CH674025A5 - - Google Patents
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Description
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PATENTANSPRÜCHE BESCHREIBUNG
1. Vorrichtung zur Regulierung des Verzugs eines Faser- Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Regulierung bandes bei einer Textilmaschine mit einem Messglied zur Er- des Verzugs eines Faserbandes bei einer Textilmaschine mit fassung von Masseschwankungen des Faserbandes und zur einem Messglied zur Erfassung von Masseschwankungen des Erzeugung eines Messignals, mit einem Streckwerk, dessen s Faserbandes und zur Erzeugung eines Messignals, mit einem Verzug durch ein Stellsignal einstellbar ist, und mit einem Streckwerk, dessen Verzug durch ein Stellsignal einstellbar Steuergerät, das wenigstens in Abhängigkeit von dem Mess- ist, und mit einem Steuergerät, das wenigstens in Abhängigsignal das Stellsignal bildet und den Verzug des Streckwerks keit von dem Messignal das Stellsignal bildet und den Ver-derart einstellt, dass die Masseschwankungen des Faserban- zug des Streckwerks derart einstellt, dass die Masseschwan-des vermindert werden, dadurch gekennzeichnet, dass das 10 kungen des Faserbandes vermindert werden.
Steuergerät (27) mit einer Einstellvorrichtung (31) versehen Eine derartige Vorrichtung ist in der deutschen Patentan ist; an der wenigstens ein, die Verzugsfähigkeit des Faserban- meidung P 36 22 584.3 offenbart. Bei der dort beschriebenen des (10) berücksichtigender Parameter einstellbar ist. Regulierstrecke einer Textilmaschine sind zwei Messglieder
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich- vorgesehen, deren Messignale einerseits rückgekoppelt und net, dass an der Einstellvorrichtung (31) die Feinheit der Fa- 15 andererseits über ein Verzögerungsglied mitgekoppelt einer sern des Faserbandes (10) und/oder die Stärke des Faserban- Regeleinrichtung zugeführt sind. Die Regeleinrichtung bildet des (10) und/oder ein Haftkoeffizient des Faserbandes (10) in Abhängigkeit von den Messignalen ein Steuersignal, das und/oder ein Gleitkoeffizient des Faserbandes (10) berück- das Streckwerk der Regulierstrecke und damit den Verzug sichtigende Parameter einstellbar sind. des Faserbandes beeinflusst.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn- 20 Eine andere Regulierstrecke einer Textilmaschine ist in zeichnet, dass an der Einstellvorrichtung (31) Parameter der der deutschen Offenlegungsschrift 30 35 196 beschrieben. Umgebung der Textilmaschine, insbesondere die Lufttempe- Dort ist ein Messglied zur Messung der Faserbanddichte ratur und/oder die Luftfeuchtigkeit einstellbar sind. vorgesehen, dessen Messignal ein Reguliersystem beauf-
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekenn- schlagt. Des weiteren sind dem Reguliersystem Signale zugezeichnet, dass mehrere Parameter einzeln einstellbar sind. 25 führt, die der Abzugsgeschwindigkeit des Faserbandes und
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da- der Drehgeschwindigkeit des Streckwerks entsprechen. In durch gekennzeichnet, dass das Steuergerät (27) mit einem Abhängigkeit von diesen Signalen erzeugt das Reguliersy-Steuerglied (30) und einem Stellglied (32) versehen ist, wobei stem ein Stellsignal, das das Streckwerk beaufschlagt und das Messignal (M) das Steuerglied (30) beaufschlagt und das damit den Verzug des Faserbandes beeinflusst.
Stellglied (32) das Stellsignal (S) erzeugt. 30
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeich- Bei beiden bekannten Reguliersystemen wird der Verzug net, dass die Einstellvorrichtung (31) zwischen das Steuer- des Faserbands derart beeinflusst, dass Masseschwankungen glied (30) und das Stellglied (32) geschaltet ist. oder Faserbanddichteschwankungen des Faserbands vermin-
7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeich- dert werden. Bei jeder Regulierstrecke ist zu diesem Zweck net, dass das Steuerglied (30) und das Stellglied (32) mitein- 35 eine Kennlinie vorgegeben, die jeder Kombination von Einander verbunden sind und die Einstellvorrichtung (31) an gangssignalen ein bestimmtes Ausgangssignal zuordnet. Die-das Steuerglied (30) und/oder an das Stellglied (32) ange- se Kennlinie ist unter bestimmten Bedingungen und unter schlössen ist. Verwendung eines bestimmten Faserbands ermittelt worden.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekenn- Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zur Regu-zeichnet, dass die Einstellvorrichtung (31) mit wenigstens 40 lierung des Verzugs eines Faserbandes zu schaffen, die leich-zwei EinStellgliedern (35, 36, 37, 38), insbesondere mit Po- ter einstellbar ist.
