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DD142065A1 - Vorrichtung zum falten von flexiblem faltgut - Google Patents

Vorrichtung zum falten von flexiblem faltgut Download PDF

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DD142065A1
DD142065A1 DD21011578A DD21011578A DD142065A1 DD 142065 A1 DD142065 A1 DD 142065A1 DD 21011578 A DD21011578 A DD 21011578A DD 21011578 A DD21011578 A DD 21011578A DD 142065 A1 DD142065 A1 DD 142065A1
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DD
German Democratic Republic
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folding
longitudinal
plane
edges
slide
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Application number
DD21011578A
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English (en)
Inventor
Eberhard Steinert
Original Assignee
Eberhard Steinert
Illgen Bernd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Eberhard Steinert, Illgen Bernd filed Critical Eberhard Steinert
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Priority to DE19792930344 priority patent/DE2930344C2/de
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F89/00Apparatus for folding textile articles with or without stapling
    • D06F89/02Apparatus for folding textile articles with or without stapling of textile articles to be worn, e.g. shirts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Auxiliary Devices For And Details Of Packaging Control (AREA)

Description

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Titel:
Vorrichtung zum Falten von flexiblem Faltgut
Anwendungsgebiet der Erfindung;:
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Falten von flexiblem Faltgut, insbesondere von textlien Erzeugnissen und kann u.a· in Konfektionsbetrieben der Trikotagen- und Bekleidungsindustrie, aber auch- in Wäschereien zum mechanischen Falten der Fertigerzeugnisse zum Zwecke des Verpackens bzw. Stapeins eingesetzt werden. Besonders vorteilhaft wird die Faltvorrichtung dort eingesetzt, wo modebedingt unterschiedliche Erzeugnisse in wechselnder Größe und Form gefaltet werden müssen.
Charakteristik der bekannten technischen Lösung;:
Durch die DD-PS 104 573 sind Faltvorrichtungen zum Falten von V/äsehestücken bekannt, bei denen mehrere Längs- und Querfaltschieber mit Faltplatten in horizontaler Ebene zusammenwirken. Hier muß das Faltgut manuell auf der Faltebene ausgebreitet und positioniert werden. Die dazu notwendige Handzeit ist bei großflächigen Faltgutstücken gegenüber der mechanischen Faltzeit sehr groß. Außerdem bedingt die Anordnung eine ungünstige Körperhaltung der Bedienkraft. Zum Fixieren der Faltkanten sind Faltplatten vorgesehen, die nach der Jeweiligen Faltung aus dem Faltgut herausgezogen werden müssen. Das erfordert, selbst bei geteilten Faltplatten, besonders bei den langen Längsfaltkanten lange Wege und damit großen Platzbedarf. Das Ein- und Ausfahren der Faltplatten erfordert außerdem einen großen Teil dar Taktzeit.
um das aufwendige Ausbreiten der Ware auf einer- horizontalen Ebene zu vermeiden, ist auch eine Faltvorrichtung
bekannt geworden (DD-PS 111 946), bei welcher die Faltebene vertikal angeordnet ist und das Faltgut in hängendem Zustand zugeführt wird. Diese Vorrichtung ist für "breite Faltgutstücke nicht geeignet, da der glättende Effekt der Schwerkraft nur in Längsrichtung wirkt und die zu faltenden Teile mit aufwendigen Säugdüsen an den Faltelementen gehalten werden müssen.
Es sind auch Faltvorrichtungen bekannt, bei denen zur Fixierung der Faltkanten das Faltgut mittels Faltklappen um eingelegte Stäbe geschlagen wird (US-PS 2 616 594) oder wo besonders ausgebildete Halter vorgesehen sind, die in Faltebene eingeschwenkt werden können (DE-PS 1 225 593). In beiden Fällen müssen aber die Haltemittel ebenfalls wieder aus dem Faltgut herausgezogen bzw. -geschwenkt werden.
