CH632714A5 - Faltschachtel. - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D5/00—Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper
- B65D5/42—Details of containers or of foldable or erectable container blanks
- B65D5/54—Lines of weakness to facilitate opening of container or dividing it into separate parts by cutting or tearing
- B65D5/5405—Lines of weakness to facilitate opening of container or dividing it into separate parts by cutting or tearing for opening containers formed by erecting a blank in tubular form
- B65D5/542—Lines of weakness to facilitate opening of container or dividing it into separate parts by cutting or tearing for opening containers formed by erecting a blank in tubular form the lines of weakness being provided in the container body
- B65D5/5425—Lines of weakness to facilitate opening of container or dividing it into separate parts by cutting or tearing for opening containers formed by erecting a blank in tubular form the lines of weakness being provided in the container body and defining after rupture a lid hinged to the upper edge of the container body
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Description
Die Erfindung betrifft eine Faltschachtel aus einem Zuschnitt faltbaren Materials, wie Karton.
Bekannte Faltschachteln dieser Art sind längs Reisslinien örtlich oder um den Umfang herum aufreissbar gestaltet, um den Zugang zu dem verpackten Gut, wie Lebensmitteln o. dgl. zu ermöglichen. Nach dem Aufreissen ist ein Ver-schliessen mit befriedigender Abdichtung nicht mehr möglich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Faltschachtel der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, die bei einfacher Herstellung ein befriedigend dichtes, wiederholtes Wiederverschliessen nach dem ersten Öffnen ermöglicht.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist bei einer Faltschachtel gemäss der Erfindung vorgesehen, dass sie einen Stülpdek-kel aufweist, der aus dem Zuschnitt für die Faltschachtel gefaltet ist und einen über den Öffnungsrand der Faltschachtel passenden Stülprand aufweist.
Wie bei den bekannten Faltschachteln lässt sich die Faltschachtel gemäss der Erfindung über eine Reisslinie, öffnen. Bei der neuen Faltschachtel verbindet jedoch die Reisslinie den Stülprand mit dem Öffnungsrand der Faltschachtel, wobei der Stülprand längs eines Randbereiches über eine feste Verbindung, z.B. eine Klebverbindung, mit dem Öffnungsrand der Faltschachtel verbunden ist.
Gemäss einer vorteilhaften Weiterbildung der Faltschachtel nach der Erfindung ist vorgesehen, dass der Stülprand zwei Lagen aufweist, von denen die erste Lage die Aussenwand des Stülprandes und die zweite Lage eine im Zuschnitt und im geschlossenen Zustand des Stülpdeckels sich zwischen dieser Aussenwand und dem oberen Öffnungsrand der Faltschachtel erstreckende Innenwand bildet.
Mit der Erfindung ist eine Faltschachtel mit einem Stülpdeckel aus einem einzigen Zuschnitt in herstellungstechnisch einfacher Weise geschaffen. Der Zuschnitt kann raumsparend gestapelt werden, ohne dass gesonderter Stapelraum für einen getrennten Deckel vorgesehen sein muss. Der Stülpdeckel ermöglicht ein gegen das Eindringen von Licht ausreichend dichtes Abschliessen des Inhalts, der somit auch nach dem erstmaligen und wiederholten öffnen einigermas-sen geschützt bleibt.
Die Erfindung ist im folgenden anhand schematischer Zeichnungen eines Ausführungsbeispiels mit weiteren Einzelheiten näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 den Zuschnitt einer gemäss der Erfindung gestalteten Faltschachtel;
Fig. 2, 4 und 6 perspektivische Ansichten der Deckelseite der Faltschachtel in unterschiedlichen Öffnungszustän-den und
Fig. 3,5 und 7 zugehörige Schnittdarstellungen nach der Linie III-III in Fig. 2.
Der in Fig. 1 gezeigte Zuschnitt einer Faltschachtel hat zwei Flachseiten 1,2 und zwei Längsseiten 3, 4, wobei die Flachseite 1 mit der Längsseite 4 über eine Kleblasche 5 verbindbar ist. Bodenlaschen 7, 8 und 9,10 verlängern die Flachseiten 1, 2 bzw. die Längsseiten 3, 4 und bilden nach entsprechender Faltung und ggf. Klebung den Faltschachtelboden.
Die Seiten 2, 3 und 4, gehen über eine gemeinsame Reisslinie 11 in zugehörige Deckellaschen 12,13,14 über. An der seitlichen Deckellasche 13 hängt eine weitere Deckellasche 15, die von der zugehörigen Flachseite 1 durch einen Spalt 16 getrennt ist.