tentiometern versehen ist. Gelöst wird die Aufgabe dadurch, dass bei einer Vorrich-
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeich- tung der eingangs genannten Art das Steuergerät mit einer net, dass die Einsteilglieder (35, 36,37, 38) zueinander parai- Einstellvorrichtung versehen ist, an der wenigstens ein, die lei geschaltet sind. 45 Verzugsfahigkeit des Faserbands berücksichtigender Paralo. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeich- meter einstellbar ist.
net, dass die Einsteliglieder (35, 36, 37, 38) in Serie geschaltet Mit Hilfe der Einstellvorrichtung kann damit eine Besind. dienperson diejenigen Parameter einstellen, die die Verzugs-
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, da- fahigkeit des Faserbands beeinflussen. Aufgrund der einge-durch gekennzeichnet, dass den Einstellgliedern (35, 36, 37, 50 stellten Parameter kann dann das Steuergerät die Kennlinie 38) Skalen zuordenbar sind, mit deren Hilfe der am Einstell- derart beeinflussen, dass Abweichungen der tatsächlichen glied eingestellte Wert ablesbar ist. Bedingungen von den der Kennlinie zugrundeliegenden Be-
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, da- dingungen keine Fehler auf den Verzug des Faserbandes zur durch gekennzeichnet, dass die Parameter erfasst und dem Folge haben. Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, Steuergerät (27) und/oder der Einstellvorrichtung (31) zuge- 55 dass in der Praxis häufig besserere Ergebnisse erzielt werden, führt sind. wenn Abweichungen zu der theoretisch ermittelten Bezie-
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, da- hung zwischen Messignal und Stellsignal eingestellt werden, durch gekennzeichnet, dass die eingestellten Werte der Para- Durch diese Abweichungen werden Parameter berücksich-meter von der Einstellvorrichtung (31) und/oder dem Steuer- tigt, die für das zu verarbeitende Faserband und/oder die gerät (27) speicherbar sind. 60 Umweltbedingungen spezifisch sind. Bei der erfindungsge-
mässen Vorrichtung können diese Parameter berücksichtigt
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, da- werden, ohne dass die grundsätzliche Beziehung zwischen durch gekennzeichnet, dass das Steuergerät (27) mit einem dem Messignal und dem Stellsignal verändert wird. Für eine elektronischen Rechengerät versehen ist, insbesondere mit ei- Bedienungsperson wird dadurch die Einstellbarkeit wesent-nem Mikrocomputer. 65 lieh erleichtert. Vor allem ist es auch der Bedienungsperson
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, da- möglich, vorher als günstig ermittelte Einstellungen für diese durch gekennzeichnet, dass der Einstellvorrichtung (31) ein Parameter wieder einzustellen, beispielsweise wenn das glei-Bildschirmterminal zugeordnet ist. che Fasermaterial mit geändertem Verzug verarbeitet werden
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soll, wozu eine Veränderung der Beziehung zwischen Messsignal und Stellsignal notwendig sein kann.
In Ausgestaltung der erfindungsgemässen Vorrichtung sind an der Einstellvorrichtung die Feinheit der Fasern des Faserbands und/oder die Stärke des Faserbands und/oder ein Haftkoeffizient des Faserbands und/oder ein Gleitkoeffizient des Faserbands berücksichtigende Parameter und/oder Parameter der Umgebung der Textilmaschine, insbesondere die Lufttemperatur und/oder die Luftfeuchtigkeit od.dgl. einstellbar. Wurde die Kennlinie, d.h. die Beziehung zwischen Messignal und Stellsignal, beispielsweise bei einer bestimmten Lufttemperatur ermittelt und weicht die aktuelle Lufttemperatur von diesem Wert ab, so wird die Kennlinie anhand der eingestellten aktuellen Lufttemperatur auf die tatsächlich vorliegenden Umweltbedingungen abgestimmt.
