CH632619A5 - Schaltungsanordnung zur abtastung der zeichenelemente von zeichen an beliebig festlegbaren stellen, insbesondere zur entzerrung von fernschreibzeichen. - Google Patents
Schaltungsanordnung zur abtastung der zeichenelemente von zeichen an beliebig festlegbaren stellen, insbesondere zur entzerrung von fernschreibzeichen. Download PDFInfo
- Publication number
- CH632619A5 CH632619A5 CH1009178A CH1009178A CH632619A5 CH 632619 A5 CH632619 A5 CH 632619A5 CH 1009178 A CH1009178 A CH 1009178A CH 1009178 A CH1009178 A CH 1009178A CH 632619 A5 CH632619 A5 CH 632619A5
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- character
- memory
- circuit
- scanning
- pulses
- Prior art date
Links
- 230000015654 memory Effects 0.000 claims description 158
- 238000012544 monitoring process Methods 0.000 claims description 26
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims description 24
- 238000005070 sampling Methods 0.000 claims description 18
- 230000004913 activation Effects 0.000 claims description 7
- 230000008901 benefit Effects 0.000 claims description 7
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 claims description 4
- 230000006978 adaptation Effects 0.000 claims 2
- 230000006870 function Effects 0.000 claims 2
- 240000007320 Pinus strobus Species 0.000 claims 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 claims 1
- 238000012512 characterization method Methods 0.000 claims 1
- 230000003111 delayed effect Effects 0.000 claims 1
- 238000011156 evaluation Methods 0.000 claims 1
- 238000007726 management method Methods 0.000 claims 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 5
- 230000008569 process Effects 0.000 description 4
- 238000012545 processing Methods 0.000 description 3
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 2
- 108090000623 proteins and genes Proteins 0.000 description 2
- 206010012289 Dementia Diseases 0.000 description 1
- 230000008859 change Effects 0.000 description 1
- 238000013461 design Methods 0.000 description 1
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 230000009977 dual effect Effects 0.000 description 1
- 230000014759 maintenance of location Effects 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 230000010363 phase shift Effects 0.000 description 1
- 230000001360 synchronised effect Effects 0.000 description 1
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 1
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
- H04L25/00—Baseband systems
- H04L25/02—Details ; arrangements for supplying electrical power along data transmission lines
- H04L25/20—Repeater circuits; Relay circuits
- H04L25/24—Relay circuits using discharge tubes or semiconductor devices
- H04L25/242—Relay circuits using discharge tubes or semiconductor devices with retiming
- H04L25/245—Relay circuits using discharge tubes or semiconductor devices with retiming for start-stop signals
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
- H04L25/00—Baseband systems
- H04L25/02—Details ; arrangements for supplying electrical power along data transmission lines
- H04L25/03—Shaping networks in transmitter or receiver, e.g. adaptive shaping networks
- H04L25/03006—Arrangements for removing intersymbol interference
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Television Systems (AREA)
- Dc Digital Transmission (AREA)
Description
Die vorliegende Erfindung zeigt nun einen Weg, wie mit chens wichtig ist.
noch geringerem schaltungstechnischen Aufwand als bei der Gemäss einer noch weiteren zweckmässigen Ausgestal gerade betrachteten, bereits vorgeschlagenen Schaltungsan- tung der Erfindung ist zur Ermittlung des Auftretens eines Ordnung zur Abtastung der Zeichenelemente eines Zeichens, 40 abzutastenden Zeichens eine Überwachungsschaltung mit insbesondere zur Entzerrung von Fernschreibzeichen, ausge- einer bistabilen Kippschaltung vorgesehen, die mit der Ermittkommen werden kann. lung des ersten Zeichenelementes eines abzutastenden Zei-
Der Erfindung liegt demgemäss die Aufgabe zugrunde, chens in einen definierten Zustand gebracht wird und damit die einen Weg zu zeigen, wie bei einer Schaltungsanordnung der Ansteuerung des Speichers zur Abgabe der genannten Impulse eingangs genannten Art mit geringerem schaltungstechnischen 45 freigibt und die unmittelbar auf die Freigabe der Ansteuerung Aufwand als bei den zuvor betrachteten Schaltungsanordnun- des Speichers hin wieder in ihren Ausgangszustand umge-gen jeweils mit einer vorgegebenen Dauer auftretende Zei- steuert wird und bis zum Ende des Auftretens des betreffenden chenelemente von Zeichen an beliebig festlegbaren Stellen Zeichens in diesem Zustand festgehalten bleibt. Hierdurch abgetastet und insbesondere Fernschreibzeichen entzerrt wer- ergibt sich der Vorteil eines besonders geringen schaltungs-den können. 50 technischen Aufwandes für eine der Ermittlung des jeweiligen
Gelöst wird die vorstehend aufgezeigte Aufgabe bei einer Zeichenbeginns dienende Überwachungsschaltung. Schaltungsanordnung der eingangs genannten Art erfindungs- Eine noch weitere zweckmässige Ausgestaltung der Erfin-gemäss dadurch, dass der Impulserzeuger ein taktgesteuertes dung zeichnet sich dadurch aus, dass der Additionsumlaufkreis mehrstufiges Register enthält, dessen Ausgangsseite mit dessen einen adressiert ansteuerbaren Lese-/Schreib-Speicher enthält, Eingangsseite über eine Addiererschaltung verbunden ist, 55 der eine der Anzahl von abzutastende Zeichen führenden Lei-durch die in dem Register enthaltene Code Wörter mit jeder tungen entsprechende Anzahl von Speicherabschnitten auf-Taktansteuerung jeweils um einen vorgegebenen Wert verän- weist, die selektiv mit einer Überprüfung der einzelnen Leitun-derbar sind, dass an der Ausgangsseite des Registers oder der gen auf das Auftreten von abzutastenden Zeichen wirksam Addiererschaltung ein Speicher mit seiner Eingangsseite ange- steuerbar sind, dass der Additionsumlaufkreis eingangsseitig schlössen ist und dass der Speicher an solchen bestimmten fest- eo über eine einen Multiplexer enthaltende Überwachungsschal-gelegten Speicherplätzen seiner durch die Codewörter des tung mit sämtlichen Leitungen verbunden ist, auf denen abzuta-Registers bzw. der Addiererschaltung ansteuerbaren Speicher- stende Zeichen auftreten können, dass der von dem Additionsplätze Steuersignale gespeichert enthält, dass mit der nach umlaufkreis her ansteuerbare Speicher mit seiner die genann-Ermittlung des Beginns eines Zeichens beginnenden Ansteue- ten Impulse abgebenden Ausgangsseite über einen adressiert rung der betreffenden Speicherplätze die in diesen enthaltenen 65 ansteuerbaren Démultiplexer die jeweiligen Abtastimpulse Steuersignale zur Abgabe von als die gewünschten Abtastim- abgibt und dass ein Adressengenerator vorgesehen ist, der pulse ausgenutzten Impulsen von der Ausgangsseite des Spei- zyklisch aufeinanderfolgend jeweils während einer Dauer, die chers führen. Hierdurch ergibt sich der Vorteil, dass mit einem kürzer ist als die Dauer der kürzesten zu erwartenden Zeichen-
632619 4
demente eines Zeichens, Adressen zur aufeinanderfolgenden W sind deren Ausgänge al bis an entweder mit deren Eingän-
Aktivierung sämtlicher Speicherabschnitte des Lese-/Schreib- gen e21 bis e2n oder mit deren Eingängen el 1 bis ein verbun-
Speichers und für eine solche Ansteuerung des Multiplexers den, oder aber die betreffende Weichenschaltung W wird zur und des Demultiplexers abgibt, dass nacheinander sämtliche Abgabe von Binârsignalçn L von ihren sämtlichen Ausgängen Signaleingänge des Multiplexers mit dessen Signalausgang und 5 al bis an gezwungen. Hierauf wird weiter unten noch eingegan-
sämtliche Signalausgänge des Demultiplexers mit dessen gen werden.
