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CH657388A5 - Ribbon loom - Google Patents

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Publication number
CH657388A5
CH657388A5 CH154683A CH154683A CH657388A5 CH 657388 A5 CH657388 A5 CH 657388A5 CH 154683 A CH154683 A CH 154683A CH 154683 A CH154683 A CH 154683A CH 657388 A5 CH657388 A5 CH 657388A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
weft
thread
ribbon loom
stop
spring
Prior art date
Application number
CH154683A
Other languages
English (en)
Inventor
Erich Buehler
Original Assignee
Textilma Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Textilma Ag filed Critical Textilma Ag
Priority to CH154683A priority Critical patent/CH657388A5/de
Publication of CH657388A5 publication Critical patent/CH657388A5/de

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D47/00Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms
    • D03D47/02Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms wherein loops of continuous weft thread are inserted, i.e. double picks
    • D03D47/04Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms wherein loops of continuous weft thread are inserted, i.e. double picks by a reciprocating needle having a permanently-threaded eye
    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D47/00Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms
    • D03D47/34Handling the weft between bulk storage and weft-inserting means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description


  
 

**WARNUNG** Anfang DESC Feld konnte Ende CLMS uberlappen **.

 



   PATENTANSPRÜCHE
1. Bandwebmaschine zur Herstellung von Geweben aus Schussfäden mit geringer Reissfestigkeit, mit einem Webblatt, mit einem Schussfaden-Eintragorgan, ferner mit einer Schussfaden-Zufuhrvorrichtung enthaltend eine Spannvorrichtung mit einer federnd gehaltenen Führungsöse sowie mit einer Wirknadel zum Abbinden der eingetragenen Schussfadenschlaufe, dadurch gekennzeichnet, dass der Federweg der federnden Führungsöse (28, 48) mindestens in der Schlussphase der Bewegung eine progressive Federcharakteristik aufweist.



   2. Bandwebmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass die federnde Führungsöse (48) mindestens in der Schlussphase der Bewegung mit mindestens einer Zusatzfeder (54) zusammenwirkt.



   3. Bandwebmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die federnde Führungsöse (28) an einer Drahtfeder (30) angeordnet ist, die vorzugsweise über einen Spiralfederteil !32) befestigt ist und die mindestens in der Schlussphase der Bewegung an mindestens einem Anschlag (34) anliegt, der zwischen der Befestigungsstelle (36) der Drahtfeder (30) und der Führungsöse (28) gegebenenfalls in seinem Angriffspunkt einstellbar angeordnet ist.



   4. Bandwebmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet. dass der Anschlag (34) so angeordnet ist, dass der Schussfaden (16) unterhalb einer bestimmten Fadenspannung über den Anschlag (34) zur Führungsöse (28) der Drahtfeder (30) geführt ist, wobei der Anschlag (34) vorzugsweise als Gleitführung ausgebildet ist.



   5. Bandwebmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass die Schussfaden-Zufuhrvorrichtung (18) eine Fadenspeichervorrichtung (20) aufweist.



   6. Bandwebmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die federnde Führungsöse (28,48) mindestens angenähert in der gedachten seitlichen Verlängerung der Anschlagkante des   Webbiattes    (14) liegt.



   7. Bandwebmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Öse (38) des Eintragorganes (6) in der Endstellung beim Anschlag des Webblattes (14) annähernd in der gedachten seitlichen Verlängerung der Anschlagkante liegt.



   8. Bandwebmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegungsbahn (40) einer Öse (38) des Eintragsorganes (6) in der Endstellung beim Anschlag des Webblattes einen Winkel (a) mit der gedachten seitlichen Verlängerung der Anschlagkante bildet.



   9. Bandwebmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Schussfadeneintragseite ein Schussfadenrückhalter (42) angeordnet ist, der vorzugsweise mit Abstand vom Geweberand (44) angeordnet ist und beim Anschlag des Webblattes (14) durch das   Webblatt greift.   



   Die Erfindung betrifft eine Bandwebmaschine der im Oberbegriff des Anspruches 1 genannten Art.



