[go: up one dir, main page]

CH629264A5 - Steueranordnung fuer eine elektronische naehmaschine. - Google Patents

Steueranordnung fuer eine elektronische naehmaschine. Download PDF

Info

Publication number
CH629264A5
CH629264A5 CH1278977A CH1278977A CH629264A5 CH 629264 A5 CH629264 A5 CH 629264A5 CH 1278977 A CH1278977 A CH 1278977A CH 1278977 A CH1278977 A CH 1278977A CH 629264 A5 CH629264 A5 CH 629264A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
program
stitch
pattern
register
program step
Prior art date
Application number
CH1278977A
Other languages
English (en)
Inventor
Tousaku Nakanishi
Kazuo Suzuki
Masayasu Makino
Nobuyoshi Miyao
Hirokazu Koda
Original Assignee
Sharp Kk
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sharp Kk filed Critical Sharp Kk
Publication of CH629264A5 publication Critical patent/CH629264A5/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B19/00Programme-control systems
    • G05B19/02Programme-control systems electric
    • G05B19/04Programme control other than numerical control, i.e. in sequence controllers or logic controllers
    • G05B19/10Programme control other than numerical control, i.e. in sequence controllers or logic controllers using selector switches
    • G05B19/106Programme control other than numerical control, i.e. in sequence controllers or logic controllers using selector switches for selecting a programme, variable or parameter
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B19/00Programme-controlled sewing machines
    • D05B19/02Sewing machines having electronic memory or microprocessor control unit
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B19/00Programme-controlled sewing machines
    • D05B19/02Sewing machines having electronic memory or microprocessor control unit
    • D05B19/04Sewing machines having electronic memory or microprocessor control unit characterised by memory aspects

