CH642330A5 - Durchlaufwinde. - Google Patents
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- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66D—CAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
- B66D1/00—Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans
- B66D1/60—Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans adapted for special purposes
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Description
642330
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Claims (3)
1. Durchlaufwinde mit zwei Scheiben, von denen wenigstens eine angetrieben ist sowie bei mehrrilliger Ausbildung mit einer Ablaufrille für das unbelastete Seil versehen ist, wobei das unbelastete, ablaufende Seil in der Ablaufrille quer zur Abiaufrichtung verspannbar ist und die Ablaufrille einerseits durch eine Spannscheibe begrenzt ist, die in Spannrichtung federbelastet ist, und wobei die Spannscheibe über hydraulisch beaufschlagte Hubkolben entgegen der Federbelastung vom Seil anhebbar ist dadurch gekennzeichnet,
dass die der Ablaufrille (6) in axialer Richtung der Scheibe (2) gegenüberliegende Seilauslaufrille (7) durch eine Klemmscheibe (15) begrenzt ist, die über einen hydraulischen Druckkolben (16) gegen das Seil (4) verspannbar ist, und dass der Hubkolben (11) der Spannscheibe (8) und der Druckkolben (16) der Klemmscheibe (15) über eine Hydrauliksteuerung gekoppelt und bezogen auf das Seil (4) in entgegengesetzter Richtung druckbeaufschlagbar sind.
2. Durchlaufwinde nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckmedium der Hydrauliksteuerung an der der Klemmscheibe (15) abgewandten Kolbenfläche (17) des Druckkolbens (16) ansteht.
3. Durchlaufwinde nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Druckkolben (16) und der Klemmscheibe (15) ein Rollenlager (18) angeordnet ist.
Die Erfindung betrifft eine Durchlaufwinde entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Eine solche Durchlaufwinde ist Gegenstand des Schweizer Patentes 627 424.
Bei Durchlaufwinden mit einer grossen Zugkraft wird ein entsprechend stark dimensioniertes Drahtseil mit z.B. 35 mm Durchmesser verwendet. Ein solches Seil besitzt eine grosse Steifigkeit. Um das Seil ausfahren zu können, wird die Durchlaufwinde in umgekehrter Richtung, also rückwärtslaufend, angetrieben. Dabei besteht die Gefahr, dass das Seil, das durch die Spannscheibenverklemmung von hinten geschoben wird, aufgrund seiner grossen Steifigkeit in der Durchlaufwinde aufdoldet, so dass das Abziehen des Seiles beeinträchtigt wird.
Demgemäss besteht die Aufgabe der Erfindung darin, die Durchlaufwinde der eingangs beschriebenen Gattung so zu verbessern, dass beim Rückwärtslauf eine straffe Seilum-schlingung der Scheibe gewährleistet ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch die Kennzeichnungsmerkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Dadurch wird der Vorteil erreicht, dass zum Ausfahren des Seils bei rückwärtsdrehender Durchlaufwinde einerseits die Spannscheibe über den Hubkolben vom Seil abgehoben ist, so dass keinerlei Schubkraft auf das Seil wirkt, während andererseits am Seilauslauf über die druckkolbenbelastete Klemmscheibe eine Verspannung des Seils in der Seilauslaufrille erfolgt, so dass bei der Rückwärtsdrehung der Scheibe eine Zugspannung auf das Seil im Bereich der Durchlaufwinde wirkt, wodurch das Seil stramm in den Umfangsrillen der Scheibe verbleibt und nicht aufdoldet, so dass Störungen vermieden und ein einwandfreier Abzug des Seils aus der Durchlaufwinde gewährleistet ist.
Nach einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist es günstig, dass das Medium der Hydrauliksteuerung an der der Klemmscheibe abgewandten Seite des Druckkolbens 'ansteht, so dass ohne Umlenkung eine direkte Einleitung der Anpresskraft in Druckrichtung auf die Klemmscheibe erfolgt und eine einfache kompakte-Ausführung möglich ist.
