CH641119A5 - Vorrichtung zum fortlaufenden ablegen eines garnes oder dergleichen in lockerer form. - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum fortlaufenden Ablegen eines Garnes oder dergleichen in lockerer Form, bei welcher das Garn oder dergleichen mittels eines rotierenden Wickelflügels in die Gänge wenigstens zweier drehend angetriebener, freitragend und achsparallel gehaltener Schraubspindeln einlegbar ist und zwischen den Spindeln achsparallele Umlenkbolzen angeordnet sind.
Bei der Vorrichtung nach dem BRD-Patent 28 28 535 sind die Drehachsen der Schraubspindeln im wesentlichen vertikal nach abwärts gerichtet und das von ihnen transportierte Garn wird in horizontalen Schleifen locker und flach auf ein Förderband abgelegt. Eine derartige Garnablage ist für bestimmte Garnbehandlungen, beispielsweise eine Bedämp-fung, nicht in allen Fällen geeignet. Es ist Aufgabe der Erfindung, die Vorrichtung der eingangs genannten Art so weiterzubilden, dass sie mit weiteren Garn o.dgl. verarbeitenden Einrichtungen kombiniert und insbesondere ein abzulegendes Garn o.dgl. vorübergehend magaziniert, gestreckt und/oder bedämpft werden kann.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die Drehachsen der Spindeln und Umlenkbolzen über die freien Ende der Spindeln hinaus zu Führungsstangen verlängert sind, auf denen sich die von den freien Spindelenden ablaufenden, im wesentlichen senkrecht hängenden Garnschleifen gegenseitig allmählich vorschieben.
Durch diese Ausbildung wird vor allem der Vorteil erreicht, dass die Schleifen aus Garn o.dgl. in hängender Form magaziniert werden, was erwünschtenfalls eine leichte Bedämpfung und einen spannungslosen Abzug am Ende der Führungsstangen ermöglicht.
Die nachstehende Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung dient im Zusammenhang mit beiliegender Zeichnung der weiteren Erläuterung. Es zeigen:
Fig. 1 eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer Garnablegevorrichtung;
Fig. 2 und 3 Schnittansichten entlang den Linien 2-2 bzw. 3-3 in Fig. 1;
Fig. 4 die Vorrichtung aus Fig. 1 in Kombination mit einem aus Führungsstangen gebildeten Garnmagazin;
Fig. 5 das mit Garn beschickte Magazin aus Fig. 4;
Fig. 6 die Vorrichtung aus Fig. 1 und 4 in Kombination mit einer Streckeinrichtung und
Fig. 7 die Anordnung aus Fig. 6 mit vorgeschalteter Bedämpfungseinrichtung.
Eine in einer ortsfesten Lagerung 3 drehbar gelagerte Lagerwelle 2 ist an ihrem freien Ende um ihre Längsachse drehbar mit einer Lagerplatte 1 verbunden. Auf der Lagerwelle 2 sitzen drehfest zwei Stirnzahnräder, nämlich an einem Ende ein Antriebsrad 4 und in der Nähe der Lagerplatte 1 ein Stirnrad 5. Die Lagerwelle 2 weist eine konzentrische Sackbohrung 6 auf, die an ihrem Ende in eine radiale Bohrung 7 übergeht, an die sich ein radial von der Lagerwelle 2 abstehender, mit dieser fest verbundener, rohrförmiger Wickelflügel 8 anschliesst. Dieser Wickelflügel ist derart gekrümmt, dass sein freies Ende 9 in Fig. 1 rechts von der Lagerplatte 1 endet.
Konzentrisch zur Lagerwelle 2 sind in der Lagerplatte 1 fünf Schraubspindeln 10 in gleichen Winkelabständen drehbar gelagert (Fig. 2), wobei deren Drehachsen parallel zur Lagerwelle 2 horizontal verlaufen. Die Schraubspindeln 10 sind auf der der Lagerwelle 2 gegenüberliegenden Seite der Lagerplatte 1 angeordnet. Durch die Lagerplatte 1 hindurchreichende Verlängerungen 11 der Schraubspindeln 10 sind drehfest mit Zahnrädern 12 verbunden, die mit dem Stirnrad 5 kämmen. Das Stirnrad 5 und die Zahnräder 12 haben die gleiche Zahnzahl.
Zwischen den Spindeln 10 sind Umlenkbolzen 13 in die Lagerplatte 1 eingelassen.
