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DD158707A3 - Verfahren zum faerben bzw. beizen von holz - Google Patents

Verfahren zum faerben bzw. beizen von holz Download PDF

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Publication number
DD158707A3
DD158707A3 DD20389578A DD20389578A DD158707A3 DD 158707 A3 DD158707 A3 DD 158707A3 DD 20389578 A DD20389578 A DD 20389578A DD 20389578 A DD20389578 A DD 20389578A DD 158707 A3 DD158707 A3 DD 158707A3
Authority
DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
wood
parts
weight
faerbz
bzw
Prior art date
Application number
DD20389578A
Other languages
English (en)
Inventor
Achim Lenk
Klaus Ludwig
Otto Wienhaus
Juergen Claus
Original Assignee
Achim Lenk
Klaus Ludwig
Otto Wienhaus
Juergen Claus
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Achim Lenk, Klaus Ludwig, Otto Wienhaus, Juergen Claus filed Critical Achim Lenk
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Publication of DD158707A3 publication Critical patent/DD158707A3/de

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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Mittels zur Erzielung der natuerlichen Holztextur von dunklen Tropfenholzfurnieren. Dabei soll das Mittel aus Holzbeize, Grundierung und Ammoniak sowie einem Zusatz bestehen, so dass die "Silberporen" in vollem Umfang abgedeckt und die Holztextur erhalten bleibt. Dies wird dadurch erreicht, dass dem Mittel direkt wirkende in Wasser geloeste Azofarbstoffe zugesetzt werden.