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Steueranordnung für eine elektronische Nähmaschine gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Ein solches Steuersystem ist bereits in der DE-OS 25 52 565 beschrieben, bei dem die Gesamtzahl der in einem Festwertspeicher gespeicherten Stichmuster grösser ist als die zur Auswahl der verschiedenen Stichmuster erforderliche Anzahl der Bedienungselemente. Zur Auswahl der Stichmuster weist die bekannte Nähmaschine eine aus zwei Schaltersätzen bestehende Schalteranordnung auf. Dabei werden mit Hilfe eines ersten Schaltersatzes ein zweistelliger und mit Hilfe eines zweiten Schaltersatzes ein dreistelliger Binärcode erzeugt. Durch Zusammenfassen der beiden Codes wird ein fünfstelliger Binärcode zur Ansteuerung eines Adressenspeichers gebildet, in dem 32 Adressen für die Ansteuerung des die Stichmusterkoordinaten enthaltenden Festwertspeichers gespeichert sind, dessen Inhalt seinerseits die Position der Nadel und die Vorschubbewegung des Transporteurs oder Stoffschiebers bestimmt.
Aus der DD-PS 118 681 ist ein Steuersystem für eine Nähmaschine mit einem Stichmusterspeicher bekanntgeworden, der mit Hilfe eines Zählers adressiert wird. Der Zähler zählt innerhalb seines Zählbereiches die Umdrehungen der Hauptwelle der Nähmaschine, so dass die im Stichmusterspeicher enthaltenen digitalen Daten für die Nadelposition und die Vorschubbewegung des Transporteurs dauernd sequentiell abgefragt werden und über Digital-Analog-Umsetzer Stellantriebe für die Positionierung der Nadel und für die Einstellung der Vorschubbewegung des Transporteurs steuern. Eine Auswahl unter verschiedenen Mustern ist jedoch nicht vorgesehen, so dass eine Veränderung des gespeicherten Stichmusters ein Austauschen des Festwertspeichers erforderlich macht.
Der im Anspruch 1 angegebenen Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Steueranordnung für eine elektronische Nähmaschine zu schaffen, die vielseitig ist und durch optimale Ausnutzung der Speicherkapazität eines Festwertspeichers eine grosse Zahl von Stichmustern zu speichern gestattet.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Mit der Steueranordnung nach der Erfindung ist es möglich, in einem einzigen Festwertspeicher eine so grosse Zahl von Stichmustern abzuspeichern, dass auf einsteckbare Festwertspeicher verzichtet werden kann, die für verschiedene Stichmuster ausgetauscht werden. Dadurch werden auch die Probleme vermieden, die bei steckbaren Festwert2
s
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
3
629 264
speichern durch Schwingungen und Vibrationen an den Steckkontakten hervorgerufen werden. Die Steueranordnung nach der Erfindung bereitet die in dem Festwertspeicher wenig Speicherplatz beanspruchenden Daten in geeigneter Form auf und überträgt sie in einen Schreib-Lese-Speicher, dessen Inhalt zur Steuerung der Nadelposition und des Vorschubs dient.
Zweckmässige Weiterbildungen des Gegenstandes nach Anspruch 1 sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
Bei einer Ausgestaltung nach Anspruch 3 wird eine einfache Bedienung erreicht, indem das am häufigsten gewünschte Stichmuster bei der Inbetriebnahme automatisch ausgewählt wird. Im Festwertspeicher sind verschiedene Arten von Stichmusterinformationen und verschiedene Arten von Steuerbefehlen gespeichert. Das gewünschte Stichmuster und die gewünschte Arbeitsfolge werden von der Bedienungsperson beliebig mit Hilfe des Tastenfeldes gewählt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Fig. 1 bis 33 erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Vorderansicht eines Ausführungsbeispiels einer elektronischen Nähmaschine mit einer erfindungsgemässen Steueranordnung,
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung eines wesentlichen Teils der Mechanik der elektronischen Nähmaschine,
Fig. 3 eine perspektivische Darstellung eines Linearmotors, der bei der elektronischen Nähmaschine verwendet wird,
Fig. 4 einen teilweisen Querschnitt durch einen Nadelein-stich-Steuermechanismus, der bei dem in Fig. 2 dargestellten, mechanischen Teil verwendet wird, wobei eine Kupplung eingeschaltet ist,
Fig. 5 einen Querschnitt eines Kupplungsmechanismus, der bei dem in Fig. 4 dargestellten Nadeleinstich-Steuermechanismus verwendet wird, wobei die Kupplung ausgeschaltet ist,
Fig. 6(A) bis 6(D) Blockschaltbilder einer Ausführungsform einer erfindungsgemässen Steueranordnung einer elektronischen Nähmaschine,
Fig. 7 ein Diagramm mit der Schwingungsform eines Synchronisationssignals ß,
Fig. 8 ein Diagramm, das den Zusammenhang zwischen den Stichmustern und den Tastencodes wiedergibt,
Fig. 9(A) bis 9(D) und 10 bis 12 Flussdiagramme, die der Erläuterung der Arbeitsweise der in den Fig. 6(A) bis 6(D) dargestellten Steueranordnung dienen,
Fig. 13 ein Diagramm, das die Koordination einer Nadelstellung und einer Nähgut-Vorschubplatten-Stellung wiedergibt,
Fig. 14 ein Zeitdiagramm, das der Erläuterung der Betriebsweise der in den Fig. 6(A) bis 6(D) dargestellten Steueranordnung dient,
Fig. 15 Eine Darstellung zur Erläuterung der Abwandlungen und Variationen der Stichzahlen bei dem Betrieb für ein Einzel-Stichmuster und bei dem Betrieb für die kontinuierliche Stichmusterbildung,
Fig. 16 die Darstellung eines tulpenförmigen Stichmusters, Fig. 17 die Darstellung eines hundeförmigen Stichmusters, Fig. 18,19,20(A), 20(B), 21 und 22 Darstellungen, die die digitalen Daten zur Bildung verschiedener Stichmuster wiedergeben,
Fig. 23 eine schematische Darstellung der Auflageplatte zum Bilden oder Nähen von Knopflöchern in Aufsicht und in Seitenansicht,
Fig. 24(A) bis 24(C) schematische Darstellungen, die der Erläuterung der Arbeitsweise der in Fig. 23 dargestellten Auflageplatte dienen,
Fig. 25 eine schematische Darstellung eines Knopflochstiches,
Fig. 26 ein Blockschaltbild einer weiteren Ausführungsform einer Ausgleich-Steuerstufe, die in der erfindungsgemässen Steueranordnung enthalten ist,
Fig. 27 einen Programmablauf der in Fig. 26 dargestellten Ausgleich-Steuerstufe,
Fig. 28 eine Schaltungsanordnung eines Verstärkers zur Durchführung des Ausgleich-Steuervorgangs,
Fig. 29 ein Blockschaltbild der Treiber- bzw. Steuerstufe für die Anzeigelampen,
Fig. 30 ein Blockschaltbild einer Schaltungsanordnung zur Festlegung des Multiplikationsfaktors der Nähgut-Vorschub-länge,
Fig. 31 ein Flussdiagramm für die in Fig. 30 dargestellte Schaltung,
Fig. 32 ein Beispiel für eine Schaltungsanordnung eines Systems zum Auslesen von Information aus einem Festwertspeicher und
Fig. 33 ein weiteres Beispiel für eine Schaltungsanordnung eines Systems zum Auslesen von Information aus dem Festwertspeicher.
(I) Bedienungsfeld
Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform der erfindungsgemässen elektronischen Nähmaschine und insbesondere ein Bedienungsfeld derselben.
Es sind Stichmuster-Wähltasten Po bis P25 zum Auswählen der gewünschten Stichmuster, sowie Steuerbefehl-Wähltasten KS, KIV, KAL und KR zum Auswählen der gewünschten Arbeitsweisen vorgesehen.
Insbesondere dient die Stichmuster-Wähltaste Po dem Auswählen eines geraden Stichmusters, Pi eines Zick-Zack-Stich-musters, P2 eines Blindstichmusters, P3 eines Stretch- bzw. Streck-Blindstichmusters, P4 eines Flickstichmusters, Ps eines Perl- bzw. Umschlag- bzw. Bordenstichmusters, Pô eines Satin-Stichmusters, P7 eines gebogenen Stichmusters, Ps eines Pfeilspitzen-Stichmusters, P9 eines Knopflochmusters, Pio für Knöpfe, P11 eines geraden Stretch- bzw. Streck-Stichmusters, P12 eines Rik-Rak-Stichmusters, P13 eines federförmigen Stichmusters, P14 eines türkischen oder Frottierstichmusters, P15 eines Stretch- oder Streck-Abschluss- oder- Verschliessmu-sters (stretch overlock pattern), Piò eines Baststiches (basting stitch), P17 eines Unterwäsche-Stichmusters (lingerie stitch pattern), Pis eines Honigwaben-Stichmusters, P19 eines sternförmigen Stichmusters, P20 eines entenförmigen Stichmusters, P21 eines tulpenförmigen Stichmusters, P22 eines blattförmigen Stichmusters, P23 eines Faltenbesatz- bzw. Kittelstichmusters (smocking stitz pattern), P24 eines wellenförmigen Stichmusters, und die Stichmusterwähltaste P25 dient der Wahl oder Auslösung eines hundeförmigen Stichmusters.
Die Steuerbefehltaste KS dient der Auslösung einer Arbeitsweise mit Einzelstichformation, die Steuerbefehlwähltaste KIV dient der Auslösung einer Arbeitsweise mit umgekehrter Stichformation, bei der das Stichmuster um 180° gedreht wird, die Steuerbefehl-Wähltaste KAL dient der Auslösung einer Betriebsweise mit abwechselnder Stichformation, wobei zwei Stichmusterarten abwechselnd genäht bzw. geformt werden, und die Steuerbefehl-Wähltaste KR dient der Auslösung einer Betriebsweise, bei der die Stichformation umgekehrt genäht wird und bei der dasselbe Stichmuster nach Rückkehr in die Anfangslage durch ein gerades Stichmuster überlagert ist.
Das Bedienungsfeld umfasst weiterhin einen Hauptschalter SW, einen Wählschalter KMA zum Umschalten zwi-, sehen hand- und automatischem Betrieb und umgekehrt, sowie einen Ausgleichssteuerschalter BC, um eine Arbeits-Vorschublänge festzulegen. Die Anzeigelampen Lo bis L25
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
629264
4
sind jeweils über den Stichmuster-Wähltasten Po bis P25 angeordnet und zeigen das ausgewählte Stichmuster an. Die Anzeigelampen Ls, LIN V, LALT über den Steuerbefehl-Wähltasten KS, KIV und KAL zeigen die gewählte Betriebsweise an. In Fig. 1 ist weiterhin eine Nadel 3 der elektronischen Nähmaschine und eine Arbeits-Vorschubplatte 4 dargestellt.
(II) Mechanischer Teil
Fig. 2 zeigt den mechanischen Teil der elektronischen Nähmaschine.
Eine Haupt- bzw. Armwelle 1 wird von einem Motor 2 gedreht. Die Nadel 3 wird mit einer Nadelstange 5 rauf- und runterverschoben, und eine Kurbelwelle 6 ist mit der Armwelle verbunden.
Ein Linearmotor 7 dient dazu, die Nadel 3 mit der oder durch die Nadelstange 5 an die gewünschte Stelle zu bringen. Ein Betätigungsarm 8 des Linearmotors 7 ist mit einem Ende eines L-förmigen Hebels 10 verbunden, der mit einem Stift 9 drehbar gelagert ist. Das andere Ende des L-förmigen Hebels 10 ist mit der Nadelstange 5 verbunden.
Wenn der Betätigungsarm 8 des Linearmotors 7 in der Richtung, die in Fig. 3 durch den Pfeil a angedeutet ist, gedreht wird, dreht sich der L-förmige Hebel 10 um den Stift in der durch den Pfeil b angedeuteten Richtung. Bei dieser Drehung wird die Lage der Nadel 3 entlang der X-Achse verschoben, wie dies durch den Pfeil c angedeutet ist. Die Lage der Nadel 3 wird mit einem Potentiometer 11 festgestellt, das sich gleichzeitig mit dem Arm des Linearmotors 7 dreht.
Um die Nadelstange 5 herum ist ein Kupplungszylinder 12 angebracht, wie dies aus den Fig. 4 und 5 ersichtlich ist. Eine Kupplungsspule 13 und eine Kupplungssperre 14 sind in der Nadelstange 5 angeordnet. Die Kupplungssperre 14 ist an einem Stift 15 drehbar befestigt, und ein Ende der Kupplungssperre 14 kann nach aussen durch die Aussenfläche bzw. Wand der Nadelstange 5 vorstehen. Der Kupplungszylinder 12 ist mit einem Arm 6a der Kurbelwelle 6 verbunden.
Wenn die Kupplungsspule 13 erregt wird, wird das eine Ende der Kupplungssperre 14 nach innen in die Nadelstange 5 gebracht, wie dies in Fig. 5 dargestellt ist. Die Kupplungssperre 14 steht nicht mit dem Kupplungszylinder 12 in Verbindung und daher kann der Kupplungszylinder 12 von der Kurbelwelle 6 hin- und herverschoben werden, ohne dass sich die Hin- und Herbewegung auf die Nadelstange 5 überträgt. Die Nadelstange 5 ist ganz oben an einer Feder 16 befestigt.
Wenn die Kupplungsspule 13 entregt wird, so steht das eine Ende der Kupplungssperre 14 durch die Wand der Nadelstange 5 hindurch nach aussen vor, wie dies in Fig. 4 dargestellt ist. Das vorstehende Ende der Kupplungsstange 14 steht in Berührung mit der Unterseite des Kupplungszylinders 12, so dass die Nadelstange 5 bei einer Hin- und Herbewegung des Kupplungszylinders 12 ebenfalls verschoben wird. Die Nadelstange 5 wird durch den Kupplungszylinder 12 nach unten verschoben und durch die Feder 16 nach oben gezogen. Das heisst, wenn die Kupplungsspule 13 erregt wird, bewegt sich die Nadelstange 5 in Abhängigkeit der Kurbelwellendrehung rauf und runter. Nachfolgend soll dieser Zustand als der Zustand bezeichnet werden, bei dem die Kupplung 12 eingeschaltet bzw. wirksam gemacht ist. Wenn die Kupplungsspule 13 dagegen erregt ist, bleibt die Nadelstange 5 in der obersten Stellung unabhängig von einer Drehung der Kurbelwelle 6 liegen. Dieser Zustand wird nachfolgend als der Zustand bezeichnet, bei dem die Kupplung 12 ausgeschaltet bzw. unwirksam ist.
Die Arbeitsvorschub-Antriebswelle bzw. Schiebewelle 17 dreht sich synchron mit der Haupt- bzw. Armwelle 1. An der Schiebewelle 17 ist eine Nocke 18 befestigt, die die Arbeits-
verschiebeplatte bzw. den Transporteur 4 synchron zur Drehung der Hauptwelle 1 aufwärts- und abwärts bewegt. Die Unterseite des Transporteurs 4 ist mit einem Arm 21 verbunden, der über einen an einem Stift 19 drehbar gelagerten, L-förmigen Hebel 20 mit der Nocke 18 in Verbindung steht.
Ein Arm 22 ist dafür vorgesehen, den Transporteur 4 in der Y-Achse oder in der durch den Pfeil d angedeuteten Richtung zu verschieben. Ein Ende des Arms 22 steht mit einer Welle
23 in Verbindung, die den Transporteur 4 drehbar haltert, und das andere Ende der Welle 22 ist drehbar an einem Stift
24 befestigt. Das andere Ende der Welle 22 ist auch drehbar mit einem Arm 26 verbunden, der mit einer auf der Hauptwelle 1 befestigten Nocke 25 in Berührung steht. Am Arm 26 ist ein Vorsprung 29 vorgesehen, der in einer C-förmigen Führung 30 gleitet, die mit einem Betätigungsarm 28 des Linearmotors 27 drehbar verbunden ist, um die Verschiebelänge des Transporteurs 4 festzulegen. In Fig. 2 ist in einem vergrösserten Ausschnitt A gezeigt, wie der Vorsprung 29 in der C-förmigen Führung 30 liegt, wenn die beiden Teile in Eingriff stehen.
Wenn die Nut der C-förmigen Führung 30 im wesentlichen parallel zur Bewegung des Vorsprungs 29 ist, der sich um einen Drehpunkt lo dreht, wird die Lage des Drehpunktes lo auch dann nicht geändert, wenn der Arm 26 bei sich drehender Nocke 25 seine Lage verändert. Wenn die C-förmige Führung 30 durch den Linearmotor 27 gedreht wird, so dass die Nut der C-förmigen Führung 30 in ihrer Verschiebung einen Winkel mit dem Bewegungsverlauf des Vorsprungs 29 einschliesst, wird der Arm 26 bei sich drehender Nocke 25 derart in seiner Lage verschoben, dass der Vorsprung 29 der Nut der C-förmigen Führung 30 folgen muss.
Durch die Verschiebung des Arms 26 wird der Arm 22 um den Stift gedreht, so dass die Welle 23 um eine der Drehung des Armes 22 entsprechende Länge in der durch den Pfeil e angedeuteten Richtung verschoben wird. Auf diese Weise wird der Transporteur 4 um die gewünschte Länge in der Y-Achsen-Richtung verschoben. Der Verschiebebetrag wird mit dem Linearmotor 27 gesteuert, und der Verschiebevorgang wird mit der Drehung der Hauptwelle 1 synchronisiert. Der Verschiebevorgang des Transporteurs 4 entlang der Y-Achse wird durchgeführt, wenn der Transporteur 4 durch den Arm 21 nach oben geschoben wird.
An der Hauptwelle 1 ist ein Synchronsignalgenerator 31 befestigt, so dass ein Synchronisationssignal ß synchron mit dem Einstichvorgang der Nadel 3 erzeugt wird, wie dies in Fig. 7 dargestellt ist. Wenn die Kupplung 12 eingeschaltet ist und sich die Nadel 3 über dem Nähgut befindet, weist das Synchronisationssignal ß den hohen Binärwert oder ß = 1 auf. Wenn sich die Spitze der Nadel 3 unter dem Nähgut befindet, so ist ß = 0. Wenn die Kupplung 12 ausgeschaltet ist, liegt die Nadel 3 an ihrer obersten Stellung fest, und das Synchronisationssignal ß wird synchron mit der Drehung der Hauptwelle 1 erzeugt.
Eine Sperrvorrichtung 32 dient dem Sperren oder dem Festlegen der Nadel 3 in der Mitte des Verschiebebereichs der Nadel 3 entlang der X-Achse. Die Sperrvorrichtung 32 besitzt eine festliegende Spule 32a und einen Tauchkolben 32b, der in einem im Hebel 10 ausgebildeten Loch 33 eingesetzt ist, um den Hebel 10 in einer vorgegebenen Lage zu arretieren. Die Nadel 3 wird daher in der Mitte des Verschiebebereichs der Nadel 3 arretiert, wenn der Tauchkolben oder Bolzen 32b in das Loch 33 eingeschoben wird.
Die Stiche werden durch Eindringen der Nadel 3 in das Nähgut gebildet, wie dies bei den herkömmlichen Nähmaschinen der Fall ist. Die Stichgeschwindigkeit wird durch Niederdrücken eines Fusschalters wie bei herkömmlichen Nähmaschinen gesteuert.
J
5
10
IS
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
(III) Eine Zusammenfassung der Steueranordnung Die Fig. (6)A bis 6(D) zeigen eine Ausführungsform einer erfindungsgemässen Steueranordnung.
Der zuvor beschriebene mechanische Teil der elektronischen Nähmaschine ist mit dem Bezugszeichen DM versehen. Das Steuersystem liegt in Form einer hochintegrierten Schaltung bzw. einer LSI-Schaltung (large scale integrated circuit) vor. Ein Festwertspeicher ROM speichert die den Stichmustern und Steuerbefehlen zugeordnete digitale Information. Ein gewünschtes Stichmuster und eine gewünschte Arbeitsweise werden mit den Stichmuster-Wähltasten Po bis P25 bzw. den Steuerbefehl-Wähltasten KS, KIV, KAL und KR ausgewählt. Die ausgewählte digitale Information wird in einen Random-Speicher RAM eingegeben und darin gespeichert.
Die Stichmusterdaten entsprechen dem Stichmuster, das mit den Stichmuster-Wähltasten Po bis P25 ausgewählt wird. Wenn beispielsweise die Stichmuster-Wähltaste P21 betätigt wurde, so wird die digitale Information, die einem Tulpenmuster, wie es in Fig. 16 dargestellt ist, entspricht, in dem Random-Speicher RAM eingegeben. Die Stichmusterdaten geben die Lagekoordinaten der jeweiligen Stiche entlang der X-Achse und der Y-Achse an. Fig. 18 zeigt digitale Koordinaten der jeweiligen Stiche des Tulpenmusters. Der X-Abschnitt gibt die Lagekoordinaten der Nadel 3 und der Y-Abschnitt gibt die Vorschubwerte des Transporteurs 4 wieder. Die im Random-Speicher gespeicherten Stichmusterdaten werden Schritt für Schritt synchron mit dem Synchronisationssignal ß bereitgestellt und zur Verschiebung der Nadel 3 und des Transporteurs 4 in analoge Signale umgesetzt, um die Stichmusterformation an den vorgegebenen Stellen zu erreichen.
Der Verschiebevorgang der Nadel 3 und des Transporteurs 4 wird vorgenommen, wenn die Nadel 3 vom Nähgut frei ist. Der Festwertspeicher speichert Programmbefehle, um die in den Fig. 9(A) bis 9(D) sowie in den Fig. 10 bis 12 dargestellten Programme auszuführen. Ein Teil der Ausgangssignale des Festwertspeichers gelangt als Unter- oder Mikrobefehle 1 bis 60 an verschiedene Stellen der Steuerschaltung. In den Fig. 6(A) bis 6(D) werden den durch die Mikrobefehle 1 bis 60 dargestellen Bereiche Signale zugeleitet, wenn die entsprechenden Mikrobefehle 1 bis 60 erzeugt werden. Die jeweiligen Mikrobefehle 1 bis 60 werden an den jeweiligen Programmschritten erzeugt, wie dies aus den Fig. 9(A) bis 9(D) und 10 bis 12 hervorgeht.
(IV) Stichkoordinaten Die Nadelstellung kann aus zweiunddreissig (32) Stellungen oder Lagen Xo bis X31, und die Nähgutlage kann aus zweiunddreissig (32) Lagen Yo bis Y31 ausgewählt werden. Das heisst, das Stichmuster kann in einer 32x32-Matrix gebildet werden, wie dies in Fig. 13 dargestellt ist.
Der Random-Speicher speichert die Lageinformation in der folgenden Weise.
C-Koordinaten Nadelstellung RAM-Daten
Xo Grösste Verschiebung in 00000
J positiver Richtung [
1 ! 1
; ; I
X15 Mitte 01111
' 1 I
1 I
1 '
1 1 1
X31 grösste Verschiebung in 11111 negativer Richtung
629264
Y-Koordinaten
Lage des Transporteurs
RAM-Daten
Yo
Grösster Vorschub in
00Ç00
1 1
1
1
i
1
negativer Richtung
1
i 1
Yis i
1
1
Mitte
!
Olili
1
1
i
1
Y31
1
Grösster Vorschub in
1
11111
positiver Richtung
(V) Aufbau der Steueranordnung
Wie die Fig. 6(A) bis 6(D) zeigen, umfasst die Steueranordnung in der Hauptsache eine Tasteneingabeeinheit KU mit den in Fig. 1 dargestellten Stichmuster-Wähltasten Po bis P25 und Steuerbefehl-Wähltasten, und einen Codierer ECi, der in Abhängigkeit der Betätigung einer Stickmuster-Wähltaste Po bis P25 Tastencodesignale erzeugt. Fig. 8 zeigt ein Beispiel für den Zusammenhang zwischen den Stichmuster-Wähltasten Po bis P25 und den Tastencodesignalen.
Das Steuersystem umfasst weiterhin Register R, U und V mit fünf (5) Bits zur Speicherung der Tastencodesignale, sowie Nachweisschaltungen Ji und J2. Die Nachweisschaltung J1 stellt fest, ob die Inhalte des Registers R die Werte «0», «11» oder «16» aufweisen. Die Inhalte «0» entsprechen der Betätigung der Taste Po für ein gerades Stichmuster, die Inhalte « 11 » entsprechen der Betätigung der Taste Pi 1 für ein gerades Stretch- bzw. Streckstichmuster und die Inhalte « 16» entsprechen der Betätigung der Taste Pi6 für das Bast-Casting) Stichmuster. Die Nachweisschaltung J2 stellt fest, ob die Inhalte des Registers R grösser als « 11 » sind.
Eine Nachweisschaltung JR stellt das Betätigen der Umkehrtaste KR fest, und eine weitere Nachweisschaltung JP stellt das Betätigen der Befehlstaste KS für die Einzelstichformation, der Befehlstaste KAL für die alternierende Stichformation oder die Befehlstaste KIV für die invertierte Stichformation fest. T-Flip-Flops FS, FALT und FIV werden in ihren Schaltzuständen bei Drücken der Befehlstasten KS, KALT bzw. KIV invertiert und zu gewünschten Zeitpunkten rückgesetzt. Eine Tastendruck-Nachweisschaltung JK erhält Ausgangssignale der Nachweisschaltung JP und des Encoders ECi zugeleitet, um festzustellen, ob irgendeiner der Tasten, die in der Tasteneingabeeinheit KU enthalten ist, niedergedrückt wurde.
