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CH624083A5 - - Google Patents

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Publication number
CH624083A5
CH624083A5 CH1137576A CH1137576A CH624083A5 CH 624083 A5 CH624083 A5 CH 624083A5 CH 1137576 A CH1137576 A CH 1137576A CH 1137576 A CH1137576 A CH 1137576A CH 624083 A5 CH624083 A5 CH 624083A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
tunnel
cavities
rent
template
height
Prior art date
Application number
CH1137576A
Other languages
English (en)
Inventor
Hannes Willisch
Original Assignee
Hannes Willisch
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Priority claimed from DE2547134A external-priority patent/DE2547134C3/de
Priority claimed from DE19762610521 external-priority patent/DE2610521A1/de
Application filed by Hannes Willisch filed Critical Hannes Willisch
Publication of CH624083A5 publication Critical patent/CH624083A5/de

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    • C05FERTILISERS; MANUFACTURE THEREOF
    • C05FORGANIC FERTILISERS NOT COVERED BY SUBCLASSES C05B, C05C, e.g. FERTILISERS FROM WASTE OR REFUSE
    • C05F7/00Fertilisers from waste water, sewage sludge, sea slime, ooze or similar masses
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C05FERTILISERS; MANUFACTURE THEREOF
    • C05FORGANIC FERTILISERS NOT COVERED BY SUBCLASSES C05B, C05C, e.g. FERTILISERS FROM WASTE OR REFUSE
    • C05F17/00Preparation of fertilisers characterised by biological or biochemical treatment steps, e.g. composting or fermentation
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    • C05F17/00Preparation of fertilisers characterised by biological or biochemical treatment steps, e.g. composting or fermentation
    • C05F17/90Apparatus therefor
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    • Y02ATECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
    • Y02A40/00Adaptation technologies in agriculture, forestry, livestock or agroalimentary production
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Aufbereitung und Hygienisierung von Müll, wie Hausmüll, Gewerbemüll und dgl., vornehmlich von Müll-Klärschlammgemischen mittels Kompostierung vornehmlich thermischer Rotte.
Von den verschiedenen Arten der Beseitigung der Abfallmengen, nämlich der festen Abfallstoffe, wie Hausmüll, Sperrmüll, organischen Industrieabfällen und Gewerbemüll, wie auch der flüssigen Abfälle, insbesondere des kommunalen Klärschlamms in ausgefaulterForm, durch Verbrennung, Kompostierung oder Deponie ist der Vorzug der Kompostierung zu geben, da bei dieser Art der Müllbeseitigung nicht unbeachtliche Mengen wieder dem wirtschaftlichen Kreislauf zugeführt werden können. Zum Zwecke der Kompostierung des Müllgutes bzw. des Müll-Klärschlammgemisches geht man so vor, dass der Hausmüll und Gewerbemüll sowie der Klärschlamm in zueinander abgestimmten Mengen einer Mühlenwirkung zum Zwecke der Verkleinerung unterworfen werden. Danach werden von dem zerkleinerten Gemisch Teile, die eine vorbestimmte Grösse überschreiten, durch Sieben ausgeschieden, wobei es sich um die Stoffgruppen von Glas, Papier, Kunststoffen, Gummi und Metallen handelt. Geringe Mengen von Kompostierbaren Stoffen in dieser Grobfraktion können dem Kreislauf der Mühle wieder aufgegeben werden. Alsdann wird der Siebdurchfall einem zweiten Feinsieb zugeführt, das eine Körnung vorbestimmter Grösse, die beispielsweise kleiner als 10 bzw. 15 mm ist, durchlässt. Fraktionen grösser als die vorbestimmte Korngrösse können dabei in den Mühlenkreislauf zurückgeführt werden, wobei das Gut nochmals magnetisch von Eisen befreit wird. Wenn das durch die Siebung erlangte Gut die vorbestimmte Feinheit erreicht hat, ist es für eine Kompostierung geeignet. Die Zugabe des Klärschlamms wird so eingestellt, dass sich ein relativ feuchtes Produkt mit etwa 45 bis 55% Wassergehalt ergibt.
