CH676101A5 - - Google Patents
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- CH676101A5 CH676101A5 CH221788A CH221788A CH676101A5 CH 676101 A5 CH676101 A5 CH 676101A5 CH 221788 A CH221788 A CH 221788A CH 221788 A CH221788 A CH 221788A CH 676101 A5 CH676101 A5 CH 676101A5
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- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01G—HORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
- A01G3/00—Cutting implements specially adapted for horticultural purposes; Delimbing standing trees
- A01G3/04—Apparatus for trimming hedges, e.g. hedge shears
- A01G3/047—Apparatus for trimming hedges, e.g. hedge shears portable
- A01G3/0475—Hedge shears
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
- B26B—HAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B26B13/00—Hand shears; Scissors
- B26B13/06—Hand shears; Scissors characterised by the shape of the blades
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Description
1
CH 676 101 A5
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Beschreibung
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schere, die sich insbesondere zum Zerschneiden von Geflügel und frischen Aesten von Hecken und Bäumen eignet, gemäss dem Oberbegriff des unabhängigen Patentanspruchs 1.
Das Zerschneiden bestimmter Gegenstände, insbesondere von Geflügel oder frischen Zweigen von Hecken oder Bäumen, bereitet vielfach Schwierigkeiten insofern, als der zu zerschneidende Gegenstand während des Schneidvorgangs seine Lage zwischen den Schneiden der Schere nicht beibehält, sondern in Richtung der Schneidenspitzen auszuweichen strebt. Besonders heikel erweist sich das Problem beim Tranchieren von Geflügel, wo zwei so unterschiedliche Substanzen wie das weiche, schlüpfrige Fleisch und der von diesem umgebene harte Knochen mit ein und derselben Schere sauber zertrennt werden sollen.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine derartige Schere vorzuschlagen, welche den zu zerschneidenden Gegenstand während des Schneidvorgangs gleichzeitig so fixiert, dass derselbe nicht ausweichen kann und sich zwangsläufig ein sauberer Schnitt ergibt.
Diese Aufgabe wird gelöst durch die im unabhängigen Patentanspruch 1 definierte Schere. Bevorzugte Ausführungsformen ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
Nachstehend wird anhand der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes nebst einer Konstruktionsvariante desselben beschrieben.
Fig. 1 ist eine Seitenansicht einer Ausführungsform der erfindungsgemässen Schere, wobei die Scherengriffe aus Platzgründen nur teilweise dargestellt sind,
Fig. 2 ist die zugehörige Draufsicht,
Fig. 3 ist ein Schnitt längs der Linie III-III in Fig. 1, Fig. 4 zeigt eine Schneide der gleichen Schere mit abgenommener Zahnleiste,
Fig. 5 ist eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform,
Fig. 6 zeigt eine Ausführungsform nach Fig. 5 mit abgenommener Halteleiste und
Fig. 7 ist ein vergrösserter Ausschnitt der in Fig. 5 dargestellten Ausführungsform.
Die in Fig. 1 dargestellte Schere weist, wie dies bei jeder Schere der Fall ist, zwei Hebel 1 und 2 auf, welche um eine gemeinsame Achse 3 drehbar gelagert sind. Jeder dieser Hebel besitzt eine Schneide 4 bzw. 5 sowie einen Griff 6 bzw. 7. Wie die in Fig. 2 dargestellte Ansicht von oben zeigt, sind die beiden Schneiden 4 und 5 so gegeneinander versetzt angeordnet, dass sie sich überkreuzen, wobei die mit K bezeichnete Kreuzungsstelle während des Schneidens in Richtung der Schneidenspitze weiter wandert. Dieses Konstruktionsmerkmal findet sich zwar bei allen guten Scheren, spielt aber gerade im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung eine bedeutende Rolle. Es ist nämlich der Grund dafür, dass sich die Schneiden selbst an der Schneidkante mit keinerlei Halteorganen versehen lassen, da dies unweigerlich zu einer Verklemmung führen müsste und die beiden Schneidkanten im Schneidbereich somit nicht mehr aneinander vorbeigleiten könnten.
Fig. 3 zeigt, wie die beiden Schneiden um das Mass a hinterschnitten sind und wie ferner jede Schneidkante um einen Winkel a abgeschrägt ist. An der Aussenfläche der unteren Schneide 5 ist nun, im Abstand b von der Trennebene, eine Zahnleiste 8 mittels Schrauben 9 befestigt. Die Zahnleiste 8 ist, wie sich aus Fig. 1 ergibt, an ihrer oberen, der Schneide 4 zugewandten Kante mit Zähnen 10 versehen, welche in Richtung auf die gemeinsame Achse 3 geneigt sind bzw. deren kleinere Zahnflanke, in diese Richtung weist. Die Zahnleiste 8 ist ferner so an der Flanke der Schneide 5 befestigt, dass die Zähne etwas über die Oberkante der unteren Schneide 5 hinausragen. Dieses Mass ist in Fig. 3 mit c bezeichnet.
