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DD153011A5 - Vorrichtung zum magnetischen einschreiben und auslesen von signalen grosser bandbreite - Google Patents

Vorrichtung zum magnetischen einschreiben und auslesen von signalen grosser bandbreite Download PDF

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Publication number
DD153011A5
DD153011A5 DD80223550A DD22355080A DD153011A5 DD 153011 A5 DD153011 A5 DD 153011A5 DD 80223550 A DD80223550 A DD 80223550A DD 22355080 A DD22355080 A DD 22355080A DD 153011 A5 DD153011 A5 DD 153011A5
Authority
DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
clamping
head drum
drive spindle
centering
drum system
Prior art date
Application number
DD80223550A
Other languages
English (en)
Inventor
Petrus J J Aarts
Harald Fleck
Karl Kocsisek
Ernst M Schmidt
Original Assignee
Philips Nv
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Nv filed Critical Philips Nv
Publication of DD153011A5 publication Critical patent/DD153011A5/de

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B5/00Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
    • G11B5/48Disposition or mounting of heads or head supports relative to record carriers ; arrangements of heads, e.g. for scanning the record carrier to increase the relative speed
    • G11B5/52Disposition or mounting of heads or head supports relative to record carriers ; arrangements of heads, e.g. for scanning the record carrier to increase the relative speed with simultaneous movement of head and record carrier, e.g. rotation of head
    • G11B5/53Disposition or mounting of heads on rotating support

Landscapes

  • Adjustment Of The Magnetic Head Position Track Following On Tapes (AREA)
  • Tyre Moulding (AREA)

Abstract

Ein Schraegspurvideokassettenrekorder (1) ist mit einem drehenden Kopftrommelsystem (13) versehen, das durch elastische Verformung eines oder mehrerer Wandteile auf eine Antriebsspindel (7) zentriert wird. Im Hinblick auf das Erhalten einer genau reproduzierbaren Zentrierung des Kopftrommelsystems gegenueber der Drehachse der Antriebsspindel wird das Auftreten einer nicht reproduzierbaren schraegen Lage des Kopftrommelsystems auf der Antriebsspindel dadurch vermieden,dass das Kopftrommelsystem in der Naehe jeder der beiden Seiten mit elastisch verformbaren Wandteilen (16,18) zentriert wird. Gegebenenfalls kann dabei zugleich das Kopftrommelsystem auf einer oder auf beiden Seiten auf der Antriebsspindel festgeklemmt werden.

Description

223550-Ч-
Berlin, den 12. 12. i960
57 918/13
Vorrichtung zum magnetischen Einschreiben und Auslesen von Signalen großer Bandbreite
sgebiet der^JErfinäung.
.Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum magnetischen Einschreiben und Auslesen von Signalen großer Bandbreite in schräg nebeneinander laufenden Signalspuren auf einem Magnetband mit: einer um eine Drehachse drehbaren, wenigstens teilweise zylinderförmigen Antriebsspindel mit einem freien Ende; mindestens einem in einer Kreisbahn um die genannte Drehachse drehbaren Magnetkopf zum Einschreiben und/oder Auslesen der schrägen Signalspuren·auf dem Magnetband; einem entfernbar auf einem zylinderförmigen Teil der Antriebsspindel angeordneten, bei deren freiem Snde und mit einer, ersten Seite diesem freien Ende zugewandten und mit einer zweiten Seite von diesem freien Snde abgewandten Kopftrommelsystem, das die Magnetköpfe trägt und mit einer zentralen Bohrung zum Anordnen des Kopftromme!systems auf der Antriebsspindel versehen ist, sowie mit einer Zentriervorrichtung auf der ersten Seite des Kopftrommelsystems zum Zentrieren des Kopftrommelsystems auf die Antriebsspindel und mit einem mit der Antriebsspindel zusammenarbeitenden elastisch verformbaren Wandteil auf der ersten Seite des Kopftrommelsystems, .
Charakteristik der bekannten^
Eine derartige Vorrichtung sum magnetischen Einschreiben und auslesen von Videosignalen für'einen söge-
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nannten Schrägspurenvideorekorder ist aus der AT-PS 345 577 bekannt. Bei dieser bekannten Vorrichtung umfaßt das Kopftrommelsystem 'eine zylinderförmige Kopftrommel, die den drehenden Teil einer Trommeleinheit bildet zum Führen des Magnetbandes in einer schraubenlinienförmigen Bahn längs der Magnetkopfe. Außer der sich drehenden Kopftrommel umfaßt die Trommeleinheit weiterhin eine koaxial dazu angeordnete und nur durch einen schmalen Spalt davon getrennte ortsfeste Trommel. Auf der ortsfesten Trommel befindet sich eine schraubenlinienförmige und über einen 'Teil des Umfangs sich erstreckende Führungsleiste für das Magnetband. Die sich drehende Kopftrommel verursacht durch ihre Drehung örtlich einen Luftfilm zwischen dem Magnetband und der Trommeleinheit. Dadurch wird die Reibung zwischen dem Magnetband und der Trommeleinheit verringert. Auf der von der ortsfesten Trommel abgewandten ersten Seite ist die Kopftrommel mit einer den elastischen verformbaren Wandteil bildenden Klemmbuchse mit einer zylinderförmigen Manteloberfläche versehen. Um diese Klemmbuchse ist ein Klemmring angeordnet, der mit einem Schlitz in der Ringwand versehen ist, so daß die durch den Schlitz voneinander getrennten Teile des Klemmringes federnd zueinander bewegt werden können. Ein Bolzen ist auf der einen Seite des Schlitzes in den Klemmring geschraubt und ragt mit Spiel durch den Klemmring hindurch bis auf die andere Seite des Schlitzes. Dadurch, daß der Bolzen angezogen wird, wird der Klemmring verformt, wodurch auch die Klemmbuchse der Kopftrommel verformt wird und die Kopftrommel auf der Antriebsspindel zentriert und zugleich festgeklemmt wird.
Bei Videorekordern und insbesondere bei den für den Heimgebrauch bestimmten Kassettenrekordern ist man bestrebt, das Magnetband möglichst wirtschaftlich su benutzen und folglich das Magnetband mit einem möglichst dichten
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Master nebeneinander liegender Signalspuren zu versehen. Bei einem modernen Schrägspurvideokassettenrekorder können einigermaßen überlappende Signalspuren verwendet werden mit einer Breite von etwa 40 nm und mit ei-nem Mittenabstand der Spuren von etwa 30 P-®-· Die Spurlänge beträgt, etwa 100 mm. Die Spuren sollen über die ganze-Länge innerhalb enger TdLeranzen liegen, insbesondere weil der Möglichkeit große Bedeutung beigemessen wird, Videoprogramme, die mit dem einen Videorekorder aufgenommen wurden, ohne spürbaren Qualitätsverlust mit anderen ähnlichen Videorekordern abspielen zu können. Von einer gut gelungenen gegenseitigen Austauschbarkeit zwischen mit eingeschriebenen Programmen versehenen Kassetten und Videokassettenrekordern, die zu einem genormten System zum Aufnehmen/ Wiedergeben von Videosignalen gehören, ist erst die Rede, wenn ein Programm, das mit dem einen Videokassettenrekorder aufgenommen wurde, mit einem anderen, zu demselben Videorekordersystem gehörenden Videokassettenrekorder abgespielt werden kann, ohne daß eine spürbare Verringerung der Qualität des wiedergegebenen.Signals ermittelt werden kann. In diesem Zusammenhang ist von der Anforderung der Kompatibilität zwischen Videokassettenrekordern und zugehörenden Magnetbandkassetten die Rede, die zusammen zu einem genormten System zum Aufnehmen und V/iedergeben von Videosignalen gehören. Dies alles führt dazu, daß nur sehr geringe ToIeranzfelder verfügbar sind für die Lage der Magnetköpfe gegenüber der ortsfesten Bandführungsleiste. Bei Schrägspurvideokassettenrekordern, die mit mehreren Hagnetköpfen ausgebildet sind, wie bei den Kassettenvideorekordern für den Keimgebrauch, ist es von großer Bedeutung, daß die Köpfe auch genau einander gegenüber ausgerichtet sind; dies im Hinblick auf die Gynchronität der von den Köpfen eingeschriebenen bzw. ausgelesenen Videosignale. Auch hier
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stehen nur geringe Toleranzfelder zur Verfügung, da sonst in dem wiedergegebenen Videobild sichtbare Zeitfehler erscheinen, d* h., daß Unstabilitätserscheinungen am Bildrand auftreten.
Wegen der hohen Genauigkeitsanforderüngen, die auf diese "/eise an die Lagen der Magnetköpfe gestellt i/erden-, werden zum Anordnen der iMagnetköpfe auf dem Kopf-.trommelsystem meistens spezielle optische Präzisionsinstrumente verwendet. Kopftrommelsysteme für Vorrichtungen der obenstehend erwähnten bekannten Art sind geeignet, um zunächst mit Hilfe der eigenen Klemmvorrichtung auf einer speziellen Montageachse zentriert und festgeklemmt zu werden. Nach Anordnen und Ausrichten der Magnetköpfe wird das Kopftromine!system wieder von der Montageachse entfernt, indem die Klemmvorrichtung wieder gelöst wird, wonach das Kopftromme!system auf der Antriebsspindel eines Videokassettenrekorders angeordnet werden kann. Dabei ist es äußerst wichtig, daß die Ausrichtung, die mit Hilfe der genannten Fertigungsspindel stattgefunden hat, sich nach der Montage des Kopftromme!systems auf der Antriebsspindel des Videokassettenrekorders möglichst genau reproduzieren läßt. Die Höhentoleranz der Magnetköpfe gegenüber der Bandführungsleiste soll bei einem modernen Schrägspurvideokassettenrekorder mit einer Toleranz in der Größenordnung von 5 /и eingestellt werden, in dem Sinne, daß der gegenseitige Höhenunterschied zwischen den Magnetköpfen nicht mehr als ^ хщ. betragen darf. Bei einem Kopftrommelsystem mit einer drehenden Kopftrommel mit einem Durchmesser von 65 ram und mit zwei Magnetköpfen soll die Exzentrizität der Magnetköpfe bei gängigen modernen Videorekordern gegenüber der Drehachse der Kopftrommel weniger als 1,5/Um sein. Eine weitere gestellte Anforderung ist, daß die Ivlagnetköpfe genau zu gleichen Teilen über den Umfang des Kopf-
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trommelsyGtems verteilt sind. Bei Verwendung zweier Magnetköpfe sollen beispielsweise die Bogenabstände zwischen den beiden Magnetkopfen nicht mehr als 3 Ди. voneinander abweichen.