Description

03 8 95
der Erfindung
Verfahren aar Herstellung eines Mittels, zur Erzielung der natürlichen Holztextur
.Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines. Mittels zur Brsielung der natürlichen Holstextiir von dunklen f£ropenholzfu.rnieren, insbesondere Sapelli- Hol ζ furnieren, das durch Pinsel, Schwamm Oder Beizmaschine aufgetragen wird, ITach dem Färben erfolgt eine Beschichtung mit Anstrichstoffen aur ürzieliing von offen- und geschlossenporigen Matt- und Hochglanzeffekten. Dieses Verfahren findet -anwendung bei der Oberfläohenvergütung το η Möbel teilen aus HoIa und Holzwerkstoffen mit Furnier- Deckschichten*
Charakteristik dsr bekannten technischen Lösungen In der Möbelindustrie bilden uSilberporen·' bei Hobeln, die z.B. mit Sapelli- and anderen rotbraunen Furnieren be-SGlaichtet und zwecks Veränderung des Farbtones gefärbt werden, einen häufigen Grund für Beanstandungen. Die Ursache sind Sinlagerungsstoffe (Zellwandauflagerangen) in den Holzzellen, die sich mit den für die Holzfärbung üblichen Farbstoffen nicht einfärben lassen und nach dem Färben der Möbelteile als helle Flecken (Silberporen) mit dem bloßen Auge sichtbar sind.
Ss ist üblich, Furniere mit Silberporen auszusortieren und nicht für Sichtflächen zu verwenden. Diese Maßnahme ist iedoch für hochwertige und aufwendige Importhölzer nicht zu vertreten.
Es sind daher mehrere Verfahren sur Abdeckung von Silberporen bekannt, die jedoch mit verschiedenen Mangeln behaftet sind. Das Verfahren unter der Verwendung von
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Substratbeizen (polyesterfeste Holzbeizen mit Zusatz feinstgemahlenem Kieselgur) oder säurehartende Eörenfüller führt zu einer Verschleierung der Holztextur. Sin 7/eiteres Verfahren, bei dem zur Beiz- bzw. FarbLosung Beizgrundierung zugesetzt wird, fördärt zwar die Benetzung der Holzoberfläche, gewährleistet aber nicht die Anfärbung der Holzinhaltstoffe.
Die Beseitigung auf mechanischem oder chemischem Wege fuhrt nur 2u Teilergebnissen und ist äußerst arbeitsaufwendig.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist, ein Verfahren zur Herstellung eines Mittels zum Färben bzw. Beizen τοη Holz, insbesondere Sapelli- und anderen rotbraunen Importhölzern zu entwickeln, bei dem die bisherige Färbe- bzw. Beiztechnologie beibehalten werden kann und der Nachteil der Silberporenbildung sowie die Verschleierung der Holztextur beseitigt werden, weiterhin auch ein gutes Benetzen der Holzoberfläche sowie ausreichendes Sindringen der !Farbstofflösung in das Holz gewährleistet.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen geeigneten Zusatz für die bekannte wäßrige Farbstof.flösung zu finden.
Es wurde gefunden, daß der bisher zur Anwendung kommenden wäßrigen Farbstofflösung, bestehend aus Holzbeize, Grundierung und Ammoniak, substantive direktwirkende Azofarbstoffe zugesetzt werden.
Dadurch ist erreicht, daß die Sinlagerungsstoffe in den Holzzellen ohne weitere Vorbehandlung, ohne Verschleierung der Holztextur und bei guter Benetzung der Holzoberfläche wirkungsvoll anzufärben sind. Es entstehen dabei keine negativen Auswirkungen auf die nachfolgende Beschichtung mi"5*- Anstrichstoffen.
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Ausf ührungsbe ia pi el
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel erläutert werden.
!fach der konstruktiven Bearbeitung der Möbelt eile und dem Schleifen der mit Sapell!furnier beschichteten Möbeloberfläche wird mittels. Pinsels, Schwanms oder Beizmaschine eine wäßrige Farbstofflösung, die aus 50 Masseteilchen 4% iger wäßriger Farbstofflösung saurer Holzbeizstoffe ? 50 Masse teil chen 3# iger wäßriger Farbstofflösung von Jizofarbstoffen entsprechender Farbtönung (Baumwoll-Braun), 15 Masseteilchen Beizgrundierung und 5 Masseteilchen Ammoniak besteht, satt auf die Holaoberfläche aufgetragen. Die Farbstofflösung muß eine Minute auf die Holzoberfläche einwirken. Dann wird der aufgebrachte Überschuß an Farblösung mit Hilfe eines Schwammes abgenommen. Anschließend werden die Möbelteile auf die erforderliche Holafeuchte zurückgetrocknet } die für die Durchführung der nachfolgenden Lackierung notwendig ist.
Durch die Erfindung werden folgende Vorteile erreicht:
1. Die "Silberporen'1 werden im vollen Umfang abgedeckt.
2. Die Holztextur wird nicht verschleiert,
3* Die Verbindung Laok— Furnier wird durch das Mittel nicht ;g3stör.t..
4. Das erfindungsgeiüäße Mittel weist keine nachteiligen Einflüsse auf das Abbinden von Polyester-, säurehärtenden Harnstoff- Formaldehydharz- und ITitrocellulose-Lacke auch bei schnell laufender Lackierrnaschine auf.
5. Durch das erfindungsgemäße Mittel werden keine zusätzlichen technologischen Kosten- und Zeitaufwendungen erforderlich.
6. Mit dem erfindungsgemäßen Mittel ist keine technologische Änderung das Prozesses erforderlich.

Claims (2)

  1. 203895
    Brfindungsansprach
    1. Verfahren zur Herstellung eines Mittels zur Erzielung der natürlichen Eolztextur von dunklen Tropenholzfurnieren, das aus Holzbeize, Grundierung und -Ammoniak "besteht, gekennzeichnet dadurch, daß dem Mittel direkt wirkende in Wasser gelöste Azofarbstoffe zugesetzt warden.
  2. 2. Verfahren nach Punkt -], gekennzeichnet dadurch, daß das Mittel aus
    50 Hasse teile 4£> iger wäßriger Lösung von
    sauren Holzbeizfarbstoffen
    50 Masseteils 3% iger wäßriger Lösung von
    Azofarbstoffen
    bis- 15 Masseteile Eeizgrundierung und bis 5 Masseteile limnoniak
    zusammengesetzt wird.
DD20389578A 1978-03-01 1978-03-01 Verfahren zum faerben bzw. beizen von holz DD158707A3 (de)

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