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CH567628A5 - - Google Patents

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Publication number
CH567628A5
CH567628A5 CH757273A CH757273A CH567628A5 CH 567628 A5 CH567628 A5 CH 567628A5 CH 757273 A CH757273 A CH 757273A CH 757273 A CH757273 A CH 757273A CH 567628 A5 CH567628 A5 CH 567628A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
asphalt
aggregate
mixture
mixing
dryer
Prior art date
Application number
CH757273A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Pavements Systems Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Pavements Systems Inc filed Critical Pavements Systems Inc
Priority to CH757273A priority Critical patent/CH567628A5/de
Publication of CH567628A5 publication Critical patent/CH567628A5/de

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    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C19/00Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving
    • E01C19/02Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving for preparing the materials
    • E01C19/10Apparatus or plants for premixing or precoating aggregate or fillers with non-hydraulic binders, e.g. with bitumen, with resins, i.e. producing mixtures or coating aggregates otherwise than by penetrating or surface dressing; Apparatus for premixing non-hydraulic mixtures prior to placing or for reconditioning salvaged non-hydraulic compositions
    • E01C19/1059Controlling the operations; Devices solely for supplying or proportioning the ingredients
    • E01C19/1068Supplying or proportioning the ingredients
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    • E01C19/1013Plant characterised by the mode of operation or the construction of the mixing apparatus; Mixing apparatus
    • E01C19/1027Mixing in a rotary receptacle
    • E01C19/1031Mixing in a rotary receptacle the mixture being discharged continuously
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    • E01C2019/1081Details not otherwise provided for
    • E01C2019/1095Mixing containers having a parallel flow drum, i.e. the flow of material is parallel to the gas flow

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Road Paving Machines (AREA)

Description


  
 



   Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herabsetzung der Luftverschmutzung durch eine Verminderung des Austrags partikelförmiger Stoffe aus dem Abzugsschacht eines Trockner-Trommelmischers bei der Erzeugung von Asphaltbelagsgemischen und eine Anlage zur Ausführung des Verfahrens.



   Bei den bekannten Verfahren ist bituminöser Mischbelag allgemein dadurch erzeugt worden, dass Zuschlag in einem Trommeltrockner getrocknet wurde, mit dem getrockneten Zuschlag eine Sieb einheit beschickt wurde, die imstande war, den getrockneten Zuschlag nach Korngrössen aufzuteilen, wobei diese in einer Anzahl von Lagerbunkern gespeichert wurden, der nach Korngrössen aufgeteilte Zuschlag wurde den Lagerbunkern in dosierten Mengen entnommen und diese Mengen mit einer bestimmten Menge bituminösen Gemisches in einer Mischeinheit vom Zwangsmischtyp gemischt.



  Die zur Trocknung des Zuschlages verwendeten Trockner werden im allgemeinen durch Gebläseluftbrenner erhitzt.



  Partikelabsonderungen aus derartigen Trocknern sind zufolge der zunehmend strengeren Luftverschmutzungsbestimmungen zu einem Problem geworden. Entstauber vom Staubkammertyp, die sehr teuer sind, sind die derzeit verwendeten Mittel, um die Partikelemissionen von Trockentrommeln zu steuern, die für das Trocknen des Zuschlages verwendet werden.



   Asphaltbelagsgemische wurden bis jetzt in kontinuierlichen Mischanlagen vom Trommeltyp dadurch hergestellt, dass der Mischer mit dem Zusatz beschickt wurde, dieser im Mischer in Kontakt mit dem in Emulsionsform zugeführten Bitumengemisch gebracht wurde, die Mischung während des Mischens des Zuschlages mit dem Bitumengemisch durch einen Gasstrom aufgeheizt wurde, der entgegengesetzt zur Richtung des Zuschlag-Bitumengemisches strömte.



   Zur Behebung der angegebenen Nachteile ist das erfindungsgemässe Verfahren dadurch gekennzeichnet, dass im Mischer ein begrenzter Bewegungsweg zwischen einer Beladestation und einer Entladestation vorgesehen wird, dass längs dieses begrenzten Bewegungsweges von der Beladestation zur Entladestation ein erwärmter Gasstrom geleitet wird, dass zur Beladestation ein Zuschlag mit 1 bis 10 Gew.

   % Wasser, bezogen auf das Zuschlagsgewicht, gefördert wird, dass der geförderte Zuschlag teilweise mit einem verflüssigten Asphaltgemisch überzogen wird, dass dieses teilweise beschichtete Asphalt-Zuschlagsgemisch durch den erwärmten Gasstrom unter gleichzeitiger Durchmischung kaskadenförmig hindurchbewegt wird, indem das Gemisch längs des begrenzten Bewegungsweges transportiert wird, um dabei den Überzug des Zuschlages mit dem verflüssigten Asphaltgemisch zu vervollständigen und um Feuchtigkeit von dem Gemisch zu entfernen, ohne dass eine wesentliche Aushärtung des Asphaltgemisches stattfindet, und um ferner die mit dem Zuschlag mitgeführten Feinstoffe ebenfalls mit dem Asphaltgemisch zu beschichten, so dass die Feinteile an den grösseren, asphaltbeschichteten Zuschlagteilen anhaften.