Die Konstruktion des Kopftrommelsystems soll
derart sein, daß das Anordnen und auch das Entfernen der Kopftromme!systeme bei der Herstellung von Videokassettenre-'kordern und zwecks später gegebenenfalls notwendiger Kundendienst'—*handlungen schnell und mit einfachen Mitteln erfolgen kann«, Dabei ist es eine Forderung, daß nach dem Entfernen eines vorhandenen Kopftrommelsystems und dem darauffolgenden Anordnen eines neuen Kopftrommelsystems, beispielsweise für Kundendienstzwecke, die gewünschte Kompatibilität nach wie vor gewährleistet ist. Wegen der bereits beschriebenen sehr engen Toleranzen, die in bezug auf die Exzentrizität und die Höhenlage der Magnetköpfe zulässig sind, sollen die reine Zentrierung und die reine koaxiale Montage des Kopftrommelsystems innerhalb der genannten Toleranzfelder nach wie vor gewährleistet sein. Dennoch ist es erwünscht, daß diese Zentrierung und Montage von einem Kündendienatfachmann schnell und ohne Verwendung spezieller Einstellapparaturen erfolgen können.
Die zentrale Bohrung der genannten bekannten Kopftrommel hat eine gewisse Länge. Der Durchmesser der Bohrung ist etwas größer als der Durchmesser der Antriebsspindel. Die Kopftrommel kann durch den vorhandenen geringen radialen Spielraum zwischen der Antriebsspindel und·der Wand der zentralen Bohrung leicht über die Antriebsspindel geschoben werden. Nach dem Aufschieben wird das Kopftrommel sy stem mit Hilfe der Klemmvorrichtung auf der Antriebsspindel festgeklemmt, wobei an der Stelle der Klemm-
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Vorrichtung durch die elastische Verformung'der Klemmbuchse der Spielraum zv/ischen der Wand der zentralen Bohrung und der Antriebsspindel örtlich aufgehoben wird. Beim Festklemmen entsteht unvermeidlich eine gewisse Kippung des Kopftrommelsystems gegenüber der Drehachse. Durch die ausgeübten Klemmkräfte wird der Spielraum zwischen der Antriebsspindel und der Wand der Bohrung auf der zweiten Seite des Kopftrommelsystems auf nur einer Seite der Bohrung völlig aufgehoben. Diese Kippung ist unerwünscht, da diese einen Beitrag zu der Exzentrizität der Magnetköpfe liefert sowie zu den Feldern, die in der Lage der Magnetköpfe gegenüber der Unterstützungsleiste entstehen. Die Stelle, an der die Antriebsspindel auf der zweiten Seite des •Kopftrommelsystems die ?/and der üonrung berührt, ist ja onvorhersagbar und nicht reproduzierbar. Es ist dadurch wahrscheinlich, daß die Richtung der Kippung, die das Kopftromme!system bei der Montage auf der oben genannten speziellen Montageachse erfährt, eine andere sein wird als die Richtung der Kippung, die das Kopftrommelsystem bei der Montage auf der Antriebsspindel des Videokassettenrekorders erfährt.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, die Nachteile des Standes der Technik zu vermeiden.
Darlegung des Lesens der Erfindung;
Die Erfindung hat nun zur Aufgabe, eine Vorrichtung zum magnetischen Einschreiben und Auslesen von Signalen großer Bandbreite der eingangs erwähnten Art zu
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schaffen, mit der eine größere Reproduzierbarkeit der ursprünglich auf der Llontageachse erreichten'Einstellung des Magnetkopfes bzw. der Magnetköpfe bei der Montage des Kopftronmelsystems auf der Antriebsachse eines Videorekorders möglich ist. Die Erfindung weist dazu das Kennzeichen auf, daß die Vorrichtung in einem gewissen axialen Abstand voneinander zwei Zentriervorrichtungen umfaßt zum beidseitigen Zentrieren des Kopftromrae!systems auf der Antriebs'spindel, und zwar eine erste Zentriervorrichtung, die aus der genannten. Zentriervorrichtung auf der ersten Seite des Kopftrommelsystems besteht, sowie eine zweite Zentriervorrichtung auf der zweiten Seite des Kopftrommelsystems, wobei die Vorrichtung einen ersten elastischen und mit der Antriebsspindel zusammenarbeitenden verformbaren Wandteil aufweist, der aus dem genannten Randteil auf der ersten Seite des Kopftronmelsystems besteht,'sowie einen zweiten elastisch verformbaren und mit der Antriebsspindel zusammenarbeitenden Wandteil, der der Zentriervorrichtung zugehört und auf der zweiten Seite des Kopftrommelsystems liegt. Dadurch, daß zwei Zentriervorrichtungen der ganannten Art auf beiden Seiten des Kopftrommelsystems verwendet werden, wird ein Kopftrommelsystem mit einer geringeren Kippung gegenüber seiner Drehachse geschaffen.
Eine Ausführungsform der Erfindung weist das Kennzeichen auf, daß auf der ersten Seite des Kopftrommelsystems eine Klemmvorrichtung vorhanden ist, die zum entfernbaren Klemmen auf der Antriebsspindel und dabei zugleich zum Zentrieren des Kopftrommelsystems dient. Diese Klemmvorrichtung ist auf diese Weise zugleich als die erste Zentriervorrichtung wirksam. Die Klemmvorrichtung umfaßt den mit der Antriebsspindel zusammenarbeitenden ersten elastisch verformbaren Wandteil der ersten Zentriervorrichtung
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und weiterhin eine mit dem ersten verformbaren Wandteil zusammenarbeitende Wandverformungsvorrichtung, die auf den ersten verformbaren Wandteil Druckkräfte ausübt und der dadurch elastisch verformt und auf der Antriebsspindel zentriert sowie festgeklemmt wird. Der z?*reite elastisch verformbare Wandteil auf der zweiten Seite des Kopftrоште!systems umfaßt eine aus dünnem elastischem Blechmaterial hergestellte Zentriermembran mit einer zentralen Öffnung zum klemmenden Einstecken der Antriebsspindel und mit einer derartigen lorni und mit derartigen Abmessungen, daß bei Anordnen des Kopftrommelsystems auf der Antriebsspindel Teile der Zentriermembran, an die zentrale Öffnung grenzend, durch die zwischen der Zentriermembran und der Antriebsspindel auftretenden Kräfte in axialer Richtung eine elastische Biegeverformung erfahren. Zum Befestigen der Zentriermembran sind Befestigungsmittel vorhanden. Diese Befestigungsmittel arbeiten in einem gewissen Abstand von der zentralen öffnung mit der Zeritriermembran zusammen, so daß die Teile der Zentriermembran, die zwischen der Stelle, an der die Befestigungsmittel mit der Zentriermembran zusammenarbeiten, und der zentralen Öffnung liegen, in beschränktem Alaße von elastischen Biegeverformungen frei sind. Die Verwendung einer Zentriermembran zum Zentrieren einer Kopftrommel ist in der DE-OS 3 010 731 (deren Inhalt als einen Teil der vorliegenden Patentanmeldung bildend betrachtet wird) vorgeschlagen. Diese Ausführungsform kann weiterhin noch das Kennzeichen aufweisen, daß der erste verformbare Wandteil aus einer mit der Antriebsspindel konzentrischen, elastisch verformbaren Klemmbuchse mit einem freien Ende und mit einer äußeren Manteloberflache besteht und daß die Wandverformungsvorrichtung aus einer Klemmbuchsenverformungsvorrichtung besteht, die auf die
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äußere Manteloberflache der Klemmbuchse Druckkräfte ausübt. Bei dieser Ausführungsform kann die Klemmvorrichtung auf der ersten Seite der Kopftrommel beispielsweise aus der Klemmvorrichtung bestehen, die an sich aus der bereits genannten AT-PS 345 577 bekannt ist. Mit Vorteil kann'jedoch eine Ausführungsform verwendet werden, die das Kennzeichen aufweist, daß die Klemmbuchsenverformiingsvorrichtung aus einem zwischen einer lockeren Lage und einer Klemmlage verformbaren Klemmring besteht, der einen ununterbrochenen Zusammenhang-aufweist und durch symmetrische radiale Verformung einen örtlichen, im wesentlichen gleichmäßig über den Umfang verteilten Klemmdruck auf die Klemmbuchse ausübt. Der Klemmring weist eine kegelförmige Innenwand mit einer Oberfläche auf, die einen Teil der Manteloberfläche eines imaginären Kegels bildet, mit einer Achse und mit einem Scheitelwinkel zwischen einer Beschreibenden der Manteloberfläche und der Achse. Der Klemmring ist durch axiale Verschiebung über die Klemmbuchse durdb Zusammenarbeit mit einem Teil der äußeren Manteloberfläche der Klemmbuchse aus der lockeren Lage in die Klemmlage gedehnt. Der Scheitelwinkel ist kleiner als der Reibungswinkel für die verwendeten Werkstoffe der Klemmbuchse und des Klemmringes, damit ein Zurückbewegen des Klemmringes in axialer Sichtung in die lockere Lage infolge der darauf in der Klemmlage ausgeübten axialen Komponenten der Klemmkräfte durch die auftretenden Reibungskräfte zwischen der Klemmbuchse und dem Klemmring vermieden wird. Die bei dieser Ausführungsforra verwendete Klemmvorrichtung auf der ersten Seite der Kopftrommel wurde bereits in der DB-PS 30 172 908 (deren Inhalt als einen Teil der_vorliegenden PS bildend betrachtet wird) vorgeschlagen.
