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PATENTANSPRÜCHE
1. Verfahren zum lärmarmen Einbringen von Stahlpfählen in den Boden, dadurch gekennzeichnet, dass zuerst an den Rammstellen durch ein lärmarmes Bohrverfahren der Boden vorbereitet und dann die Stahlpfähle mittels eines lärmarmen Rammverfahrens niedergebracht werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mittels eines Spülrohres vorgebohrt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mittels eines mechanischen Bohrers, z.B. eines Wagen Drill , vorgebohrt wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass auf die volle Rammtiefe vorgebohrt wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass auf einen Teil der Rammtiefe vorgebohrt wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass mit den Stahlpfählen verbundene Injek tionslanzen eingerammt und der Grund auf mindestens einen Teil der Rammstrecke injiziert wird.
7. Anwendung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1-6 zur Erstellung einer Rühlwand als Baugrubenabschluss, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Niederbringen der Stahlpfähle (2) mit dem Aushub begonnen und dabei je zwischen benachbarten Stahlpfählen laufend Wandelemente (3) eingebracht werden.
8. Anwendung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass auf Aushubtiefe vorgebohrt und dann die Pfähle tiefer eingerammt werden.
9. Anwendung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass auf volle, die Aushubtiefe übersteigende Rammtiefe vorgebohrt, und die Einbindetiefe der Pfähle unterhalb der Aushubtiefe injiziert wird.
10. Anwendung nach einem der Ansprüche 7-9, dadurch gekennzeichnet, dass mit den Pfählen Filterrohre verbunden und mit denselben eingerammt werden, und dass nach erfolgten Einrammen der Grundwasserspiegel mittels der Filterrohre abgesenkt wird.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum lärmarmen Einbringen von Stahlträgern für Pfahlfundationen, Baugrubenabschlüsse, Stützwände u. dgl.. Das lärmarme Rammen von Stahlträgern bietet besondere Probleme, weil der beim Rammen entstehende Lärm bezüglich Frequenzspektrum und Intensität besonders unangenehm ist.
Es ist das Ziel der Erfindung, die Lärmentwicklung nicht nur durch dämpfende Massnahmen, sondern vor allem auch durch Herabsetzung der Rammdauer entscheidend zu senken.
Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass zuerst an den Rammstellen durch ein lärmarmes Bohrverfahren der Boden vorbereitet und dann die Stahlpfähle mittels eines lärmarmen Rammverfahrens niedergebracht werden.
Durch das vorbereitende Bohrverfahren wird der Boden gelokkert, was ein wesentlich leichteres und damit rascheres Einrammen, gegebenenfalls bei reduzierter Schlagintensität und dadurch gesamthaft, eine bedeutende Senkunn der Lärmerzeugung erlaubt. Das Rammen selbst erfolgt vorzugsweise gemäss Schweizer Patent Nr. 557 934, d. h. mittels eines Rammbärs, der über eine dämpfende Zwischenlage auf das obere Pfahlende schlägt und wobei eine schellenartige Haltevorrichtung oder Spezialhaube das obere Ende des einzurammenden Stahlpfahls umgreift. Mit dieser Vorrichtung ist es auch möglich, die Rammrichtung eindeutig zu bestimmen und damit den Pfahl sicher längs der durch die vorbereitende Bohrung gelockerten Zone im Boden eirmurammen.
Die Erfindung wird nun anhand eines Ausführungsbeispiels und einer Ausführungsvariante näher erläutert:
Die Fig. 1 4 der Zeichnung zeigen schematisch das Ausfüh- rungsbeispiel und
Fig. 5 und 7 zeigen die Ausführungsvariante.