   In der erhitzten Atmosphäre kann die Mischung von Zuschlag und Asphalt gemischt werden, während sie erhitzt wird, um die Zuschlagteilchen mit Asphalt beim kaskadenartigen Herunterfallen zu überziehen und um die Feuchtigkeit daraus zu entziehen, ohne dass der Asphalt wesentlich altert oder aushärtet. Der aus der erhitzten Atmosphäre herausströmende, mit Asphalt überzogene Zuschlag kann einen Feuchtigkeitsgehalt von weniger als 3 Gew. % haben.



   Die erfindungsgemässe Asphalterzeugungsanlage zur Durchführung des vorstehend beschriebenen Verfahrens ist gekennzeichnet durch ein geneigtes, zylindrisches Gehäuse, in dem eine Mischzone ausgebildet ist und welches eine obere Beladestation und eine untere Entladestation aufweist, eine Transportvorrichtung zur Zufuhr eines Zuschlages mit 1 bis 10 Gew.

   % Wasser, bezogen auf das Zuschlagsgewicht zur Beladestation des zylindrischen Gehäuses, eine Wägeeinrichtung zur Beschickung der Transportvorrichtung mit einer vorgegebenen Menge des Zuschlages, eine Einrichtung zur Kontaktierung des Zuschlages unmittelbar vor oder während dessen Einführung in das zylindrische Gehäuse mit einer dosierten Menge des verflüssigten Asphaltgemisches, eine an der Beladestation des Gehäuses angeordnete Heizvorrichtung zur Verbrennung eines Kraftstoff-Luft-Gemisches für die Erzeugung warmer Verbrennungsgase, eine Abzugsvorrichtung, deren Einlass mit der Entladestation des Trockners verbunden ist, um eine Strömung erwärmter Verbrennungsgase durch das zylindrische Gehäuse hindurch aufrechtzuerhalten, wobei die erwärmten Verbrennungsgase den Feuchtigkeitsüberschuss des durch sie hindurchgeleiteten Asphalt Zugabegemisches abführen,

   und zwar mittels eines Teils der Wärmemenge, welche das im Zuschlag enthaltene Wasser verdampft und dabei eine genügend niedrige Temperatur aufrechterhält, um eine unerwünschte Verfestigung und/oder ein Abbinden der Asphaltmischung zu verhindern, und schliesslich durch ein zylindrisches, von der Heizvorrichtung in das zylindrische Gehäuse hineinragendes Rohr zur Verhinderung einer unmittelbaren Flammbeaufschlagung des asphaltbeschichteten Zuschlages bei seinem Eintritt in das zylindrische Gehäuse.



   Die Vorteile vorliegender Erfindung sind: 1. Die Schaffung eines Verfahrens für das Überziehen nichterhitzten, feuchten Zuschlages mit verflüssigtem Asphalt, 2. Die Schaffung eines Verfahrens für das Überziehen von Zuschlag mit einem verflüssigten Asphaltgemisch, wobei die Menge von Luftverschmutzungsstoffen, die aus der Trommel kommt, stark herabgesetzt wird. 3. Die Schaffung eines Verfahrens für das Überziehen von Zuschlag mit verflüssigtem Asphalt, bei dem das nachteilige Altern und Aushärten des Asphaltes geringer ist. 4. Die Schaffung einer verbesserten Anlage zur Erzeugung eines Asphaltgemisches, welche Anlage automatische Steuereinrichtungen für die Steuerung des Verhältnisses des Asphalts zum Zuschlag besitzt, der in die Misch- und Trocknungszone eintritt, sowie weiters für die Steuerung der Temperatur des mit Asphalt überzogenen Zuschlages. 5.

  Die Schaffung eines Verfahrens und einer Anlage zur Herstellung von Asphaltbelagsgemischen mit niedrigen Kapitalkosten und weniger Wartung, zufolge Verwendung von weniger Verfahrens- und Mischeinrichtungen, und 6. Die Schaffung einer Anlage zur Herstellung von Asphaltbelagsgemischen, in welcher der erhitzte Luftstrom durch die Mischtrommel und der durch sie fliessende   Materialfluss    parallel sind, was eine merkliche Verminderung der partikelförmigen Absonderungen ermöglicht, und Herstellung eines Asphaltgemischabflusses mit gleichmässiger Temperatur, welcher die Erreichung einer gleichmässigeren Verdichtung beim Einbringen der Masse ermöglicht.

 

   Der Erfindungsgegenstand wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispieles und der Zeichnung beschrieben. Darin zeigen:
Fig. 1 ein schematisches Bild einer Asphaltanlage, in welcher vorliegende Erfindung zur Anwendung kommt.



   Fig. 2 einen vertikalen Querschnitt durch die Misch- und Trockentrommel der Fig. 4, welcher den parallelen Fluss des Asphalt-Zuschlaggemisches und des sehr rasch strömenden, erhitzten Gases durch die Misch- und Trockenzone veranschaulicht.



   Fig. 3 eine grafische Darstellung der Eindringungswerte, welche an Proben gemessen wurden, die an verschiedenen Stellen des Produktionsvorganges entnommen wurden.



   Fig. 4 die Seitenansicht und einen partiellen Seitenriss eines abgeänderten Trommeltrockners, in welchem eine Abschirmung vom Brenner in die Misch- und Trockenzone  reicht, um eine Berührung der Flamme mit dem Asphalt-Zuschlaggemisch zu verhindern.