Wie in dieser früheren Patentanmeldung ebenfalls an sich bereits beschrieben'wurde, kann die Klemmbuchse
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äußerlich mit einer zu бег Drehachse der Antriebsspindel konzentrischen Schulter zum Zusammenarbeiten mit der kegel- . förmigen Innenwand des Klemmringes versehen sein, so daß die Verformung der Klemmbuchse durch den Klemmring an einer durch die Schulter genau bestimmten Stelle erfolgt. Weiterhin kann auf ebenfalls in der genannten Patentanmeldung vorgeschlagene Art und Weise das Kopftrommelsystem mit einem zu der -Klemmbuchse koaxialen Kragen zum Aufnehmen der auf das Kopftrommelsystem ausgeübten Reaktionskräfte der Hilfs-'werkzeuge'versehen sein, die zum axialen Verschiebendes Klemmringes über die Klemmbuchse dienen.
Si-ne andere Ausführungsform der Erfindung weist das Kennzeichen auf, daß auf der ersten Seite des Kopftrommel sy stems eine erste Klemmvorrichtung vorhanden ist, die zum entfernbaren Festklemmen auf der Antriebsspindel dient und dabei zugleich zum Zentrieren des Kopftrommelsystems. Diese erste Klemmvorrichtung ist auf diese Weise zugleich als erste Zentriervorrichtung wirksam. Die erste Klemmvorrichtung umfaßt den mit der Antriebsspindel zusammenarbeitenden ersten elastisch verformbaren Wandteil der ersten Zentriervorrichtung. Die erste Klemmvorrichtung umfaßt weiterhin eine mit dem ersten verformbaren 7/andteil zusammenarbeitende .erste Wandverformungsvorrichtung, die auf den ersten verformbaren Wandteil Druckkräfte ausübt. Dieser Teil wird dadurch elastisch verformt und auf der Antriebsspindel zentriert sowie festgeklemmt. Auf der zweiten Seite des Kopftromme!systems ist eine zweite Klemmvorrichtung vorhanden, die .ebenfalls zum entfernbaren Festklemmen auf der Antriebsspindel und dabei zugleich zum Zentrieren des Kopftrommelsystems dient. Die zweite Klemmvorrichtung ist auf diese Weise zugleich als zweite Zentriervorrichtung wirksam und' umfaßt den mit der Antriebsspindel zusammenarbeitenden aweiten elastisch verformbaren 7/andteil der zweiten Zentriervorrichtung. Die
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zweite Klemmvorrichtung umfaßt weiterhin eine mit dem zweiten verformbaren Wandteil zusammenarbeitende zweite Wandver~ formungsvorrichtung , die auf den zweiten verformbaren Wandteil Druckkräfte ausübt, der dadurch elastisch verforiat und auf der Antriebsspindel zentriert sowie darauf festgeklemmt wird« Bei dieser Art von Ausführungsform gibt es also zwei Klemmvorrichtungen zum Festklemmen des Köpftrommelsystems auf der Antriebsspindel, so daß jede der Klemmvorrichtungen an sich nur die Hälfte der insgesamt erforderlichen Klemmkraft zu-liefert braucht. Im Zusammenhang mit der Tatsache, daß die zweite Seite des Kopftrommelsystems sich in einem Videorekorder in einem sehr geringen Abstand von der ortsfesten Trommel befindet, ist eine Ausführungsform von Bedeutung, die das Kennzeichen aufweist, daß das Kopf™ tromme!system Teile umfaßt, die wenigstens eine sich von der ersten Seite zu der zweiten Seite erstreckende hindurchgehende öffnung zum Hindurchlassen eines oder mehrerer Teile definieren, die dazu dienen, von der ersten Seite des Kopftromme!systems mit der zweiten IVandyerformungsvorrichtung zusammenzuarbeiten. Durch die hindurchgehenden öffnungen ist es möglich, auch die zweite Klemmvorrichtung von der ersten Seite des Kopftrommelsysteras aus dem lockeren Zustand in den Klemmzustand zu bringen und umgekehrt, so daß damit ein Kontageproblem vermieden wird.
Eine folgende Ausführungsform der Erfindung weist das Kennzeichen auf, daß die ersten und zweiten elastisch verformbaren Wandteile aus ersten bzw. z?/eiten konzentrisch um zylinderförmige Teile der Antriebsspindel passenden zylind-erförmigen Klemmbuchsen mit je einem freien Ende bestehen und daß die ersten und die aweiten 7/andverformungsvorrichtungen erste bzw. zweite konzentrisch um die erste bzw. zweite Klemmbuchse passende und unter dem Einfluß axialer Sindrückung radial zwischen einem lockeren Zustand und einem Klemmzustand verformbare Klemniringe
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umfassen. Um die erste bzw. zweite Klemmbuchse befindet sich unter Freilassung eines ringförmigen Kauines für den ersten bzw. den zv/еіѣеп Klemmring eine erste bzw. zweite Druckbuchse. Mit dem ersten bzw. zweiten Klemmring sind zusammenarbeitende und zum axialen Eindrücken der Klemmringe axial bewegliche erste bzw.. zweite Klemmringdrücker vorhanden. Das Kopftroramelsystem ist mit einem ersten bzw. zweiten Klemmringanschlag in einem gewissen Abstand von dem freien Ende der ersten bzw. zweiten Klemmbuchse versehen. Mit den Klemmringdrückern arbeiten Versehiebungsmittel zusammen zum Bewegen der Klemmringdrücker in einer Richtung zu den Klemmringanschigei zum axialen Eindrücken der Klemmringe in den ringförmigen Häuinen zwischen den Klemmbuchsen und den Druckbuchsen zwischen dem lockeren Zustand und dem Klemmzustand und zum elastischen Verformen sowie Pestklemmen und Zentrieren der Klemmbuchsen auf der Antriebsspindel und folglich des Kopftrommelsystems in radialer Richtung. Diese Ausführungsform ist gleichsam eine doppelte Ausführungsform einer Kopfscheibenklemmung, wie diese bereits in der ganannten DS-PS'30 172 908 vorgeschlagen wurde. Diese Ausführungsform kann außerdem noch das Kennzeichen auftjeisen, daß die genannten Teile des Kopftrommelsysteias drei hindurchgehende Öffnungen definieren in einem gleichen radialen Abstand von der Drehungsachse und in gleichen Winkelabständen von-, einander und daß die genannten Verschiebungsmittel die genannten durch die durchgehenden Öffnungen hindurchgelassenen Teile umfassen und aus drei Zugelementen bestehen, die zwischen den beiden Klemmringdrückern Zugkräfte übertragen. Die Verschiebungsmittel umfassen Schraubmittel, um auch mit Hilfe der durch die durchgehenden Öffnungen hindurchragenden Zugelemente die beiden Klemmringdrücker zueinander zu ziehen.
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Eine andere Ausführungsform der·'Erfindung, bei der zwei Klemmvorrichtungen auf beiden Seiten der Kopftrommel verwendet werden, weist das Kennzeichen auf, daß das Kopf troinmelsystem auf seiner ersten Seite ba-.v. auf seiner zweiten Seite mit mindestens einem ersten kegelförmigen Hohlraum bzw. mindestens einem zweiten kegelförmigen Hohlraum mit einer Innenwand versehen ist, die einen Teil eins Kegels bildet, dessen Basis der ersten bzw» zweiten Seite des Hopftrommelsystems zugewandt ist, wobei die genannten ersten und zweiten elastisch verformbaren-Wandteile aus Wandte ilen bestehen , die zwischen der zentralen Bohrung des Kopftrommelsystems und den ersten bzw. zweiten kegelförmigen Hohlräumen liegen« Die ersten und die zweiten Wandverformungsvorrichttingen umfassen erste bzw. zweite Klemmpfropfen mit mit den Innenwänden der kegelförmigen Hohlräume zusammenarbeitenden Außenwänden. Es sind weiterhin Verseniebungsmittel vorhanden, die mit dem (den) ersten Klemmpfropfen zum Verschieben derselben in einer Richtung zu der zweiten Seite des Kopftrommelsystems und mit dem (den) zweiten Klemmpfropfen- zum Verschieben derselben in einer Richtung zu der ersten Seite des Kopftrommelsystems zusammenarbeiten. Jedes der genannten Verschiebungsmittel besteht aus einem durch eine der von der ersten Seite des Kopftrommelsystems zu der zweiten Seite verlaufenden durchgehenden Öffnungen erstreckenden Zug-' bolzen mit Gewinde. Jeder erste Klemmpfropfen arbeitet mit einem zugeordneten koaxialen zweiten Klemmpfropfen zusammen, wobei einer dieser beiden Klemmpfropfen einen Kopf eines Zagbolzens bildet und der zugeordnete andere Klemmpfropfen aus einer auf den Zugbolzen geschraubten Mutter besteht.
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Eine weitere Aasführungsform der. Erfindung weist das Kennzeichen auf, daß der erste und der zweite verformbare Wandteil aus einer ersten bzw. zweiten zu der Antriebsspindel konzentrischen,elastisch verformbaren Klemmbuchse bestehen mit einem freien Ende und einer Ivlanteloberflache. Die ersten und zweiten Wandverformungsvorrichtungen bestehen aus einem ersten bzw. zweiten zwischen einem lockeren Zustand und einem Klemmzustand verformbaren Klemmring, der einen ununterbrochenen Zusammenhang aufweist und durch symmetrische radiale Verformung einen örtlich, im wesentlichen gleichmäßig über den Umfang verteilten Klemmdruck auf die zugeordnete Klemmbuchse ausübt. Der Klemmring weist eine kegelförmige Innenwand mit einer Oberfläche auf, die einen Teil der Manteloberfläche eines imaginären Kegels mit einer Achse und mit einem Scheitelwinkel zwischen einer Beschreibenden der Manteloberfläche und der Achse bildet. Die Klemmringe sind durch entgegengesetzte axiale Verschiebungen über die zugeordneten Klemmbuchsen durch Zusammenarbeit mit den äußeren Manteloberflächen der Klemmbuchsen aus dem lockeren Zustand in den Klemmzustand ausgedehnt. Der Scheitelwinkel ist kleiner als der Reibungswinkel für die verwendeten Materialien der Klemmbuchsen und der Klemmringe, um ein Zurückbewegen der Klemmringe in axialer Sichtung in den lockeren Zustand infolge der darauf in dem Klemmzustand ausgeübten, axialen Anteile der Klemmkräfte durch die auftretenden Reibungskräfte zwischen den Klemmbuchsen und den Klemmringen zu vermeiden.
