Technisches Gebiet
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Sammelschienensystem für den Anschluss elektrischer Komponenten wie Leistungsschalter oder dergleichen, wobei die Komponenten insbesondere für Nennströme im Bereich zwischen 12,5 A und 800 A und das Sammelschienensystem für Nennströme bis 2500 ausgebildet ist.
Stand der Technik
Solche Sammelschienensysteme werden häufig in Schaltschränken installiert, wobei die Sammelschienen als eigenständige Bauteile zumeist über die volle Höhe oder Breite der Schaltschränke durchgezogen werden, auch wenn im Einzelfall nur einige wenige elektrische Komponenten daran anzuschliessen sind und an sich kürzere Sammelschienenstücke ausreichend wären. Werden kürzere Sammelschienenstücke verwendet (bei den im Bereich der oben angegebenen Stromstärken erforderlichen Querschnitten können die Materialkosten für das benötigte Kupfer bereits einen erheblichen Anteil an den gesamten Installationskosten ausmachen) lässt sich eine nachträgliche Erweiterung um zusätzliche Komponenten häufig nur durch einen kompletten Austausch der vorhanden Sammelschienenstücke gegen längere realisieren.
Viele Systeme lassen eine Montage kürzerer Sammelschienenstücke aus diesem Grund erst gar nicht zu.
Es sind bereits auch schon Sammelschienenmodule bekannt, welche in einem Tragrahmen relativ kurze, bereits mit Anschlussfahnen versehene Sammelschienenstücke aufweisen, welche z.B. in einem Schaltschrank als Einheit montierbar sind und welche gleichzeitig als Montageebene für eine eng begrenzte Anzahl (z.B. nur zwei, drei oder sechs) elektrischer Komponenten dienen. Für unterschiedlich ausgebildete elektrische Komponenten, z.B. für Leistungsschalter mit unterschiedlichem Nennstrom, weisen sie eine unterschiedliche Ausbildung auf. Insbesondere ist die Baugrösse der Tragrahmen verschieden sowie auch Querschnitt und gegenseitiger Abstand der Sammelschienenstücke. Diese Ausbildung lässt eine Verbindung mehrerer Module miteinander nicht zu, zumindest nicht direkt, platzsparend und ohne Verwendung von speziellen Übergangsstücken.
Eine gegenseitige Verbindung der Module ist offenbar auch gar nicht vorgesehen. Ein unter Verwendung eines solchen Sammelschienenmoduls aufgebautes Sammelschienensystem lässt sich daher ebenfalls nachträglich kaum noch erweitern. Durch die begrenzte Anzahl anschliessbarer Komponenten ist die Verwendungsmöglichkeit zudem auf relativ kleine, spezielle Installationen begrenzt. Schliesslich lassen sich unterschiedliche Module wegen nicht aufeinander abgestimmter Bauhöhe auch nicht ohne weiteres in ein Schaltfeld mit einer einheitlichen Feldabdeckung integrieren. Bei einer Montage in Schaltschränken spielt die Bauhöhe dagegen keine kritische Rolle.
Darstellung der Erfindung
Die vorliegende Erfindung stellt sich unter anderem die Aufgabe, ein Sammelschienensystem anzugeben, welches einfach, rationell und kostensparend zu installieren ist und welches sich bei Bedarf einfach erweitern lässt. Das Sammelschienensystem nach der Erfindung ist durch folgende Merkmale gekennzeichnet:
a) es umfasst mehrere Sammelschienenmodule, auf welchen jeweils mehrere elektrische Komponenten montierbar sind, wobei die Sammelschienenmodule untereinander verschieden für den Anschluss elektrischer Komponenten für unterschiedliche Nennströme ausgebildet sein können;
b) die Sammelschienenmodule umfassen jeweils mehrere Sammelschienenstücke sowie einen diese aufnehmenden Tragrahmen;
c) die Sammelschienenmodule sind mit ihrem Tragrahmen auf einer ersten Montageebene jeweils als Ganzes in beliebiger Reihe hintereinander montierbar, wobei entsprechende Sammelschienenstücke auch unterschiedlich ausgebildeter Sammelschienenmodule miteinander fluchten;
d) die Sammelschienenstücke jedes Sammelschienenmoduls sind an ihrem einen Ende abgebogen zwecks Überlappung mit den nicht abgebogenen Enden der Sammelschienenstücke eines angrenzenden Sammelschienenmoduls. In einer bevorzugten Ausbildung weisen die Sammelschienenstücke der Sammelschienenmodule unabhängig von der jeweiligen Ausbildung der Sammelschienenmodule zum Anschluss von elektrischen Komponenten für einen bestimmten Nenn- bzw. Kurzschlussstrom sämtlich den gleichen Querschnitt sowie auch die gleiche Querschnittsform auf.