Die Kompostierung von in der geschilderten Weise aufbereitetem Müllgut bereitet noch erhebliche Schwierigkeiten, um durch Lagerung des Gutes eine vollständige und einwandfreie Hygienisierung desselben zu erreichen. Durch die Kompostierung des Gutes wird eine innere Erwärmung bezweckt, die bis zu etwa 75°C betragen soll, wobei die Erwärmung sich durch eine aerobe Bakterientätigkeit einstellt. Das Gut wird in Mieten zur Kompostierung aufgesetzt. Hierbei zeigt sich, dass die Mieten nicht sehr hoch geführt werden können. Schon bei
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Mieten von etwa 1,30 m Höhe treten sogenannte schwarze Füsse auf, d.h. das Gut in der Miete geht in Fäulnis über, weil die Luft keinen genügenden Zutritt hat. Dies erfordert, dass das zu einer Miete aufgesetzte Müllgut oft umgesetzt werden muss, damit auch die innerhalb der Miete befindlichen Müllmengen in Berührung mit der Aussenluft gelangen. Das Umsetzen der Miete erfordert zusätzliche Arbeitsvorgänge, Zeit und Geld. Ausserdem hat das Umsetzen einer Miete den Nachteil, dass die erforderliche Erwärmung des Gutes für die aerobe Bakterientätigkeit jedesmal von neuem Zeit benötigt. Schon bei den Mieten von einer Höhe von ca. 1,30 bis 1,50 m werden bei dem täglichen Anfall an Müllgut erhebliche Flächen erforderlich. Man kann das aufbereitete Müllgut auch in kleineren Höhen auf einer Fläche zur Kompostierung bringen. Dies macht jedoch den Platzbedarf so erheblich, dass die Kompostierung unwirtschaftlich wird. Man ist weiterhin dazu übergegangen, das zur Kompostierung vorbereitete Müllgut künstlich zu belüften, indem man Ventilatoren aufstellt, mit denen die Mieten durch Saug- und Druckimpulse beatmet werden, um das Faulen des Gutes zu unterbinden. Abgesehen davon, dass der Betrieb mittels der Ventilatoren erhebliche zusätzliche Kosten verursacht, wobei die Ventilatoren ständig versetzt werden müssen, ist es nicht gelungen, die Kompostierung des vorbereiteten Müllgutes geruchfrei durchzuführen und das Entstehen von Faulnestern in den Mieten zu verhindern. Eine künstliche Belüftung kann auch nicht so eingestellt werden, dass eine ungestörte Bakterientätigkeit in dem Komposthaufen vor sich geht. Um eine natürliche Belüftung des Komposthaufens zu erreichen, ist ferner vorgeschlagen worden, das zur Kompostierung vorbereitete Gut in Käfige zu füllen, die etwas hoch gestellt sind, damit die Umgebungsluft von allen Seiten an den Käfig und das darin befindliche Gut gelangen kann. Auch diese Belüftungsart ist nicht zufriedenstellend, da schon bei Überschreiten einer bestimmten Grösse der Käfige Fäulnisnester entstehen, die den ganzen Komposthaufen zunichte machen. Darüber hinaus ist viel mechanische Arbeit für das Füllen und Entleeren der Käfige und auch das Umsetzen des Gutes erforderlich.
Aufgabe der Erfindung ist es, das zur Kompostierung aufbereitete Müllgut in Mieten bei der Möglichkeit einer kontinuierlichen Anlieferung und auch Abnahme ohne Entstehen von Fäulnis oder Fäulnisnestern zum fertigen Rotteprodukt zu bringen und eine einwandfreie Hygienisierung des Mülls bzw. Müllklärschlammgemisches zu erreichen. Die Aufbereitung und Hygienisierung von Müll und insbesondere Müllklärschlammgemischen mittels thermischer Rotte, bei der der Müll zerkleinert und die nicht kompostierbaren Bestandteile durch Absieben des zerkleinerten Mülls ausgesondert worden sind, zeichnet sich gemäss der Erfindung dadurch aus, dass man im Inneren der Miete tunnelartige Hohlräume von mindestens halber Mietenhöhe am Boden mit Hilfe von entfernbaren Schablonen als einbautenfreie Räume bildet, wobei die tunnelartigen Hohlräume mindestens an einer Seite der Miete offen bleiben und dass man die Miete bis zum ausgereiften Kompost sich selbst überlässt.
