CH674852A5 - - Google Patents
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- CH674852A5 CH674852A5 CH4875/87A CH487587A CH674852A5 CH 674852 A5 CH674852 A5 CH 674852A5 CH 4875/87 A CH4875/87 A CH 4875/87A CH 487587 A CH487587 A CH 487587A CH 674852 A5 CH674852 A5 CH 674852A5
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Description
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CH 674 852 A5
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Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Öffnen von Faserballen mit zwei schnellaufenden Fräswalzen, z.B. Sägezahnwalzen, die oberhalb einer Reihe von frei aufgestellten Faserballen hin- und herfahrbar angeordnet sind, bei der -die Zähne der Fräswalzen durch eine Rückhalteeinrichtung, z.B. Rost, hindurchreichen und die aus der Ballenoberfläche abgelösten Faserflocken wegschleudern und bei der eine Flockenabsaugeinrichtung vorgesehen ist, und umfaßt ein Verfahren zum Betrieb der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
Aus der US-PS 3 208 107 ist ein Ballenöffner bekannt, bei dem seitlich am Ballen eine Abnahmeeinrichtung auf- und abfährt. Die Abnahmeeinrichtung weist zwei Öffnerwalzen auf, deren Zähne durch Roststäbe hindurchreichen und Faserfiocken vom Ballen ablösen. Die Drehrichtung der beiden Fräswalzen im Bereich der Ballenoberfläche ist nach innen, d.h. aufeinander zu, gerichtet. Nachteilig ist, daß die Fräswalzen mit unterschiedlicher Ausrichtung der fasermaterialablösenden Zähne auf die Ballenoberfläche einwirken, wobei jeweils eine Fräswalze entgegen der Ausrichtung ihrer Zähne auf die Ballen einwirkt.
Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, die die genannten Nachteile vermeidet, die insbesondere eine gleichmäßige Ablösung des Fasermaterials von der Ballenoberfläche gestattet.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1.
Durch die gleiche Drehrichtung stehen die beiden Fräswalzen in derselben Bewegungsrichtung (Fahrbewegung, Hin- oder Rückfahrt) mit der Ballenoberfläche in Eingriff, Dadurch wird eine gleichmäßige Ablösung der Faserflocken vom Ballen erreicht. Die Drehung soll sowohl während der Hinfahrt (in eine Richtung) als auch während der Her- bzw. Rückfahrt (in der anderen bzw. Gegenrichtung) gleich sein.
Vorzugsweise ist die Drehrichtung der Fräswalzen im Bereich der Oberfläche der Faserballen entgegen der Fahrtrichtung gerichtet. Dabei erfolgt ein schonender Eingriff der Fräswalze in die Ballenoberfläche. Es entsteht eine gute, saubere Ballenoberfläche. Insbesondere wird ein unerwünschtes Schieben von Fasermateriailagen vermieden. Weiterhin treten weniger um die Fräswalze umlaufende Faserflocken auf. Die Arbeitsweise ist geräuscharm. Weiterhin werden herabfallende Flocken an den Stirnseiten der Ballenreihe vermieden. Schließlich entfällt ein sog. Wechselrost, der z.B. nach jedem Durchgang parallel zu den Achsen der Fräswalzen verschoben wird, um unerwünschte Berge und Täler in der Ballenoberfläche zu beseitigen. Zweckmäßig ist die Drehrichtung der Fräswalzen im Bereich der Oberfläche der Faserballen in Fahrtrichtung gerichtet. Mit Vorteil ist während der Hinfahrt oder Herfahrt jeweils eine Fräswalze angetrieben und läuft die andere Fräswalze leer mit. Dadurch werden um die leer mit Fahrgeschwindigkeit mitlaufende Fräswalze keine Luftströme mitgerissen, die den von