[go: up one dir, main page]

DD140062A1 - Schweisswulstabgratmaschine - Google Patents

Schweisswulstabgratmaschine Download PDF

Info

Publication number
DD140062A1
DD140062A1 DD20901178A DD20901178A DD140062A1 DD 140062 A1 DD140062 A1 DD 140062A1 DD 20901178 A DD20901178 A DD 20901178A DD 20901178 A DD20901178 A DD 20901178A DD 140062 A1 DD140062 A1 DD 140062A1
Authority
DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
rail
item
profile
cutting tools
foot support
Prior art date
Application number
DD20901178A
Other languages
English (en)
Other versions
DD140062B1 (de
Inventor
Dieter Pillkann
Werner Beier
Horst Kowalewski
Gerhard Schone
Original Assignee
Dieter Pillkann
Werner Beier
Horst Kowalewski
Gerhard Schone
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dieter Pillkann, Werner Beier, Horst Kowalewski, Gerhard Schone filed Critical Dieter Pillkann
Priority to DD20901178A priority Critical patent/DD140062B1/de
Publication of DD140062A1 publication Critical patent/DD140062A1/de
Publication of DD140062B1 publication Critical patent/DD140062B1/de

Links

Landscapes

  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine ortsveraenderliche Vorrichtung zum profilgemaessen Abarbeiten von Schweissgutueberstaenden fuer am Verlegeort geschweisste Schienen beliebigen Profils. Sie ist fuer AT- und WA-Schweissungen verwendbar und kann als Einzelaggregat oder in paarweiser Anordnung nebeneinander im Abstand der Schienenlaengsachse eingesetzt werden. Die Vorrichtung zeichnet sich weiter dadurch aus, dass sie auf der Schiene verfahrbar ist und auf diese zur Einnahme der Arbeitsstellung abgesenkt werden kann. Das wird durch ein Antriebsaggregat 1, Laufrollen 13 sowie hoehenmaessig verstellbare Schwingen 12 erreicht. Am Hauptmaschinenteil 18 ist ein Messertraeger 2 austauschbar angeordnet, der die Schneidwerkzeuge einschliesslich zugehoeriger Arbeitsmechanismen aufnimmt. Schienenfussmesser 5 und Fussupport 16 weisen eine besondere Ausfuehrungsform auf, um den Abgratvorgang auch im Bereich von Unterschwellungselementen zu ermoeglichen. Die Vorrichtung ist bei der Deutschen Reichsbahn und im Bergbau anwendbar. -Fig. 2-

