CH672952A5 - - Google Patents
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Description
BESCHREIBUNG Die Erfindung betrifft einen Verdunstungsbefeuchter der im Oberbegriff von Anspruch 1 angegebenen Art.
Verdunstungsbefeuchter dieser Art sind beispielsweise aus der DE-OS 1 778 875 bekannt. Derartige Verdunstungsbefeuchter arbeiten dann grundsätzlich zufriedenstellend, wenn es gelingt, die Strömungsverhältnisse der Luft im Befeuchterteil gleichmässig auszugestalten. Dies setzt eine gleichmässige Benetzung des Befeuchterteiles voraus. Bei anhaltendem Betrieb von Verdunstungsbefeuchtern dieser Art zeigte es sich allerdings, dass die aus dem Befeuchter austretende Luft in stärker werdendem Ausmass Wassertropfen enthält, die sich insbesondere in der Umgebung des Befeuchters niederschlagen. Ein solcher Niederschlag ist unerwünscht.
Da das zur Benetzung des Befeuchterteils zirkulierende Wasser zur Hauptsache in die Wassersenke zurückfliesst und nur ein kleiner Teil in der geförderten Luft verdunstet, kann es als gesichert gelten, dass der Austrag von Tropfen aus dem Verdunstungsbefeuchter auf die Veränderung des zirkulierenden s Wassers zurückzuführen ist; in erster Linie dürfte eine Verringerung der Oberflächenspannung eintreten, die mit einer Keimbildung in diesem Wasser zusammenhängt.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Niederschlag von Befeuchtungswasser ausserhalb des Verdunstungsbefeuchters mit io einfach zu realisierenden Mitteln und ohne Beeinträchtigung der Leistung sowie ohne Vergrösserung der Abmessungen des Verdunstungsbefeuchters zu vermeiden. Die Lösung dieser Aufgabe gelingt mit den Massnahmen nach dem Kennzeichen von Anspruch 1.
15 Durch Zusammenführung und Erfassung aller befeuchteten Luft vor ihren Durchtritt durch den Ventilator gelingt es, mitgeführte Wassertröpfchen, die eine bestimmte Grösse überschreiten, aufzufangen. Durch ein gezieltes und unter Zentrifu-galkrafteinfluss erfolgendes Ableiten der gesammelten, abge-20 schiedenen Tropfen ist es möglich, ein erneutes Mitreissen durch Luftstrom zu vermeiden.
Nachfolgend wird der erfindungsgemässe Verdunstungsbefeuchter anhand einer bevorzugten Ausführungsform unter Hinweis auf die Zeichnung näher erläutert, die diese Ausfüh-25 rungsform im Vertikalschnitt zeigt.
Mit 1 ist in der Zeichnung eine rechteckige Grundplatte bezeichnet, welche einerseits ein im Grundriss etwa quadratisches Eintrittsgitter 2 und andererseits einen Vorratsbehälter 3 für Befeuchtungswasser trägt. Auf dem Eintrittsgitter 2 stützt sich ein 30 Deckel 4 mit einem nach oben gerichteten Luftaustrittsgitter 5 sowie einem zentralen Support 6 ab. Ein Aussenläufermotor 7 ist am Support 6 befestigt und trägt an seinem Umfang ein Radialventilatorrad 8 sowie einen zu diesem koaxialen, nach abwärts anschliessenden Sprühteil 9, der seinerseits ein Fördermit-35 tel 10 trägt. Der Sprühteil 9 ist von einem Befeuchterteil 11 umgeben. Zwischen dem Befeuchterteil 11 und dem Eintrittsgitter 2 ist ein Luftfilter 12 angeordnet. Grundplatte 1, Eintrittsgitter 2 und Deckel 4 bilden zusammen ein Gehäuse.
Wie aus der Zeichnung weiter ersichtlich ist, weist der Vor-40 ratsbehälter 3, der auf einem Bodenteil lb der Grundplatte 1 steht, an seiner Unterseite einen Auslassstutzen 13 auf, der in eine Vertiefung 14 im Bodenteil lb eingreift. Der Auslassstutzen 13 ist von einem federbelasteten Tellerventil 16 beherrscht, das in der Betriebslage des Vorratsbehälters ständig offen ist. 45 Der Vorratsbehälter 3 ist in nicht näher dargestellter Weise mit einer nicht dargestellten luftdicht verschliessbaren Einfüllöffnung versehen.
