DD240340A5 - Anordnung zur kontrolle des ausflusses aus einem separaten bestandteil eines zentrifugalseparators - Google Patents
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Abstract
Ziel und Aufgabe der Erfindung bestehen darin, eine Anordnung zur Steuerung des Ausflusses einer abgetrennten Komponente aus einem Zentrifugalseparator zu schaffen, mit der eine abgetrennte Fluessigkeitskomponente mit einer im wesentlichen gleichbleibenden Konzentration abgefuehrt werden kann, unabhaengig von der Konzentration der Komponente in der Mischung, die dem Zentrifugalseparator zugefuehrt wird. Dazu enthaelt der Zentrifugalseparator im Inneren des Rotors ein drehbares Ausflusselement, das durch die eingegebene Fluessigkeit in Umdrehungen versetzt wird und das einen Ausflusskanal enthaelt. Weiterhin sind erste Mittel vorgesehen, um eine Gegenwirkung gegen die Rotation des Ausflusselementes auszuueben, derart, dass eine gewuenschte relative Bewegung zwischen dem Ausflusselement und der abgetrennten Komponente der Mischung im Rotor, die entfernt werden soll, erreicht wird. Es sind zweite Mittel vorgesehen, um die Groesse der Kraft zu erfassen, mit welcher das Ausflusselement gegen die Bremswirkung der ersten Mittel wirkt. Fig. 1
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Zentrifugalseparator der Art, welcher einen Rotor mit einer Abtrennkammer aufweist, Einlaßmittel zur Zuführung einer flüssigen Mischung in den Rotor und Ausflußelemente zum Herausführen von wenigstenseiner Komponente der Mischung aus dem Rotor. '
Zentrifugalseparatoren dieser Art werden für die verschiedensten Zwecke verwendet, unter anderem zur Trennung von Hefe in Verbindung mit der Herstellung von Bier und Wein. In der Regel wird dann die abgetrennte Hefe in einem kontinuierlichen Strom von dem in radialer Richtung am weitesten nach außen liegenden Teil der Trennkammer des Rotors herausgeführt, wobei es meist leicht sichergestellt werden kann, daß die Hefe nicht in einem solchen Außmaß abgetrennt wird, daß die Ausflußkanäle in dem Rotor für das Herausführen der Hefe aus der Abtrennkammer nicht durch zu konzentrierte Hefe verstopft werden. Ein Problem, daß in Verbindung hiermit auftritt, ist das, daß die Konzentration von Hefe in der Mischung, welche dem Rotor zugeführt wird, sich verändern kann, und dieses führt dazu, daß sich die Zusammensetzung der aus dem Rotor herausgeführten Hefe ebenfalls ändert. .
Ziel der Erfindung ist es, die vorgenannten Nachteile zu vermeiden.
Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Anordnung zur Steuerung des Ausflusses einerabgetrennten Komponente aus einem Zentrifugalseparator zu schaffen, mit Hilfe derer eine abgetrennte Komponente einer Flüssigkeit, wie Hefe, aus einem Zentrifugalseparator der anfänglich beschriebenen Art mit einer im wesentlichen gleichbleibenden Konzentration abgeführt werden kann, unabhängig von der Konzentration der Komponente in der Mischung, welche dem Zentrifugalseparator zugeführt wird. .
Eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, in einem Zentrifugalseparator der gleichen Art eine Anordnung zum intermittierenden Herausführen einer abgetrennten Komponente der Mischung zu schaffen, ohne daß mit dem Risiko des Verstopfens der vorhandenen Ausflußkanäle in dem Rotor gerechnet werden muß.
