CH648384A5 - Hydraulic telemotor reversing drive - Google Patents
Hydraulic telemotor reversing drive Download PDFInfo
- Publication number
- CH648384A5 CH648384A5 CH5852/80A CH585280A CH648384A5 CH 648384 A5 CH648384 A5 CH 648384A5 CH 5852/80 A CH5852/80 A CH 5852/80A CH 585280 A CH585280 A CH 585280A CH 648384 A5 CH648384 A5 CH 648384A5
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- valve
- setpoint
- pressure
- hydraulic
- reversing
- Prior art date
Links
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims description 9
- UFHFLCQGNIYNRP-UHFFFAOYSA-N Hydrogen Chemical compound [H][H] UFHFLCQGNIYNRP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 5
- 229910052739 hydrogen Inorganic materials 0.000 claims description 5
- 239000001257 hydrogen Substances 0.000 claims description 5
- 230000036962 time dependent Effects 0.000 claims description 2
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 11
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 description 6
- 238000000034 method Methods 0.000 description 5
- 230000008569 process Effects 0.000 description 5
- 238000003754 machining Methods 0.000 description 4
- 230000008859 change Effects 0.000 description 3
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 238000005516 engineering process Methods 0.000 description 2
- 230000006870 function Effects 0.000 description 2
- 230000036961 partial effect Effects 0.000 description 2
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 2
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 1
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 description 1
- 206010006514 bruxism Diseases 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000008447 perception Effects 0.000 description 1
- 230000000737 periodic effect Effects 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
- 239000011265 semifinished product Substances 0.000 description 1
- 230000009747 swallowing Effects 0.000 description 1
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 description 1
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F15—FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
- F15B—SYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F15B7/00—Systems in which the movement produced is definitely related to the output of a volumetric pump; Telemotors
- F15B7/003—Systems in which the movement produced is definitely related to the output of a volumetric pump; Telemotors with multiple outputs
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F15—FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
- F15B—SYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F15B7/00—Systems in which the movement produced is definitely related to the output of a volumetric pump; Telemotors
- F15B7/005—With rotary or crank input
- F15B7/006—Rotary pump input
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Fluid Mechanics (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Fluid-Pressure Circuits (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen hydraulischen Telemotor-Reversierantrieb, an dessen aus einem Hydrogenerator, einem Hydrometer und einem diese verbindenden technisch dichten Rohrleitungssystem gebildeten geschlossenen hydraulischen Antrieb eine wegabhängig gesteuerte und von einer externen Druckmittelquelle versorgte Nachspeiseeinrichtung für Druckmittel und eine aus zwei von einer externen Druckmittelquelle beaufschlagten Sitzventilen gebildete Sicherheitseinrichtung angeschlossen sind.
Hydraulische Telemotor-Reversierantriebe für technologisch einfache Arbeitsabläufe sind bekannt; so ist aus der DE-PS 17 52 745 ein solcher hydraulischer Telemotor-Reversierantrieb bekannt, welcher als geschlossener hydraulischer Antrieb einer doppeltwirkenden Tiefziehpresse mit einem Antriebskolben, der auf beiden Seiten je eine aus dem Antriebszylinder herausragende Kolbenstange für je einen Ziehstempel trägt, wobei das Druckmittel in dem geschlossenen Hydrauliksystem durch einen hin- und hergehenden Treibkolben einmal gegen die eine, einmal gegen die andere Seite des Antriebskolbens gedrückt wird. Wie bei einfach wirkenden Tiefziehpressen zur Nachspeisung von Druckmittel durch einen Nachspeisezylinder mit Kolben und Kolbenstange, dessen von einer Pumpe über ein Rückschlagventil unter Druck gehaltenes Volumen der einen Seite des Kolbens durch ein weiteres Rückschlagventil in das geschlossene Hydrauliksystem nachspeisbar ist, bekannt, ist hierbei je ein solcher Nachspeisezylinder pro Antriebskolbenseite vorgesehen. Als treibende Kraft der Kolben dieser Nachspeisezylinder ist Druckluft vorgesehen, welche durch von den Zieh2
s
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
stempeln wegabhängig betätigbare Schalter unter Zwischenschaltung eines Wegeventils für jeden Nachspeisezylinder getrennt steuerbar ist, jede Kammer des geschlossenen Hydrauliksystems ist mit einem Sitzventil abgesichert, wobei diese Sitzventile zur Erzeugung der vorbestimmten Schliess-kraft von einer externen Druckluftquelle konstanten Druckes beaufschlagt sind.
Diese bekannten hydraulischen Telemotor-Reversierantriebe sind mit mehreren spezifischen Nachteilen behaftet. Ein erster spezifischer Nachteil besteht darin, dass die erforderliche Leckölergänzung erst nach einem fehlerhaften Hub auf dem Rückhub des Antriebskolbens vollzogen wird. Die Ursache dafür liegt darin begründet, dass die Lageabweichung einer bestimmten Mindestgrösse erst am Hubende messtechnisch erfasst und steuerungstechnisch verarbeitet wird.
