CH633312A5 - Fluessiges reinigungsmittel. - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft daher ein flüssiges Reini- 10-18, insbesondere 11-14 Kohlenstoffatome in linearer Kette gungsmittel für harte Oberflächen in Form mehr oder weniger enthält, beispielsweise Natriumdodecylbenzolsulfonat, Ammo-
verdünnter, vorzugsweise wässriger Lösungen mit einem niumdodecylsulfonat, Natriumtridecylbenzolsulfonat, Magnesi-Gehalt an nichtionischen Addukten von Äthylenoxid an alipha- umdodecylbenzolsulfonat, Natriumtetradecylbenzolsufonat,
tische vicinale Diole bzw. partiell verätherte Diole mit linearer 5 Ammoniumdodecyltoluolsulfonat, Lithiumpentadecylbenzol-
Alkylkette von 10-20 Kohlenstoffatomen, anionischen Tensi- sulfonat, Natriumdioctylbenzolsulfonat, Dinatriumdodecylben-den sowie gegebenenfalls sonstigen üblichen Bestandteilen der- zoldisulfonat, Dinatriumdiisopropylnaphtylnaphtalindisulfonat artiger Reinigungsmittel, das dadurch gekennzeichnet ist, dass und ähnliche. Bevorzugt werden die Natriumsalze der Alkyl-es als Gehalt an nichtionischen Addukten und anionischen Ten- benzolsulfonsäuren. Man kann jedoch zumindest einen Teil der siden 2 bis 30, vorzugsweise 5 bis 15 Gewichtsprozent eines io Alkylarylsulfonate durch die freien Alkylbenzolsulfonsäuren
Gemisches aus a) Addukten von 3-30, vorzugsweise 4-20, ins- ersetzen und die Neutralisation in situ z.B. durch Zusatz von besondere 5-10 Mol Äthylenoxid an aliphatische vicinale Diole Ammoniak in entsprechender Menge herbeiführen.
bzw. deren Monoalkyläther mit linearer Alkylkette von 10-20, Zu den Alkali-, Erdalkali- und Ammoniumsalzen der Alkan-vorzugsweise 11-18 Kohlenstoffatomen und 1-4, vorzugsweise sulfonsäuren gehören insbesondere solche mit sekundärer Sul-
1 -2 Kohlenstoffatomen im Alkylätherrest und b) linearen 15 fonsäuregruppe und linearer Alkylkette von 8-20, insbesondere
Alkylbenzolsulfonsäuren und/oder linearen Alkansulfonsäuren 12-18 Kohlenstoffatomen. Die Ammonium-, Kalium- und Natri-
mit jeweils 8-20 Kohlenstoffatomen im Alkylrest oder deren umsalze werden bevorzugt. Auch hier kann ein Teil der Salze wasserlöslichen Alkali- und Erdalkali- und/oder Ammonium- durch Einsatz freier Alkansulfonsäuren ersetzt werden, wobei salze im Gewichtsverhältnis a:b von 1:1 bis 1:20, vorzugsweise die nachträgliche Neutralisation ebenfalls durch die Zugabe von 1:2 bis 1:10 aufweist. 20 von Laugen oder Ammoniak in der erforderlichen Menge
Die genannten Addukte können in bekannter Weise bewirkt werden kann.
dadurch hergestellt werden, dass man an höhermolekulare end- Die vorteilhaften Eigenschaften der beanspruchten Reini-
oder innenständige vicinale Diole mit linearer C10-C20-, vor- gungsmittelkombination sind nicht nur dann zu beobachten,
zugsweise Ci ì-Cis-Alkylkette bzw. deren Monoalkyläther mit wenn sie in Form ihrer wässrigen Lösungen ohne jeden weite-
1 -4 Kohlenstoffatomen im Alkylätherrest 3-30, vorzugsweise 25 ren Zusatz verwendet werden. Man kann sie selbstverständlich
4-20, insbesondere von 5-10 Mol Äthylenoxid anlagert, was auch zusammen mit sonstigen für derartige Reinigungsmittel vorzugsweise bei erhöhten Temperaturen von etwa 50 bis üblichen Bestandteilen wie nachfolgend beispielhaft angege-
200 °C bei Normaldruck oder unter erhöhtem Druck geschieht, ben verwenden.
Die Reaktion wird im allgemeinen durch basische oder saure Für die erfindungsgemässen flüssigen Reinigungsmittel
Katalysatoren beschleunigt. Die als Ausgangsstoffe zur Her- 30 werden als Gerüstsubstanzen in ihrer Gesamtheit alkalisch re-
stellung der Diole eingesetzten Epoxyalkane werden in an sich agierende anorganische oder organische Verbindungen, insbe-
bekannter Weise aus den entsprechenden Olefinen bzw. Olefin- sondere anorganische oder organische Komplexbilder verwen-
gemischen erhalten. Zu den a- oder 1,2-EpoxyaIkanen kommt det, die bevorzugt in Form ihrer Alkali- oder Aminsalze, insbe-
man über a-Monoolefine, die beispielsweise durch Polymerisa- sondere der Kaliumsalze vorliegen. Zu den Gerüstsubstanzen tion von Äthylen mit organischen Aluminiumverbindungen als 35 zählen auch die Alkalihydroxide, von denen bevorzugt das Kali-
Katalysatoren oder durch thermisches Cracken von Paraffin- umhydroxid eingesetzt wird.