Description

Schwe Ißviuls tabgratmas chine
Anwendungsgebiet der Erfindungj
Die Erfindung betrifft eine ortsveränderliche Vorrichtung zum profilgemäßen Abarbeiten von noch nicht erkalteten Schweißgutüberetänden an aluminothermisch- oder viiderstandsabbrennstumpfgeschweißten Schienen beliebigen Profils, die sowohl am Verlegeort der Gleise unabhängig von der Spurweite und Schienenart als auch in zentralen Gleisstützpunkten eingesetzt werden kann» Das Anwendungsgebiet bezieht sich somit auf Gleisanlagen der Deutschen Reichsbahn sowie des Bergbaues0
Bei der Neuverlegung von Gleisen oder bei Reparaturarbeiten an bestehenden Anlagen wird fast ausschließlich die AT~ oder WA-Schienenschweißung angewendet, wobei sich besonders letztere Methode durch Leistungsvorteile und einer höheren Festigkeit auszeichnet» Die AT-Schweißung wird üblicherweise in eine wulstarrae und eine vollständige Schweißwulst unterteilte In beiden Fällen oind sowohl links- als auch rechtsseitig vom Schienenkopf sogenannte Einlaufsteiger vorhanden, die nach oben zu in einer über dem Schienenkopf liegenden und beide Steiger verbindenden Mulde überschüssigen Schweißgutes enden können« Diese- Besonderheiten stellen zusätzliche Forderungen an den Abgratvorgang hinsichtlich der universellen Einsetzbarkeit einer diesbezüglichen Vorrichtunge Obwohl die nach vorgenannten Verfahren entstehenden Schweißgutüberstände relativ klein sind, bereitet deren Entfernung immer noch erhebliche Schwierigkeiten.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen: Es ist bekannt, den durch eine Schweißung überstehenden Werkstoff manuell mittels Hammer und Meißel oder unter Verwendung von Preßluftwerkzeugen zu entfernen* Diese Arbeitsweisen erfordern jedoch große physische Anstrengungen und bedingen einen hohen Zeitaufwand, Auch das autogene Abtrennen des Schweißgutübsrstandes führte nicht zu dem gewünschten Erfolg, da hierzu entsprechende Vorboreitungsarbeiten erforderlich sind und an die
Geschicklichkeit des Ausführenden große Anforderungen gestellt vierden· Ein weiterer Nachteil ergibt sich bei diesen Methoden dadurch, daß nach dem Abarbeiten des Überstandes oberhalb des Schienenkopfes die anderen Überstände (Schienenkopfseite, Steg und Fuß) bereits so weit erkaltet sind, daß deren Entfernung ohne besonderen Aufwand nicht mehr möglich ist»
Weiterhin ist bekannt, den Schweißgutüberstand am Schienenkopf durch ein hydraulisch betätigtes Schneidwerkzeug abzuarbeiten (BRB-AS 1 502 758)· Die hierbei verwendete Vorrichtung besteht aus einem Antriebs« und einem Arbeitsaggregat, die mittels biegsanier Druckschläuche verbunden sinde Das Arbeitsteil ist mit der zu bearbeitenden Schiene fest verspannt und weist einen hydrau~ lischen Arbeitszylinder auf, der die Bewegung des am Schienenkopf geführten Schneidwerkzeuges bewirkt« Die Entfernung der abzugratenden Schvieißwulst erfolgt längs zur Schienenachse und in einem Arbeitsgang· Diese Vorrichtung ist tragbar und zeichnet sich durch eine einfache Bedienungsweiße aus« Sie hat jedoch den Nachteil, daß mit dem Schneidwerkzeug nur der Schienenkopf bearbeitet werden kann und die übrigen Schweißwulstanteile somit stehen bleiben» Dadurch ist das Anwendungsgebiet beträchtlich eingeschränkt.
Es sind auch Vorrichtungen zum Abschneiden des Schweißwulstes em Stoß bekannt, die Bestandteil der eigentlichen Schienenschweiß· maschine sind und nur mit dieser eingesetzt werden können (UdSSR-US 144 714)· Diese Vorrichtung besteht aus zwei abnehmbaren Teilen, die nach dem Schweißen auf die Schiene aufgesetzt und an dieser befestigt werden«, Diese Teile nehmen die Schermesser auf, wobei zur Erzielung des Bewegungsablaufes eine zangenartige und festklemmbare Vorrichtung mittels hydraulischer Arbeitszylinder verschiebbar gestaltet ist* Die hierbei gewählte Ausfuhrungsform weist ebenfalls verschiedene Nachteile auf· So bereitet z«B· das Anbringen, Verbinden und Abnehmen der Teile für die Schneidvorrichtung Schwierigkeiten und erfordert bestimmte handwerkliche Fähigkeiten* Außerdem ist damit ein nicht unbeachtlicher Zeitaufwand verbunden, wodurch die Schweißvüulst bereits so weit erkaltet ist, daß größere Kräfte zum Abscheren desselben erforderlich werden· Der Hauptnachteil besteht jedoch darin, daß diese Vorrichtung nur in Verbindung mit dem Schweißaggregat eingesetzt werden kamu '
