CH687041A5 - Heizkessel fuer feste Brennstoffe. - Google Patents
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- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23B—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
- F23B1/00—Combustion apparatus using only lump fuel
- F23B1/30—Combustion apparatus using only lump fuel characterised by the form of combustion chamber
- F23B1/36—Combustion apparatus using only lump fuel characterised by the form of combustion chamber shaft-type
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Description
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CH 687 041 A5
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Beschreibung
Die Erfindung betrifft einen Heizkessel für feste Brennstoffe mit einem Füllschacht, mit einem am unteren Ende desselben angeordneten Rost, mit einer an den Füllschacht angrenzenden Brennkammer und mit einer zwischen dieser und dem Füllschacht angeordneten Füllschachtwand, deren unterer Rand mit Abstand oberhalb des Rostes endet, wobei der Rost an seinem der Füllschachtwand gegenüberliegenden ersten Ende um eine horizontale Achse schwenkbar gelagert und mittels einer Versteileinrichtung verstellbar ist, damit der Abstand zwischen dem unteren Rand der Füllschachtwand und dem zweiten Ende des Rostes und damit auch der Abbrandquerschnitt veränderbar ist.
Bei einem derartigen bekannten Heizkessel (DE 3 500 446 C2) endet der Rost unterhalb des unteren Randes der Füllschachtwand. Durch Heben bzw. Absenken des Rostes kann zwar der Abbrandquerschnitt und damit auch die Kesselleistung verändert werden, jedoch wurde festgestellt, dass bei auf 50% der Nennleistung reduzierter Kesselleistung nicht mehr die in neueren Bestimmungen vorgeschriebenen niedrigen CO-Werte erreicht werden konnten.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Heizkessel der eingangs erwähnten Art zu schaffen, bei dem auch bei kleiner eingestellter Kesselleistung die Verbrennungsverhältnisse so verbessert sind, dass die vorgeschriebenen CO-Werte eingehalten werden.
Dies wird nach der Erfindung dadurch erreicht, dass am zweiten Ende des Rostes ein Leitstück mit einer den Bereich des unteren Randes gegenüberliegenden, nach oben gekrümmten Leitfläche vorgesehen ist, dessen freies Ende sich nach oben über die Rostebene erstreckt und bei verkleinertem Abstand zwischen Rost und unterem Rand in den unteren Teil der Brennkammer ragt, so dass zwischen dem Bereich des unteren Randes und der Leitfläche ein Verbrennungsgaskanal mit veränderbarem Querschnitt gebildet ist.
Der Verbrennungsgaskanal bildet bei nach oben geschwenktem Rost eine Drosselstrecke, wodurch bei reduzierter Kesselleistung eine kleinere Strömungsgeschwindigkeit und damit eine längere Verweildauer der heissen Verbrennungsgase erreicht wird. Durch die längere Verweildauer werden auch bei reduzierter Kesselleistung die Verbrennungsverhältnisse so verbessert, dass die vorgeschriebenen niedrigen CO-Werte erreicht werden.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den abhängigen Patentansprüchen gekennzeichnet.
Die Erfindung wird in folgendem, anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert.
Die Zeichnung zeigt einen Längsschnitt des Heizkessels.
Der für feste Brennstoffe vorgesehene Heizkessel 1 weist einen Füllschacht 2 und einen unterhalb desselben angeordneten Rost 3 auf. An den Füllschacht 2 grenzt eine Brennkammer 4 an, die durch die Füllschachtwand 5 von dem Füllschacht getrennt ist. Der Brennkammer 4 sind mehrere Rauchgaszüge 6 nachgeschaltet. Die Füllschachtwand 5 endet mit Abstand A oberhalb des Rostes 3.
Zur Veränderung des Abstandes A ist der Rost 3 an seinem der Füllschachtwand 5 gegenüberliegenden ersten Ende 3a um eine horizontale Achse 7 schwenkbar gelagert. Zum Heben und Senken des Rostes ist eine VerStelleinrichtung mit einer Steuerkurve 8 vorgesehen, die über einen nicht dargestellten Betätigungshebel von aussen um die Achse 9 schwenkbar ist. Durch Verstellen, d.h. Schwenken des Rostes 3 um die horizontale Achse 7 mittels der Steuerkurve 8 kann der Abstand A des zweiten Endes 3b des Rostes von dem unteren Rand 10 der Füllschachtwand 5 und damit der Abbrandquerschnitt verändert werden. Durch Veränderung des Abbrandquerschnittes kann auch die Kesselleistung dem jeweiligen Wärmebedarf angepasst werden. Bei vollständig abgesenktem Rost, wie es in der Zeichnung mit voll ausgezeichneten Linien dargestellt ist, beträgt die Kesselleistung 100%, während in der strichpunktiert dargestellten obersten Stellung des Rostes 3 die Kesselleistung auf 50% der Nennleistung reduziert ist.