Ein Festwertspeicher ROM umfasst mehrere Schritte mit jeweils zehn (10) Bits. Der Festwertspeicher ROM besitzt Speicherstufen PSo, PSi,..., wobei jede Stufe die Musterdaten oder die Steuerbefehlsdaten speichert.
Jede Stufe des Festwertspeichers ROM speichert die der Stichzahl, den Musterdaten und den Programmsteuerdaten zugehörige Information. Das Auslesen der Information kann in der in den Fig. 32 und 33 dargestellten Weise vorgenommen werden. Das heisst, ein Bereich jedes Schrittes wird ausgelesen, um die Stichnummerdaten und die Musterdaten zu erzeugen, und der übrige Bereich jedes Schrittes wird ausgelesen, um die Programmsteuerdaten zur Erzeugung vorgegebener Mikrobefehle zu erhalten.
Ein Codeumsetzer CC erzeugt für den Festwertspeicher ROM Adressenauswählsignale in Abhängigkeit der vom Register R kommenden Tastencodesignale. Ein Adressenzähler RAC erhält die vom Codeumsetzer CC erzeugten Adressen-Auswählsignale zugeführt, und ein Adressendecoder DCi setzt die Ausgangssignale des Adressenzählers
5
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
629264
RAC in Adressencodes des Festwertspeichers ROM um. Ein Steuersignalgenerator CU liest die Ausgangscodes des Festwertspeichers ROM aus und erzeugt verschiedene Steuersignale, beispielsweise die Mikrobefehle 1 bis 60.
Ein sechs (6)-Bit-Register NR speichert die grösste Stichzahl des im Festwertspeicher ROM gespeicherten Stichmusters, beispielsweise die Zahl einundzwanzig (21) beim Tulpenmuster. Eine Subtrahierstufe SBi subtrahiert eines von den Inhalten des Registers NR. Die Arbeitsweise der Subtrahierstufe SBi soll im weiteren noch beschrieben werden.
Der Random-Speicher RAM speichert die Stichmusterdaten eines mit den Stichmuster-Wähltasten Po bis P25 ausgewählten Stichmusters entsprechend den im Festwerkspeicher ROM gespeicherten Befehlen. Jede Stufe des Random-Speichers RAM umfast zehn ( 10) Bits und weist eine RX-Seite zum Speichern der X-Koordinatendaten des Stichmusters sowie eine RY-Seite zum Speichern der Y-Koordinatendaten des Stichmusters auf. Die Anzahl der Stufen des Random-Speichers RAM sollte grösser als die grösste Stichzahl der Stichmuster, beispielsweise grösser als siebenunddreissig (37) des Hundemusters sein. Bei dieser Ausführungsform weist der Random-Speicher RAM vierundsechzig (64) Stufen auf.
Die Anzahl der Stufen des Random-Speichers RAM sollte vorzugsweise mit dem Adressenzähler RAC korreliert sein. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die Anzahl der Stufen vierundsechzig (64) durch 2" mit n = 6 gegeben.
Ein Adressenzähler WAC ist zum Adressieren des Ran-domspeichers RAM vorgesehen. Die ersten bis sechsten Bits WACi bis WACô des Adressenzählers WAÇ sind zur Wahl der Stufen des Random-Speichers RAM und das siebente Bit WAC7 des Random-Zählers WAC dient der Wahl der RX-Seite oder der RY-Seite.
Wenn das siebente Bit WAC7 Null (0) ist, wird die RX-Seite, und wenn das siebente Bit WAC7 eins (1) ist, wird die RY-Seite gewählt. Ein Decoder DC2 erhält die Ausgangssignale des Adressenzählers WAC zugeleitet, um den Random-Speicher RAM zu adressieren. Ein Ausgangssignal DCX wird vom Decoder DC2 erzeugt, um die RX-Seite zu wählen, wenn die Inhalte des siebenten Speichers WAC7 Null (0) sind, und ein weiteres Ausgangssignal DCY wird vom Decoder DC2 bereitgestellt, um die RY-Seite auszuwählen, wenn die Inhalte des siebenten Bits WAC7 eins (1) sind.
Ein Sechs-(6)-Bit-Register N erhält die Inhalte des Registers NR bei der Arbeitsweise mit Einzel-Musterformation, sowie die Inhalte der Subtrahierstufe SBi nach dem zweiten Muster bei der Betriebsweise mit aufeinanderfolgender bzw. kontinuierlicher Musterformation zugeleitet, wobei die Inhalte dann im Register N gespeichert werden. Die auf diese Weise gespeicherten Inhalte des Registers N gelangen zu einer Subtrahierstufe SB2, die nach Abschluss einer Stichformation von den Inhalten des Registers N eins (1) abzieht. Die Inhalte des Registers N gelangen zur Adressierung des nachfolgenden Stiches an den Adressenzähler WAC. Die Nachweisschaltung JBOR stellt einen Borg-Vorgang in der Subtrahierstufe SB2 fest. Der Borg-Vorgang tritt auf, wenn die Inhalte des Registers N kleiner als Null (0) sind. Das heisst, die Nachweisschaltung JBOR stellt das Ende der Ausbildung eines Stichmusters fest.
Die Register NY und NX speichern die Daten eines Stiches, der von der NY-Seite bzw. der RX-Seite des Random-Speichers RAM kommen. Die Inhalte der Register NY und NX werden zu einer Y-Seite WY bzw. einer X-Seite WX eines Positionierungsregisters WN gebracht.
Eine Nachweisschaltung J3 stellt fest, ob die Inhalte des Registers NY unter fünfzehn (15) liegen, d.h., ob der Transporteur 4 in negativer Richtung verschoben ist. Ein Ausgangssignal der Nachweisschaltung J3 wird für Ausgleich-Steuerzwecke verwendet, was nachfolgend noch beschrieben werden wird. Eine Nachweisschaltung J4 stellt fest, ob die 5 Inhalte des Registers N Null (0) sind, und eine weitere Nach-. weisschaltung J5 stellt fest, ob die Inhalte des Adressenzählers WAC Null (0) sind. Eine Subtrahierstufe SB5 zieht von den Inhalten des Adressenzählers WAC eins (1) ab.
Ein Fünf-(5)-Bit-Zwischenspeicher ACC ist dafür vorge-10 sehen, die Musterdaten bei der Arbeitsweise mit invertierter Musterausbildung zu erzeugen. Der Zwischenspeicher ACC erhält die Daten von der RX-Seite des Randomspeichers RAM zugeleitet, und stellt der Subtrahierstufe SB3 Ausgangssignale bereit. Die Subtrahierstufe SB3 führt den Rechenvor-15 gang 30-ACC durch, so dass dadurch die Daten für das invertierte Muster erzeugt werden. Die Umkehr-Betriebsweise soll im weiteren noch ausführlich beschrieben werden.
RS-Flip-Flops fi bis f4, gi bis g4, H, G, RV, Q, F, T und K 20 sind dafür vorgesehen, den Steuerzustand der in den Fig. 9(A) bis 9(D) dargestellten ROM-Programme festzustellen. Die jeweiligen RS-Flip-Flops erhalten an ihren Setz-Ein-gängen und an ihren Rücksetz-Eingängen die Mikrobefehle zugeleitet.
25 Die RSS-Flip-Flops mit Setz-Priorität FPo bis FP25 sind den jeweiligen Stichmuster-Wähltasten Pobis P25 zugeordnet. Die jeweiligen RSS-Flip-Flops FPo bis FP25 werden gesetzt, wenn die entsprechenden Stichmuster-Wähltasten Po bis P25 gedrückt werden, und sie werden rückgesetzt, wenn die Stich-30 muster-Wähltasten, die nicht den RSS-Flip-Flops entsprechen, gedrückt werden.
Ein Automatik-Löschsignal-Generator ACL erzeugt ein automatisches oder Automatik-Löschsignal AC mit vorgegebener Impulsbreite, wenn der Hauptschalter SW geschlossen 35 wird. PS ist eine Versorgungseinheit, die in verschiedenen Teilen der elektronischen Nähmaschine eine vorgegebene Spannung oder einen vorgegebenen Strom bereitstellt. Das automatische Löschsignal AC versetzt die Steuerschaltung in den Ausgangs- bzw. Anfangszustand.
40 Ein Pufferregister BFN speichert die vom Register WN kommenden Inhalte zeitweilig, und ein Digital-Analog-Umsetzer DAC setzt die im Pufferspeicher BFN gespeicherten digitalen Daten in Analogsignale um, die den X- und Y-Koordinaten zugeordnet sind. Verstärker AY und AX verstärken die Ausgangssignale des Digital-Analog-Umsetzers DAC. Der Verstärker AY erzeugt Ausgangssignale für den Linearmotor 27, um die Verschiebegrösse des Transporteurs 4 zu steuern. Der Verstärker AX erzeugt Ausgangssignale für den Linearmotor 7, um die Lage der Nadel 3 zu steuern.
Im ersten Bit eines Vier-(4)-Bit-Registers WF wird ein Steuersignal zum Steuern des Ein-/Aus-Vorgangs der Kupplung 12, dem zweiten Bit ein Steuersignal zum Steuern des Ein-Aus-Vorgangs der Sperrvorrichtung 32, dem dritten Bit 55 ein Ausgleichsteuersignal und dem vierten Bit ein Geschwindigkeitssteuersignal zugeleitet. Ein Pufferregister BFF speichert die Ausgangssignale der jeweiligen Bits des Registers WF zeitweilig.
Die Gate- bzw. Durchlasstufen Gì bis G4 sprechen auf die 60 in den Zeichnungen dargestellten Mikrobefehle und auf das automatische Löschsignal AC an. Die Eingangssignale der Durchlass-Stufe Gi sind Ausgangssignale des Flip-Flops fi bis f4. FS ist der Fusschalter und SC'ist die Geschwindigkeitsbzw. Drehzahlsteuerschaltung, die die Drehzahl des Motors 2 65 steuert.
Die jeweiligen Stufen PSo bis PS25 und PPS des Festwertspeichers ROM speichern die Stichmusterinformation und • die Steuerbefehle in der folgenden Weise:
45
50
7
629264
Stufe
Daten
PSo
PSi
PS2
I I I
PS24 PS25 PPS
gerader Stich Po
Zick-Zack-Stich Pi
Blindstich P2 I
I 1
Wellenstich P24 hundeförmiger Stich Befehle
Die jeweiligen Stufen erzeugen automatisch die im Random-Speicher RAM zugeleiteten Stichmusterdaten und Befehle entsprechend dem in den Fig. 9(A) bis 9(D) gezeigten Programm, wenn die erste Adresse der Stufe angewählt wird.
Wenn das gewählte Stichmuster die Stichzahl SN aufweist, speichert der Random-Speicher RAM die Lagedaten des ersten Stiches in der SN-ten Stufe und die Lagedaten des zweiten Stiches in der (SN-l)-ten Stufe. Die Lagedaten des letzten oder des SN-ten Stichs werden in der ersten Stufe des Random-Speichers RAM gespeichert.
Anhand der Flussdiagramme in den Fig. 9(A) bis 9(D) und 10 bis 12 soll die Arbeitsweise der Steueranordnung nachfolgend erläutert werden.
(VI) Automatische Löschung Wenn der Hauptschalter SW geschlossen, also leitend wird, gelangt ein Signal 0001 ins Register SF und wird dann über die Durchlasstufe G2 zum Pufferregister BFF geleitet. Das erste Bit-Signal « 1 » des Pufferregisters BFF gelangt an die Kupplung 12 und schaltet die Kupplung 12 ein, so dass die Nadel 3 in der obersten Stellung festgehalten wird.
Gleichzeitig gelangt ein Signal «01111 », oder fünfzehn (15) an das Register WX und ein Signal «10110», oder zweiundzwanzig (22) an das Register WY. Diese Signale gelangen über das Durchlassglied G3 zum Digital-Analog-Umsetzer DAC, sowie zum Pufferregister BFN, um die Nadel 3 in die mittlere Lage zu bringen und die Arbeitsvorschubwerte auf +7 einzustellen. Dies ist die Arbeitsweise mit gerader Stichformation.
Die zuvor genannten Datensignale «01111 » und « 10110» werden in den Random-Speicher RAM eingegeben, wenn die siebente Stufe des Adressenzählers WAC zu Null (0) gemacht ist, und das Signai DCX wird vom Decoder DC2 bereitgestellt, um die RX-Seite zu wählen, und daher gelangen die Eingabedaten «01111 » zum ersten bis vierundsechzigsten Schritt. Die Datensignale « 10110» werden in derselben Weise in die RY-Seite eingegeben.
Der Flip-Flop g2 wird mit dem automatischen Löschsignal AC gesetzt. Der Schritt mlO des Schrittes nl8 stellt den Flip-Flop g2 fest, um den Flip-Flop f2 zu setzen, wenn der Flip-Flop g2 den Flip-Flop-Wert « 1 » aufweist. Beim folgenden Schritt m 12 werden die Inhalte « 1 » des Flip-Flops f2 zur zweiten Stufe des Registers WF gebracht, so dass die zweite Stufe des Pufferregisters BFF über die Durchlasstufe G2 auf « 1 » gesetzt wird. Das Signal « 1 » der zweiten Stufe des Pufferregisters BFF steuert die Sperrvorrichtung 32 und hält die Nadel 3 in der Mittellage fest.
(VII) Zustand unmittelbar nach der automatischen Löschung (VII-1) Wenn der Fusschalter nicht betätigt wird Wenn die Hauptwelle in dem Zustand gehalten wird, bei dem ß = 1 ist, wird der Flip-Flop H gesetzt.
Das Programm A wird wiederholt, wenn ß = 1 ist, so dass die im Random-Speicher RAM gespeicherten Inhalte nicht ausgelesen werden, während die elektronische Nähmaschine 5 die Stichformation nicht vornimmt. Das heisst, der Arbeitsvorgang geht nicht zum X-Koordinaten-Setzprogramm über.
Wenn die Hauptwelle in einem Zustand gehalten wird, bei dem ß = 0 ist, wird ein weiteres Programm B wiederholt, während ß = 0 ist, so dass die im Random-Speicher RAM 10 gespeicherten Inhalte nicht ausgelesen werden. Der Vorgang geht also nicht zum Y-Koordinaten-Setz- bzw. Einstellprogramm über.
15
nl — n3 — n4 — n7 -► n8 -* nlO—
_n81-f-
(Programm B)
(VII-2) Wenn der Fusschalter SF betätigt wird Die Nadelstange 5 und die Nadel 3 werden vom Motor 2 20 über die Hauptwelle 1 und den Kurbelhebel 6 auf- und abbewegt. Das Synchronisationssignal ß ändert seinen Binärzustand in Abhängigkeit der Lage der Nadel 3 zwischen den Binärwerten «0» und « 1 ».
25 (VII-3) Wenn ß von « 1 » zu «0» übergeht
Beim Programmschritt n8 des Programms A wird ß = 0 festgestellt. Das Programm geht zum Programmschritt nlO und zum Programmschritt ni 1 weiter, da der Flip-Flop H gesetzt ist. Beim Programmschritt ni 1 wird der Flip-Flop H 30 rückgesetzt, so dass das Y-Koordinaten-Einstellprogramm ausgeführt wird. Der Programmablauf läuft in der Weise • nl2 — nl3 — nl4^nl5 — nl6... ab, so dass die Y-Seiten-daten des Random-Speichers RAM in das Register NY gegeben werden. Das Programm springt vom Programm-35 schritt nl6 zum Programmschritt n3 zurück.
Danach läuft das folgende Programm ab, wobei ß = 0 ist.
40
->n3 — n4 — n7 — n8 —■ nlO-
n8U
nl — n2— n3-* n4 — n7-* n8--n9-
-n81^~
(Programm A)
Der Flip-Flop fi wird bei m4 des Programmschrittes nl3 rückgesetzt, und die Inhalte des Flip-Flops fi werden bei m9 in das erste Bit des Registers WF eingegeben. Die Inhalte des 45 Registers WF wrden beim Programmschritt n22 in das Pufferregister BFF eingegeben und schalten die Kupplung 12 aus. Daher wird die Stichformation nicht durchgeführt, wenn ß = 0 ist.
Wenn das Synchronisationssignal ß den Binärwert eins (1) 50 aufweist, geht der Programmablauf danach vom Programmschritt n8 zum Programmschritt n9 weiter. Der Flip-Flop H wird beim Programmschritt nl7 gesetzt und das Programm läuft zum Setzen oder Einstellen der X-Koordinaten in der folgenden Weise ab:
55
nl8-*nl9-*n20-»n21 — n22
Wenn der Fusschalter SF in diesem Falle ständig betätigt wird, wird die Kupplung 12 eingeschaltet, so dass der erste 60 Stich ausgeführt wird.
(VII-4) Wenn ß von «0» in « 1,« übergeht _
Das Programm geht vom Programmschritt n8 zum Programmschritt n9 über, da ß = 1 ist. Da der Flip-Flop H 65 anfänglich rückgesetzt wird, geht das Programm zum Programmschritt n 17 über und setzt den Flip-Flop H. In diesem Zustand geht das Programm zum X-Koordinaten-Einstell-' Programm über. Nach Ende derX-Kbordinaten-Einstellung,
629264
springt das Programm wieder zum Programmschritt n3 zurück. Wenn das Synchronisationssginal ß beim Programmschritt n3 auf den Binärwert eins (1) gehalten wird, wiederholt sich das folgende Programm:
—>n3 — n4 — n7 — n8 — n9— n81-4-
Wenn der Fusschalter SF ständig betätigt wird, geht das Synchronisationssignal in Abhängigkeit der Drehung der Hauptwelle 1 von «1» in «0» über. Das Programm läuft vom Programmschritt n8 zum Programmschritt nlO, und zum Y-Koordinaten-Einstell- bzw. Setzprogramm nl 1 bis nl6 ab, da der Flip-Flop H vorher gesetzt ist. Der Flip-Flop f i wird bei m4 des Programmschritts n 13 rückgesetzt und die Kupplung 12 wird beim Programmschritt n 16 ausgeschaltet. Wenn das Synchronisationssignal ß von « 0 » in « 1 » übergeht, läuft das Programm daner in der Weise n8 — n9 — nl7 ab, und stellt die X-Koordinaten ein.
Der erste Stich wird ausgeführt, wenn die Kupplung 12 bei der nachfolgenden Umkehrung des Synchronisationssignals ß von « 1 » in «0» eingeschaltet wird.
Wenn sich die Nadel unmittelbar vor der Betätigung des Fusschalters über dem Nähgut befindet, läuft der Vorgang in folgender Weise ab:
(1) Einstellen der X-Koordinaten
(2) Einstellen der Y-Koordinaten
(3) Einstellen der X-Koordinaten
(4) Ausführen des ersten Stiches durch Verwendung der eingestellten Werte, die durch die vorausgegangenen Schritte (2) und (3) festgelegt sind.
Wie bereits beschrieben, gelangt die Information « 1 » beim automatischen Lösch vorgang in das Register WF und schaltet die Kupplung 12 ein. Der Flip-Flop fi wird bei m4 rückgesetzt, da der Flip-Flop gi unmittelbar nach dem Schliessen des Hauptversorgungsschalters den Binärwert «0» aufweist. Die Feststellung des Flip-Flops gi wird bei m3 des Programmschritts n 13 ausgeführt (vgl. das Flussdiagramm Qi). Die Inhalte der Flip-Flops fi bis f4 werden bei m9 in das Register WF, und die Inhalte des Registers WF werden bei dem nachfolgenden Programmschritt nl6 in das Pufferregister BFF eingegeben. Auf diese Weise geht die erste Stufe des Pufferspeichers BFF vom Binärwert «1» in den Binärwert «0» über. Daher wird die Kupplung 12 eingeschaltet und die gerade Stichformation wird bei Betätigen des Fusschalters ausgeführt.
Bei der nach dem Schliessen des Hauptschalters ablaufenden Betriebsweise für die gerade Stichformation läuft das Programm nach Abschluss der X-Koordinaten-Einstellung beim Programmschritt n22 in der folgenden Weise ab:
n23 —• n24 — n26
Da die Inhalte des Registers N beim automatischen Löschvorgang auf Null (0) gelöscht werden, tritt ein Borg-Vorgang auf, wenn von den Inhalten des Registers N der Wert eins (1) abgezogen wird. Daher geht das Programm vom Programmschritt n36 zum Programmschritt n37 über. Nach Durchlaufen der folgenden Programmschritte gelangt das Programm danach zum Programmschritt n64:
n49 — n50 — n51 — n52 — n59 n60
Da die Inhalte des Registers NR auch Null (0) sind,
werden die Inhalte desselben beim Subtraktionsvorgang
11111. Danach geht das Programm zum Programmschritt n3 über, nachdem die folgenden Programmschritte durchlaufen sind:
n75 — n76 —■ n78 ->■ n80
Die Stichformation mit geradem Stich wird überhaupt nicht beeinflusst. Beim nachfolgenden Zyklus, wenn das Programm zum Programmschritt n26 übergeht, springt das Programm vom Programmschritt n36 zum Programmschritt n3, weil N = 0(N= 11111 beim Programmschritt n64) ist.
Der zuvor beschriebene Zyklus wird so lange durchlaufen, bis der Borg-Vorgang auftritt, wenn die Information eins (l) von den Inhalten des Registers N abgezogen wird. Die Stichformation mit geradem Stich wird unabhängig von der Tatsache, ob das Programm vom Programmschritt n36 oder vom Programmschritt n37 zum Programmschritt n3 zurückspringt, kontinuierlich durchgeführt.
(VIII) Stichmuster
Beispielsweise soll ein in Fig. 16 dargestelltes Tulpenmuster beschrieben werden.
Wenn die Tulpenmuster-Wähltaste P21 betätigt wird, stellt der Codierer ECi das Codesignal « 11000» bereit. Die Nachweisschaltung JK stellt die Tastenbetätigung fest.
Das Programm ist so ausgebildet, dass es jeweils bei Ende eines Stiches zum Programmschritt n3 zurückspringt. Daher läuft das Programm immer über den Programmschritt n7. Wenn irgend eine der Tasten betätigt wird, wird diese Betätigung beim Programmschritt n7 festgestellt, und das Programm springt zum Programmschritt n82, wo das Betätigen einer bestimmten Taste Pi festgestellt wird. Danach geht das Programm zum Programmschritt n39 über und erzeugt den Mikrobefehl 11 vom Steuersignal-Generator CU. Bei Erzeugung des Mikrobefehls 11 wird das Codesignal « 11000» über die Durchlass- bzw. Torschaltung G4- in das Register R eingegeben. Danach werden die Mikrobefehle 12 und 13 erzeugt, um die Inhalte «11000» des Registers R in die Register U bzw. V einzugeben. Die Inhalte «11000» werden im Register R beibehalten.
Da die Steuertaste KAL für die alternierende Stichformation nicht betätigt wird, weist der Flip-Flop FALT den Binärwert «0» auf, und daher geht das Programm zum Programmschritt n42 über und gibt dem Mikrobefehl 13 die Inhalte des Registers U in das Register V ein.
Beim nachfolgenden Programmschritt n44 wird der Flip-Flop K gesetzt, und die Feststellung für den Flip-Flop H wird beim Programmschritt n45 vorgenommen.
Die Musterdaten werden aus dem Festwertspeicher ROM . in den Random-Speicher RAM übertragen, wenn der Flip-Flop H gesetzt ist. Auf diese Weise werden die Musterdaten erst in den Random-Speicher RAM eingegeben und danach wird die Positionierung für die Y-Koordinaten durchgeführt.
Wenn der Flip-Flop H beim Programmschritt N45 den Binärwert «0» aufweist, wiederholt sich das folgende Programm:
n43 —■ n44 — n45 — n3 — n4"-~ n7 — n8 — nlO •— n81
Wenn das Synchronisationssignal ß den Binärwert «1» aufweist, läuft das Programm in der nachfolgend angegebenen Weise ab, um den Flip-Flop H zu setzen, so dass dadurch das Einstellen der X-Koordinaten vorgenommen wird:
n8-~n9 — nl7
In diesem Augenblick sind die der X-Achse zugeordneten
8
s
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
9
629264
eingestellten Inhalte die Musterinformation der zuvor genannten Betriebsweise. Die Einstellung der X-Koordinaten wird bei Ablauf des Programmschritts n22 beendet, und daher läuft das Programm in der folgenden Weise weiter ab:
n23 — n24 — n26
Wenn die Musterinformation des zuvor angegebenen Musters nicht beendet ist, springt das Programm vom Programmschritt n36 zum Programmschritt n3 zurück. Dann läuft das Programm in der nachfolgend angegebenen Weise ab, da die Flip-Flop H den Binärwert «1» aufweist:
n3 — n4 — nl — n8 —■ n9 — n81 — n43 —- n44 — n45 — n46 — n49 — n50
Beim darauffolgenden Programmschritt n51 geht das Programm zum Programmschritt n52 über und setzt den Flip-Flop K, da K gleich 1 ist. Da die Nachweisschaltung RV für die Umkehrtasten-Betätigung gleich 0 ist, geht das Programm vom Programmschritt n65 zum Programmschritt n67 über. Beim Programmschritt n67 werden die Musterdaten des Tulpenmusters entsprechend dem in Fig. 10 dargestellten Programm Q3 eingegeben.