Alle bekannten Faltvorrichtungen haben .außerdem den gemeinsamen Nachteil, jeweils nur für eine eng begrenzte Artikelgruppe geeignet zu sein und sind an ein festes Faltformat gebunden.
Obwohl die Formate für Plastbeutel zum Verpacken der gefalteten Ware standardisiert sind, ist eine schnelle, stufenlose Änderung der Faltkantenabstände notwendig, um bei unterschiedlich dicker und bauschender Ware das Faltformat dem Packgut anpassen zu können.
Ziel der Erfindung: ·
Die Erfindung verfolgt das Ziel, eine Vorrichtung mit geringstem Platzbedarf zu schaffen, mit deren Hilfe es möglich ist, textile Fertigerzeugnisse unterschiedlichster Abmessungen, Formen, Faltformate und Materialien, wie
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z.B. Unterhemden, Slip, Pullover, Kittel, Nachthemden oder dgl. mit geringsten Hand- und Nebenzeiten zum Zv;ecke des Verpackens oder Stapeins in kürzester Taktzeit mechanisch zu falten·
Darlegung; des Wesens der Erfindung;:
Es ist Aufgabe der Erfindung, in einer Vorrichtung Faltelemente so anzuordnen und mit einem Förderer zu kombinieren, daß es möglich wird, auch großflächiges und schwer zu handhabendes Faltgut, wie z.B. Unterkleider und Nachthemden, den Faltelementen zuzuführen, ohne es manuell ausbreiten zu müssen.
Die Faltkanten sollen während des Faltvorganges exakt fixiert sein, ohne daß sich Haltemittel nach dem Falten innerhalb des Faltgutes befinden.
Das Faltformat soll in einem bestimmten Bereich.stufenlos verstellbar sein.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß zwei Längsfaltschieber mit ihren Führungselementen in Ausgangsstellung gegenüber der horizontalen Faltebene seitlich schräg abgeklappt und um parallel in unmittelbarer Nähe von Längsfaltkanten angeordnete Achsen in eine horizontale Arbeitslage schwenkbar sind. Zwischen den Längsfaltschiebern und Querfaltklappen entlang der Längsfaltkanten befinden sich Klemmen, die gemeinsam schließbar und nach dem Längsfalten im Fortgang der nacheinander erfolgenden Querfaltungen stufenweise lösbar sind« Über den Längsfaltkanten sind Faltschwerter angeordnet, die mit ihren Stirnkanten in senkrechter Richtung unter die Faltebene in Spalte drückbar sind, welche durch die LängsfaItkanten und die geöffneten Klemmen gebildet werden. Den Faltelementen ist ein an sich bekannter Schleppklammerförderer mit Schleppklammern und Laufschienen zugeordnet.
Die Längsfaltschieber sind in ihrer Ausgangsstellung, vorzugsweise in einem Winkel von 70°, abgeklappt«
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Die Querfaltklappen sind jeweils als ein in Längsrichtung geteiltes, synchron arbeitendes Klappenpaar ausgebildet.
Ein Paar der Querfaltklappen ist gemeinsam mit seinen Lagerelementen und den zugehörigen Klemmen auf Führungsschienen in Längsrichtung verschiebbar und beliebig arretierbar angeordnet.
Die Förderebene des Schleppklammerförderers verläuft in Längsrichtung parallel zu den Längsfaltkanten und zwischen diesen und den in Ausgangsstellung befindlichen Faltschwertern.
An dem einen Faltschwert ist ein in die horizontale Ebene abklappbarer Niederhalter angelenkt.
Die Faltelemente und die Elemente des Schleppklammerförderers sind symmetrisch zu beiden Seiten einer gedachten senkrechten Längsschnittebene an zwei Rahmen angeordnet, die ihrerseits in horizontaler Ebene auf diese Längsschnittebene "zu bzw. von ihr weg bewegbar, stufenlos stellbar, gelagert sind.
Im Endbereich der Laufschienen sind zum Öffnen der Schleppklammern in Längsrichtung verstellbare Anschläge vorgesehen.
Ausführungsbeispie
lf
Nachstehend wird die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.. .