Signaleingang verbunden sind. Am Ausgang der Addiererschaltung Add ist ein hier als pro-
Die Erfindung bringt den Vorteil mit sich, dass mit relativ grammierbarer Lesespeicher ausgebildeter Speicher PROM geringem schaltungstechnischen Aufwand ausgekommen wer- mit seiner Eingangsseite angeschlossen, über die diesen Speiden kann, um für die Abtastung der Zeichenelemente der auf io eher bildende Speicherplätze adressiert bzw. angesteuert wer-einer Mehrzahl von Leitungen auftretenden Zeichen die erfor- den können. Für die Ansteuerung der einzelnen Speicherplätze derlichen Abtastimpulse bereitzustellen. Die Erfindung kommt des Speichers PROM dienen im vorliegenden Fall von der dabei nämlich mit einem einzigen Impulserzeuger aus, der Addiererschaltung Add jeweils abgegebene Codewörter. Es ist sämtliche Abtastimpulse zu den Zeitpunkten liefert, zu denen aber auch möglich, den Speicher PROM direkt vom Ausgang auf den in einer Mehrzahl vorgesehenen Leitungen abzuta- 15 des Registers Reg anzusteuern.
stende Zeichen bzw. deren Zeichenelemente auftreten. Den Der Speicher PROM mag im vorliegenden Fall eine Vielbetreffenden Leitungen sind dabei lediglich individuell Abtast- zahl von Speicherplätzen mit jeweils zwei Speicherzellen ent-schaltungen, beispielsweise in Form einfacher Kippschaltun- halten. Er kann beispielsweise 4096 Speicherplätze aufweisen, gen, zuzuordnen. Jeweils entsprechende Speicherzellen sämtlicher Speicher-
Gemäss einer zweckmässigen Weiterbildung der Erfindung 20 plätze geben auf entsprechende Ansteuerung hin die in ihnen sind der Démultiplexer und der Lese-/Schreib-Speicher zusätz- enthaltenen Steuersignale bzw. Bits an ein und denselben Auslich taktgesteuert. Dadurch ergibt sich der Vorteil, dass stets gang ab. Der Speicher PROM weist demgemäss zwei Ausdefinierte Signalzustände an den Ausgängen des Demultiple- gänge at und az auf. An dem Ausgang at des Speichers PROM xers und des Lese-/Schreib-Speichers für eine Weiterverarbei- ist ein UND-Glied Ug mit seinem einen Eingang angeschlossen, tung bereitgestellt werden können. 25 Der andere Eingang dieses UND-Gliedes Ug ist an einem Takt-
Gemäss einer noch weiteren zweckmässigen Ausgestal- ausgang ay des Taktgenerators Tg angeschlossen. An diesem tung der Erfindung ist zwischen der Ausgangsseite des Lese-/ Taktausgang ay des Taktgenerators Tg treten Taktimpulse mit
Schreib-Speichers und der Addiererschaltung des Additions- derselben Frequenz auf, mit der vom Ausgang ax des Taktgene-
umlaufkreises sowie der Eingangsseite des Lese-/Schreib-Spei- rators Tg Taktimpulse abgegeben werden. Die am Ausgang ay chers ein taktgesteuertes Hilfsregister vorgesehen. Hierdurch 30 des Taktgenerators Tg auftretenden Taktimpulse sollen jedoch ergibt sich der Vorteil, dass für den Lese-/Schreib-Speicher und den am Taktausgang ax auftretenden Taktimpulsen gegenüber gegebenenfalls für die Addierschaltung mit relativ einfachen phasenverschoben sein, beispielsweise um 180°. Der Ausgang dynamisch arbeitenden Schaltungsanordnungen ausgekom- des erwähnten UND-Gliedes Ug ist an dem bereits erwähnten men werden kann, die Informationen jeweils nur in Form von Takteingang T der Kippschaltung AK angeschlossen.
Impulsen abgeben. Derartige Impulse können durch das betref- 35 Der Ausgang az des Speichers PROM ist an einem Eingang fende Hilfsregister für ein Wiedereinschreiben in den Lese-/ eines Exklusiv-ODER-Gliedes Exor angeschlossen. Der andere
Schreib-Speicher festgehalten werden. Eingang dieses Exklusiv-ODER-Gliedes Exor ist an dem mit
Anhand von Zeichnungen wird die Erfindung nachstehend dem Eingang e21 der Weichenschaltung W verbundenen Ausbeispielsweise näher erläutert. Fig. 1 zeigt eine erste Ausfüh- gang der Addiererschaltung Add angeschlossen.
rungsform einer Schaltungsanordnung gemäss der Erfindung. 40 Die Weichenschaltung W weist zu ihrer Einstellung zwei
Fig. 2 zeigt eine zweite Ausführungsform einer Schaltungs- Eingänge es und er auf, die beide an in der Zeichnung nicht anordnung gemäss der Erfindung. näher bezeichneten Steuerausgängen der Überwachungsschal-Der in Fig. 1 dargestellten Schaltungsanordnung werden an tung Rs angeschlossen sind. Der eine Eingang er (Rückstellein-einem Eingangsanschluss E abzutastende Zeichen zugeführt, gang) der Weichenschaltung W ist mit dem Ausgang Q einer zu die jeweils mit einer vorgegebenen Dauer auftretende Zeichen- 45 der Überwachungsschaltung Rs gehörenden bistabilen Kippelemente besitzen. Diese Zeichenelemente gelangen von dem Schaltung FF verbunden. Diese Kippschaltung FF ist mit einem Eingangsanschluss E zu einem Eingang J einer eine Abtast- Rückstelleingang R an dem Ausgang des Exklusiv-ODER-Glie-schaltung darstellenden bistabilen Kippschaltung AK hin. des Exor angeschlossen. Mit diesem Ausgang des Exklusiv-Zusammen mit dem Takteingang T dieser Kippschaltung AK ODER-Gliedes Exor ist ferner der noch nicht betrachtete zugeführten Abtastimpulsen erfolgt dann eine dem Binärwert 50 Steuerausgang der beiden Steuerausgänge der Überwachungs-des jeweiligen Zeichenelementes entsprechende Einstellung Schaltung Rs verbunden. Mit diesem anderen Steuerausgang dieser Kippschaltung und damit die Abgabe eines entsprechen- der Überwachungsschaltung Rs ist der Eingang es (Einstelleinden Ausgangssignales von einem mit dem Ausgang dieser gang) der Weichenschaltung W verbunden. Die bistabile Kipp-Kippschaltung verbundenen Ausgangsanschluss A. Schaltung FF ist mit ihrem einen Eingang J an dem Eingangsan-Für die Bereitstellung der Abtastimpulse dient die übrige, in 55 schluss E angeschlossen. Mit ihrem Takteingang T ist die Kipp-Fig. 1 dargestellte Schaltung, die als Impulserzeuger zu Schaltung FF an dem Taktausgang ay des Taktgenerators Tg betrachten ist. Zu dieser Schaltung gehört unter anderem ein angeschlossen.
taktgesteuertes mehrstufiges Register Reg, das beispielsweise Nunmehr sei die Arbeitsweise der in der Fig. 1 dargestellten zwölf Registerstufen enthalten kann. Dieses Register Reg ist Schaltungsanordnung näher betrachtet. Dazu sei zunächst mit einem Takteingang et an einem Taktausgang ax eines Takt- 60 angenommen, dass sich die betreffende Schaltungsanordnung generators T g angeschlossen. Mit in Fig. 1 nicht näher bezeich- im Ruhezustand befindet, in welchem der Speicher PROM von neten Signaleingängen ist das Register Reg an den Ausgängen seinen sämtlichen Ausgängen jeweils ein Binärsignal L abgibt, al bis an einer Weichenschaltung W angeschlossen. Mit seinen und dass sich die Überwachungsschaltung Rs in ihrem Überwa-Signalausgängen ist das Register Reg über eine Addiererschal- ichungszustand befindet, in welchem die Kippschaltung FF tung Add, die eine 1-Addiererschaltung sein kann, mit Eingängen, jdurch ein ihrem Eingang J zugeführtes Signal einstellbar ist. In e21 bis e2n der Weichenschaltung W verbunden. Die Weichen- 'diesem Überwachungszustand gibt der Ausgang Q der Kippschaltung W weist noch weitere Eingänge e 11 bis e 1 n auf. Je ischaltung FF ein Binärsignal L ab. Da an beiden Eingängen des nach Einstellung bzw. Ansteuerung dieser Weichenschaltung 'Exklusiv-ODER-Gliedes Exor Binärsignale L liegen, tritt am
5 632619
Ausgang dieses Verknüpfungsgliedes ein Binärsignal L auf. - legt dabei gewissermassen den Zeitpunkt des Auftretens Damit führen die beiden Eingänge er und es der Weichenschal- eines Abtastimpulses am Takteingang T der bistabilen Kipp-tung W jeweils ein Binärsignal L, was zur Folge hat, dass an den Schaltung AK fest. Durch entsprechende Auswahl dieser Ausgängen al bis an dieser Weichenschaltung W jeweils Binär- Speicherplätze des Speichers PROM kann somit eine Anpas-signale L auftreten. 5 sung der jeweils abzugebenden Abtastimpulse an praktisch jeg-
Tritt nunmehr an dem Eingangsanschluss E ein Zeichen auf liches Zeichenformat und an praktisch jede Übertragungsge-- bei der Verarbeitung von Fernschreibzeichen mag ein Über- schwindigkeit erfolgen, mit dem bzw. mit der die Zeichenele-gang von der Stopp-Polarität auf die Start-Polarität auftreten - mente des am Eingangsanschluss E auftretenden jeweiligen so wird die Kippschaltung FF aus ihrer bisherigen Rückstellage Zeichens auftreten.
