[go: up one dir, main page]

CH632757A5 - Process for preparing substituted purines - Google Patents

Process for preparing substituted purines Download PDF

Info

Publication number
CH632757A5
CH632757A5 CH558681A CH558781A CH632757A5 CH 632757 A5 CH632757 A5 CH 632757A5 CH 558681 A CH558681 A CH 558681A CH 558781 A CH558781 A CH 558781A CH 632757 A5 CH632757 A5 CH 632757A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
formula
guanine
compounds
prepared
compound
Prior art date
Application number
CH558681A
Other languages
English (en)
Inventor
Howard John Schaeffer
Original Assignee
Wellcome Found
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from GB7988/76A external-priority patent/GB1561380A/en
Application filed by Wellcome Found filed Critical Wellcome Found
Publication of CH632757A5 publication Critical patent/CH632757A5/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D473/00Heterocyclic compounds containing purine ring systems
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61PSPECIFIC THERAPEUTIC ACTIVITY OF CHEMICAL COMPOUNDS OR MEDICINAL PREPARATIONS
    • A61P31/00Antiinfectives, i.e. antibiotics, antiseptics, chemotherapeutics
    • A61P31/12Antivirals
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61PSPECIFIC THERAPEUTIC ACTIVITY OF CHEMICAL COMPOUNDS OR MEDICINAL PREPARATIONS
    • A61P31/00Antiinfectives, i.e. antibiotics, antiseptics, chemotherapeutics
    • A61P31/12Antivirals
    • A61P31/20Antivirals for DNA viruses
    • A61P31/22Antivirals for DNA viruses for herpes viruses
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D473/00Heterocyclic compounds containing purine ring systems
    • C07D473/02Heterocyclic compounds containing purine ring systems with oxygen, sulphur, or nitrogen atoms directly attached in positions 2 and 6
    • C07D473/16Heterocyclic compounds containing purine ring systems with oxygen, sulphur, or nitrogen atoms directly attached in positions 2 and 6 two nitrogen atoms