Die zugehörigen Zeichnungen zeigen:
Fig.1 eine schematisch dargestellte Draufsicht der Faltmaschine, ohne Faltschwerter, die Längsfaltschieber in horizontaler Arbeitsstellung
-5-
210 It
Fig»2 einen Längsschnitt nach Linie A — A del1 Fig.1
Fig.3- einen Querschnitt nach Linie B-B der Fig.1, die Längsfaltschieber in abgeklappter Ausgangsstellung
Fig«4 einen Querschnitt durch die Längsfaltelemente v/ährend des Längsfaltens.
Durch einen Mittelträger 1, eine Vorderwand 2 und eine Rückwand 3, wird ein ortsfestes Gestell gebildet. An den Wänden 2,3 sind Führungen 4 vorgesehen, in denen zwei Rahmen 5,6 zur Aufnahme der Faltelemente symmetrisch zur Längsschnittebene A-A, horizontal aufeinanderzu verschiebbar und entsprechend der gewünschten Breite des fertig gefalteten Gutes stufenlos stellbar gelagert sind.
Horizontale Streben der Rahmen 5,6 bilden die Längsfaltkanten 7j8. Parallel und in unmittelbarer Nähe dazu sind Achsen 9,10 angeordnet, auf denen Führungselemente 11,12 schwenkbar gelagert sind. In den Führungselementen 11,12 sind Längsfaltschieber 13,14 schiebbar gelagert. In Ausgangsstellung sind die Längsfaltschieber 13,14 gegenüber der horizontalen Faltebene ca. 70° schräg nach unten geklappt. Yor dem Längsfalten sind die Längsfaltschieber 13,14 um die Achsen 9,10 hochschwenkbar, so daß sie sich in gering höhenversetzten horizontalen Ebenen aufeinandersu bewegen können.
'Die Bewegungen der Längsfaltschieber 13,14, auch die Schwenkbewegungen der Führungselemente 11,12, erfolgen mittels· mehrerer, nicht dargestellter Druckluftzylinder.
Andere horizontale Streben der Rahmen 5,6, unterhalb der Faltebene, sind als Führungsschienen 15,16 ausgebildet.
Auf diesen sind eine große Querfaltklappe 17 und Klemmen 18,19,20,2*1 zur Einstellung der gewünschten Länge des fertig gefalteten Gutes in Längsrichtung schiebbar, eine kleine Querfaltklappe 22 und Kremmen 23,24- fest angeordnet.
Die Querfaltklappen 17,22 sind längsgeteilt, wobei je ein Teil einem der beiden Rahmen 5,6 zugeordnet ist. Die· Teile Jedes Klappenpaares sind so gekoppelt, daß sie synchron arbeiten.
Die Schwenkbewegung der Klappen um 180° setzt sich aus einer Schwenkbewegung von Hebeln 25 um Achsen 26 unterhalb der Faltebene und einer Kippbewegung um am Ende der Hebel 25 angeordnete Achsen 27 zusammen· Der Antrieb der Schwenkbewegungen erfolgt mittels nicht dargestellter Druckluftzylinder über Zahnräder und Zahnstangen. Das Öffnen und Schließen der Klemmen 18,19,20,21,22,23,24 bewirken ebenfalls nicht dargestellte Druckluftzylinder.
In einem für den Zutransport des Faltgutes ausreichendem Abstand über den Längsfaltkanten 7,8 sind parallel zu diesen Faltschwerter 28,29 an den Rahmen 5,6 so schwenkbar gelagert, daß die Stirnkanten 281^1 der Faltschwerter 28,29 beim Abwärtsschwenken in Spalte tauchen können, die durch die Längsfaltkanten 7,8 und die geöffneten Klemmen 18,19,20,21,23,24 gebildet werden. An dem einen Faltschwert 28 ist parallel zu diesem ein Niederhalter 30 schwenkbar gelagert, der während des Längsfaltens in eine horizontale Eigene geklappt werden kann· Die Schwenkbewegungen für die Faltschwerter 28,29 und den Niederhalter 30 werden durch nicht dargestellte Druckluftzylinder ausgeführt. An der Vorderwand 2 ist ein kurzer, an der Stirnseite abgerundeter Auflagetisch 31 vorgesehen· In einer Ebene zwischen den Längsfaltkanten 7,8 und den in Ausgangsstellung befindlichen Faltschwertern 28,29 sind, parallel zu diesen, Laufschienen 32,33 für die Schlepp-
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klammern 34,35 eines Schleppklammerförderers an den Rahmen 5,6 befestigt.