Darüber hinaus ist eine ortsveränderliche Vorrichtung zum Abscheren von Schweißwulstuberständen bekannt geworden, die aus einem unbeweglichen Teil (zangenartige Klemmvorrichtung) zum Einspannen der Schiene und aus einem, verschiebbaren Teil besteht (BRD-AS 1 777 129)« Der Antrieb für die Vorschubbewegung erfolgt mittels hydraulischen Arbeitszylinder-n« Die Vorrichtung weist mindestens zwei (Schienenkopf und -Seitenteile umfassende) Formstähle, die starr an den Backen der verschiebbaren Klemmvorrichtung befestigt sind, und mindestens einen unterseitigen Schneidstahl auf, der so an einer der zangenartigen Klemmvorrichtung angebracht ist, daß er eine Bewegung quer oder längs zur Schienenachse ausführen kann«. Der hydraulische Arbeitszylinder für den unterseitigen Schneidstahl kann dabei an einer Backe der verschiebbaren oder der unbeweglichen Klemmvorrichtung oder an beiden Backen der verschiebbaren Klemmvorrichtung angeordnet sein·- Aber auch diese Vorrichtung weist bestimmte Nachteile auf» So sind die Schneidwerkzeuge als Schienenhalbprofile ausgebildet und ermöglichen demzufolge keine Verstellmöglichkeit bei unterschiedlichen Schienenköpfformen oder bei Maßabweichungen bezüglich.der Schneidwerkzeuge selbst* Dadurch erhöht sich die manuelle Hacharbo.it an der Schweißstelleβ Außerdem stehen die Schneidwerkzeuge gleichzeitig am gesamten Schienenprofil im Eingriff* Das bedingt hohe Scherkräfte bis hin zur überdimensionierung der Hydraulikanlage und der Spannvorrichtung*' Desweiteren weist die Anordnung des unterseitigen Schneidstahles derart große Abmessungen auf, daß ein Einsatz der Vorrichtung vor Ort bei bereits verlegten Gleisen infolge zu geringen Abstandes zwischen Gleisbett und Schienenfuß nicht möglich ist« Vor allem dann nicht, wenn die Schweißstelle direkt am oder über dem Unterschwellungselement liegt»
Schließlich ist eine stationäre Vorrichtung zum Abscheren von Schweißwulstüberständen am gesamten Schienenprofil bekannt geworden, die insbesondere für die WA-Schweißung konzipiert ist und bei der mehrere parallel zur Schienenlängsachse paarweise gegenüber liegende Schneidwerkzeuge angeordnet und in Schienenlängsrichtung so gegeneinander versetzt sind, daß jeweils nur ein Schneidwerkzeugpaar im Eingriff steht '(WP 118 910), Diese Schneidwerkzeuge werden ebenfalls in vertikaler Richtung durch hydraulische Arbeitszylinder gegen die Schiene gedrückt und sind zur Anpassung an dio Schienenform, verstellbar angebracht· Das
Einspannen der Schiene erfolgt durch eine Spannvorrichtung mit am Schienensteg angelegten Spannkeilen. Diese Vorrichtung ist vom Prinzip her durchaus brauchbar und hat sich auch im praktischen Einsatz bewährt· Jedoch ist diese Ausf ührungsform mit einem erheblichen Nachteil behaftet.1 Dieser besteht darin, daß die Vorrichtung nur in stationären Einrichtungen verwendet werden kann, da sie nicht von oben auf die zu bearbeitende Schiene aufsetzbar ißt. Somit ist ein Entfernen der Schweißwulst bei Schweißung der Schienenstöße im bereits verlegten Gleis nicht möglich» Dadurch ist das Anwendungsgebiet sehr wesentlich eingeschränkt, wovon insbesondere das neuerdings verstärkt angewendete Verfahren der WA-Schweißung mit fahrbaren Schweißma« schinen im Anschluß an die jochweise Gleisverlegung und die Reparaturschweißung betroffen sind.
Weitere Vorrichtungen oder Maschinen zur Beseitigung des an der Schweißstelle entstehenden SchweißgutüberStandes rundum um das gesamte, dabei beliebige Schienenprofil, sind bisher nicht bekannt geworden» ·
Ziel der Erfindung: . '