Bei einer der Schraubspindeln 10 (in Fig. 1 unten) weisen die Schultern 14 zwischen benachbarten Gängen 15 einen grösseren Radius auf als die Schultern 16 im übrigen Spindelbereich.
An diesen vergrösserten Schultern 14 liegt ein ortsfester Halter 17 an, der an seinem der Schraubspindel zugewandten Ende eine dem Spindelumfang angepasste Form aufweist. Dieser Halter 17 verhindert eine Drehbewegung der Lagerplatte 1 um die Drehachse der Lagerwelle 2.
Die Lagerwelle 2 wird mittels eines in der Zeichnung nicht dargestellten Antriebs über das Antriebsrad 4 in Drehung versetzt, wodurch die Schraubspindeln 10 aufgrund des
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gegenseitigen Eingriffs der Zahnräder 5 und 12 mit gleicher Drehgeschwindigkeit umlaufen.
Durch die Sackbohrung 6, die Bohrung 7 und den Wickelflügel 8 wird ein Faden, Garn 18 oder dergleichen zugeführt, das beim Umlauf des Wickelflügels 8 in entsprechende Schraubengänge 15 der Spindeln 10 eingelegt wird. Durch den bei der dargestellten Ausführungsform gegenläufig zu den Schraubspindeln erfolgenden Umlauf des Wickelflügels 8 wird das Garn 18 um alle Spindeln 10 herumgelegt, wobei der Faden etwa einen kreisförmigen Verlauf nimmt, welcher ausser durch die Schraubspindeln 10 durch die Umlenkbolzen 13 bestimmt ist (Fig. 2).
Wenn der Wickelflügel 8 bei seiner Drehbewegung an eine Spindel 10 gelangt, in welcher er bei der vorhergehenden Umdrehung das Garn eingelegt hat, hat auch diese Spindel infolge der Bewegungssynchronisation eine volle Umdrehung ausgeführt. Dadurch ist der Faden um eine Ganghöhe in Richtung auf das freie Ende der Spindel transportiert worden, so dass der Gang im Einlegebereich wieder frei ist zur Aufnahme des Garnes. Dieser Vorgang wiederholt sich an allen Schraubspindeln. Auf diese Weise erstreckt sich das Garn in Form von im wesentlichen konzentrischen Kreisen über die gesamte Länge der Schraubspindeln 10, wobei der Abstand zwischen benachbarten Garnlagen der Garnhöhe der Schraubspindeln entspricht.
An den in Fig. 1 rechts gelegenen Enden der Spindeln 10 wird das Garn durch die umlaufenden Spindeln schliesslich freigegeben, wobei die Freigabe an den einzelnen Spindeln nacheinander erfolgt. Wie dargestellt, sind die Umlenkbolzen 13 zu Führungsstangen 19 (vgl. auch Fig. 4) verlängert. Diese Führungsstangen 19 verlaufen in Richtung auf ihre den Schraubspindeln abgekehrte Enden hin konisch zusammen.
Beim Betrieb der Vorrichtung hängen sich die von den freien Enden der Schraubspindeln 10 ablaufenden Garnschleifen nacheinander frei auf die Führungsstangen 19 auf und schieben sich durch die nachfolgend auflaufenden Schleifen allmählich gegenseitig in Richtung auf die freien Enden der Führungsstangen - also in Fig. 1 und 4 nach rechts hin - vor. Auf diese Weise hängt schliesslich (vgl. Fig. 5) eine grössere Anzahl von Garnschleifen dicht nebeneinander senkrecht auf den Führungsstangen 19, die auf diese Weise als «Garnmagazin» dienen.
Die Führungsstangen 19 sind bei der dargestellten Ausführungsform leicht elastisch ausgebildet und haben das Bestreben, ihre freien Enden einander anzunähern. In der Mittelachse des von den Führungsstangen 19 gebildeten Magazinkäfigs ist eine Stange 21 angeordnet, die freitragend an der Lagerplatte 1 befestigt ist. Auf dieser Stange 21 ist verschiebbar eine kreisrunde Verstellscheibe 22 gelagert, mit deren Hilfe die Konizität der Führungsstange 19 eingestellt werden kann. Falls erwünscht, können auf der Stange 21 in bestimmten Abständen Kerben angeordnet sein, in welche die Scheibe 22 einrastbar ist. Die Stange 21 trägt an ihrem freien Ende einen an sich bekannten Ablaufring 23, über den das Garn 18 vom Ende des magazinierten Vorrats spannungsfrei abgezogen werden kann.
