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CH622688A5 - - Google Patents

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Publication number
CH622688A5
CH622688A5 CH521079A CH521079A CH622688A5 CH 622688 A5 CH622688 A5 CH 622688A5 CH 521079 A CH521079 A CH 521079A CH 521079 A CH521079 A CH 521079A CH 622688 A5 CH622688 A5 CH 622688A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
hair
fabric
wig
mesh
natural
Prior art date
Application number
CH521079A
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English (en)
Inventor
John David Clifton
Original Assignee
John David Clifton
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Publication date
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41GARTIFICIAL FLOWERS; WIGS; MASKS; FEATHERS
    • A41G3/00Wigs
    • A41G3/0041Bases for wigs
    • A41G3/005Bases for wigs made of a net structure
    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B1/00Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes
    • D04B1/14Other fabrics or articles characterised primarily by the use of particular thread materials
    • D04B1/16Other fabrics or articles characterised primarily by the use of particular thread materials synthetic threads
    • DTEXTILES; PAPER
    • D10INDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBLASSES OF SECTION D, RELATING TO TEXTILES
    • D10BINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBLASSES OF SECTION D, RELATING TO TEXTILES
    • D10B2503/00Domestic or personal
    • D10B2503/08Wigs
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T442/00Fabric [woven, knitted, or nonwoven textile or cloth, etc.]
    • Y10T442/10Scrim [e.g., open net or mesh, gauze, loose or open weave or knit, etc.]
    • Y10T442/102Woven scrim
    • Y10T442/172Coated or impregnated
    • Y10T442/178Synthetic polymeric fiber
    • Y10T442/179Nylon fiber
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T442/00Fabric [woven, knitted, or nonwoven textile or cloth, etc.]
    • Y10T442/20Coated or impregnated woven, knit, or nonwoven fabric which is not [a] associated with another preformed layer or fiber layer or, [b] with respect to woven and knit, characterized, respectively, by a particular or differential weave or knit, wherein the coating or impregnation is neither a foamed material nor a free metal or alloy layer
    • Y10T442/2352Coating or impregnation functions to soften the feel of or improve the "hand" of the fabric

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
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  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Treatments For Attaching Organic Compounds To Fibrous Goods (AREA)
  • Knitting Of Fabric (AREA)
  • Artificial Filaments (AREA)
  • Materials For Medical Uses (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Perücke oder Haarteil aus einer der Form der zu bedeckenden Kopfhaut angepassten Unterlage aus einem feinmaschigen, luftdurchlässigen Gewebe und daran verknoteten Haaren.
Unter dem vorstehend genannten Gewebe ist ein Stück Maschengewebe zu verstehen, das sich für die Befestigung von Menschen- oder Kunsthaaren daran eignet zwecks Erzielung einer Behaarung bis zu der in dem daraus resultierenden Haarteil oder der daraus resultierenden Perücke erforderlichen Dichte.
Für die Herstellung von Perücken oder Haarteilen sind Unterlagen bekannt, die in der Regel durch lokales Festhalten und Umschlagen in die gewünschte Form gebracht werden. Dies führt zu kleinen, jedoch deutlichen lokalen Unterschieden in bezug auf die Anzahl der Gewebeschichten und damit der Dicke der Unterlage für die Perücke oder den Haarteil. Bekannt sind weiter Unterlagen aus einem dicken Netzgewebe, jedoch ist die damit erzielbare Anpassung an die Form verhältnismässig gering. Bei einer Unterlage für eine Perücke sollte deshalb das Gewebe so fein wie möglich und damit gegenüber der Kopfhaut nicht erkennbar sein, was gegebenenfalls durch eine Färbung erreicht werden kann.
Für die Perücke oder den Haarteil gemäss der Erfindung eignet sich als Gewebe das im Hauptpatent (Nr. 617 471) beschriebene und beanspruchte Maschengewebe, das deshalb hier nicht mehr beschrieben wird.