Fig. 4 zeigt die Schneide 5 vor dem Befestigen der Zahnleiste 8. Die Schneide 5 ist zu diesem Zwecke mit einer der Form der Zahnleiste 8 ange-passten Ausnehmung 11 versehen.
Eine weitere, bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemässen Schere zeigt Fig. 5, wobei ihr für die gleichgebliebenen Teile auch die bereits eingeführten Bezugszeichen beibehalten wurden.
Zusätzlich zu der zunächst beschriebenen Ausführungsform ist die Zahnleiste 8 hier im Bereich der mit 9a bezeichneten hinteren Befestigungsschraube mit einem Langloch 12 versehen, wobei die Schraube 9a bei der Montage der Zahnleiste 8 nicht fest angezogen wird, so dass sich die Zahnleiste um die Achse der vorderen Schraube 9 schwenken lässt, soweit dies das Langloch 12 zulässt. Unterhalb der Zahnleiste 8 befindet sich eine Blattfeder 13, welche sich auf den Boden 14 einer Ausnehmung 15 abstützt und die Zahnleiste ständig nach oben zu drücken strebt. In der unbelasteten Stellung, die in Fig. 5 dargestellt ist, ragt der hintere, der Achse 3 zugewandte Abschnitt der Zahnleiste 8 etwas über die benachbarte Schneidkante der Schneide 5 hinaus. Beim Zerschneiden eines Gegenstandes, beispielsweise eines Zweiges 24 (Fig. 7) wird dieser Gegenstand somit zunächst durch die Zahnung der Zahnleiste 8 festgehalten, bis die Zahnleiste 8 durch den Schneiddruck nach unten in ihre in Fig. 7 gezeichnete Lage gedrückt wird. Da die untere Schneide zu diesem Zeitpunkt aber bereits in den Gegenstand 24 eingedrungen ist, wird dieser auch in dieser Phase immer noch festgehalten, sodass sich ein sauberer Schnitt ergibt.
In Fig 7 ist die obere Stellung der Zahnleiste 8 mit unterbrochenen Linien angedeutet. Das Mass d zeigt die Verschiebehöhe der elastisch gelagerten Zahnleiste an. Da sich das der Achse 3 zugewandte Ende der Zahnleiste 8 praktisch auf einem Kreisbogen bewegt, kann das Langloch 12 entweder gebogen oder - vorzugsweise - mit einem entsprechenden Spiel versehen sein.
Die Zahnleiste 8 sollte mindestens den hinteren, der Achse 3 zugewandten Abschnitt der Schneide 5 überdecken, kann aber auch auf der ganzen Länge einer Schneide 5 oder auch auf beiden Schneiden 4, 5 angeordnet sein. Unter «Zahnung» ist im vorlie-
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genden Zusammenhang jegliche Formgebung der oberen Zahnleistenkante gemeint, welche in der Lage ist, das Schneidobjekt zu fixieren.
Claims (4)
1. Schere, insbesondere zum Zerschneiden von Geflügel und Hecken, mit zwei um eine gemeinsame Achse drehbar gelagerten Hebeln, wobei auf einer Seite der Achse jeder Hebel mit einer Schneide versehen ist, die Schneiden der beiden Hebel gegeneinander gerichtet sind, und die Hebel auf der der Achse gegenüberliegenden Seite mit je einem Griff versehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der beiden Schneiden (4, 5) auf mindestens einer Teillänge derselben mit einer Zahnung (10) versehen ist, welche sich im seitlichen Abstand von der Schneide (4, 5) befindet, mindestens im unbelasteten Zustand über die zugehörige Schneidkante hinausragt und das Schneidgut während des Schneidvorganges festzuhalten vermag.
2. Schere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnung (10) am oberen Rand einer Zahnleiste (8) angebracht ist, welche abnehmbar an der Schneidenflanke befestigt ist.
3. Schere nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnleiste (8) elastisch nachgiebig gelagert ist, sodass sie im unbelasteten Zustand über die zugehörige Schneidkante hinausragt, bei Belastung während des Schneidvorganges aber zurückweicht.
4. Schere nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das der Achse (3) zugewandte Ende der Zahnleiste (8) mittels Langloch (12) und Schraube (9a) beweglich gelagert ist und unter dem Ein-fluss einer unter der Zahnleiste (8) angeordneten Feder steht.
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CH221788A CH676101A5 (de) | 1988-06-10 | 1988-06-10 |
Publications (1)
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CH676101A5 true CH676101A5 (de) | 1990-12-14 |
Family
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Family Applications (1)
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CH221788A CH676101A5 (de) | 1988-06-10 | 1988-06-10 |
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1988
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