Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Waschen der Front-, Seiten- und Heckflächen von relativ zu der Vorrichtung bewegten Fahrzeugen, mit mindestens zwei rotierenden Bürsten, deren sich in vertikalen Ebenen erstreckenden Dreh achsen um waagrechte, sich quer zur Fahrzeuglängsachse erstreckende Schwenkachsen pendelnd gelagert sind, wobei jede der beiden Bürsten aus einer Grundstellung in der Nähe der Fahrzeuglängsachse zum Waschen der Frontfläche auf einer sich quer zur Fahrzeuglängsachse erstreckenden Bahn in eine von der Fahrzeuglängsachse entfernte Seitenstellung, in der sie auch die Seitenfläche des Fahrzeugs wäscht, und anschliessend wieder in ihre Grundstellung bewegbar ist.
Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art sind die Bürsten so aufgehängt, dass in Grundstellung der Bürsten ihre Drehachsen vertikal sind. Die beiden Bürsten sind in der Grundstellung möglichst weit einander genähert und befinden sich in der Nähe der Fahrzeuglängsachse. Sowohl bei Fliessbandwaschanlagen als auch bei Portalwaschanlagen führt das Fahrzeug während des Waschens eine kontinuierliche Relativbewegung zu den Bürsten aus. Bei Fliessbandanlagen wird das Fahrzeug durch die in einem stationären Gestell gelagerten Bürsten hindurchgezogen, während bei Portalwaschanlagen das Fahrzeug ruht und das die Bürste tragende Portal bewegt wird. In beiden Fällen stösst zunächst die Frontfläche des Fahrzeuges gegen die rotierenden Bürsten. Da sich das Fahrzeug ständig weiter bewegt, verstärkt sich der Anpressdruck der Bürsten an die Frontfläche.
Der verstärkte Anpressdruck wird dazu ausgenützt, die beiden Bürsten durch geeignete Stellmotoren in entgegengesetzten Richtungen auf einer sich quer zur Fahrzeuglängsachse erstreckenden Bahn aus ihrer Grundstellung in eine Seitenstellung zu bewegen. Hierbei waschen die Bürsten die Frontfläche des Fahrzeuges. Da sich jedoch das Fahrzeug, während die Bürsten sich nach aussen bewegen, ebenfalls weiterbewegt, wird die Bürste an ihrem unteren Ende vom Fahrzeug mitgenommen und um ihre Schwenkachse ausgeschwenkt. Das Ausschwenken darf hierbei jedoch nur in einem begrenzten kleinen Winkel erfolgen, da sonst die Frontfläche des Fahrzeuges nur noch in ihrem obersten Bereich gewaschen wird und ausserdem der Anpressdruck der Bürsten zu stark wird und Beschädigungen des Fahrzeuges zu befürchten sind.
Aus diesem Grund müssen bei bekannten Waschvorrichtungen die Bürsten während des Waschens der Frontfläche verhältnismässig schnell auseinanderbewegt werden, worunter der Wascheffekt leidet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Waschen von Fahrzeugen der eingangs erwähnten Art zu schaffen, die insbesondere eine bessere Reinigung der Frontfläche des Fahrzeuges ermöglicht und auch eine höhere Vorschubgeschwindigkeit des Fahrzeuges.
Dies wird nach der Erfindung dadurch erreicht, dass die Drehachsen in Grundstellung der Bürsten in einem spitzen Winkel gegenüber der Vertikalen geneigt sind, und zwar mit ihren oberen Enden in Relativ-Bewegungsrichtung des Fahrzeuges.
Bei der neuen Vorrichtung hängen also die Bürsten in ihrer Grundstellung nicht vertikal, sondern ihre Drehachsen sind schräg zur Frontfläche des Fahrzeuges so geneigt, dass das untere Ende der Bürste näher am Fahrzeug ist als das obere Ende. Stösst das Fahrzeug an der Bürste an, so wird die Bürste während der Vorwärtsbewegung des Fahrzeuges zunächst aus ihrer Schrägstellung in ihre vertikale Stellung und schliesslich in eine entgegengesetzt gerichtete Schrägstellung geschwenkt.