In einer weiteren bevorzugten Ausbildung wird durch den Tragrahmen jedes Sammelschienenmoduls jeweils eine zweite Montagebene für die anschliessbaren elektrischen Komponenten definiert, wobei die Höhe dieser Montageebene über der ersten Montageebene jeweils so gewählt ist, dass die Summe aus dieser Höhe und der jeweiligen Bauhöhe der anschliessbaren elektrischen Komponenten jeweils gleich und ausserdem der Höhe einer dritten Montageebene für eine Feldabdeckung über der ersten Montageebene entspricht.
Die Sammelschienenmodule sind bevorzugt auch jeweils schon mit vormontierten Anschlussfahnen für die Kontaktierung der elektrischen Komponenten versehen.
Mit Vorteil kann vorgesehen sein, dass in den Tragrahmen parallel zu jedem Sammelschienenstück jeweils ein weiteres Sammelschienenstück montierbar ist.
Ergänzt werden kann das erfindungsgemässe Sammelschienensystem in einer weiteren bevorzugten Ausführungsform schliesslich noch um einen Einspeise- oder Verbindungsschalter mit drei nebeneinander angeordneten, schienenförmigen Kontakten, wobei die Sammelschienenstücke der Sammelschienenmodule in den Tragrahmen mit dem gleichen gegenseitigen Abstand sowie in etwa derselben Höhe über der ersten Montageebene wie die genannten Kontakte dieses Schalters angeordnet sind.
Weitere bevorzugte Ausgestaltungen ergeben sich aus den abhängigen Patentansprüchen und der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen im Zusammenhang mit der Zeichnung.
Kurze Erläuterung der Figuren
Es zeigen:
Fig. 1 ein erfindungsgemässes Sammelschienensystem mit zwei in Reihe hintereinander angeordneten Sammelschienenmodulen in Seitenansicht;
Fig. 2 das Sammelschienensystem von Fig. 1 in Aufsicht;
Fig. 3 einen Schnitt A-A durch Sammelschienensystem von Fig. 1 und 2;
Fig. 4 einen Schnitt B-B durch das Sammelschienensystem von Fig. 1 und 2;
Fig. 5. die Sammelschienenstücke des in Fig. 1 und 2 rechten Sammelschienenmoduls mit daran befestigten Anschlussfahnen
Fig. 6 das gleiche Sammelschienensystem erweitert um einen Einspeiseschalter in Seitenansicht; und
Fig. 7 das Sammelschienensystem von Fig. 6 in Aufsicht.
Wege zur Ausführung der Erfindung
Das Sammelschienensystem von Fig. 1 und 2 ist aufgebaut aus zwei auf einer Montageebene M1 in Reihe hintereinander geschalteten Sammelschienenmodulen 1 und 2. Diese umfassen jeweils einen Tragrahmen 3 bzw. 4, in welchem parallel nebeneinander jeweils drei Sammelschienenstücke 5, 6 und 7 bzw. 8, 9 und 10 in gleicher Höhe über der Montageebene M1 befestigt sind. Einander entsprechende Sammelschienenstücke 5 und 8, 6 und 9 sowie 7 und 10 beider Module 1 und 2 fluchten miteinander. An ihren einen (in Fig. 1 und 2 jeweils rechten) Enden sind die Sammelschienenstücke 5-10 S-förmig abgebogen, sodass sich mit den geraden Enden des angrenzenden Moduls eine Überlappung ergibt. Im Bereich dieser Überlappung sind die Sammelschienenstücke miteinander verschraubt bzw. können sie einfach miteinander verschraubt werden.