Bei einer weiteren Ausgestaltung der erfindungsgemässen Vorrichtung ist die Einstellvorrichtung zwischen ein Steuerglied und ein Stellglied des Steuergerätes geschaltet oder an das Steuerglied und das Stellglied einzeln oder gemeinsam angeschlossen. Die Einstellvorrichtung ist mit wenigstens zwei Einsteilgliedern versehen, die zueinander parallel oder in Serie geschalter sind. Den Einsteilgliedern sind Skalen od.dgl. zuordenbar, mitderen Hilfe der am Einsteilglied eingestellte Wert von einer Bedienperson ablesbar ist.
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Streckwalzenpaar (18) wird von dem Elektromotor (21) mit einer konstanten Drehzahl angetrieben. Die beiden ersten Streckwalzenpaare (16, 17) sind mit dem Elektromotor (20) gekoppelt und werden von diesem mit einer veränderbaren Drehzahl angetrieben. Durch unterschiedliche Drehzahlen der beiden Elektromotoren (20, 21) und damit der jeweils zugehörigen Streckwalzenpaare (16,17, 18) entsteht zwischen den beiden letzten Streckwalzenpaaren (17,18) ein Verzugsbereich (24), in dem das Faserband (10) verzogen wird. Im Verzugsbereich (24) ist der Verzug des Faserbands (10)
durch Drehzahländerungen des Elektromotors (20) veränderbar und damit regelbar.
Die Drehzahl des Elektromotors (20) und damit der Verzug des Faserbands (10) wird vom Steuergerät (27) mit Hilfe 15 eines Stellsignals (S) gesteuert. Das Steuergerät (27) bildet dieses Stellsignal (S), wie noch erläutert werden wird, wenigstens in Abhängigkeit von einem Messignal (M), das vom Messglied (12) erzeugt und dem Steuergerät (27) zugeführt ist. Das Messglied (12) erfasst die Masseschwankungen des 20 Faserbands (10). Das Steuergerät (27) stellt den Verzug des Streckwerks (14 ) derart ein, dass diese Masseschwankungen des Faserbands (10) vermindert werden und möglichst nicht mehr auftreten.
Gemäss der Fig. 1 ist das Steuergerät (27) als Serienschal-
Bei einer Weiterbildung der erfindungsgemässen Vorrich- 25 tung aus dem Steuerglied (30), der Einstellvorrichtung (31)
tung werden die Parameter automatisch erfasst und dem Steuergerät und/oder der Einstellvorrichtung zugeführt. Verändert sich beispielsweise die Umgebungstemperatur der Textilmaschine, so wird mit Hilfe eines Temperaturgebers diese Veränderung automatisch erfasst und bei der Regulierung des Verzugs des Faserbands berücksichtigt.
In Ausgestaltung der erfindungsgemässen Vorrichtung sind die eingestellten Werte der Parameter von der Einstellvorrichtung und/oder dem Steuergerät speicherbar. Die für ein bestimmtes Faserbandmaterial einmal ermittelten und eingestellten Einstellungen, wie beispielsweise für die Feinheit der Fasern, werden also automatisch gespeichert und müssen deshalb bei einer späteren Bearbeitung desselben Faserbandmaterials nicht von neuem ermittelt werden, sondern können aus dem Speicher abgerufen werden.
Die Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen sowie aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemässen Vorrichtung zur Regulierung des Verzugs eines Faserbands bei einer Textilmaschine, das in der Zeichnung dargestellt ist. Es zeigt:
Fig. 1 ein schematisches Blockschaltbild einer Regulierstrecke einer Textilmaschine mit einer ersten Ausführungsform eines Steuergeräts,
Fig. 2 eine zweite Ausführungsform eines Steuergeräts für die Regulierstrecke der Fig. 1,
Fig. 3 eine dritte Ausführungsform eines Steuergeräts für die Regulierstrecke der Fig. 1 und
Fig. 4 ein Diagramm mit verschiedenen Kennlinien, die den Zusammenhang zwischen dem das Steuergerät beaufschlagenden Messignal und dem vom Steuergerät gebildeten Stellsignal darstellen.
