CH549969A - Skischuh. - Google Patents
Skischuh.Info
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- CH549969A CH549969A CH251173A CH251173A CH549969A CH 549969 A CH549969 A CH 549969A CH 251173 A CH251173 A CH 251173A CH 251173 A CH251173 A CH 251173A CH 549969 A CH549969 A CH 549969A
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43B—CHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
- A43B5/00—Footwear for sporting purposes
- A43B5/04—Ski or like boots
- A43B5/0415—Accessories
- A43B5/0417—Accessories for soles or associated with soles of ski boots; for ski bindings
- A43B5/0421—Accessories for soles or associated with soles of ski boots; for ski bindings located underneath the sole
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Description
Es ist bekannt, dass der Skischuh ebensoviel wie die Skibindung zur Verhütung von Beinverletzungen bei Stürzen im Skilauf beitragen kann. Einerseits werden durch lange Messreihen individuelle Einstellwerte zur Auslösung der Auslöseskibindung ermittelt, d. h. die zur Freigabe des Schuhes durch die Bindung nötigen Kräfte, bevor für den betreffenden Skifahrer bzw. dessen Bein, gefährliche Beanspruchungen auftreten. Anderseits ist man bestrebt, beim Bau von Skischuhen vermehrt sowohl den anatomischen Gegebenheiten als auch den physikalischen Erfordernissen Rechnung zu tragen. Die Berührungsstellen des auf dem Ski befestigten Skischuhes beschränken sich jedoch nicht nur auf die Halterungen, mit welchen die Skibindung am Skischuh angreift und die sich beim Auftreten der genannten gefährlichen Beanspruchungen lösen sollen. Vielmehr liegt der Skischuh in der Regel mit praktisch seiner gesamten Sohlenfläche auf einer Standplatte auf, die ihrerseits ein Bestandteil der Skibindung sein kann. Es hat sich nun aber gezeigt, dass selbst bei genauester und individuell angepasster Einstellung der Auslösewerte der Auslöseskibindungen bzw. deren Halterungen an die Person des Fahrers in gewissen Fällen trotzdem nicht oder zu spät auslösen, was zu belegen scheint, dass nicht nur die Einstellwerte allein für ein sicheres Auslösen massgebend sind. Offenbar kann der Wert der Haftreibung bzw. des Reibschlusses zwischen der Sohlenfläche und der Standplatte derart schwanken und dabei derart erhebliche Werte erreichen, dass die auftretende Gesamtbeanspruchung des Schuhes durch das Bein des z. B. stürzenden Skifahrers nur zum Teil und zwar zu einem zu geringen Teil - an die Halterungen gelangt, so dass diese keinen Anlass haben, den Skischuh freizugeben. Neben der der Abnützung unterworfenen Profilierung der Laufsohle gehören zu den Faktoren, die den Reibschluss erhöhend oder vermindernd beeinflussen: Die Materialpaarung Sohlenmaterial - Material der Standplatte; der Grad der Abnützung (Rauheit) der Sohle; die Temperatur (momentane Härte des heute meist synthetischen Sohlenmaterials); die Anwesenheit von Schmutz, Schnee und/oder Eis zwischen Sohle und Standplatte. Es ist mithin ein Zweck der Erfindung, einen Skischuh zu schaffen, bei dem der Einfluss dieser Faktoren weitgehend herabgemindert ist. Dieser Zweck wird bei dem vorgeschlagenen Skischuh erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass wenigstens ein Teil des vorderen Bereiches der Sohlenfläche aus einem Werkstoff ist, dessen Reibzahl geringer ist als die Reibzahl des Sohlenmaterials im übrigen Bereich der Sohlenfläche in bezug auf ein gleiches Unterlagenmaterial. Dabei ist es vorteilhaft, wenn der Teil des vorderen Bereiches der Sohlenfläche profilfrei ist, und wenn der diesen Bereich unmittelbar umgebende Teil der übrigen Sohlenfläche ebenfalls profilfrei ist. Zweckmässig ist der genannte Teil des vorderen Bereiches der Sohlenfläche ein plattenförmiger Abschnitt, der in eine Vertiefung im übrigen Sohlenmaterial eingelassen ist. In diesem Falle ist es von Vorteil, wenn der plattenförmige Abschnitt höchstens mit seiner halben Dicke über die Vertiefung vorsteht. Ebenso ist es von Vorteil, wenn die freie Fläche des Abschnittes den höchsten Punkt eines im übrigen Bereich der Sohlenfläche ausgebildeten Profils höchstens