   Bandwebmaschinen der eingangs genannten Art zur Herstellung von Geweben aus Schussfäden mit geringer Reissfestigkeit sind bekannt. Dabei ist es jedoch nachteilig, dass solche Bandwebmaschinen nur mit sehr geringer Geschwindigkeit von beispielsweise 800 Umdrehungen,   d.h. 800    Schlägen pro Minute, arbeiten können, da bei höheren   Dreh-    zahlen Fadenbrüche auftreten. Dies führt zu Unterbrüchen des Webvorganges, wobei gleichzeitig noch der Nachteil auftritt, dass jeder Stillstand Webfehler in den herzustellenden Geweben erzeugt.



   Aufgabe der Erfindung ist es, eine Bandwebmaschine der eingangs genannten Art so auszubilden, dass sie eine höhere Leistung aufweist und überdies Webfehler, selbst bei einem Stillstand der Bandwebmaschine, vermieden werden.



   Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäss durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 gelöst.



  Dadurch, dass der Federweg der Führungsöse mindestens in der Schlussphase der Bewegung eine progressive Federcharakteristik ausweist, wird über den ganzen Schussfadeneintragvorgang eine weitgehend gleichmässige Fadenspannung erzielt, denn bei beginnendem   Schussfadeneintrag,    wenn das Schussfadeneintragorgan die grösste Beschleunigung erfährt, ist die Fadenspannung durch die Führungsöse klein und später, wenn das Schussfadeneintragorgan eine abnehmende oder eine negative Beschleunigung aufweist, ist die Fadenspannung durch die Führungsöse gross.



   Somit wird die Bildung von Ballonschlaufen verhindert, und es ist möglich, Gewebe aus Schussfäden mit geringer Reissfestigkeit mit hoher Geschwindigkeit von beispielsweise 1200 Umdrehungen,   d.h. 1200    Schlägen des Schussfadeneintragorganes pro Minute, einwandfrei herzustellen.



  Gleichzeitig wird erreicht, dass auch bei einem Unterbruch des Webvorganges Webfehler praktisch vermieden werden.



  Damit ist die Bandwebmaschine insbesondere geeignet zur Herstellung von Verbandstoffen, die nicht nur Schussfäden, sondern auch Kettfäden mit geringer Reissfestigkeit aufweisen, wobei überdies der sehr lockere Gewebeaufbau eines solchen Verbandstoffes einwandfrei herstellbar ist.



   Vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemässen Bandwebmaschine sind in den Ansprüchen 2 bis 9 beschrieben.



   Der Anspruch 2 beschreibt eine Lösungsmöglichkeit, die Federcharakteristik der Führungsöse zu beeinflussen. Es können mehr als eine Zusatzfeder angeordnet sein, die dann vorzugsweise gestaffelt angeordnet sind und nacheinander zum Einsatz kommen. Dies ermöglicht eine sehr differenzierte, progressive Federcharakteristik. Besonders vorteilhaft ist eine Ausgestaltung nach Anspruch 3. Auch hier ist es möglich, mehrere Anschläge gestaffelt anzuordnen, um eine individuelle, progressive Federcharakteristik zu erhalten.



   Der vorzugsweise vorgesehene Anschlag und die Führung des Schussfadens können so getroffen sein, dass der Schussfaden in keiner Stellung der federnden Führungsöse an dem Anschlag zur Anlage kommt. Zweckmässiger ist eine Ausbildung nach Anspruch 4, da dann der Schussfaden an dem Anschlag eine zusätzliche Führung erhält. Dabei ist es allerdings von Vorteil, den Anschlag als Gleitführung auszubilden.



   Von Vorteil ist auch eine Ausgestaltung nach Anspruch 6, da dies eine besonders kleine Reserve des Schussfadens liefert. Dadurch wird es möglich, bereits sehr frühzeitig einen gleichmässigen Zug auf den Schussfaden auszuüben, so dass ein durch eine grosse Fadenreserve bedingtes Anreissen des Schussfadens vermieden wird. Im gleichen Sinne wirken auch die Ausgestaltungen nach den Ansprüchen 7 und 8.

 

   Besonders vorteilhaft ist weiter eine Ausgestaltung der Bandwebmaschine gemäss Anspruch 7, da hier die Fadenreserve, die beim Zurückziehen des Eintragorganes aus dem Kettfach entsteht, besonders klein ist. Die Ausbildung der Bandwebmaschine nach Anspruch 8 bewirkt, dass die Spitze des Eintragorganes nur einen relativ flachen Bogen bis zur Wirknadelseite beschreibt, wodurch die   Überlängen    des Schussfadens beim Eintragen relativ klein gehalten werden.



