CH630126A5 - Elektronischer fadenwaechter fuer eine webmaschine mit ortsfester schussgarn-vorratsspule. - Google Patents
Elektronischer fadenwaechter fuer eine webmaschine mit ortsfester schussgarn-vorratsspule. Download PDFInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen elektronischen Fadenwächter für eine Webmaschine mit ortsfester Vorratsspule und einem von dieser gespeisten Fadenspeicher, dessen Antrieb intermittierend von einer Vorrichtung betätigt wird, die ein Antriebssignal liefert, solange an einer bestimmten Stelle des Fadenspeichers kein Fadenvorrat vorhanden ist.
Webmaschinen dieser Art, die auch als schützenlose Webmaschinen bezeichnet werden, sind bekannt und auch in grossem Umfang im praktischen Einsatz. Hierher gehören zum Beispiel Greiferschützenwebmaschinen, Greiferwebmaschinen und Düsenwebmaschinen. Bei den erstgenannten Greiferschützenwebmaschinen wird der Schussfaden durch ein Projektil in das Webfach eingetragen, während bei den Greiferwebmaschinen durch starre Stangen oder flexible Bänder geführte Schusseintragorgane vorgesehen sind.
Ferner ist es bekannt, an einer solchen Webmaschine zwischen der Vorratsspule und dem Schusseintragorgan einen Fadenspeicher anzuordnen. Ein Fadenspeicher dieser Art ist zum Beisiel in der schweizerischen Patentschrift 569 655 beschrieben. Auf eine Wickeltrommel dieses Fadenspeichers wird eine Wicklung des von der Vorratsspule abgezogenen Schussgarns aufgespult; von der Wicklung wird beim Schuss das jeweils benötigte Fadenstück abgezogen und in das Webfach eingetragen. Die axiale Länge der Wicklung wird durch eine Lichtschranke überwacht, die den Antrieb des Fadenspeichers steuert. Durch einen solchen Fadenspeicher wird die beim Schusseintrag auftretende Spannung des Schussgarns herabgesetzt und dadurch die Gefahr von Schussfadenbrüchen erheblich vermindert.
Es hat sich gezeigt, dass auch zwischen der Vorratsspule und dem Fadenspeicher beim Auftreten von Dünnstellen im Schussgarn Fadenbrüche eintreten können. Es ist nun erwünscht, diese Fadenbrüche möglichst früh zu erfassen. Zwar sind moderne Webmaschinen normalerweise mit einem Schussfadenwächter ausgestattet, welcher Fadenbrüche im bereits in das Fach eingetragenen Schussfaden feststellt und die Webmaschine abstellt. An einer mit einer Schaftmaschine ausgestatteten Greiferschützenwebmaschine muss im genannten Falle das vom Projektil in das Webfach eingetragene Fadenende zunächst von Hand entfernt werden. Dann muss die Schaftmaschine zurückgestellt werden, bis der letzte korrekt eingetragene Schussfaden offen im Webfach liegt, und der Schussfaden von der Vorratsspule zum Fadenspeicher und durch diesen und die folgende Fadenbremse und Fadenführungen der Webmaschine gezogen werden. Erst dann kann die Webmaschine wieder gestartet werden. Besonders zeitraubend ist der entsprechende Vorgang bei einer Jacquardmaschine.
Falls ein solcher früher Schussfadenbruch vor dem Fadenspeicher erfasst wird und die Webmaschine rechtzeitig abgestellt werden kann, entfallen die genannten Manipulationen an der Webmaschine selbst sowie an der Schaft- oder Jacquardmaschine, da der Schussfaden korrekt in das Webfach eingetragen ist. Es muss in diesem Falle lediglich das mit der Vorratsspule verbundene Fadenende nachgezogen und gegebenenfalls durch den Fadenspeicher geführt und an das andere Fadenende angeknotet werden.
Es ist demgemäss die Aufgabe der Erfindung, einen elektronischen Fadenwächter für eine Webmaschine der genannten Art zu schaffen, welcher bereits vor dem Fadenspeicher auftretende Fadenbrüche sofort erfasst und die Webmaschine in diesem Falle abstellt.