Durch einen solchen Aufbau der Miete mit längs der Miete verlaufenden tunnelartigen Hohlräumen unmittelbar am Boden wird eine Selbstbelüftung der Miete erzielt, die zu einer Verrottung und Hygienisierung des Mieten-Gutes einwandfrei und zuverlässig führt. Das gebildete Hohlraum-Luftsystem im Inneren der Miete gestattet eine Selbstbelüftung aller Teile der Miete, durch die die sehr grossen, für die geruchsfreie, aerobe Gärung benötigten Luftmengen gleichmässig und mit niedriger Geschwindigkeit angesaugt und abgeführt werden. Durch den von der Gärung selbst erzeugten thermischen Auftrieb ist ein kontinuierlicher Gasaustausch ermöglicht, ohne dass das Gut bewegt oder die Luft durch Ventilatoren gefördert werden muss. Die in dem Kompostkörper vorgesehenen Hohlräume und Kamine dienen als Zirkulationskanäle und sorgen für eine gute Belüftung und den notwendigen Gasaustausch im gesamten, zur Kompostierung abgestellten Material. Die erforderliche Erwärmung bis zu etwa 75°C infolge aerober Bakterientätigkeit wird auf natürliche Weise erzeugt und aufrechterhalten. Dadurch setzt eine vollständige Verpilzung des ganzen Kompostkörpers ein. Da der Kompostkörper vollständig in Ruhe gelassen werden kann, bleibt die Bakterientätigkeit während der ganzen Dauer der Kompostierung ungestört und somit voll wirksam. Nach entsprechender Zeit, z.B. nach etwa 3 Monaten, ist das Gut der Miete vollständig durchgerottet und kann zum Verkauf abgesetzt werden oder, wenn die Saison für Kompost verkauf zur Zeit nicht gegeben ist, kann das Produkt unbegrenzt und ohne weitere Manipulationen in der Miete lagern. Der ausgereifte Kompost ist pflanzenverträglich, feuchtstabil und weitgehend mineralisiert. Die Selbstbelüftung der Miete erfolgt geruchsfrei. Man erhält ein Fertigprodukt gleichmässiger Qualität, das die biologische Phase vollständig hinter sich hat.
Vorteilhaft können weitere längsverlaufende kanalartige Hohlräume und in Abständen senkrechte, nicht durchgehende, kaminartige Abzugsräume angeordnet werden. Die längsverlaufenden, tunnelartigen Hohlräume können in der Höhe bis zu zwei Drittel der Mietenhöhe erreichen, wobei sie in einem Abstand von 1 bis 1,50 m nebeneinander in der Miete vorgesehen sein können. Zweckmässig können die weiteren längsverlaufenden, kanalartigen Hohlräume zu den tunnelartigen Hohlräumen versetzt vorgesehen sein, so dass der Querschnitt der Miete ausreichend mit längsverlaufenden Hohlräumen durchsetzt ist. Die senkrechten, kaminartigen Abzugsräume können in Längsrichtung der Miete zweckmässig oberhalb der tunnelartigen Hohlräume und in Abständen voneinander vorgesehen sein. Die Miete selbst kann zweckmässig so aufgebaut sein, dass sie an ihren Seiten verhältnismässig steil verlaufende Flanken aufweist. Durch die Verpilzung des Gutes infolge der Bakterientätigkeit erhält das Gut der Miete somit sehr schnell einen inneren Halt. Die grossen Seitenflächen der Miete tragen zu einer guten Querbelüftung bei.
Vorrichtungsmässig ist gemäss der Erfindung vorgesehen, dass zur Bildung der einbautenfreien Hohlräume tunnelartige Schablonen von vorbestimmter Länge verwendet werden, deren Seitenwand siebartig verteilte Lochungen aufweisen, wobei die Tunnelschablone in ihrer Längsrichtung fahrbar ausgebildet ist. Die Tunnelschablone kann im Querschnitt spitzbogenförmig gestaltet sein, wobei die Breite der Tunnelschablone einem Drittel bis einem Viertel der Höhe der Tunnelschablone entsprechen kann.
