Die Erfindung betrifft einen Plattenträger für mehrere Platten, insbesondere Druckplatten; sowie eine Verwendung des Plattenträgers.
In Grossdruckereien, beispielsweise in einer Zeitungsdrukkerei, die mit Offsetdruckmaschinen ausgestattet sind, werden die Druckplatten in einem besonderen Aufbereitungsraum aufbereitet und müssen dann zu den einzelnen Stationen einer oder mehrerer Druckmaschinen transportiert werden. Da die Druckplatten sehr empfindlich sind gegen Beschädigungen, wie Kratzer und Deformationen, muss der Transport sehr sorgfältig vorgenommen werden. Bisher werden deshalb diese Druckplatten von Hand vom Aufbereitungsraum zu den einzelnen Druckstationen gebracht. Dies ist sehr arbeitsintensiv.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Plattenträger zu schaf.
fen, der einfach aufgebaut ist und einen sicheren Transport mehrerer Platten, insbesondere Druckplatten ermöglicht, wobei der Transport vorzugsweise mechanisiert ist.
Gegenstand der Erfindung ist: a) ein Plattenträger für mehrere Platten, insbesondere Druckplatten, der dadurch gekennzeichnet ist, dass er unterhalb einer Anhängevorrichtung Aufhänger für jeweils eine Platte und eine Vorrichtung zum Andrücken der Platten an die Aufhänger aufweist; und b) die Verwendung des Plattenträgers zum Transportieren der Platten mittels einer Fördervorrichtung, an der der Plattenträger mittels seiner Anhängevorrichtung anhängbar ist.
Das Merkmal Platte sei hier im weitesten Sinne verstanden und gilt auch für andere flache, flächige Fördergüter wie schmale Taschen, Mappen, Papierbogen, Bilder, Filmnegative und dergleichen.
Mit dem Plattenträger ist es nunmehr möglich, mehrere Platten an dem Aufhänger des Plattenträgers aufzuhängen, wobei die Andrückvorrichtung dafür sorgt, dass die Platten sicher an dem Aufhänger gehalten werden, so dass sie nicht herunterfallen können und vorzugseise in ihren seitlichen Bewegungen beschränkt sind. Dadurch ist ein sicheres Transportieren der Platten, insbesondere Druckplatten möglich. Dieser Transport kann nun von Hand, indem man beispielsweise den Plattenträger an der Anhängevorrichtung erfasst, undloder maschinell erfolgen, indem der Plattenträger mittels der Anhängevorrichtung an einer Fördervorrichtung angehängt wird.
Der Aufhänger kann verschiedenartig ausgebildet sein.
So kann er beispielsweise aus aufrechtstehenden, mit Abstand voneinander angeordneten Zapfen oder vorzugsweise einer aufrechtstehenden Leiste bestehen, an die eine einen Falz aufweisende Platte anhängbar ist Gegebenenfalls kann der Aufhänger auch aus einem Aufnahmeschlitz bestehen, an den solche Platten aufgehängt werden können, die einen quer zur Plattenebene vorstehenden Teil, wie beispielsweise einen Falz oder Ösen, aufweisen. Die genannten Aufhänger bieten eine lange Auflage, so dass die Platten an einem Verkanten in Plattenebene gehindert sind.
Die Andrückvorrichtung ist zweckmässigerweise so ausgebildet, dass sie ein Andrückglied enthält, das mit einer gegen den Aufhänger weisenden elastischen Auflage, wie beispielsweise Schaumgummi, versehen ist. Dadurch kann sich die Auflage einerseits an die Form des aufgehängten Plattenteiles anpassen und andererseits kann sie gleichzeitig als Federglied wirken und die zum Andrücken erforderliche Vorspannung geben. Gegebenenfalls kann mindestens eine weitere Vorspannfeder vorgesehen sein, um das Andrückglied gegen den Aufhänger und damit die Platte gegen diesen zu drücken. Zum Ansetzen einer Platte am Aufhänger muss dann das Andrückglied entgegen der Federkraft abgehoben werden.