Der Zweck und das Ziel der Erfindung bestehen darin, die bei einer Schienenschweißung zwangsläufig entstehende Schweißwulst mit einem vertretbaren technischen und ökonomischen Aufwand unmittelbar nach Beendigung des Schweißvorganges am gesamten Umfang des Schienenprofils in einem Arbeitsgang entfernen zu können, wobei gleichzeitig die Möglichkeit von Unfällen ausgeschlossen und die manuelle Nacharbeit auf ein Mindestmaß reduziert werden soll. Der Einsatz der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist hierbei vorzugsweise am Verlegeort der Schienen und unabhängig von anderen Gleisbaumechanismen vorgesehen.1 Darüber hinaus werden all jene Nachteile vermieden, die vorstehend näher beschrieben worden sind.
Darlegung des Wesens der Erfindung?
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine zuverlässige, leicht bedienbare und ortsveränderliche Vorrichtung zum profilgemäßen Abarbeiten von Schweißwulstüberständen an aluminothermisch oder widerstandsabbrennstmapfgeschvieißten Schienen anzugeben, die an jedem beliebigen Arbeitsort als Einzelaggregat oder in paarweiser Ausführung nebeneinander eingesetzt und für jedes Schienenprofil verwendet werden kann, einen robusten Auf«
- 5 - ZU? U 1 1
bau aufweist, auf hydraulischer Basis arbeitet und die Schweiß» vmlst in einem Arbeitsgang entfernt»
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, indem an einem im wesentlichen bekannten Hauptmaschinenteil ein Messerträger angeordnet ist, der die zur Rundumabgratung der Schweißwulst erforderlichen Schneid-bzw· Scherwerkzeuge aufnimmt und eine "besondere Ausgestaltung des Schienenfußmessers aufweißt« Der Messerträger besteht vorzugsweise aus einer Grund« und Frontplatte sowie dazwischen befindlichen Arbeitsmechanismen, wobei er als selbständige Einheit ausgebildet und zum Zwecke der Austauschbarkeit lösbar an dem den Vorschub erzeugenden Hauptmaechinenteil befestigt ist* Das Schienenfußmesser ist Bestandteil eines eine minimale Bauhöhe aufweisenden Fußsupportes, der auf quer zur Schienenlängsachse befindlichen Gleitbahnen, die fest mit der Grund- und Frontplatte des Messerträgers verbunden sind, läuft und mittels eines zweckmäßig ausgebildeten und um einen etwa mittig angeordneten Drehpunkt schwenkbar gelagerten Kipphebels über einen hydraulischen Arbeitszylinder bewegt wird. Der Fußsupport weist zur Arretierbarkeit in seiner Schneidstellung einen Zapfen auf, der in eine zugehörige' Aufnahmevorrichtung eingreift. An der Frontplatte des Messerträgers sind ein oder mehrere Vorschneidemesser befestigt, die zum Entfernen der bei aluminothermisch geschweißten Schienen entstehenden Einlaufsteiger dienen« Der Hauptmaschinenteil ist weiterhin mit einem Antriebsaggregat zur Erzeugung der Fahrbewegung und Arbeitsfähigkeit der Hydraulikanlage versehen« An der Traverse desselben sind mindestens zwei vertikal bewegliche Schwingen mit zugehörigen Laufrollen zum Absetzen auf die Schiene, und mindestens eine seitliche, verschwekbar ausgeführte Abstützung mit ebenfalls einer Laufrolle zur Verschiebbarkeit auf dem Gleis angeordnet.
Eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung bzw. Maschine ist gekennzeichnet durch die paarweise parallele Anordnung nebeneinander im Abstand der ScMenenlängsachse* Die Verbindung miteinander erfolgt durch entsprechende Verbindungsstrebene Zum selbsttätigen Anpassen an die durch die unter· Umständen unterschiedliche Oberbauform bedingte ·. Schienenquerneigung sind ein oder mehrere Ausgleichsraechanismen vorgesehen, die vorzugsweise Bestandteil der Verbindungsstreben sind« Sovüohl Verbindungsstreben als auch Ausgleichsmechanismus sind so
- 6 - £U* yι ι
gestaltet, daß ein in durch die Konstruktion vorgegebenen Grenzen voneinander unabhängiges Bewegen der einzelnen Maschinen auf dem verlegten Gleis ermöglicht wird. -
