DD156637A1 - Vorrichtung zur veraenderung der neigung eines geraeteteils - Google Patents
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Abstract
Vorrichtung zur Veraenderung der Neigung eines Geraeteteils gegenueber einer Basis mit Hilfe zweier kreiszylinderfoermiger Keile, durch die hindurch Geraeteteil und Basis federnd verbunden sind. Es soll ein ausreichender Neigungsbereich fuer den Geraeteteil ohne Zwangskraefte und Losen gewaehrleistet sein. Darueber hinaus soll der zentrale Raum fuer die Anordnung eines optischen Lotes geschaffen werden. Hierzu werden mindestens drei segmentfoermige, um gleiche Betraege gegeneinander versetzte, den gesamten Umfang erfassende Blattfedern mit gleichliegenden Enden am Geraeteteil und an der Basis befestigt.
Description
Titel; Vorrichtung zur Veränderung der Neigung eines Gerateteils
Anwendungsgebiet der Erfindung·:
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Veränderung der Neigung eines Geräteteils gegenüber einer Basis mit Hilfe zweier zwischen Geräteteil und Basis vorgesehener kreiszylinderförmiger Keile, die im wesentlichen gleiche Durchmesser aufweisen und um die gleiche Achse verdreh— bar sind, wobei der Geräteteil mit der Basis durch den Innenraum der Keile federnd verbunden ist. Die Erfindung ist besonders geeignet als Horizontiervorrichtung für geodätische Geräte, bei denen durch gegenläufiges Drehen der Keile eine schnelle Horizontierung ermöglicht wird»
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen:
Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art ist der Geräteteil mit der Basis über eine Kronen- oder Kreuzfeder verbunden, deren Befestigungsstellen am selben Bauteil diametral zueinander liegen. Bestehen an den Befestigungsstellen starre, unnachgiebige Verbindungen, so ist der Neigungs- oder Horizontierbereich zwangsläufig klein« Ist die«eine Verbindung der Feder am selben Bauteil starr und die andere nachgiebig gleitend, so erhöht sich zwar der Neigungs- bzw« Horizontierbereich, jedoch ist mit der gleitenden Verbindung eine unvermeidliche Lose verbunden, die trotz
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geringer Toleranzen bei Winkelmessungen mittlerer and hoher Genauigkeit deutliche, nicht systematische Fehlereinflüsse verursacht. Darüber hinaus verdecken Kreuz- und Kronenfedern den axialen Bereich der kreiszylinderförmigen Keile, so daß beispielsweise die Anordnung eines üblichen optischen Lotes am Geräteteil eines geodätischen Meßgerätes verhindert wird·
Ziel der Erfindung:
:
Durch die Erfindung sollen die Fachteile der "bekannten Vorrichtungen zur Neigung und Horizontierung vermieden, ihr Neigungsbereich erweitert und die Genauigkeit bzw· Reproduzierbarkeit der Lageveränderungen des Geräteteils zur Basis erhöht werden·
Darlegung des Wesens der Erfindung; \. .
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die federnde Verbindung zwischen dem Geräteteil und der Basis so auszugestalten, daß ein ausreichend großer Neigungsbereich für den Geräteteil ohne störende Zwangskräfte
"'.' und Losen gewährleistet ist· ./ Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß außerhalb des axialen Bereichs der Keile mindestens drei segmentförmige Blattfedern um gleiche Beträge versetzt, im wesentlichen koaxial zur Drehachse angeordnet und jeweils mit einem Ende an der Basis und mit dem anderen Ende am Geräteteil befestigt sind. Die Federn sind mit ihren Enden starr mit dem jeweiligen Bauteil verbunden, so daß keine Losen und damit keine unregelmäßigen Meßfehler aus den instrument eil en Mangeln in Yermessungs- und Feinmeßgeräten auftreten können. ·
Durch entsprechende Dimensionierungen der Segmentfedern
ist es möglich, eine optimal verdrehungsfeste Verbindung . :: zwischen dem Geräteteil und der Basis zu erreichen. Die Blattfedern müssen in ihrer Länge, Breite und Dicke sowie ihrer Anzahl aufeinander abgestimmt sein. Besonders günstige Bedingungen hierfür ergeben sich bei einem gleichzeitig ' großen Neigungsbereich, wenn die Blattfedern jeweils mit gleichliegenden Enden am Geräteteil bzw« an der Basis befestigt sind.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der schematischen Zeichnung näher erläutert. Es zeigen: :
Fig« 1 einen Längsschnitt durch die erfindungsgemäße
Vorrichtung und .Fig. 2 eine Draufsicht auf dieselbe Vorrichtung,
1.5 bei der der Geräteteil abgenommen: ist.