in die Einstellage umgesteuert, wodurch dem Rückstelleingang 10 Der Speicher PROM mag nun nach Abgabe der zur Abta-er der Weichenschaltung W ein Binärsignal H zugeführt wer- stung der Zeichenelemente eines Zeichens erforderlichen den soll. Durch Auftreten dieses Binärsignals H seien die Ein- Anzahl von Impulsen an seinem Ausgang at noch ein gesonder-gänge el 1 bis el n der Weichenschaltung W mit deren Ausgän- tes Signal, ein sogenanntes Zeichenendesignal, von seinem Ausgen al bis an verbunden. Das an den Eingängen el 1 bis el n der gang az abgeben. Dieses Zeichenendesignal, das als Binärsignal Weichenschaltung W liegende Codewort - das durch ein Binär-15 H auftreten mag, bewirkt zusammen mit dem annahmegemäss signal H und durch ein Binärsignal L angedeutet ist - wird noch auftretenden Binärsignal H an dem mit dem Eingang e21
somit in das Register Reg mit Auftreten des nächsten Taktim- der Weichenschaltung W verbundenen Ausgang der Addiererpulses am Takteingang et dieses Registers geladen. Zu diesem Schaltung Add, dass das Exklusiv-ODER-Glied Exor wieder ein Codewort wird mittels der Addiererschaltung Add ein bestimm- Binärsignal L abgibt, wodurch das zwangsweise Festhalten der ter Wert hinzuaddiert, und das so erhaltene Codewort wird 20 zu der Überwachungsschaltung Rs gehörenden Kippschaltung sowohl den Eingängen e21 bis e2n der Weichenschaltung W als FF aufhört. Ausserdem bewirkt dies, dass nun wieder an beiden auch der Eingangsseite des Speichers PROM zugeführt. Unter Eingängen er, es der Weichenschaltung W jeweils ein Binär-den in der Zeichnung angedeuteten Verhältnissen soll in die- signal L liegt. Dies hat zur Folge, dass die Weichenschaltung W sem Codewort ein Binärsignal H auf der Leitung auftreten, die von ihren Ausgängen al bis an jeweils ein Binärsignal L abgibt, mit dem Eingang e21 der Weichenschaltung W verbunden ist. 25 Damit ist der betrachtete Additions-Schaltkreis unterbrochen. Das Auftreten dieses Binärsignals H bewirkt, dass das Exklusiv- Erst wenn die Kippschaltung FF der Überwachungsschaltung ODER-Glied Exor ein Binärsignal H abgibt. Dadurch wird die Rs infolge Erkennens eines weiteren auftretenden Zeichens aus Kippschaltung FF wieder in ihre Rückstellage zurückgebracht, ihrer Rückstellage in ihre Einstellage gelangt, laufen die oben in der sie während der Dauer des Auftretens dieses Binär- geschilderten Vorgänge erneut ab. Der Speicher PROM gibt signais H gehalten bleibt. Ausserdem tritt das betreffende 30 von seinen Ausgängen auch wieder Binärsignale L ab, wodurch Binärsignal H am Einstelleingang es der Weichenschaltung W das Exklusiv-ODER-Glied Exor dann weiterhin ein Binärsignal auf. Dem Rückstelleingang er der Weichenschaltung W wird abgibt.
indessen ein Binärsignal L zugeführt. Damit sind nunmehr die Im Zusammenhang mit den vorstehend erläuterten Verhält-
Ausgänge al bis an der Weichenschaltung W mit deren Eingän- nissen sei schliesslich noch angemerkt, dass auf die Ausnutzung gen e21 bis 2n verbunden. Somit gelangt das an diesen Eingän- 35 eines Zeichenendesignals und des Exklusiv-ODER-Glieds Exor gen der Weichenschaltung W liegende Codewort zu dem Regi- prinzipiell verzichtet werden kann, wenn sichergestellt wird, ster Reg hin, welches dieses Codewort mit Auftreten des näch- dass das Register Reg über die Addiererschaltung Add nach der sten Taktimpulses an seinem Takteingang et übernimmt. Damit einem Zeichenende entsprechenden Anzahl von Additionsum-laufen nun einfache Additionsvorgänge in der betrachteten laufvorgängen an den Eingang e21 der Weichenschaltung W Additions-Schaltungsschleife ab, wodurch der Registerinhalt 40 ein Binärsignal L abgibt. Dieses Binärsignal L führt dann diesel-des Registers Reg schrittweise mit jedem weiteren ihm zuge- ben Steuervorgänge aus, die zuvor im Zusammenhang mit dem führten Taktimpuls erhöht wird. Exklusiv-ODER-Glied Exor erläutert worden sind.
Die von der Addiererschaltung Add j eweils abgegebenen Die in Fig. 2 dargestellte Schaltungsanordnung dient wie
Codewörter dienen, wie bereits erwähnt, zur Ansteuerung der die in Fig. 1 gezeigte Schaltungsanordnung dazu, Zeichenele-Speicherplätze des Speicher PROM. In diesem Speicher 45 mente von Zeichen, insbesondere von Fernschreibzeichen PROM sind ganz bestimmte Speicherplätze mit bestimmten abzutasten und eine Entzerrung derartiger Zeichenelemente Steuersignalen bzw. Steuerbits belegt. Zur Erzeugung von vorzunehmen. Im vorliegenden Fall sollen allerdings Zeichen
Impulsen an dem Ausgang at des Speichers PROM befindet erfasst werden, die auf einer Mehrzahl von ankommenden sich an den in Frage kommenden Speicherplätzen - unter Übertragungsleitungen auftreten. In der Fig. 2 ist indessen der
Zugrundelegung der in der Zeichnung angedeuteten Verhält- 50 Übersichtlichkeit halber lediglich eine derartige ankommende nisse - in der jeweiligen linken Speicherzelle ein Binärsignal H. Übertragungsleitung mit einem Eingangsanschluss E angedeu-Ein derartiges Binärsignal H tritt an dem Ausgang at des Spei- tet. An diesem Eingangsanschluss E ist eine der betreffenden chers PROM jeweils durch Ansteuerung des Speicherplatzes ankommenden Übertragungsleitung individuell zugehörige auf, dem diese Speicherzelle zugehörig ist. Das betreffende bistabile Abtastkippschaltung AK mit einem Eingang J ange-Binärsignal H kann dabei jeweils bis zur Ansteuerung eines 55 schlössen. Zusammen mit dem Takteingang T dieser Kippschalweiteren Speicherplatzes des Speichers PROM auftreten. In tung AK zugeführten Abtastimpulsen erfolgt eine dem Binär-Verbindung mit den am Taktausgang ay des Taktgenerators Tg wert des am Eingangsanschluss E auftretenden jeweiligen Zei-auftretenden (Hilfs-)Taktimpulsen führen die am Ausgang at chenelementes entsprechende Einstellung dieser Kippschal-des Speichers PROM auftretenden Impulse nach koinzidenz- tung und damit die Abgabe eines entsprechenden Ausgangs-mässiger Verknüpfung mittels des UND-Gliedes Ug zur 6o signales von einem mit dem Ausgang dieser Kippschaltung AK
Abgabe von Abtastimpulsen, die dem Takteingang T der bista- verbundenen Ausgangsanschluss A.
bilen Kippschaltung A K zugeführt werden. Für die Bereitstellung der Abtastimpulse - und zwar für
Wie bereits ausgeführt, sind ganz bestimmte Speicher- sämtliche der zuvor betrachteten Kippschaltung AK entspre-
plätze des Speichers PROM mit Steuersignalen bzw. Steuerbits chenden Kippschaltungen, die dem in einer Mehrzahl vorgese-H belegt. Die Lage dieser Speicherplätze bzw. Speicherstellen 65 henen ankommenden Übertragungsleitungen individuell innerhalb des Speichers PROM - und zwar bezogen auf einen zugeordnet sind - dient die übrige, in Fig. 2 dargestellte Schal-Speicherplatz-Ansteuerzyklus, in welchem sämtliche Speicher- tung, die eine als Impulserzeuger zu betrachtende Steuerschal-plätze des Speichers PROM nacheinander angesteuert werden tung St und eine dieser Steuerschaltung St vorgeschaltete
632619
Überwachungsschaltung Rs aufweist. Dieser die Steuerschaltung St und die Überwachungsschaltung Rs umfassende Schaltungsteil kann somit gewissermassen als zentraler Schaltungsteil betrachtet werden. Im folgenden sei zunächst der Aufbau dieses Schaltungsteils näher betrachtet.