Beide Aufgaben können mit einem Zentrifugalseparatqr der beschriebenen Art erreicht werden, welcher entsprechend der vorliegenden Erfindung durch ein drehbares Ausflußelement gekennzeichnet ist, welches derart angeordnet ist und einen Teil aufweist, welcher im Innern des Rotors angeordnet ist, derart, daß das Ausflußelement durch wenigstens eineKomponente der Mischung, welche im Innern des Rotors vorhanden ist, in Drehung versetzt wird, des weiteren durch einen Kanal, welcher sich von einer Stelle im Innern des Rotors, an der sich die abgetrennte Komponente der Mischung während des Betriebes des Rotors befindet, zu einem Aufnahmeraum für dieselbe erstreckt, durch erste Mittel zum Erzeugen einer Gegenwirkung gegen die rotierende Mitnahme des Ausflußelementes durch die genannte Komponente der Mischung, derart, daß die gewünschte Differenz zwischen der Umdrehungsgeschwindigkeit des Ausflußelementes beziehungsweise der abgetrennten Flüssigkeit erreicht wird, und durch zweite Mittel zum Erfassen der Kraft, welche erforderlich ist, um die Gegenwirkung gegen die rotierende Mitnahme des Ausflußelementes auszuüben, wobei die genannten ersten Mittel weiterhin mit den genannten zweiten Mitteln verbunden und derart angeordnet sind, daß die gewünschte Differenz zwischen den Umdrehungsgeschwindigkeiten des Ausflußelementes beziehungsweise der abgetrennten Flüssigkeit in Abhängigkeit von dem Wert der genannten Kraft erreicht wird.
Bei einem Zentrifugalseparator, bei welchem die abgetrennte Komponente der Mischung kontinuierlich abgeführt wird, sollten die genannten ersten Mittel derart angeordnet sein, daß sie ihre Gegenwirkung gegen die genannte rotierende Mitnahme verstärken, wenn die erfaßte Kraft sich vergrößert, und daß sie ihre Gegenwirkung gegen die rotierende Mitnahme verringert, wenn die erfaßte Kraft geringer wird. Auf diese Weise wird die Anordnung in ihrer Funktion selbstregelnd. Wenn die abgetrennte Komponente der Flüssigkeit intermittierend herausgeführt wird, sollten die ersten Mittel statt dessen derart angeordnet sein, daß sie eine vorher festgelegte Differenz zwischen den genannten Umdrehungsgeschwindigkeiten nur dann bewirken, wenn die erfaßte Kraft einen vorherbestimmten Wert erreicht hat. . . " .
Eine Anordnung der zuletzt besqhriebenen Art wird vorzugsweise dann vorgesehen werden, wenn Abtrennungs-Vorgänge der Art durchgeführt werden sollen, bei denen die Mischung, diederZentrifugierung ausgesetzt werden soll, einen sehr geringen Anteil von einer bestimmten Komponente aufweist, welche abgetrennt werden soll. In diesen Fällen können Teile der Komponente im Innern des Rotors in der Abtrennkammer so konzentriert werden, bevor ein ausreichender Teil der Komponente abgetrennt wurde, um aus dem Rotor herausgeleitet zu werden, daß sie eine geringe Fließfähigkeit erhalten. Das kann durch die vorliegende Erfindung überwunden werden, da eine Differenz zwischen den Umdrehungsgeschwindigkeiten des Ausflußelementes beziehungsweise der abgetrennten Komponente erhalten wird, welche zu einem wesentlichen Pumpdruck in dem Kanal durch das Ausflußelement führt.
Die Erfindung soll nachfolgend unter Bezugnahme auf die zugehörigen Zeichnungen, welcher eine Ausführungsform derselben
darstellt, näher beschrieben werden.
In der Zeichnung ist ein Rotor einer Zentrifuge dargestellt, welcher aus zwei Teilen 1 und 2 besteht. Der Rotor wird durch eine senkrechte Antriebswelle 3 getragen, welche mit dem unteren Teil 1 des Rotors verbunden ist. Im Inneren des Rotors ist eine Abtrennkammer 4 gebildet, welche einen Überlauf-Ausfluß in Form einer Anzahl von Öffnungen 5 im oberenTeil 2 des Rotors aufweist.
In den Rotor erstreckt sich eine zentral angeordnete stationäre Zuführungsleitung 6, welche von einem Ausflußelement 7 umgeben ist, welches ebenfalls stationär angeordnet ist. Durch das Ausflußelement 7 erstrecken sich eine oder mehrere
Ausflußdurchlässe 8. .
Im Inneren des Rotors ist auf einem Wellenzapfen ein drehbares Ausflußelement 9 angeordnet. Dieses weist eine Anzahl von Kanälen 10 auf, welche derart angeordnet sind, daß sie eine flüssige Mischung aus der Zuführungsleitung 6 aufnehmen und sie in die Abtrennkammer 4 des Rotors weiterleiten können. Das Ausflußelement 9 weist ebenfalls eine Anzahl von Ausflußkanälen 11'auf, welche sich in radialer Richtung von dem Umfangsteil des Ausflußelementes 9 nach innen zum Zentrum des Rotors erstrecken. Zwischen den Ausflußkanälen 11 weist das Ausflußelement 9 eine Vielzahl von Bohrungen 12 ausweiche sich in axialer Richtung erstrecken und verschiedene Teile der Abtrennkammer 4 miteinander verbinden. In einem Abstand in radialer Richtung innerhalb der Bohrungen 12 bildet das Ausflußelement 9 eine ringförmige Ausbuchtung 13, welche in der Richtung zur Achse des Rotors hin offen ist. Die Ausflußkanäle 11 öffnen sich in den in radialer Richtung äußersten Teil der ringförmigen Ausbuchtung 13.