Als zweiter spezifischer Nachteil erweist sich, dass die Sicherheitseinrichtung nicht den Schutz des Werkzeuges und der Maschine vor Beschädigungen gewährleistet, die Notabschaltung erst nach menschlicher Wahrnehmung manuell erfolgt un das Einrichten des Hydromotors auf seine ursprüngliche Hublage nach einer Havarie mit sehr grossem Aufwand manuell ausgeführt werden muss. Als Ursache ist auf die Tatsache zu verweisen, dass die Sicherheitseinrichtung nach DE-PS 17 52 745 erst beim Überschreiten des maximalen Arbeitsdruckes anspricht, bei einem durch Havarie blockierten Hydromotor der Hydrogenerator unter Verdrängung der Ölfüllung über die Sitzventile weiterläuft und die Analogstellung von Hydrogenerator und Hydromotor durch eine Havarie verlustig geht.
Als weiterer spezifischer Nachteil erweist sich schliesslich, dass die bekannten Telemotor-Reversierantriebe nur eine im Einrichtebetrieb einzustellende fixierte Hublage besitzen. Ursache dafür sind den Telemotor-Reversierantrieben als hydraulisches Gestänge eigene Abhängigkeiten von Förderbzw. Schluckvolumen des Hydrogenerators bzw. Hydromotors und der zwischen diesen eingeschlossenen Ölvolumina. Diese spezifischen Nachteile vereinigen sich zu dem komplexen Nachteil, dass der Anwendungsbereich der bekannten Telemotor-Reversierantriebe eng begrenzt ist. Die komplexe Ursache dafür ist die geringe Wertigkeit hinsichtlich der zu erreichenden Genauigkeit, Sicherheit und Variiermöglichkeit.
Das gestellte Ziel der Erfindung ist es, den Anwendungsbereich des Telemotor-Reversierantriebes wesentlich zu erweitern.
Die Aufgabe der Erfindung ist es, einen hydraulischen Telemotor-Reversierantrieb, an dessen aus einem Hydrogenerator, einem Hydromotor und einem diese verbindenden technisch dichten Rohrleitungssystem gebildeten geschlossenen hydraulischen Antrieb eine wegabhängig gesteuerte und von einer externen Druckmittelquelle versorgte Nachspeiseeinrichtung für Druckmittel und eine aus zwei von einer externen Druckmittelquelle beaufschlagten Sitzventilen gebildete Sicherheitseinrichtung angeschlossen sind, zu schaffen, der die komplexen technologischen Anforderungen des modernen Werkzeugmaschinenbaues und anderer Industriezweige erfüllt.
Erfindungsgemäss wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass die Nachspeiseeinrichtung durch einen an das Rohrleitungssystem des geschlossenen hydraulischen Antriebes angeschlossenen Lageregelkreis realisiert ist, welcher mit einer Reversierweg-Lageverstellung mit zwei statisch anlegbaren und mindestens einer dynamisch veränderbaren Sollwertein-gaben/e gekuppelt ist und die Sicherheitseinrichtung mit einer lageabhängigen Drucksteuerung für die Beaufschlagung sowie mit einer druck- und zeitabhängigen Schliessein-richtung der beiden Sitzventile ausgestattet ist und an den
648 384
Lageregelkreis eine Notabschalt-Steuerung angekuppelt ist. Von Vorzug ist dabei, dass einem Sollwertsignal des Lageregelkreises die Signale der Sollwerteingaben der Reversierweg-Lageverstellung überlagert sind, wobei ein statisch anlegbares Sollwertsignal manuell einstellbar ist, das zweite statisch anlegbare Sollwertsignal voreinstellbar und periodisch aufrufbar ist und das dynamisch veränderbare Sollwertsignal in Abhängigkeit von der technologisch vorbestimmten momentanen Lage des Arbeitsbereiches steuerbar ist. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorzugsweise vorgesehen, dass der Lageregelkreis ein mit dem bewegten Element des Hydrogenerators gekuppeltes Sollwert-Wegmesssystem und ein mit dem bewegten Element des Hydromotors gekuppeltes Istwert-Wegmesssystem besitzt, wobei der Signalausgang des Istwert-Wegmesssystems direkt auf einen Eingang eines Servoverstärkers geführt ist, während der Signalausgang des Sollwert-Wegmessystems auf einen Eingang eines Sollwert-Summierverstärkers geschaltet ist, dessen Ausgang auf den Servoverstärker geführt ist, welcher ausgangsseitig an ein Servoventil angeschlossen ist, an dessen Druckölanschluss ein hydraulischer Druckstromerzeuger anliegt und dessen Steuerölanschlüsse richtungsbezogen an je eine Leitung des Rohrleitungssystems des geschlossenen hydraulischen Antriebes angeschlossen sind.
Vorteilhaft für die weitere Ausgestaltung der Erfindung ist es, dass die Reversierweg-Lageverstellung zur Realisierung des statisch manuell anlegbaren Sollwertsignales mit einem einstellbaren Potentiometer ausgestattet ist, dessen Signalausgang auf einen Eingang des Sollwert-Summierverstärkers geführt ist, für das voreinstellbare und periodisch aufrufbare Sollwertsignal ein einstellbares Potentiometer besitzt, dessen Signalausgang über einen ansteuerbaren Schalter auf einen weiteren Eingang des Sollwert-Summierverstärkers geführt ist und zur Realisierung des der momentanen Lage des Arbeitsbereiches analogen Sollwertsignales ein lagebezogener Analogwertgeber vorgesehen ist, dessen Signalausgang über einen Korrekturverstärker auf einen vierten Eingang des Sollwert-Summierverstärkers geschaltet ist, der mit einer Aussteuerbegrenzung versehen ist.