Ausführungsbei spiel .
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben. Es zeilen:
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Fig. 1: eine Ansicht eines Schrägspurvideokassettenrekorders mit einem aufgeschwenkten Kassettenhalter, in den eine Magnetbandkassette geschoben werden kann; ·
Fig. 2:eine andere Ansicht in einem etwas größeren stab und aus einem anderen Gesichtswinkel eines Teils des Videokassettenrekorders nach Fig. 1.,. wobei der Kassettenhalter entfernt ist;
Fig. 3ϊ eine Seitenansicht sowie einen teilweisen Schnitt in einem etwas größeren Maßstab einer Trommeleinheit, wobei ein drehbares Kopftrommelsystem mit einer zylinderförmigen Kopftrommel sowie ein Teil einer ortsfesten zylinderförmigen Bandführungstronmel des Videokassettenrekorders nach den Fig. 1 und 2 dargestellt ist;
Fig. 4: eine Ansicht' eines in dem Kopftrommelsystem nach Fig. 3 verwendeten Klemmringes zum Zentrieren und' Festklemmen des Kopftromne!systems auf einer Antriebsspindel des Videokassettenrekorders;
Fig. 5 an<3 6: Darstellungen von Teilen eines einfachen Hilfswerkzeuges zum Anbringen des Klemmringes nach Fig. 4;
Fig. 7: eine teilweise Explosionsansicht eines einfachen Hilfswerkzeuges zum Entfernen des Klemmringes nach Fig. 4;
Fig. 8; eine Draufsicht einer Membran, die in dem Kopftrommelsystem nach Fig. 3 zum Zentrieren desselben auf der zweiten Seite verwendet worden ist;
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Fig. 9: einen Schnitt gemäß den Pfeilen IX - IX durch die Membran nach Fig. 8;
Fig. 10: eine Ansicht eines Druckelementes, das zum Montieren der Membran nach Fig. 8 verwendet wird;
Fig. 11: einen Schnitt gemäß den Pfeilen XI - XI durch das Druckelement nach Fig. 10;
Fig. 12: einen Schnitt durch ein Kopftrormnelsystern einer Vorrichtung nach einer anderen Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 13s einen Schnitt durch eine Druckbuchse, die in dem Kopftrommelsystem nach Fig, 12 verwendet wird;
Fig. 14: einen Schnitt durch eine andere Druckbuchse,
die in dem Kopftrommelsystem nach Fig. 12 verwendet wird;
Fig. 15: eine Ansicht der Druckbuchse nach Fig. 14;
Fig. 16: eine Ansicht eines Teils des Kopftrommelsystems nach Fig. 12 mit drei Zugelementen, die zwischen den beiden Druckbuchsen nach den Fig. 13» 14 bzw.. 15 Zugkräfte übertragen;
Fig. 17: einen Schnitt gemäß den Pfeilen XVII - XVII durch das Einzelteil nach Fig. 16;
Fig. 18: einen sehr schematischen Schnitt zur Darstellung des Prinzips einer Kopftrommel für eine Vorrichtung nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung; .
-19 9 9 Я Ч Ч η
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Pig. і9г einen sehr schematischen Schnitt zur Darstellung des Prinzips einer Kopftrommel einer anderen Ausführungsform der Erfindung.
Der Schrägspurvideokassettenrekorder nach Fig. 1 ist von üblicher Art und eignet sich zum magnetischen Einschreiben und Auslesen von Videosignalen in unterbrochenen, .sich schräg nebeneinander erstreckenden Signalspuren auf einem Magnetband. Auf dem Gehäuse 1 des Videokassettenrekorders ist ein Kassettenhalter 2 schwenkbar gelagert. In den Kassettenhalter kann eine Magnetbandkassette 3 ія. Richtung des Pfeiles 4 geschoben v/erden. Bei völlig einge-* schobener Kassette kann der Kassettenhalter nach unten geschwenkt v/erden, wobei die Kassette in die Betriebslage gebracht wird und das Magnetband mit Hilfe von in dem Videokassettenrekorder vorhandenen Mitteln, die das Magnetband letzten lindes mit den Magnetköpfen in Berührung bringen, aus der Kassette gezogen werden kann. Auf dem Gehäuse 1 befinden sich die üblichen Bedienungselemente, wie beispielsweise eine Anzahl Bedienungstasten 5·
Fig. 2 zeigt einen Teil eines Videokassettenrekorders nach 51Ig. 1 in etwas vergrößertem Maßstab, wobei jedoch der Kassettenhalter 2 entfernt ist, so daß wenigstens ein Teil des Inneren sichtbar ist.
Der Videokassettenrekorder nach den Fig. 1 und 2 enthält eine um eine Drehachse 6 drehbare und wenigstens teilweise zylinderförmige Antriebsspindel 7 ait einem frei-' en Ende 8. Der Drehsinn der Antriebsspindel 7 ist durch einen Pf eil 9 bezeichnet. In einer Kreisbahn um die Drehachse б sind zwei'Magnetköpfe 10 drehbar angeordnet, die zum Einschreiben bzw. Auslesen von Signalspuren auf dem
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Magnetband dienen. In Fig. 2 ist. nur· ein einziger Magnetkopf 10 sichtbar,in Fig. 3 sind die beiden Magnetkopf e dargestellt. Das Magnetband selbst sowie die darauf geschriebenen schrägen Signalspuren sind in der Zeichnung ment dargestellt und zum Verständnis der Erfindung auch nicht von wesentlicher Bedeutung. Sie sind an sich allgemein bekannt. Auf der Antriebsspind el 7 ist in der Nähe des freien Endes 8 mit einer ersten Seite 11 diesem freien Ende zugewandt und mit einer zweiten Seite 12 von diesem freien Ende abgewandt ein Kopftrommelsystem 13 angeordnet. Dieses Kopftrommelsystem 13 umfaßt die zwei Magnetköpfe 10 und ist mit einer zentralen Bohrung 14 zum Inordnen des Kopftrommelsystems 13 auf der Antriebsspindel 7 versehen. Auf der ersten Seite 11 befindet sich zum Zentrieren des Kopftrommelsystems 13 auf der Antriebsspindel 7 eine Zentriervorrichtung 15» die einen elastisch verformbaren Wandteil 16 umfaßt;
In einem gewissen axialen Abstand von der Zentriervorrichtung 15 befindet sich eine zweite Zentriervorrichtung 17 in der Nähe der zweiten Seite 12 des Kopftrommelsystems 13» siehe Fig. 3· Diese zweite Zentriervorrichtung 17 umfaßt einen zweiten elastisch verformbaren Wandteil 18, der ebenso wie der erste Wandteil 16 der ersten Zentriervorrichtung rait der Antriebsspindel 7 zusammenarbeitet.
Die Zentriervorrichtung 15 auf der ersten Seite 11 des Kopftrommelsystems 13 ist als Klemmvorrichtung mit zentrierender Wirkung wirksam und kann folglich als kombinierte Klemmvorrichtung und Zentriervorrichtung betrachtet werden. Diese Klemmvorrichtung dient zum 'Festklemmen auf der Antriebsspindel 7 und dabei zugleich zum Zentrieren des Kopftromme!systems 13· Sie umfaßt den bereits genannten ersten
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elastisch verformbaren Wandteil 16. Weiterhin umfaßt sie eine mit dem ersten verformbaren Wandteil 16 zusammenarbeitende Wandverformungsvor-richtung 19, die auf den Wandteil 16 Druckkräfte ausübt. Dadurch wird dieser Teil elastisch verformt und auf der Antriebsspindel 7 zentriert sowie festgeklemmt. Der zweite elastisch verformbare Wändteil 18 auf der zweiten Seite 12 des Kopftrommelsystems 13 besteht aus einer aus dünnem elastischem Blechmaterial hergestellten Zentriermembran mit einer zentralen Öffnung 20, siehe Fig. 8 und 9. Die Antriebsspindel 7 wird klemmend durch die zentrale Öffnung 20 gesteckt und hat eine derartige Form und ist derart bemessen, daß beim Anordnen des Kopftrömmelsystems 13 auf der Antriebsspindel 7 Teile der Zentriermembran 18, grenzend an die zentrale Öffnung 20, durch die zwischen der Zentriermembran 18 und der Antriebsspindel 7 auftretenden Kräfte in axialer Richtung eine elastische Biegeverformung erfahren. Die Zentriermembran 18 ist mit Hilfe von Befestigungsmitteln befestigt, die aus einem Druckring 21 und drei Bolzen 22 bestehen, die durch Öffnungen 23 in der Zentriermembran 18 und durch Öffnungen 24 des Druckringes 21 hindurchragen und in der Kopftrommel festgeschraubt sind. Der Druckring 21 (3?ig. 10 und 11) weist eine zentrale Bohrung 25 auf, die die Antriebsspindel 7 mit Spiel hindurchläßt. Die Befestigungsmittel 21; 22 arbeiten mit der Zentriermembran 18 in einem gewissen Abstand von der zentralen Öffnung 20 zusammen, so daß die Teile, der Zentriermembran zwischen der Stelle, wo die Befestigungsmittel'21; 22 mit der Zentriermembran zusammenarbeiten, und der zentralen Öffnung in beschränktem Maße zum Erfahren der elastischen Biegeverformung frei sind.