Auf einem Pegel in radialer Richtung innerhalb der Öffnungen der Ausflußkanäle 11 in die ringförmige Ausbuchtung 13 ist im Innern der Ausbuchtung 13, der Teil des nicht drehbaren Ausflüßelementes 7 angeordnet, welcher die Zuflußöffnungen für die Ausflußdurchlässe 8 aufweist. Jede dieser Zuflußöffnungen wird durch ein kurzes Rohrstück 14 gebildet, welches von dem Ausflußelement 7 getragen wird. Jedes dieser Rohrstücke 14 ist gekrümmt ausgeführt, derart, daß es wie ein „Schälrohr" in der Ausbuchtung 13 arbeiten kann.
Das Ausflußelement 9 ist außerdem mit einem rohrförmigen Teil 15 versehen, welcher sich aus dem Rotor heraus erstreckt und außerhalb des Rotors einen ringförmigen Flansch 16 trägt. Bei 17 ist schematisch eine Lagerung dargestellt, welche zwischen
dem rohrförmigen Teil 15 und dem Teil 2 des Rotors angeordnet ist. , .
Von einer ringförmigen Platte 18 wird eine sogenannte Wirbelstrombremse 19 getragen, mit deren Hilfe die Umdrehungsgeschwindigkeit des ringförmigen Flansches 16 — und ebenfalls des drehbaren Ausflußelementes 9 — verringert werden kann. Aus diesem Gründe besteht der ringförmige Flansch 16 aus einem geeigneten metallischen Material. Die Bezugszeichenziffern 20 und 21 bezeichnen Leitungen, welche mit der Spule 22 in der Wirbelstrombremse 19 und einer Steuereinheit 23 verbunden sind.
Die ringförmige Platte 18 wird mit Hilfe von Lagern 24 von einem Rahmen 25 getragen, aber sie ist mit dem Rahmen 25 auch in einer Weise verbunden, daß Kräfte übertragen werden können, was schematisch mit Hilfe der gestrichelten Linien 26 angedeutet ist. Auf der Verbindung zwischen der ringförmigen Platte 18 und dem Rahmen 25 ist ein Dehnungsmesser 27angeordnet, welcher mittels der Leitungen 28 und 29 mit einem Abtastinstrument 30 verbunden ist. Die räumliche Anordnung des Dehnungsmessers 27 ist in der Zeichnung nur schematisch dargestellt. In der praktischen Anwendung ist es so, daß der
Dehnungsmesser 27 vorgesehen ist, um die Größe der Kraft zu erfassen, welche zwischen der ringförmigen Platte 18 und dem Rahmen 25 übertragen wird, wenn die Wirbelstrombremse 19 erregt wird und dem ringförmigen Flansch 16 eine verringerte Umdrehungsgeschwindigkeit verbleibt.
Mit Hilfe der Leitungen 31 und 32 ist das Abtastinstrument 30 mit der Steuereinheit 23 verbunden.
In der Zeichnung sind durch "strichpunktierte Linien vier radiale Pegel A, B, C und Dim Innern des Rotors dargestellt. Die , Anordnung entsprechend der Zeichnung wird in der folgenden Weise betrieben.