der schnellaufenden Fräswalze abgelösten Faserflocken nicht entgegenwirken können. Da die leer laufende Fräswalze im wesentlichen mit Fahrgeschwindigkeit umläuft und auf die Ballenoberfläche drückt, wirkt sie als Andrück-, Stütz- und Rückhaltewalze für die Ballen bzw. die Ballenschichten. Bevorzugt sind die Zähne der schnellaufenden Fräswalze im Bereich der Oberfläche der Faserballen entgegen der Fahrtrichtung ausgerichtet. Dadurch erfolgt ein intensiver und zugleich schonender Eingriff der faserablösenden Fräswalze in die Ballenoberfläche. Vorzugsweise weist jede Fräswalze einen Freilauf, eine Kupplung o. dgl. auf. Auf diese Weise wird die Umkehrung der Drehrichtung z.B. vom Mitlauf auf schnellaufenden Antrieb und umgekehrt konstruktiv einfach verwirklicht. Zweckmäßig sind beide Fräswalzen angetrieben. Nach einer bevorzugten Ausführungsform ist eine Fräswalze schneilaufend und die andere Fräswalze etwa mit Fahrgeschwindigkeit angetrieben. Dadurch kann die Drehgeschwindigkeit beider Fräswalzen einzeln oder zusammen eingestellt bzw. gesteuert werden. Vorzugsweise ist wechselweise die eine oder andere Fräswalze schnellaufend antreibbar. Die jeweils andere Fräswalze wird langsam angetrieben oder läuft leer mit. Bevorzugt ist die Drehrichtung der Fräswalzen umkehrbar. Dadurch kann in zwei Richtungen abgearbeitet werden. Zweckmäßig ist zwischen den Fräswalzen und der Flockenabsaugeinrichtung eine umschaltbare Luftleitklappe vorgesehen, deren Drehpunkt im Bereich der Fräswalzen angeordnet ist. Dadurch wird der Absaugluftstrom jeweils nur auf die faserablösende Fräswalze ausgerichtet und konzentriert.
Die Erfindung umfaßt auch ein vorteilhaftes Verfahren zum Betrieb der erfindungsgemäßen Vorrichtung, bei dem die Vorrichtung mit den Fräs-waizen in einem Durchgang in einer Richtung Faserflocken von der Ballenoberfläche ablöst, anschließend oberhalb der Ballenoberfläche in der Gegenrichtung ohne Faserflockenabnahme, vorzugsweise in einem Schnellgang, zurückgeführt wird und darauffolgend in einem weiteren Durchgang wieder in der Richtung Faserflocken ablöst, wobei wechselweise in dem einen Durchgang die eine Fräswalze entgegen der Fahrtrichtung und in dem anderen Durchgang jeweils die andere Fräswalze in Fahrtrichtung schnellaufend angetrieben werden. Dadurch wird erreicht, daß bei einer Abnahme von mehreren Faserballen verschiedener Fasersorten die nacheinander abgenommene Mischung jeweils gleich bleibt, d.h. bei jedem Durchgang über die gesamte Ballenreihe jeweils die gleiche Mischung abgenommen wird. Das kann z.B. bei Baumwollfasern verschiedener Sorte oder Mischungen aus Baumwolle oder Chemiefasern vorteilhaft sein.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von zeichnerisch dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1a, 1b schematisch Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung mit Drehrichtung der Fräswalze entgegen der Fahrtrichtung,
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Fig. 2a, 2b eine Vorrichtung mit Drehung der Fräswalze in Fahrtrichtung,
Fig. 3 eine Vorrichtung mit umschaltbarer Luftleitklappe,
Fig. 4 eine Vorrichtung mit mitlaufender Fräswalze als Andruckwalze,
Fig. 5a, 5b Draufsicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung, die nur in einer Richtung fährt, mit Freilauf und
Fig. 6 Draufsicht auf eine Fräswalze mit Kupplung.