Bei dem in den Fig. 1 bis 4 dargestellten Ausführungsbeispiel geht es um die Erstellung einer Baugrube mit einer Rühlwand als Baugrubenabschluss. Die erstellte Baugrube mit Abschluss ist in Fig. 1 dargestellt. Längs den Wänden der Baugrube 1 stehen eingerammte Stahlpfähle 2, beispielsweise Pfähle, und zwischen je zwei benachbarten Pfählen 2 sind Wandelemente 3 eingesetzt. Zur Herstellung der Baugrube gemäss Fig. 1 werden zuerst an den Stellen, an welchen nachträglich die Pfähle 2 einzurananen sind, gemäss Fig. 2, Spüllanzen 4 mit Druckwasser eingespült und gegebenenfalls zusätzlich eingerammt und zwar bis auf die in Fig. 2 durch eine gestrichelte Linie angedeutete Aushubtiefe der Baugrube 1.
Im Bereich, in welchem diese Spüllanze 4 eingespült wird, erfolgt eine Lockerung und Aubweichung des Bodens. Die Spüllanze wird dann zurückgezogen und an ihrer Stelle wird gemäss Fig. 3 der Stahlpfahl 2 vorerst auf Aushubtiefe eingerammt. Das Einrammen auf dieser Strecke erfolgt besonders rasch und lärmarm, weil der Eindring-Widerstand des Pfahls sehr gering ist. Der Pfahl braucht ja auf dieser Strecke auch keine Verankerung oder Haftung im Boden. Hierauf wird der Pfahl 2 gemäss Fig. 4 noch um die Einbindetiefe t in den nicht gelockerten Boden eingerammt. Diese Einbindetiefe muss genügend sein, um die nach erfolgtem Aushub aus die Pfähle wirkenden Momente aufzunehmen. Nach erfolgtem Einrammen der Pfähle 2 kann mit dem Aushub und dem laufenden Einbringen der Wandelemente 3 begonnen werden.
Bei der Ausführungsvariante, die für schwere, dichte Böden geeignet ist, wird gemäss Fig. 5 auf volle Rammtiefe vorgebohrt, dann werden die Pfähle 2, an welchen nicht dargestellte Injektionslanzen angeschweisst sind, gemäss Fig. 6 auf die volle Tiefe eingerammt. Dabei wird im Bereiche der Einbindetiefe t durch die Injektionslanzen Zementmörtel injiziert, um dort den vorher gelockerten Boden zu verfestigen. Damit wird erreicht, dass einerseits das Rammen auf der ganzen Tiefe in lockerem Boden und somit schnell und lärmarm erfolgen kann, dass aber nachträglich die eingerammten Pfähle dank der Injektion genügende Standfestigkeit aufweisen. Die Spüllanzen 4 weisen je nach Bodenverhältnissen Durchmesser von 40 bis 300 mm auf. Anstelle von Spüllanzen können auch Meisselspülgeräte Überlagerungsbohrgeräte oder Wagen-Drills benutzt werden.
Anstelle von Druckwasser kann zum Vorbohren auch Pressluft eingesetzt werden.
Bei den dargestellten Anwendungen zur Herstellung von Baugruben kann es auch vorteilhaft sein, an den einzurammenden Pfählen Filterrohre anzuschweissen und mit den Pfählen einzurammen. Nach erfolgtem Rammen kann dann über die Filterrohre der Grundwasserspiegel abgesenkt, und damit die Aushubarbeit erheblich erleichtert werden.
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PATENT CLAIMS
1. A method for the low-noise introduction of steel piles into the ground, characterized in that the ground is first prepared at the ramming sites by a low-noise drilling process and then the steel piles are brought down using a low-noise ramming process.
2. The method according to claim 1, characterized in that is pre-drilled by means of a flushing pipe.
3. The method according to claim 1, characterized in that by means of a mechanical drill, e.g. of a cart drill that is pre-drilled.
4. The method according to any one of claims 1-3, characterized in that the full ramming depth is pre-drilled.
5. The method according to any one of claims 1-3, characterized in that a part of the ram depth is pre-drilled.
6. The method according to any one of claims 1-5, characterized in that injection lances connected to the steel piles are driven in and the ground is injected onto at least part of the driving route.