Im Programm Q3 wird der Mikrobefehl 49 beim Programmschritt ml3 bereitgestellt. Das Tastencodesignal «11000» der Tulpenmustertaste P21 gelangt über den Codeumsetzer CC vom Register R zum Adressenzähler RAC, so dass die erste Adresse der Stufe PS21 gewählt wird.
Es sei nun angenommen, dass die erste Adresse der Stufe PS21 der fünfhundertste (500-ste) Schritt des Festwertspeichers ROM ist. Der Codeumsetzer CC setzt das Tastencodesignal « 11000» in ein Code um, um den fünfhundertsten (500-sten) Schritt des Festwertspeichers ROM auszuwählen. Die Ausgangssignale des Adressenzählers RAC gelangen über den Decoder DCi zur Adressierung des Festwertspeichers ROM an diesem.
(VIII-1) Der Vorgang im Festwertspeicher und die Übergabe der Daten an den Random-Speicher
(VIII-1 -1 ) X-Koordinaten-Einstellung
Das Tulpenmuster umfasst einundzwanzig (21) Stiche, wie dies in Fig. 16 dargestellt ist. Beim Programmschritt nl4 treten die Daten (20) (010100), die der Stichnummer einundzwanzig (21) des Tulpenmusters entsprechen, an den oberen sechs (6) Bits des Festwertspeichers ROM auf, wie dies in Fig. 32 dargestellt ist. Die Daten der unteren vier (4) Bits des Festwertspeichers ROM gelangen an den Steuersignal-Generator CU und erzeugen den Mikrobefehl 50, durch den dann die Daten «010100», die in den oberen sechs (6) Bits des Festwertspeichers ROM gespeichert sind, über das UND-Glied AD in das Register NR.
Danach geht das Programm zum Programmschritt ml5 über und erzeugt den Mikrobefehl 52. Die Inhalte «010100» des Registers NR werden der ersten bis sechsten Stufe WACi bis WACö des Adressenzählers WAC zugeleitet. Auf diese Weise wird die einundzwanzigste Adresse des Random-Spei-chers RAM ausgewählt. Beim Programmschritt m 16 wird der Mikrobefehl 53 erzeugt und gibt die Information «0» in die siebente Stufe WAC7 des Adressenzählers WAC. Das heisst, der X-Koordinatendaten-Speicherabschnitt RX des Random-Speichers RAM wird ausgewählt. Beim Programmschritt m 17 werden die Daten « 11110» für den ersten Stich des Tulpenmusters von den oberen fünf (5) Bits des Festwertspeichers ROM bereitgestellt, wie dies in Fig. 33 dargestellt ist, und die unteren fünf (5) Bitdaten gelangen an den Steuersignal-Generator CU und erzeugen den Mikrobefehl 51.
Der Mikrobefehl 51 bewirkt, dass die Stichdaten «11110» über das UND-Glied AD zum Randomspeicher RAM gelangen, so dass die X-Koordinaten-Einstelldaten « 11110» des ersten Stiches des Tulpenmusters in den einundzwanzigsten (21-sten) Schritt der RX-Seite des Random-Speichers RAM gelangen. Nachdem das Eingeben der Daten für den ersten Stich in den Random-Speicher RAM abgeschlossen ist, geht das Programm zum Programmschritt ml 8 über. Aufgrund des Mikrobefehls 55 verringert die Subtrahierstufe SBs die Inhalte des Adressenzählers WAC um eins (1). Die Inhalte des Adressenzählers WAC werden neunzehn (19), so dass die zwanzigste (20-ste) Adresse des Random-Speichers RAM ausgewählt wird. Beim nachfolgenden Programmschritt ml9 werden die X-Koordinaten-Einstelldaten dreissig (30) des zweiten Stiches in die zwanzigste (20-ste) Adresse des Randon-Speichers RAM eingegeben.
Auf diese Weise läuft das Programm ab, und der Inhalt des Adressenzählers WAC wird «000000», wenn der Programmschritt m22 beendet ist. Zu diesem Zeitpunkt wird die erste Adresse des Random-Speichers RAM gewählt und die Daten «30» des einundzwanzigsten Stiches werden beim Programmschritt m23 in die erste Adresse der RX-Seite des Random-Speichers RAM eingegeben.
(VIII-1 -2) Y-Koordinaten-Einstellung
Beim nachfolgenden Programmschritt m24 wird der Mikrobefehl 52 erzeugt und gibt die Stichnummerdaten «20» aus dem Register NR in die erste bis sechste Stufe WACi bis WACö des Adressenzählers WAC ein. Das heisst, die einundzwanzigste Adresse des Random-Speichers RAM wird gewählt. Beim Programmschritt m25 wird die Information «1» in die siebente Stufe WAC7 des Adressenzählers WAC eingegeben, um die RY-Seite des Random-Speichers RAM zu wählen. Die Y-Koordinatendaten «23» für den ersten Stich werden beim Programmschritt m26 in die einundzwanzigste Adresse der RY-Seite des Randomspeichers RAM eingegeben. Auf dieselbe Weise werden auch die Y-Koordinatendaten des Tulpenmusters in die einundzwanzigste bis erste Adresse der RY-Seite des Random-Speichers RAM entsprechend den Programmschritten m27 bis m32 eingegeben.
(VIIII-2) Wenn sich dieselben eingestellten Werte wiederholen
Beispielsweise weisen der neunundzwanzigste bis sieben-unddreissigste Stich des Hundemusters dieselben X-Koordinaten «30» auf, wie sie in Fig. 21 dargestellt ist. In diesem Falle wird das in Fig. 10 dargestellte Programm Q3' verwendet.
Nach Eingabe der X-Koordinten-Einstelldaten « 19» des achtundzwanzigsten Stiches des Hundemusters beim Programmschritt m38 in die zehnte Adresse des Random-Speichers RAM wird beim Programmschritt m39 die neunte Adresse gewählt. Beim Programmschritt m40 werden die Inhalte des Adressenzählers WAC durch die Nachweisschaltung J5 festgestellt, ob die Inhalte des Adressenzählers WAC Null sind. Zu diesem Zeitpunkt weisen die Inhalte des Adressenzählers WAC den Wert «8» auf, und daher schreitet das Programm zum Programmschritt m41 fort. Beim Programmschritt m41 werden die Daten «30» des neunundzwanzigsten Stiches in die neunte Adresse der RX-Seite des Random-Speichers RAM eingegeben.
Beim nachfolgenden Programmschritt m42 wird die achte Adresse gewählt und die Inhalte bzw. Zählerstände des Adressenzählers WAC werden mit der Subtrahierstufe SBs um eins reduziert. Danach kehrt der Programmablauf wieder zum Programmschritt m40 zurück. Dieser Vorgang wird bis zur ersten Adresse wiederholt, die dem neunundzwanzigsten
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
629264
10
Stich entspricht. Nach Wahl der ersten Adresse weisen die Zählerstände bzw. Inhalte des Adressenzählers WAC den Wert «000000» auf. Daher werden die Daten «20» beim Programmschritt m41 in die erste Adresse eingegeben, und das Programm kehrt zum Programmschritt m40 zurück. Beim Programmschritt m42 tritt der Borg-Vorgang auf. Beim Programmschritt m.40 stellt die Nachweisschaltung Js daher fest, dass WAC < 0 ist. Das Programm kehrt dann mit dem Programmschritt m43 fort und beendet die X-Koordinaten-Ein-stellung.
(IX) Arbeitsweise mit umgekehrtem Muster
Angenommen, die Taste KIV für die umgekehrte Musterformation wird nach Betätigen der Musterwähltaste Pi gedrückt. Zunächst werden die der Musterwähltaste Pi entsprechenden Musterdaten vom Festwertspeicher ROM in den Random-Speicher RAM eingegeben. Bei Drücken der Taste KIV für die umgekehrte Musterformation wird der Flip-Flop FIV eingesetzt, und die Nachweisschaltung JK erzeugt das «JA»-Ausgangssignal. Danach wird der Programmschritt n82 und daraufhin die Programmschritte n41 — n42 — n43 —■ n44 — n45 — n46 -» n49 — n50 — n51 —
n52 — n65 — n67 durchgeführt.
Das Programm geht zum Programmschritt n69 über, weil der Flip-Flop FIV gesetzt ist, und die Musterdaten-Umkeh-rung wird mit dem in Fig. 11 dargestellten Programm Q4 vorgenommen. Die Musterdaten-Umkehrung wird entsprechend folgender Formel durchgeführt:
30-X-Koordinatendaten.
Die nachfolgend angegebene Tabelle I gibt die Muster-daten-Umkehrung im einzelnen wieder.
Tabelle I (Musterdaten-Umkehrung)
Lage
RX-Code
Umgekehrter RX-Code (11110-RX)
Lage
Xo
00000
11110
X30
Xl
00001
11101
X29
X2 1
00010 1
11100 1
1
X28 1
1 !
Xl4
1
01110
I
1
10000
1 1
XI6
Xl5
01111
01111
Xl5
Xl6
1
10000 1
01110 1
3^14 1
1
X29
11101
1
00001
1
Xi
X30
11110
00000
Xo
Beim Programmschritt m48 erhalten die jeweiligen Stufen WACi bis WAC7 des Adressenzählers WAC die Information «1» zugeführt. Beim Programmschritt m49 wird die Information «0» in die siebente Stufe WAC7 des Adressenzählers WAC eingegeben, so dass die letzte oder vierundsechzigste (64-ste) Adresse der RX-Seite des Random-Speichers RAM ausgewählt wird. Beim Programmschritt m50 werden die Inhalte oder Zählerstände des Adressenzählers WAC mit der Nachweisschaltung J5 überprüft, ob diese Inhalte Null sind, und dann geht das Programm zum Programmschritt m51 über, um die Inhalte der vierundsechzigsten Adresse des Ran-domspeichers RAM in das Register ACC einzugeben. Die Substrahierstufe SB3 führt beim Programmschritt m52 die folgende Rechnung durch:
30 (11110)-lnhalte des Registers ACC
Beim Programmschritt m53 werden die auf diese Weise erhaltenen, umgekehrten Daten der vierundsechzigsten 5 Adresse der RX-Seite des Random-Speichers RAM wieder eingegeben. Beim Programmschritt m54 werden die Inhalte des Adressenzählers WAC um eins verringert, um die dreiundsechzigste (63-ste) Adrese des Random-Speichers RAM anzuwählen. Das Programm kehrt zum Programmiti schritt m50 zurück, so dass die Daten der dreiundsechzigsten (63-sten) Adresse in das Register ACC eingegeben werden, um die umgekehrten Daten zu erhalten.
Der zuvor beschriebene Vorgang wiederholt sich solange, bis die Inhalte des Adressenzählers WAC «00000» aufweisen, ls Wenn die Inhalte des Adressenzählers WAC «00000» werden, werden die ersten Adressendaten des Random-Spei-chers RAM umgekehrt, und die Nachweisschaltung J5 stellt beim Programmschritt m54 ein Ausgangssignal « 1 » bereit, um die Durchführung der Umkehrung zu beenden. Danach 20 läuft das Programm in der folgenden Weise ab:
n70 — n73-^n74 — n75—n78-^ n79 — n3
Wenn das Programm zum Programmschritt n3 zurück-25 springt, sind die umgekehrten Musterdaten in den jeweiligen Adressen des Random-Speichers RAM gespeichert.
Wenn die Stichmuster-Wähltaste Pi nach Drücken der Taste KIV für die umgekehrte Musterformation betätigt wird, werden die zuvor im Random-Speicher RAM gespei-30 cherten Musterdaten bei Drücken der Taste KIV für die umgekehrte Musterinformation in derselben Weise umgekehrt, wie dies zuvor beschrieben wurde. Danach springt das Programm bei Drücken der Musterwähltaste Pi vom Programmschritt n7 zum Programmschritt n82. Und danach geht 35 das Programm zum Programmschritt n39 über, um das Tastencodesignal der Musterwähltaste Pi in das Register R einzugeben. Die der Musterwähltaste Pi entsprechenden Musterdaten werden auf normale Weise in den Random-Speicher RAM eingegeben.
40
n39 —■ n40 — ri41 —■ n42 — n43 — n44 -» n45 — n49 — n50 — n51 — n52 — n65 — n67
Der Zustand des Flip-Flops FIV wird beim Programm-45 schritt n68 abgefragt, um das Programm zum Programmschritt n69 weiterlaufen zu lassen, so dass dabei die im Random-Speicher RAM gespeicherten Musterdaten umgekehrt werden.
50
(X) Arbeitsablauf mit abwechselndem Stichmuster
Bei der Arbeitsweise mit alternierendem oder abwechselndem Stichmuster werden zwei Stichmusterarten abwechselnd genäht.
55 Wenn eine bestimmte Mustertaste Pìa, die Taste KAL für das abwechselnde Stichmuster und eine andere Mustertaste Pìb nacheinander gedrückt werden, wird der Flip-Flop FAL bei Drücken der Taste KAL für die abwechselnde Stichformation gesetzt. Das Programm springt vom Programmschritt 60 n7 zum Programmschritt n82, um festzustellen, ob die gedrückte Taste die Musterwähltaste ist. Danach läuft das Programm in der folgenden Weise ab:
65
n41 — n43 — n44 — n45 — n46 — n49 — n53
Beim Programmschritt n44 wird der Flip-Flop F rückgesetzt und daher wird der Flip-Flop F beim Programmschritt n'54 wieder gesetzt. Das im Register V gespeicherte Tastenco-
designai wird beim Programmschritt n55 ins Register R eingegeben.
Nach Durchlaufen des Programmschrittes n65 werden die dem im Register R gespeicherten Codesignal entsprechenden Mustertasten in die RX- bzw. RY-Seite des Random-Speichers RAM mit dem Programmschritt n67 eingegeben. Das im Register R gespeicherte Tastencodesignal ist das der Musterwähltaste Pìa zugeordnete Tastencodesignal, das vorher im Register V gespeichert wurde, bevor die Taste KAL für die abwechselnde Stichformation gedrückt wurde. Beim Programmschritt n74 werden die Stichnummerdaten des Musters entsprechend der Musterwähltaste Pìa vom Register NR in das Register N eingegeben. Das Programm kehrt über die Programmschritte n75 und n78 zum Programmschritt n3 zurück.
Wenn die zweite Musterwähltaste Pìb gedrückt wird, wird das der Musterwähltaste Pìb entsprechende Tastencodesignal durch den Programmablauf n3 — n82 -* n39 ins Register R eingegeben. Beim Programmschritt n40 werden die Inhalte des Registers R in das Register U eingegeben. In diesem Augenblick werden die zuvor im Register U gespeicherten Daten in das Register V eingelesen. Das heisst, nach dem Programmschritt n40 hält das Register V das der Stichmuster-Wähltaste Pìa entsprechende Tastencodesignal, und die Register R und U das der Stichmuster-Wähltaste Pìb entsprechende Tastencodesignal gespeichert.
Danach läuft das Programm in der folgenden Weise ab:
n41 — n43 — n44 — n45 — n46 — n49 ^ n53
Da der Flip-Flop F gesetzt ist, geht das Programm zum Programmschritt n56 über und gibt die Inhalte des Registers U in das Register R. Beim Programmschritt n67 werden die der Musterwähltaste Pìb entsprechenden Musterdaten vom Festwertspeicher ROM ausgelesen und in die RX- bzw. RY-Seiten des Random-Speichers RAM eingegeben. Danach kehrt das Programm über die Programmschritte n68 — n70 — n73 — n75 — n78 zum Programmschritt n3 zurück.
Wenn die Taste KAL für die abwechselnde Stichformation, die Musterwähltaste Pìb und eine weitere Musterwähltaste Pic nacheinander gedrückt werden, läuft das Programm in folgender Weise ab:
n7 - n82 - n39 - n4G
Das der Musterwähltaste Pic entsprechende Tastencodesignal wird in den Registern R und U, und das der Musterwähltaste Pìb entsprechende Tastencodesignal wird im Register V gespeichert. Der übrige Arbeitsablauf entspricht dem Arbeitsablauf der zuvor beschriebenen Arbeitsweise mit abwechselndem Stichmuster.
(XI) Ausführung des Musterstiches
Angenommen, die Nadel 3 befindet sich oberhalb des Nähguts, und der Random-Speicher RAM erhält die Daten für das Tulpenmuster gespeichert.
Wenn der Fusschalter SF betätigt wird, wird die Nadel 3 nach unten bewegt, und das Synchronisationssignal ß geht von « 1 » in «0» über. Das Programm läuft in der folgenden Weise ab:
n8 — nlO^nll —nl2
Beim Programmschritt nl2 wird der Mikrobefehl 3 erzeugt, so dass die Y-Koordinatendaten in das Register NY eingegeben werden. Das Programm Qs läuft ab. Beim Programmschritt m55 werden die Stichnummerdaten «20» des im Register N gespeicherten Tulpenmusters in die erste bis
11 629264
sechste Stufe des Adressenzählers WAC eingegeben. Die einundzwanzigste Adresse des Random-Speichers RAM wird angewählt. Die einundzwanzigste Adresse speichert die ersten Stichdaten des Tulpenmusters.
s Beim Programmschritt m56 wird die Information « 1 » in die siebente Stufe des Adressenzählers WAC eingegeben, so dass die RY-Seite der einundzwanzigsten Adresse des Random-Speichers RAM gewählt wird. Beim Programmschritt m57 werden die Y-Koordinatendaten «23», die in der io einundzwanzigsten Adresse des Random-Speichers RAM gespeichert sind, in das Register NY eingegeben. Die auf diese Weise erhaltenen Daten, die im Register N Y gespeichert sind, gelangen beim Programmschritt n 14 zur Y-Seite WY des Registers WN.
ls Beim nachfolgenden Programmschritt n 15 werden die Inhalte des Registers NX an die X-Seite WX des Registers WN gegeben. Die im Register NX in diesem Moment gespeicherten Daten sind die Daten des vorausgegangenen Musters. Die vorausgegangenen Daten werden in die X-Seite WX des 20 Registers WN eingegeben, um die Nadel 3 zu halten, wie dies in Fig. 14 dargestellt ist.
Die Inhalte des Registers WN werden beim Programmschritt nl6 dem Pufferregister BFN zugeführt. Die im Pufferregister BFN gespeicherten Daten gelangen über die Digital-2s Analog-Umsetzer DAC an die Linearmotoren 7 und 27. Der Linearmotor 7 verschiebt die Nadel 3 entsprechend den X-Koordinatendaten, und der Linearmotor 27 verschiebt den Transporteur 4 entsprechend den Y-Koordinatendaten. Danach springt das Programm wieder zum Programmschritt 30 n3 zurück.
Wenn die Nadel 3 vom Nähgut getrennt ist, geht das Synchronisationssignal ß in den Binärwert « 1 » über, und das Programm n8 — n9-^nl8^nl9 wird durchgeführt. Beim Programmschritt nl9 werden die Y-Koordinatendaten des 3s ersten im Register NY gespeicherten Stiches in die Y-Seite WY des Registers WN eingelesen.
Beim Programmschritt n20 werden die X-Koordinaten-daten des ersten Stiches entsprechend dem Programm Qö in das Register NX eingegeben. Die Inhalte «20» (die ersten 40 Stichdaten des Tulpenmusters) des Registers N werden beim Programmschritt n58 in den Adressenzähler WAX eingegeben. Beim Programmschritt n59 wird die Information «0» in die siebente Stufe des Adressenzählers WAC eingegeben, so dass die RX-Seite des Random-Speichers RAM gewählt 45 wird. Die in der einundzwanzigsten Adresse der RX-Seite des Random-Speichers RAM Daten werden beim Programmschritt m60 in das Register NX eingelesen. Die auf diese Weise eingegebenen Daten gelangen beim Programmschritt n21 zum Register WX, und die im X- und im Y-Abschnitt so WX bzw. WY des Registers WN gespeicherten Daten gelangen beim Programmschritt n22 in das Pufferregister BFN.
Die im Pufferregister BFN gespeicherten Daten gelangen über den Digital-Analog-Umsetzer DAC an die Linearmo-5s toren 7 und 27 und stellen die Nadel 3 auf die X-Koordinaten «30» und den Transporteur 4 auf die Y-Koordinaten «23» ein. Auf diese Weise wird der erste Stich des Tulpenmusters bei Einstechen der Nadel 3 in das Nähgut erzeugt.
Danach läuft das Programm in der folgenden Weise ab:
60
n22 — n23 — n24 — n26
Beim Programmschritt n26 werden die Inhalte des Registers N um eins verringert, d.h. die Inhalte des Registers N 6s werden von «20» in « 19» geändert. Die Inhalte des Registers. N werden beim Programmschritt 36 dahingehend abgefragt, ob sie kleiner als Null sind und dann springt das Programm zum Programmschritt n3 zurück.
629264
12
Wenn das Synchronisationssignal ß nach Ausbildung des ersten Stiches den Binärwert «0» aufweist, läuft das Programm in der folgenden Weise ab, um die Y-Koordinatendaten einzustellen.
n8—-nlO-—nI2
Zu diesem Zeitpunkt sind «19» die Inhalte des Registers N, und die Inhalte «19» gelangen beim Programmschritt m55 in die erste bis sechste Stufe des Adressenzählers WAC, so dass die zwanzigste (20-ste) Adresse (entsprechend dem zweiten Stich) des Random-Speichers RAM gewählt wird. Wenn die Information «1» beim Programmschritt m56 in die siebente Stufe WAC7 eingegeben wird, werden die in der zwanzigsten (20-sten) Adresse des Random-Speichers RAM gespeicherten RY-Seitendaten beim Programmschritt m57 in das Register NY eingelesen. Das heisst, die Y-Koordinatendaten «23» des zweiten Stiches des Tulpenmusters werden ins Register N Y eingeschrieben.
Beim nachfolgenden Programmschritt n 14 werden die im Register NY gespeicherten Y-Koordinatendaten in das Register WY eingegeben. Die im Register NX gespeicherten X-Koordinatendaten des ersten Stiches werden beim Programmschritt n 15 wieder in das Register WX eingegeben, und das Programm springt zum Programmschritt n3 zurück. Nach Abschluss des Programmschritts nl6 entsprechen also die Y-Koordinatendaten dem zweiten Stich und die X-Koordinatendaten dem ersten Stich.
Wenn die Nadel 3 vom Nähgut getrennt ist und das Synchronisationssignal ß den Binärwert « 1 » aufweist, läuft das Programm weiter ab und stellt die X-Koordinaten ein. Beim Programmschritt n 19 werden die Daten «23» der RY-Seite der zwanzigsten (20-sten) Adresse des Random-Speichers RAM ins Register NY eingelesen, und beim Programmschritt n20 werden die Daten «30» der RX-Seite der zwanzigsten (20-sten) Adresse des Random-Speichers RAM ins Register NX eingelesen. Das heisst, die Nadel 3 wird an die X-Koordinaten des zweiten Stiches gebracht.
Der zuvor beschriebene Vorgang wird solange wiederholt, bis die Inhalte des Registers N die Werte «0» aufweisen. Wenn die Inhalte des Registers N die Werte «0» aufweisen, wird die erste Adresse (entsprechend dem einundzwanzigsten Stich des Tulpenmusters) des Random-Speichers RAM angewählt. Beim Programmschritt m60 werden die X-Koordinatendaten «30» der ersten Adresse des Random-Speichers RAM ins Register NX eingegeben. Die im Register NX gespeicherten Daten werden beim Programmschritt n21 in die X-Seite WX des Registers WN eingelesen. Die X-Koordinatendaten und die Y-Koordinatendaten werden beim Programmschritt n22 an das Pufferregister BFN gelegt, um die Nadel 3 an der einundzwanzigsten Stichposition «30» einzustellen. Auf diese Weise wird der einundzwanzigste Stich bei X = 30, Y = 23 durchgeführt.
Beim Programmschritt n26 werden die Inhalte des Registers N negativ, und die Stichformation eines Tulpenmusters ist abgeschlossen. Danach läuft das Programm in der folgenden Weise weiter:
n36 — n37 — n49n50 -* n51 -> n58 n59 —• n60 — n64
Beim Programmschritt n64 werden die Inhalte des Registers NR durch die Subtrahierstufe SBi um eins verringert. Das heisst, die Inhalte des Registers NR gehen von zwanzig (20) zu neunzehn (19) über. Die auf diese Weise erzeugten Inhalte «neunzehn» (19) werden beim Programmschritt n74 in das Register N eingegeben. Danach kehrt das Programm über die Programmschritte n75 — n76 — n78 — n79 zum Programmschritt n3 zurück.
