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CH502270A - Aluminium sulphate solution purification - Google Patents

Aluminium sulphate solution purification

Info

Publication number
CH502270A
CH502270A CH790765A CH790765A CH502270A CH 502270 A CH502270 A CH 502270A CH 790765 A CH790765 A CH 790765A CH 790765 A CH790765 A CH 790765A CH 502270 A CH502270 A CH 502270A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
ion exchanger
aqueous aluminum
aluminum sulfate
impurities
aqueous
Prior art date
Application number
CH790765A
Other languages
German (de)
Inventor
W Jr Michener Aubrey
J Carlson Emery
H Koo Raymond
Original Assignee
Allied Chem
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from US234463A external-priority patent/US3323865A/en
Application filed by Allied Chem filed Critical Allied Chem
Publication of CH502270A publication Critical patent/CH502270A/en

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01FCOMPOUNDS OF THE METALS BERYLLIUM, MAGNESIUM, ALUMINIUM, CALCIUM, STRONTIUM, BARIUM, RADIUM, THORIUM, OR OF THE RARE-EARTH METALS
    • C01F7/00Compounds of aluminium
    • C01F7/68Aluminium compounds containing sulfur
    • C01F7/74Sulfates
    • C01F7/746After-treatment, e.g. dehydration or stabilisation
    • C01F7/748Purification
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B21/00Obtaining aluminium
    • C22B21/0015Obtaining aluminium by wet processes
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B3/00Extraction of metal compounds from ores or concentrates by wet processes
    • C22B3/20Treatment or purification of solutions, e.g. obtained by leaching
    • C22B3/26Treatment or purification of solutions, e.g. obtained by leaching by liquid-liquid extraction using organic compounds
    • C22B3/28Amines
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Abstract

Aluminium sulphate soln. purification. Al2(SO4)3 solns. contg. Fe and Cr, and Ti and/or Zr are purified by treatment with an oxidizer (pref. Cl2), pref. at 150 - 177 degrees C and 3.5 - 14 atm.; and then contacted with a H2O - insol. amine, pref. lauryl (trialkyl-methyl)amine in petroleum distillate, as ion-exchanger. The ion-exchange liquid is regenerated with is not 6% H2SO4, treated with 10 - 20 Na2CO3 soln. to reduce sulphonate to is not >25%, and recirculated.

Description

  

  
 



  (Zusatzpatent zum Hauptpatent Nr. 448 039) Verfahren zur Reinigung von Aluminiumsulfatlösung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Reinigung von wässrigem Aluminiumsulfat, das als Verunreinigungen Eisen, Chrom und Titan oder/und Zirkonium enthält und stellt eine Verbesserung des Verfahrens gemäss Schweizer Patent Nr. 448 039 dar.



   Im genannten Patent ist ein Verfahren beschrieben, bei welchem wässriges Aluminiumsulfat, das als Verunreinigungen Eisen und mindestens einen der Stoffe Zirkonium oder Titan enthält, zur Herstellung von praktisch eisenfreiem Aluminiumsulfat behandelt wird, durch:  (1) Zugabe eines Oxydationsmittels, vorzugsweise Wasserstoffperoxyd, zu verunreinigtem wässrigem   Alu-    miniumsulfat für die Umwandlung von   Eisen Ion    der wässrigen Aluminiumsulfatlösung in Eisen-III-Ion;  (2) Vermischen von oxydiertem wässrigem Aluminiumsulfat mit einem in Wasser unlöslichen Amin als Ionenaustauscher, vorzugsweise in Form einer Lösung desselben in einem organischen Lösungsmittel, um die genannten Verunreinigungen aus dem wässrigen Aluminiumsulfat zu extrahieren;  (3) Abtrennen und Gewinnen des gereinigten wässrigen Aluminiumsulfates;

  ;  (4) Reaktivieren des Ionenaustauschers, der die aus dem wässrigen Aluminiumsulfat extrahierten Verunreinigungen enthält, durch inniges Zusammenbringen mit einer wässrigen Lösung von Schwefelsäure, die mindestens 6   O/o,    vorzugsweise 6-30 und insbesondere 10-15 O/o   H2SO4,    um die Verunreinigungen aus dem Ionenaustauscher zu entfernen;  (5) Behandeln des erhaltenen reaktivierten Austauschers, vorzugsweise durch Waschen mit Wasser, bis dieses 0,5-1   Gew.O/o      H.SOa    enthält, um den Sulfatgehalt auf 25   O/o    oder weniger, bezogen auf das Gewicht des Ionenaustauschers, zu vermindern, und  (6) Zurückführen des so behandelten   aktivierten    Ionenaustauschers in die Stufe (2).