Von besonderem Vorteil ist es, wenn die Andrückvorrichtung eine Zustellvorrichtung für das Andrückglied aufweist, die entgegengesetzt zur Andrückrichtung vorgespannt ist und in der Andrückstellung durch einen lösbaren Riegel und unter Zusammendrückung der elastischen Auflage verriegelbar ist Die Andrückvorrichtung kehrt im entriegelten Zustand automatisch in die Offenstellung zurück, so dass das Aufhängen einer Platte erleichtert ist. Von besonderem Vorteil ist es, wenn die Zustellvorrichtung im entriegelten Zustand die Anhängevorrichtung blockiert, um ein Anhängen des Plattenträgers im entriegelten Zustand zu verhindern. Dadurch wird sichergestellt, dass der Plattenträger stets bei geschlossener Andruckvorrichtung gehandhabt wird, in der die zu transportierenden Platten am Aufhänger gesichert sind.
Mit Vorteil ist die Anhängevorrichtung des Plattenträgers zum Anhängen an eine Fördervorrichtung so ausgebildet, dass die zu transportierenden Platten parallel zur Förderrichtung ausgerichtet sind. Dadurch nehmen die zu transportierenden Platten während des Förderns eine möglichst stabile Lage ein, so dass die Gefahr einer Beschädigung der Platten weitgehend vermieden ist.
Eine weitere Stabilisierung der Platten beim Transport kann dadurch erreicht werden, dass die Aufhängevorrichtung einen Haken mit mindestens zwei im Abstand voneinander angeordneten Auflagestellen aufweist. Dadurch wird einem Kippen des Plattenträgers entgegengewirkt.
Der Plattenträger kann an Fördervorrichtungen der verschiedensten Art verwendet werden. Für einfachere Aufgaben eignet sich beispielsweise ein Umlaufförderer mit ankuppelbaren Mitnehmern zum Anhängen des Plattenträgers. Insbesondere für kompliziertere Anlagen sind Fördervorrichtungen von Vorteil, die an Schienen selbstfahrende Förderwagen aufweisen, welche Mitnehmer zum Anhängen der Plattenträger enthalten. Solche Fördervorrichtungen können entweder einen geschlossenen oder einen offenen Streckenverlauf aufweisen, wobei jeweils Verästelungen möglich sind.
Eine Fördervorrichtung mit selbstfahrenden Förderwagen ist auch besonders dort geeignet, wo komplizierte Streckenführungen notwendig sind.
Die Mitnehmer können zum Anhängen eines oder mehre- rer Plattenträger ausgebildet sein. Insbesondere in letzterem Falle sind sie zweckmässigerweise als quer zur Förderrichtung angeordnete Mitnehmerstangen ausgestaltet, wobei jede Anhängeposition durch seitliche Anschläge bestimmt ist. Der Mitnehmer und der Plattenträger sind vorzugsweise so aufeinander abgestimmt, dass die zu transportierenden Platten parallel zur Förderrichtung ausgerichtet sind. Dadurch nehmen die zu transportierenden Platten eine mög- lichst stabile Stellung ein, die ein Pendeln und insbesondere ein Aneinanderschlagen mehrerer Platten weitgehend verhindert.
Empfangsstationen lassen sich bei einer solchen Fördervorrichtung beispielsweise durch Nebenstrecken bilden, die mittels Weichen an eine Hauptstrecke angeschlossen sind.
Diese Ausbildung ist besonders dann von Vorteil, wenn ein Förderwagen Plattenträger zu einer bestimmten Empfangsstation fördert. Zur Ansteuerung der Empfangsstation kann das Stellen der Weichen von einer Zentralstelle aus erfolgen. Die Ansteuerung der Empfangsstation kann aber auch mittels Zielkode erfolgen, die am Förderwagen oder am Plattenträger einstellbar sind und von Lesevorrichtungen an den Weichen gelesen werden können und ein Stellen der Weichen in Abhängigkeit vom eingestellten Zielkode bewirken.
Diese Ausbildung ist insbesondere dann von Vorteil, wenn solche Förderwagen in dichter Kolonne fahren sollen.
Eine einfachere Ausbildung der Empfangsstationen ergibt sich durch längs der Förderstrecke angeordnete Anschläge zum Abhängen der Plattenträger vom Mitnehmer.