Diese Aufgabe wird durch den im Patentanspruch 1 gekennzeichneten elektronischen Fadenwächter, im folgenden auch Einlaufwächter genannt, gelöst.
Durch die Erfassung dieser Fadenbrüche bereits vor dem Fadenspeicher wird die Behebung des Schussfadenbruchs erheblich erleichtert und beschleunigt, da das gebrochene Fadenende nicht erst in das Webfach gelangt.
Im folgenden wird die Erfindung beispielsweise anhand der Figuren erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Fadenspeicher mit einer fotoelektrischen Steuervorrichtung, kombiniert mit einem erfindungsge-mässen Einlaufwächter, im Blockschaltbild;
Fig. 2 den Aufbau der elektronischen Kreise des Einlaufwächters aus funktionellen Einheiten;
Fig. 3 ein Impulsschemazur Erläuterung der Arbeitsweise des Einlaufwächters, und
Fig. 4 den Aufbau eines Vielfach-Einlaufwächters an einer sogenannten Mehrfarben-Webmaschine.
Fig. 1 zeigt nur die zum Verständnis der Erfindung erforderlichen Teile und Schaltkreise in schematischer Darstellung, wobei eine einzige Schussgarn-Vorratsspule 1 mit dem zugehörigen Fadenspeicher 2 dargestellt ist. Prinzipiell gilt dieses Schema auch dann, wenn mehrere Vorratsspulen und ihnen jeweils zugeordnete Fadenspeicher vorgesehen sind, wie dies weiter unten im Zusammenhang mit Fig. 4 noch erläutert werden soll.
In Fig. 1 ist die Ruhestellung der an der Webmaschine bereits vorhandenen Vorspuleinrichtung, welche die Komponenten 2-7 umfasst, dargestellt. Von der Vorratsspule 1 ist das Schussgarn S1 durch ein Einlaufröhrchen mit Flügelarm 3 in den Fadenspeicher 2 eingeführt, auf dem sich eine Wicklung W befindet. Der auslaufende Abschnitt S2 des Schussgarns läuft zu einem Eintragsorgan, um beim Schuss in Richtung auf das nicht dargestellte Webfach von der Wicklung W abgezogen zu werden.
Die Vorspuleinrichtung 2-7 arbeitet vollständig unab2
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hängig vom Antrieb der Webmaschine in der folgenden Weise. Vor der Inbetriebnahme muss das Schussgarn S1 durch das Einlaufröhrchen 3 in den Fadenspeicher 2 eingeführt werden. Es werden darauf die elektrischen Komponenten 4-6 durch Anlegen einer Speisespannung einge- s schaltet. Ein optoelektrischer Sensor 4 einer Lichtschranke tastet den Fadenspeicher 2 ab; solange noch keine Wicklung W vorhanden ist, wird über den Speichersteuerkreis 5 eine Schaltvorrichtung 6 betätigt, über deren Kontakt 7 der Speisekreis eines zum Fadenspeicher 2 gehörenden Antriebsor- io gans (nicht dargestellt) betätigt wird; dieses versetzt das Einlaufröhrchen mit Flügelarm 3 in Rotation, wodurch auf dem Fadenspeicher 2 die Wicklung W von links nach rechts fortschreitend aufgebaut wird. Wenn nun die Wicklung soweit fortgeschritten ist, dass sie vom Sensor 4 wahrgenommen is wird, wird der Kontakt 7 geöffnet und der Antrieb des Fadenspeichers 2 stillgesetzt. Dies ist also der Zustand vor der Inbetriebnahme oder vor Beginn des ersten Schusses der Webmaschine.
Durch das Abziehen von Schussgarn S2 vom Faden- 20
Speicher 2 bei jedem Schuss wird die Wicklung W intermittierend abgebaut; es tritt dann jedesmal die Vorspuleinrichtung 2-7 in der beschriebenen Weise in Aktion, um die Wicklung W wieder aufzufüllen.