   Fig. 5 einen Vergleich des   DIN -Sieb -Materials    Nr. 80, welches mit dem Zuschlag in die Misch- und Trockenzone eingeführt wurde mit dem in dem ausgeströmten Asphalt Zuschlaggemisch gebundenen.



   In Fig. 1 wird der Zuschlag in eine Anzahl von Fülltrichtern lOa, lOb und 10c einer in Kammern geteilten Kalt-Zufuhrtrichtereinheit gekippt, welche eine Einrichtung 12 zur stufenlosen Gewichtsregulierung speist. Diese führt genaue Mengen des kalten Zuschlages einem zwischen der Gewichtsreguliereinrichtung und der Schüttrinne eines Trommelmischers laufenden Förderband 14 zu. Als Gewichtsreguliereinrichtung könnte eine  Merrick Feedsweight , Modell WLC verwendet werden, welche eine Schraubeinstellung für den Steuertrichter und eine Einstellung für die Zufuhrsteuerung aufweist.



   Genaue Zufuhrmengen gemäss der gewünschten Einstellung der Abgabe werden mittels kraftbetätigter Regler geliefert, welche den Zufuhr-Steuertrichter automatisch einstellen ohne einen direkt wirkenden Waggebalken zu erfordern und bei denen nicht das empfindliche Verhalten des Wägemechanismus bei Lastveränderungen stört. Mit einer derartigen Vorrichtung werden alle infolge Material- oder Dichteveränderungen auftretenden Laständerungen unmittelbar durch die automatische Regelung des Zufuhrtrichters korrigiert.



   Der verwendete Zusatz muss nicht vorbehandelt, d. h. vorgetrocknet oder vorgeheizt werden. Der Zusatz sollte ungefähr 1-10% und vorzugsweise   3-5%    Wasser enthalten, wobei das Gewicht auf das Gesamtgewicht des Gemisches bezogen wird. Wenn der Wassergehalt des Zuschlages nicht ausreichend ist, was durch die Anzeige eines geeignet angeordneten Feuchtigkeitsmessers oder durch periodische, willkürliche Proben festgestellt wird, kann zusätzliches Wasser beigefügt werden. Wenn nötig, kann durch eine Pumpe 20 Wasser aus einem Lagertank 18 zu einer   Balkcnbrause    22 gepumpt werden. Bevor der Zuschlag in den Trommelmischer eintritt, wird mittels einer Verdrängerpumpe 24 verflüssigter Asphalt genau dosiert auf den Zusatz aufgebracht.

  Diese Pumpe fördert den Asphalt von einem Lagertank 26 durch eine Leitung 28 zu einer Balkenbrause oder einem Düsenrohr 30, wo der Asphalt über die ganze Breite des Zuschlages auf das Förderband 14 gesprüht wird. Der verflüssigte Asphalt kann ein unbehandelter Asphalt von Belagsgüte, welcher auf die zum Pumpen nötige Temperatur erhitzt wurde (im allgemeinen 95 bis   180     C), ein emulgierter-Asphalt oder ein Verschnittasphalt sein. Der Trommelmischer umfasst eine geneigte zylindrische Trommel 32, welche in ihrer Achse auf (nicht dargestellten) Rollen drehbar gelagert ist, welche ihrerseits im Rahmen 34 drehbar gelagert sind. Der Trommelmischer wird durch einen (nicht dargestellten) geeigneten Antrieb gedreht. Endverkleidungen 36 und 38 decken die Füll- und Entnahmeenden der Trommel ab, und sind am Rahmen 34 befestigt.

  Eine Öffnung am Füllende der Mischtrommel nimmt die Schüttrinne 16 auf, durch welche der mit Asphalt überzogene Zusatz geleitet wird. Wie die Fig. 1 zeigt, ist die Füll-Endverkleidung einige Meter lang und in ihrem Ende ist axial ein Brenner 40 angeordnet, welcher mit Gas oder Öl befeuert wird. Die Verkleidung des Füllendes ist dabei im Inneren mit einem feuerfesten Material ausgekleidet. Der Brenner 40 ist von der Füll-Einschüttrinne 16 um einen genügend grossen Abstand zurückversetzt, damit eine direkte Berührung des mit Asphalt überzogenen Zuschlages durch die Flamme vermieden wird. Der Brennstoff, entweder Gas oder Öl, wird von einem Lagertank 42 durch eine Leitung 44 zum Brenner geliefert. Ein Gebläse 46 beliefert den Brenner mit Luft.



  Besser als die Füll-Schüttrinne vor dem Brenner vorbeizuführen, wie es in Fig. 1 gezeigt wird, ist es, wenn der Brenner einen rohrförmigen Ansatz 41 oder ein Schild aufweist, welches einige Meter in den Trommelmischer hineinragt, wie es in den Fig. 2 und 4 dargestellt ist. In diesem Falle wird das Asphalt-Zuschlaggemisch durch die sich direkt über dem Brenner befindliche Schüttrinne 16 eingeführt. Die Schüttrinne ist gegabelt, damit das Asphalt-Zuschlaggemisch zu beiden Seiten des Schildes in den Trommelmischer fallen kann.



   Am Entnahmeende der Mischtrommel ist eine Auspuff öffnung und eine Materialausflussrinne 48. Ein Absauger 50, welcher einen an die Auspufföffnung angeschlossenen Abzugsschacht 52 hat, sorgt für eine Gasströmung durch die Mischtrommel, die eine Geschwindigkeit im Bereich von 200 bis 500 Metern pro Minute hat. Der   Materialfluss    und die Gasströmung durch die Mischtrommel sind gleichlaufend.