Durch die Zuführungsleitung 6 wird schubweise oder kontinuierlich eine flüssige Mischung von Komponenten, welche voneinandergetrennt werden sollen, in den Rotor eingeführt. Die verhältnismäßig schwere Komponente wird an der Peripherie der Abtrennkammer gesammelt, während die verhältnismäßig leichte Komponente näher zum Zentrum des Rotors gesammelt wird. An dem'Pegel A bildet sich eine freie Oberfläche der verhältnismäßig leichten Komponente der-Flüssigkeit und bei einer angenommenen kontinuierlichen Zuführung der Mischung durch die Zuführungsleitung 6 wird die leichte Komponente durch die Öffnungen 5 ausfließen. Wenn die Abtrennkammer 4 gefüllt ist, wird das Ausflußelement 9 durch die zugeführte Flüssigkeit in Umdrehungen versetzt. Wenn die Zuführung von Flüssigkeit unterbrochen wird, wird das Versetzen in Umdrehungen im wesentlichen vollkommen sein. Wenn eine verhältnismäßig große Flüssigkeitsmenge zugeführt und aufrechterhalten wird, wird sich das Ausflußelement 9 mit einer etwas geringeren Geschwindigkeit drehen, als die Flüssigkeit in der Abtrennkammer 4. In diesem letzteren Falle wird eine freie Oberfläche der Flüssigkeit in der Ausbuchtung 13 gebildet, welche etwas innerhalb des Pegels A positioniert ist, aber in radialer Richtung außerhalb der Rohrstücke 14.
Nachdem sich der Rotor für einige Zeit in Betrieb befindet, wird der Stromkreis 20 bis 22 während einer kurzen Zeitdauer mit Hilfe der Steuereinheit 23 erregt, derart, daß durch die Wirbelstrombremse 19 eine verhältnismäßig schwache Bremskraft auf den Flansch 16 ausgeübt wird. Es wird dann eine Reaktionskraft gegen die erhaltene Bremswirkung in der Verbindung 26 zwischen der Platte 18 und dem Rahmen 25 auftreten, welche durch den Dehnungsmeßstreifen 27 und das Instrument 30 erfaßt wird. Der erfaßte Wert der Reaktionskraft ist ein Maß für den Widerstand gegen die Umdrehungen relativ zum Rotor, welchen das Ausflußelement 9 durch die Einwirkung der Wirbelstrombremse 19 ausübt, und er ist ebenfalls ein Maß dafür, wie groß die Menge der schweren Komponente der Mischung ist, welche dem Rotor zugeführt wurde, die in der Abtrennkammer abgetrennt wurde. Je größer der Teil der Oberfläche des Ausflußelementes 9 ist, welcher von der abgetrennten schweren Komponente in der Abtrennkammer bedeckt wird, desto größer ist der Widerstand, den das Ausflußelement 9 gegen die Bremswirkung ausübt, das heißt, desto größer ist das Moment, mit welchem der Flansch 16 mit einer Bremswirkung durch die Wirbelstrombremse 19 beaufschlagt wird.
Der Wert, welcher durch das Instrument 30 erfaßt wird, wird zu der Steuereinheit 23 übertragen. In dieser Steuereinheit 23 wird dieser Wert mit einem vorher festgelegten Wert verglichen. Wenn der erfaßte Wert kleiner ist, als der vorher festgelegte Wert, geschieht weiter nichts, als daß der Schaltkreis 20 bis 22 wieder entregt wird. Wenn jedoch der erfaßte Wert den vorher festgelegten Wert erreicht oder ihn sogar überschritten hat, wird der Schaltkreis 20 bis 22 noch stärker erregt als vorher, derart, daß eine vorher festgelegte stärkere Bremswirkung auf den Flansch 16 ausgeübt wird als vorher. Es wird sich dann ein gewünschtes Verhältnis zwischen den Umdrehungsgeschwindigkeiten des Ausflußelementes 9 und der Flüssigkeit in der Abtrennkammer 4 des Rotors einstellen.
