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DD146785A1 - Raehmchenlocher fuer bienenwabenraehmchen - Google Patents

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Publication number
DD146785A1
DD146785A1 DD21702179A DD21702179A DD146785A1 DD 146785 A1 DD146785 A1 DD 146785A1 DD 21702179 A DD21702179 A DD 21702179A DD 21702179 A DD21702179 A DD 21702179A DD 146785 A1 DD146785 A1 DD 146785A1
Authority
DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
needles
honeycomb
rähmchenlocher
needle holder
holes
Prior art date
Application number
DD21702179A
Other languages
English (en)
Inventor
Jochen Lebelt
Original Assignee
Jochen Lebelt
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Jochen Lebelt filed Critical Jochen Lebelt
Priority to DD21702179A priority Critical patent/DD146785A1/de
Publication of DD146785A1 publication Critical patent/DD146785A1/de

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Lochen vonBienenwabenraehmchen zwecks Drahtung fuer das Einloeten der Mittelwaende. Diese Aufgabe wird geloest mittelsVerwendung eines Nadelhalters 3, der vier Nadeln 4 in gleichem Abstand aufnimmt. Der Raehmchlocher fuer Biene "wabenraehmchen ist vertikal an einer Wand befestigt, die Nadeln 4 in zylindrischer Form sind mit einer Spitze versehen. Eine auswechselbare Raehmchenauflage gestattet das Lochen der Bienenwabenraehmchen aller ueblichen Raehmchenmaesze. Das Wesen der Erfindung besteht darin, dasz auf einer Grundplatte 1 zwei Handhebelmechanismen 6 mit Druckfedern 7 angebracht sind, an denen sich der Nadelhalter 3 mit vier Nadeln 4 befinden. Zwischen dem Nadelhalter 3 und der Raehmchenauflage 2 sind die Abstreifer 5 angeordnet.