Zusätzlich zu dieser bekannten Vorspuleinrichtung 2-7 ist 25 ein elektronischer Einlaufwächter mit den Teilen 8-12 vorgesehen, der eventuelle Fadenbrüche des vor dem Fadenspeicher 2 befindlichen Schussgarns S1 erfasst und in diesem Falle die Webmaschine stillsetzt. Der Einlaufwächter umfasst als wesentliche Komponenten einen Fadentaster 8, eine 30 Abtastelektronik 9, einen logischen Kreis 10 und eine Stop-vorrichtung 12, die in dieser Reihenfolge in Serie geschaltet sind. An den Ausgang des logischen Kreises 10 ist zudem noch eine optische Anzeigevorrichtung 11 angeschlossen. Der logische Kreis 10 hat noch einen zweiten Eingang, der mit 35 dem Ausgang des Speichersteuerkreises 5 verbunden ist.
Summarisch funktioniert die in Fig. 1 dargestellte Einrichtung bei laufender Webmaschine folgendermassen. Solange sich keine oder nur eine kurze Wicklung W auf dem Fadenspeicher befindet, liefert der Speichersteuerkreis 5 als Aus- 40 gangssignal einen Antriebsimpuls A'; der Fadenspeicher 2 wird angetrieben und zieht Schussgarn S1 von der Vorratsspule 1 ab. Durch das laufende Schussgarn S1 wird der Fadentaster 8 erregt, und die an ihm angeschlossene Abtastelektronik 9 liefert einen Laufimpuls L'. Antriebsimpuls A' 45 und Laufimpuls L' werden im logischen Kreis 10 mit einander verglichen; bei gleichzeitigem Auftreten beider Impulse entsteht kein Stopimpuls S', und die Stopvorrich-tung 12 wird nicht betätigt. Bricht nun aber das Schussgarn S1 oder ist kein Schussgarn S1 vorhanden, dann entsteht ein so Stopimpuls S\ welcher über die Stopvorrichtung 12 bewirkt, dass die Webmaschine abgestellt wird. Gleichzeitig mit dem Stopimpuls S' spricht die Anzeigevorrichtung 11 an, die eine Glühlampe oder Leuchtdiode als Anzeigeorgan enthalten kann. Vorzugsweise ist ein solches optisches Anzeigeorgan 55 am Fadentaster 8 und/oder am Fadenspeicher 2 angeordnet.
Fig. 2 zeigt den Fadentaster 8 sowie den Aufbau der Abtastelektronik 9 und des logischen Kreises 10 in funktionellen Blöcken.
Der Fadentaster 8 kann als Wandler bekannter Konstruk- 60 tion ausgebildet sein, zum Beispiel als kapazitiver, triboelek-trischer, piezoelektrischer oder optoelektrischer Wandler. Er erzeugt bei laufendem Schussfaden S1 ein Abtastsignal, das den Charakter einer Rauschspannung hat. Die an den Fadentaster 8 angeschlossene Abtastelektronik 9 besteht aus einer 65 Serienschaltung von Verstärker 13, Gleichrichter 14, Glät-tungsglied 15 und Impulsformer 16, zum Beispiel einem Schmitt-Trigger. Fadentaster 8 und Abtastelektronik 9
können zu einer baulichen Einheit zusammengefasst sein. Am Ausgang des Impulsformers 16 entsteht während der Dauer des Laufes des Schussgarns S1 ein rechteckförmiger Laufimpuls L\
Der logische Kreis 10 hat einen ersten Eingang für den Laufimpuls L' und einen zweiten Eingang für den Antriebsimpuls A' aus dem Speichersteuerkreis 5. Der L'-Eingang führt zu einem Nicht-Glied 19, in dem der Laufimpuls L' invertiert wird. Der Ausgang des Nicht-Gliedes 19 ist mit dem ersten Eingang eines ersten UND-Gliedes 20 verbunden. Der zweite Eingang des logischen Kreises 10 führt direkt zum ersten Eingang eines zweiten UND-Gliedes 17 und parallel dazu über ein Verzögerungsglied 18 zum zweiten Eingang des zweiten UND-Gliedes 17, dessen Ausgang mit dem zweiten Eingang des ersten UND-Gliedes 20 verbunden ist.