Durch die fahrbare Tunnelschablone kann eine von Tunneln durchsetzte Miete erzielt werden, die den kontinuierlich angelieferten Strom von fertig aufbereitetem Gemisch aus Müll und Klärschlamm dauernd und ohne Unterbrechung aufzunehmen vermag. Dabei kann unverzüglich eine aerobe Bakterientätigkeit eintreten, die eine vollständige Verpilzung des ganzen Kompostkörpers zur Folge hat. Die erforderliche Erwärmung zur Hygienisierung des Produktes kann sofort einsetzen. Man erzielt eine selbsttragende Miete mit einem inneren freitragenden Zirkulationssystem aus tunnelartigen Hohlräumen und weiteren kanalartigen Hohlräumen sowie den Kaminen. Dies gestattet, dass die innere Kanalstruktur der Miete selbsttragend und ohne Stützen während des gesamten Rottevorgangs erhalten bleibt. Die Tunnel-Miete kann also den kontinuierlich angelieferten Strom von fertig aufbereitetem Gemisch aus Müll und Klärschlamm dauernd und ohne Unterbrechung aufnehmen. Dadurch ist die Sicherheit dafür gegeben, dass es zu keinerlei Aufenthalten in der Aufbereitungsanlage bei dem Austrag des aufbereiteten Gutes kommt. Da die Schablonen mit dem wachsenden Kompostkörper kontinuierlich aus der Miete wieder ausgefahren werden, werden
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die Schablonen nach Fertigstellung der Miete auf der vorgesehenen Länge zur Bildung einer neuen Miete auf dem Lagerplatz verwendet werden. Man erzielt eine hohe Flexibilität im Betriebsablauf. Der Personal- und Energiebedarf ist gering.
Die Tunnelschablone kann ferner in Längsrichtung an den Seitenwänden und in der Höhe sich verjüngend ausgebildet sein. Eine leichte keilförmige Gestaltung der Tunnelschablone mit einer Verjüngung nach hinten erleichtert das Ausfahren der Schablone aus dem Kompostkörper sehr und wesentlich, ohne dass es gegebenenfalls notwendig wird, das Hoch- und Herunterfahren der Schablone beim Betrieb der Anlage ganz oder teilweise vornehmen zu müssen. Andererseits wird die Bildung der in der Miete längsverlaufenden, tunnelartigen Hohlräume nicht beeinträchtigt oder erschwert. Durch die verhältnismässig schnell eintretende Verpilzung des Gutes infolge der Bakterientätigkeit bekommt das Gut der Miete schnell einen inneren Halt, so dass bei kontinuierlich angeliefertem Strom von fertig aufbereitetem Gemisch aus Müll und Klärschlamm verhältnismässig schnell ein Vorziehen der Tunnelschablone aus der Miete erfolgen kann, da das Gut an und über der tunnelartigen Schablone verhältnismässig schnell selbsttragend wird. Durch die Möglichkeit des Entfallens einer Senkbewegung der Tunnelschablone zum weiteren Vorwärtsfahren ergibt sich auch eine wesentliche Arbeitsersparnis, abgesehen davon, dass die Tunnelschablone selbst im Aufbau einfacher wird.
Die Verjüngung der Tunnelschablone vom vorderen bis zum hinteren Ende kann im Durchschnitt gesehen 10% betragen. Im allgemeinen wird die Verjüngung vorteilhaft in der Weise vorgenommen, dass die Verjüngung in der Breite der Tunnelschablone grösser ist als in der Höhe derselben. So kann die Breite der Tunnelschablone sich über ihre Länge bis zu etwa 30% verjüngen, während die Höhe der Tunnelschablone über die Länge derselben nur im Bereich von 2 bis 5% abzunehmen braucht. Auf diese Weise wird die Höhe der in der Miete zu bildenden tunnelartigen Hohlräume im wesentlichen beibehalten, was bei Gestaltung der Miete in Verbindung mit den weiteren kanalartigen Hohlräumen und kaminartigen Abzugskanälen für die Selbstbelüftung der Miete von Vorteil ist. Dadurch, dass die Seitenwände der tunnelartigen Schablone im stärkeren Mass zur Mittellängsebene zurückgehend angeordnet sind, löst sich die Tunnelschablone verhältnismässig leicht von dem Gut der darüber aufgeworfenen Miete. Es ist dabei weiterhin möglich, ein Herausziehen der Tunnelschablone früher als bisher vornehmen zu können.
Der Tunnelschablone kann vorteilhaft ein Transportwagen zugeordnet sein. Hierbei kann der Transportwagen Kupplungsmittel für mehrere im Abstand nebeneinander angeordnete Tunnelschablonen aufweisen. Weiterhin kann der Transportwagen vorteilhaft auch so ausgebildet sein, dass er weitere Kupplungsmittel für die oberhalb der Tunnelschablone vorgesehenen Belüftungsrohre besitzt. Diese werden zugleich mit der Tunnelschablone aus der aufgeschütteten Miete herausgefahren. Die Tunnelschablone kann am hinteren Ende durch eine Rückwand verschlossen sein. In dieser Rückwand sind zweckmässig Schieber angeordnet, so dass eine Regelung für einen zügigen Lufteintritt erfolgen kann.