wachs erhalten werden. Bevorzugt wurden von den endständi- Als anorganische komplexbildende Gerüstsubstanzen eig-
gen Monoolefinen solche mit Kettenlängen des Bereichs nen sich besonders die alkalisch reagierenden Polyphosphate,
C12-C18 eingesetzt. Zu den innenständigen Epoxyalkanen insbesondere die Tripolyphosphate wowie die Pyrophosphate,
kommt man beispielsweise, indem man sie aus linearen aliphati- 40 Sie können ganz oder teilweise durch organische Komplexbil-
schen Olefinen mit 10 bis 20 Kohlenstoffatomen und innenstän- der ersetzt werden.
diger vicinaler Doppelbindung durch Epoxydierung mittels Weitere erfindungsgemäss brauchbare anorganische
Persäuren oder Wasserstoffperoxid und Persäuren bildenden Gerüstsubstanzen sind beispielsweise die Bicarbonate, Carbo-
niederen Carbonsäuren und nachfolgende Verseifung der Epo- nate, Borate, Silikate oder Orthophosphate der Alkalien.
xide mittels niedermolekularen Alkoholen oder Glykolen her- 45 Zu den organischen Komplexbildern von Typ der Amino-
stellt oder auch durch Epoxidierung von Olefingemischen, die polycarbonsäuren gehören unter anderem die Nitrilotriessig-
durch katalytische Dehydrierung oder durch Chlorierung/ säure, Äthylendiamintetraessigsäure, N-Hydroxyäthyl-äthylen-
Dehydrochlorierung von linearen Paraffinen und selektiver diamintriessigsäure, Polyalkylen-polyamin-N-polycarbonsäu-
Extraktion der Monoolefine erhalten wurden. Monoolefine mit ren. Als Beispiele für Di- und Polyphosphonsäuren seien innenständiger vicinaler Doppelbindung können auch durch 50 genannt: Methylendiphosphonsäure, l-Hydroxyäthan-1,1-
Isomerisierung von a-Olefinen hergestellt werden. Man geht diphosphonsäure, Propan-l,2,3-triphosphonsäure, Butan-1,2,3,4-
vorzugsweise von solchen Ofefinen aus, deren Doppelbindung tetraphonsäure, Polyvinylphosphonsäure, Mischpolymerisate sich etwa in der Mitte der Kohlenstoffkette befindet. Die erhal- aus Vinylphosphonsäure und Acrylsäure, Äthan-1,2-dicarboxy-
tenden Produkte stellen normalerweise Gemische verschiede- 1,2-diphosphonsäure, Äthan-1,2-dicarboxy-l,2-dihydroxy-dipho-
ner Diole bzw. Diolmonoalkyläther dar. 55 sphonsäure, Phosphono-bernsteinsäure, l-Aminoäthan-1,1-
Bevorzugt eingesetzte innenständige vicinale Monoolefine diphosphonsäure, Amino-tri-(methylenphosphonsäure),
einer Cn-Ci4-Fraktion und einer Cis-Cis-Fraktion hatten die Methyl-amino- oder Äthylamino-di-(methylenphosphonsäure)
folgende Kettenlängenverteilung: sowie Äthylendiamin-tetra-(methylenphosphonsäure).
Cn-Ci4-Fraktion: Cn-Olefine ca. 22 Gew.-% In jüngerer Zeit sind in der Literatur verschiedenste, meist
Ci2-01efine ca. 30 Gew.-% 60 N- oder P-freie Polycarbonsäuren als Gerüstsubstanzen vorge-
Cu-Olefine ca. 26 Gew.-% schlagen worden, wobei es sich vielfach, wenn auch nicht aus-
Ci4-01efine ca. 22 Gew.-% schliesslich, um Carboxylgruppen enthaltende Polymerisate
Ci5-Cis-Fraktion: Cis-Olefine ca. 26 Gew.-% handelt. Eine grosse Zahl dieser Polycarbonsäuren besitzen ein
Cie-Olefine ca. 35 Gew.-% Komplexbildungsvermögen für Calcium.