Dem quadratischen Grundriss des Eintrittsgitters 2 entsprechend, bildet die Grundplatte 1 an den Bodenteil lb anschlies-50 send einen quadratischen Bodenteil la, der von einer Rippe lc eingefasst ist.
Aus der Vertiefung 14 verläuft ein im Bodenteil la eingeformter offener, leicht abwärts geneigter Frischwasserkanal 19 in eine zum Fördermittel 10 etwa koaxiale Wassersenke 20, wo-55 bei auch der Bodenteil la gegen diese abwärts geneigt verläuft. Konzentrisch zur Wassersenke 20 ist im Bodenteil la eine Ringnut 21 vorgesehen, die den Kanal 19 schneidet und tiefer ist als dieser. In der Ringnut 21 ist ein Wasserfilter 22 angeordnet.
Zwischen der Ringnut 21 und der Wassersenke 20 trägt der 60 Bodenteil la einen Kragen 23 mit Durchtrittsöffnung 24.
Das Fördermittel 10 ist durch eine Hülse 10a gebildet, die innerhalb des Kragens 23 angeordnet ist und in die Wassersenke 20 eingreift. Die Hülse 10a erweitert sich konisch nach oben und ist mit dem als Rohr 9a ausgebildeten Sprühteil 9 lös-65 bar, vorzugsweise in dieses ansteckbar verbunden. An der Innenseite der Hülse 10a können mehrere, in der Zeichnung nicht dargestellte Leitnuten verlaufen, die in Axialebenen der Hülse liegen.
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672 952
Das Rohr 9a, das sich nach oben schwach konisch erweitert, weist an seiner Innenseite offene Verteilrillen 32 auf, die gleich-massig am Umfang verteilt in Längsrichtung des Rohres verlaufen und an einer als Schraubenlinie ausgebildeten Schleuderkante 33 ausmünden.
Mit seinem oberen erweiterten Ende 35 greift das Rohr 9a zur Herstellung einer Drehverbindung in die Nabe 53 des Ventilatorrades 8 ein und ist mit dieser lösbar, vorzugsweise steckbar, verbunden.
Zwischen dem Sprühteil 9 und dem Befeuchterteil 11 ist eine ringförmige Luftwäscherkammer 40 vorgesehen, die sich über die Höhe des Befeuchterteiles 11 erstreckt. Der Befeuchterteil 11 ist durch einen Stapel tellerförmig profilierter, kreisringförmiger Platten 41 gebildet, die perforiert sind. Der Stapel sitzt auf einem ringförmig umlaufenden Wulst 42 der Grundplatte 1 auf und erstreckt sich bis zu einem Wulst 44 an einer Trennplatte 43.
Die Platten 41 des Stapels können durch geeignete, nicht dargestellte Verbindungselemente lösbar miteinander verbunden sein, um eine Reinigung der einzelnen Platten in zerlegtem Zustand des Stapels in einfacher Weise zu ermöglichen.
Es bleibt nachzutragen, dass der Wasser-Vorratsbehälter 3 durch den Stutzen 13 nur so viel Wasser entlässt, um den Spiegel in der Wassersenke 20 auf einem bestimmten Niveau konstant zu halten. Wird der Vorratsbehälter 3 vom Bodenteil 16 der Grundplatte 1 abgehoben, so schliesst das Tellerventil 16 selbsttätig. Ebenso öffnet sich dieses Ventil 16 erst wieder,
wenn der Behälter auf die Grundplatte aufgesetzt wird.
Die Trennplatte 43, die einen Einlauf 51 zum Radialventilatorrad 8 bildet, ist einstückig mit dem Eintrittsgitter 2 verbunden und durch konische Stützrippen 46 in der Grundplatte zentriert. Der Luftfilter 12, der die vier Seiten des Eintrittsgitters 2 z.B. als zusammenhängende Matte überdeckt, umschlingt den Befeuchterteil 11 und stützt sich an diesem, zum Eintrittsgitter 2 räumlich orientiert, ab.
Im Betrieb des Verdunstungsbefeuchters wird durch das vom Motor 7 angetriebene Fördermittel 10 Wasser aus der Wassersenke 20 in das Innere des Rohres 9a gefördert und über dessen Verteilrillen 32 der Schleuderkante 32 zugeleitet. Die abgeschleuderten Wassertropfen durchqueren die Luftwäscherkammer 40 und schlagen sich auf den Platten 41 des Befeuchterteils 11 nieder.
