CH634689A5 - Leitungsschutzschalter in flachbauweise mit elektromagnetischer, thermischer und manueller ausloesung. - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Leitungsschutzschalter in Flachbauweise, mit elektromagnetischer, thermischer und manueller Auslösung, mit einem Einschalthebel mit angelenktem U-Bügel, der mit den Enden eines Zwischengliedes und eines Verklinkungshebels verbunden ist, wobei das andere Ende des Zwischengliedes über eine im Gehäuse des Leitungsschutzschalters gelagerte Steckachse mit einem beweglichen Kontaktstück befestigt ist, um das bewegliche Kontaktstück gegenüber einem festen Kontaktstück zu verschwenken, und dass der Verklinkungshebel mit einem Auslösehebel verklinkbar ist, wobei der von einem Bimetallglied oder dem Auslösestift eines Elektromagneten um seine Befestigungsachse drehbare Auslösehebel mit einem Hebelarm durch eine längliche Ausnehmung des Verklinkungshebels greift.
Leitungsschutzschalter, auch Sicherungsautomaten oder Selbstschalter genannt, werden in Niederspannungsanlagen zum Schutz vor Überlastung und bei Kurzschluss eingesetzt. Hierzu besitzen die Leitungsschutzschalter einen Bimetallstreifen für den thermischen Schutz und einen Elektromagneten für die Auslösung bei Kurzschluss.
Derartige Leitungsschutzschalter sind in vielfältigen Ausführungsarten seit längerem bekannt. Die nunmehr konzipierte Flachbauweise dieser Schalter macht es erforderlich, den vorhandenen Raum optimal zu nutzen, ohne dabei die Leistung zu beeinträchtigen.
Eine Lösung hierzu ist durch einen Leitungsschutzschalter angegeben, dessen Schaltschloss eine Klinke aufweist, mit der ein Handbetätigungsorgan mit Klinkenhebel, der in einer Kulissenführung mit einem Klinkensperrglied zusammen arbeitet, die auf einen Kontaktarm einwirken (DE-PS 25 42 861). In erster Linie wird der Raum im Schaltergehäuse dadurch besser ausgenutzt, dass auf jegliche Kniegelenke verzichtet wird. Allerdings benötigt dieser Schalter immer noch zahlreiche und aufwendige Einzelteile.
Auch ist ein Mechanismus für Selbstschalter in Flachbauweise bekannt, dessen Konstruktion derart beschaffen ist, dass eine ausreichende Kontaktreinigung erfolgt (DE-OS 25 44 470). Dies wird durch Reibung an der Kontaktauflagefläche erreicht.
5 Zur optimalen Ausnutzung der magnetischen Kräfte des Elektromagneten sind in der Einschaltstellung der Klinkenhebelarm zur magnetischen Auslösung und der Kontaktarm des Kontakthebels parallel und der Stössel des Elektromagneten in seiner Funktionsrichtung hierzu senkrecht angeordnet. Auf-10 grund der Konstruktionsart dieses Mechanismus sind allerdings verhältnismässig grosse Schwenkbewegungen erforderlich. Das bedeutet letzten Endes, dass der Gehäuseraum nicht optimal genutzt werden kann.
Ausgehend vom Gegenstand der DE-OS 25 44 470 liegt der 15 Erfindung die Aufgabe zugrunde, in einem Leitungsschutzschalter in Flachbauweise einen Schaltmechanismus unterzubringen, der auf engstem Raum arbeitend mit weniger Bauteilen und wesentlich vereinfachten Bewegungsabläufen die geforderten Funktionen erfüllt.
20 Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass das freie Ende des Verklinkungshebels an einer im Gehäuse gelagerten weiteren Steckachse abgestützt und im gespannten Zustand durch eine Anlagefläche des Auslösehebels verriegelt ist, und dass der Auslösehebel im Bereich der weiteren Steck-25 achse eine einseitig offene Ausnehmung aufweist, deren unterer Bereich von der Anlagefläche begrenzt ist, und dass unterhalb dieser Ausnehmung beidseitig abgeschrägte Gleitflächen für den Verklinkungshebel angeordnet sind.
Der hierbei erzielte Vorteil ist, dass der Schalter aus nur 3o wenigen Bauteilen besteht und aufgrund seiner in Streckrichtung arbeitenden Schaltglieder auf sehr engem Raum seine Funktion erfüllt. Damit kann bei der heutigen Niedrigbauweise der Leitungsschutzschalter der zur Verfügung stehende übrige Raum für den Elektromagneten und die Schaltkammer mit den 35 Löschblechen optimaler genutzt werden, zumal die gestiegenen Leistungsansprüche diesen Sachzwang auslösen. Ausserdem ist der Schalter verklinkungs- und auslösemässig auf eine Steckachse orientiert und wirkt in diesem Bereich ohne besondere Schwenkbewegung. Dies führt zu einer besonders ver-40 schleissarmen Ausführung. Die Verklinkung vollzieht sich in der Einschalt- wie auch in der Ausschaltphase in gestreckter Form. Hierbei vollzieht lediglich der Einschalthebel eine Schwenkbewegung, um über den U-Bügel die Übertotpunktsteilung für die in Strecklage wirkenden Schaltglieder zu errei-45 chen.