Es steht hiermit ein doppelter Schwenkwinkel zur Verfügung, bis die Bürste während der Vorwärtsbewegung des Fahrzeuges ihre grösstmögliche Schrägstellung erreicht hat. Durch die Verdoppelung des Schwenkwinkels ist es möglich, die Bürsten mit einer geringeren Geschwindigkeit während des Waschens der Frontfläche auseinander zu bewegen. Dies ergibt einen besseren Wascheffekt. Ferner wäre es auch möglich, die bisherige Geschwindigkeit, mit der die Bürsten auseinanderbewegt werden, beizubehalten und dafür die Vorschubgeschwindigkeit des Fahrzeuges zu verdoppeln. Optimal dürfte eine Lösung sein, bei der gegenüber bekannten Waschvorrichtungen sowohl die Geschwindigkeit, mit der die Bürsten auseinanderbewegt werden, etwas verringert wird, als auch die Vorschubgeschwindigkeit des Fahrzeuges gesteigert wird.
Unabhängig davon wird aber ausserdem mit der neuen Waschvorrichtung auch ein besserer Wascheffekt im unteren Bereich der Frontfläche des Fahrzeuges erzielt.
Zweckmässig ist jeder Bürste eine in Bewegungsrichtung des Fahrzeuges hinter ihr angeordnete zweite Bürste zugeordnet und die beiden Bürsten eines so gebildeten Bürstenpaares sind um eine gemeinsame Schwenkachse pendelnd aufgehängt, wobei-ferner die Drehachsen der Bürsten eines Bürstenpaares mit ihren oberen Enden einander zugeneigt sind. Bei dieser Ausführung wird an allen Flächen des Fahrzeuges ein besonders guter Wascheffekt erzielt. Die in Fahrzeugbewe gungsrichtung an erster Stelle angeordneten Bürsten waschen die Frontfläche, dann waschen beide Bürsten die Seitenfläche und schliesslich waschen die zweiten Bürsten die Heckfläche des Fahrzeuges.
Einzelheiten der Erfindung sind anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 und 2 ein erstes Ausführungsbeispiel mit Bürsten in zwei verschiedenen Arbeitsstellungen in Seitenansicht;
Fig. 3 und 4 die zugehörigen Draufsichten;
Fig. 5 bis 7 ein zweites Ausführungsbeispiel mit verschiedenen Arbeitsstellungen der Bürsten in Seitenansicht;
Fig. 8 bis 12 eine schematische Darstellung des Waschvorganges bei einer Vorrichtung gemäss den Fig. 5 bis 7 in Draufsicht.
Beide Ausführungsbeispiele zeigen eine Fliessband Waschvorrichtung, bei der also das Fahrzeug 8 in Richtung A bewegt wird und die Waschvorrichtung stationär ist. Die Ausführungen gelten aber sinngemäss auch für eine Portal-Waschvorrichtung, bei der das Fahrzeug ruht und die Waschvorrichtung in einer zur Pfeilrichtung A entgegengesetzten Richtung bewegt wird.
Die Drehachsen D der beiden Bürsten 1 sind je in einem Gehäuse 2 gelagert. Zum Antrieb jeder Bürste ist ein Motor 3 vorgesehen. An einem Gestell 7 ist eine Laufschiene 4 vorgesehen, die sich quer zur Bewegungsrichtung A des Fahrzeuges erstreckt. An dieser Laufschiene 4 sind zwei Laufkatzen 6 verfahrbar. Die Gehäuse 2 sind um die sich ebenfalls quer zur Bewegungsrichtung des Fahrzeuges erstreckenden Achsen 5 schwenkbar an den Laufkatzen 6 gelagert. Bei dem in Fig. 1 bis 4 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Schwenkachse 5 ausserhalb der Drehachse D angeordnet, so dass die Bürsten in ihrer Grundstellung die in Fig. 1 und 3 dargestellten Schräglagen einnehmen. Ihre Drehachsen D sind dabei in spitzem Winkel a gegenüber der Vertikalen geneigt und zwar mit ihren oberen Enden in Bewegungsrichtung A des Fahrzeuges 8.
Diese Schrägstellung der Drehachsen D könnte gegebenenfalls auch durch ein Gegengewicht oder aber auch durch Federkraft erreicht werden.