Im letzteren Falle hat sich eine Trennschichtlage zwischen der abgetrennten leichten Komponente und der abgetrennten schweren Komponente in radialer Richtung nach innen zu dem Pegel B in der Abtrennkammer 4 des Rotors bewegt durch die Verringerung der Umdrehungsgeschwindigkeit des Ausflußelementes 4, welche mit Hilfe der Wirbelstrombremse 18 erreicht wird, wird der absolute Druck in der Flüssigkeit verringert, welche sich im Innern der Ausflußkanäle 11 befindet und es stellt sich ein Fluß der abgetrennten schweren Komponente in radialer Richtung nach innen durch die Ausflußkanäle 11 zu der Ausbuchtung 13 ein. Die Oberfläche der Flüssigkeit in der Ausbuchtung 13 wird sich dann in radialer Richtung nach innen zum Pegel D bewegen, derart, daß die Rohrstücken 14 teilweise von der Flüssigkeit bedeckt werden. Das Ergebnis davon ist, daß die abgetrennte schwere Komponente durch die Ausflußdurchlässe 8 in dem nicht drehbaren Ausflußelement 7 aus dem Rotor herausfließt. : . J
Nach einer vorher festgelegten Zeit wird der Schaltkreis 20 bis 22 mit Hilfe der Steuereinheit 23 entregt, so daß sich die Umdrehungsgeschwindigkeit des Ausflußelementes 9 wiederum vergrößert. Dieses bedeutet, daß ein Teil der schweren Komponente, welche sich in der ringförmigen Ausbuchtung 13 befindet, durch die Ausflußkanäle 11 in radialer Richtung nach außen zurückfließt und sich zu einem Pegel in radialer Richtung außerhalb der Rohrstücke 14 bewegt. Während der Zeit, zu der eine Gegenwirkung gegen die Umdrehung des Ausflußelementes 9 ausgeübt wurde, hat sich die Trennschicht zwischen der abgetrennten leichten Komponente und der abgetrennten schweren Komponente in der Abtrennkammer 4 in radialer Richtung nach außen zu dem Pegel C bewegt. Wie es ersichtlich ist, sind die Einlaßöffnungen der Ausflußkanäle 11 zu diesem Zeitpunkt noch in dem Teil der Abtrehnkammer positioniert, welcher mit der abgetrennten schweren Komponente gefüllt ist. Es können aus diesem Grunde keine Teile der abgetrennten leichten Komponente mehr durch die Ausflußkanäle 11 zu der ringförmigen Ausbuchtung 13 fließen. Bei der nächsten Gelegenheit, bei der die abgetrennte schwere Komponente aus dem Rotor abgezogen werden soll, befinden sich nur Bestandteile dieser Komponente in den Ausflußkanälen 11 uhd in der ringförmigen Ausbuchtung 13.
Die Bewegung der genannten Trennschicht vom Pegel B zum Pegel C kann direkt von der Menge der Flüssigkeit abhängig gemacht werden, welche den Rotor verläßt. Diese Menge kann auf jede geeignete Weise bestimmt werden! So können zum Beispiel die Ausflußdurchlässe 8 kalibrierte Verengungen aufweisen, welche während einer vorher festgelegten Zeitdauer — unter den vorherrschenden Umständen— eine vorher festgelegte Menge von Flüssigkeit hindurchströmen lassen. Es wurde im vorangegangenen beschrieben, wie eine Steuereinrichtung entsprechend der vorliegenden Erfindung in Verbindung mit einer intermittierenden Entnahme der abgetrennten Komponente aus der Abtrennkammer 4 arbeitet. Die gleiche Anordnung kann jedoch, mit einer Steuereinrichtung, welche sich nur geringfügig von der beschriebenen unterscheidet, für eine kontinuierliche Entnahme einer abgetrennten Komponente Verwendung finden.
In Verbindung mit einer kontinuierlichen Entnahme ist der Schaltkreis 20 bis 22 in einer Anlaufposition erregt/derart, daß eine vorher festgelegte Bremswirkung auf den Flansch 16 ausgeübt wird. Dann stellt sich eine vorher festgelegte relative Geschwindigkeit zwischen dem Ausflußelement 9 und der Flüssigkeit im Innern des Rotors ein, was zu einem bestimmten
Ausfließen einer abgetrennten schweren Komponente mit einer bestimmten Geschwindigkeit durch die Ausflußdurchlässe 8 führt. Bei einer unveränderten Konzentration der schweren Komponente in der Mischung, welche durch die Zuführungsleitungen 6 eingespeist wird, wird eine Zwischenschicht, die sich in der Abtrennkammer 4 zwischen den abgetrennten Komponenten bildet, an einem vorherbestimmten Pegel entstehen.
Wenn danach die Konzentration der schweren Komponente in der zugeführten Mischung größer werden sollte, führt dieses zu einer Verschiebung der genannten Zwischenschicht in radialer Richtung nach innen, was zur Folge hat, daß ein größeres Moment auf das Ausflußelement 9 ausgeübt wird. Dieses wird durch das Instrument 30 erfaßt. Die Informationen hierüber werden an die Steuereinheit 23 übertragen, welche daraus entnimmt, daß der Schaltkreis 20 bis 22 stärker erregt werden muß als vorher, derart, daß die Bremswirkung auf den Flansch 16 größer wird. Dadurch wird eine größere Menge der abgetrennten Komponente pro Zeiteinheit aus dem Rotor durch die Ausflußkanäle 11 und die Ausflußdurchlässe 8 herausfließen, bis ein Zustand der Ausgeglichenheit wieder erreicht wurde.