Für das Aufsetzen der Miete mit verhältnismässig steilen Seiten wänden können Wandverschalungen verwendet werden, die als Ständer ausgebildet sind. Sobald der Kompostkör-per selbsttragend geworden ist, können die Wand Verschalungen abgenommen werden. Sie lassen sich leicht umsetzen. Zu diesem Zwecke können sie ebenfalls verfahrbar ausgebildet sein.
Die Erfindung wird anhand der in der Zeichnung gegebenen Darstellungen nachstehend erläutert.
Fig. 1 zeigt eine Tunnel-Miete gemäss der Erfindung im Querschnitt und im Schema.
Fig. 2 stellt die Tunnel-Miete der Fig. 1 im Ausschnitt und im grösseren Massstab im Querschnitt dar.
Fig. 3 veranschaulicht einen Längsschnitt durch die Tunnel-Miete der Fig. 1 im grösseren Massstab unter Anwendung der Schablonen zur Herstellung der freien Hohlräume in dem Kompostkörper.
Fig. 4 ist eine Draufsicht auf die Tunnelschablonen mit Transportwagen, schematisch.
Fig. 5 stellt eine Ausführungsform der Seiten wandteile für den Kompostkörper dar.
Fig. 6 und 7 veranschaulichen eine sich verjüngende Tunnelschablone gemäss der Erfindung in Draufsicht und im Längsschnitt, schematisch.
Der Kompostkörper aus dem fertig aufbereiteten Gemisch aus Müll und Klärschlamm stellt eine Miete beliebiger Länge dar, die in ihrer Längsrichtung von tunnelartigen Hohlräumen 2 durchsetzt ist. Diese tunnelartigen Hohlräume 2 sind im Querschnitt vorteilhaft spitzbogenförmig gestaltet und beginnen unmittelbar von der Bodenfläche 3 des Lagerplatzes oder dgl. Weiterhin können in dem Kompostkörper der Miete 1 kanalartige Hohlräume 4 vorgesehen sein, die sich ebenfalls über die Länge der Miete erstrecken. Die kanalartigen Hohlräume 4 befinden sich zweckmässig oberhalb der tunnelartigen Hohlräume 2 und sind zu diesen in Querrichtung der Miete versetzt angeordnet. Ferner sind in dem Kompostkörper der Miete 1 senkrecht verlaufende kaminartige Abzugsräume 5 vorgesehen, die durch entsprechende Rohre gebildet werden und nach oben hin einen freien Auslass aufweisen. Es können die kaminartigen Abzugsräume 5 unmittelbar in der Achse der tunnelartigen Hohlräume und in einem geeigneten Abstand von diesen angeordnet werden. Die kaminartigen Abzugsräume 5 sind sowohl in Längsrichtung der Miete 1 als auch in Querrichtung derselben in regelmässigen oder unregelmässigen Abständen vorgesehen. Durch ein solches Tunnel-, Kanal- und Kaminsystem wird einerseits eine ausreichende Zuführung der Umgebungsluft in das Innere des Kompostkörpers erreicht. Andererseits sorgen die längsverlaufenden und senkrechten Hohlräume in dem Kompostkörper für eine gute Selbstbelüftung desselben mit einem regen Gasaustausch in dem Kompostmaterial. Diese Selbstbelüftung mit niedriger Geschwindigkeit veranlasst die sichere Aufnahme einer aeroben Bakterientätigkeit in homogener und gleichmässiger Verteilung innerhalb des Kompostkörpers, so dass sehr schnell eine entsprechende Erwärmung eintritt, die bis zu etwa 75°C gehen soll, was eine verhältnismässig schnelle Verpilzung des ganzen Kompostkörpers nach sich zieht. Da der Kompostkörper mit einem solchen Tunnel-, Kanal- und Kaminsystem sich selbst überlassen werden kann, wobei Fäulnisstellen oder -nester, schwarze Füsse oder dgl. nicht auftreten können, bleibt die Bakterientätigkeit über die Lagerzeit vollkommen ungestört und ist damit hoch wirksam. Nach entsprechender Zeit von ca drei Monaten ist der Kompostkörper voll durchgerottet und hygienisiert. Das Material ist nunmehr lagerfähig und für andere Zwecke verwendbar. Es dient vorteilhaft als Bodenverbesserungsmittel für die Landwirtschaft und zur Rekultivierung des Bodens.