Nach Fig. 1, die eine erfindungsgemäße Vorrichtung an einem Ballenöffner, z.B. Trützschler-Blen-domat BDT, zeigt, sind die Faserballen 1 in einer feststehenden Bailenschau frei aufgestellt. Auf (nicht dargestellten) Schienen läuft ein horizontal hin- und herbeweglicher Wagen, an dem eine vertikal einstellbare Abnahmeeinrichtung angebracht ist, die aus einem Gehäuse 2, zwei Rosthälften 3, 4, zwei Fräswalzen 5, 6 (Öffnerwalzen) und einer Absaugeinrichtung 7 besteht. Die Abnahmeeinrichtung bewegt sich in der durch die Pfeile A (Fig. 1a) und B (Fig. 1 b) gezeigten Richtung fort. Die Roste 3, 4 greifen in die Gassen zwischen den Zähnen 5a, 6a unterhalb der Fräswalzen 5, 6 ein (s. Fig. 5). Die Roste 3, 4 liegen dabei auf der Oberfläche 1a der Faserballen 1 auf, wodurch Niederhalter gebildet sind. Vor und hinter den Fräswalzen 5, 6 sind achsparallel Andruckwalzen 8a, 8b (Stütz- bzw. Rückhaltewalzen) vorgesehen, die auf die Oberfläche 1a der Faserballen 1 drücken. Dadurch und durch den Eingriff der Zähne der Andrückwalzen 8a, 8b werden die Faserballen 1 ortsfest gehalten und gegen Verschiebung und Umkippen gesichert. Außerdem werden die Schichten bzw. Lagen der Faserballen 1 gegen horizontales Wegreißen durch die Öffnerwalzen bzw. Wegschiebung durch die Roste 3, 4 gesichert. Die Drehrichtung der Fräswalze 5, 6, die durch Pfeile C bzw. D bezeichnet ist, ist im Bereich der Oberfläche 1a der Faserballen 1 nach Fig. 1a entgegen der Fahrtrichtung A und nach Fig. 1b entgegen der Fahrtrichtung B gerichtet. Die Flockenabsaugeinrichtung 7 ist oberhalb der Fräswalzen 5, 6 angeordnet. Im Betrieb fährt die Abnahmeeinrichtung mit den Fräswalzen 5, 6 oberhalb der frei aufgestellten Faserballen 1 hin und her, wobei die Zähne 5a, 6a der Fräswalzen 5, 6 durch die Lücken zwischen den Rosten 3 bzw. 4 hindurchreichen. Die aus der Oberfläche 1a der Faserballen 1 abgelösten Faserflocken werden von den Fräswalzen 5, 6 weggeschleudert. Sie gelangen unmittelbar in den Luftstrom 9 und werden in den Kanal der Flockenabsaugeinrichtung 7 abgesaugt.
Nach Fig. 1 a (Hinfahrt, Richtung A) wird die Fräswalze 6 durch einen (nicht dargestellten) Antriebsmotor schnellaufend angetrieben und löst Faserflocken aus dem Ballen 1 ab. Die Zähne 6a der Fräswalze 6 sind in Drehrichtung D gerichtet. Die Drehrichtung D der Fräswalze 6 ist im Bereich der Oberfläche 1a der Faserballen 1 entgegen der Fahrtrichtung A gerichtet. Die Fräswalze 5, deren Zähne 5a entgegen der Drehrichtung C gerichtet sind, läuft leer mit und löst keine Faserflocken ab. Die Drehrichtung C der Fräswalze 5 ist im Bereich der Oberfläche 1a der Faserflocken 1 entgegen der Fahrtrichtung A gerichtet. Die Fräswalze 5 wird über den Eingriff in die Ballenoberfläche 1a durch die Ballenoberfläche 1a mitgezogen und dreht sich dadurch mit gleicher Umfangsgeschwindigkeit wie die Fahrgeschwindigkeit der Vorrichtung.
Nach Fig. 1b (Her- bzw. Rückfahrt, Richtung B) wird die Fräswalze 5 durch einen Antriebsmotor schnellaufend angetrieben und löst Faserflocken aus dem Ballen 1 ab. Die Zähne 5a der Fräswalze 5 sind in Drehrichtung C gerichtet. Die Drehrichtung C der Fräswalze 5 im Bereich der Oberfläche 1 a der Faserballen 1 sind entgegen der Fahrtrichtung B gerichtet. Die Fräswalze 6, deren Zähne 6a entgegen der Drehrichtung D gerichtet sind, läuft leer mit und löst keine Faserflocken ab. Die Drehrichtung D der Fräswalze 6 im Bereich der Oberfläche 1a der Faserballen 1 ist entgegen der Fahrtrichtung B gerichtet. Die Fräswalze 6 wird über Eingriff in die Ballenoberfläche 1a mitgezogen und mit Fahrgeschwindigkeit angetrieben.
Im Betrieb arbeitet die Vorrichtung nach den Fig. 1a, 1b in beiden Fahrtrichtungen A und B nacheinander Faserflocken von den Ballen 1 ab. Es entsteht eine gute, saubere Ballenoberfläche. Insbesondere wird ein unerwünschtes Schieben von Fasermateriallagen vermieden. Weiterhin treten weniger um die Fräswalzen 5, 6 umlaufende Faserflocken auf. Die Arbeitsweise ist geräuscharm. Weiterhin werden herabfallende Flocken an den Stirnseiten der Ballenreihe 1 vermieden. Schließlich entfällt ein sog. Wechselrost, der z.B. nach jedem Durchgang parallel zu den Achsen der Fräswalzen 5, 6 verschoben wird, um unerwünschte Berge und Täler in der Ballenoberfläche 1 a zu beseitigen.