In einer entsprechenden Weise reagiert die Steuereinrichtung auf eine Verringerung des Anteils der schweren Komponente in der zugeführten Mischung, derart, daß eine geringere Bremswirkung als der normale auf den Flansch 16 ausgeübt wird. In Verbindung mit beiden der beschriebenen Modifikationen der Steuereinrichtung entsprechend der vorliegenden Erfindung ist die verhältnismäßig schwere abgetrennte Komponente der Mischung diejenige, welche durch die Ausflußelemente 7 und 9 herausgeführt wird. Es kann jedoch selbstverständlich die gleiche Steuereinrichtung für das Herausführen einer verhältnismäßig leichten Komponente der Mischung Verwendung finden, welche in dem Rotor abgetrennt wurde.
Claims (4)
- Erfindungsanspruch:1. Zentrifugalseparator, enthaltend einen Rotor mit der Abtrennkammer (4), Zuführungselemente (6), zur Zuführung einer flüssigen Mischung in den Rotor, und Ausflußelemente (7) zum Herausführen von wenigstens einer der abgetrennten Komponenten der Mischung aus dem Rotor, gekennzeichnet dadurch,— daß ein drehbares Ausflußelement (9) im Innern des Rotors derart angeordnet ist, und daß es einen Teil aufweist, welcher im Innern des Rotors derart angeordnet ist, daß das Ausflußelement (9) durch wenigstens eine Komponente der. Flüssigkeit, welche sich in dem Rotor befindet, in Umdrehungen versetzt wird,— daß ein Ausfiußkanal (11 !vorhanden ist, welcher sich durch das Ausflußelement (9) hindurch erstreckt, von einer Stelle im Innern des Rotors, an welcher sich die abgetrennte Komponente der Flüssigkeit während des Betriebes des Rotors befindet, zu einem Aufnahmeplatz (13) für dieselbe, -— daß erste Mittel (19) zum Erzeugen einer Gegenwirkung gegen das Versetzen des Ausflußelementes (9) in Umdrehungen, durch die genannte Komponente der Mischung, vorgesehen sind, derart, daß eine gewünschte Differenz zwischen den Umdrehungsgeschwindigkeiten des Ausflußelementes (9) beziehungsweise der abgetrennten Komponente der Flüssigkeit erreicht wird,— das zweite Mittel (27 bis 30) zum Erfassen der Kraft vorgesehen sind, die erforderlich ist, die Gegenwirkung gegen Versetzen des Ausflußelementes (9) in Umdrehungen auszuüben,— daß die genannten ersten Mittel (19) mit den genannten zweiten Mitteln (27 bis 30) verbunden sind und derart angeordnet sind, daß die gewünschte Differenz zwischen den Umdrehungsgeschwindigkeiten des Ausfiußelementes (9) beziehungsweise der abgetrennten Komponente der Flüssigkeit in Abhängigkeit von einem erfaßten Wert der genannten Kraft eingeregelt wird.
- 2. Zentrifugal-Separatornach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die genannten ersten Mittel (19) derart ausgeführt sind, daß sie ihre Gegenwirkung gegen das Versetzen des Ausflußelementes (9) in Umdrehungen verstärken, wenn sich die erfaßte Kraft vergrößert, und daß sie ihre Gegenwirkung gegen das Versetzen des Ausflußelementes (9) in Umdrehungen verringern, wenn sich die erfaßte Kraft verringert.
- 3. Zentrifugal-Separator nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die genannten ersten Mittel (19) so ausgeführt sind, daß sie eine vorherbestimmte Differenz zwischen den genannten Umdrehungsgeschwindigkeiten einregeln, wenn die erfaßte Kraft einen vorherbestimmten Wert erreicht.
- 4. Zentrifugal-Separator nach Punkt 3, gekennzeichnet dadurch, daß eine Steuereinrichtung (23) vorgesehen ist, welche derart ausgeführt ist, daß sie die genannten ersten Mittet (19) auf eine solche Weise steuert, daß die vorher bestimmte Differenz zwischen den Umdrehungsgeschwindigkeiten während einer vorherbestimmten Zeitdauer aufrecht erhalten wird.Hierzu 1 Seite Zeichnung
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