Diese Anschläge können beispielsweise in den Förderweg des Plattenträgers einfahrbar sein, wobei zur Ansteuerung der Anschläge der Plattenträger oder der Förderwagen einstellbare Zielkode enthalten kann, die von Lesevorrichtungen an der Empfangsstation gelesen werden und ein Aktivieren der Anschläge bewirken können. Das Aktivieren der Anschläge kann aber auch von einer zentralen Stelle aus erfolgen.
Eine besonders einfache Ausbildung der Fördervorrichtung ergibt sich, wenn die Empfangsstationen durch längs der Förderstrecke gestaffelt angeordnete, zum Abhängen der Plattenträger von den Mitnehmern dienende Anschläge ausgebildet sind, von denen jeder einer bestimmten Anhängeposition der Mitnehmerstange zugeordnet ist und in den Förderweg des angehängten Plattenträgers ragt. Einstellbare Zielkode und Lesevorrichtungen sind hier nicht erforderlich.
Die Anschläge können beispielsweise als Halter ausgebildet sein, die den auflaufenden Plattenträger festhalten. Hierzu eignen sich beispielsweise Haken, Permanent- oder Elektromagneten. Diese Ausbildung ist jedoch nur dann möglich, wenn sichergestellt ist, dass die Fördervorrichtung keinen weiteren Mitnehmer an der Empfangsstation vorbeibewegt, bevor der Plattenträger abgenommen ist. Eine besonders vorteilhafte Ausbildung ergibt sich jedoch, wenn an jeder Empfangsstation ein Aufnahmeteil vorhanden ist, der mit einer Abstützvorrichtung des abgenommenen Plattenträgers zusammenwirkt, so dass der Plattenträger unmittelbar nach dem Abhängen vom Mitnehmer aus dessen Verschiebeweg herauskommt. Ein solcher Aufnahmeteil kann beispielsweise eine Aufnahmeschiene sein, die mit einer als Stützrolle ausgebildeten Abstützvorrichtung des Plattenträgers zusammenwirkt.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen näher beschrieben, dabei zeigen:
Fig. 1 einen Plattenträger für mehrere Platten in Ansicht I der Fig.2;
Fig. 2 den Plattenträger im Schnitt ll-ll der Fig. 1 mit einer Andrückvorrichtung für die Platten, die links geschlossen und rechts geöffnet gezeigt ist;
Fig. 3 den Plattenträger der Fig. 1 und 2 am Mitnehmer eines in Schienen geführten Förderwagens; und
Fig. 4 den Streckenverlauf einer Fördervorrichtung mit über Weichen angeschlossenen Empfangsstationen in schematischer schaubildlicher Darstellung.
Die Fig. 1 und 2 zeigen einen ersten Plattenträger A, der unterhalb einer Anhängevorrichtung 2 sechs Aufhänger 4 zum Aufhängen von Platten B, insbesondere Druckplatten für Offsetdruckmaschinen sowie eine Andrückvorrichtung 6 zum Andrücken von Platten B an die Aufhänger 4 aufweist.
Die Aufhänger 4 bestehen aus parallel zueinander angeordneten, aufrechtstehenden Leisten 8, in die die Platten B mittels eines Falzes 10 eingehängt werden können. Befestigt sind die Aufhänger 4 an einem Gestell 12, das sowohl die Andrückvorrichtung 6 wie die Anhängevorrichtung 2 trägt.
Die Andrückvorrichtung 6 weist ein quer zu den Leisten 8 und über alle Leisten reichendes Andrückglied 14 auf, das aus einer Schiene 16 besteht, in der eine elastische Auflage
18, beispielsweise aus Schaumkunststoff, angeordnet ist. Eine Zustellvorrichtung 20 dient zum Zustellen des Andrückgliedes aus einer Freistellung in eine Andrückstellung, in der das Andrückglied an den Platten B anliegt. Diese Zustellvorrichtung enthält durch Öffnungen im Gestell 12 ragende Stäbe 22, die die Schiene 16 des Andrückgliedes 14 mit einer im Querschnitt U-förmigen Schiene 24 verbinden. Zwischen dem Gestell 12 und der Schiene 24 sind Vorspannfedern 26 angeordnet, die das Andrückglied 14 in Freistellung vorspannen.