In ihrer Grundstellung sind die beiden Bürsten, wie es insbesondere aus Fig. 3 ersichtlich ist, in der Nähe der Fahrzeuglängsachse angeordnet. Wenn das kontinuierlich fortbewegte Fahrzeug 8 mit seiner Frontfläche gegen die Bürste stösst, so erhöht sich zunächst der Anpressdruck der Bürsten. Über an sich bekannte Mittel, beispielsweise einen Leistungsmesser des Motors 3, eine Drehmomentmessung oder durch Kontakte, die in Abhängigkeit von der Neigung der Bürste beim Verschwenken derselben betätigt werden, wird eine geeignete Antriebsvorrichtung in Gang gesetzt, die die beiden Bürsten in ent gegengesetzten Richtungen aus ihrer Grundstellung in ihre Seitenstellung bewegen. Hierzu können beispielsweise pneumatische oder hydraulische Zylinder 9 vorgesehen sein, jedoch auch Elektromotoren mit einem Riemenantrieb oder ein geeigneter Reibrollenantrieb.
Während sich die Bürsten nach aussen in ihre Seitenstellung bewegen schiebt das sich kontinuierlich weiterbewegende Fahrzeug die Bürsten vor sich her. Dadurch ändert sich die Schrägstellung ihrer Drehachsen von der in Fig. 1 dargestellten Lage in die in Fig. 2 dargestellte Lage, in welcher die oberen Enden der Drehachsen entgegengesetzt der Fahrtrichtung nach hinten geneigt sind. In einer derartigen Lage verstärkt sich allmählich der Anpressdruck der Bürsten im oberen Bereich der Frontfläche, während im unteren Bereich der Frontfläche nur noch eine ungenügende Anlage vorhanden ist. Die Bürsten haben auch bereits annähernd ihre Seitenstellung erreicht.
Während des Waschens der Frontfläche können dank der erfindungsgemäss vorgesehenen Schrägstellung der Drehachsen um den Winkel a die Bürsten nicht nur wie bisher um den Winkel ss ausschwenken, sondern um einen Winkel, der der Summe von a plus ss entspricht. Hierdurch steht für das Waschen der Frontfläche eine längere Zeit zur Verfügung und der Wascheffekt wird verbessert. Eine weitere Verbesserung des Wascheffektes tritt besonders im unteren Bereich der Frontfläche durch die erfindungsgemässe Schrägstellung der Bürsten ein. Ausserdem kann auch noch gegebenenfalls die Fahrzeuggeschwindigkeit erhöht werden, da die Bürsten in einem grösseren Winkelbereich verschwenkt werden können, während sich das Fahrzeug vorwärts bewegt.
Nachdem die Bürsten ihre Seitenstellung erreicht haben, waschen sie in dieser Stellung die Seitenflächen des Fahrzeuges. Der Anpressdruck kann hierbei durch nicht dargestellte Federn erfolgen. Ebenso können die Bürsten, nachdem sie die Seitenflächen gewaschen haben, wieder durch Federkraft in ihre Grundstellung zurückbewegt werden und hierbei die Heckfläche des Fahrzeuges waschen. Gegebenenfalls können auch noch weitere Bürsten vorgesehen sein, die speziell zum Waschen der Heckfläche dienen.
Besonders vorteilhaft ist das in Fig. 5 bis 7 gezeigte Ausführungsbeispiel. Jeder Bürste list in Bewegungsrichtung A des Fahrzeuges 8 eine hinter ihr angeordnete Bürste la zugeordnet. Die beiden Bürsten 1 und la bilden eine Bürstenpaar und ihre Gehäuse 2 und 2a sind über eine Traverse 10 miteinander verbunden. Über die gemeinsame Schwenkachse 5 sind die beiden Bürsten eines Bürstenpaares pendelnd an der Laufkatze 6 aufgehängt. Die Drehachsen D und Da der Bürsten 1, la eines Bürstenpaares sind mit ihren oberen Enden einander zugeneigt. Sie schliessen dabei zweckmässig einen Winkel 8 ein, der doppelt so gross ist, wie der Winkel a, den die erste Bürste 1 in Grundstellung gegenüber der Vertikalen V einschliesst, wobei die Schwenkachse 5 auf der Winkelhalbierenden zwischen den Drehachsen angeordnet ist.
Bei gleichartiger Ausbildung beider Bürsten 1 und la sowie ihrer Antriebe 3 und 3a befinden sich deshalb beide Bürsten in Ruhestellung im Gleichgewicht, wie es in Fig. 5 dargestellt ist.