Cn-Olefine ca. 32 Gew.-% 65 Hierzu gehören z.B. Zitronensäure, Weinsäure, Benzolhe-
Cis-Olefine ca. 7 Gew.-% xacarbonsäure, Tetrahydrofurantetracarbonsäure usw. Auch
Zu den Alkylarylsulfonaten und ihren Alkali-, Erdalkali- und Carboxymethyläthergruppen enthaltende Polycarbonsäuren
Ammoniumsalzen gehören bevorzugt solche, deren Alkylrest sind brauchbar, wie z.B. Diglykolsäure, 2,2'-Oxydibernstein-
633312
säure, mit Glykolsäure teilweise oder vollständig verätherte mehrwertige Alkohole oder Hydroxycarbonsäuren, wie z.B.: Bis(0-carboxymethyl)-äthylenglykol, Bis(O-carboxymethyl)-diäthylenglykol, l,2-Bis(0-carboxymethyl)-glycerin, Tris(0-car-boxymethyI>gIycerin, Mono- oder Bis(0-carboxymethyI)-glyce-rinsäure, Mono- oder Bis(0-carboxymethyl)-weinsäure, Mono(0-carboxymethyl)-erythronsäure, T ris(0-carboxyme-thyt)-2,2-dihydroxymethyi-propanol, T ris(0-carboxymethyl)-2,2-dihydroxymethyl-butanol,Mono(0-carboxymethyl)-trihydroxy-glutarsäure, Bis(0-carboxymethyl)-trihydroxyglutarsäure oder carboxymethylierte bzw. oxydierte Polysaccharide.
Beispiele für Polycarbonsäuren vom Typ der Polymerisate sind Poly-a-hydroxyacrylsäure, Maleinsäure-tetrahydrofuran-Mischpolymerisate, Polymerisate der Maleinsäure, Itacon-säure, Mesaconsäure, Fumarsäure, Aconitsäure, Methylenma-lonsäure und Zitraconsäure sowie Mischpolymerisate dieser Säuren untereinander oder mit anderen polymerisierbaren Stoffen, wie z.B. mit Äthylen, Propylen, Acrylsäure, Methacryl-säure, Crotonsäure, 3-Butencarbonsäure, 3-Methyl-3-butencar-bonsäure sowie mit Vinylmethyläther, Vinylacetat, Isobutyien, Acrylamid und Styrol.
Auf dem Wege über die Polymerisation erhält man auch die praktisch unvernetzten, in der Hauptkette vorwiegend gradket-tige C-C-Bindungen enthaltenden Polyhydroxycarbonsäuren und Polyformylcarbonsäuren, die im wesentlichen aus Äthyleneinheiten mit je einer Carboxyl-, Formyl-, Hydroxymethyl- oder Hydroxylgruppe aufgebaut sind. Die Polyhydroxycarbonsäuren besitzen ein Verhältnis von Carboxylgruppen zu Hydroxylgruppen von 1,1 bis 15, vorzugsweise 2 bis 9, und einen Polymerisationsgrad von vorzugsweise 3-600; sie können beispielsweise durch Copolymerisation von Acrolein und Acrylsäure in Gegenwart von Wasserstoffperoxid und anschliessende Umsetzung nach Cannizzaro hergestellt werden (DOS 1 904 941). Die Polyformylcarbonsäuren besitzen ein Verhältnis der Carboxyl- zu den Formylgruppen von mindestens 1 und einen Polymerisationsgrad von vorzugsweise 3-100; gegebenenfalls weisen die Polymeren endständige Hydroxylgruppen auf. Sie können beispielsweise durch oxydative Polymerisation von Acrolein mit Wasserstoffperoxid hergestellt werden (DOS 1 942 256).
Da Reinigungsmittel für den Haushalt im allgemeinen fast neutral bis schwach alkalisch eingestellt sind, d.h. ihre wässri-gen Gebrauchslösungen bei Anwendungskonzentrationen von 2-20, vorzugsweise von 5-15 g/1 Wasser oder wässriger Lösung einen pH-Wert im Bereich von 7,0-10,5, vorzugsweise 7,5-9,5, besitzen, kann zur Regulierung des pH-Wertes ein Zusatz saurer oder alkalischer Komponenten erforderlich sein.
Als saure Substanzen eignen sich übliche anorganische oder organische Säuren oder saure Salze, wie beispielsweise Salzsäure, Schwefelsäure, Bisulfate der Alkalien, Aminosulfon-säure, Phosphorsäure oder andere Säuren des Phosphors, insbesondere die anhydrischen Säuren des Phosphors bzw. deren saure Salze oder deren sauer reagierende feste Verbindungen mit Harnstoff oder anderen niederen Carbonsäureamiden, Teil-amide der Phosphorsäure oder der anhydrischen Phosphorsäure, Zitronensäure, Weinsäure, Milchsäure und dergleichen.
Ausserdem können anorganische oder organische Kolloidstoffe oder andere wasserlösliche hochmolekulare Substanzen als Zusatzstoffe verwendet werden. Hierzu gehören unter anderem Polyvinylalkohol, Polyvinylpyrolidon, wasserlösliche Derivate der Cellulose oder der Stärke wie Carboxymethylcel-Iulose, Äther aus Cellulose und Oxyalkylsulfonsäuren sowie Cellulosesulfate.