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Virology (AREA)
  • Nuclear Medicine, Radiotherapy & Molecular Imaging (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Communicable Diseases (AREA)
  • Pharmacology & Pharmacy (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oncology (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biotechnology (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
  • Nitrogen And Oxygen Or Sulfur-Condensed Heterocyclic Ring Systems (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung substituierter Purine und deren Salze. Bevorzugt werden die Ester der 9-(2-Hydroxyäthoxymethyl)derivate von Guanin ls und 2,6-Diaminopurin sowie die pharmazeutisch annehmbaren Salze dieser Verbindungen hergestellt.
Es wurde nun gefunden, dass substituierte Purine der Formel I
R
1 "o
H
N
3
30
CH2.O.CH2.CH2OC.R
(I), 2
0
(II) j worin
N-
CH2.O.CH2.CH2OC.R
0
worin Ro1 gleich R1 ist oder eine Azidgruppe bedeutet, in Gegenwart eines Katalysators mit Wasserstoff behandelt, und falls das Verfahrensprodukt die freie Base ist, diese in ein Säureadditionssalz oder ein Alkalimetallsalz überführt oder, falls das Verfahrensprodukt ein Salz ist, dieses in die freie Base oder in ein anderes Salz überführt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel I, worin R1 Hydroxy bedeutet, herstellt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel I, worin R2 Wasserstoff oder eine Alkylgruppe mit gerader oder verzweigter Kette und 2 bis 8 Kohlenstoffatomen bedeutet, herstellt.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel I, worin R2 eine durch ein Halogenatom, eine Amino-, Nitrilo- oder Sul-fonamidogruppe oder eine Acyl- oder Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen substituierte Arylgruppe bedeutet, herstellt.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1,2 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel I, worin R2 eine substituierte Arylgruppe mit weniger als 10 Kohlenstoffatomen bedeutet, herstellt.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man 9-(2-Formyloxyäthoxymethyl)guanin herstellt.
7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
35 R1 eine Hydroxy- oder Aminogruppe; und
R2 Wasserstoff, eine geradkettige oder verzweigte Alkylgruppe mit 2 bis 16 Kohlenstoffatomen, eine Naphthyl-gruppe oder eine substituierte Arylgruppe mit 6 bis 18 Kohlenstoffatomen, vorzugsweise mit weniger als 10 Kohlenstoff-40 atomen,
bedeuten, gegen Viren wirksam sind, und zwar gegenüber verschiedenen Arten von DNA- und RNA-Viren in vitro und gegen DNA-Viren in vivo. Im besonderen sind diese Verbindungen besonders wirksam gegen Herpes-, Kuhpocken- und 4s Rhinoviren, einschliesslich der Herpes simplex, Herpes zoster und Windpockenviren bei Säugetieren, welche Krankheiten wie Keratitis herpetica bei Kaninchen und Encephalitis herpetica bei Mäusen hervorrufen.
Gegenstand der Erfindung ist demnach ein Verfahren zur so Herstellung von Verbindungen der Formel I, worin R1 und R2 die obengenannten Bedeutungen haben, oder einem Salz davon, insbesondere einem pharmazeutisch annehmbaren Salz.
Die Verbindungen der Formel I, worin R1 Hydroxy 55 bedeutet, oder deren Salze sind bevorzugt, ebenso wie Verbindungen, worin R2 Wasserstoff oder eine geradkettige oder verzweigte Alkylgruppe mit 2 bis 8 Kohlenstoffatomen bedeutet, wobei 2 bis 4 Kohlenstoffatome besonders bevorzugt sind. Wenn R2 eine substituierte Arylgruppe mit 6 bis 18 60 Kohlenstoffatomen, vorzugsweise weniger als 10, bedeutet, so sind die bevorzugten Substituenten an der Arylgruppe Halogenatome, Amino-, Nitrilo- oder Sulfonamidogruppen, sowie Acyl- oder Alkylgruppen mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen.
65 Die am meisten bevorzugten Verbindungen sind:
9-(2-Formyloxyäthoxymethyl)guanin; 9-(2-Propionyloxyäthoxymethyl)guanin;
9-[2-(2,2-Dimethylpropionyloxy)äthoxymethyl]guanin; und 2-Amino-9-(2-formyloxyäthoxymethyl)adenin.
Diese Verbindungen zeichnen sich durch ihre ausserordentlich starke Wirksamkeit gegenüber Herpesviren aus.
Für therapeutische Zwecke besonders geeignete Salze sind diejenigen pharmazeutisch annehmbarer Säuren wie Milchsäure, Essigsäure, Apfelsäure oder p-Toluolsulfonsäure sowie die Salze von pharmazeutisch annehmbaren Mineralsäuren, wie beispielsweise Salzsäure oder Schwefelsäure. Bedeutet R1 eine Hydroxygruppe, so kommen auch die pharmazeutisch annehmbaren Alkalimetallsalze in Betracht, wobei das Natriumsalz besonders bevorzugt ist. Andere Salze können ebenfalls hergestellt und anschliessend in für den jeweiligen Behandlungszweck geeignete Salze übergeführt werden.
Das erfmdungsgemässe Verfahren zur Herstellung von substituierten Purinen der Formel I ist dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel II
R1
c