Die Schiene 24 trägt ferner einen gelenkig angeordneten Riegel 28, der mit einer Nase 30 in eine Öffnung 32 im Gestell 12 hineinragt und eine Rastausnehmung 34 enthält, die an einem Rand der Öffnung 32 einrastet, wenn sich die Andrückvorrichtung in Andrückstellung befindet. Das Einrasten kann durch Fingerdruck auf die rechte Seite des Riegels 28 oder mittels einer Vorspannfeder 36 erfolgen. Der Riegel 28 enthält ferner auf der linken Seite einen Drückerteil 38, mittels dessen der Riegel durch Fingerdruck gelöst werden kann.
Die Anhägevorrichtung 2 bildet einen Haken mit zwei mit Abstand voneinander angeordneten Ausnehmungen 40 zum Anhängen des Plattenträgers an einer Mitnehmerstange 42. Durch die zwei mit Abstand voneinander angeordneten Ausnehmungen 40 werden zwei mit Abstand voneinander liegende Auflagerstellen 44 gebildet, die ein Kippen des Plattenträgers verhindern. Die Anhängevorrichtung 2 enthält ferner einen Handgriff 46, an dem der Plattenträger gehalten und gegebenenfalls auch von Hand transportiert werden kann.
Die Zustellvorrichtung 20 ist so ausgebildet, dass sie im entriegelten Zustand die Anhängevorrichtung blockiert, das heisst, in den Bereich ragt, der von der Mitnehmerstange 42 ausgefüllt wird, wenn der Plattenträger an dieser anhängt ist, wie dies aus Fig. 1 und aus der rechten Seite der Fig. 2 hervorgeht. Dadurch wird verhindert, dass der Plattenträger an der Mitnehmerstange 42 angehängt werden kann, wenn die Zustellvorrichtung sich nicht in der Andrückstellung befindet. Die Anordnung der Aufhänger 4 und der Anhängevorrichtung 2 ist so getroffen, dass die Platten B parallel zur Förderrichtung C liegen, wenn der Plattenträger A an einer mit der Mitnehmerstange 42 ausgerüsteten Fördervorrichtung angeordnet ist, wie weiter unten noch ausführlicher beschrieben wird.
Die Fig. 3 zeigt die Anordnung des Plattenträgers A der Fig. 1 und 2 an einem Mitnehmer 104, der an einem selbstfahrenden Förderwagen 106 angeordnet ist. Der Förderwagen ist in einer im Querschnitt U-förmigen Schiene 108 geführt, wobei die Schenkel 110 der Schiene gegeneinander gerichtete Ansätze 112 aufweisen, welche die Räder 114 des Förderwagens 106 übergreifen, so dass der Förderwagen auch über Kopf fahren kann, wie dies in Fig. 3 dargestellt ist. Stromabnehmer 116 versorgen den Förderwagen mit Antriebsstrom.
Die Mitnehmerstange 42 kann zur Aufnahme eines oder mehrerer Plattenträger A ausgebildet sein. Seitliche Anschläge 118 an der Mitnehmerstange 42 dienen einerseits zur Begrenzung der Anhängeposition des Plattenträgers, falls mehrere Plattenträger zu transportieren sind, und zur Verhinderung des Abrutschens des Plattenträgers A.
Die Fig. 4 zeigt eine Fördervorrichtung E für einen selbstfahrenden Förderwagen 106 der in Fig. 3 gezeigten Art. Die Fördervorrichtung weist eine Hauptstrecke 120 auf, die von und zur Aufgabestation F im Kreislauf geführt ist. An die Hauptstrecke 120 sind über Weichen 122 zu Empfangssationen G1 und G2 führende Nebenstrecken 124 angeschlossen.
Die Hauptstrecke 120 ist über Kopf angeordnet und die Nebenstrecken 124 verlaufen vertikal zu den Empfangsstationen G, und G2. Die Weichen 122 können entweder von der Aufgabestation F gesteuert werden oder aber mittels einer am Förderwagen angeordneten Zielkodevorrichtung 126 zur Einstellung eines Zielkodes. Die Zielkodevorrichtung 126 weist beispielsweise zwei an der Seite des Förderwagens 106 angeordnete, längs des Förderwagens in verschiedene Positionen stellbare Permanentmagnete 128 auf, die in Form eines Zielkodes einstellbar sind. An den Weichen 122 sind nicht dargestellte, bekannte Lesevorrichtungen zum Lesen der an den Förderwagen 106 eingestellten Zielkode und zum Stellen der Weiche in Abhängigkeit vom eingestellten Ziel kode angebracht. Förderanlagen und Förderwagen der genannten Art sind beispielsweise aus den US-PS 3 340 821, 3 502 038 und 3 636 883 bekannt.