Ausserdem kann man an sich bekannte Lösungsvermittler einarbeiten, wozu ausser den wasserlöslichen organischen Lösungsmitteln wie insbesondere niedermolekularen aliphatischen Alkoholen mit 1-4 Kohlenstoffatomen auch die sogenannten hydrotropen Stoffe vom Typ der niederen Arylsulfo-
nate beispielsweise Toluol-, Xylol- oder Cumolsulfonat gehören. Sie können auch in Form ihrer Natrium- und/oder Kalium-und/oder Alkylolaminsalze vorliegen. Als Lösungsvermittler sind weiterhin wasserlösliche organische Lösungsmittel ver-5 wendbar, insbesondere solche mit Siedepunkten oberhalb von 75 °C wie beispielsweise die Äther aus gleich oder verschiedenartigen mehrwertigen Alkoholen oder die Teiläther aus mehrwertigen und einwertigen Alkoholen. Hierzu gehören beispielsweise Di- oder Triäthylenglykolpolyglycerine sowie die Teil-10 äther aus Äthylenglykol, Propylenglykol, Butylenglykol oder Glycerin mit aliphatischen, 1-4 Kohlenstoffatome im Molekül enthaltenden einwertigen Alkoholen.
Als wasserlösliche oder mit Wasser emulgierbare organische Lösungsmittel kommen Ketone, wie Aceton, Methyläthyl-15 keton sowie aliphatische, cycloaliphatische, aromatische und chlorierte Kohlenwasserstoffe, ferner die Terpenalkohole in Betracht.
Zur Regulierung der Viskosität empfiehlt sich gegebenenfalls ein Zusatz von höheren Polyglykoläthern oder Polyglyce-20 rin oder von anderen wasserlöslichen hochmolekularen Stoffen, wie sie auch als Schmutzträger bekannt sind. Weiterhin empfiehlt sich zur Regulierung der Viskosität ein Zusatz an Natriumchlorid und/oder Harnstoff.
Weiterhin können die beanspruchten Mittel Zusätze an 25 Färb- und Riechstoffen, Konservierungsmitteln und gewünsch-tenfalls auch antibakteriell wirksamen Mitteln beliebiger Art enthalten.
Als zu verwendende antimikrobielle Wirkstoffe kommen solche .Verbindungen in Betracht, die in den erfindungsgemäs-30 sen flüssigen Mitteln stabil und wirksam sind. Dabei handelt es sich bevorzugt um phenolische Verbindungen vom Typ der halogenierten Phenole mit 1-5 Halogensubstituenten, insbesondere chlorierte Phenole; Alkyl-, Cycloalkyl-, Aralkyl- und Phenylphenole mit 1-12 Kohlenstoffatomen in den Alkylresten 35 und mit 1-4 Halogensubstituenten, insbesondere Chlor und Brom im Molekül; Alkylen-bisphenole, insbesondere durch 2-6 Halogenatome und gegebenenfalls niedere Alkyl- oder Triflu-ormethylgruppen substituierte Derivate, mit einem Alkylen-brückenglied mit 1-10 Kohlenstoffatomen; Hydroxybenzoe-40 säuren bzw. deren Ester und Amide, insbesondere Anilide, die im Benzoesäure- und/oder Anilinrest, insbesondere durch 2 oder 3 Halogenatome und/oder Trifluormethylgruppensubsti-tuiert sein können; Orthophenoxyphenole, die durch 1-7, vorzugsweise 2-5 Halogenatome und/oder die Hydroxyl-, Cyano-, 45 Methoxycarbonyl- und Carboxylgruppe oder niederes Alkyl substituiert sein können. Besonders bevorzugte antimikrobielle Wirkstoffe vom Phenyltyp sind z.B. O-Phenylphenol, 2-Phenyl-phenol, 2-Hydroxy-2',4,4'-trichlordiphenyläther, 3,4',5-Tri-bromsalicylanilid und 3,3',5,5',6,6'-Hexachloro-2,2'-dihydroxy-5o diphenylmethan.
Weitere brauchbare antimikrobielle Wirkstoffe sind die sowohl durch Brom als auch durch die Nitrogruppe substituierten niederen Alkohole bzw. Diole mit 3-5 Kohlenstoffatomen wie z.B. die Verbindungen 2-Brom-2-nitropropandiol-l,3,l-55 Brom-l-nitro-3,3,3-trichlorpropanol, 2,2-Brom-2-nitro-butanol-l.
Ferner eignen sich aus Bis-diguanide wie z.B. das l,6-Bis-(p-chlorphenyldiguanido)-hexan in der Form des Hydrochlorids, Acetats oder Glukonats sowie auch N,N'-disubstituierte 2-Thiontetrahydro-l,3,5-thiadiazine wie z.B. das 3,5-Dimethyl-, 60 3,5-Diallyl-, 3-Benzyl-5-methyl- und insbesondere das 3-Benzyl-5-carboxymethyl-tetrahydro-l,3,5-thiadiazin als zusätzliche antimikrobielle Wirkstoffe.
Weiter können Formaldehyd-Aminoalkohol-Kondensa-tionsprodukte zum Einsatz kommen. Die Produkte werden 65 durch Umsetzung einer wässrigen Lösung von Formaldehyd mit Aminoalkoholen, z.B. 2-Aminoäthanol, l-Amino-2-Propa-nol, 2-Amino-iso-butanol, 2(2'-Aminoäthyl)-aminoäthanol hergestellt.