Der Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung (Schweißwulstabgratmaschine) besteht insbesondere darin, daß hierdurch eine profilgetreue Rundumabgratung der Schweißwulst von am Verlegeort der Gleise geschweißten Schienen gewährleistet ist. Dadurch ist der Einsatz in allen bekannten Gleisarten, vor allem auch in rückbaren Gleisanlagen, sowie für alle Schienenprofile und Spurweiten ab 500 mm gegeben» Weiterhin ist vorteihaft, daß die Maschine durch ihre Ortsveränderlichkeit an keinen festen Standort gebunden ist und unabhängig von anderen Gleisbaumechanismen verwendet werden kann* Die vorgeschlagene Maschine gestattet die Anwendung des Langschienenoberbaues, ohne daß bei der neu~ erdings üblichen Jochverlegung die Inventarschienen gegen stationär vorgefertigte Langschienen ausgewechselt werden müssen. Außerdem entfallen die Aufwendungen für den sonst notwendigen Langschienentransport einschließlich der damit verbundenen manuellen Arbeit. Darüber hinaus wird durch das profilgemäße Abgraten des Schweißgutüberstandes am Verlegeort der Gleise eine Materialeinsparung erzielt, da daß in bestimmten Abständen erforderlich werdende Kürzen der Schienen zur Vermeidung der Dekkung des geschweißten Schienenstoßes mit dem Unterschwellungselement entfällt. Schließlich ist auch nicht unbeachtlich, daß die Maschine für alle Schweißverfahren einsetzbar ist und durch die paarweise Anordnung eine Leistungssteigerung erzielt wird.
Ausführungsbeispiel:
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel \
näher erläutert werden. Ih der zugehörigen Zeichnung zeigen? !
Pig»; 1 : Die Vorderansicht .zweier Schweißwulstabgratmaschinen !
.in Parallelanordnung
!"ig* 2 i Die Seitenansicht einer Schweißwulstabgratmaschine mit |
eingespannter Schiene " . I
Pig« 3 ? Die Vorderansicht des Messerträgers mit Schienenfuß- !
messer in Ruhestellung j
Pig6 4 s Die Vorderansicht des Messerträgers mit Schienenfuß- ]
messer in Arbeitsstellung !
in . !
Die Fig. 2 dargestellte und als Einzelaggregat ausgebildete er- \
\ findungsgemäße Schweißwulstabgratmasehine (SAM) befindet sich'
( £a %j> «" MS? B 8
während des Schweiß vor ganges unmittelbar hinter der die Schwei-» .ßung ausführenden Haschine bzw» Vorrichtung, wobei die Arbeiteseite der Schweißstelle zugewandt ist» Nach Beendigung der jeweiligen Schweißung und Entspannen bzw. Entfernen des Schweißkopfes bei der WA-Schweißung oder Abbau der die Schweißstelle umgebenden Form bei der AT-Schweißung wird die SAIvI manuell oder mittels eines Eigenfahrantriebes 1 über dieserhalb angebrachte Laufrollen 13 an die Schweißstelle herangefahren· Sie wird hierbei durch eine, in der Zeichnung nicht dargestellte, Abstützvorrichtung in einer stabilen Lage gehalten, wobei diese ver~ schwekbar am Hauptmaschinenteil 18 angeordnet ist und durch Inanspruchnahme der"Parallelschiene eine zweispurige Fahrweise ermöglichte Ist die Fahrbewegung beendet, wird die SAM durch Betätigung zweier in der Höhe verstellbarer Schwingen 12, die die Laufrollen 13 aufnehmen, auf die Schiene 10 abgesenkt und somit in Arbeitsstellung gebracht«'Zur Gewährleistung eines festen Standortes während des Arbeitsvorganges wird die SAM mittels keilförmiger und in einer Führung verschiebbar angeordneter· Spannelemente an der zugehörigen Schiene 10 verspannte All diese Bewegungsabläufe werden vorzugsweise durch hydraulische Arbeitszylinder bewirkt»
Hach Einnahme der Arbeitsstellung befindet sich der die Schneidwerkzeuge aufnehmende Messerträger 2 direkt vor der abzugratenden Schweißwulste Der Messerträger 2 besteht aus einer Grundplatte 19, einer Frontplatte 3 sowie dazwischen befindlichen Arbeitsmechanismen· Er ist als selbständige Einheit ausgebildet und somit entsprechend dem jeweiligen Schienenp.rofil austauschbare Die Befestigung am Hauptmaschinenteil 18 erfolgt mittels lösbarer Verbindungselemente» Die zur Entfernung der Schweiß·» viulst vorgesehenen Schneidwerkzeuge, auegenommen das Schienenfußmesser 5 zur Abgratung der Schienenunterkante, werden in bekannter Weise und ebenfalls unter Verwendung einer Hydraulikanlage in die für den Schneidvorgang erforderliche Lage angestellt« Dabei umfassen diese das gesamte Schienenprofil.· Die Abscherung der Schweißwulst erfolgt in einem Arbeitsgang·unmittelbar nach Beendigung des Schweißvorgangesi wobei jeweils nur ein. Schneidwerkzeugpaar im Eingriff steht und die erforderliche Scherkraft in vertretbaren Grenzen gehalten wird«