Die in der Fig. 1 gezeigte Regulierstrecke dient dem Verzug und dem Ausgleich von Masseschwankungen eines sie durchlaufenden Faserbands (10). Die Regulierstrecke besteht60 berücksichtigt wird.
und dem Stellglied (32) aufgebaut, wobei das Messignal (M) das Steuerglied (30) beaufschlagt und das Stellglied (32) das Stellsignal (S) erzeugt. Der Zusammenhang zwischen dem Messignal (M) und dem Stellsignal (S) ist in der Fig. 4 darge-30 stellt, in der auf der Abszisse eines Koordinatenkreuzes das Messignal (M) und auf der Ordinate das Stellsignal (S) aufgetragen ist.
Im Steuerglied (30) des Steuergerätes (27) ist der Zusammenhang zwischen dem Messignal (M) und dem Stellsignal 35 (S) abgespeichert der beispielsweise der durchgezogenen Linie (I) der Fig. 4 entspricht. Diese Kennlinie (I) ist theoretisch ermittelt worden. Die Kennlinie (I) ordnet jedem Wert des Messignals (M) einen Wert für das Stellsignal (S) zu. Die ser Wert des Stellsignals (S) gleicht die vom Messglied (12) 40 gemessenen Masseschwankungen des Faserbands (10) nach einer gewissen Zeitverzögerung, die der Laufzeit des Faserbands (10) vom Messignal (12) zum Verzugsfeld (24) entspricht, aus.
Verändert sich beispielsweise die Umgebungstemperatur 45 der Textilmaschine gegenüber einer Normaltemperatur, so kann diese neue Umweltbedingung von einer Bedienperson an der Einstellvorrichtung (31) eingestellt werden. Dies hat zur Folge, dass die vom Steuerglied (30) erzeugte Kennlinie (I) von der Einsteileinrichtung (31) zur gestrichelten Kennli-50 nie (II) hin korrigiert wird. Dadurch berücksichtigt das Steuergerät (27) die Umwelbedingung (Uli). Die grundstäzliche Beziehung zwischen dem Messignal (M) und dem Stellsignal (S) bleibt unverändert, d.h. die Einstellvorrichtung wirkt als eine «Übersetzung».
55 In gleicher Weise werden von einer Bedienperson Parameter des Faserbandmaterials an der Einstellvorrichtung (31) eingestellt, so dass auch ein anderes Faserbandmaterial beispielsweise durch die strichpunktierte Kennlinie (III) der Fig. 4 bei der Regulierung des Verzugs des Faserbands (10)
im wesentlichen aus einem Messglied (12), einem Streckwerk (14) und einem Steuergerät (27). Das Streckwerk (14) ist aus drei Streckwalzenpaaren (16, 17,18) und zwei Elektromotoren (20, 21) aufgebaut. Das Steuergerät (27) ist mit einem Steuerglied (30), einer Einstellvorrichtung (31) und einem Stellglied (32) versehen.
Das Faserband (10) durchläuft nacheinander das Messglied (12) und die Streckwalzenpaare (16, 17,18). Das letzte
Allgemein sind an der Einstellvorrichtung (31) beliebige Parameter einstellbar, die die Verzugsfähigkeit des Faserbands (10) beeinflussen. Dies sind beispielsweise die Feinheit der Fasern des Faserbands (10), die Stärke des Faserbands 65 (10), ein Haftkoeffizient des Faserbands (10), ein Gleitkoeffizient des Faserbands (10), die Lufttemperatur der Umgebung der Textilmaschine, die Luftfeuchtigkeit der Umgebung der Textilmaschine, usw. Diese die Verzugsfähigkeit
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des Faserbands beeinflussenden Parameter sind einzeln oder in Kombination an der Einstellvorrichtung (31) von einer Bedienperson einstellbar.
Bei der in der Fig. 1 gezeigten Regulierstrecke dient das Steuerglied (30) des Steuergeräts (27) der Erzeugung des Stellsignals (S) in Abhängigkeit von dem Messignal (M), wobei das Stellsignal (S) von der Einstellvorrichtung (31) zur Berücksichtigung der tatsächlich vorliegenden Umwelt- und Materialbedingungen korrigiert und mit Hilfe des Stellglieds (32) in die zur Ansteuerung des Elektromotors (20) erforderliche Form gewandelt wird.