Nach Fig. 2a, 2b ist die Drehrichtung E, F der Fräswalzen 5 und 6 jeweils in Fahrtrichtung A bzw. B gerichtet. Ansonsten gilt das in bezug auf die angetriebenen und leer mitlaufenden Fräswalzen 5, 6 zu Fig. 1a, 1b Gesagte in entsprechender Weise.
Fig. 3 zeigt eine Ausführungsform, bei der zwischen den Fräswalzen 5, 6 und zwischen den Enden der Roststäbe 3', 4' eine Andrückwalze c angeordnet ist. Zwischen den Fräswalzen 5, 6 und der Flockenabsaugeinrichtung 7 ist eine umschaltbare Luftleitklappe 10 vorhanden, die um ein Drehgelenk 11, das oberhalb der Walze 8c angeordnet ist, in Richtung des gebogenen Pfeils G drehbar ist. Die Luftleitklappe 10 kann von der (nicht dargestellten) Position im Bereich der Fräswalze 6 wieder in die in Fig. 3 dargestellte Position umgeschaltet werden. Während der Fahrtrichtung A ist die Luftleitklappe 10 in der in Fig. 3 dargestellten Position angeordnet, so daß der Absaugluftstrom 9 auf die von der Fräswalze 6 abgelösten Faserflocken konzentriert ist. Gleichzeitig wird der Bereich der mitlaufenden oder langsam angetriebenen Fräswalze 5 abgeschirmt.
Nach Fig. 4 sind die in Fig. 1a, 1b; 2a, 2b und 3 gezeigten Stützwalzen 8a, 8b, 8c nicht vorhanden. Die leer mitlaufende Fräswalze 5 wirkt durch Eingriff in und Andruck auf die Ballenoberfläche 1a als Stützwalze gegen Umkippen der Ballen 1 bzw. als Rückhaltewalzen gegen Verschieben von Schichten der Ballen 1.
Nach Fig. 5a, 5b sind die Roste 3, 4 aus mehre-
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ren Roststäben bzw. Roststangen (3a bis 3c; 3a bis 4c) gebildet. Die Enden 3', 4' sind offen; an den Enden 3" und 4" sind die Roststäbe an Halteelemen-ten 12a, 12b befestigt. Jeder Öffnerwalze 5, 6 ist ein eigener Rost 3 bzw. 4 zugeordnet, wobei die offenen Enden 3', 4' der Roststäbe 3a bis 3c; 4a bis 4c einander zugewandt sind. Die in den Fig. 5a, 5b gezeigten Roststangen 3a bis 3c und 4a bis 4c der Rosthälften 3 bzw. 4 erstrecken sich parallel zueinander über die Breite der Oberfläche 1a der Faserballen 1. Zwischen den Roststangen 3a bis 3c und 4a bis 4c sind schematisch die Fräswaizen 5, 6 gezeigt, wobei der Bereich ihrer Einwirkung (Zähne 5a, 6b) auf die Oberfläche 1a während ihrer Rotation strichpunktiert gezeichnet ist. Die Roststangen 3a bis 3c und 4a bis 4c sind in seitlicher Richtung versetzt zueinander angeordnet.
Zwischen den Fräswalzen 5, 6 und den zugehörigen Antriebselementen, z.B. Zahnräder 14, 15, ist jeweils ein Freilauf 12 bzw. 13 angeordnet. Der Freilauf 12, 13 bewirkt, daß der Antriebsmotor die Fräswalzen 5, 6 in einer Drehrichtung schnellaufend antreibt und in der anderen Drehrichtung keine Antriebswirkung des Motors auf die Fräswalzen 5, 6 erfolgt. Im Betrieb löst die Vorrichtung mit den Fräswalzen 5, 6 in einem Durchgang in einer Richtung A Faserflocken von der Ballenoberfläche ab, wird anschließend oberhalb der Ballenoberfläche 1a in der Gegenrichtung (entgegen der Fahrtrichtung A) ohne Faserflockenabnahme zurückgeführt und löst darauffolgend in einem weiteren Durchgang wieder in der Richtung A Faserflocken ab, wobei wechselweise in dem einen Durchgang (Fig. 5a) die eine Fräswalze 6 entgegen der Fahrtrichtung A und in dem anderen Durchgang (Fig. 5b) jeweils die andere Fräswalze 5 in Fahrtrichtung A schnellaufend angetrieben werden. In dem einen Durchgang nach Fig. 5a läuft die Fräswalze leer mit und in dem anderen Durchgang nach Fig. 5b läuft die Fräswaize 6 leer mit, wobei der Mitlauf mit Fahrtgeschwindigkeit jeweils durch die Freiläufe 12 bzw. 13 verwirklicht wird.