  Das Innere des Trommelmischers 32 ist mit Mitnehmerblechen 32a versehen, welche zur Mischung des Zusatzes und des Asphalts dienen, wenn das Gemisch längs des Trockners hinabwandert und durch welche das Zusatz-Asphaltgemisch gezwungen wird, durch den erhitzten Gasstrom zu fallen. Die Fig. 2 zeigt diese kaskadenförmige Wirkung des rotierenden Trommelmischers und die gleichlaufende Strömung des erhitzten Gases und des Asphalt-Zuschlaggemisohes. Die Feinstoffe 33 im Zuschlag, welche ein Luftverschmutzungsproblem darstellen, werden, wie ersichtlich, anfänglich mit dem Asphaltgemisch überzogen und fliessen, durch die Gasströmung fortbewegt, über die ganze Länge des Trommelmischers durch die kaskadenförmigen Vorhänge aus Asphaltzuschlag und bleiben klarerweise an den grösseren Teilchen des Zusatzes kleben.

  Durch das Abfangen der Feinstoffe durch den Zuschlag gleich zu Beginn des Verfahrens gelangen nur ganz wenige dieser Feinstoffe in die Atmosphäre.



  Die Fig. 5 zeigt einen grafischen Vergleich von Zuschlag mit verschiedenen prozentualen Anteilen von Feinstoffen einmal nach dem Durchströmen eines DIN-Siebes 80, welches in den Trommelmischer eingebaut wurde, und einmal nach dem Abfangen durch das Gemisch beim Ausfluss. Die ausgezogene Linie gibt an, dass das in den Trommelmischer eingebrachte Material im Asphalt-Zuschlaggemisch herauskam und nicht beim Mischvorgang verloren ging oder in die Atmosphäre ausströmte. Der mit Asphalt überzogene Zuschlag wird dem Trommelmischer durch die Ausflussrinne 48 entnommen, auf ein Förderband 54 geleitet, welches das erhitzte Gemisch zu einem Lagertrichter 56 bringt, wo es auf Lastwagen 58 zum Transport an die örtliche Verarbeitungsstelle verladen wird.



   Für die Brennersteuerung wird eine vollständig automatisierte Steuerung wie eine unter der Handelsbezeichnung  Genco Genie Burner Control System  vertrieben wird, verwendet. Zur Temperaturmessung des Gemischaustrittes oder zur Messung der Austrittstemperatur am Abzugsschacht sind Temperaturfühler angebracht, welche mit einem Regler zusammenarbeiten, der den Brenner 40 steuert. Separate Zufuhrsteuerungen sind auch für den kalten Zuschlag, den Asphalt und (wenn nötig) das Wasser vorgesehen. Die Zufuhrsteuerungen werden vorzugsweise gegeneinander verriegelt. Die Zufuhrsteuerung ist derart ausgelegt, dass sie die Mischung des Zuschlages steuert und den Zuschlag zur Mischtrommel derart bemisst, dass die für die Zufuhr zur Mischtrommel bemessenen Werte von Gradation und Volumen im wesentlichen konstant gehalten werden. 

  Die Asphaltpumpe ist eine zwangsläufige Pumpe, welche derart mit der Zufuhrsteuerung zusammenarbeitet, dass die pro Minute in die Mischtrommel gepumpte Zahl von Litern der Asphaltmasse auf einem konstanten Wert gehalten wird und ein vorgegebenes Gewichtsverhältnis in bezug auf den Zuschlag  für die Zufuhr zur Mischtrommel bemessen wird. Im allgemeinen werden dem Zuschlag 0,5 bis 10 Gewichtsprozente Asphalt zugemessen. Das Asphalt-Zuschlaggemisch wird der Mischtrommel mit einer Temperatur von ungefähr 95 bis   1500    C oder noch höher entnommen, vorzugsweise aber bei einer Temperatur von 99 bis   103 "    C.



   Einer der Hauptvorteile des beschriebenen Verfahrens und der beschriebenen Anlage ist die im wesentlichen völlige Beseitigung der Luftverschmutzung, welche durch die Teilchenemission aus dem Trommelmischer hervorgerufen wird, und zwar ohne die Montage und den Betrieb von Zusatzeinrichtungen. Das Zusammenwirken des gleichsinnigen Flusses der Strömung des erhitzten Gases und eines Asphalt-Zuschlaggemisches durch die Misch- und Trockenzone ermöglicht die Steuerung der Teilchenemission vom Abzugsschacht.



  Die Feinstoffe des Zuschlages müssen zwangsweise die ganze Länge der Misch- und Trockenzone vor dem Ausfluss durchwandern und gehen dabei durch die kaskadenförmigen Vorhänge aus asphaltüberzogenem Zuschlag, wo sie kleben bleiben.



   Das im Gleichstromverfahren durch die Misch- und Trokkenzone durchströmende erhitzte Gas und das Asphalt-Zuschlaggemisch ermöglicht auch die Entnahme des Gemisches mit einer gleichbleibenden Temperatur, wodurch ein Produkt mit verbesserten Verdichtungseigenschaften entsteht. Ein anderer Vorteil des gleichsinnigen Flusses der Strömung des erhitzten Gases und des Asphalt-Zuschlaggemisches durch die Misch- und Trockenzone ist der kleinere Verlust an Eindringungswert des Asphaltes infolge Oxydation und Verhärtung, hervorgerufen durch das direkte Auftreffen der Brennerflamme auf die Asphaltmasse. Die Fig. 3 ist eine grafische Darstellung der Eindringungswerte bei einem mehrtägigen Betrieb für 1. Asphalt in seiner ursprünglichen Form, 2.