Ein weiterer Vorzug der Erfindung besteht darin, dass die beiden Sitzventile der Sicherheitseinrichtung von dem Druckstromerzeuger des Lageregelkreises über eine abgezweigte Leitung, in welcher ein Druckspeicher und ein Wegeventil geschaltet sind, beaufschlagbar sind, wobei die Leitung zu einem einstellbaren Druckbegrenzungsventil verzweigt ist, welches von einer Steuerkurvenabwicklung, die an einen synchron mit dem Weg der Reversierbewegung des Hydrogenerators bewegten Teil befestigt ist, steuerbar ist und die Abflussleitungen der Sitzventile zu einer Leitung vereinigt und über ein Rückschlagventil und ein nachgeschaltetes einstellbares Drosselventil geführt sind, sowie die Leitung zwischen dem Rückschlagventil und dem Drosselventil zu der Stelleinheit des Wegeventiles abgezweigt ist.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung sieht in anderer Weise vor, dass die beiden Sitzventile der Sicherheitseinrichtung von dem Druckstromerzeuger des Lageregelkreises mittels einer abgezweigten Leitung, in welche ein Druckspeicher, ein Wegeventil und ein diesen nachgeordnetes Druckventil geschaltet sind, beaufschlagbar sind und das Ausgangssignal des Sollwert-Wegmesssystems des Hydrogenerators über einen Korrekturverstärker an den Steuereingang des servoge-steuerten Druckventils angelegt ist und die Abflussleitungen der Sitzventile zu einer Leitung vereinigt und diese über ein Rückschlagventil und ein nachgeschaltetes einstellbares Drosselventil geführt ist, sowie die Leitung zwischen dem Rückschlagventil und dem Drosselventil zu einer Stelleinheit des Wegeventils abgezweigt ist.
Schliesslich sieht eine vorzugsweise Ausgestaltung der
3
s
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
648384
Erfindung vor, dass der Ausgang des Servoverstärkers über einen Betragsbildner zu einem ersten Eingang eines Komparators abgezweigt ist, auf dessen zweiten Eingang die maximal zulässige Regelabweichung als Referenzspannung mittels eines einstellbaren Potentiometers aufschaltbar ist und der Ausgang des Komperators an eine Notabschalt-Steuerung angeschlossen und deren Ausgang auf die Steuerung der Maschine geschaltet ist.
Die Erfindung soll nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung des erfindungsge-mässenTelemotor-Reversierantriebes,
Fig. 2 eine ausschnittweise schematische Darstellung der lageabhängigen Drucksteuerung unter Verwendung eines servogesteuerten Druckventils.
An einem Kurbeltrieb 1 ist gemäss Fig. 1 ein Hydrogenerator 2 mit seinem bewegten Element 3 angekuppelt. Dieser Hydrogenerator 2 ist über ein technisch dichtes Rohrleitungssystem an einen Hydromotor 4 mit einem bewegten Element 5 angeschlossen. Dabei sind die durch das bewegte Element 3 des Hydrogenerators 2 getrennten Arbeitskammern über je eine Leitung 6; 7 des Rohrleitungssystms jeweils mit einer Arbeitskammer des Hydromotors 4 verbunden. Mit dem bewegten Element 3 des Hydrogenerators 2 ist ein Sollwert-Wegmesssystem 8 mechanisch verbunden, während mit dem bewegten Element 5 des Hydromotors 4 ein Istwert-Wegmesssystem 9 mechanisch verbunden ist. Der Signalausgang des Istwert-Wegmessystems 9 ist direkt auf einen Eingang eines Servoverstärkers 10 geführt, während der Signalausgang des Sollwert-Wegmessystems 8 auf einen Eingang eines Sollwert-Summierverstärkers 11 geführt ist, dessen Ausgang an einen zweiten Eingang des Servoverstärkers 10 angeschlossen ist. Dieser Servo Verstärker 10 ist mit seinem Ausgang auf ein Ser-voventil 12 geschaltet. An den Druckölanschluss des Servoventils 12 ist ein hydraulischer Druckstromerzeuger 13 angeschlossen und die Steuerölanschlüsse des Servoventils 12 mittels Leitungen 14; 15 richtungsbezogen mit je einer der Leitungen 6; 7 des geschlossenen Rohrleitungssystems verbunden. Weiterhin ist in jede der Leitungen 6; 7 ein Sitzventil 16; 17 parallel zum Hydromotor 4 geschaltet, wobei die Beaufschlagung des Schliessdruckes der Sitzventile 16; 17 über eine vom Druckstromerzeuger 13 des Lageregelkreises abgezweigte Leitung 18, in welche ein Druckspeicher 19 und ein Wegeventil 20 geschaltet sind, erfolgt. Die Leitung 18 ist zu einem einstellbaren Druckbegrenzungsventil 21 abgezweigt, dessen Einstellmechanismus über einen Schwinghebel 22 von einer mit dem Kurbeltrieb 1 umlaufenden Steuerkurve 23 steuerbar ist. Die Abflussleitungen der Sitzventile 16; 17 sind zu einer Leitung 24 vereinigt, welche über ein Rückschlagventil 25 und ein nachgeschaltetes einstellbares Drosselventil 26 geführt ist. Zwischen dem Rückschlagventil 25 und dem einstellbaren Drosselventil 26 ist die Leitung 24 abgezweigt und an die Stelleinheit 27 des Wegeventiles 20 angeschlossen. Die wegabhängige Druckeinstellung für die Sitzventile 16; 17 kann bei Anwendung eines anders als ein Kurbeltrieb 1 gearteten Antriebes in einer anderen Weise gemäss Fig. 2 erfolgen. Hierbei ist die über das Wegeventil 20 geführte Leitung 18, bei Verzicht auf das einstellbare Druckventil 21,