Wenn der Fusschalter SF ständig betätigt wird und das Synchronisationssignal ß den Binärwert «0» aufweist, läuft das Programm von nlO bis nl 1 ab, und das Programm Q5 wird beim Programmschritt nl2 ausgeführt. Die Inhalte «19» des Registers N werden in den Adressenzähler WAC eingegeben. Die Information « 1 » wird beim Programmschritt m56 in die siebente Stufe des Adressenzählers WAC eingelesen, so dass die zwanzigste (20-ste) Adresse der RY-Seite des Random-Speichers RAM ausgewählt wird, um die Y-Koordinatendaten des zweiten Stiches ins Register NY einzugeben. Wenn danach das Synchronisationssignal ß den Binärwert « 1 » aufweist, werden die X-Koordinatendaten des zweiten Stiches, die in der zwanzigsten (20-sten) Adresse der RX-Seite des Random-Speichers RAM gespeichert sind, in das Register NX eingelesen. Der zuvor beschriebene Vorgang wiederholt sich bis zum Ende der Musterformation so lang, wie der Fusschalter betätigt bleibt.
(XII) Warum wird der Inhalt des Registers NR mit «1 » verringert und das Ergebnis beim Programmschritt n64 ins Register N eingegeben ?
Dieser Vorgang ist erforderlich, um die Arbeitsweise mit Einzel-Musterformation und die Arbeitsweise mit kontinuierlicher Musterformation aufeinander abzustimmen bzw. zu korrelieren. Die Arbeitsweise wird anhand des in Fig. 15 dargestellten Blindstichmusters beschrieben.
Wenn das in Fig. 15(a) dargestellte kontinuierliche Stichmuster genäht werden soll, wird ein die Stiche (1) bis (9) in Fig. 15(b) umfassendes Muster im Random-Speicher RAM gespeichert. Wenn die Stiche (1) bis (9) jedoch auch bei der Arbeitsweise mit Einzel-Musterformation gespeichert sind, wird das erzeugte Stichmuster nicht wie in Fig. 15(b) beendet.
Wenn ein Muster mit den Stichen (1) bis (10), die in Fig. 15(c) dargestellt sind, im Random-Speicher RAM gespeichert ist, wird das bei der Arbeitsweise mit kontinuierlicher Formation erzeugte Muster das auf der rechten Seite von Fig. 15 dargestellte Muster, bei dem die Länge des ersten Musters kürzer als die Länge des zweiten Musters ist.
Bei der Steueranordnung ist der Random-Speicher RAM so ausgebildet, dass das in Fig. 15(c) dargestellte Muster gespeichert wird. Bei der Arbeitsweise mit fortlaufender oder kontinuierlicher Formation, wird der erste Stich der n-Muster, mit n>2 dadurch weggelassen, dass die Inhalte des Registers NR um eins verringert werden.
(XIII) Musterformation bei abwechselnder Arbeitsweise
Bei einer Arbeitsweise mit abwechselnder Musterinformation, die bereits im Abschnitt (VI) beschrieben wurde, hält das Register V das Tastencodesignal der zuerst betätigten Musterwähltaste Pìa (Muster A) und das Register U das Tastencodesignal der als zweites betätigten Musterwähltaste Pìb (Muster B) gespeichert. Der Random-Speicher RAM hält die Musterdaten des Musters A gespeichert, und die Flip* Flops F und FAL werden gesetzt. Wenn der Fusschalter SF dann unter diesen Voraussetzungen betätigt wird, läuft das Programm in der folgenden Weise ab:
n8-»nl0 —nll
Die Y-Koordinatendaten des im Random-Speicher RAM gespeicherten Musters A gelangen an das Register NY. Diese dem Register NY eingegebenen Daten gelangen dann an das Register WN und stellen die Y-Koordinaten ein. Dann kehrt das Programm zum Programmschritt n3 zurück und es laufen die Programmschritte n8 — n9 — n 17 ab, um die X-Koordinatendaten des Musters A ins Register WN zur Bildung des Musters A einzugeben.
Wenn die Inhalte des Registers N kleiner als Null (0)
s
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
werden, läuft das Programm in der nachfolgend angegebenen Weise ab, da der Flip-Flop FAL gesetzt ist:
n36 — n37 — n49 — n53 — n56
Der Flip-Flop F wird rückgesetzt und das im Register U gespeicherte Tastencodesignal des Musters B wird beim Programmschritt n57 ins Register R eingegeben. Beim nachfolgenden Programmschritt n67 werden die Musterdaten des Musters B zur RX- und zur RY-Seite des Random-Speichers RAM geleitet. Danach werden die Programmschritte n68 — n70 — n73 — n74 durchlaufen. Die dem Programmmuster B entsprechende Inhalte des Registers NR werden in das Register N eingegeben. Dann kehrt das Programm zum Programmschritt n3 zurück. Auf diese Weise werden die Muster A und B gebildet.
Wenn die Stichformation des Musters B beendet ist, geht das Programm vom Programmschritt n32 zum Programmschritt n49 und danach zum Programmschritt n53 weiter. Da der Flip-Flop F rückgesetzt ist, geht das Programm zum Programmschritt n54 über und der Flip-Flop F wird gesetzt. Beim Programmschritt n55 werden die Inhalte des Registers V oder die Tastencodedaten des Musters A ins Register R eingegeben, um das Stichmuster des Musters A wieder zu bilden. Auf diese Weise wird der Flip-Flop F bei der Betriebsweise mit abwechselnder Musterformation bei den Programmschritten n54 und n56 abwechselnd gesetzt und rückgesetzt, und daher speichert das Register R abwechselnd die Inhalte der Register V und U. Infolgedessen werden die Stichdaten des Musters A und des Musters B abwechselnd in den Random-Speicher RAM eingelesen, so dass das Muster A und das Muster B abwechselnd gebildet werden.
Wenn die Befehlstaste KAL für die abwechselnde Musterformation in dem Falle wieder gedrückt wird, wenn die elektronische Nähmaschine sich in der Arbeitsweise für abwechselnde Musterformation befindet, wird der T-Flip-Flop FALT wieder rückgesetzt. Bei Drücken der Befehlstaste KAL für die abwechselnde Musterformation, geht das Programm über die Programmschritte n7 — n82 n41 zum Programmschritt n42 weiter. Der Mikrobefehl 13 wird erzeugt und schreibt das im Register U gespeicherte Tastencodesignal, das im vorliegenden Beispiel dem Muster B entspricht, ins Register V ein. Das heisst, die Register U und V halten das Tastencodesignal des Musters B gespeichert, und daher wird das Muster B kontinuierlich gebildet.
(XIV) Arbeitsweise mit Einzel-Musterformation (jedoch nicht mit abwechselnder Musterformation)
Bei dieser Arbeitsweise werden eine gewünschte Musterwähltaste Pi und die Befehlstaste KS für die Einzel-Musterformation betätigt.
Wenn die Musterwähltaste Pi gedrückt wird, werden die der Wähltaste Pi entsprechenden Musterdaten in der im Abschnitt (VIII) beschriebenen Weise in den Random-Speicher RAM eingegeben. Wenn die Befehlstaste KS für die Einzel-Musterformation gedrückt wird, wird der Flip-Flop FS gesetzt. Das Programm läuft dann in folgender Weise ab:
n7 — n82 — n41 — n42 — n43 — n44 — n45 — n46 — n49 — n50
Beim Programmschritt n50 werden die Inhalte des Registers U, im vorliegenden Ausführungsbeispiel der Tastencode der Musterwähltaste Pi ins Register R eingegeben. Daher werden auch die der Musterwähltaste Pi entsprechenden Musterdaten in den Random-Speicher RAM eingeschrieben, wie dies bereits zuvor erläutert wurde. Das Programm durchläuft dann die Programmschritte n68 — n70 — n71. Da der
13 629 264
Flip-Flop T beim Programmschritt n43 rückgesetzt wird, geht das Programm zum Programmschritt n74 weiter und bringt die Stichnummerdaten des Musters Pi ins Register N, und danach springt das Programm wieder zum Programmschritt 5 n3 zurück.
Wenn der Fusschalter betätigt wird, wird ein Muster in der in Abschnitt (VIII) beschriebenen Weise gebildet. Wenn die Inhalte des Registers N kleiner als Null (0) werden, läuft die Programmschrittfolge n36 — n37 — n49 — n50 — n51 ab. Der io Flip-Flop K wird beim Programmschritt n52 des vorausgegangenen Zyklus zuvor rückgesetzt, und daher geht das Programm über den Programmschritt n58 zu den Programmschritten n61 und n62 weiter, um den Flip-Flop gl beim Programmschritt n62 zu setzen. Der Mikrobefehl 22 wird beim 15 nachfolgenden Programmschritt n63 bereitgestellt, so dass die Information « 15» (01111) in die gesamten Adressen der RY-Seite des Random-Speichers RAM eingegeben werden, und der Nähgut-Vorschub dadurch angehalten wird.
Der Gesetzt-Zustand des Flip-Flops gi wird durch den Pro-20 grammschritt m3 des Programmschritts nl3 des folgenden Programmes festgestellt. Daher wird der Flip-Flop fi beim Programmschritt m61 des nächsten Programmes gesetzt. Danach wird der Mikrobefehl 48 beim Programmschritt m9 bereitgestellt, so dass die Inhalte «1 » des Flip-Flops fi über 25 die Torstufe Gl in die erste Stufe des Registers WF eingegeben werden. Die auf diese Weise eingegebenen Daten gelangen bei Programmschritt nl6 zum Pufferregister BFF und schalten die Kupplung 12 aus. Daher wird auch dann immer nur ein Muster gebildet, wenn der Fusschalter SF 30 ständig betätigt wird.
(XV) Arbeitsweise mit Einzel-Musterformation bei der Arbeitsweise mit abwechselnder Musterformation
Zwei Arten von Musterwähltasten Pìa und Pìb, die Taste 35 KS für die Einzel-Musterformation und die Taste KAL für die abwechselnde Musterformation werden in willkürlicher Reihenfolge betätigt.
Die Flip-Flops FALT und FS werden gesetzt. Das Programm läuft in der folgenden Weise ab:
40
n7 — n82 — n41 —■ n43 -* n44 — n45 — n46 —■ n49 -► n83
Da die Flip-Flops T und F bei dem Programmschritt n43 rückgesetzt werden, läuft das Programm in der folgenden 45 Weise ab:
n83 -* n53 —• n54 — n55
Der Flip-Flop F wird beim Programmschritt n54 gesetzt so und die Inhalte des Registers V oder die Tastencodedaten der zuerst betätigten Musterwähltaste, beispielsweise der Wähltaste Pìa, werden beim Programmschritt n55 ins Register R eingegeben. Die Programmschritte n65 — n67 werden durchgeführt, um die durch die Musterwähltaste Pìa gewählten 55 Musterdaten in den Random-Speicher RAM einzugeben. Dann kehrt das Programm zum Programmschritt n3 zurück, um das Muster A noch einmal später zu bilden.
Wenn die Formation des Musters A abgeschlossen ist, werden die Programmschritte n36 — n37 —• n49 — n83 durch-«o laufen. Da der Flip-Flop T bereits durch den vorausgegangenen Programmschritt n72 gesetzt ist, geht das Programm zum Programmschritt n58 über, bei dem der Zustand des Flip-Flops FS festgestellt wird, und das Programm geht zum Programmschritt n61 über. Der Zustand des Flip-Flops F 65 wird beim Programmschritt nói festgestellt und das Programm schreitet zum Programmschritt n56 fort. Der Flip-Flop F wird rückgesetzt, und die der Musterwähltaste Pìb entsprechenden, im Register U gespeicherten Tastencodedaten
629 264
gelangen beim Programmschritt n57 in das Register R. Das Programm gelangt über den Programmschritt n65 zum Programmschritt n67 und die Musterdaten des Musters B werden in den Random-Speicher RAM eingegeben. Danach schreitet das Programm über den Programmschritt n68 zum Programmschritt n70 fort, um den Zustand des Flip-Flops FS zu ermitteln. Dann wird der Programmschritt n72 ausgeführt. Da der Flip-Flop T gesetzt ist, wird der Programmschritt n64 ausgeführt, bei dem die im Register NR gespeicherte Stichnummer Nb um eine verringert wird, und die Ergebnisse Nb-1 werden ins Register N eingegeben. Das Programm kehrt über den Programmschritt n75 zum Programmschritt n3 zurück. Durch die Abfolge der Programmschritte n8 bis n 16 und n 17 bis n22 wird das Muster B nach dem Muster A gebildet.
Wenn die Inhalte des Registers N kleiner als Null (0) am Ende der Stichformation des Musters B werden, läuft folgende Programmschrittfolge ab:
n36 — n37 n49 — n83 — n58 — 61
Der Rücksetz-Zustand des Flip-Flops F wird beim Programmschritt n61 festgestellt, und das Programm geht zum Programmschritt n62 über. Der Flip-Flop gi wird beim Programmschritt n62 gesetzt und schaltet die Kupplung 12 ein. Auf diese Weise werden auch dann nur jeweils ein Paar der Muster A und B gebildet, wenn der Fusschalter ständig betätigt wird.
(XVI) Der Bast-Stich (Basting Stitch)
Bei der Betriebsweise für den Bast-Stich wird der Stich ausgeführt, wenn das Nähgut mit dreizehn (13) Positionen verschoben wird.
(XVI-1) Ausbildung des Bast-Stiches
Wenn die Baststich-Wähltaste Pi6 gedrückt wird, läuft das Programm in der nachfolgend angegebenen Weise ab, um das Tastencodesignal «10010» der Baststich-Wähltaste Pi6 ins Register R einzugeben:
n3 — n4 — n7 — n82 —• n39
Das auf diese Weise eingegebene Tastencodesignal gelangt beim Programmschritt n40 in die Register U und V. Danach läuft das Programm in der nachfolgend angegebenen Weise ab, um die Inhalte des Registers U in das Register R einzuschreiben.
n43 — n44 — n45 — n46 — n49 — n50
Der Flip-Flop K wird gesetzt und daher schreitet das Programm zum Programmschritt n52 fort, um den Flip-Flop K rückzusetzen. Beim Programmschritt n67, der nach dem Programmschritt n65 kommt, werden die im Festwertspeicher ROM gespeicherten Baststich-Daten entsprechend dem im Register R gespeicherten Tastencodesignal in dem Random-Speicher RAM eingegeben.
Dann werden die Programmschritte n68 — n70 — n73 — n74 durchlaufen. Beim Programmschritt n74 wird der Code «01100», der um eins (1) kleiner als die Stichzahl dreizehn (13) des Bast-Stiches ist, aus dem Register NR in das Register N eingegeben. Das Programm läuft dann vom Programmschritt n74 über den Programmschritt n75 zum Programmschritt n78. Die Inhalte des Registers R werden mit der Nachweisschaltung J i festgestellt, und das Programm geht zum Programmschritt n80 über und setzt den Flip-Flop g2. Danach kehrt das Programm zum Programmschritt n3 zurück.
14
Das Programm durchläuft Programmschritte n3 — n4 —- n7 — n8. Das Synchronisationssignal ß weist den Binärwert «0» auf, wenn die Nadel 3 in das Nähgut eindringt, und daher werden die Programmschritte s n8 — nlO — nl 1 n23 durchlaufen. Die Y-Koordinatendaten «22» des ersten Stiches (vgl. Fig. 22) werden aus dem Random-Speicher RAM in das Register NY und dann in das Pufferregister BFN eingegeben. Das Nähgut wird mit 13 X7-Schritten bzw. Abständen vorgeschoben.
io Wenn die Nadel 3 vom Nähgut getrennt ist, weist das Synchronisationssignal ß den Binärwert « 1 » auf. Die Programmschritte n8 — n9 nl7 werden durchlaufen, so dass die X-Koordinaten eingestellt werden. Da der Flip-Flop g2 durch den vorausgegangenen Programmschritt n80 zuvor gesetzt
15 wurde, wird das Programm Q2beim Programmschritt nl8 ausgeführt. Die Programmschritte mlO ->■ ml 1 werden ausgeführt und es wird der Mikrobefehl 34 erzeugt, so dass dadurch der Flip-Flop f2 eingestellt wird. Beim Programmschritt m 12 wird der Gesetzt-Zustand des Flip-Flops f2 in die
20 zweite Stufe des Registers WF eingegeben. Der Zustand der zweiten Stufe des Registers WF wird beim Programmschritt n22dem Pufferregister BFF übertragen, um die Nadel 3 mit der Sperrvörrichtung 32 zu halten. Dies ist deshalb erforderlich, weil der Bast-Stich eine Art des geraden Stiches ist. 25 Das Programm durchläuft die Programmschritte n23 und n24. Da der Flip-Flop FPiô im Setzzustand ist, wird der Programmschritt n25 durchgeführt und der Flip-Flop gl gesetzt. Dann kehrt das Programm über die Programmschritte n26 und n36 zum Programmschritt n3 zurück. In diesem Zustand 30 werden der Nähgut-Vorschub und die Nadelstellung beim ersten Stich des Bast-Stiches eingestellt, und daher wird der erste Stich beim Bast-Stich ausgeführt, wenn die Nadel 3 in das Nähgut einsticht.
Wenn das Synchronisationssignal ß den Binärwert «0» 35 aufweist, werden die Programmschritte n8 — nlO — nl 1 durchlaufen, so dass die Y-Koordinaten eingestellt werden, und danach kehrt das Programm zum Programmschritt n3 zurück. Wenn das Synchronisationssignal ß den Binärwert «1» danach aufweist, werden die Programmschritte 40 n8 n9 — nl7 durchlaufen und die X-Koordinaten eingestellt. Der Flip-Flop gi wurde zuvor durch den vorausgegangenen Programmschritt n25 für den ersten Stich gesetzt und daher werden die Inhalte «1» des Flip-Flops gi beim im zweiten Ablauf auftretenden Programmschritt nl8 in die 45 erste Stufe des Registers WF eingegeben, und dann wird die Information «1» mit dem Programmschritt n22 in das Pufferregister BFF eingeschrieben. Die Kupplung 12 wird daher ausgeschaltet und die Nadel 3 bleibt auch dann in ihrer obersten Stellung, wenn der Fusschalter SF ständig betätigt so oder eingeschaltet bleibt. Der Nähgut-Vorschub läuft ohne Ausbildung der Stiche ab.
Der zuvor erwähnte Nähgut-Vorschub wird zwölf (12) Mal wiederholt, und die Inhalte des Registers N werden beim Programmschritt n36 des dreizehnten (13-ten) Durchlaufs ss negativ. Dann geht das Programm zum Programmschritt n37 über. Beim Programmschritt n37 wird der Gesetzt-Zustand des Flip-Flops FPiô festgestellt, und das Programm geht zum Programmschritt n38 über, um den Flip-Flop gi rückzusetzen.
60 Danach läuft das Programm über die nachfolgend angegebenen Programmschritte ab:
n49-*n50-»n51—n58 —n59 — n60'-»n85 —n64
65 Die Inhalte des Registers NR werden um eins «1» verringert, und die Ergebnisse werden dem Register N eingegeben, um die kontinuierliche Stichformation durchzuführen. Dann kehrt das Programm über die Programmschritte n75 — n78
15
629264
zum Programmschritt n3 zurück, so dass der Arbeitsablauf in den zweiten Zyklus des kontinuierlichen Bast-Stiches übergeht.
Der Flip-Flop gi wurde beim letzten Programmschritt n38 des ersten Zyklus rückgesetzt und daher ist die Kupplung 12 eingeschaltet. Bei den Programmschritten nl8 und n22 wird die Nadel 3 nach unten bewegt und führt den ersten Stich aus. Danach geht das Programm vom Programmschritt n24 zum Programmschritt n25 über und der Flip-Flop gi wird wieder gesetzt. Der zuvor beschriebene Arbeitsablauf wird wiederholt.
(XVI-2) Ausschalten des Bast-Stiches
Wenn die Taste Pi6 für die Bast-Stichformation wieder gedrückt wird, wird der Flip-Flop FPi6 über das ODER-Glied ORi rückgesetzt und das Programm für den Bast-Stich wird ausgeschaltet.
(XVII) Knopfannähen
Beim Nähvorgang zum Knopfannähen wird die Nadel 3 ohne Verschiebung der Nähgutlage in ihrer Lage nach rechts und links verschoben. Der Flip-Flop FPio wird gesetzt, wenn die Knopfannähtaste gedrückt wird.
Es werden die Programmschritte n7 — n82 — n39 durchgeführt, um das der Knopfannähtaste Pio entsprechende Tastencodesignal in das Register R einzugeben. Das Programm läuft weiter in der nachfolgend angegebenen Weise ab, um die in Fig. 19 dargestellten und im Festwertspeicher ROM gespeicherten Knopfannähdaten in den Random-Speicher RAM einzugeben:
n40 — n41 — n42 — n43 — n44 — n45 — n46 — n51 — n52 — n65 — n67
Dann wird das Programm in der nachfolgend angegebenen Weise weitergeführt:
n68 - n70 - n73 - n74 -* n75 - n78
Beim Programmschritt n79 wird der Flip-Flop g2 rückgesetzt, und das Programm kehrt zum Programmschritt n3 zurück. Wenn der Fusschalter SF betätigt wird, werden die Y-Koordinaten «15» vom Programmteil n8 -* nl 1 eingestellt. Die X-Koordinaten werden vom Programmteil n8 — nl7 eingestellt. Die Y-Koordinatendaten sind «15» und daher wird kein Nähgut-Vorschub durchgeführt. Die X-Koordinaten sind «0» für den ersten bis dritten Stich. Die Nadel 3 sticht dann dreimal durch ein Loch im Knopf. Wenn die Nadel 3 beim vierten Stich zu den X-Koordinaten « 19» verschoben wird, geht die Nadel 3 dann durch das andere Loch hindurch. Danach wird die Nadel 3 für jeden Stich zwischen «0» und «19» verschoben.
Wenn der neunte (9-te) Stich ausgeführt ist, werden die Inhalte des Registers N beim Programmschritt n36 Null (0). Wenn der Borg-Vorgang bei Subtrahierstufe SB2 auftritt,
läuft das Programm in der folgenden Weise ab:
n36 — n37 — n49 — n50 — n51 — n58 — n59 — n60
Da der Flip-Flop FP10 gesetzt ist, wird der Programmschritt n61 nach Feststellen des Gesetzt-Zustandes des Flip-Flops FP10 während des Programmschrittes n60 durchgeführt. Da der Flip-Flop F sich im Rückgesetzt-Zustand befindet, geht das Programm zum Programmschritt n62 weiter und setzt den Flip-Flop gl. Die Kupplung 12 wird eingeschaltet und daher wird die Nadel 3 auch dann in der obersten Nadelstellung gehalten, wenn der Fusschalter SF ständig betätigt wird.
(XVIII) Knopflochnähen
Fig. 23 zeigt einen Transporteur bzw. eine Führungsplatte 40 für das Knopflochnähen. Zwischen einer festen Führung 42' und einer beweglichen Führung 43 ' liegt ein Knopf 50.
5 Die bewegliche Führung 43' wird zur festliegenden Führung 42' hin verschoben, so dass der Knopf 50 zwischen den beiden Führungen liegt. Die Führungsplatte 40 weist eine Öffnung 44 auf, durch die die Nadel 3 hindurchgeht. Auf den Führungen 42' und 43' befinden sich Vorsprünge42 bzw. 43. 10 Ein in den Fig. 24(A) bis 24(C) dargestellter beweglicher Kontakt 41 befindet sich über der Führungsplatte 40. Der bewegliche Kontakt 41 stellt in Abhängigkeit seiner Lage Signale TAB und a bereit.
Die Führungsplatte 40 ist auf dem Nähgut derart ls angeordnet, dass die Öffnung 44 dem zu bildenden Knopfloch entspricht. Der entsprechende Knopf 50 befindet sich zwischen den Führungen 42' und 43', und die bewegliche Führung 43' wird so verschoben, dass der Knopf 50 zwischen den Führungen 42' und 43' festgehalten wird. Die Führungs-20 platte 40 wird an die Lage gebracht, wo die festliegende Führung 42' an einem Ende des Knopfloches liegt. Zu diesem Zeitpunkt wird der bewegliche Kontakt 41 in die Mittellage gebracht und daher tritt weder das Signal TAB noch das Signal a auf.
25 Wenn die Knopflochtaste P9 gedrückt wird, wird der Flip-Flop FP9 gesetzt, das Programm führt die Programmschritte n7 — n81 — n39 durch und der der Knopflochtaste P9 entsprechende Tastencode «01010» wird in das Register R eingegeben. Der Tastencode wird vom Programmteil 30 n40 — n41 — n42 in die Register U und V eingegeben, und es läuft der Programmteil n43 — n46 ab. Der Gesetzt-