Alle vier Deckellaschen 12 bis 15 weisen in ihrem unteren Bereich zwei durchgehende, parallele, horizontale Faltkanten 17,18 auf, die parallel zu der Reisslinie 11 verlaufen. Unterhalb der Faltkante 18 im Bereich der Deckellasche 15 ist eine Kleblasche 19 ausgebildet.
Zur Bildung eines Deckels werden die Deckellaschen 12 bis 15 zunächst um die Reisslinie 11 in Fig. 1 gesehen nach unten umgefaltet. Dann werden die Deckellaschen um die Faltkante 18 wieder zurückgefaltet. Die Kleblasche 19 wird an demBereichbenachbart dem oberen Rand der Flachseite 1 aussen im umgefalteten Zustand angeklebt, so dass eine feste Verbindung zwischen der Deckellasche 15 und der Flachseite 1 hergestellt ist. Der zwischen den Faltkanten 17,18 eingegrenzte Bereich der Deckellaschen, der mit gleichen, jedoch durch einen Strich indizierten Bezugszeichen wie diese bezeichnet ist, bildet die Aussenwand des Stülprandes eines Stülpdeckels, während dieBereiche zwischen der Faltkante 18 und der Reisslinie 11, die ebenfalls mit gleichen Bezugszeichen wie die zugehörigen Deckellaschen bezeichnet, jedoch mit zwei Strichen indiziert sind, die Innenwand des Stülprandes des Stülpdeckels bilden.
Wie dieser Stülpdeckel in geschlossenem, halbgeöffnetem und ganzgeöffnetem Zustand aussieht, ist am besten aus den Figuren 3, 5 und 7 ersichtlich.
In noch nicht geöffnetem Zustand hängt der Stülpdek-kel über die Kleblasche 19 und die noch nicht aufgerissene Reisslinie 11 über seinen ganzen Umfang an der Faltschachtel. Beim ersten Öffnen wird der Stülpdeckel gemäss Fig. 5 um die Kleblasche 19, die auch bei späterem Wiederöffnen und -schliessen als Scharnier wirkt, hochgeklappt, bis der Zustand nach Fig. 5 erreicht ist, wo die Bereiche 12', 12"; 13', 13" und 14', 14" zwar noch über die Abreisslinie 11 am in den Fig. 5 bis 7 mit 21 bezeichneten oberen Öffnungsrand der Faltschachtel hängen, jedoch auseinandergezogen sind. Ein weiteres Hochklappen des Stülpdeckels führt zum Reissen zwischen den Teilen 12", 13", 14" und den Seiten 2, 3,4 längs der Reisslinie 11. Es ist ersichtlich, dass beim Wiederverschliessen die Umfangskanten 22 des oberen Öffnungsrandes die die Innenwandung des Stülprandes bildenden Bereiche 12", 13" und 14" wieder nach innen gegen die Aussenwandbereiche 12', 13' und 14' drücken, so
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dass ein einigermassen dichter Abschluss des verpackten Gutes auch nach dem erstmaligen Öffnen der Faltschachtel geschaffen wird.
Die Faltschachtel nach der Erfindung lässt sich einerseits einfacher als eine Schachtel herstellen, die einen aus einem 5
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gesonderten Teil gefertigten Stülpdeckel aufweist. Sie eröffnet jedoch wie diese die Möglichkeit, die Faltschachtel nach erstmaligem Öffnen wieder derart zu verschliessen, dass eine befriedigende Abdichtung des in der Faltschachtel verbleibenden Gutes gewährleistet ist.
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1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
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- 2. Faltschachtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stülprand längs eines Randbereiches (bei 19) über eine feste Verbindung und im übrigen über eine Reisslinie (11) mit dem Öffnungsrand (21) der Faltschachtel verbunden ist.2PATENTANSPRÜCHE 1. Faltschachtel aus einem Zuschnitt faltbaren Materials, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Stülpdeckel aufweist, der aus dem Zuschnitt für die Faltschachtel gefaltet ist, und einen über den Öffnungsrand der Faltschachtel passenden Stülprand aufweist.
- 3. Faltschachtel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Stülprand zwei Lagen aufweist, von denen die erste Lage die Aussenwand (12' bis 15') des Stülprandes und die zweite Lage eine im Zuschnitt und im geschlossenen Zustand des Stülpdeckels sich zwischen dieser Aussenwand und dem oberen Öffnungsrand (21) der Faltschachtel erstreckende Innenwand (12" bis 14", 19) bildet.
- 4. Faltschachtel nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die feste Verbindung eine Klebverbindung zwischen einem Bereich (19) der Innenwand und einem Bereich (20) der Aussenseite benachbart dem oberen Öffnungsrand (21) der Faltschachtel ist.
Priority Applications (6)
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