Die Steuerschaltung St weist wie die oben beschriebene Schaltungsanordnung eine Weichenschaltung W auf, die je nach ihrer Einstellung bzw. Ansteuerung an ihren Eingängen es und er gesperrt ist oder eine Verbindung ihrer Ausgänge al bis an entweder mit ihren Eingängen el 1 bis ein oder mit ihren Eingängen e21 bis e2n herzustellen gestattet. An den Eingängen el 1 bis el n der Weichenschaltung W liegt auch im vorliegenden Fall ein bestimmtes festgelegtes Codewort, das durch ein Bit H am Eingang el 1 und durch ein Bit L am Eingang ein angedeutet ist.
Die Weichenschaltung W ist mit ihrem Eingang er an einem Ausgang der bereits erwähnten Überwachungsschaltung Rs angeschlossen, und innerhalb dieser Überwachungsschaltung Rs am Ausgang Q einer bistabilen Kippschaltung FF. Diese bistabile Kippschaltung ist mit einem Eingang J am Ausgang eines m-zu-1 -Multiplexers Mul angeschlossen. Mit ihrem Takteingang T ist die Kippschaltung FF an einem Taktausgang ay eines Taktimpulsgenerators Tg angeschlossen. Dieser Taktausgang ay liefert (Hilfs-)Taktimpulse mit derselben Frequenz, mit der an einem weiteren Ausgang ax des Taktimpulsegenerators TgTaktimpulse auftreten. Die amTaktausgang ay auftretenden Taktimpulse sind den am Taktausgang ax auftretenden Taktimpulsen gegenüber jedoch phasenverschoben, beispielsweise um
180°-
Der zu der gerade erwähnten Überwachungsschaltung Rs gehörende Multiplexer Mul ist mit einer Anzahl m von Signaleingängen an den Eingängen el bis em der Überwachungsschaltung Rs angeschlossen. Jeder dieser Eingänge el bis em der Überwachungsschaltung Rs mag mit einer der in einer entsprechenden Anzahl vorgesehenen ankommenden Übertragungsleitungen verbunden sein, auf denen Zeichen auftreten können, deren Zeichenelemente abzutasten bzw. zu entzerren sind. Mit einem Adressierungseingang emu ist der Multiplexer Mul am Ausgang m eines Adressengenerators Ag angeschlossen. Dieser Adressengenerator Ag ist eingangsseitig am Taktausgang ax des Taktimpulsgenerators Tg angeschlossen. Durch die somit erfolgende Taktsteuerung des Adressengenerators Ag ist die Abgabe von Adressen mit der Taktimpulsabgabe synchronisiert. An einem weiteren Ausgang n gibt der Adressengenerator Ag mit jeder Adresse einen Leseimpuls und im Anschluss daran einen Schreibimpuls ab. Die Anzahl der in einem Adressenumlaufzyklus vom Adressengenerator Ag abgegebenen Adressen entspricht im übrigen der Anzahl der Signaleingänge des Multiplexers Mul. Mit der betreffenden Adressenabgabe ist somit sichergestellt, dass aufeinanderfolgend die Signaleingänge des Multiplexers Mul mit dessen Signalausgang verbunden werden.
An den Ausgängen al bis an der Weichenschaltung W ist ein Lese-/Schreib-Speicher RAM mit seinen Signaleingängen angeschlossen. Dieser Lese-/Schreib-Speicher RAM ist mit einem Adressierungseingang eal am Ausgang m des Adressengenerators Tg angeschlossen. Mit einem Steuereingang etl ist der Speicher RAM an dem zuvor erwähnten Ausgang n des Adressengenerators Ag angeschlossen. Der Speicher RAM weist mehrere adressiert ansteuerbare Speicherabschnitte auf, deren Anzahl der Anzahl der Leitungen entspricht, auf denen abzutastende Zeichen auftreten können und denen die gerade betrachtete Schaltungsanordnung gemeinsam zugeordnet ist. Die einzelnen Speicherabschnitte des Speichers RAM besitzen jeweils eine Kapazität zur Aufnahme des von Weichenschaltung W jeweils zugeführten Codewortes; ein derartiges Codewort kann beispielsweise aus 12 Bits bestehen.
An der Ausgangsseite des Speichers RAM ist eine
Addiererschaltung Add mit ihrer Eingangsseite angeschlossen. Bei dieser Addiererschaltung Add mag es sich auch im vorliegenden Fall um eine 1-Addiererschaltung handeln. Die Ausgänge der Addiererschaltung Add sind mit den bereits erwähnten Eingängen e21 bis e2n der Weichenschaltung W über ein Hilfsregister Hreg verbunden, welches mit einem Takteingang et3 am Taktausgang ay des Taktimpulsgenerators Tg angeschlossen ist. Ausserdem sind die Ausgänge des Addierers mit den Eingängen eines weiteren, als programmierbarer Speicher ausgeführten Lesespeichers PROM verbunden. Dieser Speicher PROM kann allerdings mit seiner Eingangsseite auch direkt an der Ausgangsseite des Lese-/Schreib-Speichers RAM angeschlossen sein. Der betreffende Lesespeicher PROM möge eine Vielzahl von Speicherplätzen mit jeweils zwei Speicherzellen aufweisen. Er kann auch im vorliegenden Fall beispielsweise 4096 Speicherplätze aufweisen - und zwar wie der Lesespeicher PROM bei der im oben genannten Patent beschriebenen Schaltungsanordnung. Jeweils einander entsprechende Speicherzellen der Speicherplätze des Speichers PROM mögen auf ihre Ansteuerung hin die in ihnen enthaltenen Steuersignale bzw. Bits an ein und denselben Ausgang des betreffenden Speichers abgeben. Der Speicher PROM weist demgemäss zwei Ausgänge at und az auf. An dem Ausgang at des Speichers PROM ist ein 1-zu-m-Demultiplexer Dem mit einem Signaleingang ed3 angeschlossen. Dieser Démultiplexer Dem ist mit einem Adressierungseingang ed2 am Ausgang m des Adressengenerators Ag angeschlossen. Mit einem Takteingang edl ist der Démultiplexer Dem an dem Hilfstaktimpulse liefernden Taktausgang ay des Taktimpulsgenerators Tg angeschlossen. Die m Ausgänge des Demultiplexers Dem sind jeweils mit einem von m Abtastimpulsausgängen 01 bis 0m der Steuerschaltung St verbunden. An dem Abtastimpulsausgang 01 der Steuerschaltung St ist im vorliegenden Fall die in der Zeichnung dargestellte Abtastkippschaltung AK mit ihrem Takteingang T angeschlossen.
Der Ausgang az des Speichers PROM ist an einem Eingang eines Exklusiv-ODER-Gliedes Exor angeschlossen. Der andere Eingang dieses Exklusiv-ODER-Gliedes Exor ist an dem mit dem Eingang e21 der Weichenschaltung W verbundenen Ausgang des Hilfsregisters Hreg angeschlossen. Der Ausgang des Exklusiv-ODER-Gliedes Exor ist mit dem Eingang es der Weichenschaltung W und mit einem Rückstelleingang R der zu der Überwachungsschaltung Rs gehörenden bistabilen Kippschaltung FF verbunden.