Um die Abzugsgeschwindigkeit mit der Geschwindigkeit, mit welcher die senkrecht hängenden Garnschleifen auf den Führungsstangen 19 vorrücken, zu koordinieren, ist in bestimmtem Abstand vom freien Ende der Führungsstangen 19 eine Fotozelle 24 angeordnet, welche auf die Garnschleifen anspricht. Sobald Garnschleifen in den Überwachungsbereich der Fotozelle gelangen, wird durch den dabei ausgelösten, elektrischen Impuls der Antrieb der Lagerwelle 2 und damit der Vorschub der Garnschleifen auf den Führungsstangen 19 abgeschaltet. Mittels eines einstellbaren Zeitrelais kann dann der Antrieb der Lagerwelle 2 nach
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Abzug einer gewünschten Garnmenge wieder eingeschaltet werden.
Fig. 6 zeigt eine weitere Ausgestaltung der Erfindung. Die Ablegevorrichtung mit den Schraubspindeln 10 und den das Magazin bildenden Führungsstangen 19 wird ausgehend von einem Motor 25 über Keilriemen 26,27 mit konstanter Geschwindigkeit angetrieben, d.h. der Wickelflügel 8 läuft ebenfalls mit bestimmter, gleichbleibender Geschwindigkeit um und legt das Garn auf die Schraubspindeln 10 auf. Der Ablegevorrichtung ist in Fig. 6 eine Zugwalze 28 vorgeschaltet, an die sich zwei Druckrollen 29,31 anlegen. Das Garn 18 wird zwischen der Zugwalze 28 einerseits und den Druckrollen 29,31 andererseits hindurchgeführt und in bekannter Weise von einem (nicht dargestellten) Garnvorrat abgezogen. Die Zugwalze 28 wird über ein vorzugsweise verstellbares Zwischengetriebe 32 und einen Keilriemen 33 vom Motor 25 ebenfalls mit konstanter Geschwindigkeit angetrieben. Die Umlaufgeschwindigkeit des Wickelflügels 8 ist auf die durch die Zugwalze 28 bestimmte Abzugsgeschwindigkeit des Garns so abgestimmt, dass das Garn 18 zwischen Zugwalze 28 und Wickelflügel 8 eine Streckung erfährt, d.h. das Garn wird vom Wickelflügel 8 etwas schneller auf die Spindeln 10 aufgewickelt, als es durch die Zugwalze 28 vom Garnvorrat abgezogen wird. Es wurde gefunden, dass das die zahlreichen Schraubengänge der Spindeln 10 durchlaufende Garn eine derart hohe, auf Reibung beruhende Rückhaltekraft erfährt, dass über den Wickelflügel 8 direkt ein eine Streckung bewirkender Zug auf das Garn hinter der Walze 28 ausgeübt werden kann. Die Ablegevorrichtung ist bei dieser Anordnung also gleichzeitig auch Teil einer Streckvorrichtung.
Wegen der konstanten Geschwindigkeit des Motors 25 läuft der Wickelflügel 8 mit gleichbleibender Geschwindigkeit um. Will man den Streckungsgrad verändern, kann durch Eingriff in das verstellbare Getriebe 32 die Geschwindigkeit der Zugwalze 28 entsprechend variiert werden. Im Bereich zwischen Zugwalze 28 und Wickelflügel 8 durchläuft das Garn 18 einen an sich bekannten Fadenwächter 34, durch den bei Fadenbruch der Motor 25 abgeschaltet wird. Fig. 6 zeigt weiterhin auch die Verbindung der bereits erwähnten Fotozelle 24 mit dem Antriebsmotor 25. Bei einer Überfüllung des von den Führungsstangen 19 gebildeten Garnmagazins werden gleichzeitig der Wickelflügel 8, die Schraubspindeln 10 und die Zugwalze 28 abgeschaltet.