Andererseits wird vom Radialventilatorrad 8 durch das Eintrittsgitter 2 Umgebungsluft angesaugt.
Die angesaugte Luft wird beim Durchtritt durch den Luftfilter 12 einer ersten Reinigung unterzogen und gelangt darauf zwischen die Platten 41 des Befeuchterteiles, wo diese Feuchtigkeit aufnimmt.
Zusätzlich zur Feuchtigkeit, welche die Luft im Befeuchterteil 11 von den Plattenflächen 41 aufnimmt, kann sie weitere Feuchtigkeit noch in der Luftwäscherkammer 40 aufnehmen, die generell quer zur Sprührichtung des Wassers durchströmt wird. Die gereinigte und befeuchtete Luft wird vom Radialven-tilatorrad 8 über eine im Deckel 4 gebildete Austrittskammer 59 sowie das Austrittsgitter 5 in den Raum ausgeblasen.
Um nun den Austritt von Tropfen aus dem Befeuchtungsteil des Gerätes zu vermeiden, ist zwischen diesem und dem Radialventilatorrad 8 ein Tropfenfänger eingebaut, der allgemein mit 60 bezeichnet ist. Dieser Tropfenfänger 60, der dem zwischen Einlauf 51 und Radnabe 53 gebildeten Durchlass 52 unmittelbar vorgeschaltet ist, umfasst eine Mehrzahl von zueinander koaxialen Ringen 61. Die Ringe 61, die zwischen sich Luftkanäle 66 begrenzen, sind untereinander je durch mehrere, am Umfang verteilte radiale Rippen 62 verbunden. Der innerste Ring 61 weist seinerseits radial nach einwärts gerichtete Rippen 63 auf, die die Verbindung zu einer Mitnehmerhülse 64 herstellen. Über die Mitnehmerhülse 64 sind die Ringe 61 lösbar mit der Verlän-5 gerung 35 des Rohres 9a verbunden und werden von diesem angetrieben.
Die Ringe 61 weisen im Querschnitt je einen konischen Teil 61a sowie je einen zylindrischen Teil 61b auf, wobei sich der Durchmesser jedes Ringes 61 ausgehend vom zylindrischen Teil io verringert. Während die zylindrischen Teile der Ringe der als Sammelkammer ausgebildeten Luftwäscherkammer 40 zugekehrt sind, weisen die konischen Teile derselben in Richtung des Durchlasses 52. An seiner Aussenseite trägt der zylindrische Teil 61b des äussersten Ringes 61 einen Flansch 61c, der die 15 oberste der Platten 41 des Plattenstapels übergreift. Andererseits greifen die zylindrischen Teile 61b der Ringe 61 in den Plattenstapel bzw. in die oberste der Platten 41 ein. Zwischen dem äussersten Ring 61 und der obersten der Platten 41 ist somit eine Labyrinthdichtung 65 wirksam.
20 Wird nun im Betrieb die Luft nach dem Durchtritt durch den Befeuchterteil 11 in der Luftwäscherkammer 40 zusammengeführt, so kann sie den Verdunstungsbefeuchter nur verlassen, nachdem sie den Tropfenfänger 60 durchflössen hat. Beim Eintritt in die Luftkanäle 66 zwischen den Ringen 61 erhält die 25 Strömung vorerst eine Ausrichtung in axialer Richtung durch den zylindrischen Verlauf der Ringteile 61b. Darauf wird die Strömung in den Luftkanälen durch die konischen Ringteile 61a relativ abrupt nach einwärts abgelenkt. Hierbei schlagen im Luftstrom mitgeführte Tropfen an den Innenseiten der koni-30 sehen Ringteile 61a auf, soweit diese eine nennenswerte Grösse haben. Die von Tropfen befreite Luft wird vom Ventilatorrad 8 über die Kammer 59 und das Auslassgitter 5 an die Umgebung abgegeben.
Die auf die Ringteile 61a auftreffenden Tropfen werden vor-35 erst unter dem Einfluss der Zentrifugalkraft und der Schwerkraft entgegen der Strömungsrichtung der Luft in Richtung der zylindrischen Ringteile 61b getrieben, wobei sich die Tropfen beim Übertritt auf diese Ringteile sammeln. Unter Schwerkraf-teinfluss sowie weiterhin wirksame Zentrifugalkräfte gelangt 40 das gesammelte Wasser an die der Luftwäscherkammer zugekehrten Enden der Ringe, wo dieses nach aussen abgeschleudert wird und zwischen die obersten der Platten 41 gelangt. Von dort fliesst dieses Wasser zusammen mit dem überschüssigen Wasser im Befeuchterteil in die Rinne 20 ab.