unter Vorschaltung eines servogesteuerten Druckventils 28 an die Sitzventile 16; 17 angeschlossen. Zur Gewinnung der Steuersignale für das servogesteuerte Druckventil 28 ist der Signalausgang des Sollwert-Wegmesssystems 8 zu einem Korrekturverstärker 29 abgezweigt, dessen Ausgang am servogesteuerten Druckventil 28 anliegt. Gemäss Fig. 1 ist der Signalausgang des Servoverstärkers 10 über einen Betragsbildner 41 zu einem ersten Eingang eines Komparators 31 abgezweigt, welcher ausgangsseitig einer Notabschaltsteuerung 32 aufgeschaltet ist. Der Ausgang dieser Notabschalt-Steuerung 32 ist an die Steuerung der Maschine (nicht dargestellt) angeschlossen. An dem zweiten Eingang des Komparators 31 liegt dabei der Signalausgang eines einstellbaren Potentiometers 30 an. In Realisierung der Reversierweg-Lageverstellung ist ein von Hand einstellbares Potentiometer 34 vorgesehen, dessen Signalausgang auf einen zweiten Eingang des Sollwert-Summierverstärkers 11 geführt ist. Für die Ausführung periodisch aufrufbarer voreinstellbarer Rever-sierweg-Lageverstellungen sorgt ein einstellbares Potentiometer 35, das über einen ansteuerbaren Schalter 36 auf einen dritten Eingang des Sollwert-Summierverstärkers 11 geschaltet ist. Schliesslich ist zur Anpassung der Lage des Reversierweges an den momentanen Arbeitsbereich ein lagebezogener Analogwertgeber 37 mit einer Steuerkurve 38 in Wirkverbindung, die beispielsweise an einem Bettschlitten 39 einer Maschine angeordnet ist. Der Signalausgang des Analogwertgebers 37 ist auf den Eingang eines Korrekturverstärkers 40 geführt, dessen Ausgang an einen vierten Eingang des Sollwert-Summierverstärkers 11 angeschlossen ist, welcher eine Aussteuerbegrenzung aufweist.
Die Wirkungsweise des erfindungsgemässen Telemotor-Reversierantriebes ist folgende:
Von der Antriebseinrichtung 33 wird der Kurbeltrieb 1 angetrieben, der seinerseits das bewegte Element 3 des Hydrogenerators 2 auf einer somit festgelegten Strecke hin-und herbewegt. Das bei diesem Bewegungsvorgang aus dem Hydrogenerator 2 verdrängte Ölvolumen verleiht dem bewegten Element 5 des Hydromotors 4 eine Reversierbewe-gung mit einem bestimmten Reversierweg, dessen Grösse von den verdrängten Ölvolumen des Hydrogenerators 2 und von der Querschnittsfläche des Zylinderraumes, in welchem das bewegte Element 5 des Hydromotors 4 aufgenommen ist, abhängt. Der Hydromotor 4 ist so ausgelegt, dass sein bewegtes Element 5 ein maximales Gesamthubbereich besitzt, welches sich aus dem maximalen Reversierweg und der nach beiden Richtungen maximal möglichen Lageverstellung des Reversierweges zusammensetzt. Zwischen dem Hydrogenerator 2 und dem Hydromotor 4 besteht über das geschlossene Rohrleitungssystem mit den Leitungen 6; 7 eine feste Wegbeziehung. Wird beispielsweise bei der Bewegung des bewegten Elements 5 des Hydromotors 4 nach links, wobei die rechten Zylinderräume vom Hydrogenerator 2 und Hydromotor 4 sowie die Leitung 7 unter Druck stehen, diese Wegbeziehung durch Leckölanfall gestört, so dass das bewegte Element 5 des Hydromotors 4 relativ zum bewegten Element 3 des Hydrogenerators 2 zurückbleibt, so wird diese Abweichung von der momentanen Soll-Lage durch das Ausgangssignal des Istwert-Wegmesssystems 9 an den Servover-stärker 10 signalisiert. Auf Grund des Vergleichs mit dem anliegenden Sollwertsignal des Sollwert-Summierverstärkers
11 gibt der Servoverstärker 10 ein Signal an das Servo ventil
12 aus, welches richtungsbezogen ausgesteuert wird. Dabei gelangt das von dem Druckstromerzeuger 13 geförderte Dracköl über die Leitung 15 in die Leitung 7. Dieses zusätzliche Ölvolumen verleiht dem bewegten Element 5 eine höhere Geschwindigkeit, wodurch die Annäherung und Erzielung der Sollage ermöglicht wird. Bei diesem Vorgang nähert sich das Signal des Istwert-Wegmesssystems 9 dem Signal des Sollwert-Wegmesssystems 8 mehr und mehr an, wodurch das Servo ventil 12 in seine Schliessstellung geführt wird bis es bei Übereinstimmung von Soll- und Istwertsignal geschlossen ist. Diese geschilderte Lageregelung vollzieht sich sinngemäss unter Einspeisung von zusätzlichem Drucköl über Leitung 14, wenn in dem von den linken Zylinder4