CH„.0.CH_.CH„OC.R^
2 2 2 II
0
worin R2 die obengenannte Bedeutung hat und Ro1 gleich R1 ist oder eine Azidgruppe bedeutet, in Gegenwart eines Katalysators mit Wasserstoff behandelt, und gegebenenfalls anschliessend eine Verbindung der Formel I durch Um-esterung in eine andere Verbindung der Formel I überführt; oder wenn das Produkt einer der im vorhergehenden beschriebenen Reaktionen die freie Base ist, diese gegebenenfalls in ein Säureadditionssalz oder ein Alkalimetallsalz überführt oder, falls das erhaltene Produkt ein Salz einer Verbindung der Formel I ist, dieses gegebenenfalls in ein anderes Salz überführt oder die Base daraus freisetzt.
Ein für das erfmdungsgemässe Verfahren geeigneter Katalysator ist Palladium.
Diese Methode ist zusammen mit anderen bekannten Verfahren in «Heterocyclic Compounds - Fused Pyrimidines Part II Purines», herausgegeben von D. J. Brown (1971), veröffentlicht von Wiley-Interscience, beschrieben.
Die Ausgangsverbindungen der Formel II können durch Kondensation von einem Purin, welches die gewünschten Substituenten in 2- und 6-Stellung aufweist, mit einem durch eine Acylgruppe geschützten 2-Halogenmethoxyäthanol oder einem durch eine Acylgruppe geschützten Acyloxymethoxy-äthanol, z.B. 2-Propionyloxyäthoxymethylchlorid oder Bu-tyryloxyäthoxymethylacetat, in einem stark polaren Lösungsmittel wie Dimethylformamid (DMF) und in Gegenwart einer Base, z.B. Natriumhydrid, erhalten werden. Die Umsetzung wird bevorzugt bei Raumtemperatur während einer längeren Zeitspanne durchgeführt. Um vernünftige Ausbeuten zu erhalten, können mehrere Stunden oder sogar Tage benötigt werden.
Das erfmdungsgemässe Verfahren beruht auf Zwischenprodukten, die aus einfach substituierten Purinen erhalten werden können. Derartige Purine sind leicht erhältlich und können nach an sich bekannten Verfahren, die in der Lite-
632 757
ratur und in Textbüchern wie «Heterocyclic Compounds -Fused Pyrimidines Part II Purines», herausgegeben von D. J. Brown (1971), veröffentlicht bei Wiley-Interscience, beschrieben sind, hergestellt werden.
Eine erfindungsgemäss erhaltene Verbindung der Formel I kann gegebenenfalls durch Umesterung in eine andere Verbindung der Formel I übergeführt werden. Eine derartige Umwandlung kann beispielsweise durch Umsetzung der Verbindung der Formel I mit einer geeigneten Carbonsäure vorgenommen werden;.so wird beispielsweise zur Herstellung von 9-(2-Propionyloxyäthoxymethyl)guanin Propionsäure benötigt. In bestimmten Fällen kann die Säure gleichzeitig als saurer Katalysator wirken, jedoch wird in anderen Fällen ein zusätzlicher saurer Katalysator benötigt, wofür zum Beispiel p-Toluolsulfonsäure in Betracht kommt.
Die erfindungsgemäss erhältlichen Verbindungen der Formel I und deren pharmazeutisch annehmbare Salze können zusammen mit pharmazeutisch annehmbaren Trägerstoffen zu pharmazeutischen Zubereitungen und Präparaten verarbeitet werden. In einem besonderen Ausführungsbeispiel einer pharmazeutischen Zubereitung liegt eine Verbindung der Formel I in Form einer «wirksamen Einzel-dosis»-Zubereitung vor.
Der im vorhergehenden verwendete Ausdruck «wirksame Einzeldosis» bedeutet eine vorausbestimmte gegen Viren wirksame Menge, die genügt, um in vivo den Virusorganismus zu bekämpfen. Pharmazeutisch annehmbare Trägerstoffe sind Stoffe, welche sich zur Darreichung des Medikamentes eignen. Sie können fest, flüssig oder gasförmig sein, ausserdem sollen sie inert und medizinisch annehmbar und mit den Wirkstoffen verträglich sein.
Diese pharmazeutischen Zubereitungen können parenteral, oral, als Suppositorien oder als Pessar verabreicht werden; ferner können sie lokal als Salbe, Crème, Aerosol, Puder oder in Form von Augen- oder Nasentropfen verabreicht werden. Die jeweilige Zubereitungsform hängt davon ab, ob eine innerliche oder äusserliche Virusinfektion behandelt werden soll.
Bei innerlichen Infektionen werden die Zubereitungen für gewöhnlich oral oder parenteral in Dosen von 0,1 bis 250, vorzugsweise 1 bis 50, mg/kg Körpergewicht des Säugetieres, wobei die Menge des Wirkstoffes unter Bezug auf die freie Base berechnet wird, verabreicht. Bei Menschen werden diese Verbindungen in Form von Einzeldosen, und zwar mehrmals täglich, in einer Menge von 1 bis 250 mg je Einzeldosis verabreicht.
Für die orale Verabreichung kommen feine Pulver oder Granulate in Betracht, die Verdünnungsmittel, Dispergiermittel und/oder oberflächenaktive Mittel enthalten und in einer Mixtur, entweder in Wasser oder in einem Sirup, in Kapseln oder Sachets im trockenen Zustand oder in einer nicht-wässrigen Lösung oder Suspension, welche Suspendiermittel enthalten kann, angeboten werden können. Die Zubereitungen für die orale Verabreichung können ausserdem in Form von Tabletten, in welche Bindemittel oder Gleitmittel eingearbeitet werden können, oder in Form einer Suspension in Wasser oder Sirup vorliegen. Ausserdem können, sofern dies erwünscht oder notwendig ist, Geschmacksstoffe, Konservierungsmittel, Suspendiermittel, Dickungsmittel oder Emulgatoren zugesetzt werden. Von den genannten Zubereitungsformen sind Tabletten und Granulate bevorzugt, welche auch mit einem Überzug versehen sein können.