Der erste verformbare Wandteil 16 besteht aus einer zu der
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Antriebsspindel 7 konzentrischen, elastisch .verformbaren Klemmbuchse mit einem freien Ende 26 und mit einer äußeren Manteloberflache 27·· Die Wandv.erformungsvorrichtung 19 besteht aus einer Klemmb uc hsenverf ormungsvorrichtung, die auf die äußere Manteloberfläche 27 Druckkräfte ausübt. Diese IQemmbuchsenverf übungsvorrichtung besteht aus einem zwischen einem lockeren Zustand und einem Klemmzustand verformbaren Klemmring, der einen ununterbrochenen Zusammenhang aufweist und durch eine symmetrische radiale Verformung einen im wesentlichen gleichmäßig über den Umfang verteilten Klemmdruck auf die Klemmbuchse 16 ausübt. Der Klemmring hat eine kegelförmige Innenwand mit einer Oberfläche, die einen Teil der Manteloberfläche eines imaginären Kegels bildet, wobei die Drehungsachse 6 der Antriebsspindel 7 die Achse bildet. Der Scheitelwinkel Л des Kegels ist in Fig. 3 zwischen einer Beschreibenden 29 des imaginären Kegels und einer Hilfslinie 30 parallel zu der Drehungsachse б angegeben. Der Klemmring ist durch axiale Verschiebung über die Klemmbuchse 16 durch Zusammenarbeit mit einem Teil der äußeren Manteloberfläche 27 der Klemmbuchse aus dem lockeren Zustand in den Klemmsustand ausgedehnt. Der Winkel <£/ ist kleiner als der Seibungswinkel 4^ für die verwendeten Werkstoffe der Klemmbuchse 16 und des Klemmringes 19, um ein Zurückbewegen des Klemmringes in axialer Richtung in den lockeren Zustand infolge cL-arauf in dem Klemmzustand ausgeübter axialer Anteile der Klemmkraft durch die auftretenden Reibungskräfte zwischen der Klemmbuchse und dem Klemmring zu vermeiden. Zum Erreichen eines ausreichend großen Klemmdruckes und für eine ausreichend genaue Zentrierung ist es von Bedeutung, daß der Spielraum z?;ischen der Antriebsspindel 7 tmd der Klemmbuchse 16, v/enn sich der Klemmring noch in dem lockeren Zustand befindet, nichtgrö-
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ßer ist als etwa 15 Дт» am besten sogar kleiner. Bei einem Antriebsspindeldurchmesser von б man kann beispielsweise eine in dem I.-S.-Ö.- Passungssystem als h5/h6-Passung bezeichnete Passung verwendet v/erden. Entsprechend dieser genormten Passung darf die Antriebsspindel ein Untermaß von maximal 5 ДИ aufweisen und die' Bohrung in der Kopfscheibe ein Übermaß von maximal 8 -um. Bei Verwendung einer aus Aluminium bestehenden Kopftrommel zusammen mit einem aus Messing bestehenden Klemmring 19 kann der Winkele^ beispielsweise 1° 3Of betragen.
Die Klemmbuchse 16 ist äußerlich mit einer zu der Drehachse 6 der Antriebsspindel 7 konzentrischen Schulter 31 zum. Zusammenarbeiten mit der kegelförmigen Innenwand 28 des Klemmringes 19 versehen, so daß die Verformung der Klemmbuchse 16 durch den Klemmring 19 an einer durch die Schulter 31 genau bestimmten Stelle erfolgt.
Das Montieren und Demontieren des Klemmringes 19 auf der Klemmbuchse 16 kann mit ziemlich einfachem Handwerkszeug erfolgen. Die Fig. 5 11^d б zeigen-T/erkzeuge zum Montieren des Klemmringes, und Fig. 7 zeigt ein Werkzeug zum Demontieren desselben. Die Kopftrommel 32 ist mit einem zu der Klemmbuchse 16 koaxialen Kragen 33 ZUJ& Aufnehmen der auf den Kopfträger ausgeübten Reaktionskräfte .der Hilfswerkzeuge versehen. Fig. 5 zeigt eine Hülse 3^, auf der diametral auf beiden Seiten Stifte 35 befestigt sind unlin der an einer zentralen Stelle ein Schraub-' bolzen 36 in axialer'Richtung auf- und abgeschraubt werden kann. Die Hülse 34 v/eist auf der Unterseite einen .' Plansch 37 mit einer im wesentlichen U-förmigen Ausnehmung 38 auf. Diese Ausnehmung 38 ist derart bemessen, daß die
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Hülse 34 um den Kragen 33 <3ѳг Kopf scheibe geschoben werden kann, wobei der !Plansch 37 auf der Unterseite des Kragens -in einoi Schlitz 39 angeordnet wird. Bevor die Hülse 34 auf die Kopftrommel geschoben wird, wird der Klemmring 19 auf die Klemmbuchse 16 gesteckt und ein Klemmringdrücker 40, siehe Fig. 6, auf den Klemmring 19 geschoben, Der Klemmringdrücker 40 ist mit drei axial herausragenden Füßen 41 versehen, die um die Klemmbuchse 16 auf der oberen. Fläche des Klemmringes 19 ruhen. In der oberen Fläche 42 des Klemmringdrückers 40 ist ein kegelförmiger Kohlraum 43 zum Aufnehmen eines kegelförmigen Endes 44 des Schraubbolzens 36 vorgesehen. Der Klemmring 19 wird dadurch in den Klemmzustand gedrückt, so daß der Schraubbolzen 3& angesogen wird, wobei das kegelförmige Ende 44 des Schraub^:bolzens 36 in dem kegelförmigen Hohlraum 43 ruht und der Schraubenbolzen 36 also auf den Klemmringdrücker 40 drückt. Die beiden Stifte 35 auf der Hülse 34 können von Hand festgehalten werden, damit ©in Mit^drehen der Hülse beim Herunterschrauben des Schraub-"· bolzen 36 vermieden wird.
Die axialen Reaktionskräfte des Hilfswerkzeuges v/erden durch den Flansch 37 auf den Kragen 33 der Kopftrommel übertragen. Zum Demontieren des Klemmringes können Hilfswerkzeuge nach Fig. 7 verwendet v/erden, die aus einem Schraubbolzen 45 mit einem kegelförmigen Ende 46, einem Ring 47 mit dem Flansch 48, drei kippbarenZugelementen und einem federnden Drahtring 50 besteh^en. Die Zugelemente 49 sind mit Zugfüßen 51, die jeweils einen Fuß aufweisen, versehen. Der Zugfuß 51 ist mit einem oberen Teil 53 verbunden, der eine äußere Oberfläche aufweist, die im wesentlichen einen Teil eines Zylinders bildet und mit' einer Rille
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54 für den Drahtring-50. versehen ist.. Der obere 'i'eil 53 D©~ des Zugelementes 49 ruht auf des Flansch 48 und wird mit Hilfe des Drahtringes.50 federnd gegen die Außenseite des Ringes 47 gedrückt. Die Zugelemente 49 sind auf dem Ring 47 etwas beweglich angeordnet, so daß die Zugfüße 51 etwas aus-wärts geschwenkt werden können, und zwar wenigstens so weit, daß die Püße 52 über den Klemmring.19 angeordnet werden können. Das kegelförmige Ende 47 des Schraubbolzens 45 wird in einen kegelförmigen Hohlraum ^ in das freie Ende 8 der Antriebsspindel 7 gesteckt, '"ird der Schraubbolzen 45 angezogen, so werden die БЧШе 52 nach oben geschoben, bis sie an der Unterseite des Klemmringes 19 anliegen. Ein weiteres Anziehen des Schraubbolzens führt dazu, daß der Klemmring losgezogen wird. Die axiale Reaktionskraft dieses Werkzeuges wird unmittelbar auf die Antriebsspindel 7 übertragen.:
Die Zentriermembran 18 nach den Fig. 8 und 9 hat eine Dicke von etwa 0,1 mm und besteht aus Chromnickelfederstahl (18 Cr-8 Ni). Der Außendurchmesser der Zentriermembran beträgt etwa 20 mm, während drei Öffnungen 23 zum Hindurch lassen der Bolzen 22 in einem Kreis von etwa 16 mm liegen. Die Öffnungen 23 entsprechen den öffnungen 24 des Druckringes 21. Die zentrale Öffnung 20 der Zentriermembran 18 hat einen Durchmesser von etwa б mm, während der Innendurchmesser einer ringförmigen Druckfläche 56 des Druckringes 21 etwa 12 mm beträgt. Der Abstand zwischen dem Rand der zentralen Öffnung 20 der Zentriermembran 18 und der Druckfläche 56 des Druckringes 21 beträgt also 3 ии.. Das Ausmaß der Verformung des Teils der Zentriermembran zwischen der zentralen Ofrnung 20 und der Druckfläche 56 ist in Fig. 3 auf sehr übertriebene Art und Weise dargestellt. In Wirklichkeit beträgt die axiale Ausbiegung nicht
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mehr als etwa 0,2 mm. Bei Verwendung einer Zentriermembran nach den Pig. 8 und 9, also mit einer kreisrunden Öffnung 20 und mit einer Dicke von etwa 0,1 ram, ist zum Aufstecken des Kopf trommelsysteias 13 auf die -Antriebsspindel 7 eine Kraft erforderlich, die etwa 1000 g beträgt. Zum Demontieren des Kopf tr online !systems stellt es sich heraus, daß eine geringere Kraft aasreicht. Dies hängt zusammen mit der Art und Weise der Verformung der Zentriermembran 18, die beim Demontieren des Kopftrommelsystems 13 eine Kniekverformung erfährt, die"eine geringere Kraft erfordert als die Ausbiegeverformung beim Anordnen.