s
10
IS
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
räumen des Hydrogenerators 2 und den Hydromotors 4 sowie der Leitung 6 gebildeten Teil des hydraulischen Gestänges Lecköl anfallen sollte. Während der Arbeitsbewegung des Hydromotors 4 werden die in den geschlossenen hydraulischen Antrieb geschalteten Sitzventile 16; 17 vom Drucköl des Druckstromerzeugers 13 über die Leitung 18 beaufschlagt und somit in geschlossener Stellung gehalten. Der dabei auf die Sitzventile 16; 17 wirkende Druck wird von dem die Leitung 18 angeschlossenen einstellbaren Druckbegrenzungsventil 21 mittels des Schwinghebels 22 und der mit dem Schwungrad des Kurbeltriebes 1 umlaufenden Steuerkurve 23 lageabhängig gesteuert. Damit ist gewährleistet,
dass auf dem gesamten Weg der Reversierbewegung des bewegten Elementes 5 des Hydromotors 4 der Arbeitsdruck auf die für die einwandfreie Funktionsweise des Antriebes erforderliche Höhe begrenzt ist. Beim Eintreten einer Havarie, beispielsweise bei Anwendung des erfindungsge-mässen Telemotor-Reversierantriebes an einer Tiefziehpresse, wobei durch fehlerhafte Zuführung des zu bearbeitenden Halbzeuges das bewegte Element 5 des Hydromotors 4 bereits ausserhalb des Tiefziehbereiches blockiert wird, bewirkt der ansteigende Arbeitsdruck bereits wenig über der zur Bewegung des Maschinenstössels erforderlichen Druckhöhe des Öffnen des belasteten Sitzventils; beispielsweise bei der Bewegung des bewegten Elementes 5 nach links das Sitzventil 17. Das über das Sitzventil 17 verdrängte Öl wird über das in der Leitung 24 angeordnete Rückschlagventil 25 und das einstellbare Drosselventil 26 abgeleitet. Dabei bildet sich vor dem Drosselventil 26 ein Staudruck aus, der auf die Stelleinheit 27 des Wegeventils 20 wirkt und dieses in seine ansteuerbare Schaltstellung umschaltet. Damit werden die Sitzventile 16; 17 vom Schliessdruck vollkommen entlastet. Durch das Blockieren des bewegten Elementes 5 des Hydromotors 4 tritt gleichzeitig mit dem erläuterten Ansprechen der Sicherheitseinrichtung eine sich mit der weiteren Bewegung des bewegten Elementes 3 des Hydrogenerators 2 fortschreitend vergrössernde Differenz der Signale von Sollwert- und Istwert-Wegmesssystem8; 9 ein, die als Regelabweichung vom Ausgang des Servoverstärkers 10 auf das Servoventil 12 geschaltet ist und dieses bis zur maximalen Aussteuerung anregt. Steigt diese gleichzeitig über den Betragsbildner 41 am Komparator 31 anliegende Regelabweichung des Servoverstärkers 10 über den am zweiten Eingang des Komparators 31 anliegenden vom einstellbaren Potentiometer 30 bereitgestellten Referenzwert für die maximale Aussteuerung, dann wird vom Ausgang des Komparators 31 ein Signal auf die Notabschalt-Steuerung 32 geführt, die aus-gangsseitig mit ihrem Abschaltsignal die Steuerung der Maschine vom Netz trennt. Damit wird der Kurbeltrieb 1 und der Druckstromerzeuger 13 zum Stillstand gebracht. In diesem Zustand baut sich der vor der Drossel 26 bestehende Staudruck ab, so dass das Wegeventil 20 in seine Ausgangsstellung gebracht und damit die Sitzventile 16; 17 wieder beaufschlagbar werden. Steuerungstechnisch ist dafür Sorge getragen, dass, nach der Beseitigung der Ursache für die Havarie, der Druckstromerzeuger 13 und der Lageregelkreis des Reversierantriebs wieder an Spannung gelegt werden können und damit in Funktion treten. Da durch die eingetretene Havarie die analoge Stellung des bewegten Elementes 5 vom Hydromotor 4 zu dem bewegten Element 3 des Hydrogenerators 2 nicht mehr vorliegt, d.h. dass die Hublage des Hydromotors eine ganz andere ist, liegt an dem Servo Verstärker 10 eine entsprechende Soll-Istwert-Differenz vön dem Sollwert- und dem Istwert-Wegmesssystem 8; 9 an, welche die Aussteuerung des Servoventils 12 bewirkt und folglich der vom Druckstromerzeuger Ì3 geförderte Ölstrom das bewegte Element 5 so weit verschiebt, bis die Soll-Istwert-Differenz 0 geworden und damit das Servoventil 12 geschlossen ist. Auf
648384
diese Weise ist die automatische Einstellung der ursprünglichen Hublage nach einer Havarie gewährleistet.