um die Hälfte der Dicke des Abschnittes überragt. Auch kann der plattenförmige Abschnitt unter Zwischenlage einer druckelastischen Schicht in die Vertiefung eingelassen sein, wobei die Befestigung des Abschnittes in der Vertiefung bzw. auf der druckelastischen Schicht eine unlösbare oder zweckmässigerweise eine lösbare sein kann, damit gegebenenfalls der einzelne Abschnitt ersetzt werden kann. Es hat sich als zweckmässig erwiesen, dass der Teil des vorderen Bereiches der Sohlenfläche neben seinen Reibungseigenschaften zugleich hydrophobe Eigenschaften aufweist. Als Werkstoff für den genannten Teil des vorderen Bereiches bietet sich diesem Falle besonders zweckmässig ein Polytetra fluoräthylen oder ein Polyäthylen an. Beispiele des Erfindungsgegenstandes sind nachstehend anhand der Zeichnung näher beschrieben. Es zeigt: Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen Skischuh, Fig. 2 eine Draufsicht auf die Sohlenfläche des Skischuhes der Fig. 1, und Fig. 3 einen Querschnitt (in vergrössertem Massstab) durch den Skischuh der Fig. 1 und 2, längs der Linie 3-3 der Fig. 2, wobei der Skischuh auf dem Ski festgeschnallt ist. Der in Fig. 1 dargestellte Skischuh 10 besitzt einen Schaft 11 und eine Sohle 12. Die Lauffläche 13 der Sohle 12 ist im wesentlichen eben ausgebildet und, wie aus Fig. 2 ersichtlich, fast über die gesamte Länge mit einem waffel artigen Muster profiliert. In einem vorderen Bereich 14 der Lauffläche 13 ist eine flache, muldenartige Vertiefung 15 ausgebildet, die ihrerseits von unprofilierten Teilen 16 der Sohlenfläche 13 umgeben ist. In der Vertiefung 15 ist ein seinem Umriss nach der Form der Vertiefung 15 angepasster Abschnitt 17 aus Poly tetrafluoräthylen oder Polyäthylen eingebettet. Diese Werkstoffe haben bekanntlich im Vergleich zu den heute normalerweise als Sohlenmaterial eingesetzten gummiartigen Kunststoffen eine erheblich geringere Reibzahl in bezug auf ein und dasselbe Unterlagenmaterial. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, ist die Dicke des Abschnittes 17 so gewählt, dass seine freie Fläche den höchsten Punkt der Sohlenprofilierung höchstens um die Hälfte seiner Dicke überragt. Damit ist einerseits Gewähr dafür gegeben. dass der Abschnitt 17 beim Festschnallen des Skischuhes 10 auf einen Ski 19 stets auf der gegebenenfalls vorhandenen Standplatte 18 der Bindung zur Auflage kommt, und dass der Abschnitt 17 gegen unbeabsichtigte Verschiebungen in der Vertiefung 15 gesichert ist. In der Fig. 3 ist zwischen dem Boden der Vertiefung 15 und dem Abschnitt 17 eine weitere Schicht 20 eingezeichnet. Diese Schicht kann eine Klebstoffschicht sein, mit der der Abschnitt 17 unlösbar in der Vertiefung 15 befestigt ist. Die Schicht 20 kann aber auch eine Platte aus einem druckelastischen Stoff sein, beispielsweise einem Schaumstoff, die sowohl in der Vertiefung 15 als auch mit dem Abschnitt 17 verklebt ist. Durch die Anwesenheit einer solchen druckelastischen Schicht ist nach wie vor die Gewähr dafür geboten, dass der Abschnitt 17 auf jeden Fall mit der Standplatte 18 in Berührung gelangt, doch ist der Abschnitt 17 selbst gewissermassen gefedert in der Vertiefung 15 aufgehängt, was zu seiner Schonung in bezug auf Abnützung beiträgt. Im Falle eines Sturzes, bei welchem die auf den Skischuh 10 einwirkenden Beanspruchungen so anwachsen, dass es zur Freigabe der Auslöseskibindung kommen muss. wird nun der Druck bzw. der Schuh, infolge des Abschnittes 17 ausschliesslich auf die Halterungen des Skischuhes bzw. der Auslöseplatte der Skibindung übertragen. so dass beim Auslösen der Skischuh ohne nennenswerten Widerstand aus der Bindung herausrutschen kann. Beim Wiedereinsteigen in die Bindung wird nach Entfernen allfälligen Schnees vom profilierten Teil der Sohle der Abschnitt 17 automatisch und exakt wieder an derselben Stelle in Kontakt mit der Auslöse- bzw. Standplatte 18 der Bindung treten, so dass sich keine Änderungen in den Auslösecharakteristiken ergeben. Ein Entfernen von Schnee vom Abschnitt 17 erübrigt sich, da bei den vorzugsweise gewählten Materialien (Polytetrafluoräthylen