Gegenstand der Erfindung ist eine Perücke oder ein Haarteil der eingangs beschriebenen Art, und diese kennzeichnet sich dadurch, dass das Gewebe aus Fäden aus natürlichem oder synthetischem Material mit einem mittleren Durchmesser von höchstens 0,11 mm, welche Fäden eine Reissfestigkeit von mindestens 0,20 kg und eine Steifheit von mindestens 3:1 aufweisen, besteht und eine stabile Maschenstruktur, eine Maschendichte von 6 bis 14 Maschen pro linearem Zentimeter sowie eine Berstfestigkeit von mindestens 1,41 kg/cm2 aufweist, wobei mindestens ein Natur- oder Kunsthaar an einigen oder allen die Maschenöffnungen bildenden Fadenpartien angeknotet ist, und der Rand des Gewebes mit einer zur Aufnahme von Klebstoffelementen zum Fixieren der Perücke oder des Haarteils an der Kopfhaut geeigneten Verstärkung versehen ist.
Der hier verwendete Ausdruck «Steifheit» bezieht sich auf die Steifheit der Fäden, und sie wird durch den sogenannten «Schleifentest», wie nachfolgend angegeben, bestimmt:
Die beiden Enden eines 10 cm langen Stückes des Fadens, der getestet werden soll, werden unter der minimal erforderlichen Kraft zusammengeführt, und es werden die nachfolgend angegebenen Eigenschaften der so erhaltenen Schleife gemessen:
a) der Abstand von dem oberen Zentrum der Schleife bis zu dem Kontaktpunkt der beiden Enden (Schleifenlänge) und b) die maximale Schleifenbreite.
Der Wert für die Steifheit wird ausgedrückt durch das Verhältnis von a):b). So betrugen beispielsweise bei einem der bevorzugten Fäden für die Verwendung in dem Gewebe, d.h. eines Nylon-6-Einfadens mit einem mittleren Durchmesser von 68 [im und einer Reissfestigkeit zwischen 0,227 und 0,330 kg, die Schleifenlänge 3,35 cm (Durchschnitt aus vier Messungen, maximale Abweichung 4%) und die Schleifenbreite 1,80 cm (Durchschnitt aus vier Messungen, maximale Abweichung 7 %), was einen Wert für die Steifheit von 2:1 ergibt.
Unter «stabiler Maschenstruktur» wird eine Maschenstruktur verstanden, bei der die Grösse und Form der Maschen dauerhaft ist, so dass die Fadenelemente, welche die Maschen bilden und begrenzen, lokal nicht frei gegeneinander verschiebbar sind. Eine stabile Maschenstruktur kann erzielt werden durch eine geeignete Reihenfolge der Verknüpfung der Fadenelemente miteinander und/oder durch ein positives Verbinden der Fadenelemente an den jeweiligen Kontaktpunkten. Es sei noch bemerkt, dass dann, wenn das Gewebe selbst dehnbar ist, z. B. aufgrund seines Aufbaus, die Maschen verformt werden können, wenn der jeweilige Bereich des Gewebes verstreckt wird, die Maschen jedoch in dem vorstehend definierten Sinne dennoch stabil bleiben.
Die Reissfestigkeit des verwendeten Gewebes wird nach einem bekannten genormten Verfahren gemessen, z. B. nach dem British Standard Handbook Nr. 11 unter Verwendung eines Ringes mit einem Innendurchmesser von 3,18 cm.
Die hier verwendeten Fäden weisen eine Kombination von Feinheit und Festigkeit auf, die normalerweise in konventionellen Fäden für die Verwendung in Textilien nicht anzutreffen ist. Es ist jedoch diese Kombination von Eigenschaften der Fadenelemente, welche die Vorteile der erfindungsgemässen Perücken oder Haarteile ergibt, wobei die Gewebestruktur selbst, bestimmt durch die jeweilige Reihenfolge der Verknüpfung der Fadenelemente, ebenfalls ein wichtiger Faktor ist.