Das Sammelschienenmodul 1 ist ein sog. "3-way"-Modul, da es die Montage und den Anschluss von drei elektrischen Komponenten erlaubt. Als Beispiel für derartige Komponenten sind in den Fig. 1 und 2 drei Leistungsschalter 11, 12 und 13 für jeweils 400 A Nennstrom dargestellt. Das Sammelschienenmodul 2 ist ein sog. "6-way"-Modul, da auf ihm sechs Komponenten montiert und an die Sammelschienenstücke 8 - 10 angeschlossen werden können. Als Beispiel für solche Komponenten zeigen Fig. 1 und 2 sechs Leistungsschalter 14-19 für 125 A Nennstrom.
Erkennbar sind die drei auf dem Modul 1 montierten Leistungsschalter 11-13 baulich grösser als die sechs auf dem Modul 2 montierten Schalter 14-19 und weisen auch eine grössere Bauhöhe auf. Damit die Front- bzw. Bedienungsseiten der Leistungsschalter 11-19 dennoch auf gleicher Höhe in einer Montageebene M3 über der Montageebene M1 zu liegen kommen und bei Bedarf in eine Feldabdeckung (20 in Fig. 3 und 4) integriert werden können, sind die Tragrahmen 3 und 4 der beiden Module 1 und 2 unterschiedlich hoch ausgebildet. Durch die unterschiedliche Rahmenhöhe wird die unterschiedliche Bauhöhe der Leistungsschalter gerade ausgeglichen. Die unterschiedlich hoch über der Montageebene 1 angeordneten Montageebenen für die Leistungsschalter auf den Tragrahmen 3 und 4 sind mit M21 bzw. M22 bezeichnet.
Fig. 3 und 4 zeigen die beiden Sammelschienenmodule 1 und 2 im Schnitt. Wie zu erkennen ist, bestehen die Tragrahmen 3 und 4 beider Module 1 und 2 im Wesentlichen aus zwei S-förmig gebogenen Metallprofilen 21 bzw. 22, deren unterer, nach aussen abgebogener Schenkel zur Befestigung auf der Montageebene M1 vorgesehen ist. Ihr oberer, nach innen abgebogener Schenkel definiert die Montageebene M21 bzw. M22 für die Leistungsschalter. Verbunden sind die beiden Metallprofile der Tragrahmen über Querstege 23 aus Isolierstoff, an welchen die Sammelschienenstücke 5-7 bzw. 8-10 befestigt sind. An den Sammelschienenstücken sind Anschlussfahnen zur Kontaktierung der Leistungsschalter angeschraubt, von welchen beim Sammelschienenmodul 1 eine mit 24 und beim Sammelschienenmodul 2 eine mit 25 bezeichnet ist.
Die Fig. 3 und 4 zeigen auch eine auf Höhe der Montageebene M3 angeordnete Feldabdeckung 20.
Die Sammelschienenstücke 5-7 bzw. 8-10 beider Module weisen ungeachtet ihrer Ausbildung für die unterschiedlichen Leistungsschalter 11-13 einerseits und 14-19 andererseits den gleichen Querschnitt und auch die gleiche Querschnittsform auf. In den Tragrahmen 3 und 4 ist parallel zu diesen im Folgenden als primären bezeichneten Sammelschienenstücken 5-10 jedoch jeweils ein Satz weiterer, sekundärer Sammelschienenstücke einfach durch Befestigung an der Unterseite der Querstege 23 (oder ggf. auch zusätzlicher Querstege 23) montierbar, wie dies Fig. 1 anhand des Sammelschienenmoduls 1 zeigt. Dort sind zusätzliche Sammelschienenstücke 26, 27 und 28 vorgesehen. Bei Bedarf kann dadurch die zusätzlichen Sammelschienenstücke der Stromleitungsquerschnitt auf einfache Weise verdoppelt werden.
So steht im Beispiel von Fig. 1 für beide Sammelschienenmodule 1 und 2 bzw. für die auf ihnen angeschlossenen Leistungsschalter 11-13 und 14-19 jeweils der volle einfache Leitungsquerschnitt zur Verfügung. Die zusätzlichen, sekundären Sammelschienen 26-28 sind endseitig jeweils so abgebogen, dass sie mit den primären Sammelschienenstücken 5-7 und 8-10 in deren Überlappungsbereich direkt verschraubt werden können.