In Fig. 2 sind die verschiedenen im Inneren des logischen Kreises 10 auftretenden Impulse mit A", K' und L"
bezeichnet. Die Bedeutung dieser Impulse geht aus der folgenden Beschreibung zum Impulsschema der Figur 3 hervor. Hier ist der Antriebsimpuls A' des Fadenspeichers 2 als Rechteckimpuls dargestellt. Der Laufimpuls L' ist gegenüber dem Antriebsimpuls A' um ein kleines Zeitintervall v verzögert, da der Fadenspeicher 2 infolge seiner Trägheit mit einer gewissen Verzögerung anläuft und stoppt. Normalerweise endet also der Laufimpuls L' etwas später als der Antriebsimpuls A'. Durch die senkrechte gestrichelte Linie bei B ist ein vorzeitiges Ende des Laufimpulses L' im Falle eines Bruchs des Schussgarns S1 angedeutet.
Die vom Verzögerungsglied 18 bewirkte wählbare Verzögerung t des Antriebsimpulses A' muss so bemessen werden, dass sie mit Sicherheit grösser ist als die grösste vorkommende Verzögerung v. Dies kommt in Fig. 3 durch die Verschiebung des verzögerten Antriebsimpulses A" gegen den Antriebsimpuls A' zum Ausdruck. Durch die logische Addition der Impulse A' und A" im UND-Glied 17 ergibt sich ein Kontrollimpuls K\ dessen Anfang gegen A' um das Zeitintervall t verzögert ist und dessen Ende mit dem des Impulses A' übereinstimmt. Dieser Kontrollimpuls K' bestimmt die Dauer der Überwachung des Laufimpulses L\ Zu diesem Zweck wird der Impuls K' im ersten UND-Glied 20 mit dem invertierten Laufimpuls L" verglichen. Wenn keine Störung auftritt, ist der Impuls L" während der ganzen Dauer des Kontrollimpulses K' negativ, und am Ausgang des ersten UND-Gliedes 20 entsteht kein logischer Stopimpuls S'.
Wenn jedoch der Schussfaden S1 innerhalb des Kontrollimpulses K' bricht, wie dies durch die senkrechte gestrichelte Linie bei B angedeutet ist, entsteht ein positiver Stopimpuls S', durch den die Webmaschine über den Stopkreis 12, Fig. 1, abgestellt wird.
Insbesondere bei Ingangsetzung der Webmaschine, wenn der Fadenspeicher 2 noch kein Garn auf die feststehende Wickeltrommel aufgespult hat, kann es vorkommen, dass das Garn trotz laufenden Speicherantriebs in Umfangsrichtung über die Trommel gleitet, ohne dass Garn von der Vorratsspule 1 abgezogen und aufgewickelt wird. Es entsteht dann kein Laufsignal L', Fig. 3, jedoch ein Stopsignal S\ durch welches die Webmaschine abgestellt wird. Auf diese Weise werden sogenannte Spannschüsse, die zu verzögertem Schusseintrag oder zu Schussbrüchen führen können, rechtzeitig verhindert.
Fig. 4 zeigt die Schaltung eines Vielfach-Fadenwächters, mit dem eine beliebige Anzahl n wahlweise eintragbarer Schussfäden - entsprechend dem Schussgarn Sl, Fig. 1 - an einer schützenlosen sogenannten Mehrfarbenwebmaschine überwacht werden kann. Solche Maschinen sind bekannt; gemeinsam ist ihnen die Anordnung mehrerer Vorratsspulen - siehe die Vorratsspule 1, Fig. 1 - und eine sogenannte Farbwechselvorrichtung, durch die das jeweils einzutragende
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Schussgarn ausgewählt und zum Eintrag in das Webfach bereitgestellt wird. Jeder Vorratsspule an einer solchen Webmaschine ist eine vollständige Spul vorrichtung - entsprechend den Komponenten 2-7, Fig. 1 - zugeordnet. Alle diese Spulvorrichtungen arbeiten unabhängig voneinander und vom Antrieb der Webmaschine.
Fig. 4 zeigt von den Spulvorrichtungen lediglich die Speichersteuerkreise 5-1 bis 5-n, deren jeder dem Speichersteuerkreis 5 der Fig. 1 entspricht.
Der Vielfach-Fadenwächter oder Einlaufwächter umfasst die Fadentaster 8-1 bis 8-n, deren jeder eines der Schussgarne abtastet, sowie die Abtastelektroniken 9-1 bis 9-n und logischen Kreisen 10-1 bis 10-n. Die Anordnung der Komponenten 5-1 und 8-1 bis 10-1 etc. entspricht jeweils der Anordnung der Komponenten 5 und 8-10 der Fig. 1.