Zur Bildung der tunnelartigen Hohlräume 2 dienen Schablonenkörper 6, deren Wandteile 7 und 8 mit Lochungen versehen sind, vorzugsweise siebartig ausgebildet sein können. Die Tunnelschablonen 6 haben im Querschnitt vorzugsweise Spitzbogenform. Sie sind mittels der Laufräder 9 fahrbar ausgebildet. Ferner sind die Tunnelschablonen 6 zu den Laufrädern 9 anhebbar und absenkbar vorgesehen. Dies kann mittels hydraulischer Hubvorrichtungen 9a erreicht werden, indem die Achsen 10 der Laufräder gegenüber den Wänden 7 und 8 der Tunnelschablone 6 in der Höhe verstellbar angeordnet sind. Wenn der Kompostkörper zur Miete aufgeworfen wird, ist die Tunnelschablone 6 gegenüber den Laufrädern 9 ange5
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hoben. Sie steht also hoch. Zum Abziehen der Tunnelschablone aus dem Kompostkörper wird sie abgesenkt. Dadurch entsteht ein Spielraum zwischen den bogenförmig verlaufenden Wandteilen 7 und 8 und dem Kompostkörper, so dass die Tunnelschablone in Längsrichtung verfahren werden kann, ohne dass Material vom Kompostkörper mitgezogen wird. Der Spielraum kann etwa 5 cm betragen. Am Ende der Tunnelschablone 6 befindet sich eine Rückwand 11, die die Tunnelschablone abschliesst. An dieser können Schieber 12 vorgesehen sein, die mehr oder weniger verstellt werden können, so dass der Luftdurchtritt reguliert werden kann.
Die längsverlaufenden, kanalartigen Hohlräume 4 sind vorteilhaft durch Rohre 13 gebildet, die sich über die Länge der Tunnelschablonen 6 erstrecken. Die Umfangsflächen der Rohre 13 sind zweckmässig ungelocht, um ein leichtes Abziehen aus dem Kompostkörper zu gewährleisten. In geeigneten Fällen können aber auch Lochungen in den Rohren 13 vorgesehen sein.
Die kaminartigen Abzugsräume 5 werden durch Rohre 14 gebildet, die senkrecht in den Kompostkörper 1 eingesteckt werden. Die Kaminrohre 14 können, wenn der Kompostkörper selbsttragend geworden ist, aus diesem herausgezogen werden. Sie können aber auch in dem Kompostkörper verbleiben, bis die Fertigprodukt-Miete abgeräumt wird.
Bei einer Höhe der Miete 1 von etwa 4 bis 5 m weist die Tunnelschablone 6 vorteilhaft eine Spitzbogenhöhe von etwa 2 bis 2,50 m auf, wobei die Breite der Tunnelschablone etwa 0,50 bis 0,60 m betragen kann. Die Länge der Tunnelschablone und auch die Länge der Horizontalrohre 13 beläuft sich vorteilhaft auf etwa 5 bis 6 m. Der Abstand der Tunnelschablonen voneinander soll etwa 1 bis 1,50 m betragen. Die Kaminrohre können eine Länge von etwa 1 bis 1,50 m erhalten. Für die Horizontalrohre 13 reicht im allgemeinen ein Durchmesser von 0,20 bis 0,30 m aus. Die Kaminrohre können einen Durchmesser von 0,10 bis 0,15 aufweisen.
Zum Verfahren der Tunnelschablonen 6'dient vorteilhaft ein Transportwagen 15, der mit Laufrädern 16 ausgestattet ist und eine Anhängeöse 17 zum Ankuppeln an eine Zugmaschine oder dgl. aufweist. Der Transportwagen 15 ist vorteilhaft so breit ausgeführt, dass mehrere Tunnelschablonen 6 an diesen durch entsprechende Kupplungsmittel 18 angehängt werden können. Mit einem Transportwagen 15 kann sodann eine an sich beliebige Anzahl von Tunnelschablonen mit fortschreitendem Aufbau des Kompostkörpers 1 weitergezogen und aus dem Kompostkörper herausgezogen werden, sobald dieser selbsttragend geworden ist. Die Laufräder 9 des Tunnelkörpers 6 befinden sich im Inneren desselben, so dass diese den gebildeten tunnelartigen Hohlraum 2 nicht beeinträchtigen können. Es ist zweckmässig, dass die horizontalliegenden Rohre 13 ebenfalls an den Transportwagen 15 durch Kupplungsmittel 19 verbunden werden können, so dass gleichzeitig mit dem Vorwärtsbewegen der Tunnelschablonen 6 auch die Rohre 13 aus dem Kompostkörper 1 herausgezogen werden.