Die Funktion bezüglich des Waschens der Frontfläche ist die gleiche wie bei dem zuerst beschriebenen Ausführungsbeispiel. Die Frontfläche wird lediglich von den Bürsten 1 gewaschen. Hierbei kann der Anpressdruck noch durch ein auf der Stange 12 verschiebbares und feststellbares Gegengewicht 11 in der gewünschten Weise eingestellt werden. Nachdem die Frontfläche gewaschen ist, waschen beide Bürsten die Seitenflächen. Sie rotieren dabei zweckmässig in entgegengesetzten Drehrichtungen. Durch die entgegengesetzte Neigung der Drehachsen D und Da wird das Fahrzeug an den Seitenflächen in zwei verschiedenen, sich kreuzenden Richtungen gewaschen und hierdurch ein besonders gründlicher Wascheffekt erzielt.
Nachdem die Seitenflächen gewaschen sind, wäscht die zweite Bürste lajedes Bürstenpaares die Heckfläche des Fahrzeuges, wie es in Fig. 7 dargestellt ist. Hierbei ist es zweckmässig der zweiten Bürste la in bezug auf ihre Fortbewe gungsrichtung auf der Oberfläche des Fahrzeuges eine gleich läufige Drehbewegung zu erteilen, wie es insbesondere aus Fig. 11 1 ersichtlich ist. Die Bürste unterstützt bei dieser gleichläufigen Bewegung ihre Fortbewegung in Richtung auf die Fahrzeuglängsachse. Da sie ähnlich, wie ein angetriebenes Rad auf der Oberfläche des Fahrzeuges abrollt, aklettero, die Bürste auf die Heckfläche des Fahrzeuges, so dass das Bürstenpaar in Richtung c zusätzlich nach hinten geschwenkt wird.
Hierdurch können dann während der Vorwärtsbewegung des Fahrzeuges die Bürstenpaare entgegen der Pfeilrichtung c in ihre gestrichelt eingezeichnete Gleichgewichtsstellung zurückschwenken und somit dem Fahrzeug folgen. Es wird somit durch die Bürsten la eine besonders intensive Heckwäsche erzielt.
Um den Wascheffekt zu optimieren kann es zweckmässig sein die Drehbewegung der Bürsten mehrmals umzukehren.
So wird zweckmässig die erste Bürste 1 jedes Bürstenpaares, wie es aus Fig. 8 ersichtlich ist, während des Waschens der Frontfläche zunächst gegenläufig in bezug auf die fortschreitende Bewegung der Bürste gegenüber der Frontfläche angetrieben. Diese gegenläufige Bewegung übt eine bremsende Kraft in bezug auf die Fortbewegung der Bürste aus. Sobald sich die Bürsten bei ihrer entgegengesetzt gerichteten Auswärtsbewegung den Kotflügeln nähern, kann es zweckmässig sein, die Drehrichtung, wie es in Fig. 9 dargestellt ist, in eine gleichläufige Drehbewegung umzukehren. Hierdurch erhalten die beiden Bürsten 1 eine vorantreibende Bewegung und sie klettern > y über vorstehende Karosserieteile, wie z.B. nach vorne vorgezogene Kotflügel, Stossstangenhörner usw.
Während des Waschens der Seitenfläche wird die erste Bürste wieder gegenläufig angetrieben, während die sich im entgegengesetzten Drehsinn drehende zweite Bürste dann eine gleichläufige Bewegung ausführt, wie es aus Fig. 10 ersichtlich ist.
Diese gleichläufige Bewegung wird dann während des Waschens der Heckfläche (Fig. 11 und 12) beibehalten.
The invention relates to a device for washing the front, side and rear surfaces of vehicles moving relative to the device, with at least two rotating brushes whose axes of rotation, which extend in vertical planes, are pivoted about horizontal pivot axes extending transversely to the longitudinal axis of the vehicle, Each of the two brushes can be moved from a basic position near the longitudinal axis of the vehicle for washing the front surface on a path extending transversely to the longitudinal axis of the vehicle into a lateral position remote from the longitudinal axis of the vehicle, in which it washes the lateral surface of the vehicle, and then moved back into its basic position is.
In a known device of this type, the brushes are suspended such that their axes of rotation are vertical in the basic position of the brushes. In the basic position, the two brushes are as close as possible to one another and are located near the vehicle's longitudinal axis. Both in conveyor belt washing systems and in gantry washing systems, the vehicle performs a continuous movement relative to the brushes during washing. In the case of assembly line systems, the vehicle is pulled through the brushes stored in a stationary frame, while in the case of portal washing systems, the vehicle is at rest and the portal carrying the brush is moved. In both cases, the front surface of the vehicle hits the rotating brushes first. Since the vehicle is constantly moving, the contact pressure of the brushes on the front surface increases.