  Damit wird einerseits eine gleichmässigere Fadenspannung beim Einlegen des Schussfadens erzielt und andererseits die beim Eintragen entstehende Fadenreserve klein gehalten.



   Von besonderem Vorteil ist auch eine Ausgestaltung nach Anspruch 9, da der Schussfadenrückhalter ein Einschnüren des Gewebes an der Gewebekante verhindert bzw. begrenzt.  



  Dies ist von besonderem Vorteil, wenn die Bandwebma



  schine vorübergehend stillsteht und wieder anläuft. Damit werden Webfehler im Gewebe vermieden, und es ergibt sich ein gleichmässiges Gewebe, insbesondere auch an der Webkante.



   Eine vorteilhafte Ausbildung der Bandwebmaschine wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher beschrieben; dabei zeigen:
Figur 1 eine Bandwebmaschine im Ausschnitt und in schematischer Darstellung;
Figur 2 eine Spannvorrichtung mit zwei Anschlägen;
Figur 3 eine abgewandelte Spannvorrichtung; und
Figur 4 ein Diagramm der Federcharakteristik der Spannvorrichtung.



   Die in Figur 1 im Ausschnitt und in schematischer Darstellung (alle für die Erfindung unwesentlichen bekannten Teile sind weggelassen) gezeigte Bandwebmaschine weist eine Auflage 2 für das Gewebe 4 auf, wobei an einer Seite der Auflage ein als hin- und herschwingende Eintragnadel ausgebildetes Schussfaden-Eintragorgan 6 angeordnet ist, und auf der anderen Seite eine längs der Auflage hin- und hergehende Wirknadel 8 zum Abbinden der in das Kettfach 10 eingetragenen Schussfadenschlaufe 12. Ein hin- und hergehendes Webblatt 14 dient zum Anschlagen der eingetragenen Schussfadenschlaufen 12. Der Schussfaden 16 wird über eine Schussfaden-Zufuhrvorrichtung 18 zugeführt.



   Die Schussfaden-Zufuhrvorrichtung 18 weist ein Lieferwerk 20 auf, welches im vorliegenden Fall als bekannter Fadenspeicher ausgestaltet ist.



   Der Fadenspeicher zieht laufend den Schussfaden 16 von einer Spule 22 ab und bildet einen Vorrat 24 des Schussfadens 16. Von dem Fadenspeicher gelangt der Schussfaden 16 zu einer Spannvorrichtung 26. Diese enthält eine federnde   Füh-    rungsöse 28, die an einer Drahtfeder 30 angeordnet ist. Letztere ist über einen Spiralfederteil 32 ortsfest gehalten. In Figur 1 sind die einzelnen Bauteile in ihrer Ausgangsstellung gezeigt, d.h. in der Stellung, in der das Webblatt 14 gerade eine eingetragene Schussfadenschlaufe 12 an der   Anschlag-    kante anschlägt und das Eintragorgan 6 bereit ist, die nächste Schussfadenschlaufe 12 in das Kettfach 10 einzutragen. Die Führungsöse 28 der Spannvorrichtung 26 nimmt eine rückwärtige Stellung ein.

  Dabei ist die Lage der Führungsöse 28 vorzugsweise so getroffen, dass sie in der seitlichen Verlängerung der Anschlagkante liegt.



   Beim Eintragen der nächsten Schussfadenschlaufe 12 mittels des Eintragorganes 6 wird die Führungsöse 28 der Spannvorrichtung 26 analog der Bewegung des Eintragorganes 6 nach vorne bewegt. Dadurch erhöht sich die Spannung der Führungsöse 28. Bei Fortschreiten der Bewegung der Führungsöse 28 liegt diese in der Endphase ihrer Bewegung an einem in seiner Lage gegebenenfalls einstellbaren Anschlag 34 an, der zwischen der Befestigungsstelle 36 der Drahtfeder 30 und der Führungsöse 28 liegt. Dadurch wird die Drahtfeder 30 um den Anschlag 34 gebogen (in Figur gestrichelt angedeutet), wodurch sich die Federcharakteristik der Drahtfeder 30 progressiv erhöht, wie dem Diagramm der Figur 4 entnommen werden kann. In dem Diagramm zeigt der erste Kurvenverlauf Kl den Kraftanstieg in der ersten Bewegungsphase und der Kurvenverlauf K2 den Kraftanstieg in der zweiten Bewegungsphase der Drahtfeder 30.

