält 26 Teile 2-Oxycyclooktanol-(l)-glycidäther
vom Kp.0>2 =. 117 bis 125°.
> 26 Teile dieses Glycidäthers werden mit 50 Teilen
> 26 Teile dieses Glycidäthers werden mit 50 Teilen
2 n-Schwefelsäure 5 Stunden bei 85° gerührt. Nach dem
Erkalten neutralisiert man die Lösung mit Natriumbicarbonat, nimmt die organischen Reaktionsprodukte
mit Chloroform auf, trocknet und destilliert die erhaltene Chloroformlösung. Man erhält 19 Teile des gleichen
2-Oxycyclooktanol-(l)-glycerinäthers (Kp.0j3 = 180 bis
190°) wie nach Beispiel 3.
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zur Herstellung von spasmolytisch wirksamen Oxy- und Polyoxyäthern des Cyclooktandiols-(1, 2), dadurch gekennzeichnet, daß man nach an sich bekannten Verfahren Verbindungen der allgemeinen FormelH2Crw η τ?CH—O—-CH2—/CH \ XH2OHCH2-CH2aufbaut, in welcher χ = 1, 2, 3 oder 0 ist und R ein Wasserstoffatom oder einen Alkyl-, Alkenyl-, Aralkyl- oder Cycloalkylrest bedeutet, der gegebenenfalls noch Oxy- und bzw. oder Äthergruppen enthalten kann, indem man entwedera) Äther des Cyclooktandiols-(1, 2) der allgemeinen FormelC Η« — C HoH9CH9CCH-ORCH-OR'2 — CH2b) Äther der unter a) angegebenen Formel,'in der R die dort erläuterte Bedeutung hat und R' eine gegebenenfalls Oxy-, Acyloxy- oder bzw. und Äthergruppen enthaltende Allylgruppe ist, mit organischen Persäuren behandelt oderc) Äther der obigen Formel, in der R = Wasserstoff ist und R' einen gegebenenfalls Oxy- oder bzw. und Äthergruppen enthaltenden Alkyl-, Alkenyl-, Aralkyleder Cycloalkylrest bedeutet, mit Äthylenoxyd, umsetzt.in der R ein Wasserstoffatom oder eine Alkyl-, Alkenyl-, Aralkyl- oder Cycloalkylgruppe bedeutet und R' eine gegebenenfalls Oxy-, Äcyloxy- oder bzw. und Äthergruppen enthaltende Glycidgruppe ist, mit verdünnten Mineralsäuren behandelt oderIn Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 838 892;H. P. Kaufmann, Arzneimittel-Synthese, 1953, S. 172 bis 175;W. Hü ekel, 'Pharmazeutische Chemie und Arzneimittelsynthese, 1954, S. 556 bis 560;Arzneimittelforschung, Bd. 3, 1953, S. 597 bis 606; Bd. 4, 1954, S. 51 bis 61.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE1955B0037349 DE1002334C2 (de) | 1955-09-29 | 1955-09-29 | Verfahren zur Herstellung von spasmolytisch wirksamen Oxy- und Polyoxyaethern des Cyclooktandiols-(1,2) |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE1955B0037349 DE1002334C2 (de) | 1955-09-29 | 1955-09-29 | Verfahren zur Herstellung von spasmolytisch wirksamen Oxy- und Polyoxyaethern des Cyclooktandiols-(1,2) |
Publications (2)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1002334B DE1002334B (de) | 1957-02-14 |
DE1002334C2 true DE1002334C2 (de) | 1957-07-18 |
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ID=6965175
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE1955B0037349 Expired DE1002334C2 (de) | 1955-09-29 | 1955-09-29 | Verfahren zur Herstellung von spasmolytisch wirksamen Oxy- und Polyoxyaethern des Cyclooktandiols-(1,2) |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1002334C2 (de) |
Families Citing this family (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1040023B (de) * | 1957-05-15 | 1958-10-02 | Basf Ag | Verfahren zur Herstellung von spasmolytisch wirksamen Carbamaten |
Citations (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE838892C (de) * | 1950-06-20 | 1952-05-12 | Farbwerke Hoechst Vormals Meis | Verfahren zur Herstellung von diquarternaeren Ammoniumverbindungen |
-
1955
- 1955-09-29 DE DE1955B0037349 patent/DE1002334C2/de not_active Expired
Patent Citations (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE838892C (de) * | 1950-06-20 | 1952-05-12 | Farbwerke Hoechst Vormals Meis | Verfahren zur Herstellung von diquarternaeren Ammoniumverbindungen |
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
DE1002334B (de) | 1957-02-14 |
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