Fig. 5 zeigt die drei Sammelschienenstücke 8-10 des "6-way" Moduls 2 mit den zugehörigen Anschlussfahnen 25. Die von dem mittleren Sammelschienenstück 9 ausgehenden Anschlussfahnen 25.9 sind mit diesem fest verschraubt. Die von den beiden äusseren Sammelschienenstücken 8 und 10 ausgehenden Anschlussfahnen 25.8 und 25.10 sind zwar ebenfalls zum Anschrauben ausgebildet, doch sind in Fig. 5 die entsprechenden Schrauben weggelassen, um den Blick auf die Schraublöcher in den Anschlussfahnen und den Sammelschienenstücken freizugeben. Erkennbar sind die Schraublöcher in den Anschlussfahnen 25.8 und 25.10 als Langlöcher ausgebildet. Die Position dieser Anschlussfahnen kann deshalb in Längsrichtung der Sammelschienenstücke 8 und 10 etwas variiert und an die Breite der anzuschliessenden elektrischen Komponenten angepasst werden.
Dies ermöglicht insbesondere die Montage und den Anschluss von Leistungsschaltern mit 125 A Nennstrom einerseits und/oder 250 A Nennstrom andererseits, welche üblicherweise bei gleicher Bauhöhe, eine etwas unterschiedliche Breite aufweisen.
Im Beispiel von Fig. 6 und 7 ist das vorbeschriebene Sammelschienensystem um einen Einspeiseschalter 30 für z.B. 630 A oder 800 A Nennstrom erweitert, welcher ein- und ausgangsseitig jeweils drei nebeneinander angeordnete, seitlich vorstehende schienenförmige Kontakte 31, 32 und 33 aufweist. Wie anhand von Fig. 7 zu erkennen ist, sind die Sammelschienenstücke 5-7 und 8-10 der Sammelschienenmodule 1 und 2 mit diesen Kontakten fluchtend angeordnet. Sie sind weiter vorzugsweise in einer solchen Höhe über der Montageebene M1 angeordnet, dass sie mit den Kontakten 31-33 des Einspeiseschalters 30 unmittelbar verschraubbar sind, wenn dieser direkt auf der Montageebene M1 befestigt ist.
Im Beispiel von Fig. 7 ist der Einspeiseschalter 30 jedoch auf einem zusätzlichen Montagesockel 34 montiert, durch welchen die Differenz zwischen seiner Bauhöhe und der Höhe der Montageebene M3 über der Montageebene M1 ausgeglichen wird. Der Einspeiseschalter kann dadurch ebenfalls in eine allfällige Feldabdeckung integriert werden. In diesem Fall ist es allerdings erforderlich, zwischen den Kontakten 31-33 des Einspeiseschalters 30 und den Sammelschienenstücken des angrenzenden Sammelschienenmoduls Abstandsstücke 35, 36 und 37 vorzusehen.
Erkennbar ist das erfindungsgemässe Sammelschienensystem nicht auf die dargestellten Teile 1, 2 und 30 beschränkt. Es kann vielmehr durch Hinzufügen weiterer entsprechender Sammelschienenmodule und von Schaltern der Art des Einspeiseschalters 30 bei Bedarf verlängert werden. Der für die Stromleitung zu nachfolgenden Modulen erforderliche Leitungsquerschnitt kann dabei, wie bereits erläutert, durch zusätzliche, parallel geschaltete Sammelschienenstücke in den vorgeordneten Modulen auf einfache Weise zur Verfügung gestellt werden.
Technical field
The present invention relates to a busbar system for connecting electrical components such as circuit breakers or the like, the components being designed in particular for rated currents in the range between 12.5 A and 800 A and the busbar system for rated currents up to 2500.
State of the art
Such busbar systems are often installed in control cabinets, whereby the busbars are usually pulled through as independent components over the full height or width of the control cabinets, even if only a few electrical components need to be connected to them in individual cases and shorter busbar sections would be sufficient. If shorter busbar sections are used (with the cross-sections required in the range of the current strengths specified above, the material costs for the copper required can already account for a considerable proportion of the total installation costs), a subsequent expansion by additional components can often only be done by completely replacing the existing busbar sections realize longer.
For this reason, many systems do not even allow the installation of shorter busbar sections.
There are already known busbar modules, which have relatively short busbar pieces already provided with connecting lugs in a supporting frame, which e.g. can be installed as a unit in a control cabinet and which also serve as an assembly level for a narrowly limited number (e.g. only two, three or six) of electrical components. For differently designed electrical components, e.g. for circuit breakers with different nominal currents, they have different training. In particular, the size of the support frame is different, as is the cross-section and mutual spacing of the busbar pieces. This training does not allow several modules to be connected to one another, at least not directly, in a space-saving manner and without the use of special transition pieces.