The increased contact pressure is used to move the two brushes by suitable servomotors in opposite directions on a path extending transversely to the longitudinal axis of the vehicle from their basic position into a lateral position. The brushes wash the front of the vehicle. However, since the vehicle continues to move while the brushes are moving outwards, the lower end of the brush is taken along by the vehicle and swiveled out about its pivot axis. Swinging out may only take place at a limited small angle, otherwise the front surface of the vehicle will only be washed in its uppermost area and the contact pressure of the brushes will be too strong and damage to the vehicle is to be feared.
For this reason, in known washing devices, the brushes have to be moved apart relatively quickly while the front surface is being washed, as a result of which the washing effect suffers.
The invention is based on the object of creating a device for washing vehicles of the type mentioned at the outset, which in particular enables better cleaning of the front surface of the vehicle and also a higher advance speed of the vehicle.
This is achieved according to the invention in that the axes of rotation in the basic position of the brushes are inclined at an acute angle with respect to the vertical, specifically with their upper ends in the relative direction of movement of the vehicle.
In the new device, the brushes do not hang vertically in their basic position, but their axes of rotation are inclined at an angle to the front surface of the vehicle so that the lower end of the brush is closer to the vehicle than the upper end. If the vehicle hits the brush, the brush is first pivoted from its inclined position into its vertical position and finally into an inclined position in the opposite direction during the forward movement of the vehicle.
This provides a double swivel angle until the brush has reached its greatest possible inclination while the vehicle is moving forward. By doubling the swivel angle, it is possible to move the brushes apart at a lower speed while washing the front surface. This gives a better washing effect. Furthermore, it would also be possible to maintain the previous speed at which the brushes are moved apart and to double the feed speed of the vehicle for this purpose. A solution should be optimal in which, compared with known washing devices, both the speed at which the brushes are moved apart is reduced somewhat and the speed of advance of the vehicle is increased.
Irrespective of this, however, the new washing device also achieves a better washing effect in the lower area of the front surface of the vehicle.
Appropriately, each brush is assigned a second brush arranged behind it in the direction of movement of the vehicle and the two brushes of a pair of brushes formed in this way are suspended oscillating about a common pivot axis, with the upper ends of the axes of rotation of the brushes of a pair of brushes inclined towards one another. With this design, a particularly good washing effect is achieved on all surfaces of the vehicle. The brushes arranged first in the direction of movement of the vehicle wash the front surface, then both brushes wash the side surface and finally the second brushes wash the rear surface of the vehicle.
Details of the invention are explained in more detail with reference to the embodiments shown in the drawing.
Show it:
1 and 2, a first embodiment with brushes in two different working positions in side view;
3 and 4 the associated top views;
5 to 7 a second embodiment example with different working positions of the brushes in side view;
8 to 12 a schematic representation of the washing process in a device according to FIGS. 5 to 7 in plan view.
Both exemplary embodiments show a conveyor belt washing device, in which the vehicle 8 is moved in direction A and the washing device is stationary. The explanations also apply analogously to a portal washing device in which the vehicle is at rest and the washing device is moved in a direction opposite to the direction of arrow A.
The axes of rotation D of the two brushes 1 are each mounted in a housing 2. A motor 3 is provided to drive each brush. On a frame 7, a running rail 4 is provided which extends transversely to the direction of movement A of the vehicle. Two trolleys 6 can be moved on this running rail 4. The housings 2 are mounted on the trolleys 6 so as to be pivotable about the axes 5, which also extend transversely to the direction of movement of the vehicle. In the embodiment shown in FIGS. 1 to 4, the pivot axis 5 is arranged outside the axis of rotation D, so that the brushes assume the inclined positions shown in FIGS. 1 and 3 in their basic position. Their axes of rotation D are inclined at an acute angle a with respect to the vertical, specifically with their upper ends in the direction of movement A of the vehicle 8.
This inclination of the axes of rotation D could optionally also be achieved by a counterweight or by spring force.
In their basic position, as can be seen in particular from FIG. 3, the two brushes are arranged near the longitudinal axis of the vehicle. When the continuously moving vehicle 8 hits the brush with its front surface, the contact pressure of the brushes first increases. Via known means, for example a power meter of the motor 3, a torque measurement or through contacts that are actuated depending on the inclination of the brush when pivoting the same, a suitable drive device is set in motion, the two brushes in opposite directions move their home position to their side position. For this purpose, pneumatic or hydraulic cylinders 9 can be provided, for example, but also electric motors with a belt drive or a suitable friction roller drive.