Das Kopf trommel sy s tem 60 nach 51Ig. 12 ist mit einer ersten Klemmvorrichtung 61'auf der ersten Seite versehen, wobei diese Klemmvorrichtung zum Festklemmen und dabei zugleich Zentrieren eines Kopftrommelsystems 60 auf einer nicht in der Zeichnung dargestellten Antriebsspindel auf diese Weise zugleich als erste Zentriervorrichtung wirksam ist. Die erste Klemmvorrichtung 61 umfaßt einen ersten elastisch verformbaren Wandteil 62 zum Zusammenarbeiten mit der Antriebsspindel. Auf diesen verformbaren F/andteil werden mit Hilfe einer noch näher zu beschreibenden Wandverfornmngsvorrichtung Druckkräfte ausgeübt, wodurch der Wandteil elastisch verformt und auf die Antriebsspindel zentriert und festgeklemmt wird. Eine zweite Klemmvorrichtung 63 gibt es auf der anderen Seite des Kopftrommelsystems 60, die ebenfalls zum Klemmen und dabei zugleich Zentrieren des Kopftrommelsystems auf der Antriebsspindel dient, so daß die zweite Klemmvorrichtung zugleich als zweite Zentriervorrichtung wirksam ist. Die zweite Klemmvorrichtung 63 hat einen zweiten elastisch verformbaren Wandteil 64 und weiterhin eine noch näher zu beschreibende Wandverformungsvorrichtung, die auf den Wandteil 64 Druckkräfte ausübt.· Der Wandteil 64
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wird dadurch elastisch verformt und das Kopitrommelsystem auf die Antriebsspindel zentriert sowie festgeklemmt.
Zum Hindurchlassen dreier Teile, die zum Zusammenarbeiten mit der Wandverformungsvorrichtung der zweiten Klemmvorrichtung 63 von der ersten Seite des Kopftrommelsystems her dienens sind in einer zu dem Kopftromme!system 60 gehörenden.Kopftrommel 65 drei hindurchgehende Öffnungen 86 vorgesehen, von denen in dem in FIg, 12 dargestellten Schnitt nur eine sichtbar ist.
Die ersten und zweiten elastisch verformbaren Wandteile 62; 64 bestehen aus konzentrisch um zylinderförmige Teile einer Antriebsspindel passenden zylinderförmigen Klemmbuchsen mit freien Enden 66; 67т Die ersten und zweiten Wandverformungsvorrichtungen umfassen erste und zweite konzentrisch.um. die Klemmbuchsen 62;
64 passende und unter dem Einfluß einer axialen Kraft zwischen einem lockeren Zustand und einem IClemmzustand radial verformbare Klemmringe 68; 69. Konzentrisch um die Klemmbuchsen 62j 64 befinden sich unter Freilassung eines ringförmigen Raumes für die Klemmringe 68; 69 eine erste Druckbuchse 70 bzw. zweite Druckbuchse 71. Weiterhin sind mit den ersten und zweiten Klemmringen 68; 69 zusammenarbeitende und zum axialen Eindrücken derselben bewegliche erste und zweite Klemmringdrücker 72; 73 vorhanden. Bei der dargestellten Ausführungsform bestehen diese aus einem Boden, der mit der Druckbuchse 70; 71 ein Ganzes bildet. Im Grunde können dazu jedoch auch separate Einzelteile verwendet werden. Die Kopftrommel
65 ist in einem gewissen axialen Abstand von dem freien Ende 66 der ersten Klemmbuchse 62 mit einer Schulter 74 versehen, die für den Klemmring 68 einen Klemmringanschlag bildet. Auf der anderen Seite ist ein Anschlag 75 für den Klemmring 69 vorhanden, I.'it den Klemmringdrückern 72;
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arbeiten Verschiebungsmittel zusammen zum Bewegen der Klemmringdrücker in einer Richtung au den Klemmring anschlagen 74; 75. Dadurch v/erden in den ringförmigen Räumen zwischen den Klemmbuchsen 62; 64· die Klemmring 68; 69 zwischen ihrem lockeren Zustand und ihrem Klemmzustand angedrückt und dadurch in radialer Richtung elastisch verformt. Auf diese Weise werden die Klemmbuchsen 62; 64- und folglich das Kopftrommelsystem 60 auf die Antriebsspinäel geklemmt und zentriert. -
Die Kopftrommel 65 hat, wie bereits obenstehend erwähnt, drei durchgehende öffnungen 86; diese liegen in gleichen Abständen von der Drehachse des Kopftrommelsystems 60 und zugleich in gleichen Winkelabständen voneinander. Die bereits genannten Verschiebungsmittel zum Aufeinandersubeweg'en der Klemmringdrücker 72; 73 umfassen, siehe die Pig. 6 und 7, drei durch die durchgehenden Öffnungen hindurchgehende Zugelemente 77j die zwischen den beiden genannten Klemmringdrückern Zugkräfte übertragen. Weiterhin umfassen die Verschiebungsmittel Schraubmittel zum mit Hilfe der durch die hindurchgehenden öffnungen 86 hindurchragenden Zugelemente 77 Aufeinanderzubewegen der beiden Klemmringdrücker 72; 73· Diese .Schraubmittel umfassen eine mit den Zugelementen ein Ganzes bildende Schraubbuchse 78 sowie einen damit zusammenarbeitenden und mit entsprechendem Gewinde versehenen Schraubpfropfen 79. Die Zugelemente 77 sind mit je einem Gewindeloch 80 für einen Bolzen 81 versehen, und der Schraubpfropfen 79 bat evne -Anzahl Schlitze 82 für ein nicht dargestelltes Werkzeug.. Die Bolzen 81, von denen es drei gibt, ragen durch die Öffnungen 83 in einen Flansch 84, der an der Druckbuchse gebildet ist. Die Druckbuchse 70 ist mit einem kleineren Plansch 85 versehen.
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Das Ganze wird auf die in Hg. 12 dargestellte Art und Weise montiert. Eine zentrale Bohrung 86 des Kopftrommelsystems 60 hat einen Durchmesser, der etwas größer ist als der Durchmesser der Antriebsspindel, auf der das Kopf trommel syst ein 60 montiert v/erden soll. Bezüglich der Abstimmung der beiden Durchmesser aufeiander gelten dieselben Regeln wie diejenigen, die bereits in bezug auf das Ausführungsbeispiel nach Fig., 3 beschrieben wurden. Nachdem, dasKopftromme!system 60 auf eine Antriebsspindel gesteckt, worden.ist, wird der .Schraubenpfropfen 79 mit Hilfe eines geeigneten Werkzeuges gedreht, wodurch zu einem bestimmten Augenblick der Schraubpfropfen 79 auf der Unterseite den !flansch 85 der Druckbuchse 70 berühren wird.-Beim weiteren Verdrehen des Schraubpfropfens 79 wird über die Zugelemente 77 die Druckbuchse 71 soweit verschoben, daß zu einem bestimmten Augenblick derK3Btmringdrücker73 den Klemmring 69 berührt. Die beiden Klemmringdrücker 72; 73 kommen nun mit den Klemmring en 68; 69 in Berührung. Sin Weiterdrehen des Schraubpfropfens 79 führt dazu, daß die Klemmringdrücker 72; 73 zueinander gezogen ?/erden, wodurch die Klemmringe 68; 69 in den geschlossenen ringförmigen Bäumen, in den sie sich befinden, axial zusammengedrückt werden und sich dadurch in radialer Sichtung ausdehnen und auf die Klemmbuchsen 62; 64 Druckkräfte ausüben, die dadurch eine im wesentlichen gleichmäßig über den Umfang verteilte Verformung erfahren und dadurch das Kopftrommelsystem 60 auf der ersten Seite sowie auf der zweiten Seite auf die Antriebsspindel zentrieren und darauf festklemmen. Beim Lockern des .Schraubpfropfens 79 bewegen sich die Klemmringe 68; 69 unter dem Einfluß der eigenen Elastizität wieder aus dem Klemmzustand in den lockeren Zustand zurück. l?s ist dabei vorteilhaft, wenn die Klemmringe während ihrer axialen Ausdehnung einen möglichst geringen Widerstand der Reibung erfahren, die
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zwischen ihrer Innenwand and der Außenwand der Klemmbuchse auftritt. Es ist daher günstig, wenn die Klemmringe aus selbstschmierende'm Werkstoff, wie beispielsweise Polytetrafluorethylen, hergestellt sind.
Das in Fig. 18 nur auf schematische Weise dargestellte Kopftrommelsystem 90 hat eine Kopftrommel 91, die auf einer Antriebsspindel 92 angeordnet ist, die um eine Drehungsachse 93 drehbar ist. Auf der ersten Seite ist die Kopftrommel mit einem kegelförmigen Hohlraum 94 in gewissem Abstand von der zentralen Bohrung 95 der Kopftrommel 91 versehen. Auf der anderen Seite 98 befindet sich ein ähnlicher kegelförmiger Hohlraum 96. Diese kegelförmigen Hohlräume weisen Innenwände auf, die je einen Teil eines Kegels bilden, dessen Basis der ersten bzv/. zweiten Seite des Kopfträgers zugewandt ist. Die ersten und zweiten elastisch verformbaren Wandteile bestehen aus den Wandteilen ЭЭ; 100, die zwischen der zentralen Bohrung
95 <3es Kopf trommel sy st ems und den ersten bzv/. zweiten kegelförmigen Hohlräumen 94; 96 liegen. Eine erste und eine zweite Wandverformungsvorrichtung bestehen aus einem ersten und einem zweiten Klemmpfropfen 101; 102. Diese sind mit mit den Wänden der kegelförmigen Hohlräume 94',
96 zusammenarbeitenden Außenwänden versehen. Weiterhin gibt es Verschiebungsmittel, die mit dem ersten Klemmpfropfen 94 zum Verschieben desselben in einer Richtung zu der zweiten Seitenwand 98 des Kopftrommelsystems und mit dem zweiten Klemmpfropfen 96 zum Verschieben desselben in einer Richtung zu der ersten Seitenwand 97 <3es Kopftrommelsystems zusammenarbeiten. In der Kopftrommel 91 befindet sich eine hindurchgehende öffnung 103, die sich von der ersten Seite 97 zu der zweiten Seite 98 der Kopftrommel erstreckt. In dieser Öffnung befinden'sich Verschiebungsmittel in Form eines Zugbolzens 104. Der erste Klemmpfropfen
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101 bildet den Kopf dieses Zagbolzens 104, und der zweite Klemmpfropfen 102 bildet eine auf dem Zugbolzen 104 geschraubte Kutter. Der Klemmpfropfen 101 ist mit einem Hohlraum 105 mit SechskantqUerschnitt versehen, in dem ein Schraubenschlüssel zum Festschrauben des Bolzens 103 angebracht werden kann. Bei diesem Festschrauben werden die Klemmpfropfen 101; 102 zueinander gezogen, wodurch Druckkräfte auf die elastischen Wandteile 99; 100 ausgeübt werden, wodurch diese elastisch verformt werden und das Kopftrommelsystem auf die Antriebsspindel 92 zentriert und gleichzeitig darauf festgeklemmt wird. Selbstverständlich . ist es möglich, mehrere WandVerformungsvorrichtungen in Form von Klemmpfropfen zu verwenden, die regelmäßig um die Antriebsspindel 92 gegliedert sein können.