  In der ersten Bewegungsphase des Eintragorganes 6 ist die Beschleunigung des Schussfadens sehr gross und der Widerstand der federnden Führungsöse 28 klein. Bei fortschreitender Bewegung wird die Beschleunigung des Eintragorganes 6 kleiner und wird durch die erhöhte Spannkraft der Führungsöse 28 ausgeglichen, wodurch die Ballonbildung beim Eintragen der Schussfadenschlaufe 12 verhindert wird. Da der Schussfaden in der Ausgangsstellung der federnden Führungsöse 28 an dem Anschlag 34 anliegt, besteht dieser vorzugsweise aus oder ist zumindest mit einem reibungserhöhenden Material, z.B.  Vukollan , beschichtet.

  Die Schussfaden-Zufuhrvorrichtung 18 gleicht also Spannungsunterschiede beim Eintragen der Schussfadenschlaufe mittels des hin- und hergehenden Eintragorganes 6 aus und setzt dem Schussfaden überdies nur einen sehr geringen Widerstand entgegen, so dass der Schussfaden nur mit geringer Fadenüberspannung in das Kettfach 10 eingebracht wird.



   Zum Kleinhalten der Fadenreserve ist die Bandwebmaschine nun weiter so ausgebildet, dass die Öse 38 des Eintragorganes 6 in der Endstellung beim Anschlag des Webblattes 14 an der Anschlagkante annähernd in der gedachten seitlichen Verlängerung des Webblattes 14, d.h. der Anschlagkante liegt. Weiter ist die Bewegungsbahn 40 der Öse 38 des Eintragorganes 6 so gestaltet, dass sie mit der gedachten seitlichen Verlängerung des angeschlagenen Webblattes 14, d.h.



  der Anschlagkante, einen kleinen Winkel a bildet. Auch diese Massnahmen tragen dazu bei, dass die Fadenreserve beim Schussfadeneintrag aufgebraucht ist, bevor das Eintragorgan 6 die Höchstgeschwindigkeit erreicht hat. Die Höchstgeschwindigkeit wird in der Regel auf der Hälfte der hin- und hergehenden Bewegung des Eintragorganes erreicht. Vorteilhafterweise ist die Ausbildung so getroffen, dass die Fadenreserve aufgebraucht ist, bevor das Eintragorgan 6 in das offene Kettfach 10 eintritt.



   Die Bandwebmaschine ist an der Schusseintragseite mit einem Schussfadenrückhalter 42 ausgestattet, der vorzugsweise mit kleinem Abstand vom Geweberand 44 angeordnet ist und beim Webblattanschlag durch das Webblatt 14 greift.



  Dadurch wird dem Einziehen der Schussfadenschlaufe auf der Eintragseite des Schussfadens Grenzen gesetzt.



   Die Figur 2 zeigt eine Spannvorrichtung 26a der in Figur 1 gezeigten Art, wobei jedoch noch ein zweiter Anschlag 46 vorhanden ist, der gegenüber dem ersten Anschlag 34 zurückgesetzt ist, so dass die Drahtfeder 30 nacheinander an den Anschlägen 34 und 46 zur Anlage kommt, wie in Figur 2 gestrichelt angedeutet ist. Dadurch ergibt sich eine Federcharakteristik, die im Federkraft F/Weg W-Diagramm der Figur 4 durch den Kurvenzug K1, K2, K3 dargestellt ist.



   Die Figur 3 beschreibt eine weitere Spannvorrichtung 26b, bei der die Führungsöse 48 beispielsweise an einem starren Hebel 50 angeordnet ist, der über eine Spiralfeder 52 befestigt ist, welche für die federnde Anordnung der Führungsöse 48 sorgt. Zur Erzielung der progressiven Federcharakteristik während der Bewegung der Führungsöse 48 ist eine Zusatzfeder 54 angeordnet, die zwischen der Führungsöse 48 und der Spiralfeder 52 liegt und an der der Hebel 50 mindestens in der Schlussphase der Bewegung der Führungsöse 48 ansteht (wie in Figur 3 gestrichelt angedeutet ist). Durch diese Anordnung ist eine Federcharakteristik entsprechend dem Kurvenzug K1, K2 der Figur 4 möglich. 