Als erfindungßwesentliches Merkmal ist die Anordnung des Schienenfußmessers 5 für den AbseherVorgang der Schweißwulet an der
-β - £ÖV ül 1
Schienenfußunterseite zu betrachten, die in den Fig· 2, 3 und
4 dargestellt ist· Das hierfür erforderliche Schneidwerkzeug
5 wird mittels eines zweckmäßig ausgebildeten Kipphebels 6, der um einen etwa mittig angeordneten Drehpunkt 15 schwenkbar gelagert ist, quer zur Schienenfußunterseite unter die Schiene 10 geschoben. Der Kipphebel 6 ist dieserhalb einerseits mit einem hydraulischen Arbeitszylinder 7 und andererseits mit einem Fußsupport 16, der das Schienenfußmesser 5 aufnimmt, verbunden· Der Fußsupport 16 wird auf quer zur Schienenlängsachse, an der Grundplatte 19 und Frontplatte 3 des Messerträgers 2 angebrachten Gleitbahnen 8 bewegt· Dabei ist das Y/irkprinsip des Fußsupportes 16 so gestaltet, daß dieser durch seine extrem flache Bauweise nur einen geringen Raum unterhalb des Schienenfußes beansprucht. Dadurch kann der Abgratvorgang auch auf Höhe der Unterschwellungselemente erfolgen· In diesem Fall sind nur die auf den Unterschwellungselementen befindlichen Schienenbefestigungen zu entfernen· In Schneidstellung wird der Fußsupport 16 mittels eines daran befindlichen Zapfens 17 in einer Aufnahmevorrichtung 9 arretiert·
Der Abgratvorgang erfolgt nun derart, indem der Messerträger 2 längs der Schiene TO um einen durch den Hub der den Vorschub erzeugenden hydraulischen Arbeitszylinder begrenzten Betrag bewegt wird· Die hierbei verwendeten Hydraulikelemente sind Bestandteil des Hauptmaschinenteiles 18 und stützen sich an des*· sen Traverse 20 ab, die durch die bereits genannten keilförmigen Spannelemente fest an der Schiene 10 fixiert sind·
Ist der Abgratvorgang beendet und die Ausgangslage der SAM durch Betätigung der Schwingen 12 wieder erreicht- (Transportes te llung), kann diese manuell oder mittels des eigenen Fahrantriebes 1 zur nächsten Schweißstelle gefahren werden· Das Antriebsmoment wird dabei über bekannte Kraftübertragungselemente auf mindestens eine Laufrolle 13 übertragen·
Bei aluminothermisch geschweißten Schienen werden durch das an der Frontplatte 3 angeordnete Vorschneidemesser 3 (vergl· Fig. 3 und 4) die seitlich den Schienenkopf überragenden Einlaufsteiger und, wenn vorhanden, die beide Einlaufεteiger verbindende Mulde überschüssigen Schweißgutes in einer ersten (vorgezogenen) Abgratphase entfernt* Beim weiteren Vorschub des Messerträgers 2 erfolgt dann der zuvor beschriebene Abgratvor™
- 9 - S
gang in gleicher Weise wie bei widerstandsabbrenn'stumpfgeschweißten Schienen«
aus Fig6 1 ersichtlich ist, gestattet die gefundene Aus~ führungsform der SAM auch die Anordnung von zwei Maschinen parallel nebeneinander im Abstand der Schienenlängsachsen« Hierbei können wahlweise jede.Maschine einzeln und unabhängig voneinander oder gleichzeitig alle beide Maschinen in der vorgeschriebenen Art und Weise abgesenkt und zur Beseitigung der Schweißeu1st benutzt werden« Die letztgenannte Methode setzt jedoch das Vorhandensein von in etwa in gleicher Ebene liegenden.Schweißstellen voraus» Me durch die vorhandene Oberbauform bedingte Schienenquerneigung ( 1 : 40, 1 : 20, 1 : co ) wird durch einen mit den Verbindungsstreben 14 wirkenden Ausgleichsmechanismua 11 ausgeglichen» Somit neigt sich die SAIvI selbsttätig in die durch die.Gleisneigung bestimmte Lage« Mit dem Ausgleichsmechanismus 11 wird beim. Ausheben der SAM aus der Arbeitsstellung in die Transportstellung die Norrnallage wieder hergestellt* In der weiteren Folge wird die Maschineneinheit dann zum nächsten Arbeitspunkt bewegt. Dadurch wird ein Umsetzen von einer Schiene zur anderen vermiedene