Nunmehr sei die Arbeitsweise der in der Fig. 2 dargestellten Schaltungsanordnung näher erläutert. Dazu sei zunächst angenommen, dass sich diese Schaltungsanordnung im Ruhezustand befindet, in welchem an beiden Eingängen er und es der Weichenschaltung W jeweils ein Binärsignal L liegt, und dass an den Ausgängen al bis an dieser Weichenschaltung W ebenfalls jeweils Binärsignale L vorhanden sind. Dies hat zur Folge, dass der den Lese-/Schreib-Speicher RAM, den Addierer Add, das Hilfsregister Hreg und die Weichenschaltung W umfassende Additionsumlaufkreis gewissermassen unterbrochen ist und dass der Lesespeicher PROM nicht zur Abgabe von Ausgangsimpulsen angesteuert bzw. adressiert wird. Ferner sei angenommen, dass sämtliche, Ausgänge des Speichers PROM jeweils ein Binärsignal L abgeben und dass sich die Überwachungsschaltung Rs in ihrem Überwachungszustand befindet, in welchem die Kippschaltung FF durch ein ihrem Eingang J zuzuführendes Signal L einstellbar ist. In diesem Überwachungszustand gibt der Ausgang Q der Kippschaltung FF ein Binärsignal L ab - weshalb an beiden Eingängen er und es der Weichenschaltung W jeweils ein Binärsignal L anliegt.
Nunmehr sei angenommen, dass auf einer der vorgesehenen ankommenden Übertragungsleitungen, und zwar beispielsweise auf der mit dem Eingangsanschluss E verbundenen ankommenden Übertragungsleitung, ein Zeichen auftritt, des-
6
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
7 632619
sen Zeichenelemente abzutasten und gegebenenfalls zu entzer- noch ein L-Bit abgegeben wird, gibt nunmehr das Exklusivren sind. Bezüglich derartiger Zeichen ist allerdings vorauszu- ODER-Glied ausgangsseitig ein H-Bit ab. Dadurch wird die setzen, dass ihre Zeichenelemente mit einer vorgegebenen, Kippschaltung FF der Überwachungsschaltung Rs gewisserbekannten Dauer auftreten. Im Falle von 50-Bd-Zeichen besit- massen für die gerade überwachte ankommende Übertra-zen die einzelnen Zeichenelemente der jeweiligen Zeichen eine 5 gungsleitung in ihre Ausgangslage zurückgesetzt. Bei der Dauer von 20 ms. In diesem Zusammenhang sei an dieser Stelle betreffenden überwachten Übertragungsleitung handelt es sich noch angemerkt, dass die Geschwindigkeit der Adressenab- um jene, welche über den entsprechend adressierten Multiple-gabe von dem Adressengenerator Ag von der Dauer des kürze- . xer Mul den Eingang J der Kippschaltung FF ansteuert. Durch sten zu erwartenden Zeichenelementes eines Zeichens diese Rückstellung der Kippschaltung FF wird dem (Rückstell-) abhängt, dessen Zeichenelemente abzutasten sind. Innerhalb io Eingang er der Weichenschaltung W wieder ein Binärsignal L einer solchen Zeitspanne - die unter Zugrundelegung des zugeführt. Dem (Einstell-)Eingang es der Weichenschaltung W zuvor angegebenen Zahlenbeispiels 20 ms beträgt - hat der wird jedoch vom Ausgang des Exkusiv-ODER-Gliedes Exor Adressengenerator Ag mehrmals diejenigen Adressen abzuge- nunmehr ein Binärsignal H zugeführt. Dies hat zur Folge, dass ben, durch die nacheinander sämtliche Signaleingänge des Mul- jetzt die Ausgänge al bis an der Weichenschaltung W mit tiplexers Mul mit dessen Signalausgang und sämtliche Signal- 15 deren Eingängen e21 bis e2n verbunden sind. Dadurch gelangt ausgänge des Demultiplexers Dem mit dessen Signaleingang die in dem Hilfsregister Hreg noch befindliche Codefolge über verbunden sind. Während der betreffenden Zeitspanne werden die Weichenschaltung W zu dem Speicher RAM hin. Die dann auch sämtliche Speicherabschnitte des Lese-/Schreib- betreffende Codefolge wird mit der unmittelbar anschliessend Speichers RAM nacheinander adressiert angesteuert. erfolgenden Abgabe eines weiteren Schreibbefehls an den
Das am Eingangsanschluss E annahmegemäss auftretende 2o Steuereingang etl des Speichers RAM in dessen hoch adres-
Zeichen wird infolge des Auftretens eines Polaritätswechsels sierten Speicherabschnitt eingeschrieben.
erkannt. Im Falle der Verarbeitung von Fernschreibzeichen ist In dem Lesespeicher PROM, der von den von der Addierer-dies durch den Übergang von der Stoppolarität auf die Startpo- Schaltung Add her jeweils abgegebenen Codewörter bzw. larität charakterisiert. Mit Abgabe derjenigen Adresse von Codefolgen adressiert angesteuert wird, sind ganz bestimmte dem Adressengenerator Ag, welche den mit dem Eingangsan- 25 Speicherplätze mit bestimmten Steuersignalen bzw. Steuerbits schluss E verbundenen Signaleingang des Multiplexers Mul mit belegt. Zur Erzeugung von Impulsen an dem Ausgang at des dessen Signalausgang verbindet, wird die Kippschaltung FF in Speichers PROM befindet sich an den in Frage kommenden ihre Einstellage gebracht, sofern sie nicht bereits in dieser Lage Speicherplätzen - unter Zugrundelegung der in Fig. 2 angedeu-aufgrund einer vorhergehenden entsprechenden Ansteuerung teten Verhältnisse in der jeweiligen linken Speicherzelle - ein sich befindet. Dadurch sind nunmehr die Ausgänge al bis an 30 Binärsignal H. Ein derartiges Binärsignal H tritt am Ausgang at der Weichenschaltung W mit deren Eingängen el 1 bis enl ver- des Speichers PROM jeweils durch Ansteuerung des Speicherbunden. platzes auf, dem diese Speicherzelle zugehörig ist. Das betre-Während der Abgabe der gerade erwähnten Adresse von fende Binärsignal H tritt dabei jeweils nur während der Dauer dem Adressengenerator Ag gibt dieser an den Steuereingang der adressierten Ansteuerung des Speichers PROM auf.
etl des Speichers RAM zunächst einen Lesebefehl bzw. 35 Zusammen mit der zu dem betreffenden Zeitpunkt vorhande-Leseimpuls ab, durch den bewirkt wird, dass der Inhalt des nen Adresse und dem vom Taktimpulsgenerator Tg gerade gerade adressierten Speicherabschnittes des Speichers RAM abgegebenen Hilfstaktimpuls gelangt das betreffende Binärausgelesen wird. Dieser Speicherinhalt sei zunächst durch eine signal H zu dem durch die Adresse bezeichneten Ausgang des lediglich aus Binärsignalen L bestehende Codefolge gegeben. Demultiplexers Dem und damit zu einem der Abtastimpulsaus-Die betreffende Codefolge gelangt dann über die Addierer- 40 gänge Ol bis Om der Steuerschaltung St hin.
Schaltung Add zu dem Hilfsregister Hreg hin, von dem sie mit Die Lage der Speicherplätze bzw. Speicherstellen inner-Auftreten des unmittelbar folgend auftretenden Hilfstaktimpul- halb des Speichers PROM bezogen auf einen Speicheransteu-
ses am Takteingang et3 übernommen wird. Die in dem Hilfsre- erzyklus, in welchem sämtliche Speicherplätze des Speichers gister Hreg befindliche Codefolge gelangt jedoch nicht über PROM nacheinander angesteuert werden, legt die Zeitpunkte die Weichenschaltung W zur Signaleingangsseite des Spei- 45 des Auftretens von Abtastimpulsen an den Abtastimpulsaus-
chers RAM hin, da die Weichenschaltung W noch gesperrt ist gängen 01 bis 0m der Steuerschaltung St fest. Sind beispiels-
bzw. bereits so durchgeschaltet ist, dass ihre Ausgänge al bis weise die Zeichenelemente von auf 8 ankommenden Übertra-
an mit ihren Eingängen el 1 bis ein verbunden sind. Mit dem gungsleitungen auftretenden Zeichen abzutasten und gegebe-
anschliessend auftretenden Schreibbefehl am Steuereingang nenfalls zu entzerren, so bedeutet dies unter Berücksichtigung etl des Speichers RAM wird die an den Eingängen el 1 bis ein 50 des oben gegebenen Zahlenbeispiels, dass an den Abtastimpuls-
der Weichenschaltung W anliegende Codefolge in den noch ausgängen 01 bis 0m der Steuerschaltung St nacheinander bei adressierten Speicherabschnitt des Speichers RAM einge- einer Zykluszeit von 1,25 ms jeweils während einer Dauer von schrieben. 1,25/8 ms ein Abtastimpuls auftritt. Dies trifft für die Entzer-
Gibt der Adressengenerator Ag wieder die den gerade rung von 50-Bd-Zeichen zu ; treten auf den ankommenden betrachteten Speicherabschnitt des Speichers RAM bezeich- 55 Übertragungsleitungen Zeichen mit höheren Übertragungsgenende Adresse ab, so wird mit dieser Adressenabgabe - wie im schwindigkeiten auf, so sind die Abtastimpulse in einer entspre-übrigen mit jeder anderen Adressenabgabe - dem Steuerein- chend kürzeren Zykluszeitspanne an den Abtastimpulsausgän-gang etl des Speichers RAM ein Lesebefehl zugeführt, auf des- gen bereitzustellen.