   Der Ionenaustauscher besitzt vorzugsweise ein Molekulargewicht von 200-600. Wird er als Lösung in einem organischen Lösungsmittel verwendet, so enthält die Lösung vorzugsweise   3-15 Gew. 0/0    Ionenaustauscher. In Stufe (3) ist ferner das Volumverhältnis des wässrigen Aluminiumsulfates zur Lösung des Ionenaustauschers vorzugsweise   1 : 1,5-1 : 2,5    und in Stufe (4) ist das Volumverhältnis von wässriger Schwefelsäure zur Lösung des Ionenaustauschers vorzugsweise 1: 6-1:12. Gemäss einer bevorzugten   Ausführungs-    form wird die Stufe (1) bei   45-60 0C    durchgeführt, wobei entweder die Stufe (2) unmittelbar darnach durchgeführt wird oder die oxydierte Lösung bei unter 45   OC    bis zur Durchführung von Stufe (2) aufbewahrt wird.

  Eine genauere Beschreibung des Verfahrens ist in der oben erwähnten Patentanmeldung enthalten, auf die hier ausdrücklich Bezug genommen wird.



   Es wurde nun gefunden, dass die Verwendung von Chlor als Oxydationsmittel besonders vorteilhaft ist, wenn das verunreinigte wässrige Aluminiumsulfat auch Chrom enthält. Chrom (Cr III+) ist schwieriger zu oxydieren als Eisen   (je" +).    Obwohl Wasserstoffperoxyd Eisen leicht oxydiert, ist es für die Oxydation von Chrom nur teilweise wirksam. Wenn z. B. die verunreinigte wässrige Aluminiumsulfatlösung etwa 40-50 Teile pro Millionen Chrom enthält (alle hier angegebenen Angaben in Teilen beziehen sich auf das   Gewicht) - was    häufig der Fall ist - vermindert die Behandlung mit Wasserstoffperoxyd den Chromgehalt auf nur etwa   20-25    Teile pro Million, also nur die Hälfte. Wenn das Endprodukt einen niedrigen Chromgehalt aufweisen soll,  z.

  B. weniger als etwa 5 Teile pro Million, können entsprechend dem Verfahren der vorliegenden Erfindung durch Verwendung von Chlor als Oxydationsmittel erheblich bessere Ergebnisse erzielt werden. Dabei kann der Chromgehalt im Produkt auf weniger als 3 Teile pro Million und sogar auf weniger als 1 Teil pro Million verringert werden. Auch die Eisen-, Titan- und Zirkoniumverunreinigungen werden in befriedigendem Masse entfernt.



   Das Verfahren gemäss der vorliegenden Erfindung zur Reinigung von wässrigem Aluminiumsulfat, welches als Verunreinigungen Eisen, Chrom und mindestens einen der Stoffe Titan oder Zirkonium enthält, umfasst folgende Schritte:  (1) zu dem unreinen wässrigen Aluminiumsulfat wird ein Oxydationsmittel zugegeben,  (2) das wässrige Aluminiumsulfat wird mit einem in Wasser unlöslichen Amin als   lonenaustauscher    vermischt, um die Verunreinigungen aus dem wässrigen Aluminiumsulfat zu extrahieren,  (3) das gereinigte wässrige Aluminiumsulfat wird abgetrennt und gewonnen,  (4) der die aus dem wässrigen Aluminiumsulfat extrahierten Verunreinigungen enthaltende   lonenaus-    tauscher wird durch innige Berührung mit einer wässrigen Schwefelsäurelösung reaktiviert, die eine Konzentration von mindestens   6 0/0    aufweist,

   um die Verunreinigungen aus dem Ionenaustauscher zu entfernen,  (5) der erhaltene reaktivierte Ionenaustauscher wird zur Verminderung des Sulfatgehaltes auf 25   O/o    oder weniger, bezogen auf das Gewicht des Ionenaustauschers, behandelt und  (6) der so behandelte aktivierte Ionenaustauscher wird wieder in die Stufe (2) zurückgeführt, und ist dadurch gekennzeichnet, dass das wässrige Aluminiumsulfat mit Chlor oxydiert wird, um   Fe(ll)    und Cr(III) in Fe(III) bzw. Cr(VI) umzuwandeln. Die Oxydation mit Chlor wird vorzugsweise unter Überdruck, z. B. bei   3,5-14Atü.    bei etwa   150-177 0C    durchgeführt.