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Der Rähmchenlocher für Bienenwabenrährcchen dient Berufs- und Freizeitimkern zum Lochen der Wabenrähmchen zwecks Drahtung für das Einlöten der Mittelwände.
Charakteristik der bekannten technischen Lösung
Der bekannte Rähmchenlocher besteht aus einer Grundplatte, auf der ein Handhebelmechanismus befestigt ist, mit dessen Hilfe ein Bolzen, an dessen Ende die zylindrische Lochnadel befestigt ist, in horizontaler Richtung bewegt wird. In abgemessener Entfernung von der Lochnadel befindet sich die Auflage für das Rähmchen. Liegt in dieser Auflage ein Rähmchen, so wird der Bolzen mit der Lochnadel über den Handhebel mit einer Hand in Bewegung gesetzt, mit der anderen Hand muß die Vorrichtung' festgehalten werden. Die Nadel dringt dann durch das Holz des Rähmchens, wodurch eine Lochung stattfindet. Mittels Federkraft bewegt sich anschließend der Bolzen mit der Nadel wieder zurück.
Diese bekannte Vorrichtung hat jedoch Nachteile. Für die Drahtung eines Rähmchens werden beiderseitig je vier Löcher benötigt. Da diese Löcher in gleichmäßigen Abständen angeordnet sein müssen, erfolgt zunächst das Anzeichnen der acht Lochstellen mittels selbstgefertigter Schablone. Jetzt muß mit dem bekannten Rähmchenlocher jedes Loch einzeln hergestellt werden. Der Arbeitsvorgang ist also sehr zeitaufwendig. Neben den Nachteilen des erforderlichen Anzeichnens der Lochstellen und der Einzellochung verbiegt sich die Lochnadel sehr schnell und bricht ab. Das hat seine Ursache einmal in der Form der Nadel (zylindrich abgestuft), zum anderen wird durch die labile Auflage der Vorrichtung ein Verrutschen dieser während des Lochvorgangs begünstigt, wodurch die Nadel mit zusätzlichen Kräften belastet, wird.
-2- 2 17 021
Ziel der Erfindung ·
Die Erfindung hat das Ziel, eine Vorrichtung zu schaffen, mit der das Lochen einer Wabenrähmchenseite (vier Löcher) in einem Hub erfolgt. · -
Damit wird die Arbeit des Imkers vereinfacht und erleichtert, der enorme Arbeitsaufwand wesentlich verringert und die Standzeit der Nadeln stark erhöht.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Lochen von Wabenrähmchen zwecks Drahtung für das Einlöten der Mittelwände zu erstellen, die das Lochen einer Rähmchenseite (vier Löcher) in einem Hub ermöglicht, das Anzeichnen der Lochstellen einspart und die Standzeit der Nadeln wesentlich erhöht.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß der Rähmchenlocher für Bienenwabenrähmchen sich in wesentlichen Dingen von der bekannten technischen Lösung unterscheidet. Auf einer Grundplatte (etwa 600 χ 400) befinden sich im Abstand von etwa 400 mm zwei Hebelmechanismen, an denen stabil der Nadelhalter befestigt ist. Der Nadelhalter besteht aus zwei quaderförmigen Bauteilen, eines davon nimmt die vier Nadeln, versehen mit Kopf und Spitze, in gleichmäßigen Abständen auf. Das andere Bauteil ist parallel auf dem ersten aufgeschraubt, womit die Nadeln in stabiler Lage gehalten werden. Unterhalb des Nadelhalters sind in die Grundplatte drei Bolzen in gleichen Abständen als Abstreifer für das Rähmchen eingelassen.
Eine aus Holz bestehende Rähmchenauflage ist mittels Schrauben auswechselbar so auf der Grundplatte angebracht, daß sich bei Auflage eines Rähmchens die Abstreifer unmittelbar über den Rähmchen befinden. Die Länge der Rähmchenauflage entspricht dem Rähmcheninnenmaß. Da es neben dem Standartmaß Normal 370 mm noch die geläufigen Maße Freudenstein 338 mm, Gerstung 410 mm, Kuntzsch 330 mm und Zander 420 mm gibt, wird die Rähmchenauflage für die Rähmchenauflagen der anderen Rähmchenmaße
auswechselbar angebracht. Der Abstand der Nadeln ist so bemessen, daß dieser für alle geläufigen Rähmchenmaße geeignet ist.
Im Abstand der vier Nadeln befinden sich in der Rähmchenauflage Bohrungen, die den Nadeln ein ungehindertes Durchdringen der Bienenwabenrähmchen gestatten.
Der Rähmchenlocher für Bienenwabenrähmchen wird stabil vertikal in der individuell günstigsten Arbeitshöhe an der Wand befestigt. Das zu lochende Rähmchen wird auf die Rähmchenauflage gelegt'und mit beiden Händen mittels Handhebelmechanismen der Nadelhalter mit den vier Nadeln gegen das Rähmchen auf der Rähmchenauflage gedrückt, wobei die Nadeln durch das Holz des Rähmchens dringen. Durch entgegengesetzte Bewegung der Handhebelmechanismen mittels Druckfeder werden die Nadeln wieder herausgezogen, dabei halten die Abstreifer das Rähmchen in der Ausgangslage. Auf gleiche V7eise wird mit der entgegengesetzten Seite des Rähmchens verfahren.
Gegenüber der bekannten technischen Lösung wirkt sich bei dieser Vorrichtung vorteilig aus, daß in einem Hub vier Löcher hergestellt werden. Durch die stabile Befestigung der Vorrichtung und1 dadurch, daß die Nadeln in Form zylindrischer Metallstifte mit einer Spitze versehen sind, erhöht sich die Standzeit der Nadeln beträchtlich.
Das Anzeichnen der Lochstellen entfällt, da diese festgelegt sind durch die Anordnung der vier Nadeln im Nadelhalter. Durch diesen Rähmchenlocher für Bienenwabenrähmchen wird die Arbeit des Imkers beim Lochen der Bienenwabenrähmchen vereinfacht und erleichtert, sowie der enorme Arbeitsaufwand, gemessen in Arbeitszeit, wesentlich verringert.
Ausführungsbeispiel
Der Rähmchenlocher für Bienenwabenrähmchen soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Fig. 1: die Vorderansicht des Rähmchenlochers, Fig. 2: die Seitenansicht des Rähmchenlochers.
Auf einer Grundplatte 1 ist die Rähmchenauflage 2 mit Schrauben auswechselbar befestigt. Zwischen dieser Rähmchenauflage 2 und dem Nadelhalter 3, in dem in gleichmäßigen Abständen vier Nadeln 4 stabil gehalten werden, sind in gleichen Abständen drei Abstreifer 5 angeordnet. Zwei Handhebelmechanismen 6 mit je einer Druckfeder 7 befestigen an sich den Nadelhalter 3. Die Grundplatte 1, auf der die Vorrichtung angeordnet ist, wird fest in vertikaler Lage an einer Wand befestigt. Das zu lochende Bienenwabenrähmchen wird auf die Rähmchenauflage 2, das in seiner Länge dem Rähmcheninnenmaß entspricht, gelegt. Mit je einer Hand werden nun die beiden Hebelmechanismen 6 nach unten gedrückt, damit bewegt sich der Nadelhalter 3 mit den Nadeln 4 in Richtung des auf der Rähmchenauflage 2 liegende Bienenwabenrähmchen. Die Nadeln 4 dringen bei diesem Vorgang durch das Holz des Bienenwabenrähmchens. Durch die Druckfedern 7 an den Handhebelmechanismen 6 wird beim Entfernen der Hände von den Hebeln bewirkt, daß sich der Nadelhalter 3 in seine Ausgangsposition zurückbewegt. Da die Abstreifer 5 das Bienenwabenrähmchen in seiner Ausgangsposition halten, werden die Nadeln 4 beim Zurückbewegen des Nadelhalters 3 wieder aus dem Holz des Bienenwabenrähmchens herausgezogen. Als Ergebnis befinden sich auf der betreffenden Seite des Bienenwabenrähmchens vier Löcher, durch die dann der Draht für das Einlöten der Mittelwände gezogen werden kann. Das zu lochende Bienenwabenrähmchen wird nun mit der entgegengesetzten Seite auf die Rähmchenauflage 2 gelegt und der Arbeitsvorgang wiederholt sich gleichermaßen.