sen Auftreten hin die in dem betreffenden Speicherabschnitt Der Speicher PROM gibt nach Abgabe der zur Abtastung des Speichers RAM gespeicherte Codefolge ausgelesen und 60 der Zeichenelemente eines Zeichens erforderlichen Anzahl
über die Addiererschaltung Add abgegeben wird. Dadurch von Impulsen bzw. Binärsignalen H von seinem Ausgang at wird zum einen der Lesespeicher PROM adressiert ange- noch ein gesondertes Signal, ein sogenanntes Zeichenendesig-
steuert, und ferner gelangt diese im Wert vergrösserte Code- nal, von seinem Ausgang az ab. Dieses Zeichenendesignal, das folge zu dem Hilfsregister Hreg hin, in .welchem sie mit Auftre- als Binärsignal H auftreten mag, bewirkt zusammen mit dem ten des nächsten Hilfstaktimpulses am Takteingang et3 über- 65 annahmegemäss noch auftretenden Binärsignal H an dem mit nommen wird. In dieser Codefolge mag das dem Eingang e21 dem Eingang e21 der Weichenschaltung W verbundenen Aus-
der Weichenschaltung W zuzuführende Bit ein H-Bit sein. Da gang des Hilfsregisters Hreg mit der jeweiligen Abgabe eines vom Ausgang az des Speichers PROM zu diesem Zeitpunkt Codewortes an die Weichenschaltung W, dass in diesem Fall
632619 8
das Exklusiv-ODER-Glied Exor wieder ein Binärsignal L Für die jeweilige ankommende Übertragungsleitung erfolgt abgibt. Dadurch hört für die betreffende erfasste ankommende nämlich mit der entsprechenden Adressenabgabe eine indivi-Übertragungsleitung das zwangsweise Festhalten der zu der duelle Ansteuerung des zugehörigen Speicherabschnitts in Überwachungsschaltung Rs gehörenden Kippschaltung FF dem Speicher RAM sowie eine individuelle Ansteuerung des auf. Ausserdem führt die Weichenschaltung W wieder an bei- s Exklusiv-ODER-Gliedes Exor, der zu der Überwachungsschal-den Eingängen er, es jeweils ein Binärsignal L. Damit ist wieder tung Rs gehörenden Kippschaltung FF und der zu der Steuer-der Ausgangszustand der betreffenden Schaltungsanordnung Schaltung St gehörenden Weichenschaltung. Durch die in hinhergestellt. Unabhängig davon, ob im Anschluss daran auf der reichend hoher Häufigkeit erfolgende Abgabe der Adressen betrachteten ankommenden Übertragungsleitung wieder ein von dem Adressengenerator Ag ist im übrigen sichergestellt, Zeichen auftritt, dessen Zeichenelemente abzutasten sind, wird 10 dass die einzelnen Zeichenelemente jeweils zumindest angenä-mit Auftreten der dieser ankommenden Übertragungsleitung hert in ihrer Mitte abgetastet werden, was für eine sichere gewissermassen zugehörigen Adresse vom Adressengenerator Abtastung und Entzerrung von Zeichenelementen häufig erfor-Ag das in dem zugehörigen Speicherabschnitt des Speicher derlich ist.
RAM noch gespeicherte Codewort aus diesem Speicher RAM Die vorliegende Erfindung ist nun auf vorstehenden Einausgelesen und über die Addiererschaltung Add dem Hilfsregi- 15 satzfall, also auf die Abtastung von Zeichen bzw. deren Zeichen-ster Hreg zugeführt, von welchem dieses Codewort allerdings elemente, nicht beschränkt. Vielmehr kann die vorliegende nicht mehr über die Weichenschaltung W dem Speicher RAM Erfindung auch dazu herangezogen werden, auf das Auftreten zugeführt werden kann. Damit ist auch der betreffende von Zeichen auf einer Mehrzahl von ankommenden Übertra-
Speicherabschnitt des Speichers RAM wieder gelöscht. gungsleitungen hin jeweils an diesen Übertragungsleitungen
Im vorstehenden ist die Arbeitsweise der in der Fig. 2 dar- 20 individuell zugehörigen Ausgängen - das sind die Abtastimpuls-gestellten Schaltungsanordnung für den F all erläutert worden, ausgänge bei dem oben erläuterten Ausführungsbeispiel -dass auf lediglich einer der insgesamt vorhandenen ankommen- jeweils eine gesonderte Ausgangsimpulsfolge beispielsweise den Übertragungsleitungen abzutastende Zeichenelemente für die Ausführung bestimmter Steuervorgänge abzugeben. In aufgetreten sind. An der betrachteten Arbeitsweise ändert sich diesem Fall wäre die oben erläuterte und in der Zeichnung dar-jedoch prinzipiell nichts dadurch, dass entsprechende abzuta- 25 gestellte Schaltungsanordnung gewissermassen als Mehrfachstende Zeichenelemente auf mehreren oder sämtlichen der Impulserzeuger zu betrachten.
vorhandenen ankommenden Übertragungsleitungen auftreten.
2 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Schaltungsanordnung zur Abtastung der jeweils mit einer kürzesten zu erwartenden Zeichenelemente eines Zeichens, vorgegebenen Dauer auftretenden Zeichenelemente von Zei- Adressen zur aufeinanderfolgenden Aktivierung sämtlicher chen an beliebig festlegbaren Stellen, insbesondere zur Entzer- Speicherabschnitte des Lese-/Schreib-Speichers (RAM) und für rung von Fernschreibzeichen, durch Abtastung der einzelnen 5 eine solche Ansteuerung des Multiplexers (Mul) und des Zeichenelemente mittels von einem Impulserzeuger abgegebe- Demultiplexers (Dem) abgibt, dass nacheinander sämtliche ner Abtastimpulse, die zusammen mit den einzelnen Zeichen- Signaleingänge des Multiplexers (Mul) mit dessen Signalauselementen einer Abtastschaltung zuführbar sind, dadurch gang und sämtliche Signalausgänge des Demultiplexers (Dem) gekennzeichnet, dass der Impulserzeuger ein taktgesteuertes mit dessen Signaleingang verbunden sind.
mehrstufiges Register (Reg) enthält, dessen Ausgangsseite mit io 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekenn-dessen Eingangsseite über eine Addiererschaltung (Add) ver- zeichnet, dass der Démultiplexer (Dem) und der Lese-/Schreib-bunden ist, durch die in dem Register (Reg) enthaltene Code- Speicher (RAM) zusätzlich taktgesteuert sind.
Wörter mit jeder Taktansteuerung jeweils um einen vorgegebe- 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch nen Wert veränderbar sind, dass an der Ausgangsseite des gekennzeichnet, dass zwischen der Ausgangsseite des Lese-/
Registers (Reg) oder Addiererschaltung (Add) ein Speicher 15 Schreib-Speichers (RAM) und der Addierschaltung (Add) des (PROM) mit seiner Eingangsseite angeschlossen ist und dass Additionsumlaufkreises (RAM, Add, Hreg, W) sowie der Ein-der Speicher (PROM) an solchen bestimmten festgelegten gangsseite des Lese-/Schreib-Speichers (RAM) ein taktgesteu-
Speicherplätzen seiner durch die Codewärter des Registers ertes Hilfsregister (Hreg) vorgesehen ist.