5
633 312
Versuche
Zum Nachweis des synergistischen Effektes der Kombination der beanspruchten Verbindungen wurden folgende Versuche durchgeführt:
Auf einer künstlich angeschmutzten Kunststoffoberfläche s wird die auf Reinigungswirkung zu prüfende Tensid-Kombina-tion gegeben. Als künstliche Anschmutzung wird ein Gemisch aus Russ, Maschinenöl, Triglycerid gesättigter Fettsäuren und niedersiedendem aliphatischen Kohlenwasserstoff verwendet. Die Testfläche von 26x28 cm wird mit Hilfe eines Flächenstrei- to chers gleichmässig mit 2 g der künstlichen Anschmutzung beschichtet.
Ein Kunststoffschwamm wird jeweils mit 12 ml der zu prüfenden Reinigungsmittellösung getränkt und maschinell auf der Testfläche bewegt. Nach 6 Wischbewegungen wird die gerei- 15 nigte Testfläche unter fliessendes Wasser gehalten und der lose sitzende Schmutz entfernt. Die Reinigungswirkung, d.h. der Weissgrad der so gereinigten Kunststoffoberfläche wird mit einem photoelektrischen Farbmessgerät LF 90 (Dr. B. Lange) gemessen. Als Weiss-Standard dient die saubere, weisse Kunst- 20 Stoffoberfläche. Da bei der Messung der sauberen Oberfläche auf 100% eingestellt und die angeschmutzte Fläche mit O angezeigt wird, sind die abgelesenen Werte bei den gereinigten Kunststoff-Flächen mit dem Prozentgehalt Reinigungsvermögen (% RV) gleichzusetzen. Die angegebenen % RV-Werte sind 25 gemittelte Werte aus einer 4fach-Bestimmung.
Bei den nachstehenden Versuchen wurden die wässrigen Lösungen eines Gemisches aus a) Anlagerungsverbindungen von 5 bzw. 10 Mol Äthylenoxid an aliphatische mit Äthylengly-kol bzw. Methanol verseiften Epoxide mit linearer Alkylkette 30 von 10-20 Kohlenstoffatomen und b) linearen Alkylbenzolsul-fonaten oder linearen Alkansulfonaten eingesetzt. Die Tenside a) und b) werden jeweils im Verhältnis von 20:0 bis 0:20 gemischt. Die Konzentration der Testlösungen lag bei 5 g/1.
35
Versuch 1
Bei diesem Versuch wurden die Mischungen aus dem Anlagerungsprodukt von 10 Mol Äthylenoxid an mit Äthylen-glykol verseiftem innenständigen Ci5/18-Epoxid (Diol 15/18+11 ÄO) und dem Natriumsalz des linearen Q 1/14-Alkylbenzolsulfo- 40 nats (ABS) eingesetzt und auf ihr Reinigungsvermögen (% RV) geprüft.
Tensid-Gemisch
Verhältnis
Konzentra
% RV
tion
Diol 15/18+ 11 ÄO:AS
20: 0
5 g/1
68
Diol 15/18+ 11 AO:AS
15: 5
5 g/1
58
Diol 15/18+ 11 ÄO: AS
10:10
5 g/1
60
Diol 15/18+ 11 ÄO: AS
5:15
5 g/1
63
Diol 15/18+ 11 AO: AS
2:18
5 g/1
79
Diol 15/18+ 11 ÄO: AS
1:19
5 g/1
75
Diol 15/18+ 11 AO:AS
0:20
5 g/1
71
Der Wasserwert lag bei 15% RV. Auch in dieser Versuchsserie war eine synergistische Steigerung des Reinigungsvermögens der Gemische 2:18 und 1:19 festzustellen.
Versuch 3
Das Reinigungsvermögen der Mischungen aus dem Anlagerungsprodukt von 5 Mol Äthylenoxid an mit Äthylenglykol verseiftem innenständigen Ci5/i8-Epoxid und dem Natriumsalz des linearen Cu/i4-Alkylbenzolsulfonats wurde bestimmt.
Tensid-Gemisch
Verhältnis
Konzentra- % RV tion
Diol 15/18 +6 ÄO: ABS
20: 0
5 g/1
68
Diol 15/18 +6 ÄO: ABS
15: 5
5 g/1
56
Diol 15/18 +6 ÄO: ABS
10:10
5 g/1
78
Diol 15/18 +6 ÄO: ABS
5:15
5 g/1
91
Diol 15/18 +6 ÄO: ABS
2:18
5 g/1
89
Diol 15/18 +6 ÄO: ABS
1:19
5 g/I
86
Diol 15/18 +6 ÄO: ABS
0:20
5 g/1
81
)
Der Wasserwert lag bei 15% RV. Die Ergebnisse dieser Versuchsserie zeigten ebenfalls einen synergistischen Effekt bei den Gemischen 5:15 bis 1:19.