A mutual connection of the modules is obviously not provided at all. A busbar system constructed using such a busbar module can therefore also hardly be expanded subsequently. Due to the limited number of connectable components, the possible use is also limited to relatively small, special installations. Finally, different modules cannot be easily integrated into a panel with a uniform panel cover due to the height of the modules not being coordinated. On the other hand, the height does not play a critical role when installing in control cabinets.
Presentation of the invention
One of the objects of the present invention is to provide a busbar system which is simple, efficient and economical to install and which can be easily expanded if required. The busbar system according to the invention is characterized by the following features:
a) it comprises a plurality of busbar modules, on each of which a plurality of electrical components can be mounted, the busbar modules being able to be designed differently from one another for connecting electrical components for different nominal currents;
b) the busbar modules each comprise a plurality of busbar pieces and a support frame receiving them;
c) the busbar modules can be mounted with their support frame on a first assembly level as a whole in any row one after the other, corresponding busbar pieces also aligning differently designed busbar modules;
d) The busbar pieces of each busbar module are bent at one end in order to overlap with the non-bent ends of the busbar pieces of an adjacent busbar module. In a preferred embodiment, the busbar pieces of the busbar modules all have the same cross-section and also the same cross-sectional shape, regardless of the respective design of the busbar modules for connecting electrical components for a specific nominal or short-circuit current.
In a further preferred embodiment, the mounting frame of each busbar module defines a second mounting level for the connectable electrical components, the height of this mounting level above the first mounting level being chosen such that the sum of this height and the respective overall height of the connectable electrical components each the same and also corresponds to the height of a third assembly level for a field cover above the first assembly level.
The busbar modules are preferably also each provided with preassembled connection lugs for contacting the electrical components.
It can advantageously be provided that a further busbar section can be mounted in the support frame parallel to each busbar section.
In a further preferred embodiment, the busbar system according to the invention can finally be supplemented by an infeed or connection switch with three, rail-shaped contacts arranged next to one another, the busbar pieces of the busbar modules in the support frame with the same mutual distance and at approximately the same height above the first mounting level as the contacts of this switch are arranged.
Further preferred configurations result from the dependent patent claims and the following description of exemplary embodiments in connection with the drawing.
Brief explanation of the figures
Show it:
1 shows a side view of a busbar system according to the invention with two busbar modules arranged in series one behind the other;
FIG. 2 shows the busbar system from FIG. 1 in supervision;
Figure 3 is a section A-A through the busbar system of Figures 1 and 2;
4 shows a section B-B through the busbar system of FIGS. 1 and 2;
5 shows the busbar pieces of the busbar module on the right in FIGS. 1 and 2 with connecting lugs attached to them
6 the same busbar system expanded by a feed switch in side view; and
Fig. 7 the busbar system of Fig. 6 in supervision.
Ways of Carrying Out the Invention
1 and 2 is made up of two busbar modules 1 and 2 connected in series on an assembly level M1. These each include a support frame 3 or 4, in which three busbar sections 5, 6 and 7 and 8 are arranged in parallel next to one another , 9 and 10 are attached at the same height above the assembly level M1. Corresponding busbar pieces 5 and 8, 6 and 9 and 7 and 10 of both modules 1 and 2 are aligned. At their one ends (in FIGS. 1 and 2 on the right in each case), the busbar pieces 5-10 are bent in an S-shape, so that there is an overlap with the straight ends of the adjacent module. In the area of this overlap, the busbar pieces are screwed together or can simply be screwed together.
The busbar module 1 is a so-called "3-way" module, since it allows the installation and connection of three electrical components. As an example of such components, three circuit breakers 11, 12 and 13 for 400 A nominal current each are shown in FIGS. 1 and 2. The busbar module 2 is a so-called "6-way" module, since six components can be mounted on it and connected to the busbar pieces 8-10. As an example of such components, FIGS. 1 and 2 show six circuit breakers 14-19 for 125 A nominal current.