Die allgemeinen Bedingungen für die Wärmefixierung des erfindungsgemässen Maschengewebes ergeben sich aus der einschlägigen bekannten Technologie. Ein Beispiel dafür ist das nachfolgend beschriebene Verfahren:
Ein Stück Maschengewebe wird auf einen Patrizen-Form-geber aufgelegt und um den Umfang desselben herum festgehalten, jedoch nicht unbeweglich. Das Gewebe wird dann von Hand gedehnt, so dass es sich so eng wie möglich an den Formgeber anpasst, während die Halteeinrichtungen zunehmend fester werden, um jedes «Zurückspringen» zu verhin-
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dem. Das Gewebe und der Formgeber können dann für eine solche Zeitspanne in Wasser eingetaucht werden, die ausreicht, um ein gründliches Benetzen zu gewährleisten. Dann können sie herausgenommen und für einen Zeitraum von 10 bis 30 Minuten auf eine Temperatur von nicht mehr als 190° C, vorzugsweise mindestens 20 Minuten lang auf etwa 160° C, erhitzt werden. Durch diese Behandlung wird das Gewebe in der gekrümmten Form des Formgebers fixiert. In einigen Fällen kann auch das Erhitzen in Wasserdampf von Atmosphärendruck angewendet werden. Die allgemeinen Bedingungen sind dem Fachmann bekannt. So liefert beispielsweise die Behandlung bei etwa 1,41 kg/cm2 für einen Zeitraum von etwa 20 Minuten brauchbare Ergebnisse ebenso wie die Behandlung innerhalb eines entsprechend kürzeren Zeitraums bei etwa 2,81 kg/cm2, wobei die entsprechende Temperatur etwa 140° C beträgt.
Ein eventueller Festigkeitsverlust des Gewebes bei der Wärmefixierung sollte vorzugsweise 25 % nicht übersteigen, und unter den gegebenen Bedingungen sollten die Zeit-, Temperatur- und Druckbedingungen in Abhängigkeit von dem jeweils behandelten Gewebe ausgewählt werden.
Es sei nachfolgend die Herstellung einer Perücke oder eines Haarteils beschrieben, wobei selbstverständlich die Reihenfolge und die Aufeinanderfolge, in der die Hauptarbeitsgänge beschrieben werden, nicht starr ist, sondern variiert werden kann auf eine für den Fachmann auf diesem Gebiet offensichtliche und verständliche Weise, je nach den praktischen Umständen und der jeweiligen Ausführungsform.
Der Abdruck der Kopffläche, auf die der Haarteil oder die Perücke passen soll, kann unter Anwendung bekannter Verfahren, beispielsweise unter Verwendung eines steifen Klebstoffbandes, gemacht werden. Dann wird eine Patrize hergestellt, wiederum nach einem an sich bekannten Verfahren (z. B. durch Giessen von gebranntem Gips oder eines Epoxy-Harzes in den vorher hergestellten Matrizen-Abdruck oder nach einem Verfahren, bei denen ein Metallschalenformgeber hergestellt wird durch Abscheiden von Metall in einen Hohlraum). In die Patrize kann eine Heizeinrichtung eingearbeitet werden (z. B. eine Wasserdampfzirkulations- oder elektrische Heizung). Ein Stück eines Maschengewebes, z. B. nach dem erwähnten Hauptpatent, das in bezug auf die Oberflächen-grösse der Patrize grösser zugeschnitten wird, wird auf die Patrize aufgelegt und, falls es dehnbar ist, gestreckt und im gestreckten Zustand an der Patrize befestigt. Einer der Faktoren, welche den Grad der Streckung in der Praxis beeinflussen, ist die erforderliche Endmaschengrösse. Es ist klar, dass in Abhängigkeit von der Gesamtstreckung, die erzielt werden soll, die Maschen zu Beginn eine Untergrösse in bezug auf diejenige, wie sie in der fertigen Unterlage letztlich erforderlich ist, haben können, um so eine Erhöhung der Grösse als Folge der multiaxialen Verstreckung auf die Patrize zu ermöglichen. Dann wird Wärme angewendet, z.B. in Gegenwart von Wasser oder eines anderen Weichmachers, mittels der Heizeinrichtung, um die dem Gewebe durch die Patrize verliehene Gestalt dauerhaft zu fixieren. Wie bereits erwähnt, kann gleichzeitig eine gewisse Anzahl von Querverbindungen zwischen den einzelnen Fäden des Gewebes erzeugt werden. Die Warmverformung kann durch einen Druck unterstützt werden, beispielsweise durch einen konkaven Deckel, der mehr oder weniger genau so geformt ist wie die äussere (konvexe) Seite der Patrize. Alternativ kann eine Erhitzung bei Normaltemperatur oder erhöhtem Druck in einem Autoklav durchgeführt werden.