Das Kopftronmielsystem 110 aus Fig. 19 weist eine große Übereinstimmung mit dem Kopftrommelsystem 13 nach Fig. 3 auf, mi't der Ausnahme, daß nun auf der ersten Seite 111 sowie auf der zweiten Seite 112 einer Kopftrommel 113 elastisch verformbare Klemmbuchsen 114; 115 vorhanden sind. Weiterhin sind nun zwei Klemmringe 116; 117 vorhanden, die zwischen einem lockeren Zustand und einem Klemmsustand verschiebbar sind, und swar über die kegelförmige Außenoberfläche der Klemmbucbsen 114; 115· Um eine Verschiebung des zweiten Klemmringes 117 auf der "zweiten Seite 112 der Kopftrommel 113 von der ersten Seite 111 zu ermöglichen, sind einige, beispielsweise drei, durchgehende Öffnungen 118 vorhanden. Mit Hilfe von Hilfswerkzeugen, die im Grunde nicht viel von denjenigen abzuweichen brauchen, die in den Fig. 5 bis 7 dargestellt sind, können der Klemmring 116 und durch die Öffnungen 118 auch der Klemmring 117 zwischen ihren lockeren Zuständen und ihren Klemmzuständen und umgekehrt verschoben werden.

Claims (12)

12. 12. 1980 57 918/13 Erfindungsanspruch
1» Vorrichtung zum magnetischen Einschreiben und Auslesen von Signalen großer Bandbreite in schräg nebeneinander sich erstreckenden Signalspuren auf einem Magnetband mit:
a. einer um eine Drehachse drehbaren, wenigstens teilweise zylinderförmigen Antriebsspindel mit einem freien Ende,
b. mindestens einem in einer Kreisbahn um die genannte Drehachse drehbaren Magnetkopf zum Einschreiben und/oder Auslesen der schrägen Signalspuren auf dem Magnetband,
c. einem entfernbar auf einem zylinderförmigen Teil der Antriebsspindel bei dem freien Ende derselben und mit einer ersten Seite diesem freien Ende zugewandten und mit einer aweiten Seite von diesem freien Ende abgewandten Kopftrommelsystern, das die Magnetköpfe enthält und mit einer zentralen Bohrung zum Anordnen des Kopftrommelsystems auf der Antriebsspindel versehen ist, sowie
d. einer Zentriervorrichtung auf der ersten Seite des Kopftrommelsystems zum Zentrieren des Kopftrommel sy st ems auf die Antriebsspindel und mit einem mit der Antriebsspindel zusammenarbeitenden elastisch verformbaren Wandteil auf der ersten Seite des Kopftrommelsystems,
gekennzeichnet dadurch, daß die Vorrichtung in einem gewissen axialen Abstand voneinander zwei Zentriervorrichtungen umfaßt zum beidseitigen Zentrieren des Kopftrommelsystems (13) auf der Antriebsspindel (7)f und zwar
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eine erste Zentriervorrichtung (15)» die aus der genannten Zentriervorrichtung auf der ersten Seite {11) des Kopftrommelsystems besteht, sowie eine zweite Zentriervorrichtung (17) auf der zweiten Seite (12) des Kopftrommelsystems, wobei die Vorrichtung einen ersten elastischen und mit der Antriebsspindel zusammenarbeitenden verformbaren Wandteil aufweist, der aus dem genannten Wandteil (16) auf der ersten Seite des Kopftrommel systems sov/ie einem zwei ten elastisch .verformbaren und mit der Antriebsspindel zusammenarbeitenden Wandteil (18) besteht, der der zweiten Zentriervorrichtung (17) zugeordnet ist und auf der zweiten Seite (12) des Kopftrommelsystems liegt.
Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch,
- daß auf der ersten Seite (11) des Kopftromme!systems eine Klemmvorrichtung (15) vorhanden ist, die zum Festklemmen und dabei zugleich zum Zentrieren des Kopftromme!systems auf der Antriebs spindel (7) dient, v/elche Klemmvorrichtung auf diese Weise zugleich als erste Zentriervorrichtung wirksam ist,
- daß die Klemmvorrichtung (15) den mit der Antriebsspindel zusammenarbeitenden ersten elastisch verformbaren Wandteil (16) der ersten Zentriervorrichtung umfaßt,
'- daß die Klemmvorrichtung (15) weiterhin, eine mit dem ersten verformbaren V7andteil (16) zusammenarbeitende Wandverforinungsvorrichtung (19) umfaßt, die auf den ersten verformbaren Wandteil (16) Druckkräfte ausübt und dadurch elastisch verformt und auf die Antriebsspindel (7) zentriert sowie festgeklemmt wird,
- daß der zweite elastisch verformbare Randteil auf der · - zweiten Seite (12) des Kopf trommel systems eine aus
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dünnem elastischem Blechmaterial hergestellte Zentriermembran (18) umfaßt mit einer zentralen Öffnung (20) zum klemmenden Einstecken der Antriebsspindel (7) und mit einer derartigen Form und einer derartigen Bemessung, daß beim Anordnen des Kopftrommelsystems (13) auf der Antriebsspindel (7) Teile der Zentriermembran (18), grenzend an die zentrale Öffnung (20), durch die zwischen der Zentriermembran und der Antriebsspindel auftretenden Kräfte in axialer Richtung eine elastische Biegeverformung erfahren und
- daß Befestigungsmittel (21; 22) zum Befestigen der Zentriermembran (18) vorhanden sind, welche Befestigungsmittel "in einem vorbestimmten Abstand von der zentralen Öffnung (20) mit der Zentriermembran zusammenarbeiten, so daß diejenigen Teile der Zentriermembran, die zwischen der Stelle, an der die Befestigungsmittel (21; 22) mit der Zentriermembran zusammenarbeiten, und der zentralen Öffnung (20) liegen, in beschränktem Maße zum Erfahren der elastischen Biegeverformungen frei sind (Fig. 3, 4, 8 bis 11).
3. Vorrichtung nach Punkt 2, gekennzeichnet dadurch,
- daß der erste verformbare Wandteil (16) aus einer zu der Antriebsspindel konzentrischen, elastisch verformbaren Klemmbuchse mit einem freien Ende (26) und einer äußeren i/Ianteloberf lache (27) besteht und
- daß die Wandverformungsvorrichtung aus einer Klemmbuch senverformungsvorrichtung (19) besteht, die auf die äußere Manteloberflache (27) der Klemmbuchse (16) Druckkräfte ausübt (Fig. 3 und 4).
4. Vorrichtung nach Punkt 3j gekennzeichnet dadurch,
- daß die Klemmbuchsenverformungsvorrichtung aus einem zwischen einem lockeren Zustand und einem Klemmzustand verformbaren Klemmring (.19) besteht, der einen
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ununterbrochenen Zusammenhang aufweist und durch symmetrische radiale Verformung einen im wesentlichen gleichmäßig über den Umfang verteilten Klemmdruck auf die Klemmbuchse (16) ausübt,
- daß der Klemmring (19) eine kegelförmige Innenwand (28) aufweist mit einer Oberfläche, die einen Teil der Manteloberfläche eines imaginären Kegels bildet mit einer Achse (6) und mit einem Scheitelwinkel (öv) zwischen einer Beschreibenden (29) der Manteloberfläche und der Achse, .
- daß der Klemmring (19) durch axiale Verschiebung über die Klemmbuchse (16), durch Zusammenarbeit mit einem Teil der äußeren Manteloberfläche (27) der -Klemmbuchse aus dem lockeren Zustand in den Klemmaustand ausgedehnt ist, und
- daß der genannte Scheitelwinkel (<£ ) kleiner ist als der Heibungswinkel C^ ) für die verwendeten Werkstoffe der Klemmbuchse (16) und den Klemmring (19), um ein Zurückbewegen des Klemmringes in axialer Pachtung in den lockeren Zustand infolge darauf in dem Klemmzustand ausgeübter axialer Anteile der Kleonkräfte zu vermeiden durch die auftretenden fieibungskräfte zwischen der Klemmbuchse und den Klemmring (I?ig. 3 1^a 2O.
5·. Vorrichtung nach Punkt 4, gekennzeichnet dadurch, daß die Klemmbuchse (16) äußerlich mit einer zu der Drehachse (6) der Antriebsspindel (7) konzentrischen Schulter (3D zum Zusammenarbeiten mit der kegelförmigen Innenwand (28) des Klemmringes (19) versehen ist, so daß' die Verformung der Klemmbuchse (16) durch den Klemmring (19) an einer durch die Schulter (31) genau bestimmten Stelle erfolgt (Fig. 3 und 4).