Für die parenterale Verabreichung oder für die Verabreichung in Tropfenform, beispielsweise bei Augeninfektionen, können die Verbindungen in wässriger Lösung in einer Konzentration von 0,1 bis 10%, vorzugsweise 0,1 bis 1% und insbesondere 0,2% (Gew./Vol.), vorliegen. Diese Lösungen
3
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
632757
können Antioxydantien, Puffer und/oder andere Zusätze enthalten.
Bei Infektionen des Auges oder anderer äusserlicher Gewebe, z.B. im Mund oder auf der Haut, werden die Zubereitungen bevorzugt direkt auf den infizierten Teil des Körpers als topische Salbe oder Crème aufgébracht. Die Verbindungen können in einer Salbe, beispielsweise mit einer wasserlöslichen Salbengrundlage, oder in einer Crème, beispielsweise mit einer 01-in-Wasser-Crèmegrundlage, in einer Konzentration von 0,1 bis 10%, vorzugsweise 0,3 bis 3% und insbesondere 1% (Gew./Vol.), verabreicht werden.
Die nachstehenden Beispiele dienen zur Erläuterung der Erfindung.
Beispiel 1
Herstellung von 2,6-Diamino-9-(2-formyloxyäthoxy-methyl)purin
0,4 g 2-Azido-9-(2-formyloxyäthoxymethyl)adenin werden in 5 ml trockenem Dimethylformamid aufgelöst und 0,1 g 5%iger Palladium/Aktivkohlekatalysator wird zugegeben. Das Gemisch wird unter einem Druck von 3,52 at Wasserstoff geschüttelt, bis die dünnschichtchromatographische Prüfung eine vollständige Umsetzung anzeigt.
Der Katalysator wird filtriert und mit trocknem Acetonitril gewaschen. Das Filtrat und die Waschflüssigkeit wurden im Vakuum durch Entspannungsverdampfung entfernt, bis das trockne Produkt zurückblieb.
Umkristallisation aus Acetonitril ergab 2,6-Diamino-9-(2-formyloxyäthoxymethyl)purin mit einem Schmelzpunkt von 238 bis 240°C.
Die nachfolgenden Verbindungen wurden in analoger Weise hergestellt:
9-(2-Propionyloxyäthoxymethyl)guanin, Schmelzpunkt 223 bis 226°C;
9-[2-(a-Naphthoyloxy)äthoxymethyl]guanin, Schmelzpunkt 219 bis 220°C;
9-[2-(3-Chlorbenzoyloxy)äthoxymethyllguanin, Schmelzpunkt 218 bis 220°C;
9-[2-(p-Toluoyloxy)äthoxymethyl]guanin, Schmelzpunkt 220 bis 221 °C;
9-f2-(2,2-Dimethylpropionyloxy)äthoxymethyllguanin, Schmelzpunkt 245 bis 246°C.
Beispiel 2
Herstellung von 9-(2-Propionyloxyäthoxymethyl)guanin-hydrochlorid
Der pH-Wert einer Lösung von 300 mg 9-(2-Propionyloxy-
äthoxymethyl)guanin in 400 ml Äthanol wurde mit ätherischer Salzsäure bei Raumtemperatur auf 1,0, gemessen mit einem Breitband-pH-Papier, eingestellt. Die Lösung wurde mit trockenem Äther auf ein Volumen von 1,91 verdünnt und über Nacht gekühlt. Die ausgefallenen Körnchen wurden filtriert, mit Äther gewaschen und in einem Exsikkator unter vermindertem Druck während 3 Tagen getrocknet. Sie wurden weiter bei 3,5 mm Hg während 2,5 Stunden getrocknet. Es wurden 260 mg 9-(2-Propionyloxyäthoxy-methyl)guanin-hydrochlorid mit einem Schmelzpunkt von 125 bis 131°C erhalten. Die Elementaranalyse und das NMR-Spektrum (DMSO-ds) entsprachen der obigen Verbindung. Der Silbernitrattest war für Halogen positiv.
Beispiel 3
Natriumsalz von 9-(2-Propionyloxyäthoxymethyl)guanin 125 mg 9-(2-Propionyloxyäthoxymethyl)guanin wurden unter Rühren zu 44,5 ml einer gekühlten 0,01N Natriumhydroxydlösung gegeben. Das Gemisch wurde gefroren und lyophylisiert. Das Natriumsalz von 9-(2-Propionyloxyäthoxy-methyl)guanin wurde erhalten. Die Elementaranalyse, das NMR- und IR-Spektrum entsprachen der obigen Verbindung.
Zubereitungen
1) Eine Tablettenzubereitung, die ein Gemisch von 100 mg 9-(2-Formyloxyäthoxymethyl)guanin, 200 mg Lactose, 50 mg Stärke, 5 mg Polyvinylpyrrolidon und 4 mg Magnesium-stearat enthielt, wurde durch Feuchtgranulieren hergestellt.
2) Eine Tablettenzubereitung, die ein Gemisch von 100 mg 2-Ajnino-9-(formyloxyäthoxymethyl)adenin, 200 mg Lactose, 50 mg Stärke, 5 mg Polyvinylpyrrolidon und 4 mg Magnesiumstearat enthielt, wurde durch Feuchtgranulieren hergestellt.
3) Eine Tablettenzubereitung, die ein Gemisch von 100 mg 9-(2-Propionyloxyäthoxymethyl)guanin, 200 mg Lactose,
50 mg Stärke, 5 mg Polyvinylpyrrolidon und 4 mg Magnesiumstearat enthielt, wurde durch Feuchtgranulieren hergestellt.
4) Eine Tablettenzubereitung, die ein Gemisch von 100 mg 9-[2-(2,2-Dimethylpropionyloxy)äthoxymethyl]guanin,
200 mg Lactose, 50 mg Stärke, 5 mg Polyvinylpyrrolidon und 4 mg Magnesiumstearat enthielt, wurde durch Feuchtgranulieren hergestellt.
4
s io
15
20
25
30
35
40
45
B