  Asphalt, wie er vom Gemisch während des Verfahrens genommen wurde, 3. Asphalt, welcher nach einigen Tagen aus den Probekernen eines Strassenbelages genommen wurde und 4. Asphalt, welcher einer künstlichen Alterung und Aushärtung nach einen genormten Prüfverfahren, der Dünnfilm Ofenprüfung, unterworfen wurde. Die Kurven zeigen, dass der Asphalt   73%    seiner ursprünglichen Eindringung (gemäss Kernproben) behält, im Vergleich zu   51%    nach der Dünnfilm-Ofenprüfung. Die bleibenden Eindringungswerte der Kerne wurden ebenfalls aufgezeichnet.

  Dem Asphalt-Zuschlaggemisch wird genügend Wasser zugeleitet, wenn es in die dem Brenner benachbarte Misch- und Trockenzone am Füllende eingeführt wird, damit der Asphalt gegen eine nachteilige Alterung oder Aushärtung und einen verringerten Eindringungswert geschützt wird, bis die Mischung beim Ablauf des Verfahrens aus dem Flammenbereich innerhalb der Misch- und Trockenzone gelangt.



   Ein Trommeltrockner von dreizehn Metern Länge und ungefähr drei Meter Durchmesser, welcher durch geeignete Antriebsmittel gedreht wird, ist mit einem Brenner auf dem Füllende und einem Absauger auf dem dem Brenner gegen überliegenden Entnahmeende ausgerüstet. Ein Schild aus rostfreiem Stahl mit einem Durchmesser von ungefähr 1,3 Meter umgibt den Bereich der Flamme und erstreckt sich rund 1,3 Meter in das Innere des Trockners. Der Trommeltrockner ist mit spiralförmigen Leitblechen versehen, welche sich vom Einfüllende bis zu einem Punkt erstrecken, in welchem die sichtbare Flamme des Brenners abnimmt, im allgemeinen 1,3 bis 1,6 Meter. Diese Leitbleche sind dazu bestimmt, das Asphalt-Zuschlaggemisch rasch aus dem Bereich der Brennerflamme zu fördern.

  Die Leitbleche, welche auf die spiralförmigen Leitbleche folgen, sind unterteilte, gestaffelte Leitbleche, welche dazu dienen, das Asphalt-Zuschlaggemisch zu mischen, und sie erstrecken sich 1,3 bis 1,6 Meter über die spiralförmigen Leitbleche. Die Leitbleche, welche auf die unterteilten Leitbleche folgen, sind gerade Leitbleche, wie sie in der Fig. 2 dargestellt sind, und reichen bis an das Entnahmeende des Trommeltrockners; sie sind dazu bestimmt, das Asphalt-Zuschlaggemisch kaskadenförmig durch die Strömung des erhitzten Gases zu bewegen, welche gleichsinnig mit der Bewegung des Asphalt-Zuschlaggemisches durch den Trommelmischer verläuft.



   Der Zuschlag wurde durch eine sich direkt über dem Feuerungsschild befindende Schüttrinne zugeführt, wie das in Fig. 4 dargestellt ist. Der Zusatz wurde auf einem 92 Zentimeter breiten Förderband in den Trockner gefördert und zwar, als die Anlage optimal arbeitete, mit einer Leistung von ungefähr 450 Tonnen pro Stunde. Der Zusatz war entsprechend einem Siebdurchgang durch ein Sieb mit 15,9 Millimetern lichter Maschenweite, bei welchem ungefähr 65% durch ein Sieb mit 6,68 Millimetern lichter Maschenweite hindurchgingen, 35% durch ein Sieb mit 15,9 Millimetern und 6,68 Millimetern lichter Maschenweite und 10% durch ein DIN-Sieb Nr. 80. Der Zuschlag hatte einen Feuchtigkeitsgehalt von ungefähr 7 Gewichtsprozent.

  Während der Zuschlag in die Schüttrinne fiel, wurde ein Balagsasphalt mit einer   Eindringung    von 200 bis 300 aus einer Balkenbrause auf den Zuschlag gesprüht, wobei der Belagsasphalt vorgängig auf die Pumptemperatur erhitzt wurde.



   Das Asphalt-Zusatzgemisch trat zu beiden Seiten des Flammenschildes in den Trommeltrockner ein und wurde durch die spiralförmigen Leitbleche rasch an eine Stelle im Trockner befördert, an welcher die sichtbare Flamme des Trockners wesentlich abgeschwächt war, dann durch die zweite Reihe der Leitbleche gemischt und durch die Strömung des erhitzten Gases kaskadenförmig weiterbewegt, um von dieser Feuchtigkeit aufzunehmen und den Zuschlag gleichmässig mit Asphalt zu umhüllen. Das Asphalt-Zuschlaggemisch wurde mit einer Temperatur von 98 bis   102"    C entnommen. Eine visuelle Prüfung zeigte, dass der Zusatz völlig mit Asphalt überzogen war.