Claims (5)

  1. Erfindungsansprüche:
    1. Rähmchenlocher für Bienenwabenrähmchen auf einer Grundplatte (1) angeordnet, die eine vertikale Befestigung der Vorrichtung an der Wand in individuell günstigster Arbeitshöhe ermöglicht.
  2. 2. Rähmchenlocher für Bienenwabenrähmchen nach Punkt 1, gekennzeichnet durch zweifachen Hebelmechanismus (6), was Zweihandbedienung notwendig macht, womit die Vorrichtung den Regeln·des Arbeitsschutzes entspricht.
  3. 3. Rähmchenlocher für Bienenwabenrähmchen nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet durch Nadelhalter (3), an dem vier Nadeln (4) in gleichmäßigen Abständen angebracht sind, wodurch die Herstellung von vier Löchern in einem Hub erfolgen kann, wobei das Anzeichnen der Lochstellen entfällt.'
  4. 4. Rähmchenlocher nach Punkt 1, 2 und 3, gekennzeichnet durch Nadeln (4) in Form zylindrischer Metallstifte mit Spitze, wodurch die Standzeit der Nadeln wesentlich erhöht wird.
  5. 5. Rähmchenlocher für Bienenwabenrähmchen nach Punkt 1,2, 3 und 4, gekennzeichnet durch Rähmchenauflage (2), das in der Länge dem Rähmcheninnenmaß entspricht und auswechselbar ist mit Rähmchenauflageflächen anderer Rähmchenmaße.
    Hierzu 1 Seite Zeichnungen
DD21702179A 1979-11-21 1979-11-21 Raehmchenlocher fuer bienenwabenraehmchen DD146785A1 (de)

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