Am zweiten Ende 3b des Rostes 3 ist ein Leitstück 11 angeordnet, welches eine dem Bereich des unteren Randes 10 gegenüberliegende, nach oben gekrümmte Leitfläche 12 aufweist. Das freie Ende 11 a des Leitstückes 11 erstreckt sich über die Rostebene E-E nach oben. Bei verkleinertem Abstand A1 zwischen dem Rost 3 und dem unteren Rand 10 ragt das freie Ende 11a, wie es strichpunktiert dargestellt ist, in den unteren Teil der Brennkammer 4. Zwischen dem Bereich des unteren Randes 10 und der Leitfläche 12 wird ein Verbrennungsgaskanal 13 mit grösserer Länge und mit veränderbarem Querschnitt gebildet. Der untere Rand 10 ist zweckmässig in Strömungsrichtung der Verbrennungsgase und in Anpassung an die Krümmung der Leitfläche 12 bis in den unteren Teil der Brennkammer 4 hinein gekrümmt, wie es aus der Zeichnung entnehmbar ist. Dabei ist der Krümmungsradius R1 des unteren Randes 10 kleiner als der Krümmungsradius R2 der Leitfläche 12.
Ferner ist vorteilhaft im unteren Teil der Brennkammer 4, dem Bereich des unteren Randes 10 gegenüberliegend, eine stationäre Leitfläche 14 vorgesehen, die bei grösserem Abstand A zwischen Rost und dem unteren Rand 10 eine Verlängerung der am Rost 3 vorgesehenen Leitfläche 12 bildet. Bei nach oben geschwenktem Rost 3 kommt das Leitstück 11 zwischen dem Bereich des unteren Randes 10 und der stationären Leitfläche 14 zu liegen. Auf diese Weise wird zwischen dem Bereich des unteren Randes 10 und der Leitfläche 12 bei angehobenem Rost, wie es strichpunktiert dargestellt ist, ein Verbrennungsgaskanal 13 von grösserer Länge geschaffen, der sich von dem zweiten Ende 3b des Rostes bis zum freien Ende 11a des Leitstückes erstreckt. Dieser verengte Verbrennungsgaskanal 13 ergibt eine Drosselstrecke auf grösserer Länge, wodurch die Strömungsgeschwindigkeit der Verbrennungsgase reduziert wird und ihre Verweildauer erhöht wird. Auch bei 50%iger
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Kesselleistung werden damit die vorgeschriebenen niedrigen CO-Werte erreicht. Bei abgesenktem Rost 3 wird durch die stationäre Leitfläche 14 die Leitfläche 12 verlängert, wodurch ebenfalls eine Verbesserung der Verbrennung erreicht wird.
Das Leitstück 11 und auch der untere Rand 10 der Füllschachtwand 5 sind zweckmässig als Formstücke aus Schamotte oder Grauguss ausgebildet. Auch die stationäre Leitfläche 14 ist zweckmässig an einem Formstück aus Schamotte oder Grauguss angeordnet. Die Formstücke ermöglichen eine optimale Ausgestaltung der Leitflächen 12, 14 und des unteren Randes 10 für eine optimale Führung der Verbrennungsgase und sie erhöhen, da sie aus Schamotte bzw. Grauguss bestehen, die Lebensdauer des Heizkessels.
Claims (6)
1. Heizkessel für feste Brennstoffe, mit einem Füllschacht, mit einem am unteren Ende desselben angeordneten Rost, mit einer an den Füllschacht angrenzenden Brennkammer und mit einer zwischen dieser und dem Füllschacht angeordneten Füllschachtwand, deren unterer Rand mit Abstand oberhalb des Rostes endet, wobei der Rost an seinem der Füllschachtwand gegenüberliegenden ersten Ende um eine horizontale Achse schwenkbar gelagert und mittels einer VerStelleinrichtung verstellbar ist, damit der Abstand zwischen dem unteren Rand der Füllschachtwand und dem zweiten Ende des Rostes und somit auch der Abbrandquer-schnitt veränderbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass am zweiten Ende (3b) des Rostes (3) ein Leitstück (11) mit einer dem Bereich des unteren Randes (10) gegenüberliegenden, nach oben gekrümmten Leitfläche (12) vorgesehen ist, dessen freies Ende (11a) sich nach oben über die Rostebene (E-E) erstreckt und bei verkleinertem Abstand (A1) zwischen Rost und unterem Rand (10) in den unteren Teil der Brennkammer (4) ragt, so dass zwischen dem Bereich des unteren Randes (10) und der Leitfläche (12) ein Verbrennungsgaskanal (13) mit veränderbarem Querschnitt gebildet ist.
2. Heizkessel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Rand (10) in Strömungsrichtung der Verbrennungsgase und in Anpassung an die Krümmung der Leitfläche (12) bis in den unteren Teil der Brennkammer (4) hinein gekrümmt ist.
3. Heizkessel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Krümmungsradius (R1) des unteren Randes (10) kleiner ist als der Krümmungsradius (R2) der Leitfläche (12).
4. Heizkessel nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass im unteren Teil der Brennkammer (4), dem Bereich des unteren Randes (10) gegenüberliegend eine stationäre Leitfläche (14) vorgesehen ist, die bei grösserem Abstand (A) zwischen Rost (3) und unterem Rand (10) eine Verlängerung der am Rost (3) vorgesehenen Leitfläche (12) bildet.
5. Heizkessel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Leitstück (11) und/oder der untere Rand (10) als Formstück aus Schamotte oder Grauguss ausgebildet sind.
6. Heizkessel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die stationäre Leitfläche (14) an einem Formstück aus Schamotte oder Grauguss angeordnet ist.
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