Claims (3)

- ίο- 2Q¥ Uli Erfindungsansprücheί
1; Schweißwulstabgratmäschine zum profilgeiriäßen Abarbeiten der Schweißgutüberstände von aluminothermisch oder Widerstandsabbrennstumpfgeschweißten Schienen beliebigen Profils am Verlegeort derselben mit hydraulisch betätigten Schneidwerkzeugen, gekennzeichnet dadurch, daß diese zur Erzeugung des Antriebsmomentes für die Fahrbewegung sowie zur Betätigung der Schneidwerkzeuge und übrigen Zusatzeinrichtungen mit einem eigenen Antriebsaggregat (1) ausgerüstet ist, zur Verschiebbarkeit auf der Schiene (10) Laufrollen (13) und eine verschwenkbar angeordnete seitliche Abstützung aufweist und durch vorzugsweise zwei an der Traverse (20) des Hauptmaschinenteiles (18) befestigte, vertikal heb- und senkbar ausgestaltete Schwingen (12) auf die jeweilige Schiene (10) aufsetzbar und somit in allen bekannten Gleisarten und Spurweiten unabhängig von anderen Gleisbaume chanismen einsetzbar ist,
2." Schweißwulstabgratmaschine nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der die Schneidwerkzeuge aufnehmende Meoserträger (2), vorzugsweise bestehend aus einer Grundplatte (19) und einer Frontplatte (3) sowie dazwischen befindlichen Arbeitsmechaniomen, als eine selbständige Einheit, ausgebildet, mittels bekannter Verbindungselemente lösbar an dem den Vorschub erzeugenden Hauptmaschinenteil (18) angeordnet und somit entsprechend des zu bearbeitenden Schienenprofils austauschbar ist«,
3·: Schweißwulstabgratmaschine nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß der Messerträger (2) einen zweckmäßig ausgebildeten Kipphebel (6) aufweist, welcher um einen etwa mittig angeordneten Drehpunkt (15) schwenkbar gelagert und einersetis mit einem zugehörigem hydraulischen Arbeitszylinder (7) sowie andererseits mit einem Fußsupport (16), der das Schienenfußmesser (5) aufnimmt, verbunden iste
4e Schweißwulstabgratmaschine nach Punkt 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß der Fußsupport (16) auf quer zur Schienenlängsachse befindlichen Gleitbahnen (8), die so gestaltet ' sind, daß die Bauhöhe des Fußsupportes (16) nicht überschritten wird, verschiebbar angeordnet und der Zapfen (17) des
Fußsupportes (16) in Sehneidstellung in einer Aufnahmevorrichtung (9) arretierbar ist«, .
SchvieJLßviulstabgratraaschine nach Punkt 1 bis 4, gekennzeichnet dadurch, daß zur Abgratung von inabesondere aluminothermisch geschweißten Schienen an der Frontplatte (3) des Messerträgers (2) ein oder mehrere Vorsohneidemesser (4) befestigt sind, die die Einlaufeteiger oberhalb dee Schienenkopf es in einer ersten Phase, jedoch gleichem Arbeitsgang, entfernen«
Schvseißvjulstabgratmaschine nach Punkt 1 bis 5, gekennzeichnet dadurch, daß diese sowohl einzeln verwendet werden als auch paarweise nebeneinander im Abstand der Schienenlängsachsen angeordnet sein kann, wobei diese bei Parallelanordnung durch ein oder mehrere Verbindungsstreben (14) mitein^ ander verbunden sind und zur Anpassung an die örtlich" "bedingte Schienenquerneigung mindestens ein Ausgleichsmechanismus (11) vorgesehen ist»
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
DD20901178A 1978-11-10 1978-11-10 Schweisswulstabgratmaschine DD140062B1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD20901178A DD140062B1 (de) 1978-11-10 1978-11-10 Schweisswulstabgratmaschine