Claims (2)

  1. 632757
    2
    PATENTANSPRÜCHE 1. Verfahren zur Herstellung substituierter Purine der Formel I
    dass man 9-(2-Propionyloxyäthoxymethyl)guanin herstellt.
  2. 8. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man 9-[2-(2,2-Dimethyl-propionyloxy)äthoxymethyl]-guanin herstellt.
    s 9. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man 2-Amino-9-(2-formyloxyäthoxymethyl)adenin herstellt.
    (I)
    CH .O.CH .CH OC.R
    II
    0
    worin
    R1 eine Hydroxy- oder Aminogruppe; und R2 Wasserstoff, eine Alkylgruppe mit gerader oder verzweigter Kette und 2 bis 16 Kohlenstoffatomen, eine Naph-thylgruppe oder eine substituierte Arylgruppe mit 6 bis 18 Kohlenstoffatomen bedeuten, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel II
    10
CH558681A 1976-03-01 1981-08-31 Process for preparing substituted purines CH632757A5 (en)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB7988/76A GB1561380A (en) 1976-03-01 1976-03-01 Esters of hydroxyalkoxyalkyl purines their preparation and pharmaceutical compositions containing them
US71810576A 1976-08-27 1976-08-27

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH632757A5 true CH632757A5 (en) 1982-10-29