Die Schleppklammern 34,3-5 sind mittels nicht dargestelltem, von einem Elektromotor getriebenen Seilzug in Längsrichtung bewegbar. Am Ende der Laufschienen 32,33 sind verstellbare Anschläge 36 vorgesehen, gegen die die Hebel 37 der Schleppklammern 34,35 kurz vor Beendigung der Zutransportbewegung fahren und damit ein Öffnen der Schleppklammern 34,35 und ein Freigeben des Faltgutes bewirken. Durch Verschieben der Anschläge 36 kann die relative Lage der Stirnkante des Faltgutes zu der festen Drehachse 26 der kleinen Querfaltklappe 22 verändert werden. Das Verschieben der Anschläge 36 dient ebenfalls der Änderung des Faltmaßes in der Länge des Faltgutes. Zum Abtransport des gefalteten Gutes ist ein von einem nicht dargestellten Elektromotor getriebener Schnurriemenförderer 38 vorgesehen, dessen Förderebene in der Faltebene zwischen den Längsfaltkanten 7?8 bis an die kleine Querfaltklappe 22 reicht. Die Förderebene ist mittels nicht dargestelltem Druckluftzylinder anhebbar, um das fertig gefaltete Gut vor dem Abtransport aus den geöffneten Klemmen 23,24 zu heben.
Anstelle des Schnurriemenförderers 38 kann sich auch ein nicht dargestellter Greifer eines Manipulators anschließen, der das gefaltete Gut, welches an den Längskanten noch in den Klemmen 23,24 gespannt ist, aufnehmen kann. ·
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
In Ausgangsstellung sind die Längsfaltschieber 13,14 seitlich abgeklappt, die Faltschwerter 28,29 befinden sich in ihrer Hochstellung über den Längsfaltkanten 7,8, die Klemmen 18,19,20,21,23,24 sind geöffnet, die Querfaltklappen 17j22 liegen in der Faltebene in Höhe der Längsfaltkanten 7,8 und die Schleppklammern 34S35 befinden sich im
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geöffneten Zustand über dem Auflagetisch 31· Die Bedienperson bringt das Faltgut, welches in den Zeichnungen strichpunktiert dargestellt ist, 25.B. ein Unterkleid, an den Schulternähten in die Schleppklammern 34,35 und schließt diese manuell· Das Faltgut liegt dann mit dem oberen Mittelteil auf dem Auflagetisch 31 auf, die Seitenteile und der untere 'Teil hängen über die abgerundeten Tischkanten herab, ohne daß sie ausgebreitet werden müssen. Das ist besonders bei großflächigem Faltgut vorteilhaft. Nach dem Auslösen des Startimpulses bewegen sich die Schleppklammern 34,35 synchron auf den Laufschienen 32,33 parallel zu den Längsfaltkanten 7,8 in Längsrichtung zur Rückwand 3 zu. Das Faltgut wird dabei auf die Faltelemente gezogen, bis die Hebel 37 der Schleppklammern 34,35 gegen die Anschläge 36 fahren und dadurch die Schleppklammern 34,35 öffnen. Das Faltgut gleitet aus den Schleppklammern 34,35 und je nach Stellung der Anschläge 36 kommt das Faltgut, in einer bestimmten Lage zu den Faltelementen zur Ruhe.
Pas Faltgut liegt jetzt mit dem Mittelteil auf den Querfaltklappen 17,22, die Seitenteile hängen über den Stirnkanten der seitlich abgeklappten Längsfaltschieber 13,14 herab. Durch die Schwerkraft der hängenden Seitenteile breitet sich das Faltgut selbst aus.