Die in Fig. 2 auf andere Weise realisierte Drucksteuerung für die Beaufschlagung der Sitzventile 16; 17 wird in Abhängigkeit von der momentanen Lage des bewegten Elementes 3 des Hydrogenerators 2 mittels des vom Sollwert-Wegmesssystem 8 ausgegebenen Signales durchgeführt. Dieses auf den Korrekturverstärker geschaltete lageabhängige Signal aktiviert das zugeordnete Steuersignal einer vorbestimmten Spannungskurve. Dieses Steuersignal, vom Korrekturverstärker 29 ausgegeben, bewirkt am servogesteuerten Druckventil 28 die entsprechende Druckeinstellung.
Die nachfolgenden Erläuterungen zur Wirkungsweise werden als Beispiel bei dem Einsatz des erfindungsgemässen Telemotor-Reversierantriebes an einer Zahnflankenschleifmaschine abgehandelt. Für die Schleifbearbeitung von Zahn-fianken, insbesondere bei der Schrägverzahnung, werden, von der Grundeinstellung der Hublage des Werkzeuges ausgehend, zusätzlich periodische und stetige Veränderungen der Hublage erforderlich. Die Grundeinstellung der Hublage erfolgt unter Schaltung der Maschinensteuerung auf Einrichtebetrieb, wie eben zur Wiederherstellung der ursprünglichen Hublage nach der Havarie beschrieben. Dabei befindet sich das bewegliche Element 3 des Hydrogenerators 2 vorzugsweise in einer seiner Totpunktlagen. Nunmehr wird von Hand das einstellbare Potentiometer 34 betätigt, dessen Signal im Sollwert-Summierverstärker 11 vorzeichenabhängig mit dem Signal des Sollwert-Wegmesssystems 8 summiert und als überlagertes Soll wertsignal auf den Servover-stärker 10 geführt wird. Die so am Ausgang erzeugte Regelabweichung bewirkt das richtungsbezogene Aussteuern des Servoventils 12, wodurch der in den geschlossenen hydraulischen Antrieb einfliessende Ölstrom des Druckstromerzeugers 13 das bewegte Element 5 des Hydromotors 4 in Richtung auf den vorbestimmten werkstückbezogenen Totpunkt verschiebt. Auf diese Weise folgt das bewegte Element 5 des Hydromotors 4 der Verstellung des Potentiometers 34, bis der werkstückbezogene Totpunkt erreicht ist. Bei der Schleifbearbeitung von Zahnflanken im Einzelteilverfahren ist es weiterhin erforderlich, das Schleifwerkzeug nach der Bearbeitung einer Zahnflanke aus der Zahnlücke auszufahren und in die nächste Zahnlücke einzusetzen. Dieser Vorgang wird durch das auf den entsprechenden Wert voreingestellte Potentiomenter 35 ermöglicht. Hierbei wird mit Abschluss der Bearbeitung einer Zahnflanke der Schalter 36 angesteuert und damit das Ausgangssignal des Potentiometers 35 auf den Sollwert-Summierverstärker 11 geführt. Das damit erzeugte Ausgangssignal des Sollwert-Summierverstärkers 11 bewirkt am Ausgang des Servoverstärkers 10 eine Regelabweichung, die zur Aussteuerung des Servo ventiles 12 und damit auf die beschriebene Weise zur Veränderung der Hublage des bewegten Elementes 5 führt. Wenn nach dem Teilvorgang des zu bearbeitenden Zahnrades die neue Zahnlücke im Arbeitsbereich des Schleifwerkzeuges liegt, trennt der Schalter 36 das Potentiometer 35 vom Solwert-Summierverstärker 11 und das bewegte Element 5 des Hydromotors 4 wird in die ursprüngliche Hublage zurückgeregelt. Bei der Bearbeitung von Schrägverzahnungen ist es zur rationellen Bearbeitung erforderlich, synchron mit dem Fortschreiten der Abwalzbe-wegung der Zahnflanke, die Hublage des Werkzeuges zu ändern. Erreicht wird diese Veränderung, indem z.B. die Hubbewegung des Bettschlittens 39 als Komponente der Abwälzbewegung mittels einer Steuerkurve 38 auf den lagebezogenen Analogwertgeber 37 übertragen und dessen Ausgangssignal, mittels Korrekturverstärker 40 auf den nicht direkt proportional zur Bettschlittenbewegung veränderlichen Verstellwert korrigiert, auf den Sollwert-Summierver5
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
648384
stärker 11 geschaltet ist. Die Bildung der Regelabweichung aus dem Soll-Istwert-Vergleich durch den Servoverstärker 10 und die Einregelung auf die sich ständig ändernde Hublage des bewegten Elementes 5 vom Hydromotor 4 vollzieht sich wie oben in Verbindung mit anderen Anlässen zur Verstellung der Hublage beschrieben.