Bei der in Fig. 4 dargestellten Fördervorrichtung wird ein Förderwagen an der Aufgabestation F in der in Fig. 3 gezeigten Weise mit einem mit Platten B bestückten Plattenträger A versehen und nach Einstellen des Zielkodes an der Zielkodevorrichtung 126 an die entsprechende Empfangsstation G1 oder G2 geschickt. Nach dem Entladen des Förderwa gens 106 wird der Förderwagen über die Nebenstrecke 124 und die Weiche 122 in Rückwärtsfahrt zunächst wieder in die Hauptstrecke 120 eingeschleust und durchfährt dann vorwärts die Hauptstrecke 120 bis zur Aufgabestation F.
Anstelle der Anordnung der Zielkodevorrichtung 126 am Förderwagen 106 kann eine solche Zielkodevorrichtung 127 auch an den einzelnen Plattenträgern A vorgesehen sein.
Hierzu könnte der Handgriff 46 mit längs des Handgriffs verstellbaren Permanentmagneten 129 ausgerüstet sein, wie dies gestrichelt in Fig. 3 angedeutet ist, die jeweils in Form eines gewünschten Zielkodes einstellbar sind. An den Weichen 122 der Fördervorrichtung E können entsprechende Lesevorrichtungen der oben erwähnten Art angeordnet sein, die den Zielkode lesen und die Weiche in Abhängigkeit vom eingestellten Zielkode betätigen.
The invention relates to a plate carrier for several plates, in particular printing plates; as well as a use of the plate carrier.
In large printing plants, for example in a newspaper printing plant, which are equipped with offset printing machines, the printing plates are prepared in a special preparation room and then have to be transported to the individual stations of one or more printing machines. Since the printing plates are very sensitive to damage such as scratches and deformation, they must be transported very carefully. So far, these printing plates have therefore been brought by hand from the preparation room to the individual printing stations. This is very labor intensive.
The object of the invention is to create a plate carrier.
fen, which has a simple structure and allows a safe transport of several plates, in particular printing plates, the transport is preferably mechanized.
The subject matter of the invention is: a) a plate carrier for several plates, in particular printing plates, which is characterized in that it has hangers for one plate in each case and a device for pressing the plates onto the hangers below a hanging device; and b) the use of the plate carrier for transporting the plates by means of a conveyor device to which the plate carrier can be attached by means of its hitching device.
The plate feature is understood here in the broadest sense and also applies to other flat, two-dimensional conveyed goods such as narrow pockets, folders, sheets of paper, pictures, film negatives and the like.
With the plate carrier it is now possible to hang several plates on the hanger of the plate carrier, the pressure device ensuring that the plates are securely held on the hanger so that they cannot fall down and are preferably restricted in their lateral movements. This enables the plates, in particular printing plates, to be transported safely. This transport can now be done by hand, for example by grasping the plate carrier on the hitching device, and / or by machine, in that the plate carrier is attached to a conveying device by means of the hitching device.
The hanger can be designed in various ways.
For example, it can consist of upright, spaced-apart pegs or preferably an upright strip to which a plate having a fold can be attached Plate plane protruding part, such as a fold or eyelets. The above hangers offer a long support so that the panels are prevented from tilting in the panel plane.
The pressing device is expediently designed so that it contains a pressing member which is provided with an elastic support, such as foam rubber, pointing towards the hanger. As a result, the support can on the one hand adapt to the shape of the suspended plate part and on the other hand it can simultaneously act as a spring member and provide the preload required for pressing. If necessary, at least one further pretensioning spring can be provided in order to press the pressure member against the hanger and thus the plate against it. To attach a plate to the hanger, the pressure member must then be lifted against the spring force.