Versuch 4
Das Reinigungsvermögen der Mischungen aus dem Anlagerungsprodukt von 10 Mol Äthylenoxid an mit Methanol verseiftem innenständigen Cn,i4-Epoxid und dem Natriumsalz des linearen Cn/i4-Alkylbenzolsulfonats wurde bestimmt:
45
Tensid-Gemisch
Verhältnis
Konzentra
%RV
tion
Diol 15/18+ 11 ÄO: ABS
20: 0
5 g/1
68
Diol 15/18+ 11 ÄO: ABS
15: 5
5 g/1
61
Diol 15/18+ 11 ÄO: ABS
10:10
5 g/1
83
Diol 15/18+ 11 ÄO: ABS
5:15
5 g/l
89
Diol 15/18+ 11 ÄO: ABS
2:18
5 g/1
86
Diol 15/18+ 11 ÄO: ABS
1:19
5 g/1
84
Diol 15/18+ 11 ÄO: ABS
0:20
5 g/1
81
T ensid-Gemische
55
Verhältnis Konzentra- % RV tion
50
+ 10 AO: ABS
+ 10 AO: ABS
+ 10 AO: ABS
+ IOÄO: ABS
Der Wasserwert (Blindwert mit Leitungswasser) lag bei 60 16% RV. Aus den Versuchsdaten ist zu entnehmen, dass bei den Gemischen Diol 15/18 + 11 ÄO: ABS von 10:10 bis 1:19 ein synergistischer Reinigungseffekt zu verzeichnen ist.
Versuch 2 6;
Im Versuch 2 werden das ABS durch das Natriumsalz des linearen Ci4-Ci8-Alkylsulfonats (AS) ersetzt und die entsprechenden Mischungen auf ihre Reinigungswirkung geprüft.
+ 10 AO: ABS
+ 10 AO: ABS
+ 10 AO: ABS
11/14
O
ö
<N
5 g/1
52
11/14
15: 0
5 g/1
51
11/14
10:10
5 g/1
72
11/14
5:15
5 g/1
85
11/14
2:18
5 g/1
85
11/14
1:19
5 g/1
83
11/14
0:20
5 g/1
81
Der Wasserwert liegt bei 14% RV. Der synergistische Effekt ist bei Gemischen zwischen 5:15 und 1:19 zu beobachten.
633312
6
Beispiele
5
Gew.-%
N atriumcumolsulfonat
Beispiel 1
4
Gew.-%
N atriumtripolyphosphat
8
Gew.-%
Natriumdodecylbenzolsulfonat
4
Gew.-%
Äthylenglykolmonobutyläther
1
Gew.-%
i-15/18 Diol + 11ÄO
2
Gew.-%
O-Phenylphenol
4
Gew.-%
Natriumtripolyphosphat s 0,4
Gew.-%
Parfümöl
3
Gew.-%
N atriumcumolsulfonat
0,001
Gew.-%
Farbstoff
0,2
Gew.-%
Parfümöl
Rest
Wasser
0,0015
Gew.-%
Farbstoff
Beispiel 6
Rest
Wasser
9
Gew.-%
N atriumdodecylbenzolsulfonat
Beispiel 2
10 2
Gew.-%
i-15/18 Monomethoxydiol + 10 ÄO
7,5
Gew.-%
N atriumdodecylbenzolsulfonat
3
Gew.-%
N atriumtripolyphosphat
2,5
Gew.-%
i-11/14 Diol + 10,5 ÄO
6
Gew.-%
Äthylenglykolmonobutyläther
1,5
Gew.-%
Kaliumseife der Sojaölfettsäure
7
Gew.-%
Formaldehyd-Aminoäthanol-Kon-
6
Gew.-%
N atriumtripolyphosphat
densationsprodukt
5
Gew.-%
Äthylenglykolmonobutyläther
15 5
Gew.-%
N atriumcumolsulfonat
4
Gew.-%
N atriumcumolsulfonat
0,35
Gew.-%
Parfümöl
0,8
Gew.-%
Pineöl
0,002
Gew.-%
Farbstoffe
0,4
Gew.-%
Parfümöl
Rest
Wasser
0,003
Gew.-%
Farbstoff
Beispiel 7
Rest
Wasser
201,7
Gew.-%
Natronlauge (50%ig)
Beispiel 3
7
Gew.-%
Dodecylbenzolsulfonsäure
9
Gew.-%
11/14 Alkansulfonat, Na-Salz
3
Gew.-%
i-15/18 Diol + 8 ÄO
1
Gew.-%
i-15/18 Diol + 11ÄO
4,5
Gew.-%
N atrimtripolyphosphat
3
Gew.-%
Äthylendiaminotetraessigsäure,
3,5
Gew.-%
N atriumcumulsulfonat
Na-Salz
25 4
Gew.-%
Äthylenglykolmonobutyläther
4
Gew.-%
Natriumcumolsulfonat
0,25
Gew.-%
Parfümöl
5
Gew.-%
Äthanol
0,002
Gew.-%
Farbstoffe
0,3
Gew.-%
Parfümöl
Rest
Wasser
Rest Wasser Die flüssigen Reinigungsmittel der vorliegenden Erfindung
Beispiel 4 30 liegen vorzugsweise im Rahmen der folgenden Rezeptur:
14 Gew.-% Natriumdodecylbenzolsulfonat Gew.-°/o Cn-Cu-Alkylbenzolsulfonat
2 Gew.-% i-15/18 Diol H-11 ÄO und/oder Cu-Cis-Alkansulfonat 0,6 Gew.-% Borax 0,5-3 Gew.-% Cio-C2o-Alkandiol+(10-11) ÄO
5 Gew.-% Äthanol 0-3 Gew.-% Ci2-Cis-fettsaures Alkali-bzw.
6 Gew.-% Harnstoff 35 Ammoniumsalz
0,1 Gew.-% 2 ' ,4,4' -Trichlor-2-hydroxi-diphenyl- 2<5~6 Gew.-% Natriumtripolyphosphat
äther 3-6 Gew.-% Äthylenglykolmonobutyläther
0,2 Gew.-% Parfümöl 0,5-2 Gew.-% Pineöl
0,002 Gew.-% Farbstoffe 2"3 Gew.-% Natriumcumolsulfonat
Rest Wasser 40 0,2-0,6 Gew.-% Parfümöl
Beispiel 5 0,0005-0,005 Gew.-% Farbstoffe
4 Gew.-% Natriumdodecylbenzolsulfonat ^est Wasser
3 Gew.-% Cii/14-Alkansulfonat, Na-Salz Der ph-Wert der Produkte dieser Rahmenrezeptur liegt 1,5 Gew.-% i-15/18 Diol + 10,5 ÄO zwischen 8,0 und 10,5.
G
Claims (3)
1. Flüssiges Reinigungsmittel für harte Oberflächen mit einem Gehalt an nichtionischen Addukten von Äthylenoxid an aliphatische vicinale Diole bzw. partiell verätherte Diole mit linearer Alkylkette von 10-20 Kohlenstoffatomen und anioni- 5 sehen Tensiden, dadurch gekennzeichnet, dass er als Gehalt an nichtionischen Addukten und anionischen Tensiden 2 bis 30 Gewichtsprozent eines Gemisches aus a) Addukten von 3 bis
30 Mol Äthylenoxid an aliphatischen vicinale innen- oder endständige Diole bzw. deren Monoalkyläther mit linearer Alkyl- i0 kette von 10-20 Kohlenstoffatomen und 1-4 Kohlenstoff atomen im Alkylätherrest und b) linearen Alkylbenzolsulfonsäuren und/oder linearen Alkansulfonsäuren mit jeweils 8-20 Kohlenstoffatomen im Alkylrest oder deren wasserlöslichen Alkali-, Erdalkali- und/oder Ammoniumsalzen im Gewichtsverhältnis ' s a:b von 1:1 bis 1:20 aufweist.
2-3 Gew.-% Natriumcumolsulfonat
0,2-06 Gew.-% Parfümöl
0,0005-0,005 Gew.-% Farbstoffe Rest Wasser besteht.
50
55
Moderne Fertigbauweisen, pflegeleichte Küchen-, Badezimmer- und Kellereinrichtungen, kunststoffurnierte Möbel, die zunehmende Ausstattung der Haushalte mit Tiefkühltruhen, Kühlschränken, Wasch- und Geschirrspülmaschinen, d.h. Gerä- 65 ten mit emaillierten grossflächigen Metallwänden haben die Nachfrage nach flüssigen Allzweckreinigungsmitteln für Haushaltszwecke in den letzten Jahren stark steigen lassen. Aber auch in Gewerbebetrieben hat die Anwendung derartiger Mittel zunehmend an Bedeutung gewonnen. Dabei wird eine möglichst einfache und problemlose Anwendbarkeit gefordert. Meist werden die Mittel als vorzugsweise wässrige Konzentrate in den Handel gebracht. Sie lassen sich verdünnt oder unverdünnt auf ein feuchtes saugfähiges Tuch beliebiger Beschaffenheit oder einen Schwamm aufbringen, mit dem dann die harten Oberflächen aus Metall, lackiertem Holz, Kunststoff, keramischen Erzeugnissen wie Porzellan, Fliesen, Kacheln, Glas und dergleichen abgewischt werden, wodurch Staub, Fettschmutz und Flecken entfernt werden. Dabei wird gewünscht, dass diese Oberflächenbehandlung keine Reinigungsmittelflek-ken und -streifen zurücklässt und keine Nachbehandlung mit einem mit klarem Wasser getränkten feuchten Tuch erfordert.
Aus der schweizerischen Patentschrift 433 768 sind nun derartige Reinigungsmittel in Form mehr oder weniger verdünnter Lösungen oder Konzentrate bekannt, die einen Gehalt an kapillaraktiven Anlagerungsverbindungen von Äthylenoxid an 1,2-Glykole mit 8-26 Kohlenstoffatomen im Molekül aufweisen. Diese Reinigungsmittel können zusätzlich u.a. auch beliebige Mengen an anionischen Tensiden, u.a. an Alkylbenzolsulfona-ten enthalten.