Zustand des Flip-Flops FP9 wird an der Programmstufe n46 festgestellt, und die Programmstufen n47 — n48 werden durchgeführt, um die Flip-Flops G und gi zu setzen. Der Flip-35 Flop G dient dazu, den Zyklus zum Ausbilden einer Seite 51 des Knopfloches vom Zyklus zum Ausbilden der anderen Seite 52 des Knopfloches zu unterscheiden. Durch Setzen des Flip-Flops gi wird die Kupplung 12 ausgeschaltet und das Nähgut wird automatisch in die Anfangsstellung für das 40 Knopfloch verschoben.
Danach läuft das Programm in der nachfolgend beschriebenen Weise ab, um die in Fig. 20(A) dargestellten und im Festwertspeicher ROM gespeicherten Daten in den Random-Speicher RAM zu geben:
45
n49 — n50 — n51 —■ n52 — n65 —■ n67
Dann läuft der Programmteil mit den Programmschritten n68 — n70 — n73 ab, um die Stichzahlendaten « 11 » des vor-50 liegenden Knopfloches aus dem Register NR in das Register N zu geben. Danach kehrt das Programm über die Programmschritte n75 — n78 zum Programmschritt n3 zurück.
Danach wird die Y-Koordinate « 14» des ersten Stiches mit dem Programmteil n8 — nlO — nl 1 nl6 in die Y-Seite des
55 Pufferregisters BFN eingegeben. Ein solcher Setz- bzw. Einstellvorgang dient dazu, das Nähgut um einen Schritt bzw. um einen Abstand nach rückwärts zu verschieben. Da der Flip-Flop gi sich im Gesetzt-Zustand befindet, ist auch der Flip-Flop fi gesetzt, und infolgedessen wird die Information 60 « 1 » in die erste Stufe des Pufferregisters BFF eingegeben, um die Kupplung 12 auszuschalten. Nach Abschluss der Y-Koordinaten-Einstellung werden die X-Koordinatendaten « 15» mit dem Programmteil n8 — n9 — nl7 in die X-Seite des Pufferregisters BFN eingegeben. Danach werden die Pro-65 grammschritte n23 — n27 und n28 durchgeführt, da der Flip- _ Flop G gesetzt ist. Das Programm kehrt zum Programmschritt n3 zurück, da das Signal TAB den Binärwert «0» aufweist.
629264
16
Wenn der Fusschalter SF unter diesen Voraussetzungen betätigt wird, wird die Nadel 3 in der oberen Nadelstellung gehalten, während das Nähgut um einen (1) Abstand bzw. Schritt nach rückwärts verschoben wird. Der sich auf der Führungsplatte 40 befindende Vorsprung 42 kommt durch einen Verschiebeschritt in Berührung mit dem beweglichen Kontakt 41. Wenn der Fusschalter SF ständig eingeschaltet ist bzw. betätigt wird, wird das Y-Koordinaten-Einstellprogramm n8 — n 10 — n 11 bei Umkehrung des Synchronisa-
Speicher RAM ausgelesen. Danach werden die Daten Y = 17, Y - 4 durch das Unter- bzw. Teilprogramm nl 1 und nl7 eingestellt, nachdem der Programmschritt n3 wieder durchlaufen worden ist, so dass das Zick-Zaclc-Muster gebildet s wird.
Der zuvor beschriebene Vorgang wiederholt sich solange, bis der Vorsprung 43 mit dem beweglichen Kontakt 41 in Berührung kommt und die Stichbildung der einen Seite des Knopfloches beendet. Wenn der Vorsprung 43 mit dem tionssignals ß von « 1 » in «0» wieder durchgeführt. Wenn das io beweglichen Kontakt 41 in Berührung kommt, weist das
Signal TAB = 0 ist, springt das Programm vom Programmschritt n28 wieder zum Programmschritt n3 zurück und daher werden die Inhalte des Registers N auf den Anfangswerten gehalten. Das heisst, die elfte (11-te) Adresse wird wieder
Signal a den Binärwert «1 » auf. Das Programm geht vom Programmschritt n33 zum Programmschritt n86 über, und die in Fig. 20(B) dargestellten Daten zur Bildung der Stiche auf der anderen Seite des Knopfloches werden in den angewählt, um das Nähgut um einen Verschiebeabstand nach is Random-Speicher RAM eingegeben.
rückwärts zu verschieben. Der zuvor beschriebene Vorgang wird solange wiederholt, bis der bewegliche Kontakt 41 sich in der in Fig. 24(B) dargestellten Lage befindet, bei dem das Signal TAB den Binärwert « 1 » annimmt.
Wenn das Signal TAB den Binärzustand « 1 » aufweist, läuft das Programm n27 — n28 — n29 — n30 ab und rücksetzt die Flip-Flops G und gi. Es wird der Programmschritt n31 ausgeführt, um die Inhalte des Registers N um eins (1) zu verringern. Der Adressenzähler WAC wählt die zehnte (10-te) Adresse des Random-Speichers RAM aus. Beim nachfolgenden X-Koordinaten- und Y-Koordinaten-Einstellvor-gang werden die Daten Y = 15 und X = 25 des zweiten Stiches vom Random-Speicher RAM ausgelesen, die Nadel 3 wird zur Koordinate X = 25 verschoben und das Nähgut wird um einen (1) Verschiebeabstand verschoben. In diesem Augenblick befindet sich die Nadel und das Nähgut am ersten Stich der Seite 51 des in Fig. 25 dargestellten Knopflochs.
Da der Flip-Flop gl beim vorausgegangenen Programm-
Das Programm wird in der nachfolgend angegebenen Weise durchgeführt, um die ersten Stichdaten der anderen Seite des Knopfloches einzustellen:
20 n68 — n70 — n73 -*• n74 — n75 —■ n78 -> n3
Die Stichbildung entspricht der Stichbildung, die für die eine Seite des Knopfloches durchgeführt wurde. Wenn der auf der Führungsplatte 40 ausgebildete Vorsprung 43 mit 2s dem beweglichen Kontakt 41 in Berührung kommt, wie dies in Fig. 24(C) dargestellt ist, weist das Signal TAB den Binärwert «1» auf. Die Programmschritte n50 — n63 werden durchgeführt. Beim Programmschritt n62 und n63 wird der Flip-Flop gi gesetzt, und die Daten «15» werden in die 30 Y-Seite des Registers WN eingegeben. Die Kupplung 12 wird ausgeschaltet und der Knopfloch-Nähvorgang ist beendet.
(XIX) Rückwärtsnähvorgang Da die elektronische Nähmaschine sich nicht in der schritt n30 rückgesetzt wurde, wird der Flip-Flop fi beim Pro- 35 Betriebseinstellung für die abwechselnde Musterformation grammschritt ml4 des Programmschritts nl3 rückgesetzt. Die Kupplung 12 wird eingeschaltet und die Nadel 3 bewegt sich nach unten, so dass der erste Stich gebildet wird.
Das Programm durchläuft die Programmschritte n22 — n23 — n27 und dann wird der Programmschritt n31 ausgeführt, da sich der Flip-Flop G im rückgesetzten Zustand befindet. Die Inhalte des Registers N werden um eins (1) verringert. Das Programm kehrt vom Programmschritt n32zum Programmschritt n3 zurück und stellt die X- und Y-Koordi-naten des zweiten Stiches ein.
Bei diesem Beispiel wird das Nähgut beim ersten bis sechsten Stich nicht verschoben und die Nadel 3 schwingt nach rechts und links. Nach dem siebenten Stich ist das Zick-Zack-Muster ausgebildet.
Wenn die eine Seite des Knopfloches fertig ist, und die Inhalte des Registers N den Binärwert «0» einnehmen, tritt der Borg-Vorgang beim Programmschritt n31 in der Subtrahierstufe SB2 auf und daher gelangt das Programm zum Programmschritt n33.
Wenn die eine Seite der Stichformation des Knopfloches befindet, läuft das Programm beim Drücken der Rückwärtstaste KR in der folgenden Weise ab:
n3 -40 n51
•n84-— n65-
n5 - n43 ~n66
-n44-~ n45 — n46 — n49 — n50 -
Beim Programmschritt n66 wird das in Fig. 10 dargestellte Programm ausgeführt. Dieses Programm ist dasselbe wie das in Fig. 12 dargestellte Programm.
45 Durch den zuvor beschriebenen Vorgang werden die Rückwärts-Musterdaten in dem Random-Speicher RAM eingegeben. Der Flip-Flop g2 wird beim Programmschritt n80 gesetzt, und das Programm kehrt zum Programmschritt n3 zurück. Da der Flip-Flop g2 gesetzt ist, wird die Nadel 3 durch 50 die Sperrvorrichtung 32 gesperrt.
Wenn die Rückwärtstaste KR ständig gedrückt wird, läuft das Programm n3 — n84 und dann das Programm n84 — n8 ab, da der Flip-Flop RV durch den Programmschritt n5 gesetzt wird. Auf diese Weise werden die Y- und die X-Koor-55 dinaten eingestellt, um Rückwärts-Stichmuster zu bilden.
durch die einzige Einstellung bei der Durchführung des Knopf - Wenn die eine Musterausbildung beendet ist, läuft das Prolochnähens, wie es in Fig. 20(A) dargestellt ist, nicht beendet ist, kommt der auf der Führungsplatte 40 ausgebildete Vorsprung 43 nicht mit dem beweglichen Kontakt 41 in Berührung, und daher ist a = 0. Dementsprechend wird der Programmschritt n34 und dann der Programmschritt n35 durchgeführt, da das Signal TAB auch «0» ist. Die Information « 1 » wird ins Register N eingegeben und und das Programm springt zum Programmschritt n3 zurück. Danach geht das Programm zum Teil- oder Unterprogramm nl 1 und n!7 über. Die zweite Adresse des Random-Speichers RAM wird ausgewählt, und die Daten Y = 17, X = 13 werden bei dem in Fig. 20(A) dargestellten Ausführungsbeispiel vom Random-
gramm n36 — n37 — n49 — n50 — n51 -* n58 — n59 — n65 — n85 ab. Der Flip-Flop RV bleibt solange gesetzt, wie die Rückwärtstaste KR gedrückt bleibt, und daher wird der Pro-60 grammschritt n66 durchgeführt, um die Rückwärts-Muster-daten in dem Random-Speicher RAM einzugeben. Der zuvor beschriebene Vorgang wird solange wiederholt, solange die Rückwärtstaste KR gedrückt bleibt.
Wenn die Rückwärtstaste KR freigegeben wird, werden 65 die Programmschritte n3 — n4 durchgeführt. Der Flip-Flop RV wird beim Programmschritt n6 rückgesetzt, und das Programm geht zum Programmschritt n43 über.
Danach läuft das Programm in der nachfolgend angege
17
629264
benen Weise ab, um das Tastencodesignal, das der Musterwähltaste entspricht, die unmittelbar vor Drücken der Rückwärtstaste KR gedrückt worden ist, gedrückt wird, in das Register R einzugeben:
n43 — n44 — n45 — n46 -* n49 —■ n50
Beim Programmschritt n51 läuft das Teilprogramm n52 n65 — n67 ab, da der Flip-Flop K gesetzt ist Das zuvor erwähnte Tastencodesignal wird also dazu verwendet, die Musterdaten in den Randomspeicher RAM einzugeben. Danach laufen die Programmschritte n68 n70 — n73 — n74 ab, um die Stichzahldaten des zuvor gewählten Musters in das Register N einzugeben. Das Programm führt die Programmschritte n75 — n78 aus, um den Flip-Flop g2 beim Programmschritt n79 rückzusetzen, wenn das vorher gewählte Muster nicht das gerade Muster ist. Die Sperrvorrichtung 32 wird ausgelöst. Das zuvor ausgewählte Stichmuster wird also kontinuierlich ausgeführt, solange der Fusschalter FS betätigt bzw. eingeschaltet ist.
(XX) Geschwindigkeitssteuerung
Wenn ein einziges Muster einen Nähgut-Vorschub sowohl in der Vorwärts- als auch in der Rückwärtsrichtung umfasst (bei den Stichmustern, die den Wähltasten Pu bis P25 entsprechen) muss die Nähgut-Vorschubgeschwindigkeit auf einen kleineren Wert eingestellt werden, um eine subtile und zuverlässige Stichbildung zu gewährleisten.
Wenn der Tastencode grösser als elf (11) ist, weist das Ausgangssignal der Nachweisschaltung J2 den Binärwert « 1 » beim Programmschritt n75 auf, so dass der Flip-Flop g4beim Programmschritt n77 gesetzt wird. Der Gesetzt-Zustand des Flip-Flops g4 wird beim Programmschritt m5 des Programmschritts nl3 des Y-Koordinaten-Einstellprogramms festgestellt, und daher wird der Flip-Flop f4 beim Programmschritt m64 in den Gesetzt-Zustand gebracht. Danach wird die Information « 1 » in das vierte Bit des Pufferregisters BF aufgrund der Programmschritte m9 und nl6 gebracht, um ein Geschwindigkeits-Steuersignal bereitzustellen. Dieses auf diese Weise bereitgestellte Geschwindigkeits-Steuersignal gelangt an die Steuerschaltung SC, um die Drehzahl des Motors 2 zu verlangsamen.
(XXI) A usgleich-Steuerung
Bei der Ausgleich-Steuerung wird die Nähgut-Vorschub-länge etwas vergrössert, wenn die Vorschubrichtung von der Vorwärtsrichtung in die Rückwärtsrichtung übergeht, um eine stabile und sichere Stichbildung zu gewährleisten.
Bei diesem Ausführungsbeispiel wird der Verstärkungsfaktor des Verstärkers AY des Digital-Analog-Umsetzers DACY erhöht. Wenn das Ausgleichs-Steuersignal nicht erzeugt wird, stellt der Verstärker AY in Abhängigkeit des Ausgangssignals des Digital-Analog-Umsetzers DACY das normale Ausgangssignal bereit. Wenn dagegen das Ausgleich-Steuersignal auftritt, wird der Verstärkungsgrad des Verstärkers AY etwas erhöht.
Fig. 28 zeigt ein Beispiel für den Verstärker AY, der zur Durchführung des Ausgangs-Steuervorgangs geeignet ist.
Der Verstärker AY besteht in der Hauptsache aus normalen Verstärkern Ai und A2, die miteinander über einen veränderlichen Widerstand Ri verbunden sind. Das Ausgangssignal des Verstärkers Ai wird über einen weiteren Widerstand R2 an den Ausgang desselben rückgekoppelt. Ein MOS-Transistor Tr liegt zwischen dem Verstärker A2 und dem veränderlichen Abgriff des veränderlichen Widerstands Rt. Die Gate-Elektrode des MOS-Transistors Tr erhält das Ausgleich-Steuersignal BC zugeführt.
Wenn das Ausgleich-Steuersignal BC den Binärwert «0»
aufweist, ist der MOS-Transistor Tr nicht-leitend und daher wird der Verstärkungsgrad des Verstärkers Ai durch das Widerstandsverhältnis der Widerstände Ri und R2 festgelegt. Wenn das Ausgleich-Steuersignal BC dagegen den Binärwert s « 1 » aufweist, wird der MOS-Transistor Tr in den leitenden Zustand versetzt und daher wird der effektive Widerstandswert des veränderlichen Widerstands Ri verringert. Daher wird der Verstärkungsgrad des Verstärkers Ai erhöht.
Wenn der Ausgangspegel des Verstärkers AY erhöht ist, 10 wird der Betriebswert des Linearmotors 27 erhöht, so dass dadurch auch die Nähgut-Vorschublänge vergrössert wird. Der Widerstandswert des veränderlichen Widerstands Ri wird entsprechend der Nähgutart und der Stichmuster-Art gesteuert bzw. eingestellt.
15 Der Vorschub des Nähguts in Rückwärtsrichtung wird mit der Nachweisschaltung J3 festgestellt, die ermittelt, ob die Inhalte des Registers NY beim Programmschritt m7 unter fünfzehn (15) liegen.
Wenn die Inhalte des Registers NY unter fünfzehn (15) 20 liegen, wird der Flip-Flop f3 beim Programmschritt m63 gesetzt. Die Inhalte «1» des Flip-Flops f3 werden beim Programmschritt m9 in die dritte Stufe des Registers WF eingegeben. Dann wird die dritte Stufe des Pufferregisters BFF beim Programmschritt nl 6 in den Binärzustand «1» 25 gebracht, um das Ausgleich-Steuersignal BC zu erzeugen.
Bei dem zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel wird das Ausgleich-Steuersignal BC immer dann erzeugt, wenn das Nähgut in Rückwärtsrichtung verschoben wird. Es ist jedoch vorteilhaft, den Ausgleich-Steuervorgang für einen 30 kurzen Zeitraum nach dem Zeitpunkt durchzuführen, wenn die Nähgut-Vorschubrichtung von der Vorwärts- in die Rückwärtsrichtung übergeht. Fig. 26 zeigt ein Beispiel für die Ausgleich-Steuersignal-Erzeugerstufe, die aus Ausgleich-Steuersignal BC während eines vorgegebenen Zeitraums 35 nach dem Zeitpunkt erzeugt, wenn die Nähgut-Vorschubrichtung von der Vorwärtsrichtung in die Rückwärtsrichtung umgeschaltet wird.
Ein Zähler CO zählt die nachfolgende Stichzahl, wenn die Y-Daten unter fünfzehn (15) sind. Die Inhalte des Zählers 40 CO werden mit einem Codierer EC in Dezimalwerte umgesetzt. Eine Feststellstufe JC ist mit dem Codierer EC über einen Schalter SWC verbunden, der die Stichzahl auswählt, bei der der Ausgleich-Steuervorgang vorgenommen werden soll.
45 Das Arbeitsprogramm der in Fig. 26 dargestellten Ausgleich-Steuersignal-Erzeugerstufe ist in Fig. 27 dargestellt. Wenn Y > 15 ist, gelangt die Information «0000» beim Programmschritt mlOl an den Zähler CO und rücksetzt diesen. Der Flip-Flop fä wird beim Programmschritt m 105 rückge-50 setzt, und das Programm geht zum Programmschritt m9 über.
Wenn Y < 15 ist, werden die Inhalte des Zählers CO beim Programmschritt m 102 geprüft bzw. abgefragt. Wenn der Schalter SWC auf drei (3) eingestellt ist, so ist das Ausgangssignal der Feststellstufe JC der Binärwert «0». Die Inhalte 55 des Zählers CO werden beim Programmschritt m 103 um eins (1) erhöht, und der Flip-Flop f3 wird beim Programmschritt m 104 gesetzt, so dass das Ausgleich-Steuersignal BC erzeugt wird.
Wenn die eine Stichformation abgeschlossen ist, geht das 60 Programm wiederzum Programmschritt m 100 zurück. Wenn das Nähgut zu diesem Zeitpunkt weiter in Rückwärtsrichtung verschoben wird und Y < 15 ist, geht das Programm zum Zwecke der Feststellung bzw. des Nachweises zum Programmschritt m 102 über. Die Inhalte des Zählers CO werden 65 beim Programmschritt m 103 um eins (1) erhöht, und dann geht das Programm zum Programmschritt m 104 — m9 über. Wenn der Vorschub in Rückwärtsrichtung für mehr als drei (3) Stiche wiederholt wird, nimmt das Ausgangssignal der
629264
18
Feststellstufe JC den Binärwert « 1 » ein. Dann geht das Programm zum Programmschritt m 105 über und setzt den Flip-Flop fj, so dass das Ausgleich-Steuersignal BC verschwindet und der Zähler CO rückgesetzt wird.
(XXII) Steuerung der Anzeigelampen
Fig. 29 zeigt eine Treiberstufe zum Steuern bzw. Betreiben der Anzeigelampen Lo bis L25. Decoder DCu und DCv erzeugen an den Ausgängen To bis T25 Ausgangssignalein Abhängigkeit der in den Registern U bzw. V gespeicherten Tastencodesignale. Die Ausgangssignale der Decoäer DCu und DCv gelangen über die jeweiligen ODER-Glieder ORGo bis ORG25 an die jeweiligen UND-Glieder ANGo bis ANG25. Ein Lampeneinschalt-Impulssignal wird von einem Impulsgenerator PG bereitgestellt und liegt an einem ODER-Glied ORG26 an. Der andere Eingang des ODER-Glieds ORG26 erhält das Ausgangssignal des Flip-Flops Q über einen Inverter IV zugeleitet. Das Ausgangssignal des ODER-Gliedes ORG26 gelangt an die UND-Glieder ANGo bis ANG25, die den Anzeigelampen Lo bis L25 Steuersignale bereitstellen.
Wenn sich das System nicht in der Betriebsweise mit abwechselndem Muster befindet, speichern die Register U und V dieselbe Information, und daher erzeugen die Decoder DCu und DCv das gleiche Ausgangssignal. Da der Flip-Flop Q mit Ausnahme der Betriebsweise für Einzelstiche riickge1 setzt ist, leuchtet die Anzeigelampe entsprechend der in den Registern U und V gespeicherten Information ständig auf.
Wenn sich das System in der Betriebsweise mit abwechselndem Muster befindet, speichert das Register U die dem zweiten Muster entsprechenden Tastencodedaten und das Register V die dem ersten Muster entsprechenden Tastencodedaten. Zwei Anzeigelampen sind gleichzeitig eingeschaltet, um die ausgewählten beiden Muster anzuzeigen.
Bei der Arbeitsweise mit Einzel-Musterformation wird der Flip-Flop Q beim Programmschritt n62 gesetzt und daher tritt am Ausgang des Invertrers IV der Binärwert «0» auf. Daher entspricht das Ausgangssignal des ODER-Glieds ORG26 dem Ausgangssignal des Impulsgenerators PG. Die dem ausgewählten Muster entsprechende Anzeigelampe flak-kert in Abhängigkeit des vom Impulsgenerator PG bereitgestellten Ausgangssignals. Wenn die Arbeitsweise mit Einzel-Musterformation beendet bzw. abgeschaltet wird, wird der Flip-Flop Q beim Programmschritt n43 rückgesetzt, so dass das Flackern der Anzeigelampe aufhört.
(XXIII) Einstellung der Nähgut-Vorschublänge von Hand
Fig. 30 zeigt ein Beispiel für eine Schaltungsanordnung, um die Nähgut-Vorschublängeneinheit bei Betätigen des Manuell-/Automatik-Wählschalters KMA mit n zu multiplizieren. Das Arbeitsprogramm der in Fig. 30 dargestellten
Schaltung ist in Fig. 31 dargestellt.
Die Schaltung umfasst in der Hauptsache einen Schalter SWM für die Einstellung des Multiplikationsfaktors sowie eine Feststellstufe J6, die feststellt, ob sich der Manuell-/ s Automatik-Wählschalter KMA im Schalterzustand für die Betriebsweise von Hand befindet.
Wenn sich der Manuell-/Automatik-Wählschalter KMA in der Schalterstellung für automatische Betriebsweise befindet, weist das Ausgangssignal der Feststellstufe J« den 10 Binärwert «0» auf, und daher geht das Programm vom Programmschritt m200 zum Programmschritt n 14 über, um das System in der normalen Betriebsweise zu steuern.
Wenn sich der Manuell-/Automatik-Wählschalter KMA in der Schalterstellung für Handbetrieb befindet, weist das 15 Ausgangssignal der Feststellstufe J6 den Binärwert « 1 » auf, und daher geht das Programm vom Programmschritt m200 zum Programmschritt m201 über. Fünf (5)-Bit-Register NY, N'Y und NY" werden auf Null (0) zurückgesetzt.
Der durch den Schalter SWM zur Einstellung des Multipli-20 lcationsfaktors festgelegte Multiplikationsfaktor n wird beim Programmschritt m202 in das Register N' Y eingegeben.
Beim Programmschritt m203 werden die Inhalte des Registers NY dahingehend abgefragt, ob sie grösser oder kleiner als fünfzehn (15) sind. Wenn die Inhalte des Registers NY 25 grösser als 1 fünfzehn (15) sind, geht das Programm zum Programmschritt m204 über. Die Inhalte des Registers NY werden von der Addier-/Subtrahier-Stufe AS um fünfzehn (15) verringert, um einen Absolutwert der Nähgut-Vorschub-länge zu bilden. Nach Abschluss dieses Vorgangs werden die 30 Inhalte des Registers NYbeim Programmschritt m205 dem Register NY" übertragen. Beim Schritt m206 wird der im Register N'Y gespeicherte Multiplikationsfaktor abgefragt bzw. geprüft.
Beim Programmschritt m207 werden die im Register NY gespeicherten Inhalte den im Register NY" gespeicherten Inhalten zuaddiert, und die Ergebnisse werden dann in das Register NY eingegeben. Beim Programmschritt m208 werden die Inhalte des Registers N'Y um eins (1) reduziert. Danach kehrt das Programm zum Programmschritt m207 zurück und wiederholt den zuvor beschriebenen Vorgang solange, bis die Inhalte des Registers N'Y Null (0) werden. Wenn der zuvor beschriebene Vorgang abgeschlossen ist, werden die Inhalte des Registers N Y beim Programmschritt m205 um fünfzehn (15) erhöht, und das Ergebnis wird in das Register WY eingegeben, um den Linearmotor 27 zu steuern.
Wenn die Inhalte des Registers NY unter fünfzehn (15) liegen, oder wenn das Nähgut in Rückwärtsrichtung verschoben wird, springt das Programm bei Abfrage am Proso grammschritt m203 zum Programmschritt n 14, so dass die manuelle Einstellung nicht ausgeführt wird.
35
40
45
B
27 Blatt Zeichnungen