It is particularly advantageous if the pressing device has a feed device for the pressing member which is pretensioned in the opposite direction to the pressing direction and can be locked in the pressing position by a releasable bolt and by compressing the elastic support.The pressing device automatically returns to the open position in the unlocked state, so that hanging a plate is easier. It is particularly advantageous if the delivery device blocks the attachment device in the unlocked state in order to prevent the plate carrier from attaching in the unlocked state. This ensures that the plate carrier is always handled with the pressure device closed, in which the plates to be transported are secured on the hanger.
The attachment device of the plate carrier for attachment to a conveying device is advantageously designed in such a way that the plates to be transported are aligned parallel to the conveying direction. As a result, the panels to be transported assume the most stable position possible during conveyance, so that the risk of damaging the panels is largely avoided.
A further stabilization of the plates during transport can be achieved in that the suspension device has a hook with at least two support points arranged at a distance from one another. This counteracts tilting of the plate carrier.
The plate carrier can be used on a wide variety of conveying devices. For simpler tasks, for example, a circulating conveyor with attachable drivers for attaching the plate carrier is suitable. Conveyor devices that have self-propelled conveyor vehicles on rails that contain drivers for suspending the plate carriers are particularly advantageous for more complex systems. Such conveying devices can either have a closed or an open route, with branches being possible in each case.
A conveying device with self-propelled trolleys is also particularly suitable where complicated routes are necessary.
The drivers can be designed for hanging one or more plate carriers. In the latter case in particular, they are expediently designed as driver rods arranged transversely to the conveying direction, with each attachment position being determined by lateral stops. The driver and the plate carrier are preferably matched to one another in such a way that the plates to be transported are aligned parallel to the conveying direction. As a result, the panels to be transported assume a position that is as stable as possible, which largely prevents a pendulum swing and, in particular, a number of panels hitting one another.
With such a conveyor device, receiving stations can be formed, for example, by secondary lines that are connected to a main line by means of switches.
This training is particularly advantageous when a trolley transports plate carriers to a specific receiving station. To control the receiving station, the points can be set from a central point. The receiving station can also be controlled by means of target codes that can be set on the trolley or on the plate carrier and can be read by reading devices on the switches and cause the switches to be set as a function of the target code set.
This training is particularly advantageous when such trucks are to travel in a tight column.
A simpler design of the receiving stations results from stops arranged along the conveying path for suspending the plate carrier from the driver.
These stops can, for example, be retractable into the conveying path of the plate carrier, wherein the plate carrier or the conveyor carriage can contain adjustable target codes to control the stops, which can be read by reading devices at the receiving station and activate the stops. The stops can also be activated from a central point.
A particularly simple design of the conveying device results when the receiving stations are formed by staggered stops along the conveying path, serving to suspend the plate carriers from the drivers, each of which is assigned to a specific attachment position of the driver rod and protrudes into the conveying path of the attached plate carrier. Adjustable target codes and reading devices are not required here.
The stops can be designed, for example, as holders that hold the plate carrier in place. Hooks, permanent magnets or electromagnets are suitable for this purpose. However, this design is only possible if it is ensured that the conveying device does not move any further carriers past the receiving station before the plate carrier is removed. A particularly advantageous embodiment, however, results when a receiving part is present at each receiving station which cooperates with a support device of the removed plate carrier so that the plate carrier comes out of its displacement path immediately after being suspended from the driver. Such a receiving part can be, for example, a receiving rail which interacts with a support device of the plate carrier designed as a support roller.
Embodiments of the invention are described in more detail below with reference to the drawings, which show:
1 shows a plate carrier for several plates in view I of FIG. 2;
FIG. 2 shows the plate carrier in section II-II of FIG. 1 with a pressing device for the plates, which is shown closed on the left and open on the right;
3 shows the plate carrier of FIGS. 1 and 2 on the driver of a conveyor carriage guided in rails; and
4 shows the route of a conveying device with receiving stations connected via switches in a schematic diagram.
1 and 2 show a first plate carrier A, which has six hangers 4 for hanging up plates B, in particular printing plates for offset printing machines, and a pressing device 6 for pressing plates B onto the hangers 4 below a hanging device 2.
The hangers 4 consist of upright strips 8 arranged parallel to one another, into which the panels B can be hung by means of a fold 10. The hangers 4 are fastened to a frame 12 which carries both the pressing device 6 and the hitch 2.