  Die heissen Gase, welche sich in gleicher Richtung wie die Bewegung des Materials durch den Trommeltrockner bewegen, strömten durch einen Entspannungsraum, dann in ein Abflussrohr mit einem Durchmesser von 0,6 Meter und wurden bei einer Temperatur von 230 bis   290     C an die Atmosphäre abgelassen. Der Absauger, welcher die Luft durch den Trommeltrockner zieht, leistete ungefähr 2400 Kubikmeter pro Minute und wurde von einem 250 PS Elektromotor angetrieben. Der entnommene Asphalt hat einen Feuchtigkeitsgehalt von ungefähr 1 Gewichtsprozent und einen Asphaltgehalt von ungefähr 6,5 Gewichtsprozent.



   Nachdem die Anlage bei ihren optimalen Betriebsbedingungen arbeitete, konnte visuell kein Auftreten irgendeiner Staubabsonderung aus dem Abzugsschacht festgestellt werden - nur Hitzewellen und ein leichter Farbton blauer Luft, welcher sich innerhalb von 90 Metern, vom Abzugsschacht gemessen, auflöste.

 

   PATENTANSPRUCH I
Verfahren zur Herabsetzung der Luftverschmutzung durch eine Verminderung des Austrags partikelförmiger Stoffe aus dem Abzugsschacht eines Trockner-Trommelmischers bei der Erzeugung von Asphaltbelagsgemischen, dadurch gekennzeichnet, dass im Mischer ein begrenzter Bewegungsweg zwischen einer Beladestation und einer Entladestation vorgesehen wird, dass längs dieses begrenzten Bewegungsweges von der Beladestation zur Entladestation ein erwärmter Gasstrom geleitet wird, dass zur Beladestation ein Zuschlag mit 1 bis 10 Gew. % Wasser, bezogen auf das Zuschlagsgewicht, gefördert wird, dass der geförderte Zuschlag teilweise mit einem verflüssigten Asphaltgemisch überzogen wird, dass dieses teilweise beschichtete Asphalt-Zuschlagsgemisch durch den erwärmten Gasstrom unter gleichzeitiger Durchmischung 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **. für die Zufuhr zur Mischtrommel bemessen wird. Im allgemeinen werden dem Zuschlag 0,5 bis 10 Gewichtsprozente Asphalt zugemessen. Das Asphalt-Zuschlaggemisch wird der Mischtrommel mit einer Temperatur von ungefähr 95 bis 1500 C oder noch höher entnommen, vorzugsweise aber bei einer Temperatur von 99 bis 103 " C.
    Einer der Hauptvorteile des beschriebenen Verfahrens und der beschriebenen Anlage ist die im wesentlichen völlige Beseitigung der Luftverschmutzung, welche durch die Teilchenemission aus dem Trommelmischer hervorgerufen wird, und zwar ohne die Montage und den Betrieb von Zusatzeinrichtungen. Das Zusammenwirken des gleichsinnigen Flusses der Strömung des erhitzten Gases und eines Asphalt-Zuschlaggemisches durch die Misch- und Trockenzone ermöglicht die Steuerung der Teilchenemission vom Abzugsschacht.
    Die Feinstoffe des Zuschlages müssen zwangsweise die ganze Länge der Misch- und Trockenzone vor dem Ausfluss durchwandern und gehen dabei durch die kaskadenförmigen Vorhänge aus asphaltüberzogenem Zuschlag, wo sie kleben bleiben.
    Das im Gleichstromverfahren durch die Misch- und Trokkenzone durchströmende erhitzte Gas und das Asphalt-Zuschlaggemisch ermöglicht auch die Entnahme des Gemisches mit einer gleichbleibenden Temperatur, wodurch ein Produkt mit verbesserten Verdichtungseigenschaften entsteht. Ein anderer Vorteil des gleichsinnigen Flusses der Strömung des erhitzten Gases und des Asphalt-Zuschlaggemisches durch die Misch- und Trockenzone ist der kleinere Verlust an Eindringungswert des Asphaltes infolge Oxydation und Verhärtung, hervorgerufen durch das direkte Auftreffen der Brennerflamme auf die Asphaltmasse. Die Fig. 3 ist eine grafische Darstellung der Eindringungswerte bei einem mehrtägigen Betrieb für 1. Asphalt in seiner ursprünglichen Form, 2.
    Asphalt, wie er vom Gemisch während des Verfahrens genommen wurde, 3. Asphalt, welcher nach einigen Tagen aus den Probekernen eines Strassenbelages genommen wurde und 4. Asphalt, welcher einer künstlichen Alterung und Aushärtung nach einen genormten Prüfverfahren, der Dünnfilm Ofenprüfung, unterworfen wurde. Die Kurven zeigen, dass der Asphalt 73% seiner ursprünglichen Eindringung (gemäss Kernproben) behält, im Vergleich zu 51% nach der Dünnfilm-Ofenprüfung. Die bleibenden Eindringungswerte der Kerne wurden ebenfalls aufgezeichnet.
    Dem Asphalt-Zuschlaggemisch wird genügend Wasser zugeleitet, wenn es in die dem Brenner benachbarte Misch- und Trockenzone am Füllende eingeführt wird, damit der Asphalt gegen eine nachteilige Alterung oder Aushärtung und einen verringerten Eindringungswert geschützt wird, bis die Mischung beim Ablauf des Verfahrens aus dem Flammenbereich innerhalb der Misch- und Trockenzone gelangt.