Claims (13)

629264 PATENTANSPRÜCHE
1. Steueranordnung für eine elektronische Nähmaschine mit einem Stichmuster-Wähltasten aufweisenden Tastenfeld zum Wählen eines in einem Festwertspeicher gespeicherten Stichmusters, mit einem an das Tastenfeld angeschlossenen Codierer zum Erzeugen eines in einem Register gespeicherten Tastencodesignals sowie mit einem die Nadelposition und den Vorschub des Transporteurs steuernden Stichbildungsabschnitt, der an den Ausgang eines Digital-Analog-Umsetzers angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Ausgang des Festwertspeichers (ROM) und dem Eingang des Digital-Analog-Umsetzers (DAC) ein Schreib-Lese-Speicher (RAM) zur Übernahme der Stichmusterkoordinaten aus dem Festwertspeicher (ROM) eingeschaltet ist, dass im Festwertspeicher (ROM) zusätzlich zu den Stichmusterkoordinaten verschiedene Arbeitsweisen ermöglichende Steuerbefehle gespeichert sind und das Tastenfeld (KU) Steuerbefehl-Wähltasten (KR, KS, KAL, KIV) zur Auswahl einer Arbeitsweise aufweist.
2. Steueranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dem Tastenfeld (KU) Anzeigelampen (Lo bis L25) für das ausgewählte Stichmuster zugeordnet sind.
3. Steueranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die elektronische Nähmaschine (DM) beim Schliessen eines Hauptschalters (SW) durch eine automatische Löschschaltung (ACL) in die Betriebsweise für eine normale gerade Stichbildung überführbar ist.
4. Steueranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine Steuerbefehlwähltaste (KAL) für eine abwechselnde Musterbildung, ein weiteres Register (U), das ein Tastencodesignal des zuvor über das Tastenfeld (KU) ausgewählten Stichmusters speichert, und Feststell-Schal-tungen, die die Betätigung der Steuerbefehlwähltaste (KAL) für eine abwechselnde Musterbildung feststellen, so dass zwei digitale Datenarten in Abhängigkeit der beiden in den beiden Registern (R, U) gespeicherten Tastencodesignale vom ersten Speicher (ROM) abwechselnd bereitgestellt werden.
5. Steueranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Speicherkapazität des Schreib-Lese-Spei-chers (RAM) grösser ist als die einem bestimmten Stichmuster zugeordnete Datenmenge und dass die in den Schreib-Lese-Speicher (RAM) übernommenen Daten entsprechend der Stichmusterbildung zu zweiten Daten aufbereitbar sind.
6. Steueranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Festwertspeicher (ROM) die die Datenübertragung aus dem Festwertspeicher (ROM) zu dem Schreib-Lese-Speicher (RAM) steuernden Befehle gespeichert sind.
7. Steueranordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten Daten sowohl die Nadelpositionsinformation als auch die Arbeitsvorschubinformation enthalten.
8. Steueranordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine Datenaufbereitung zum Umdrehen des Stichmusters (KIV) um 180° vorgesehen ist, indem die Differenz zwischen der vorbestimmten Zahl der verschiedenen Nadelpositionen und den X-Koordinatenwerten der Nadelpositionsinformation gebildet wird.
9. Steueranordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine Steuerbefehl-Wähltaste (KS) für die Auslösung einer Einzel-Musterformation vorgesehen ist.
10. Steueranordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Steuerbefehl-Wähltaste (KAL) für eine abwechselnde Musterformation vorgesehen ist.
11. Steueranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Festwertspeicher (ROM) aus zwei Blöcken besteht, von denen der erste den Stichmustern zugeordnete
ProgtammbefeWemd der zweite den Steuerbefehlen zugeordnete Programmbefehle enthält.
12. Steueranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schreib-Lese-Speicher (RAM) mehrere Blöcke aufweist und jeder Block einen ersten Abschnitt mit Nadelpositionsdaten und einen zweiten Abschnitt mit Arbeitsvorschubdaten enthält.
13. Steueranordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausgang des Schreib-Lese-Speichers (RAM) mit einem zweiteiligen Register (NX, NY, WN) verbunden ist, in dem die Nadelpositionsdaten und die Arbeitsvorschubdaten für einen Stich gespeichert werden.
13. Steueranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Steuerbefehl-Wähltaste (KR) für eine Stichformation in zur normalen Stichbildung umgekehrter Richtung und Überlagerung einer geraden Stichnähart bei Rückkehr in die Anfangslage vorgesehen ist.
CH1278977A 1976-10-20 1977-10-20 Steueranordnung fuer eine elektronische naehmaschine. CH629264A5 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP12639676A JPS5351045A (en) 1976-10-20 1976-10-20 Electronic sewing machine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH629264A5 true CH629264A5 (de) 1982-04-15