B
2 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
- 648384■ PATENTANSPRÜCHE1. Hydraulischer Telemotor-Reversierantrieb, an dessen aus einem Hydrogenerator (2), einem Hydromotor (4) und einem diese verbindenden technisch dichten Rohrleitungssystem (6; 7) gebildeten geschlossenen hydraulischen Antrieb eine wegabhängig gesteuerte und von einer externen Druckmittelquelle versorgte Nachspeiseeinrichtung für Druckmittel und eine aus zwei von einer externen Druckmittelquelle beaufschlagten Sitzventilen (16; 17) gebildete Sicherheitseinrichtung angeschlossen sind, gekennzeichnet dadurch, dass die Nachspeiseeinrichtung durch einen an das Rohrleitungssystem des geschlossenen hydraulischen Antriebes angeschlossenen Lageregelkreis realisiert ist, welcher mit einer Reversierweg-Lageverstellung mit zwei statisch anlegbaren und mindestens einer dynamisch veränderbaren Sollwerteingaben/e gekuppelt ist und die Sicherheitseinrichtung mit einer lageabhängigen Drucksteuerung für die Beaufschlagung sowie mit einer druck- und zeitabhängigen Schliesseinrichtung der beiden Sitzventile (16; 17) ausgestattet ist und an den Lageregelkreis eine Notabschalt-Steuerung angekuppelt ist.
- 2. Hydraulischer Telemotor-Reversierantrieb nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass einem Sollwertsignal des Lageregelkreises die Signale der Sollwerteingaben der Reversierweg-Lageverstellung überlagert sind, wobei ein statisch anlegbares Sollwertsignal manuell einstellbar ist, das zweite statisch anlegbare Sollwertsignal voreinstellbar und periodisch aufrufbar ist und das dynamisch veränderbare Sollwertsignal in Abhängigkeit von der technologisch vorbestimmten momentanen Lage des Arbeitsbereiches steuerbar ist.
- 3. Hydraulischer Telemotor-Reversierantrieb nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass der Lageregelkreis ein mit dem bewegten Element (3) des Hydrogenerators (2) gekuppeltes Sollwert-Wegsystem (8) und ein mit dem bewegten Element (5) des Hydromotors (4) gekuppeltes Istwert-Wegmesssystem (9) besitzt, wobei der Signalausgang des Istwert-Wegmesssystems (9) direkt auf einen Eingang eines Servoverstärkers (10) geführt ist, während der Signalausgang des Sollwert-Wegmesssystems (8) auf einen Eingang eines Sollwert-Summierverstärkers (11) geschaltet ist, dessen Ausgang auf den Servoverstärker (10) geführt ist, welcher ausgangsseitig an ein Servoventil (12) angeschlossen ist, an dessen Druckölanschluss ein hydraulischer Druckstromerzeuger (13) anliegt und dessen Steuerölanschlüsse mittels Leitungen (14; 15) richtungsbezogen an je eine Leitung (6; 7) des Rohrleitungssystems des geschlossenen hydraulischen Antriebes angeschlossen sind. '
- 4. Hydraulischer Telemotor-Reversierantrieb nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, dass die Reversierweg-Lageverstellung zur Realisierung des statisch manuell anlegbaren Sollwertsignales mit einem einstellbaren Potentiometer (34) ausgestattet ist, dessen Signalausgang auf einen Eingang des Sollwert-Summierverstärkers (11) geführt ist, für das voreinstellbare und periodisch aufrufbare Sollwertsignal ein einstellbares Potentiometer (35) besitzt, dessen Signalausgang über einen ansteuerbaren Schalter (36) auf einen weiteren Eingang des Sollwert-Summierverstärkers (11) geführt ist und zur Realisierung des der momentanen Lage des Arbeitsbereiches analogen Sollwertsignales ein lagebezogener Analogwertgeber (37) vorgesehen ist, dessen Signalausgang über einen Korrekturverstärker (40) auf einen vierten Eingang des Sollwert-Summierverstärkers (11) geschaltet ist.
- 5. Hydraulischer Telemotor-Reversierantrieb nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass die beiden Sitzventile (16; 17) der Sicherheitseinrichtung von dem Druckstromerzeuger (13) des Lageregelkreises über eine abgezweigte Leitung (18), in welche ein Druckspeicher (19) und ein Wegeventil (20) geschaltet sind, beaufschlagbar sind, wobei die Leitung (18) zu einem einstellbaren Druckbegrenzungsventil (21) verzweigt ist, welches von einer Steuerkurvenabwicklung (23), die an einem synchron mit dem Weg der Reversierbewegung des Hydrogenerators (2) bewegten Teil befestigt ist, steuerbar ist und die Abflussleitungen der Sitzventile zu einer Leitung (24) vereinigt und über ein Rückschlagventil (25) und ein nachgeschaltetes einstellbares Drosselventil (26) geführt sind, sowie die Leitung (24) zwischen dem Rückschlagventil (25) und dem Drosselventil (26) zu der Stelleinheit (27) des Wegeventils (20) abgezweigt ist.