(Reg) bzw. der Addiererschaltung (Add) ansteuerbaren Speicherplätze Steuersignale gespeichert enthält, dass mit der 20 nach Ermittlung des Beginns eines Zeichens beginnenden Ansteuerung der betreffenden Speicherplätze die in diesen enthaltenen Steuersignale zur Abgabe von als die gewünschten
Abtastimpulse ausgenutzten Impulsen von der Ausgangsseite Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung des Speichers (PROM) führen. 25 zur Abtastung der jeweils mit einer vorgegebenen Dauer auf-
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekenn- tretenden Zeichenelemente von Zeichen an beliebig festlegba-zeichnet, dass die von dem Speicher (PROM) abgegebenen ren Stellen, insbesondere zur Entzerrung von Fernschreibzei-Impulse mit gesonderten Hilfstaktimpulsen zur Bildung der chen, durch Abtastung der einzelnen Zeichenelemente mittels Abtastimpulse koinzidenzmässig verknüpft sind und dass die von einem Impulserzeuger abgegebener Abtastimpulse, die Hilfstaktimpulse mit derselben Frequenz auftreten wie die dem 30 zusammen mit den einzelnen Zeichenelementen einer Abtastgenannten taktgesteuerten Register (Reg) zugeführten Taktim- Schaltung zuführbar sind.
puls, diesen gegenüber jedoch phasenverschoben sind. Bei der Abtastung und gleichzeitigen Entzerrung von Start-
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch Stop-Zeichen bildenden Fernschreibzeichen ist es generell gekennzeichnet, dass nach Abgabe der zur Abtastung sämtli- bekannt, dass durch eine Mittenabtastung der einzelnen Zeicher Zeichenelemente eines Zeichens dienenden Abtastim- 35 chenelemente bzw. Zeichenschritte die Polarität des betreffenpulse der Speicher (PROM) ein gesondertes Zeichenendesignal den Zeichenelementes bzw. Zeichenschrittes mit der grössten abgibt, durch das die Ansteuerung des Speichers (PROM) bis Wahrscheinlichkeit mit dem richtigen Wert ermittelt wird, zur Ermittlung eines weiteren abzutastenden Zeichens stillsetz- Nach diesem Prinzip arbeitende Anordnungen umfassen einen bar ist. Taktgenerator, der durch den Anlaufschritt eines Zeichens in
4. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, 40 Betrieb gesetzt wird und der eine bestimmte Anzahl von Impul-dadurch gekennzeichnet, dass zur Ermittlung des Auftretens sen abgibt. Durch Abzählen dieser Impulse können dann in der eines abzutastenden Zeichens eine Überwachungsschaltung jeweiligen Zeichenelementmitte liegende Abtastimpulse und (Rs) mit einer bistabilen Kippschaltung (FF) vorgesehen ist, die ein den Durchlauf eines vollständigen Zeichens bestimmender mit der Ermittlung des ersten Zeichenelementes eines abzuta- Zeichenendeimpuls gebildet werden. Unter Zugrundelegung Stenden Zeichens in einen definierten Zustand gebracht wird 45 von Zeichen entsprechend dem Telegrafenalphabet CCITT Nr. und damit die Ansteuerung des Speichers (PROM) zur Abgabe 2 und einer Schrittdauer von T sind sieben Abtastimpulse erfor-der genannten Impulse freigibt und die unmittelbar auf die Frei- derlich, von denen der erste Abtastimpuls nach 0,5 T bezogen gäbe der Ansteuerung des Speichers (PROM) hin wieder in auf den Beginn des Anlaufschrittes und die weiteren sechs ihren Ausgangszustand umgesteuert wird und bis zum Ende des Abtastimpulse im Abstand von jeweils 1 T abgegeben werden. Auftretens des betreffenden Zeichens in diesem Zustand fest- 50 Wenn man diese Abtastimpulse zugleich auch zum Aussenden gehalten bleibt. der zum Abstastzeitpunkt am Eingang einer Abtast- bzw. Ent-
5. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, zerrerschaltung anliegenden Polarität benutzt, dann steht am dadurch gekennzeichnet, dass ein Additionsumlaufkreis (RAM, Ausgang dieser Schaltung das entzerrte Zeichen um eine halbe Add, Hreg, W) einen adressiert ansteuerbaren Lese-/Schreib- Schrittlänge verzögert zur Verfügung. Nach einem Durchlauf Speicher (RAM) enthält, der eine der Anzahl von abzutastende 55 dieser Entzerrerschaltung, also unter Zugrundelegung des Zeichen führenden Leitungen entsprechende Anzahl von gewählten Zahlenbeispiels nach Auftreten von sieben Abtast-Speicherabschnitten aufweist, die selektiv mit einer Überprü- impulsen, wird die betreffende Entzerrerschaltung wieder in fung der einzelnen Leitungen auf das Auftreten von abzutasten- ihre Ausgangs- oder Ruhelage gebracht und bei Ermittlung des den Zeichen wirksam steuerbar sind, dass der Additionsumlauf- nächsten Anlaufschrittes eines Zeichens erneut gestartet. Für kreis (RAM, Add, Hreg, W) eingangsseitig über eine einen Mul- 60 die Bereitstellung der Abtastimpulse werden üblicherweise tiplexer (Mul) enthaltende Überwachungsschaltung (Rs) mit Zählschaltungen verwendet, die auf die Ermittlung eines sämtlichen Leitungen verbunden ist, auf denen abzutastende Anlaufschrittes eines Zeichens hin ausgelöst werden und die Zeichen auftreten können, dass der von dem Additionsumlauf- daraufhin von einem Taktgenerator abgegebene Systemtaktimkreis (RAM, Add, Hreg, W) ansteuerbare Speicher (PROM) mit pulse abzählen. Um jeweils in der Schrittmitte eines Zeichenseiner die genannten Impulse abgebenden Ausgangsseite (at) 65 dementes einen Abtastimpuls und auch nach Durchlauf des über einen adressiert ansteuerbaren Démultiplexer (Dem) die gesamten Zeichens einen Endimpuls abzugeben, werden jeweiligen Abtastimpulse abgibt und dass ein Adressengenera- üblicherweise zwei Zähler benutzt, von denen der die Anzahl tor (Ag) vorgesehen ist, der zyklisch aufeinanderfolgend der Schritte bzw. Zeichenelemente zählende Zähler am Ende
3 632619
eines Zeichens einen Rückstellimpuls abgibt, durch den dann besonders geringen schaltungstechnischen Aufwand für die beide Zähler wieder in ihre Ausgangslage zurückgestellt wer- Erzeugung der der Abtastschaltung zuzuführenden Abtastim-den. Ausserdem wird mit Hilfe dieses Rückstellimpulses pulse ausgekommen werden kann. Überdies bringt gerade die
üblicherweise auch die Abtastschaltung in eine definierte Aus- Verwendung des genannten Speichers eine einfache Möglichgangslage gebracht. Dieser gerade betrachtete übliche Schal- s keit mit sich, durch Ändern des Inhalts dieses Speichers - das tungsaufbau bringt jedoch einen relativ hohen schaltungstech- heisst durch Einschreiben von Steuersignalen an jeweils nischen Aufwand mit sich. Überdies ist es bei einer derartigen gewünschten Speicherplätzen - eine Anpassung der Abgabe Schaltungsanordnung nur auf relativ umständliche Weise mög- der Steuersignale an Zeichen mit unterschiedlichen Formaten lieh, eine Anpassung an mit unterschiedlicher Übertragungsge- und Geschwindigkeiten schnell erreichen zu können. So ist es schwindigkeit auftretende oder mit anderen Formaten auftre- 10 beispielsweise möglich, den genannten Speicher durch einen tende Zeichen zu erreichen. In beiden Fällen müssen nämlich billigen auswechselbaren programmierbaren Lesespeicher zu die vorgesehenen Zähler entsprechend neu beschaltet werden, bilden. Zur Abtastung von unterschiedlichen Formaten und/ Es ist nun bereits eine Schaltungsanordnung zur Entzer- oder Übertragungsgeschwindigkeiten besitzenden Zeichen rung von Start-Stopp-Zeichen durch Mittenabtastung vorge- genügt es dann, den für die Abtastung der Zeichenelemente des schlagen worden (Dt.-Anm. P 26 39 773.9), bei der Schaltmittel 15 jeweiligen Zeichens in Frage kommenden Speicher in die vor-zur Bewertung eines Anlaufschrittes, zur Abtastung der Emp- liegende Schaltungsanordnung einzustecken.