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD20901178A DD140062B1 (de) 1978-11-10 1978-11-10 Schweisswulstabgratmaschine

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DD140062A1 true DD140062A1 (de) 1980-02-06
DD140062B1 DD140062B1 (de) 1983-06-08

Family

ID=5515272

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DD20901178A DD140062B1 (de) 1978-11-10 1978-11-10 Schweisswulstabgratmaschine

Country Status (1)

Country Link
DD (1) DD140062B1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN111877067A (zh) * 2020-08-03 2020-11-03 汪家英 一种具有预处理功能的铁路轨道除锈装置

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN111877067A (zh) * 2020-08-03 2020-11-03 汪家英 一种具有预处理功能的铁路轨道除锈装置

Also Published As

Publication number Publication date
DD140062B1 (de) 1983-06-08

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1922344C3 (de) Vorrichtung zum Ausrichten und Festklemmen von Rohren oder rohrförmigen Körpern
DE3015283C2 (de) Verfahren und gleisverfahrbare Hobel-Maschine zum Abhobeln von Unregelmäßigkeiten an der Schienenkopfoberfläche eines verlegten Gleises
DE3430964A1 (de) Werkzeugmaschine zur verbindung von rohren und rohrboeden eines waermetauschers
EP2070686B1 (de) Vorrichtung und Verfahren zum Verschweissen von Kunststoffprofilteilen
EP1210995B1 (de) Maschine für die Bearbeitung von Werkstücken, insbesondere von Blechen, mit wenigstens einer Biegestation sowie wenigstens einer Fügevorrichtung
DE3814732A1 (de) Gleisverfahrbare vorrichtung zum raeumen bzw. planieren des schotters eines gleises mit querschwellen
DE10223142A1 (de) Sägeeinrichtung
CH649592A5 (de) Gleisverfahrbare hobel-maschine mit hobel-werkzeug.
DE2615052A1 (de) Vorrichtung und verfahren zum einspannen und verbinden von streifen
DE2643260C2 (de) Ortsbewegliche, tragbare Vorrichtung zum Abarbeiten von Schweißgutüberständen bei der Schienen-Verbindungsschweißung
DD140062A1 (de) Schweisswulstabgratmaschine
DE3317682A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur teilerneuerung von mitnehmern in kettenbaendern von kratzfoerderern, insbesondere untertagebetriebes
EP1779990A2 (de) Bearbeitungsvorrichtung für Fensterrahmen
DE2918537C2 (de) Vorrichtung zum Entgraten von widerstandsstumpfgeschweißten Rohren
DE202008007773U1 (de) Vorrichtung zum Abtrennen von Schweissgutüberständen
DE3219279C2 (de)
DE1752117A1 (de) Blechbearbeitungsmaschine
DE3030744A1 (de) Anlage zum wechseln der messersaetze an rotierenden trommelscheren fuer walzband
DE4439357C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Einseitenschweißen von Stumpfnähten
WO2001007715A1 (de) Vorrichtung zum abtrennen von schweissgutüberständen
DE1502927C3 (de) Vorrichtung zum Entgraten von stumpfgeschwelBten Eisenbahnschienen
EP0010517A1 (de) Verfahren zum Erzielen eines gleichmässigen Übergangs der Profiloberfläche zwischen zwei zu einem Langstab verbundenen Profilstäben, Vorrichtungen zur Durchführung dieses Verfahrens und eine Anwendung dieses Verfahrens
WO2020057770A1 (de) Vorrichtung zum abtrennen von schweissgutüberständen einer schweissverbindung
DD283438A5 (de) Gleisstopfmaschine
DE202018004291U1 (de) Vorrichtung zum Abtrennen von Schweißgutüberständen einer Schweißverbindung

Legal Events

Date Code Title Description
ENJ Ceased due to non-payment of renewal fee