Die Längsfaltschieber 13,14 werden nun in horizontaler Lage hochgeschwenkt, gleichzeitig senken sich die Faltschwerter 28,29 auf das Faltgut und drücken ca. 1 cm tiefe Falten in Spalte, die von den Längsfaltkanten 7,8 und den geöffneten Klemmen 18,19,20,21,23,24 gebildet werden. Während sich die Faltschwerter 28,29 'sofort wieder aufwärtsbewegen, schließen die Klemmen 18,19,20,21,23,24 und fixieren so das Faltgut entlang den Längsfaltkanten 7,8. Inzwischen sind die Schleppklammern 34,35 nach dem Ablegen des Faltgutes wieder in Ausgangsstellung zurückgefahren. Die Bedienkraft hat währenddessen das nächste Faltgut aufgenommen und kann es jetzt bereits wieder an die Schleppklammern 34,35 anhängen.
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Während das rechte Faltschwert 29 bis zur Ausgangsstellung hochschwenkt, hebt das linke Faltschwert 28 nur ca. 10 mm über die linke Längsfaltkante 7 an, und der Niederhalter schwenkt aus seiner senkrechten in eine horizontale Lage. Die Längsfaltschieber "13,14 bewegen sich jetzt gleichzeitig oder nacheinander in zwei gering höhenversetzten Ebenen aufeinanderzu und übereinander hinweg. Dabei gleiten die Seitenteile des Faltgutes über die abgerundeten Stirnkanten der Längsfaltschieber 13,14. Das Faltgut wird dadurch längsgefaltet, Fig.4 stellt diese Situation dar.
Das nur gering angehobene Faltschwert 28 und der Niederhalter 30 verhindern, daß bei breitem Faltgut das letzte Stück des obenaufliegenden rechten Seitenteils durch die schnelle Bewegung des Längsfaltschiebers 14 über die Längsfaltkante hinausgeschleudert wird. Während-die Längsfaltschieber 13,14 wieder aus dem Faltgut herausfahren und anschließend in ihre Ausgangsstellung abschwenken, wird das Faltschwert 28 und der Niederhalter 30 in Ausgangsstellung hochgebracht, und öle Klemmen 18,19 werden geöffnet. Im Bereich der großen Querfaltklappe 17 ist damit das Faltgut für die jetzt erfolgende erste Querfaltung freigegeben, wobei die Linie zwischen den Anfangspunkten der noch geklemmten Strecken an den Längsbruchkanten die Querfaltkante bildet. Diese Klemmpunkte verhindern das Vorwerfen des Faltgutes während des schnellen Schwenkens der Querfaltklappe 17 um 180°. Während des Zurückschwenkens der Querfaltklappe 17 werden die Klemmen 20,21 geöffnet, es erfolgt die zweite Querfaltung durch Schwenken der kleinen Querfaltklappe 22, die das Gut fertigfaltet, in gleicher Weise. Dadurch, daß die Klemmen 18,19,20,21,23 und 24 im Fortgang der nacheinander erfolgenden Querfaltungen stufenweise lösbar sind, bleiben während der jeweiligen Querfaltung die Schnittpunkte der Querfaltkanten mit den Längsfaltkanten 7,8 fixiert.
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Nach dem Öffnen der Klemmen 23,24 wird das Gut durch den Schnurriemenförderer 38 oder durch den Greifer eines Manipulators aufgenommen, der das Gut unmittelbar in den von einer Terpackungsmaschine "bereitgestellten, geöffneten Beutel schiebt oder aber auf einen Tisch abstapelt. Währenddessen wird bereits das nächste Faltgut zutransportiert.