Nach Fig. 6 ist zwischen dem Zapfen 5' der (schematisch dargestellten) Fräswalze 5 und dem Antriebszahnriemen 14 oder Zahnrad eine Kupplung 16 vorhanden. Mit 14a ist ein Zahnriemen benannt.
Durch die Kupplung 16 ist es möglich, daß die Antriebswirkung des (nicht dargestellten) Antriebsmotors auf die Fräswalze 5 an- oder abgeschaltet wird, wobei der Antriebsmotor stets durchläuft. An der Fräswalze 6 ist in entsprechender Weise eine (nicht dargestellte) Kupplung 17 vorhanden.
Claims (13)
1. Vorrichtung zum Öffnen von Faserballen mit zwei schnellaufenden Fräswalzen, die oberhalb einer Reihe von frei aufgestellten Faserballen hin-und herfahrbar angeordnet sind, bei der die Zähne der Fräswalzen durch eine Rückhalteeinrichtung hindurchreichen und die aus der Ballenoberfläche abgelösten Faserfiocken wegschleudern und bei der eine Flockenabsaugeinrichtung vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehrichtung (C,
D; E, F) der zwei Fräswalzen (5, 6) während der Hinfahrt (A) oder Herfahrt (B) jeweils gleich ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehrichtung (C, D; E, F) der Fräswalze (5, 6) im Bereich der Oberfläche (10) der Faserballen (1) entgegen der Fahrtrichtung (A; B) gerichtet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehrichtung (C, D; E, F) der Fräswalzen (5, 6) im Bereich der Oberfläche (10) der Faserballen (10) in Fahrtrichtung (A; B) gerichtet ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß während der Hinfahrt (A) oder Herfahrt (B) jeweils eine Fräswalze (5, 6) schnellaufend angetrieben ist und die andere Fräswalze (5,6) leer mitläuft.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zähne (5, 6) der schnellaufenden Fräswalze (5, 6) im Bereich der Oberfläche (10) der Faserballen (1) entgegen der Fahrtrichtung (A, B) ausgerichtet sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede Fräswalze (5, 6) einen Freilauf (12, 13) oder eine Kupplung (16, 17) aufweist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß beide Fräswalzen (5, 6) angetrieben sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Fräswalze (5, 6) schnellaufend und die andere Fräswalze (5, 6) etwa mit Fahrgeschwindigkeit angetrieben ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß wechselweise die eine oder andere Fräswalze (5, 6) schnellaufend antreibbar ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
9, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehrichtung (C, D; E, F) der Fräswalzen (5, 6) umkehrbar ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
10, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Fräswalzen (5, 6) und der Flockenabsaugeinrichtung (7) eine umschaltbare Luftleitklappe (10) vorgesehen ist, deren Drehpunkt (22) im Bereich der Fräswalzen (5,6) angeordnet ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
11, dadurch gekennzeichnet, daß die Fräswaizen Sägezahnwalzen sind und/oder die Rückhalteeinrichtung ein Rost ist.
13. Verfahren zum Betrieb einer Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung mit den Fräswalzen in einem Durchgang in einer Richtung (A) Faserflocken von der Ballenoberfläche ablöst, anschließend oberhalb der Ballenoberfläche in der Gegenrichtung ohne Faserflockenabnahme zurückgeführt wird und darauffolgend in einem weiteren Durchgang wieder in der Richtung (A) Faserflocken ablöst, wobei wechselweise in dem einen Durchgang die eine Fräswalze entgegen der Fahrtrichtung und in dem anderen Durchgang jeweils die andere Fräswalze in Fahrtrichtung schnellaufend angetrieben werden.
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