fangsleitung und zur Bewertung eines Wahlumgehungskriteri- Gemäss einer zweckmässigen Ausgestaltung der Erfindung ums vorgesehen sind. Zur Festlegung des Abtastzeitpunktes sind die von dem Speicher abgegebenen Impulse mit gesonder-und des Code- oder Abtastrahmens ist dabei ein mindestens n ten Hilfstaktimpulsen zur Bildung der Abtastimpulse koinzi-Zählbits und ein Funktionsbit umfassender Speicher vorgese- 20 denzmässig verknüpft; die Hilfstaktimpulse treten dabei mit hen. Mit dem Eintreffen des Anlaufschrittes eines Zeichens derselben Frequenz auf wie die dem genannten Register zuge-wird dabei das Funktionsbit gesetzt, und die Zählbits werden in führten Taktimpulse, sind diesen gegenüber j edoch phasenver-eine definierte Ausgangslage gebracht. Unter der Steuerung schoben. Durch diese Massnahme ergibt sich der Vorteil eines eines Speichertaktes wird der Speicherinhalt ausgelesen, und störungsfreien Betriebs bei der Erzeugung der genannten Ab-der Wert der Zählbits wird jeweils um 1 erhöht. Das Functions- 25 tastimpulse. Es werden nämlich vom Speicher her lediglich bit und die um den Wert 1 erhöhten Zählbits werden dann einer definierte Impulse für die Bildung der genannten Abtastim-ersten bzw. einer zweiten Vergleichsschaltung zugeführt. Die pulse herangezogen.
erste Vergleichsschaltung ist dabei auf einen der Schrittmitte Gemäss einer weiteren zweckmässigen Ausgestaltung der entsprechenden Wert eingestellt, und die zweite Vergleichs- Erfindung gibt der Speicher nach Abgabe der zur Abtastung Schaltung ist auf einen dem Zeichenende entsprechenden Wert 30 sämtlicher Zeichenelemente eines Zeichens dienenden Abtasteingestellt. Über die erste Vergleichsschaltung wird der Takt impulse ein gesondertes Zeichendesignal ab, durch das die für das zur Abtastung der Empfangsleitung vorgesehene Ansteuerung des Speichers bis zur Ermittlung eines weiteren
Schaltmittel abgegeben, und über die zweite Vergleichsschal- abzutastenden Zeichens stillsetzbar ist. Hierdurch ergibt sich tung wird ein Zeichenendeimpuls abgegeben, der als Rücksetz- der Vorteil, dass für die Abtastung der Zeichen jeweils von defi-impuls für das den Anlaufschritt des Zeichens bewertende 35 nierten Schaltungszuständen ausgegangen werden kann, was Schaltmittel dient. gerade für die Beurteilung des Beginns eines auftretenden Zei-
Applications Claiming Priority (2)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE2744216A DE2744216C3 (de) | 1977-09-30 | 1977-09-30 | Schaltungsanordnung zur Abtastung der Zeichenelemente von' Zeichen an beliebig festlegbaren Stellen, insbesondere zur Entzerrung von Fernschreibzeichen |
DE19782808566 DE2808566C2 (de) | 1978-02-28 | 1978-02-28 | Schaltungsanordnung zur Abtastung der Zeichenelemente von Zeichen, insbesondere zur Entzerrung von Fernschreibzeichen |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
CH632619A5 true CH632619A5 (de) | 1982-10-15 |
Family
ID=25772830
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
CH1009178A CH632619A5 (de) | 1977-09-30 | 1978-09-27 | Schaltungsanordnung zur abtastung der zeichenelemente von zeichen an beliebig festlegbaren stellen, insbesondere zur entzerrung von fernschreibzeichen. |
Country Status (7)
Country | Link |
---|---|
US (1) | US4209662A (de) |
AT (1) | AT375513B (de) |
BR (1) | BR7806540A (de) |
CH (1) | CH632619A5 (de) |
FI (1) | FI67642C (de) |
IT (1) | IT1099643B (de) |
SE (1) | SE438761B (de) |
Families Citing this family (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US4573171A (en) * | 1982-12-27 | 1986-02-25 | Rockwell International Corporation | Sync detect circuit |
Family Cites Families (4)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
FR2212722B1 (de) * | 1972-12-28 | 1976-08-27 | Constr Telephoniques | |
GB1430787A (en) * | 1973-06-14 | 1976-04-07 | Itt Creed | Telegraph transmission apparatus |
SE405666B (sv) * | 1975-09-29 | 1978-12-18 | Siemens Ag | Anordning for instellbar endring av informationer for styrning av en skrivenhet i en fjerrskrivmaskin |
US4045618A (en) * | 1976-01-29 | 1977-08-30 | Compagnie Industrielle Des Telecommunications Cit-Alcatel S.A. | Device for synchronizing a binary data train in relation to a reference train |
-
1978
- 1978-09-27 AT AT0698578A patent/AT375513B/de not_active IP Right Cessation
- 1978-09-27 CH CH1009178A patent/CH632619A5/de not_active IP Right Cessation
- 1978-09-29 SE SE7810240A patent/SE438761B/sv not_active IP Right Cessation
- 1978-09-29 FI FI782978A patent/FI67642C/fi not_active IP Right Cessation
- 1978-09-29 IT IT28247/78A patent/IT1099643B/it active
- 1978-10-02 BR BR7806540A patent/BR7806540A/pt unknown
- 1978-10-02 US US05/948,087 patent/US4209662A/en not_active Expired - Lifetime
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
IT7828247A0 (it) | 1978-09-29 |
SE438761B (sv) | 1985-04-29 |
ATA698578A (de) | 1983-12-15 |
FI782978A (fi) | 1979-03-31 |
FI67642B (fi) | 1984-12-31 |
FI67642C (fi) | 1985-04-10 |
AT375513B (de) | 1984-08-10 |
IT1099643B (it) | 1985-09-18 |
BR7806540A (pt) | 1979-05-15 |
SE7810240L (sv) | 1979-03-31 |
US4209662A (en) | 1980-06-24 |
Similar Documents
Publication | Publication Date | Title |
---|---|---|
DE2317687C3 (de) | Pufferspeichersystem | |
DE2328058C2 (de) | Fehlerdiagnoseeinrichtung in einer digitalen Datenverarbeitungsanordnung | |
DE1499217A1 (de) | Verfahren und Einrichtung zur Verdichtung und Speicherung von Daten | |
DE3148099C2 (de) | Anordnung zum Erkennen einer Digitalfolge | |
DE2062236C3 (de) | Einrichtung für die Übertragung eines redundanzverringerten Signals | |
DE2363846A1 (de) | Verfahren zum steuern des transfers von daten zwischen einem speicher und einem oder mehreren peripheren geraeten und nach diesem verfahren arbeitende datenverarbeitungsanlage | |
DE1424747B2 (de) | Erweiterbare digitale datenverarbeitungsanlage | |
DE2625467A1 (de) | Steuerschaltung fuer ein datensichtgeraet | |
CH632619A5 (de) | Schaltungsanordnung zur abtastung der zeichenelemente von zeichen an beliebig festlegbaren stellen, insbesondere zur entzerrung von fernschreibzeichen. | |
DE2306679A1 (de) | Einrichtung zum bearbeiten digitaler daten | |
DE2502920A1 (de) | Steueranordnung fuer den betrieb eines datenendgeraetes | |
DE3634853C2 (de) | ||
DE2446757A1 (de) | Schaltungsanordnung zur erkennung von fehlern bei der vermittlung von codierten informationen in zeitvielfachvermittlungsanlagen | |
DE1774849C3 (de) | Adressierungseinrichtung für eine Speicherabschnittkette | |
DE1805623A1 (de) | Pruefeinrichtung fuer Selbstwaehlaemter mit zentraler Steuerung | |
DE2834509A1 (de) | Impulsmustergenerator | |
DE1524179C3 (de) | Einrichtung zur wahlfreien Zusammenstellung und Verteilung von Datenbytes | |
DE2808566C2 (de) | Schaltungsanordnung zur Abtastung der Zeichenelemente von Zeichen, insbesondere zur Entzerrung von Fernschreibzeichen | |
DE3806262C1 (en) | Circuit arrangement for monitoring the state of switching points in a digital space-division switching network | |
DE1449581A1 (de) | System zum Auslesen eines Rechenmaschinen-Grossspeichers | |
DE19723539C2 (de) | Digitales Schaltwerk | |
DE2915708C2 (de) | Personenrufempfänger | |
DE2808639A1 (de) | Schaltungsanordnung zur aufnahme und abgabe von zeichen, insbesondere fernschreibzeichen, mit unterschiedlichen uebertragungsgeschwindigkeiten bzw. frequenzen | |
DE1930943C3 (de) | Schaltungsanordnung zum Anschalten von Ein-Ausgabegeräten an einen Rechner | |
DE2744216A1 (de) | Schaltungsanordnung zur abtastung der zeichenelemente von zeichen an beliebig festlegbaren stellen, insbesondere zur entzerrung von fernschreibzeichen |
Legal Events
Date | Code | Title | Description |
---|---|---|---|
PL | Patent ceased | ||
PL | Patent ceased |