In Fig. 7 schliesslich ist die erfindungsgemässe Vorrichtung gemäss Fig. 1 bis 5 mit einer Bedämpfungseinrichtung kombiniert. Wie dargestellt, erstreckt sich der von den Führungsstangen 19 gebildete Magazinkäfig durch ein Gehäuse 35, welches eine Bedämpfungszone 36 und eine Kühlzone 37 umschliesst. Beide Zonen sind durch eine Zwischenwand 38 voneinander getrennt. Die Garneinführung erfolgt über die von dem Wickelflügel 8 und den Schraubspindeln 10 gebildete Ablegevorrichtung an der linken Seite des Gehäuses. Durch eine Öffnung an der rechten Seite des Gehäuses tritt das gedämpfte und gekühlte Garn wieder aus. In die Bedämpfungszone 36 wird in an sich bekannter Weise heisser Dampf eingeleitet. Die Einleitung kann dabei auch über die als Rohr ausgebildete Stange 21 (Fig. 1 und 4) erfolgen, so dass auch eine Bedämpfung der auf den Stangen 19 hängenden Garnschleifen von innen her erfolgt. Wie weiterhin aus Fig. 7 hervorgeht, wird das gedämpfte und gekühlte Garn nach Verlassen des Gehäuses 35 einer weiteren, aus Wickelflügel 8 und Schraubspindeln lObestehenden Ablegevorrich-tung zugeführt, vor welcher, ähnlich wie in Fig. 6, eine als Zugwalze dienende Zulieferwalze 28 mit Druckrollen 29 und 31 zum Zwecke der Streckung des Garnes angeordnet ist.
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Nach Bedämpfung und Streckung wird das Garn auf den Führungsstangen 19 aufgesammelt und über den Ablaufring 23 spannungsfrei abgezogen.
Beim Bedämpfen des Garnes schrumpft dieses bekanntlich, wobei die auf den Führungsstangen 19 hängenden Schleifen sich zusammenziehen und einen geringeren Durchmesser erhalten. Durch entsprechende Einstellung der Verstellscheibe 22 kann der konische Verlauf der Führungsstangen 19 an den Schrumpfungsgrad entsprechend ange-passt werden.
In Fig. 7 erfolgt die Streckung des Garnes 18 bei horizontal verlaufenden Drehachsen des Wickelflügels 8 und der Spin-s dein 10. Bei einer abgewandelten Ausführungsform der Erfindung können diese Drehachsen auch in anderer Richtung, beispielsweise vertikal nach unten verlaufen, weil dies insoweit auf die Streckung keinen Einfluss hat.
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4 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Vorrichtung zum fortlaufenden Ablegen eines Garnes oder dergleichen in lockerer Form, bei welcher das Garn oder dergleichen mittels eines rotierenden Wickelflügels in die Gänge wenigstens zweier drehend angetriebener, freitragend und achsparallel gehaltener Schraubspindeln einlegbar ist und zwischen den Spindeln achsparallele Umlenkbolzen angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachsen der Spindeln (10) und Umlenkbolzen (13) im wesentlichen horizontal verlaufen und die Umlenkbolzen (13) über die freien Enden der Spindeln (10) hinaus zu Führungsstangen ( 19) verlängert sind, auf denen sich die von den freien Spindelenden ablaufenden, im wesentlichen senkrecht hängenden Garnschleifen gegenseitig allmählich vorschieben.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsstangen (19) in Richtung auf ihre den Schraubspindeln (10) abgekehrten Enden hin konisch zusammenlaufen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Konizität der Führungsstangen (19) durch ein Ver-stellglied (22) einstellbar ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass an dem den Schraubspindeln (10) abgekehrten Ende der Führungsstangen (19) ein Abzugsring (23) zum spannungslosen Abziehen des Garnes (18) oder dergleichen von den Führungsstangen (19) vorgesehen ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass an dem den Schraubspindeln (10) abgekehrten Ende der Führungsstangen (19) eine auf das aufgelegte Garn (18) oder dergleichen ansprechende Lichtschranke (24) angeordnet ist, die den Antrieb der Schraubspindeln (10) und des Wickelflügels (8) abschaltet.
6. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Zulieferung des Garnes (18) oder dergleichen dem Wickelflügel (8) und den Schraubspindeln (10) eine angetriebene Zugwalze (28) mit wenigstens einer Druckrolle (29,31) vorgeschaltet ist und die Antriebsgeschwindigkeiten von Zugwalze (28) und Wik-kelflügel (8) so aufeinander abgestimmt sind, dass das Garn
( 18) oder dergleichen zwischen Zugwalze (28) und Wickelflügel (8) eine Streckung erfährt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb der Zugwalze (28) über ein - vorzugsweise verstellbares - Zwischengetriebe (32) vom Antrieb (25) des Wickelflügels (8) und der Schraubspindeln (10) abgeleitet ist.
8. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsstangen ( 19) zumindest teilweise in einer Bedampfungszone (36) verlaufen.
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