oder Polyäthylen) auch bei Minus-Temperatur keine Haftung und somit auch kein Anfrieren von Wasser bzw. Schnee sich ergeben kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCHSkischuh, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Teil des vorderen Bereiches der Sohlenfläche aus einem Werkstoff ist, dessen Reibzahl geringer ist als die Reibzahl des Sohlenmaterials im übrigen Bereich der Sohlenfläche in bezug auf ein gleiches Unterlagenmaterial.UNTERANSPRÜCHE 1. Skischuh nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Teil des vorderen Bereiches der Sohlenfläche profilfrei ist.2. Skischuh nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein den Teil des vorderen Bereiches der Sohlenfläche unmittelbar umgebender Teil der Sohlenfläche profilfrei ist.3. Skischuh nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte Teil des vorderen Bereiches der Sohlenfläche ein plattenförmiger Abschnitt ist, der in eine Vertiefung im übrigen Sohlenmaterial eingelassen ist.4. Skischuh nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der plattenförmige Abschnitt höchstens mit seiner halben Dicke über die Vertiefung vorsteht.5. Skischuh nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die freie Fläche des Abschnittes den höchsten Punkt eines im übrigen Bereich der Sohlenfläche ausgebildeten Profils höchstens um die Hälfte der Dicke des Abschnittes überragt.6. Skischuh nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Teil des vorderen Bereiches der Sohlenfläche die Form eines quer zur Schuhlängsrichtung angeordneten Rechteckes aufweist.7. Skischuh nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Teil des vorderen Bereiches der Sohlenfläche mindestens angenähert eine kreisrunde Form aufweist.8. Skischuh nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der plattenförmige Abschnitt unter Zwischenlage einer druckelastischen Schicht in die Vertiefung eingelassen ist.9. Skischuh nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der plattenförmige Abschnitt mittels an ihm und im übrigen Sohlenmaterial im Bereich der Vertiefung angeformten formschlüssigen Befestigungselementen, z. B. Schwalbenschwanz-, Knopf- oder Kopfleisten-Profilen entfernbar in der Vertiefung befestigt ist.10. Skischuh nach einem der Unteransprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Teil des vorderen Bereiches der Sohlenfläche hydrophobe Eigenschaft aufweist.11. Skischuh nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Teil des vorderen Bereiches der Sohlenfläche aus Polytetrafluor äthylen oder Polyäthylen ist.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
CH251173A CH549969A (de) | 1973-02-21 | 1973-02-21 | Skischuh. |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
CH251173A CH549969A (de) | 1973-02-21 | 1973-02-21 | Skischuh. |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
CH549969A true CH549969A (de) | 1974-06-14 |
Family
ID=4235427
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
CH251173A CH549969A (de) | 1973-02-21 | 1973-02-21 | Skischuh. |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
CH (1) | CH549969A (de) |
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US4937955A (en) * | 1987-02-12 | 1990-07-03 | Salomon, S.A. | Alpine ski boot with shock absorbing sole |
US5615498A (en) * | 1994-07-13 | 1997-04-01 | Salomon S.A. | Sport boot, particularly alpine ski boot |
-
1973
- 1973-02-21 CH CH251173A patent/CH549969A/de not_active IP Right Cessation
Cited By (4)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US4937955A (en) * | 1987-02-12 | 1990-07-03 | Salomon, S.A. | Alpine ski boot with shock absorbing sole |
US5054213A (en) * | 1987-02-12 | 1991-10-08 | Salomon S.A. | Alpine ski boot with shock absorbing sole |
US5086575A (en) * | 1987-02-12 | 1992-02-11 | Salomon S.A. | Alpine ski boot with shock absorbing sole |
US5615498A (en) * | 1994-07-13 | 1997-04-01 | Salomon S.A. | Sport boot, particularly alpine ski boot |
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Legal Events
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PL | Patent ceased |