Family

ID=26241801

Family Applications (4)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH257177A CH629806A5 (en) 1976-03-01 1977-03-01 Process for the preparation of substituted purines
CH558581A CH631176A5 (en) 1976-03-01 1981-08-31 Processes for preparing substituted purines.
CH558781A CH632758A5 (en) 1976-03-01 1981-08-31 Process for preparing substituted purines
CH558681A CH632757A5 (en) 1976-03-01 1981-08-31 Process for preparing substituted purines

Family Applications Before (3)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH257177A CH629806A5 (en) 1976-03-01 1977-03-01 Process for the preparation of substituted purines
CH558581A CH631176A5 (en) 1976-03-01 1981-08-31 Processes for preparing substituted purines.
CH558781A CH632758A5 (en) 1976-03-01 1981-08-31 Process for preparing substituted purines

Country Status (25)

Country Link
JP (1) JPS52106896A (de)
AR (4) AR228232A1 (de)
AT (1) AT361007B (de)
AU (1) AU515553B2 (de)
BE (1) BE851972R (de)
BG (2) BG28067A3 (de)
CA (1) CA1086316A (de)
CH (4) CH629806A5 (de)
DD (1) DD128611A5 (de)
DE (1) DE2708827A1 (de)
DK (1) DK147824C (de)
ES (1) ES456432A2 (de)
FI (1) FI60710C (de)
FR (1) FR2342972A2 (de)
GR (1) GR66070B (de)
HU (1) HU176907B (de)
IE (1) IE44708B1 (de)
IT (1) IT8048953A0 (de)
LU (1) LU76869A1 (de)
NL (2) NL7702175A (de)
PL (2) PL115267B1 (de)
RO (1) RO76591A (de)
SE (1) SE433216B (de)
SU (1) SU637086A3 (de)
ZA (1) ZA771220B (de)

Families Citing this family (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL8202626A (nl) * 1982-06-29 1984-01-16 Stichting Rega V Z W Derivaten van 9-(2-hydroxyethoxymethyl)guanine.
ES8403904A1 (es) * 1983-02-25 1984-04-01 Ind Farma Especial Un procedimiento para la preparacion de acicloguanosina.
GB8816760D0 (en) * 1988-07-14 1988-08-17 Wellcome Found Therapeutic compounds
JP4704223B2 (ja) * 2006-01-30 2011-06-15 Hoya株式会社 送りねじ機構

Family Cites Families (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS5122049A (ja) * 1974-08-19 1976-02-21 Sanwa Denki Kk Kahenteikosochi