Bei einer analogen Ausführung des Steuergerätes (27) ist das Steuerglied (30) beispielsweise als Transistorschaltung aufgebaut, während die Einstellvorrichtung (31) mit einzelnen Einsteligliedern (35, 36, 37, 38), insbesondere mit einzelnen Potentiometern und das Stellglied mit Leistungstransistoren versehen ist. Gemäss der Fig. 1 sind die einzelnen Ein-stellglieder (35 bis 38) der Einstellvorrichtung (31) zueinander parallel geschaltet und korrigieren dadurch gemeinsam das vom Steuerglied (30) erzeugte Stellsignal (S).
Abweichend von der Ausführungsform der Fig. 1 ist bei dem in der Fig. 2 gezeigten Steuergerät (27) die Einstellvorrichtung (31) mit in Serie geschalteten Einsteilgliedern (35 bis 38) versehen, die nacheinander das vom Stellglied (30) gebildete Stellsignal (30) beeinflussen.
Ebenfalls abweichend von den Ausführungsformen der Fig. 1 und der Fig. 2 sind in der Fig. 3 das Steuerglied (30) und das Stellglied (32) direkt miteinander verbunden, wobei die Einstellvorrichtung (31) direkt an das Steuerglied (30) angeschlossen ist. Dadurch beeinflussen die einzelnen Ein-stellglieder (35 bis 38) der Einstellvorrichtung (31) direkt die Bildung des Stellsignals (S). Es versteht sich, dass die Einstellvorrichtung (31) auch an das Stellglied (32) oder an das Steuerglied (30) und das Stellglied (32) angeschlossen sein kann.
Zumindest einzelne der Einsteliglieder (35 bis 38) sind mit einer Skala o.dgl. versehen oder es besteht die Möglichkeit, eine derartige Skala den Einsteligliedern (35 bis 38) zuzuordnen. Ist dann ein die Verzugsfähigkeit des Faserbands (10) beeinflussender Parameter, beispielsweise ein Gleitkoeffizient des Faserbands (10) eingestellt worden, so ist es mit Hilfe der zugeordneten Skala möglich, einen dem Gleitkoeffizienten entsprechenden Wert auf der Skala abzulesen und beispielsweise aufzuschreiben. Wird dasselbe Faserbandma-5 terial zu einem späteren Zeitpunkt wieder bearbeitet, so kann dieser Parameter mit Hilfe der Skala direkt wieder eingestellt werden und muss daher nicht von neuem ermittelt werden. Eine für ein bestimmtes Faserbandmaterial und für bestimmte Umweltbedingungen einmal gefundene optimale 10 Einstellung kann mit Hilfe der Skalen also jederzeit wieder von neuem eingestellt werden.
Bestimmte, die Verzugsfähigkeit des Faserbands (10) beeinflussende Parameter, beispielsweise die Lufttemperatur oder die Luftfeuchtigkeit der Umgebung der Textilmaschine 15 können mit Hilfe entsprechender Messglieder erfasst werden. Diese Messglieder können dann an die Einstellvorrichtung (31) angeschlossen werden. Dadurch ist es möglich, diese Parameter automatisch zu erfassen und bei der Erzeugung des Stellsignals (S) zu berücksichtigen. Eine Einstellung der ge-20 nannten Parameter durch eine Bedienperson ist in diesem Fall nicht mehr notwendig.
Bei einer entsprechenden Ausgestaltung des Steuergerätes (27), insbesondere bei einer Verwendung eines Mikrocompu-25 ters und eines Bildschirmterminals als Einstellvorrichtung, ist es möglich, die Einstellung von Parametern, die den Verzug des Faserbands (10) beeinflussen, wesentlich zu vereinfachen. So können beispielsweise mit Hilfe eines Mikrocomputers einmal erfasste und eingestellte Parameter gespeichert 30 und jederzeit wieder abgerufen werden. Ebenfalls können mehrere Parameter, beispielsweise die Materialeigenschaften des Faserbands (10) unter einem Codewort zusammengefasst abgespeichert und abgerufen werden. Schliesslich ist es mit Hilfe des Mikrocomputers möglich, den Zusammenhang 35 zwischen dem Messignal (M) und dem Stellsignal (S), der in der Fig. 4 beispielhaft linear dargestellt ist, nicht nur in Form einer Steigungsänderung zu korrigieren, sondern ganz allgemein das Stellsignal (S) in Abhängigkeit von dem Messsignal (M) und den die Verzugsfähigkeit des Faserbands (10) 40 beeinflussenden Parametern zu bilden.
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2 Blatl Zeichnungen
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