  Unter diesen Bedingungen ist die Oxydation normalerweise in etwa 4-6 Min. vollständig.



   Bei der erfindungsgemässen Verwendung von Chlor als Oxydationsmittel wird als Anionenaustauscher vorzugsweise  Amberlite LA-2 , der ein sekundäres Amin,   Lauryltrialkylmethyiamin    ist, verwendet. Der Austauscher wird vorzugsweise in einem Erdöldestillat gelöst, wie z. B.  Solvesso -150. Der Ionenaustauscher kann nach einem gewissen Zeitraum eine verminderte Wirksamkeit zeigen, weil die Regeneration mit Schwefelsäure in Gegenwart von CrVI+ zu einem gewissen Aktivitätsverlust des Ionenaustauschers führt, der durch den Kontakt des Ionenaustauschers mit einem starken Oxydationsmittel, nämlich einer Schwefelsäurelösung von Chromat, bedingt ist.

  Dies kann gewünschtenfalls durch Auflösung kleiner Anteile Eisen-II-Sulfat in der Schwefelsäure korrigiert werden, so dass unmittelbar bei Freiwerden von   CrVI+    dieses quantitativ zum unschädlichen   CrIlI+    reduziert wird.

 

   Obwohl die Schwefelsäurebehandlung zur Entfernung der Metallionen aus dem Ionenaustauscher wirksam ist, können in diesem Chloridionen zurückbleiben und bei entsprechender Ansammlung die Betriebsdauer des Ionenaustauschers verringern. Dementsprechend wird die Schwefelsäurebehandlung vorzugsweise durch einen Regenerationsschritt mit einer 10-20   Gew. /oigen    Natriumcarbonatlösung ergänzt. Diese ergänzende Behandlung entfernt Chloridionen wirksam aus dem Ionenaustauscher.



   Anmerkung: Im Patentanspruch und in der Beschreibung des Hauptpatentes ist vom Gehalt des Ionenaustauschers an Schwefelsäure (nach der Reaktivierung mit Schwefelsäure) die Rede. Diese Angabe ist nicht richtig, denn es handelt sich dabei um einen Gehalt an Sulfat, was hiermit berichtigt sei. 



  
 



  (Additional patent to main patent No. 448 039) Process for cleaning aluminum sulphate solution
The invention relates to a method for cleaning aqueous aluminum sulfate, which contains iron, chromium and titanium and / or zirconium as impurities and represents an improvement of the method according to Swiss Patent No. 448 039.



   In the cited patent, a process is described in which aqueous aluminum sulfate, which contains iron and at least one of the substances zirconium or titanium as impurities, is treated to produce practically iron-free aluminum sulfate by: (1) adding an oxidizing agent, preferably hydrogen peroxide, to the contaminated aqueous aluminum sulfate for the conversion of iron ion of the aqueous aluminum sulfate solution into iron (III) ion; (2) mixing oxidized aqueous aluminum sulfate with a water-insoluble amine as an ion exchanger, preferably in the form of a solution of the same in an organic solvent, in order to extract the said impurities from the aqueous aluminum sulfate; (3) separating and recovering the purified aqueous aluminum sulfate;

  ; (4) reactivation of the ion exchanger, which contains the impurities extracted from the aqueous aluminum sulfate, by intimate contacting with an aqueous solution of sulfuric acid containing at least 6 O / o, preferably 6-30 and in particular 10-15 O / o H2SO4 by Remove contaminants from the ion exchanger; (5) Treating the reactivated exchanger obtained, preferably by washing it with water until it contains 0.5-1% by weight H.SOa in order to reduce the sulfate content to 25% or less, based on the weight of the ion exchanger, to reduce, and (6) returning the activated ion exchanger thus treated to step (2).