It can be seen that the three circuit breakers 11-13 mounted on module 1 are structurally larger than the six switches 14-19 mounted on module 2 and also have a greater overall height. The support frames 3 are so that the front or operating sides of the circuit breakers 11-19 nevertheless come to lie at the same height in an assembly level M3 above the assembly level M1 and can be integrated into a field cover (20 in FIGS. 3 and 4) if required and 4 of the two modules 1 and 2 are of different heights. Due to the different frame height, the different height of the circuit breaker is just compensated. The assembly levels for the circuit breakers on the support frames 3 and 4, which are arranged at different heights above assembly level 1, are designated M21 and M22, respectively.
3 and 4 show the two busbar modules 1 and 2 in section. As can be seen, the support frames 3 and 4 of both modules 1 and 2 essentially consist of two S-shaped metal profiles 21 and 22, the lower, outwardly bent leg is provided for attachment to the mounting level M1. Its upper leg, bent inwards, defines the mounting level M21 or M22 for the circuit breakers. The two metal profiles of the support frame are connected via crossbars 23 made of insulating material, to which the busbar pieces 5-7 and 8-10 are fastened. Connection lugs for contacting the circuit breakers are screwed onto the busbar pieces, one of which is designated 24 in the busbar module 1 and 25 in the busbar module 2.
3 and 4 also show a field cover 20 arranged at the level of the assembly plane M3.
The busbar pieces 5-7 and 8-10 of both modules have the same cross-section and the same cross-sectional shape regardless of their design for the different circuit breakers 11-13 on the one hand and 14-19 on the other. In the support frames 3 and 4, however, a set of further, secondary busbar pieces can be mounted parallel to these in the following referred to as primary busbar pieces 5-10 simply by fastening to the underside of the crossbars 23 (or possibly also additional crossbars 23), as shown in FIG 1 shows on the basis of the busbar module 1. Additional busbar pieces 26, 27 and 28 are provided there. If required, the additional busbar sections of the power line cross section can be doubled in a simple manner.
For example, in the example of FIG. 1, the full simple line cross section is available for both busbar modules 1 and 2 or for the circuit breakers 11-13 and 14-19 connected to them. The additional, secondary busbars 26-28 are each bent at the end so that they can be screwed directly to the primary busbar sections 5-7 and 8-10 in their overlap area.
FIG. 5 shows the three busbar pieces 8-10 of the "6-way" module 2 with the associated connection lugs 25. The connection lugs 25.9 starting from the middle busbar piece 9 are firmly screwed to it. The connecting lugs 25.8 and 25.10 emanating from the two outer busbar pieces 8 and 10 are also designed to be screwed on, but the corresponding screws have been omitted in FIG. 5 in order to expose the screw holes in the connecting lugs and the busbar pieces. The screw holes in the connection lugs 25.8 and 25.10 are recognizable as elongated holes. The position of these connection lugs can therefore be varied somewhat in the longitudinal direction of the busbar pieces 8 and 10 and adapted to the width of the electrical components to be connected.
This enables in particular the assembly and connection of circuit breakers with a rated current of 125 A on the one hand and / or a rated current of 250 A on the other hand, which usually have a slightly different width with the same overall height.
In the example of Figs. 6 and 7, the above-described busbar system is around a feed switch 30 for e.g. 630 A or 800 A nominal current expanded, which has three side-by-side, protruding rail-shaped contacts 31, 32 and 33 on the input and output side. As can be seen from FIG. 7, the busbar pieces 5-7 and 8-10 of the busbar modules 1 and 2 are arranged in alignment with these contacts. They are further preferably arranged at a height above the assembly level M1 that they can be screwed directly to the contacts 31-33 of the feed switch 30 if the latter is attached directly to the assembly level M1.
In the example of FIG. 7, however, the feed switch 30 is mounted on an additional mounting base 34, by means of which the difference between its overall height and the height of the mounting level M3 is compensated for above the mounting level M1. The feed switch can thus also be integrated in any field cover. In this case, however, it is necessary to provide spacers 35, 36 and 37 between the contacts 31-33 of the feed switch 30 and the busbar pieces of the adjacent busbar module.
It can be seen that the busbar system according to the invention is not limited to the parts 1, 2 and 30 shown. Rather, it can be extended if necessary by adding further corresponding busbar modules and switches of the type of the feed switch 30. The line cross-section required for the power line to subsequent modules can, as already explained, be made available in a simple manner by additional, parallel-connected busbar pieces in the upstream modules.