Der dabei erhaltene Formkörper kann dann durch Aufbringen einer Polymerlösung oder -emulsion fixiert und versteift werden, und eine eventuell erforderliche Behandlung (z. B. die Verdampfung des Lösungsmittels) wird in situ durchgeführt. Bei einer anderen Ausführungsform kann das Polymer vor dem Erhitzen des Gewebes auf die Patrize aufgebracht werden. Dann können Natur- oder Kunsthaare durch Einknoten von Einzelhaaren oder Gruppen von Haaren auf an sich bekannte Weise an der Unterlage befestigt werden.
Dann kann eine weitere Menge der Polymerlösung oder -emulsion auf die Oberfläche der Perücke oder des Haarteils gegeben werden, nachdem die Haare damit verknotet worden sind, mindestens aber auf die Haarknoten. Durch diesen Polymerauftrag werden die Haarknoten auf den die Maschenöffnungen bildenden Fadenpartien verankert, so dass das Haar nicht um die Fadenpartien rotieren kann, was zur Folge hat, dass entsprechend der natürlichen Steifheit jedes Haar von dem Maschengewebe über einen gewissen Abstand entlang seiner Länge nach oben steht, wodurch eine Federwirkung erzielt wird, die bei Naturhaar sichtbar ist, das aus der Kopfhaut herauswächst, ein Merkmal, das bei Perücken und Haarteilen bisher nicht erzielbar war.
Vor und nach dem Einknoten der Haare wird ein Band aus einem polymeren Material auf den freien Rand des geformten Maschengewebes aufgebracht, um den Rand einer Oberflächenbehandlung zu unterziehen und eine Basis für die Aufnahme von Klebstofftupfern oder Klebstreifen zu schaffen sowie um die Perücke oder den Haarteil in der richtigen Position auf der Kopfhaut zu fixieren. Vorzugsweise wird ein einzelnes Naturhaar mit der Fadenpartie jeder Maschenöffnung verknüpft.
Bei der Herstellung von Perücken und Haarteilen können jedoch zusätzliche spezielle und neue Modifikationen der Knüpfverfahren angewendet werden, um das allgemeine Aussehen der Perücke oder des Haarteils in bezug auf die Punkte, in denen die bekannten Artikel keinen völlig akzeptablen Standard erreichen, zu verbessern. Die bekannten Perücken und Haarteile werden im allgemeinen so hergestellt, dass sie einen fixierten Scheitel aufweisen, der wegen seiner festen Lage jede nachfolgende grundlegende Umgestaltung verhindert. Es ist auch üblich, dass der Wirbel der Perücke oder des Haarteils absichtlich an dem hinteren Ende des Scheitels angeordnet ist, an einer Stelle also, wo er in der Natur nicht sitzt. Diese fixierte künstliche Anordnung bei den bekannten Haarteilen führt unvermeidlich zu einem unbefriedigenden Aussehen des Wirbels oder des Scheitels oder beider. Die bekannten Knüpfverfahren in dem Bereich des Scheitels und des Wirbels umfassen die Erzeugung einer grösseren Haardichte in dem Bereich, in dem der Scheitel erzeugt wird, durch Aufknüpfen eines Haares auf die Fadenpartie jeder Masche des Gewebes und Erstrecken dieses Bereiches mit einer grösseren Dichte auf einen etwa kreisförmigen Bereich am hinteren Ende des Scheitels. Dieser kreisförmige Bereich wird erzeugt, indem man zu Beginn Haare so einknüpft, dass sie sich überkreuzende Durchmesserlinien bilden, um das Zentrum des Bereiches zu definieren, und dann den Bereich konvergieren lässt durch Knüpfen vom Umfang her. Der Wirbel geht deshalb «strahlenförmig» von einem Zentrum aus, das am Ende des Scheitels angeordnet ist, was einen unnatürlichen Effekt ergibt. Dieses Verfahren ist bei den bekannten Produkten erforderlich wegen des verhältnismässig groben Maschengitters, das verwendet werden muss, und wegen der Anwesenheit einer gesamten Ausfütterung der Perücke oder des Haarteils.