  Durch Anordnung einer weiteren, nicht dargestellten Zusatzfeder, die gegenüber der ersten Zusatzfeder versetzt angeordnet ist, lässt sich auch eine Federcharakteristik gemäss dem Kurvenzug   Kl,    K2, K3 der Figur 4 erzeugen. 

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Bandwebmaschine zur Herstellung von Geweben aus Schussfäden mit geringer Reissfestigkeit, mit einem Webblatt, mit einem Schussfaden-Eintragorgan, ferner mit einer Schussfaden-Zufuhrvorrichtung enthaltend eine Spannvorrichtung mit einer federnd gehaltenen Führungsöse sowie mit einer Wirknadel zum Abbinden der eingetragenen Schussfadenschlaufe, dadurch gekennzeichnet, dass der Federweg der federnden Führungsöse (28, 48) mindestens in der Schlussphase der Bewegung eine progressive Federcharakteristik aufweist.
  2. 2. Bandwebmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass die federnde Führungsöse (48) mindestens in der Schlussphase der Bewegung mit mindestens einer Zusatzfeder (54) zusammenwirkt.
  3. 3. Bandwebmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die federnde Führungsöse (28) an einer Drahtfeder (30) angeordnet ist, die vorzugsweise über einen Spiralfederteil !32) befestigt ist und die mindestens in der Schlussphase der Bewegung an mindestens einem Anschlag (34) anliegt, der zwischen der Befestigungsstelle (36) der Drahtfeder (30) und der Führungsöse (28) gegebenenfalls in seinem Angriffspunkt einstellbar angeordnet ist.
  4. 4. Bandwebmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet. dass der Anschlag (34) so angeordnet ist, dass der Schussfaden (16) unterhalb einer bestimmten Fadenspannung über den Anschlag (34) zur Führungsöse (28) der Drahtfeder (30) geführt ist, wobei der Anschlag (34) vorzugsweise als Gleitführung ausgebildet ist.
  5. 5. Bandwebmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass die Schussfaden-Zufuhrvorrichtung (18) eine Fadenspeichervorrichtung (20) aufweist.
  6. 6. Bandwebmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die federnde Führungsöse (28,48) mindestens angenähert in der gedachten seitlichen Verlängerung der Anschlagkante des Webbiattes (14) liegt.
  7. 7. Bandwebmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Öse (38) des Eintragorganes (6) in der Endstellung beim Anschlag des Webblattes (14) annähernd in der gedachten seitlichen Verlängerung der Anschlagkante liegt.
  8. 8. Bandwebmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegungsbahn (40) einer Öse (38) des Eintragsorganes (6) in der Endstellung beim Anschlag des Webblattes einen Winkel (a) mit der gedachten seitlichen Verlängerung der Anschlagkante bildet.
  9. 9. Bandwebmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Schussfadeneintragseite ein Schussfadenrückhalter (42) angeordnet ist, der vorzugsweise mit Abstand vom Geweberand (44) angeordnet ist und beim Anschlag des Webblattes (14) durch das Webblatt greift.
    Die Erfindung betrifft eine Bandwebmaschine der im Oberbegriff des Anspruches 1 genannten Art.
    Bandwebmaschinen der eingangs genannten Art zur Herstellung von Geweben aus Schussfäden mit geringer Reissfestigkeit sind bekannt. Dabei ist es jedoch nachteilig, dass solche Bandwebmaschinen nur mit sehr geringer Geschwindigkeit von beispielsweise 800 Umdrehungen, d.h. 800 Schlägen pro Minute, arbeiten können, da bei höheren Dreh- zahlen Fadenbrüche auftreten. Dies führt zu Unterbrüchen des Webvorganges, wobei gleichzeitig noch der Nachteil auftritt, dass jeder Stillstand Webfehler in den herzustellenden Geweben erzeugt.
    Aufgabe der Erfindung ist es, eine Bandwebmaschine der eingangs genannten Art so auszubilden, dass sie eine höhere Leistung aufweist und überdies Webfehler, selbst bei einem Stillstand der Bandwebmaschine, vermieden werden.
    Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäss durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