   The ion exchanger preferably has a molecular weight of 200-600. If it is used as a solution in an organic solvent, the solution preferably contains 3-15 wt. 0/0 ion exchangers. In step (3), the volume ratio of the aqueous aluminum sulfate to the solution of the ion exchanger is preferably 1: 1.5-1: 2.5 and in step (4) the volume ratio of aqueous sulfuric acid to the solution of the ion exchanger is preferably 1: 6-1 : 12. According to a preferred embodiment, stage (1) is carried out at 45-60 ° C., either stage (2) being carried out immediately thereafter or the oxidized solution being stored at below 45 ° C. until stage (2) is carried out.

  A more detailed description of the method is contained in the above-mentioned patent application, to which reference is expressly made here.



   It has now been found that the use of chlorine as an oxidizing agent is particularly advantageous when the contaminated aqueous aluminum sulfate also contains chromium. Chromium (Cr III +) is more difficult to oxidize than iron (each "+). Although hydrogen peroxide oxidizes iron easily, it is only partially effective for the oxidation of chromium. For example, if the contaminated aqueous aluminum sulfate solution is about 40-50 parts per million Chromium contains (all parts given here are based on weight) - which is often the case - treatment with hydrogen peroxide reduces the chromium content to only about 20-25 parts per million, i.e. only half. If the end product has a low chromium content should have, z.

  Less than about 5 parts per million, significantly better results can be obtained in accordance with the process of the present invention by using chlorine as the oxidizing agent. The chromium content in the product can be reduced to less than 3 parts per million and even to less than 1 part per million. The iron, titanium and zirconium impurities are also removed to a satisfactory extent.



   The process according to the present invention for purifying aqueous aluminum sulfate, which contains iron, chromium and at least one of titanium or zirconium as impurities, comprises the following steps: (1) an oxidizing agent is added to the impure aqueous aluminum sulfate, (2) the aqueous Aluminum sulfate is mixed with a water-insoluble amine as an ion exchanger in order to extract the impurities from the aqueous aluminum sulfate, (3) the purified aqueous aluminum sulfate is separated and recovered, (4) which becomes the ion exchanger containing the impurities extracted from the aqueous aluminum sulfate reactivated by intimate contact with an aqueous sulfuric acid solution which has a concentration of at least 6 0/0,

   in order to remove the impurities from the ion exchanger, (5) the reactivated ion exchanger obtained is treated to reduce the sulfate content to 25 O / o or less, based on the weight of the ion exchanger, and (6) the activated ion exchanger treated in this way is returned to the Step (2) recirculated, and is characterized in that the aqueous aluminum sulfate is oxidized with chlorine to convert Fe (II) and Cr (III) into Fe (III) and Cr (VI), respectively. The oxidation with chlorine is preferably carried out under excess pressure, e.g. B. at 3.5-14Atü. performed at about 150-177 ° C.



  Under these conditions the oxidation is normally complete in about 4-6 minutes.



   When using chlorine as an oxidizing agent according to the invention, Amberlite LA-2, which is a secondary amine, lauryltrialkylmethyiamine, is preferably used as the anion exchanger. The exchanger is preferably dissolved in a petroleum distillate, such as. B. Solvesso -150. The ion exchanger can show a reduced effectiveness after a certain period of time because the regeneration with sulfuric acid in the presence of CrVI + leads to a certain loss of activity of the ion exchanger, which is caused by the contact of the ion exchanger with a strong oxidizing agent, namely a sulfuric acid solution of chromate.

  If desired, this can be corrected by dissolving small amounts of iron (II) sulfate in the sulfuric acid, so that immediately when CrVI + is released, it is quantitatively reduced to harmless CrIlI +.

 

   Although the sulfuric acid treatment is effective in removing the metal ions from the ion exchanger, chloride ions can remain in the ion exchanger and, if they accumulate, reduce the service life of the ion exchanger. Accordingly, the sulfuric acid treatment is preferably supplemented by a regeneration step with a 10-20% strength by weight sodium carbonate solution. This additional treatment effectively removes chloride ions from the ion exchanger.



   Note: In the patent claim and in the description of the main patent, the sulfuric acid content of the ion exchanger (after reactivation with sulfuric acid) is mentioned. This information is not correct, because it concerns a content of sulphate, which is hereby corrected.