While the brushes move outwards into their lateral position, the vehicle, which is moving continuously, pushes the brushes in front of it. As a result, the inclination of their axes of rotation changes from the position shown in FIG. 1 to the position shown in FIG. 2, in which the upper ends of the axes of rotation are inclined backwards opposite to the direction of travel. In such a position, the contact pressure of the brushes gradually increases in the upper area of the front surface, while there is only insufficient contact in the lower area of the front surface. The brushes have also almost reached their side position.
During the washing of the front surface, thanks to the inclined position of the axes of rotation by the angle a, the brushes can not only pivot out by the angle ss as before, but by an angle which corresponds to the sum of a plus ss. As a result, a longer time is available for washing the front surface and the washing effect is improved. A further improvement in the washing effect occurs particularly in the lower area of the front surface due to the inclination of the brushes according to the invention. In addition, the vehicle speed can also be increased, if necessary, since the brushes can be pivoted in a larger angular range while the vehicle is moving forward.
After the brushes have reached their side position, they wash the side surfaces of the vehicle in this position. The contact pressure can take place here by springs, not shown. Likewise, after the brushes have washed the side surfaces, they can be moved back into their basic position by spring force and in doing so wash the rear surface of the vehicle. If necessary, additional brushes can also be provided, which are used specifically for washing the rear surface.
The exemplary embodiment shown in FIGS. 5 to 7 is particularly advantageous. Each brush list in the direction of movement A of the vehicle 8 is assigned a brush la arranged behind it. The two brushes 1 and 1 a form a pair of brushes and their housings 2 and 2 a are connected to one another via a cross member 10. The two brushes of a pair of brushes are suspended from the trolley 6 in a pendulum fashion via the common pivot axis 5. The axes of rotation D and Da of the brushes 1, la of a pair of brushes are inclined towards one another with their upper ends. They expediently enclose an angle 8 which is twice as large as the angle a that the first brush 1 includes in the basic position relative to the vertical V, the pivot axis 5 being arranged on the bisector between the axes of rotation.
If the two brushes 1 and la and their drives 3 and 3a are designed in the same way, both brushes are in equilibrium in the rest position, as shown in FIG.
The function of washing the front surface is the same as that of the first described embodiment. The front surface is only washed by the brushes 1. In this case, the contact pressure can also be adjusted in the desired manner by a counterweight 11 that can be displaced and locked on the rod 12. After the front surface is washed, both brushes wash the side surfaces. It is practical if they rotate in opposite directions of rotation. Due to the opposite inclination of the axes of rotation D and Da, the side surfaces of the vehicle are washed in two different, intersecting directions, thereby achieving a particularly thorough washing effect.
After the side surfaces are washed, the second brush washes each pair of brushes the rear surface of the vehicle, as shown in FIG. Here, it is useful to give the second brush la in relation to its direction of movement on the surface of the vehicle a rotating movement in the same direction, as can be seen in particular from FIG. During this simultaneous movement, the brush supports its movement in the direction of the vehicle's longitudinal axis. Since it rolls like a driven wheel on the surface of the vehicle, aklettero, the brush on the rear surface of the vehicle, so that the pair of brushes is also pivoted backwards in direction c.
As a result, during the forward movement of the vehicle, the pairs of brushes can then pivot back against the direction of arrow c into their equilibrium position shown in dashed lines and thus follow the vehicle. A particularly intensive rear wash is thus achieved by the brushes la.
To optimize the washing effect, it can be useful to reverse the rotary movement of the brushes several times.
The first brush 1 of each pair of brushes is expediently driven, as can be seen from FIG. 8, during the washing of the front surface, initially in opposite directions with respect to the progressive movement of the brush relative to the front surface. This opposite movement exerts a braking force with respect to the movement of the brush. As soon as the brushes approach the fenders with their oppositely directed outward movement, it can be useful to reverse the direction of rotation, as shown in FIG. 9, into a co-rotating movement. This gives the two brushes 1 a propulsive movement and they climb> y over protruding body parts, e.g. front fenders, bumper horns, etc.
While the side surface is being washed, the first brush is driven in opposite directions again, while the second brush rotating in the opposite direction of rotation then executes a simultaneous movement, as can be seen from FIG.
This concurrent movement is then maintained during the washing of the rear surface (FIGS. 11 and 12).