    Dadurch, dass der Federweg der Führungsöse mindestens in der Schlussphase der Bewegung eine progressive Federcharakteristik ausweist, wird über den ganzen Schussfadeneintragvorgang eine weitgehend gleichmässige Fadenspannung erzielt, denn bei beginnendem Schussfadeneintrag, wenn das Schussfadeneintragorgan die grösste Beschleunigung erfährt, ist die Fadenspannung durch die Führungsöse klein und später, wenn das Schussfadeneintragorgan eine abnehmende oder eine negative Beschleunigung aufweist, ist die Fadenspannung durch die Führungsöse gross.
    Somit wird die Bildung von Ballonschlaufen verhindert, und es ist möglich, Gewebe aus Schussfäden mit geringer Reissfestigkeit mit hoher Geschwindigkeit von beispielsweise 1200 Umdrehungen, d.h. 1200 Schlägen des Schussfadeneintragorganes pro Minute, einwandfrei herzustellen.
    Gleichzeitig wird erreicht, dass auch bei einem Unterbruch des Webvorganges Webfehler praktisch vermieden werden.
    Damit ist die Bandwebmaschine insbesondere geeignet zur Herstellung von Verbandstoffen, die nicht nur Schussfäden, sondern auch Kettfäden mit geringer Reissfestigkeit aufweisen, wobei überdies der sehr lockere Gewebeaufbau eines solchen Verbandstoffes einwandfrei herstellbar ist.
    Vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemässen Bandwebmaschine sind in den Ansprüchen 2 bis 9 beschrieben.
    Der Anspruch 2 beschreibt eine Lösungsmöglichkeit, die Federcharakteristik der Führungsöse zu beeinflussen. Es können mehr als eine Zusatzfeder angeordnet sein, die dann vorzugsweise gestaffelt angeordnet sind und nacheinander zum Einsatz kommen. Dies ermöglicht eine sehr differenzierte, progressive Federcharakteristik. Besonders vorteilhaft ist eine Ausgestaltung nach Anspruch 3. Auch hier ist es möglich, mehrere Anschläge gestaffelt anzuordnen, um eine individuelle, progressive Federcharakteristik zu erhalten.
    Der vorzugsweise vorgesehene Anschlag und die Führung des Schussfadens können so getroffen sein, dass der Schussfaden in keiner Stellung der federnden Führungsöse an dem Anschlag zur Anlage kommt. Zweckmässiger ist eine Ausbildung nach Anspruch 4, da dann der Schussfaden an dem Anschlag eine zusätzliche Führung erhält. Dabei ist es allerdings von Vorteil, den Anschlag als Gleitführung auszubilden.
    Von Vorteil ist auch eine Ausgestaltung nach Anspruch 6, da dies eine besonders kleine Reserve des Schussfadens liefert. Dadurch wird es möglich, bereits sehr frühzeitig einen gleichmässigen Zug auf den Schussfaden auszuüben, so dass ein durch eine grosse Fadenreserve bedingtes Anreissen des Schussfadens vermieden wird. Im gleichen Sinne wirken auch die Ausgestaltungen nach den Ansprüchen 7 und 8.
    Besonders vorteilhaft ist weiter eine Ausgestaltung der Bandwebmaschine gemäss Anspruch 7, da hier die Fadenreserve, die beim Zurückziehen des Eintragorganes aus dem Kettfach entsteht, besonders klein ist. Die Ausbildung der Bandwebmaschine nach Anspruch 8 bewirkt, dass die Spitze des Eintragorganes nur einen relativ flachen Bogen bis zur Wirknadelseite beschreibt, wodurch die Überlängen des Schussfadens beim Eintragen relativ klein gehalten werden.
    Damit wird einerseits eine gleichmässigere Fadenspannung beim Einlegen des Schussfadens erzielt und andererseits die beim Eintragen entstehende Fadenreserve klein gehalten.
    Von besonderem Vorteil ist auch eine Ausgestaltung nach Anspruch 9, da der Schussfadenrückhalter ein Einschnüren des Gewebes an der Gewebekante verhindert bzw. begrenzt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld konnte Anfang DESC uberlappen**.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0356380A1 (de) * 1988-08-25 1990-02-28 Sulzer RàœTi Ag Verfahren zum Vermeiden von Spannungsspitzen eines Schussfadens beim Schusseintrag während des Bremsvorganges
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FR2864555A1 (fr) * 2003-12-24 2005-07-01 Staubli Lyon Procede de controle de la tension d'alimentation d'au moins un fil de trame, dispositif d'alimentation en fil de trame et metier a tisser equipe d'un tel dispositif

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