Auf einer Basis 1 mit einer Ausnehmung 2 ist ein mit einem Griff 3 versehener kreiszylinderförmiger Keil 4 gleitend gelagert«, Ein weiterer kreiszylinder— förmiger, mit einem Griff 5 versehener Keil 6 ist auf dem Keil 4 mit diesem koaxial zu einer Achse X-X gleitend angeordnet und um diese Achse drehbar gelagert. Ein Geräteteil 7 ist mit einer kreisringförmigen Lagerfläche 8 auf den Keil 6 aufgesetzt. Ebenso wie der Keil 6 an der Lagerfläche 8 des Geräteteils 7 gleitet, lagert der Keil 4 auf einer kreisringförmigen Lagerfläche 9 der Basis 1 · Der Geräteteil 7 weist eine Buchse 1O auf, in die ein nicht dargestelltes Meßgeräteteil eingeführt v/erden kann. Mit der Basis 1 und mit dem Geräteteil 7 sind drei segmentförmige Blattfedern 11$ 12; 13 mit ihren gleichliegenden Enden fest verschraubt. Die Blattfedern 11; 12; 13 .sind im wesentlichen-koaxial zur Achse X-X und in der Nähe der Keile 4 und 6 angeordnet. Sie befinden sich im Inneren der Keile
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und ziehen den Geräteteil 7 mit seiner Gleitfläche 8 gegen den Keil 6 , die beiden Keile 6 und 4 gegeneinander sowie den Keil 4 gegen die Gleitfläche 9 der Basis 1 . . :; .· '
In den Darstellungen der Figuren 1 und 2 liegen die mit den Griffen 3 und 5 versehenen dicken Teile der Keile 4 und 6 einander diametral gegenüber. Da die Keilwinkel t# und Dicken beider Keile gleich sind, nimmt der Geräteteil 7 eine zur Basis 1 parallele Lage ein. Liegen die dicken Teile der Keile 4 und 6 genau übereinander, so ist der Geräteteil 7 gegenüber der Basis 1 um einen Winkel von 2 eigene igt. Durch Verdrehen der Keile 4 und 6 mittels der Griffe 3 und 5 gegeneinander kann der Geräteteil 7 um jeden zwischen 0° und 2tf liegenden Winkel gegenüber der Basis geneigt werden.
Claims (3)
- _ 5 —Erfindungsanspruch;1. Vorrichtung zur Veränderung der Neigung eines Geräteteils gegenüber einer Basis mit Hilfe zweier zwischen Geräteteil und Basis vorgesehener kreiszylinderförmiger Keile, die im wesentlichen gleiche Durchmesser aufweisen und um die gleiche Achse verdrehbar sind, wobei der Geräteteil mit der Basis durch den Innenraum der Keile federnd verbunden ist, gekennzeichnet dadurch, daß außerhalb des axialen Bereichs der Keile mindestens drei segmentförmige Blattfedern im wesentlichen um gleiche Winkel versetzt und koaxial zur Drehachse angeordnet sind und daß die Blattfedern jeweils mit einem Ende an der Basis und mit dem anderen Ende am .Geräteteil befestigt sind,
- 2. Vorrichtung gemäß Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, _ daß die Blattfedern jeweils mit gleichliegenden Enden am Geräteteil und an der Basis befestigt sind.
- 26. 2. 1981
GB/BütHierzu 1 Seite Zeichnungen
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Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
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DD156637A1 true DD156637A1 (de) | 1982-09-08 |
Family
ID=5529357
Family Applications (1)
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-
1981
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- 1981-12-16 JP JP20173581A patent/JPS57154090A/ja active Granted
Also Published As
Publication number | Publication date |
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