Also Published As

Publication number Publication date
JPS52106896A (en) 1977-09-07
AR228282A1 (es) 1983-02-15
AT361007B (de) 1981-02-10
GR66070B (de) 1981-01-15
DE2708827A1 (de) 1977-09-08
AR228283A1 (es) 1983-02-15
NL8400896A (nl) 1984-07-02
DK147824B (da) 1984-12-17
FR2342972A2 (fr) 1977-09-30
IE44708L (en) 1977-09-01
ZA771220B (en) 1978-10-25
PL196356A1 (pl) 1979-05-07
BG28067A3 (en) 1980-02-25
CH631176A5 (en) 1982-07-30
AU2275977A (en) 1978-09-07
RO76591A (ro) 1981-04-30
FI60710C (fi) 1982-03-10
IT8048953A0 (it) 1980-06-12
DK147824C (da) 1985-07-22
CH632758A5 (en) 1982-10-29
SE433216B (sv) 1984-05-14
PL115267B1 (en) 1981-03-31
DE2708827C2 (de) 1989-01-12
HU176907B (en) 1981-05-28
SU637086A3 (ru) 1978-12-05
SE7702233L (sv) 1977-09-02
AR228232A1 (es) 1983-02-15
ES456432A2 (es) 1978-07-16
BE851972R (fr) 1977-09-01
DK88677A (da) 1977-09-02
PL211568A1 (pl) 1979-07-30
AR228281A1 (es) 1983-02-15
AU515553B2 (en) 1981-04-09
IE44708B1 (en) 1982-03-10
NL7702175A (nl) 1977-09-05
JPS635392B2 (de) 1988-02-03
DD128611A5 (de) 1977-11-30
CH629806A5 (en) 1982-05-14
PL115242B1 (en) 1981-03-31
FI60710B (fi) 1981-11-30
CA1086316A (en) 1980-09-23
FI770655A (de) 1977-09-02
ATA134877A (de) 1980-07-15
LU76869A1 (de) 1977-09-26
BG27750A3 (en) 1979-12-12
FR2342972B2 (de) 1980-06-27

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH628897A5 (de) Verfahren zur herstellung neuer substituierter purine.
DE68922903T2 (de) Antivirale Pyrimidin- und Purinverbindungen, Verfahren zu ihrer Herstellung und sie enthaltende pharmazeutische Präparate.
DE69432087T2 (de) 6-Amino-purinderivate mit PDE-IV inhibierender Wirkung
DE3785651T2 (de) Antivirale Verbindungen.
DE60206775T2 (de) Agonisten für den adenosin a3 rezeptor
DD282229A5 (de) Verfahren zur herstellung von therapeutischen acyclischen nucleosiden
DD203052A5 (de) Verfahren zur herstellung von 9-(1,3-dihydroxy-2-propoxy-methyl)-guanin, dessen salzen und bestimmten benzylderivaten desselben
DE69732413T2 (de) Verfahren zur synthese chemischer verbindungen mit pde-iv-hemmender wirkung
DE2056327A1 (de) Aminopunn Derivate
DE2918261A1 (de) Neue purinderivate, verfahren zu deren herstellung, sie enthaltende arzneimittel und zwischenprodukte
DE2331223C2 (de) S-substituierte-2-Thioadenosine, deren 5'-Monophosphate, Verfahren zu deren Herstellung und Arzneimittel, welche diese enthalten
CH632757A5 (en) Process for preparing substituted purines
CH632759A5 (de) Verfahren zur herstellung neuer substituierter purine.
CH642668A5 (de) 2,6-diaminonebularine, verfahren zu deren herstellung und sie enthaltende pharmazeutische praeparate.
CH634844A5 (de) Verfahren zur herstellung von in 9-stellung substituierten 8-azapurinen.
CH637120A5 (de) Verfahren zur herstellung von acylierten benzimidazol-2-derivaten.
EP0349928A2 (de) Purinderivate
CH643858A5 (en) 9-Hydroxyethoxymethylguanine derivatives and processes for their preparation
DD287406A5 (de) Therapeutische nucleoside
AT352751B (de) Verfahren zur herstellung von neuen 9-substi- tuierten 6-hydroxypurinen und deren salzen
DE2537294C3 (de) S-Inosyl-L-cystein und Verfahren zu seiner Herstellung
DE2626792A1 (de) Acylderivate von adenosin-5'-monophosphorsaeure, verfahren zu deren herstellung und diese enthaltende pharmazeutische zusammensetzung
AT361942B (de) Verfahren zur herstellung von neuen 9-substi- tuierten purinen und ihren salzen
AT360043B (de) Verfahren zur herstellung von neuen 9-substi- tuierten purinen und deren salzen
DE69406293T2 (de) Benzothiophen analoga als antivirale mittel

Legal Events

Date Code Title Description
PL Patent ceased
PL Patent ceased