Family

ID=14934099

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1278977A CH629264A5 (de) 1976-10-20 1977-10-20 Steueranordnung fuer eine elektronische naehmaschine.

Country Status (5)

Country Link
US (1) US4237803A (de)
JP (1) JPS5351045A (de)
CH (1) CH629264A5 (de)
DE (1) DE2746946C2 (de)
GB (2) GB1595593A (de)

Families Citing this family (18)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS53128445A (en) * 1977-04-15 1978-11-09 Janome Sewing Machine Co Ltd Electronic controlled sewing machine
US4221179A (en) * 1977-07-13 1980-09-09 Sharp Kabushiki Kaisha Button size control in an automatic electronic sewing machine
DE2831116C2 (de) * 1977-07-15 1984-10-18 Sharp K.K., Osaka Elektronisch gesteuerte automatische Nähmaschine
IT1162042B (it) * 1978-02-21 1987-03-18 Necchi Spa Macchina per cucire elettronica comandata da un microcalcolatore
IT1162038B (it) * 1978-10-05 1987-03-18 Necchi Spa Attuatore elettromeccanico applicato su macchine per cucire a comando elettronico
JPS563092A (en) * 1979-06-20 1981-01-13 Maruzen Sewing Machine Zigzag sewing machine
GB2073913B (en) * 1980-03-05 1984-09-05 Brother Ind Ltd Automatic sewing machine
JPS56132985A (en) * 1980-03-24 1981-10-17 Brother Ind Ltd Sewing machine
JPS56148379A (en) * 1980-04-17 1981-11-17 Brother Ind Ltd Sewing machine
SE8004226L (sv) * 1980-06-05 1981-12-06 Husqvarna Ab Metanordning
JPS5712181U (de) * 1980-06-27 1982-01-22
US4372232A (en) * 1982-03-31 1983-02-08 The Singer Company Electronically controlled sewing machine arranged to sew the mirror image of a pattern in the feeding direction
US4373459A (en) * 1982-08-11 1983-02-15 The Singer Company Electronically controlled sewing machine arranged to sew a sequence of stitch patterns
JPH0137587Y2 (de) * 1984-10-03 1989-11-13
JPS63122496A (ja) * 1986-11-13 1988-05-26 ブラザー工業株式会社 ミシンのためのデ−タ作成装置
GB2208325B (en) * 1987-07-22 1992-02-12 Tokai Ind Sewing Machine Embroidering machine
IT1223603B (it) * 1987-12-24 1990-09-29 Rockwell Rimoldi Spa Procedimento per la selezione e l'esecuzione automatica programmabile dei cicli di lavorazione delle macchine per cucire industriali e relativa apparecchiatura
IT1217796B (it) * 1988-06-07 1990-03-30 Rockwell Rimoldi Spa Dispositivo elettronico per la gestione dell'autosetting in macchine per cucire industriali.

Family Cites Families (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3872808A (en) * 1973-07-05 1975-03-25 Singer Co Sewing machine stitch pattern selection from data stored in a multiple pattern static memory
US3984745A (en) * 1974-01-08 1976-10-05 The Singer Company Sewing machine stitch pattern generation using servo controls
US4051794A (en) * 1974-08-12 1977-10-04 Union Special Corporation Automatic sewing machine
US3913506A (en) * 1974-11-26 1975-10-21 Singer Co Pattern selection system for sewing machines
US3977338A (en) * 1975-05-21 1976-08-31 The Singer Company Feed reversing arrangement for sewing machines
SE400789B (sv) * 1975-06-18 1978-04-10 Husqvarna Ab Elektroniska styrkretsar for en symaskin
US4016821A (en) * 1975-07-16 1977-04-12 The Singer Company Electronic control of bight, feed and feed balance in a sewing machine
GB1567513A (en) * 1976-05-14 1980-05-14 Sharp Kk Programmable stitch pattern forming control in an electronic sewing machine
US4142474A (en) * 1977-12-05 1979-03-06 The Singer Company Sewing machine patterning means

Also Published As

Publication number Publication date
JPS5351045A (en) 1978-05-10
GB1595594A (en) 1981-08-12
DE2746946C2 (de) 1983-12-22
GB1595593A (en) 1981-08-12
DE2746946A1 (de) 1978-04-27
US4237803A (en) 1980-12-09

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH629264A5 (de) Steueranordnung fuer eine elektronische naehmaschine.
DE2721811C2 (de) Elektronisch gesteuerte Nähmaschine
DE2906718A1 (de) Haushaltsnaehmaschine
CH620721A5 (de)
DE2928952C2 (de)
DE2452457C3 (de) Elektronischer Rechner
DE7623838U1 (de) Naehmaschine mit einzelmustersteuerung
DE2928946C2 (de)
DE2831116C2 (de) Elektronisch gesteuerte automatische Nähmaschine
DE1777268B1 (de) Biegebearbeitungseinrichtung
DE2853203C2 (de)
DE10142241A1 (de) Nähmaschine
DE2907669C2 (de)
DE2906958A1 (de) Naehmaschinen-rueckwaertsstichsteuerung mit zwei betriebsarten
DE1093183B (de) Nahtverriegelungseinrichtung fuer Naehmaschinen
DE3232842A1 (de) Programmiervorrichtung fuer eine automatische naehmaschine
DE2618053C2 (de) Digitale Mustersteuereinrichtung für eine Nähmaschine
DE2939015A1 (de) Elektronisch gesteuerte naehmaschine mit einer einrichtung zum naehen von knopfloechern in zwei schritten
DE2132064A1 (de) Einrichtung an einer zick-zack- oder automatik-naehmaschine zum einstellen von stichlage und stichbreite
EP0490932B1 (de) Nähmaschine mit einer elektronischen steuereinrichtung
DE3885966T2 (de) Lernpaneel für industrielle roboter.
DE10165087B3 (de) Zyklus-Nähmaschine und Speichermedium
DE2224309C3 (de) Einstellbarer elektronischer Zähler mit veränderlichen Zählbereichen
DE3232839A1 (de) Programmiervorrichtung fuer eine automatische naehmaschine
DE658394C (de) Zwickeldeckvorrichtung fuer flache Kulierwirkmaschinen

Legal Events

Date Code Title Description
PL Patent ceased