Aus der deutschen Offenlegungsschrift 1 910 765 sind Reinigungsmittel bekannt, die als wirksames Tensid ein äthoxyliertes Gemisch von Diolen oder auch partiell verätherten Diolen mit innenständigen und benachbarten Hydroxyl- oder auch Hydro-xyl-/Alkoxylgruppen enthalten. Derartige Mittel sind für die Reinigung von Textilien aus Baumwolle oder synthetischen Geweben wie Polyestern oder aus Mischgeweben aus Baumwolle und Polyestern geeignet. Es wird angegeben, dass das in dieser Offenlegungsschrift genannte wirksame Tensid auch mit anionischen Tensiden wie beispielsweise Alkylarylsulfonaten gemischt werden kann, wobei es in diesem Gemisch mindestens zu gleichen Teilen, vorzugsweise jedoch im hohen Über-schuss enthalten sein muss. Praktische Ausführungsbeispiele für derartige Mischungen gibt es in dieser Offenlegungsschrift nicht. Es wird lediglich in Vergleichsversuchen gezeigt, dass die dort als neu beanspruchten wirksamen Tenside bessere Eigenschaften bei der Textilreinigung haben als ein Natriumalkylben-zolsulfonat. Es findet sich jedoch in dieser Offenlegungsschrift keinerlei Hinweis auf die mögliche Verwendbarkeit der genannten Tenside, weder einzeln noch in Kombination, für den Einsatz in flüssigen Reinigungsmitteln für harte Oberflächen.
Aus der österreichischen Patentschrift 329 722 sind Klarspülmittel für das maschinelle Reinigen von Geschirr bekannt die aus einem flüssigen Gemisch aus Addukten von Äthylenoxid an aliphatische Diole mit linearer Alkylkette von 10-20 Kohlenstoffatomen, deren Hydroxylgruppen innenständig und benachbart und statistisch um einen Mittelwert mit dem Schwerpunkt in der Mitte der Kohlenstoffkette verteilt sind, und nichtionogenen Alkylenoxidaddukten an höhere Alkanole, Alkandiole und Alkylphenole sowie deren Formaldehydaceta-len bestehen. Gemische mit anionischen Tensiden sind nicht vorgesehen. Die Probleme des Klarspülens bei der maschinellen Geschirreinigung und die der manuellen Reinigung harter Oberflächen im Haushalt unterscheiden sich weitgehend, so dass in der Regel aus den Erfahrungen und der Wirksamkeit des einen Produkts keine Lehren in bezug auf das andere abgeleitet werden können.
Es war daher völlig überraschend, als gefunden wurde, dass mengenmässig ganz bestimmte Kombinationen aus äthoxylier-ten Diolen oder deren Monoalkyläthern als nichtionische Tenside und Alkylarylsulfonaten und/oder Alkansulfonaten als anionische Tenside einen synergistischen Reinigungseffekt besitzen, der die Wirkung der einzelnen Komponenten bei deren mengengleicher Anwendung in einem unerwartetem Ausmass übersteigt.
2. Flüssiges Reinigungsmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es als Gehalt an nichtionischen Addukten und anionischen Tensiden 2 bis 30 Gewichtsprozent eines Gemisches aus a) Addukten von 4-20, insbesondere von 5-10 20 Mol Äthylenoxid an aliphatische innen- oder endständige vicinale Diole bzw. deren Monoalkyläther mit linearer Alkylkette von 10-20, vorzugsweise 11-18 Kohlenstoffatomen und 1-4, vorzugsweise 1-2 Kohlenstoffatomen im Alkylätherrest und b) linearen Alkylbenzolsulfonsäuren mit 8-20, vorzugsweise 25 10-18 und insbesondere 11-14 Kohlenstoffatomen im Alkylrest und/oder linearen Alkansulfonsäuren mit 8-20, vorzugsweise 12-18 Kohlenstoffatomen im Alkylrest oder deren wasserlöslichen Alkali-, Erdalkali- und/oder Ammoniumsalzen im Gewichtsverhältnis a:b von 1:1 bis 1:20, vorzugsweise von 1:2 30 bis 1:10 aufweist.
3. Flüssiges Reinigungsmittel nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass es als Gehalt an nichtionischen Addukten und anionischen Tensiden 5 bis 15 Gewichtsprozent eines Gemisches aus a) und b) aufweist. 35
4. Flüssiges Reinigungsmittel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass es bei Anwendungskonzentrationen von 2-20, vorzugsweise 5-15 g/1 Wasser oder wässri-ger Lösung einenpH-Wert von 7,0-10,5, vorzugsweise 7,5-9,5 besitzt. 40
5. Flüssiges Reinigungsmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es aus
6-9 Gew.-% Cn-Ci4-Alkylbenzolsulfonat und/oder
Ci2-Cis-Alkansulfonat abgeleitet von Alkali-, Erdalkali- und/oder 45
Ammoniumsalzen 0,5-3 Gew.-% Cio-C2o-Alkandiol+(10-11) ÄO
0-3 Gew.-% Ci2-Cis-fettsaures Alkali- bzw.
Ammoniumsalz 2,5-6 Gew.-% Natriumtripolyphosphat
3-6 Gew.-% Äthylenglykolmonobutyläther
0,5-2 Gew.-% Pineöl
2
PATENTANSPRÜCHE
3 633312
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