Die Erfindung ist anhand von Zeichnungen dargestellt und wird beispielsweise im folgenden näher beschrieben. Es zeigen: Fig. 1 den Leitungsschutzschalter in der EIN-Schaltstellung. Die AUS-Schaltstellung ist gestrichelt eingezeichnet,
so Fig. 2 das Zusammenwirken zweier Hebel des Schaltmechanismus in perspektivischer Darstellung,
Fig. 3 die schematische Darstellung der AUS-Schaltstellung, Fig. 4 die schematische Darstellung der EIN-Schaltstellung, Fig. 5 die schematische Darstellung im AUS-Schaltvorgang. 55 Der Einschalthebel 1 ist innerhalb des Gehäuses drehbar gelagert und verfügt über einen angeformten Ansatz. In diesem angeformten Ansatz befindet sich eine Bohrung für einen U-Bügel 2, der die Verbindung sowohl mit einem Zwischenglied 3 als auch einem Verklinkungshebel 8 herstellt. Das 60 Zwischenglied 3 steht in direkter Verbindung mit einem beweglichen Kontakt 4, der einen Kontaktarm 4a und zwei abgewinkelte Schenkel 4b aufweist. Das Zwischenglied 3 und der Kontaktarm 4 sind durch eine Steckachse 5 miteinander verbunden. Die Enden der abgewinkelten Schenkel 4b besitzen eine Boh-65 rung für eine Steckachse 6, die jeweils in einem Langloch des Gehäuses angeordnet ist. Der Kontaktarm 4a ist an einem Ende hakenförmig gestaltet und bildet mit dem anderen Ende das Gegenlager für eine Kontaktdruckfeder 7.
3
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Nach Fig. besitzt der bereits erwähnte Verklinkungshebel 8 eine längliche Ausnehmung 8a, in die ein Hebelarm eines Auslösehebels 9 hindurchgreift. Dieser Auslösehebel wiederum besitzt eine Ausnehmung 9a, in der eine Steckachse 10 (nur in Fig. 1 dargestellt) angeordnet ist. Ausserdem befindet sich im Bereich dieser Ausnehmung 9a das Ende des Verklinkungshebels 8, das sich an einer Anlagefläche 9b des Auslösehebels abstützt. Im Auslösefall wird der Auslösehebel 9 ein wenig im Uhrzeigersinn gedreht, so dass die Verriegelung für den Verklinkungshebel 8 in Form der Anlagefläche 9b aufgehoben und der Verklinkungshebel nunmehr auf abgeschrägten Gleitflächen 9c aus seiner bisherigen Lage gebracht wird und damit die Kontaktöffnung bewirkt.
s Aus den Figuren 3 bis 5 ist zu ersehen, dass sich die Verklin-kung in der Ein- und Ausschaltphase in gestreckter Form vollzieht. Hierbei gelten die gleichen Bezugszeichen wie in den Fig. 1 und 2.
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1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Leitungsschutzschalter in Flachbauweise, mit elektromagnetischer, thermischer und manueller Auslösung, mit einem Einschalthebel mit angelenktem U-Bügel, der mit den Enden eines Zwischengliedes und eines Verklinkungshebels verbunden ist, wobei das andere Ende des Zwischengliedes über eine im Gehäuse des Leitungsschutzschalters gelagerte Steckachse (5) mit einem beweglichen Kontaktstück befestigt ist, um das bewegliche Kontaktstück gegenüber einem festen Kontaktstück zu verschwenken, und dass der Verklinkungs-hebel mit einem Auslösehebel verklinkbar ist, wobei der von einem Bimetallglied oder dem Auslösestift eines Elektromagneten um seine Befestigungsachse drehbare Auslösehebel mit einem Hebelarm durch eine längliche Ausnehmung des Verklinkungshebels greift, dadurch gekennzeichnet, dass das freie Ende des Verklinkungshebels (8) an einer im Gehäuse gelagerten weiteren Steckachse (10) abgestützt und im gespannten Zustand durch eine Anlagefläche (9b) des Auslösehebels (9) verriegelt ist, und dass der Auslösehebel (9) im Bereich der weiteren Steckachse (10) eine einseitig offene Ausnehmung 69a) aufweist, deren unterer Bereich von der Anlagefläche (9b) begrenzt ist, und dass unterhalb dieser Ausnehmung (9a) beidseitig abgeschrägte Gleitflächen (9c) für den Verklin-kungshebel (8) angeordnet sind.
2. Leitungsschutzschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das freie Ende des Verklinkungshebels (8) an der dem Auslösehebel (9) zugewandten Seite eine die im Gehäuse gelagerten weiteren Steckachse (10) umfassende Formgebung besitzt.
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