The pressing device 6 has a pressing member 14 which extends transversely to the strips 8 and over all the strips and consists of a rail 16 in which an elastic support
18, for example made of foam plastic, is arranged. A feed device 20 is used to feed the pressure member from an exemption into a pressure position in which the pressure member rests against the plates B. This delivery device contains rods 22 which protrude through openings in the frame 12 and which connect the rail 16 of the pressing member 14 to a rail 24 with a U-shaped cross section. Pre-tensioning springs 26 are arranged between the frame 12 and the rail 24, which pre-tension the pressing member 14 in the free position.
The rail 24 also carries an articulated bolt 28, which protrudes with a nose 30 into an opening 32 in the frame 12 and contains a latching recess 34 which engages at an edge of the opening 32 when the pressing device is in the pressing position. The locking can be done by finger pressure on the right side of the latch 28 or by means of a pretensioning spring 36. The bolt 28 also contains on the left side a pusher part 38 by means of which the bolt can be released by finger pressure.
The attachment device 2 forms a hook with two spaced recesses 40 for attaching the plate carrier to a driving rod 42. The two spaced recesses 40 form two spaced support points 44 which prevent the plate carrier from tilting. The towing device 2 also contains a handle 46 on which the plate carrier can be held and, if necessary, also transported by hand.
The delivery device 20 is designed so that it blocks the hitch in the unlocked state, that is, protrudes into the area that is filled by the driver rod 42 when the plate carrier is attached to this, as shown in FIG. 1 and from the right Side of Fig. 2 emerges. This prevents the plate carrier from being attached to the driver rod 42 when the feed device is not in the pressing position. The arrangement of the hangers 4 and the attachment device 2 is such that the plates B lie parallel to the conveying direction C when the plate carrier A is arranged on a conveying device equipped with the driving rod 42, as will be described in more detail below.
3 shows the arrangement of the plate carrier A of FIGS. 1 and 2 on a driver 104 which is arranged on a self-propelled trolley 106. The trolley is guided in a rail 108 with a U-shaped cross-section, the legs 110 of the rail having mutually directed lugs 112 which overlap the wheels 114 of the trolley 106 so that the trolley can also travel overhead, as shown in FIG. 3 is shown. Current collectors 116 supply the trolley with drive power.
The driver rod 42 can be designed to accommodate one or more plate carriers A. Lateral stops 118 on the driver rod 42 serve, on the one hand, to limit the attachment position of the plate carrier if several plate carriers are to be transported, and to prevent the plate carrier A from slipping off.
4 shows a conveying device E for a self-propelled trolley 106 of the type shown in FIG. 3. The conveying device has a main line 120 which is guided from and to the feed station F in a circuit. Branch lines 124 leading to receiving stations G1 and G2 are connected to main line 120 via switches 122.
The main line 120 is arranged overhead and the secondary lines 124 run vertically to the receiving stations G 1 and G2. The switches 122 can either be controlled by the loading station F or by means of a destination code device 126 arranged on the trolley for setting a destination code. The target code device 126 has, for example, two permanent magnets 128 which are arranged on the side of the trolley 106 and can be set in different positions along the trolley and can be set in the form of a target code. On the switches 122, not shown, known reading devices for reading the target code set on the trolley 106 and for setting the switch depending on the set target code are attached. Conveyor systems and trolleys of the type mentioned are known, for example, from US Pat. Nos. 3,340,821, 3,502,038 and 3,636,883.
In the conveyor device shown in Fig. 4, a conveyor carriage at the loading station F is provided in the manner shown in Fig. 3 with a plate carrier A equipped with plates B and, after setting the target code on the target code device 126, is sent to the corresponding receiving station G1 or G2. After unloading the conveyor wagon 106, the conveyor wagon is first fed back into the main line 120 via the secondary line 124 and the switch 122 in reverse and then travels forward through the main line 120 to the loading station F.
Instead of arranging the target code device 126 on the trolley 106, such a target code device 127 can also be provided on the individual plate carriers A.
For this purpose, the handle 46 could be equipped with permanent magnets 129 adjustable along the handle, as indicated by dashed lines in FIG. 3, each of which can be set in the form of a desired target code. Corresponding reading devices of the type mentioned above can be arranged on the switches 122 of the conveying device E, which read the target code and actuate the switch as a function of the target code set.