- 6. Hydraulischer Telemotor-Reversierantrieb nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass die beiden Sitzventile (16; 17) der Sicherheitseinrichtung von dem Druckstromerzeuger (13) des Lageregelkreises mittels einer abgezweigten Leitung, in welche ein Druckspeicher, ein Wegeventil (20) und ein diesen nachgeordnetes servogesteuertes Druckventil (28) angelegt ist und die Abflussleitungen der Sitzventile (16; 17) zu einer Leitung (24) vereinigt und diese über ein Rückschlagventil (25) und ein nachgeschaltetes einstellbares Drosselventil (26) geführt ist, sowie die Leitung (24) zwischen dem Rückschlagventil (25) und dem Drosselventil (26) zu der Stelleinheit (27) des Wegeventiles (20) abgezweigt ist.
- 7. Hydraulischer Telemotor-Reversierantrieb nach Anspruch 3, gekennzeichnet dadurch, dass der Ausgang des Servoverstärkers (10) über einen Betragsbildner (41) zu einem ersten Eingang eines Komparators (31) abgezweigt ist, an dessen zweiten Eingang die maximal zulässige Regelabweichung als Referenzspannung mittels eines einstellbaren Potentiometers (30) aufschaltbar ist und der Ausgang des Komparators (31) an eine Notabschalt-Steuerung (32) angeschlossen und deren Ausgang auf die Steuerung der Maschine geschaltet ist.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DD21474079A DD145417A1 (de) | 1979-08-02 | 1979-08-02 | Hydraulischer telemotor-reversierantrieb |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
CH648384A5 true CH648384A5 (en) | 1985-03-15 |
Family
ID=5519507
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
CH5852/80A CH648384A5 (en) | 1979-08-02 | 1980-07-31 | Hydraulic telemotor reversing drive |
Country Status (3)
Country | Link |
---|---|
CH (1) | CH648384A5 (de) |
DD (1) | DD145417A1 (de) |
DE (1) | DE3027480A1 (de) |
Family Cites Families (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US3626809A (en) * | 1970-09-29 | 1971-12-14 | Gen Electric | Bilateral servosystem |
GB1462879A (en) * | 1973-10-10 | 1977-01-26 | Sperry Rand Ltd | Hydraulic actuator controls |
-
1979
- 1979-08-02 DD DD21474079A patent/DD145417A1/de not_active IP Right Cessation
-
1980
- 1980-07-19 DE DE19803027480 patent/DE3027480A1/de not_active Ceased
- 1980-07-31 CH CH5852/80A patent/CH648384A5/de not_active IP Right Cessation
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
DD145417A1 (de) | 1980-12-10 |
DE3027480A1 (de) | 1981-02-19 |
Similar Documents
Publication | Publication Date | Title |
---|---|---|
DE4308344A1 (de) | Verfahren zur Regelung des Antriebs einer hydraulischen Presse und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens | |
DE2926964C2 (de) | Hydraulische Presse, insbesondere Abkantpresse | |
DE3340332C2 (de) | Leistungs-Regelvorrichtung für einen hydrostatischen Antrieb mit Fördermengeneinstellung | |
DE4436666A1 (de) | Hydraulisches Antriebssystem für eine Presse | |
EP0311779B1 (de) | Hydraulische Steuereinrichtung für eine Presse | |
DE2521939A1 (de) | Drehmomentbegrenzende steuerung | |
AT516316B1 (de) | Verfahren zur Steuerung einer hydraulisch angetriebenen Maschine | |
EP1656224B1 (de) | Einrichtung zur steuerung des ziehvorgangs bei einer transferpresse | |
EP3880975B1 (de) | Elektrohydrostatisches aktuatorsystem | |
EP0103727A1 (de) | Gleichlaufregelungseinrichtung für den elektrohydraulischen Antrieb einer Abkantpresse | |
DE2824176A1 (de) | Hydraulische presse mit servohydraulischer regelung der stoesselbewegung | |
CH679691A5 (de) | ||
DE102014007439B4 (de) | Pneumatisches Antriebssystem und Verfahren zu seinem Betreiben | |
DE1041813B (de) | Einrichtung zur Kurvenstabilisierung, insbesondere bei Kraftfahrzeugen | |
CH648384A5 (en) | Hydraulic telemotor reversing drive | |
DE2510667A1 (de) | Hydraulisches steuer- und regelgeraet, insbesondere fuer spritzgiessmaschinen | |
DE102016223099A1 (de) | Elektrohydraulische Anordnung und Hydraulische Achse | |
DE10138026A1 (de) | Verfahren zum Steuern des Bewegungsablaufs von Pneumatikantrieben, sowie Pneumatikantriebssteuerung | |
DE2842174C2 (de) | Sicherheitsschaltung für hydraulische Pressen | |
EP2815832B1 (de) | Bruchtrennvorrichtung | |
DE19630712A1 (de) | Vorschubhydraulik | |
DE4037848A1 (de) | Hydraulisch angetriebene maschine mit zwei antriebszylindern | |
DE2839612C2 (de) | Hydraulisch betätigte Werkstück-Spannvorrichtung | |
EP1304482B1 (de) | Summenleistungsregler und Druckmittler | |
DE1780223A1 (de) | Hydrostatischer Fahrantrieb |
Legal Events
Date | Code | Title | Description |
---|---|---|---|
PL | Patent ceased | ||
PL | Patent ceased |