7. Application of the method according to any one of claims 1-6 for creating a Rühlwand as construction pit closure, characterized in that after the lowering of the steel piles (2) the excavation begins and wall elements (3) are continuously inserted between adjacent steel piles.
8. Application according to claim 7, characterized in that pre-drilled to the excavation depth and then the piles are driven in deeper.
9. Application according to claim 7, characterized in that pre-drilled to full ram depth exceeding the excavation depth, and the tie-in depth of the piles is injected below the excavation depth.
10. Application according to one of claims 7-9, characterized in that filter tubes are connected to the piles and driven in with the same, and that after ramming in, the groundwater level is lowered by means of the filter tubes.
The present invention relates to a method for low-noise introduction of steel girders for pile foundations, pit closures, retaining walls and. The like. The low-noise ramming of steel girders presents special problems because the noise generated during ramming is particularly unpleasant in terms of frequency spectrum and intensity.
It is the aim of the invention to significantly reduce noise development not only by damping measures, but above all by reducing the driving time.
The method according to the invention is characterized in that the soil is first prepared at the ramming locations by a low-noise drilling method and then the steel piles are brought down by means of a low-noise ramming method.
The preparatory drilling process loosens the soil, which allows a much easier and therefore faster ramming, if necessary with reduced impact intensity and thus overall, a significant reduction in noise generation. The ramming itself is preferably carried out in accordance with Swiss Patent No. 557 934, i.e. H. by means of a battering bear, which strikes the upper end of the pile via a cushioning intermediate layer and a clamp-like holding device or special hood engages around the upper end of the steel pile to be driven in. With this device it is also possible to clearly determine the driving direction and thus safely eamuram the pile along the zone in the ground loosened by the preparatory drilling.
The invention will now be explained in more detail using an exemplary embodiment and an embodiment variant:
1 4 of the drawing schematically show the exemplary embodiment and
5 and 7 show the embodiment variant.
The exemplary embodiment shown in FIGS. 1 to 4 is about the creation of an excavation pit with a cooling wall as an excavation pit closure. The construction pit with completion is shown in Fig. 1. There are rammed steel piles 2, for example piles, along the walls of the construction pit 1, and wall elements 3 are inserted between two adjacent piles 2. For the construction of the construction pit according to FIG. 1, flushing lances 4 are first flushed in with pressurized water according to FIG. 2 at the points at which the piles 2 are subsequently to be built in and, if necessary, additionally rammed in, except for that in FIG. 2 by a dashed line indicated excavation depth of the excavation pit 1.
In the area in which this flushing lance 4 is flushed in, the soil is loosened and softened. The flushing lance is then withdrawn and, in accordance with FIG. 3, the steel pile 2 is first rammed into the excavation depth. The ramming on this route is particularly quick and low-noise because the pile's resistance to penetration is very low. The pole does not need to be anchored or attached to the ground on this route. The pile 2 according to FIG. 4 is then rammed into the non-loosened soil by the binding depth t. This tie-in depth must be sufficient to absorb the moments acting after the excavation from the piles. After the piles 2 have been rammed in, the excavation and the ongoing insertion of the wall elements 3 can begin.
In the embodiment variant, which is suitable for heavy, dense soils, is pre-drilled to full ramming depth according to FIG. 5, then the piles 2, to which injection lances (not shown) are welded, are rammed to the full depth according to FIG. 6. In this case, cement mortar is injected through the injection lances in the area of the embedment depth t in order to solidify the previously loosened soil. This ensures that ramming can be carried out over the entire depth in loose soil and thus quickly and with little noise, but that the rammed piles subsequently have sufficient stability thanks to the injection. Depending on the soil conditions, the flushing lances 4 have a diameter of 40 to 300 mm. Instead of flushing lances, chisel rinsers, overlay drills or trolley drills can also be used.
Instead of pressurized water, compressed air can also be used for pre-drilling.
In the illustrated applications for the production of construction pits, it can also be advantageous to weld filter tubes to the piles to be driven in and to pile them in with the piles. After ramming, the groundwater level can then be lowered via the filter pipes, making excavation work considerably easier.