    Ein Trommeltrockner von dreizehn Metern Länge und ungefähr drei Meter Durchmesser, welcher durch geeignete Antriebsmittel gedreht wird, ist mit einem Brenner auf dem Füllende und einem Absauger auf dem dem Brenner gegen überliegenden Entnahmeende ausgerüstet. Ein Schild aus rostfreiem Stahl mit einem Durchmesser von ungefähr 1,3 Meter umgibt den Bereich der Flamme und erstreckt sich rund 1,3 Meter in das Innere des Trockners. Der Trommeltrockner ist mit spiralförmigen Leitblechen versehen, welche sich vom Einfüllende bis zu einem Punkt erstrecken, in welchem die sichtbare Flamme des Brenners abnimmt, im allgemeinen 1,3 bis 1,6 Meter. Diese Leitbleche sind dazu bestimmt, das Asphalt-Zuschlaggemisch rasch aus dem Bereich der Brennerflamme zu fördern.
    Die Leitbleche, welche auf die spiralförmigen Leitbleche folgen, sind unterteilte, gestaffelte Leitbleche, welche dazu dienen, das Asphalt-Zuschlaggemisch zu mischen, und sie erstrecken sich 1,3 bis 1,6 Meter über die spiralförmigen Leitbleche. Die Leitbleche, welche auf die unterteilten Leitbleche folgen, sind gerade Leitbleche, wie sie in der Fig. 2 dargestellt sind, und reichen bis an das Entnahmeende des Trommeltrockners; sie sind dazu bestimmt, das Asphalt-Zuschlaggemisch kaskadenförmig durch die Strömung des erhitzten Gases zu bewegen, welche gleichsinnig mit der Bewegung des Asphalt-Zuschlaggemisches durch den Trommelmischer verläuft.
    Der Zuschlag wurde durch eine sich direkt über dem Feuerungsschild befindende Schüttrinne zugeführt, wie das in Fig. 4 dargestellt ist. Der Zusatz wurde auf einem 92 Zentimeter breiten Förderband in den Trockner gefördert und zwar, als die Anlage optimal arbeitete, mit einer Leistung von ungefähr 450 Tonnen pro Stunde. Der Zusatz war entsprechend einem Siebdurchgang durch ein Sieb mit 15,9 Millimetern lichter Maschenweite, bei welchem ungefähr 65% durch ein Sieb mit 6,68 Millimetern lichter Maschenweite hindurchgingen, 35% durch ein Sieb mit 15,9 Millimetern und 6,68 Millimetern lichter Maschenweite und 10% durch ein DIN-Sieb Nr. 80. Der Zuschlag hatte einen Feuchtigkeitsgehalt von ungefähr 7 Gewichtsprozent.
    Während der Zuschlag in die Schüttrinne fiel, wurde ein Balagsasphalt mit einer Eindringung von 200 bis 300 aus einer Balkenbrause auf den Zuschlag gesprüht, wobei der Belagsasphalt vorgängig auf die Pumptemperatur erhitzt wurde.
    Das Asphalt-Zusatzgemisch trat zu beiden Seiten des Flammenschildes in den Trommeltrockner ein und wurde durch die spiralförmigen Leitbleche rasch an eine Stelle im Trockner befördert, an welcher die sichtbare Flamme des Trockners wesentlich abgeschwächt war, dann durch die zweite Reihe der Leitbleche gemischt und durch die Strömung des erhitzten Gases kaskadenförmig weiterbewegt, um von dieser Feuchtigkeit aufzunehmen und den Zuschlag gleichmässig mit Asphalt zu umhüllen. Das Asphalt-Zuschlaggemisch wurde mit einer Temperatur von 98 bis 102" C entnommen. Eine visuelle Prüfung zeigte, dass der Zusatz völlig mit Asphalt überzogen war.
    Die heissen Gase, welche sich in gleicher Richtung wie die Bewegung des Materials durch den Trommeltrockner bewegen, strömten durch einen Entspannungsraum, dann in ein Abflussrohr mit einem Durchmesser von 0,6 Meter und wurden bei einer Temperatur von 230 bis 290 C an die Atmosphäre abgelassen. Der Absauger, welcher die Luft durch den Trommeltrockner zieht, leistete ungefähr 2400 Kubikmeter pro Minute und wurde von einem 250 PS Elektromotor angetrieben. Der entnommene Asphalt hat einen Feuchtigkeitsgehalt von ungefähr 1 Gewichtsprozent und einen Asphaltgehalt von ungefähr 6,5 Gewichtsprozent.
    Nachdem die Anlage bei ihren optimalen Betriebsbedingungen arbeitete, konnte visuell kein Auftreten irgendeiner Staubabsonderung aus dem Abzugsschacht festgestellt werden - nur Hitzewellen und ein leichter Farbton blauer Luft, welcher sich innerhalb von 90 Metern, vom Abzugsschacht gemessen, auflöste.
    PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Herabsetzung der Luftverschmutzung durch eine Verminderung des Austrags partikelförmiger Stoffe aus dem Abzugsschacht eines Trockner-Trommelmischers bei der Erzeugung von Asphaltbelagsgemischen, dadurch gekennzeichnet, dass im Mischer ein begrenzter Bewegungsweg zwischen einer Beladestation und einer Entladestation vorgesehen wird, dass längs dieses begrenzten Bewegungsweges von der Beladestation zur Entladestation ein erwärmter Gasstrom geleitet wird, dass zur Beladestation ein Zuschlag mit 1 bis 10 Gew. % Wasser, bezogen auf das Zuschlagsgewicht, gefördert wird, dass der geförderte Zuschlag teilweise mit einem verflüssigten Asphaltgemisch überzogen wird, dass dieses teilweise beschichtete Asphalt-Zuschlagsgemisch durch den erwärmten Gasstrom unter gleichzeitiger Durchmischung