 

Claims (1)

PATENTANSPRUCH PATENT CLAIM Verfahren zur Reinigung von wässriger Aluminiumsulfatlösung, die als Verunreinigungen Eisen, Chrom und mindestens einen der Stoffe Titan oder Zirkonium enthält, wobei das Verfahren folgende Stufen umfasst: 1. Zugabe eines Oxydationsmittels zum verunreinigten wässrigen Aluminiumsulfat, 2. Vermischen des wässrigen Aluminiumsulfates mit einem wasserunlöslichen Amin als Iionenaustauscher zur Extraktion der genannten Verunreinigungen aus dem wässrigen Aluminiumsulfat, 3. Abtrennen und Gewinnen des gereinigten wässrigen Aluminiumsulfates, 4. Reaktivieren des die aus dem wässrigen Aluminiumsulfat extrahierten Verunreinigungen enthaltenden Ionenaustauschers durch innige Berührung mit einer wässrigen Lösung von Schwefelsäure, die eine Konzentration von mindestens 6 0/0 besitzt, um die Verunreinigungen aus dem Ionenaustauscher zu beseitigen, 5. Process for the purification of aqueous aluminum sulphate solution which contains iron, chromium and at least one of the substances titanium or zirconium as impurities, the process comprising the following stages: 1. Addition of an oxidizing agent to the contaminated aqueous aluminum sulfate, 2. Mixing the aqueous aluminum sulfate with a water-insoluble amine as an ion exchanger to extract the named impurities from the aqueous aluminum sulfate, 3. Separation and recovery of the purified aqueous aluminum sulfate, 4. reactivation of the ion exchanger containing the impurities extracted from the aqueous aluminum sulphate by intimate contact with an aqueous solution of sulfuric acid which has a concentration of at least 6% in order to remove the impurities from the ion exchanger, 5. Behandeln des erhaltenen reaktivierten Ionenaustauschers zur Verminderung des Sulfatgehaltes auf 25 0/o oder weniger, bezogen auf das Gewicht des Ionenaustauschers, und 6. Rückführung des so behandelten aktivierten Ionenaustauschers in die Stufe (2), dadurch gekennzeichnet, dass das wässrige Aluminiumsulfat mit Chlor oxydiert wird, um Fe11 + und CrIII+ in Fe111 + bzw. CrVI+ umzuwandeln. Treating the resulting reactivated ion exchanger to reduce the sulfate content to 25% or less, based on the weight of the ion exchanger, and 6. Return of the activated ion exchanger treated in this way to step (2), characterized in that the aqueous aluminum sulfate is oxidized with chlorine in order to convert Fe11 + and CrIII + into Fe111 + or CrVI +. UNTERANSPRUCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stufe (1) unter Überdruck bei 150-177 OC durchgeführt wird. SUBClaims 1. The method according to claim, characterized in that step (1) is carried out under excess pressure at 150-177 OC. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stufe (1) bei einem Druck von 3,5-14 atü durchgeführt wird. 2. The method according to claim and dependent claim 1, characterized in that step (1) is carried out at a pressure of 3.5-14 atm. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als lonenaustauscher Lauryl-trialkyl methyl-amin. gelöst in einem Erdöldestillat, verwendet wird. 3. The method according to claim, characterized in that the ion exchanger lauryl-trialkyl methyl-amine. dissolved in a petroleum distillate. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die in Stufe (4) verwendete wässrige Schwefelsäurelösung Eisen-II-sulfat enthält. 4. The method according to claim, characterized in that the aqueous sulfuric acid solution used in step (4) contains iron (II) sulfate. 5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der reaktivierte Ionenaustauscher aus Stufe (4) in Stufe (5) mit einer 10-20 gew.0/oigen Lösung von Natriumcarbonat behandelt wird. 5. The method according to claim, characterized in that the reactivated ion exchanger from stage (4) is treated in stage (5) with a 10-20% strength by weight solution of sodium carbonate.
CH790765A 1962-10-31 1965-06-04 Aluminium sulphate solution purification CH502270A (en)

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US234463A US3323865A (en) 1962-10-31 1962-10-31 Method of removing iron, zirconium and titanium from aluminum sulfate
US37295464A 1964-06-05 1964-06-05

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