Bei den erfindungsgemässen Perücken oder Haarteilen kann es in einigen Fällen erwünscht sein, ein zweites Maschengewebe einzuarbeiten. Dieses Gewebe, das durchscheinend und offen ist, ändert das natürliche Aussehen des Produktes nicht.
Durch Verwendung des Maschengewebes nach dem erwähnten Hauptpatent ist es möglich, eine Gesamtknüpfdichte in linearen Reihen zu erzielen, welche die Anordnung eines Bereiches mit einer grösseren Dichte in dem Unterteilungsbereich (Fugenbereich) unnötig macht und eine von dem Scheitel
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unabhängige Anordnung des Wirbels erlaubt. Bei der beschriebenen Perücke oder Haarteil wird der Wirbel in seiner natürlichen Position unabhängig aufgebaut und hergestellt durch Knüpfen in einer spiralförmigen Weise, wobei man von einer Seite ausserhalb des Punktes des Wirbels ausgeht und die Haare nach innen wickelt, um im Zentrum des Wirbels zu enden, d.h. auf eine Weise, bei der der Wirbel wie bei natürlichem Haar wächst. Schliesslich kann der Bereich des vorderen
Randes des Gewebes, der die vordere Haarlinie der Perücke oder des Haarteils bilden soll, mit einer geringeren Dichte der Maschen pro gegebener Fläche versehen sin, um so das Einknoten von Einzelhaaren in einer geringeren Dichte zu erlau-5 ben, wie das bei Naturhaar der Fall ist. Diese geringere Maschendichte kann erzielt werden durch Verformung der Maschen in dem Bereich oder durch Einnähen eines Streifens aus einem Material mit grösseren Maschen.

Claims (4)

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1. Perücke oder Haarteil aus einer der Form der zu bedek-kenden Kopfhaut angepassten Unterlage aus einem feinmaschigen, luftdurchlässigen Gewebe und daran verknoteten Haaren, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewebe aus Fäden aus natürlichem oder synthetischem Material mit einem mittleren Durchmesser von höchstens 0,11 mm, welche Fäden eine Reissfestigkeit von mindestens 0,20 kg und eine Steifheit von mindestens 3:1 aufweisen, besteht und eine stabile Maschenstruktur, eine Maschendichte von 6 bis 14 Maschen pro linearem Zentimeter sowie eine Berstfestigkeit von mindestens 1,41 kg/cm2 aufweist, wobei mindestens ein Natur- oder Kunsthaar an einigen oder allen die Maschenöffnungen bildenden Fadenpartien angeknotet ist, und der Rand des Gewebes mit einer zur Aufnahme von Klebstoffelementen zum Fixieren der Perücke oder des Haarteils an der Kopfhaut geeigneten Verstärkung versehen ist.
2. Perücke oder Haarteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewebe ein auf einer Bobinet-Ma-schine hergestelltes glattes Filet- oder Tüllgewebe mit neun Bindungspunkten pro linearem Zentimeter ist, das eine Berstfestigkeit von 2,88 kg/cm2 besitzt und aus Nylon-6- oder Nylon-6,6-Einfäden besteht, die bei einem mittleren Durchmesser von nicht mehr als 73 jum eine Reissfestigkeit von 0,227 bis 0,330 kg und eine Steifheit von 2:1 aufweisen.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Perücke oder Haarteil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewebe der Kopfform entsprechend durch Wärme fixiert ist.
4. Perücke oder Haarteil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch einen Scheitel, in dessen Bereich Natur- oder Kunsthaare an den die Maschenöffnungen bildenden Fadenpartien von einem Bereich ausserhalb des gewünschten Scheitels aus in einem spiralförmigen Muster, das sich nach innen zu dem gewünschten Scheitel windet, angeknotet sind.
CH521079A 1976-10-18 1979-06-05 CH622688A5 (de)

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