    kaskadenförmig hindurchbewegt wird, indem das Gemisch längs des begrenzten Bewegungsweges transportiert wird, um dabei den Überzug des Zuschlages mit dem verflüssigten Asphaltgemisch zu vervollständigen und um Feuchtigkeit von dem Gemisch zu entfernen, ohne dass eine wesentliche Aushärtung des Asphaltgemisches stattfindet, und um ferner die mit dem Zuschlag mitgeführten Feinstoffe ebenfalls mit dem Asphaltgemisch zu beschichten, so dass die Feinteile an den grösseren, asphaltbeschichteten Zuschlagteilen anhaften.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass 0,5 bis 10 Gew. % verflüssigten Asphalts, bezogen auf das Gesamtgewicht des Asphalt-Zuschlaggemisches, mit dem Zuschlag gemischt werden.
    2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das verflüssigte Asphaltgemisch vor der teilweisen Beschichtung des Zuschlages auf eine 175" C nicht übersteigende Temperatur erwärmt wird und dass der erwärmende Gasstrom mit einer Geschwindigkeit von 200 bis 500 m/min längs des begrenzten Bewegungsweges geleitet wird.
    3. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Trommelmischer unter einem Winkel geneigt und am oberen Ende die Beladestation sowie am unteren Ende die Entladestation vorgesehen wird.
    4. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das verflüssigte Asphaltgemisch vor einer wesentlichen Trocknung des Zuschlages auf den geförderten Zuschlag aufgebracht wird.
    5. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Gasstrom durch die Verbrennung eines Kraftstoff-Luft-Gemisches an der Zufuhrstation des Trommelmischers erwärmt wird und dass der Zuschlag in die Zufuhrstation des Trommelmischers derart eingeleitet wird, dass ein unmittelbarer Kontakt mit der Flamme des verbrannten Kraftstoff-Luft-Gemisches vermieden wird.
    PATENTANSPRUCH II Asphalterzeugungsanlage zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch ein geneigtes, zylindrisches Gehäuse (32), in dem eine Mischzone ausgebildet ist und welches eine obere Beladestation (36) und eine untere Entladestation (38) aufweist, eine Transportvorrichtung (16) zur Zufuhr eines Zuschlages mit 1 bis 10 Gew.
    % Wasser, bezogen auf das Zuschlagsgewicht zur Beladestation (36) des zylindrischen Gehäuses, eine Wägeeinrichtung (12) zur Beschickung der Transportvorrichtung (16) mit einer vorgegebenen Menge des Zuschlages, eine Einrichtung (22) zur Kontaktierung des Zuschlages unmittelbar vor oder während dessen Einführung in das zylindrische Gehäuse (32) mit einer dosierten Menge des verflüssigten Asphaltgemisches, eine an der Beladestation (36) des Gehäuses (32) angeordnete Heizvorrichtung (40) zur Verbrennung des Kraftstoff-Luft-Gemisches für die Erzeugung warmer Verbrennungsgase, eine Abzugsvorrichtung (50, 52), deren Einlass mit der Entladestation (38) des Trockners verbunden ist, um eine Strömung erwärmter Verbrennungsgase durch das Gehäuse (32) hindurch aufrechtzuerhalten,
    wobei die erwärmten Verbrennungsgase den Feuchtigkeitsüberschuss des durch sie hindurchgeleiteten Asphalt-Zugabegemisches abführen, und zwar mittels eines Teils der Wärmemenge, welche das im Zuschlag enthaltene Wasser verdampft und dabei eine genügend niedrige Temperatur aufrechterhält, um eine unerwünschte Verfestigung und/oder ein Abbinden der Asphaltmischung zu verhindern, und schliesslich durch ein zylindrisches, von der Heizvorrichtung (40) in das zylindrische Gehäuse (32) hineinragendes Rohr (41) zur Verhinderung einer unmittelbaren Flammbeaufschlagung des asphaltbeschichteten Zuschlages bei seinem Eintritt in das zylindrische Gehäuse (32).
    UNTERANSPRÜCHE 6. Anlage nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass eine Temperaturmesseinrichtung zur Messung der Temperatur des aus dem zylindrischen Gehäuse (32) entladenen Zuschlag-Asphaltgemisches und ein Regler, der wirkungsmässig an die Temperaturmesseinrichtung und die Heizvorrichtung (40) angeschlossen ist, um eine gegebene Austragtemperatur des mit Asphalt beschichteten Zuschlages aufrechtzuerhalten, vorgesehen sind.
    7. Anlage nach Patentanspruch II oder Unteranspruch 6, gekennzeichnet durch eine Ladesteuerung für die Steuerung der Anteile von Zuschlag und Asphalt, die an der Beladestation (36) des zylindrischen Gehäuses (32) gemessen werden.
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