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6. Vorrichtung nach Punkt 4, gekennzeichnet dadurch,
daß das Kopftrommelsys tem (13) mit einem zu der Klemmbuchse (16) koaxialen Kragen (33) versehen ist zum Aufnehmen von den auf das Kopftrommelsystern ausgeübten KeaktiorsJcräf ten von Hilfswerkzeugen, die zum axialen Verschieben des Klemmringes (19) über die Klemmbuchse (16) dienen (Fig. 3).
7. Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch,
- daß auf der ersten Seite des Kopftrommelsystems (60) eine erste Klemmvorrichtung (61) vorhanden ist, die zum Festklemmen und dabei zugleich Zentrieren des Kopftrommelsystems auf die Antriebsspindel dient, welche erste Klemmvorrichtung auf diese Weise zugleich als die erste Zentriervorrichtung wirksam ist,
- daß die erste Klemmvorrichtung (61) den mit der Antriebsspindel zusammenarbeitenden ersten elastisch verformbaren Wandteil (62) der ersten Zentriervorrichtung umfaßt,
- daß die erste Klemmvorrichtung (61) weiterhin eine mit dem ersten verformbaren Wandteil (62) zusammenarbeitende erste Wandverformungsvorrichtung umfaßt, die auf den ersten verformbaren Wandteil (62) Druckkräfte ausübt und der dadurch elastisch verformt und auf die Antriebsspindel zentriert sowie darauf festgeklemmt wird,
. - daß auf der zweiten Seite des Kopftrommelsystems (60) eine zweite Klemmvorrichtung (63) vorhanden ist, die ebenfalls zum Festklemmen und dabei zugleich Zentrieren des Kopftrommelsystems auf die Antriebsspindel dient, welche zweite Klemmvorrichtung (63) auf diese Weise zugleich als die zweite Zentriervorrichtung Wirksam ist,
- daß die zweite Klemmvorrichtung (63) den mit der An-
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triebsspindel zusammenarbeitenden zweiten elastisch verformbaren Wandteil (64) der zweiten Zentriervorrichtung umfaßt
and
. - daß die zweite Klemmvorrichtung weiterhin eine mit dem zweiten verformbaren Wandteil zusammenarbeitende zweite WandVerformungsvorrichtung umfaßt, die auf den zweiten verformbaren Randteil (64) Druckkräfte ausübt und dadurch elastisch verformt und auf die Antriebsspindel zentriert sowie festgeklemmt wird (Fig. 12).
8„ Vorrichtung nach Punkt 7» gekennzeichnet dadurch, daß das Kopftrommelsystem (60) Teile (.65) umfaßt, die wenigstens eine von der ersten Seite zu der zweiten Seite sich erstreckende hindurchgehende Öffnung (86) definieren zum Hindurchlassen eines oder mehrerer Einzelteile (77)s die zum Zusammenarbeiten des Kopftroinmelsystems mit der zweiten Wandverformungsvorrichtung von der ersten Seite dienen (I1Ig. 12, 16 bis 17).
9» Torrichtung nach Punkt 8, gekennzeichnet dadurch,
- daß die ersten und zweiten elastisch verformbaren Wandteile aus ersten bzw. zweiten konzentrisch um zylinderförmige Teile der Antriebsspindel passenden zy-" linderförmigen Klemmbuchsen (62; 64) mit je einem freien Ende (66; 67) bestehen,
- daß die ersten und die zweiten Verformungsvorrichtun- _ gen erste bzw. zweite konzentrisch um die erste bzw. zweite Klemmbuchse passende und unter dem Einfluß axialer Eindrückung radial zwischen einem lockeren Zustand und. einem Klemmzustand verformbare Klemmringe (68; 69) umfassen,
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-daß sich konzentrisch um die erste bzw. zweite Klemmbuchse (62; 64) unter Freilassung eines ringförmigen Raumes für den ersten bzw. zweiten Klemmring (68; 69) eine erste bzw. zweite Druckbuchse (70; 71) befindet,
- daß mit dem ersten bzw. zweiten Klemmring zusammenarbeitende und zum axialen Eindrücken der Klemmringe axial bewegliche erste bzw. zweite Klemmringdrücker (72; 73) vorhanden sind,
- daß das Kopftromme!system mit einem ersten bzw. zweiten Klemmringanschlag (74·; 75) in gewissem Abstand von dem freien Ende (66; 67) der ersten.bzw. zweiten Klemmbuchse (62; 64) versehen ist und
-daß Verschieb ungsmittel mit den Klemmringdrückern (72; 73) zusammenarbeiten zum Bewegen der Klemmringdrücker in einer Sichtung zu den Klemmringansсhlagen (74; 75) zum dadurch in den ringförmigen Säumen zwischen den Klemmbuchsen (62; 64) und den Druckbuchsen (7.0; 71) zwischen ihrem lockeren Zustand und ihrem Klemmzustand axialen Eindrücken der Klemmringe (68; 69) und zum dadurch in radialer Richtung elastischen Verformen und auf diese Weise auf die Äntriebsspindel Festklemmen und Zentrieren der KIemmbuchsen (62; 64) und folglich des Kopftrommelsystems (60) (Fig. 12 bis 17).
10. "Vorrichtung nach Punkt 9, gekennzeichnet dadurch,
- daß die genannten Teile (65) des Kopftroinme!systems drei durchgehende Öffnungen (86) definieren in gleichem radialem Abstand von der Drehachse (76) Lind in gleichen Winkelabständen voneinander,
- daß die genannten Verschiebungsmittel die genannten, durch die durchgehenden Öffnungen (86) hindurchgelassenen Einzelteile umfassen und aus drei Zagelementen
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(77) bestehen, die zwischen den beiden Kl ernmringd rückern (72; 73) Zugkräfte übertragen und
- daß die genannten Verschiebungsmittel Schraubmittel (79) umfassen zum Zueinander-ziohen der beiden Klemmringdrücker (72; 73) Jüit Hilfe der durch die durchgehenden Öffnungen (86) hindurchragenden Zugelemente (77) ' (Fig. 12 bis 17).
11. Vorrichtung nach Punkt 8, gekennzeichnet dadurch,
- daß das Kopftrorome!system (90) auf der ersten Seite (97) bzw. auf der zweiten Seite (98) mit mindestens einem ersten kegelförmigen Hohlraum (94) bzw. mindestens einem zweiten kegelförmigen Hohlraum (96)' versehen ist mit einer Innenwand, die einen Teil eines Kegels bildet, dessen Basis der ersten bzw. zweiten Seite des Kopftroramelsystems zugewandt ist, wobei die genannten ersten und zweiten elastisch verformbaren Wandteile aus Wandteilen (99; 100) bestehen, die zwischen der zentralen Bohrung (95) des Kopftrommel- systems und den ersten bzw. zweiten kegelförmigen Hohlräumen (94; 96) liegen,
- daß -die ersten und die zweiten Wandverformungsvorrichtungen erste bzw. zweite Klemmpfropfen (101; 102) umfassen, die mit mit den Innenwänden der kegelförmigen Hohlräume zusammenarbeitenden Außenwänden versehen sind,
- daß Verschiebungsmittel vorhanden sind,.die mit dem (den) ersten Klemrnpfropfen (94) zusammenarbeiten zum Verschieben desselben bzw. derselben in einer Richtung zu der zweiten Seite (98) des Kopftrommelsystems und mit dem (den) zweiten Klemmpfropfen (96) zum Verschieben desselben bzw. derselben in einer Richtung zu der ersten Seite (97) des Kopftroramelsystems,
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- daß-jedes der genannten Verschiebungsmittel aus einem sich durch eine der sich von der ersten Seite des Kopftrommel sy st ems zu der zweiten Seite erstreckenden durchgehenden Öffnungen (103) erstreckenden Zugbolzen (104) mit-Gewinde besteht und
- daß jeder erste Klemmpfropfen (101) mit einem zugeordneten koaxialen zweiten Klemmpfropfen (102) zusammenarbeitet, wobei einer dieser Klemmpfropfen einen Kopf eines Zugbolzens (104) bildet und der zugeordnete andere Klemmpfropfen aus einer auf den Zugbolzen geschraubten Mutter besteht (Fig. 18).
12. Vorrichtung nach Punkt 8, gekennzeichnet dadurch,
- daß der erste und der zweite verformbare Wandteil aus einer ersten bzw. zweiten zu der Antriebsspindel konzentrischen, elastisch verformbaren Klemmbuchse (114; 115) mit einem freien Ende und einer Manteloberfläche besteht,
- daß die ersten und zweiten 7Iandverf ormungsvorrichtungen aus einem ersten bzw. zweiten zwischen einem lockeren Zustand und einem Klemmzustand verformbaren Klemmring (116; 117) bestehen, der einen ununterbrochenden Zusammenhang aufweist und durch symmetrische radiale Verformung einen örtlich, im wesentlichen gleichmäßig über den Umfang verteilten Klemmdruck auf die zugeordnete Klemmbuchse ausübt,
- daß der Klemmring eine kegelförmige Innenwand mit einer Oberfläche aufweist, die einen Teil der Manteloberfläche eines imaginären Kegels mit einer Achse und ei-' nem Scheitelwinkel zwischen einer Beschreibenden der Manteloberfläche und der Achse bildet,
- daß die Klemmringe durch entgegengesetste axiale Verschiebungen über die zugeordneten Klemmbuchsen durch Zusammenarbeit mit -den äußeren Manteloberflächen der
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Klemmbuchsen .aas dem lockeren Zustand in den Klemmzustand gedehnt sind und
daß der genannte Scheitelwinkel kleiner ist als der Heibungswinkel der verwendeten Werkstoffe der Klemmbuchsen und der Klemmringe, um ein Zurückbev/egen der Kiemraringe in axialer Richtung in den lockeren Zustand infolge in dem Klemmzustand ausgeübter axialer Anteile der Klemmkräfte durch die auftretenden Reibungskräfte zwischen den Klemmbuchsen (114; 115) und den Klemmring en (116; 117) zu vermeiden (Fig. 19)..
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