45 Es hat sich gezeigt, dass der Tropfenfänger in der Lage ist, unerwünschten Niederschlag von Feuchtigkeit in Tropfenform zu verhindern. Dabei tritt keine nennenswerte Behinderung der Luftströmung auf. Da die Rippen 62 und 63 sehr schmal gehalten sind, ist deren Einfluss auf die Strömung gering und eine so Beschleunigung der Luft in Umfangsrichtung findet nicht statt.
Die Wirksamkeit des Tropfenfängers beruht jedenfalls auf der Tatsache, dass die Strömung beim Eintritt in den Tropfenfänger, d.h. zwischen den zylindrischen Teilen 61b der Ringe 61 axial ausgerichtet wird. Diese Ringteile bilden demnach zwi-55 sehen sich axialparallele Einläufe der Luftkanäle 66. Dementsprechend wird die Wirksamkeit der Ringteile 61a als Ablenkflächen vergrössert.
Es ist möglich, den Tropfenfänger 60 mit nur einem Ring 61 bzw. einem Luftkanal 66 auszubilden. Andererseits könnten 60 mehr als drei Ringe vorgesehen sein, je nach Querschnitt des Durchlasses 52 bzw. dem radialen Abstand zwischen Nabe 53 und dem Innenrand der Platten.
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1 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
- 672 9522PATENTANSPRÜCHE1. Verdunstungsbefeuchter mit einem Luftfilter, einem um eine vertikale Achse drehenden Ventilator, einem zu diesem koaxialen und mit diesem gemeinsam angetriebenen Sprühteil, der mit einer Wassersenke in Verbindung steht, sowie einem den Sprühteil umgebenden, zylindrischen und von der vom Ventilator erzeugten Luftströmung etwa horizontal durchflossenen Befeuchterteil, dadurch gekennzeichnet, dass einem Durchlass (52) zwischen einer Luftsammeikammer (40) für die befeuchtete Luft und dem auf der Luftaustrittsseite angeordneten Ventilator (8) ein rotierend angetriebener Tropfenfänger (60) vorgeschaltet ist, der eine koaxiale, von der Strömung beaufschlagte und diese ablenkende ringförmige Innenfläche mit einem in Strömungsrichtung abnehmenden Durchmesser aufweist, zu welcher diese Strömung durch einen ringförmigen Luftkanal (66) geführt ist, wobei Mittel vorgesehen sind, um die am Tropfenfänger gesammelten Tropfen aus der Strömung zu entfernen.
- 2. Verdunstungsbefeuchter nach Anspruch dadurch gekennzeichnet, dass ein an die Luftsammeikammer (60) anschliessendes, der ringförmigen Innenfläche vorgeschaltetes Leitorgan (61b) vorgesehen ist, um die Strömung axial auszurichten.
- 3. Verdunstungsbefeuchter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die ringförmige Innenfläche an einem Ring (61) vorgesehen ist, der um eine vertikale Achse rotiert.
- 4. Verdunstungsbefeuchter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Leitorgan (61b) einen zylindrischen Teil des Ringes (61) bildet, und dass an einem weiteren Teil (61a) desselben die ringförmige Innenfläche vorgesehen ist.
- 5. Verdunstungsbefeuchter nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere untereinander verbundene konzentrische Ringe (61) vorgesehen sind.
- 6. Verdunstungsbefeuchter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der äusserste Ring (61) zur Bildung einer Labyrinthdichtung (65) mit einem benachbarten Teil (41) des Befeuchters einen Flansch (61c) aufweist.
- 7. Verdunstungsbefeuchter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Tropfenfänger (60) und dem Befeuchterteil (11) eine Labyrinthdichtung (65) gebildet ist.
- 8. Verdunstungsbefeuchter nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Tropfenfänger(60) drehstarr mit dem Sprühteil (9) verbunden ist.
- 9. Verdunstungsbefeuchter nach einem der vorangehenden Ansprüche 3-8, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Entfernung der gesammelten Tropfen durch das stromaufwärts gerichtete, in den Befeuchterteil (11) ragende Ende des Ringes(61) gebildet ist.
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