Zur Abstützung der seitlichen Wände des Kompostkörpers 1 werden zweckmässig Seitenwandteile 20, 21 verwendet, die
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so ausgebildet sind, dass ein praktisch vollständiger Luftzutritt zu dem Kompostkörper gewährleistet ist. Hierzu weisen die Seitenwandteile auf der Höhe verteilte Lamellen 22 auf, die an Pfosten 23 befestigt sind. Diese Lamellen bestehen zweckmässig aus Brettern, die zwischen Posten angeordnet sind. Die Lamellen sollen vorteilhaft zu der dem Kompostkörper zugekehrten Seite abfallend geneigt vorgesehen sein, wobei der Neigungswinkel gegebenenfalls eingestellt werden kann. Hierzu können die Lamellen drehbar gelagert sein. Die zum Kompostkörper führende Neigung veranlasst, dass Regen und dgl. nicht an der freien Seite der Seitenwandteile ablaufen kann, was am Boden zu einer Wasseransammlung führen könnte, wodurch die Gefahr des Entstehens von sogenannten schwarzen Füssen an dem Kompostkörper verursacht würde. Der dem Kompostkörper direkt zugeführte Regenanfall wird von dem Kompostkörper selbst in der Weise verarbeitet, dass durch die ausreichende Belüftung die in den Kompostkörper an den Seitenwänden hineingekommene Feuchtigkeit infolge der Wärmebildung in dem Kompostkörper schnell wieder verdampft.
Die Seitenwandteile sind vorteilhaft als Ständer 24 ausgebildet. Sie haben zweckmässig eine Länge, die derjenigen der Tunnelschablone 6 entspricht. Die Höhe der Seitenwandteile ist vorteilhaft gleich der beabsichtigten Höhe des herzustellenden Kompostkörpers 1. Die Seitenwandteile 20, 21 können von dem Kompostkörper 1 abgezogen werden, sobald dieser durch die Verpilzung infolge der Bakterientätigkeit selbsttragend geworden ist und einen formfesten Körper bildet.
Bei der Ausführungsform der Fig. 6 und 7 sind die Tunnelschablonen 6a so gestaltet, dass sie sich in Längsrichtung in der Höhe und in der Breite verjüngen. Die Abnahme in der Höhe der Tunnelschablone 6a über ihre Länge, die beispielsweise sich auf etwa 5 bis 6 m belaufen kann, kann vorteilhaft in dem Bereich von etwa 2 bis 5% gehalten werden. Wenn die Höhe der Tunnelschablone am vorderen Ende beispielsweise 2,50 m beträgt, kann es ausreichend sein, wenn die Höhe am hinteren Ende der Tunnelschablone bei etwa 2,40 m vorgesehen ist. Durch eine solche verhältnismässig geringfügige Höhenänderung wird der spitzbogenförmige Hohlraum 2 in der Miete praktisch höhenmässig eingehalten.
Die Breite der Tunnelschablone wird über die Länge derselben zweckmässig in einem grösseren Bereich abnehmend vorgesehen. Die Abnahme der Breite der Tunnelschablone kann bis zu etwa 30% und etwas darüber betragen. Wenn beispielsweise die Tunnelschablone 6a am vorderen Ende eine Breite von etwa 0,60 m aufweist, kann die Breite der Tunnelschablone am hinteren Ende nur noch etwa 0,40 m aufweisen. Dies gilt vornehmlich bei einer Länge der Tunnelschablone von etwa 5 bis 6 m und darüber. Dadurch ist die Möglichkeit des Vorziehens der Tunnelschablone geschaffen, ohne diese fur die Vorziehbewegung etwas absenken zu müssen.