Die Vorrichtung zum Falten von Fertigerzeugnissen benötigt trotz der großen zu bearbeitenden Faltgutstücke nur einen minimalen Platzbedarf, da sie durch die hängenden Seitenteile des Faltgutes im Querschnitt kleiner als das breiteste Faltgutstück sein kann und durch die Konzentrierung aller Faltelemente in einer Faltstation und den Verzicht auf eine vorgelagerte Auflegestation im Längsschnitt nur wenig langer als das längste Faltgutstück sein muß.
Durch die Vorrichtung ist es möglich, große.Faltgutstücke längszufaIten, die bis zum 5-fachen der eingestellten Breite des fertig gefalteten Gutes breiter sind.
Die stufenlose Änderung des Längs- und Querfaltmaßes garantiert ein einwandfreies Falten verschiedenster Artikelgruppen.
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Claims (8)

-n- 210 115 Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Falten von flexiblem Faltgut, insbesondere von textlien Erzeugnissen, wobei schwenkbare Faltklappen bzw. verschiebbare Faltschieber sowie Mittel zum Fixieren der Faltkanten, einer Steuerfolge entsprechend zum Längs- und Querfalten des Faltgutes zusammenwirken, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Längsf alt schieber (13;14) mit ihren Führungselementen (11$12) in Ausgangsstellung gegenüber der horizontalen Faltebene seitlich schräg abgeklappt und um parallel in unmittelbarer Fähe von Längsfaltkanten (7;8) angeordnete Achsen (9;10) in eine horizontale Arbeitslage schwenkbar sind, daß sich zwischen den Längsfaltschiebern (13j14) und Querfaltklappen (17;22) entlang der Längsfaltkanten (7;8) Klemmen (18;19;20;21;23;24) befinden, die gemeinsam schließbar und nach dem Längsfalten im Fortgang der nacheinander erfolgenden Querfaltungen stufenweise lösbar sind, daß über den Längsfaltkanten (7j8) Faltschwerter (28;29) angeordnet sind, die mit ihren Stirnkanten (28;29) in senkrechter Richtung unter die Faltebene in Spalte drückbar sind, welche durch die Längsfaltkanten (7j8) und die geöffneten Klemmen (18;19;20;21;23;24) gebildet werden und daß den Faltelementen ein an sich bekannter Schleppklammerförderer mit Schleppklaramern (34;35) und Laufschienen (32p3) zugeordnet ist.
2· Vorrichtung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Längsfaltschieber (13\14) in ihrer Ausgangsstellung, vorzugsweise in einem Winkel von 70° abgeklappt sind.
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3. .Vorrichtung nach Punkt 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Querfaltklappen (17;22) Jeweils als ein in Längsrichtung geteiltes, synchron arbeitendes Klappenpaar ausgebildet sind.
4· Vorrichtung nach Punkt 1 "bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an dem einen Faltschwert (28) ein in die horizontale Ebene abklappbarer Niederhalter (30) angelenkt ist.
5· Vorrichtung nach Punkt 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderebene des Schleppklammerförderers in Längsrichtung parallel zu den Längsfaltkanten (7;8) und zwischen diesen und den in Ausgangsstellung befindlichen Faltschwertern (28j29) verläuft.
6. Vorrichtung nach Punkt 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Falteleinente und die Elemente des Schleppklamraerförderers symmetrisch zu beiden Seiten einer gedachten senkrechten Längsschnittebene an zwei Rahmen (5;6) angeordnet sind, die ihrerseits in horizontaler Ebene auf dies~e Längsschnittebene zu bzw. von ihr weg bewegbar, stufenlos stellbar, gelagert sind.
7· Vorrichtung nach Punkt 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet," daß mindestens ein Paar der Querfaltklappen (17;22) gsmeinsam mit seinen Lagerelementen und den zugehörigen Klemmen (18;19 bzw. 2O;21) auf Führungsschienen (15;16) in Längsrichtung verschiebbar und beliebig arretierbar angeordnet ist.
8· Vorrichtung nach Punkt 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß im Endbereich der Laufschienen (32;33) zum Öffnen der Schieppklammern (34;35) in Längsrichtung verstellbare Anschläge (36) vorgesehen §ind.
. HieiziL^.Seiten Zeichnungen
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