Im weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist zwischen dem Druckkolben und der Klemmscheibe ein Rollenlager angeordnet, so dass beim Andrücken der Klemmscheibe ein Bewegungsausgleich zwischen den Teilen möglich ist und 5 ein Verklemmen bzw. Verkanten nicht auftreten kann.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung sind der nachfolgenden Beschreibung und der Zeichnung zu entnehmen, die in schematischer Darstellung eine bevorzugte Ausführungsform als Beispiel zeigt. Es stellen dar:
io Fig. 1 eine erfindungsgemässe Durchlaufwinde in einer Draufsicht,
Fig. 2 eine vergrösserte Schnittansicht der Ablaufrille gem. dem Ausschnittbereich II in Fig. 1 und
Fig. 3 eine vergrösserte Schnittansicht der Seilauslauf-15 rille gem. dem Ausschnittbereich III in Fig. 1.
Die in der Zeichnung dargestellte Durchlaufwinde 1 weist zwei als Seiltrommeln ausgeführte Scheiben 2, 3 auf, die durch ein eigenes Getriebe und einen eigenen Ölmotor angetrieben sind und zur Führung eines Seiles 4 am Umfang 20 Rillen 5 aufweisen, wobei bei der in der Fig. 1 unteren Scheibe 2 links eine Ablaufrille 6 und rechts eine Seilauslaufrille 7 ausgeführt ist, von der das Seil 4 beim rückwärtslaufenden Ausfahren in Pfeilrichtung nach unten abgezogen wird.
25 Wie insbesondere der Fig. 2 zu entnehmen ist, wird das Seil 4 in der Ablaufrille 6 durch eine Spannscheibe 8 quer zur Längsrichtung verspannt, indem die Kraft eines Tellerfederpakets 9 über einen Druckring 10 auf die Spannscheibe 8 wirkt. Ausserdem ist ein Hubkolben 11 vorgesehen, der 30 über eine Kolbenstange 12 mit dem Druckring 10 verbunden ist. Der Hubkolben 11 weist an der der Spannscheibe 8 zugewandten Seite eine Druckfläche 13 auf, gegen die das durch die Bohrung 14 einströmende Druckmedium wirkt, wodurch der Spannring 8 entgegen der Kraft des Tellerfe-35 derpakets 9 vom Seil 4 abhebbar ist.
Die Fig. 3 zeigt, dass die Seilauslaufrille 7 von einer Klemmscheibe 15 begrenzt ist. Die Klemmscheibe 15 ist gegen das Seil 4 pressbar, indem der Druckkolben 16 an der der Klemmscheibe 15 abgewandten Kolbenfläche 17 mit 40 dem hydraulischen Druckmedium beaufschlagt wird, wobei die Druckkraft über ein Rollenlager 18 direkt auf die Klemmscheibe 15 geleitet wird.
Der Hubkolben 11 und der Druckkolben 16 sind so über eine Hydrauliksteuerung miteinander gekoppelt, dass 45 beim Rückwärtslaufen der Durchlaufwinde 1 die Spannscheibe 8 über den druckbeaufschlagten Hubkolben 11 im Bereich der Ablaufrille 6 vom Seil 4 abhebt. Dabei ist der Druckkolben 16 ebenfalls vom Druckmedium beaufschlagt, so dass hier in der Seilauslaufrille 7 aufgrund der entgegen-50 gesetzten Druckrichtung die Klemmscheibe 15 gegen das Seil 4 gepresst wird. Dadurch wird beim rückwärtsdrehenden Ausfahren eine mitnehmende Wirkung auf das Seil 4 ausgeübt und das Seil 4 vorne aus der Durchlaufwinde 1 herausgezogen. Beim Vorwärtslauf der Durchlaufwinde 1, wenn 55 das Seil 4 aufgespult wird, erfolgt eine Umsteuerung des Hubkolbens 11 und des Druckkolbens 16 derart, dass der Hydraulikdruck zurückgenommen wird, wodurch die VerSpannung des Seils 4 in der Seilauslaufrille 7 über die Klemmscheibe 7 aufgehoben wird und ebenso der Hubkolben 11 60 ausser Kraft gesetzt wird, so dass die Spannscheibe 8 das Seil 4 in der Ablaufrille 6 verspannt und dadurch beim Vorwärtsdrehen zum Heranziehen des noch unbelasteten Seils 4 eine mitnehmende Wirkung ausübt. Es ist somit ein funktionsbehindemdes Aufdolden des Seils 4 vermieden und 65 sowohl beim Vorwärts- als auch beim Rückwärtslauf eine zuverlässige Seiführung in der Durchlaufwinde 1 gewährleistet.
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2 Blätter Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
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