Im Durchschnitt wird man auskommen, wenn die leichte Keilform der Tunnelschablone im Bereich von etwa 8 bis 20% hinsichtlich der Verjüngung liegt. Im Mittel kann man etwa 10% vorsehen.
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2 Blätter Zeichnungen

Claims (21)

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1. Verfahren zur Aufbereitung und Hygienisierung von Müll bzw. Müll-Klärschlammgemischen mittels Kompostierung, wie thermischer Rotte, bei dem der Müll zerkleinert und die nicht kompostierbaren Bestandteile durch Absieben des zerkleinerten Mülls ausgesondert worden sind, wobei das zur Kompostierung aufbereitete Material zu einer mit Luftkanälen versehenen Miete geschichtet wird, dadurch gekennzeichnet, dass man im Inneren der Miete tunnelartige Hohlräume (2) von mindestens halber Mietenhöhe am Boden mit Hilfe von entfernbaren Schablonen als einbautenfreie Räume bildet, wobei die tunnelartigen Hohlräume (2) mindestens an einer Seite der Miete offenbleiben und dass man die Miete bis zum ausgereiften Kompost sich selbst überlässt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass weitere, längs zur Miete verlaufende kanalartige Hohlräume (4) und in Abständen senkrechte kaminartige, nicht durchgehende Hohlräume (5) gebildet werden.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die tunnelartigen Hohlräume (2) in der Höhe bis zwei Drittel der Höhe der Miete reichen.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die längsverlaufenden, tunnelartigen Hohlräume (2) in einem Abstand von 1 bis 1,50 m nebeneinander verlaufen.
5. Verfahren nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die längsverlaufenden Hohlräume (4) zu den tunnelartigen Hohlräumen (2) in Querrichtung der Miete versetzt verlaufen.
6. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die senkrechten, kaminartigen Abzugsräume (5) in Längsrichtung oberhalb der tunnelartigen Hohlräume (2) und in Abständen voneinander vorgesehen sind.
7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kompostkörper ( 1) der Miete an den Seiten mit steil verlaufenden Flanken gebildet wird.
8. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass tunnelartig gestaltete Schablonen (6) von vorbestimmter Länge vorgesehen sind, deren Seitenwände (7, 8) siebartig verteilte Lochungen aufweisen, und dass die Tunnelschablone (6) in ihrer Längsrichtung fahrbar ausgebildet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Tunnelschablone (6) im Querschnitt spitzbogenförmig gestaltet ist, und dass die Breite der Tunnelschablone (6) einem Drittel bis einem Viertel der Höhe der Tunnelschablone entspricht.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Tunnelschablone (6a) in Längsrichtung an den Seitenwänden und in der Höhe sowie in der Breite sich verjüngend ausgebildet ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe der Tunnelschablone über die Länge derselben im Bereich von 2 bis 5% abnimmt.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite der Tunnelschablone sich über die Länge derselben bis zu 30% verjüngt.
13. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Verjüngung der Tunnelschablone vom vorderen bis zum hinteren Ende in der Höhe und/oder in der Breite in dem Bereich von 8 bis 20% gehalten ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Tunnelschablone (6) am hinteren Ende durch eine Rückwand (11) geschlossen ist, und dass in der Rückwand (11) verstellbare Schieber (12) angeordnet sind.
15. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Tunnelschablone (6, 6a) in Höhenrichtung hebbar und senkbar ausgebildet ist, wobei die Tunnelschablone mit in Höhenrichtung verstellbaren Laufrädern (9) ausgestattet ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufräder (9) in dem Innenraum der Tunnelschablone (6) angeordnet sind.
17. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Tunnelschablone (6) mit einem Transportwagen (15) verbunden ist, und dass der Transportwagen (15) Kupplungsmittel ( 18) für mehrere im Abstand nebeneinander angeordnete Tunnelschablonen (6) aufweist.
18. Vorrichtung nach Anspruch 8 und 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Transportwagen ( 15) weitere Kupplungsmittel (19) für Belüftungsrohre (13) besitzt.
19. Vorrichtung nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch Seiten wandteile (20, 21) fur den Kompostkörper ( 1), die auf der Höhe verteilte Lamellen (22) an Pfosten (23) aufweisen.
20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Lamellen (22) zu der dem Kompostkörper ( I) zugekehrten Seite abfallend geneigt angeordnet sind.
21. Vorrichtung nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwandteile (20, 21) als Ständer (24) ausgebildet sind.
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