Es wird normalerweise jeweils nur einer der Schussfäden, nämlich der zum Eintrag in das Webfach bereitgestellte, abgetastet, wobei ein Laufimpuls L-l oder L-2 usw. entsteht. Im Falle eines Fadenbruches vor einem der Fadenspeicher wird ein Stopsignal auf einer der Ausgangsleitungen S-l bis S-n erzeugt.
Auf die logischen Kreise 10-1 bis 10-n folgt ein ODER-
Glied 21 mit n Eingängen, deren jeder mit einer der Ausgangsleitungen S-1 bis S-n verbunden ist. Tritt nun auf einer dieser Ausgangsleitungen S-l bis S-n ein Stopsignal auf, so kann dieses das ODER-Glied 21 passieren, und an dessen s Ausgang tritt ein Stopimpuls S' auf, welcher die Stopvorrich-tung 12 betätigt und die Webmaschine stillsetzt. Es wird hier also nur eine einzige Stopvorrichtung 12 benötigt.
Normalerweise sind Greiferschützenwebmaschinen, wie sie in der Einleitung erwähnt sind, mit einem elektronischen Wächter ausgestattet, der den Eintrag des Schussfadens in das Webfach überwacht. In Fig. 4 sind das Speisegerät 22 und die Stopvorrichtung 12 eines solchen Schussfadenwächters dargestellt.
15 In diesem Falle wird das Stopsignal S' aus dem Einlaufwächter dieser bereits vorhandenen Stopvorrichtung 12 zugeführt, und das Speisegerät 22 versorgt über die strichpunktierte Speiseleitung SL auch die einzelnen Schaltkreise 9-1, 10-1 usw. und das ODER-Glied 21 mit Strom. Durch die 20 gemeinsame Verwendung der Komponenten 12 und 22 für den Einlaufwächter und den Schussfadenwächter ergibt sich eine wesentliche Einsparung von Bauteilen.
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1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Elektronischer Faden wächter für eine Webmaschine mit ortsfester Vorratsspule und einem von dieser gespeisten Fadenspeicher, dessen Antrieb intermittierend von einer Vorrichtung betätigt wird, die ein Antriebssignal liefert, solange an einer bestimmten Stelle des Fadenspeichers kein Fadenvorrat vorhanden ist, gekennzeichnet durch einen auf Fadenlauf zwischen Vorratsspule (1) und Fadenspeicher (2) ansprechenden Fadentaster (8) und einen logischen Kreis (10) mit zwei Eingängen, die von einem aus dem Fadentaster (8) abgeleiteten Fadenlaufsignal (L') und dem Antriebssignal (A') angesteuert werden, wobei der logische Kreis (10) bei nicht gleichzeitig mit dem Fadenlaufsignal (L') auftretendem Antriebssignal (A') ein Stopsignal (S') zur Stillsetzung der Webmaschine erzeugt.
2. Elektronischer Fadenwächter nach Anpruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Eingang des logischen Kreises (10) ein Verzögerungsglied (18) aufweist, das den Beginn des ihm zugeführten Antriebssignals (A') um ein bestimmtes Zeitintervall (t) verzögert.
3. Elektronischer Fadenwächter nach Anspruch 1 oder 2 für eine Webmaschine mit einer Mehrzahl von Voratsspulen und diesen einzeln zugeordneten Fadenspeichern sowie einer Vorrichtung zum wahl weisen Eintragen eines der auf den Vorratsspulen vorhandenen Schussgarne, dadurch gekennzeichnet, dass für jedes Schussgarn ein Fadentaster (8-1 bis 8-n) zur Erzeugung eines Laufsignals (L-l bis L-n) und ein logischer Kreis (10-1 bis 10-n) vorgesehen ist, dass die Ausgänge der logischen Kreise (10-1 bis 10-n) getrennt an die Eingänge eines ODER-Gliedes (21) mit n Eingängen angeschlossen sind und der Ausgang des ODER-Gliedes (21) mit einer gemeinsamen Stopvorrichtung (12) verbunden ist.
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PL | Patent ceased | ||
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