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CH481645A - Augenblendschutz - Google Patents

Augenblendschutz

Info

Publication number
CH481645A
CH481645A CH1528467A CH1528467A CH481645A CH 481645 A CH481645 A CH 481645A CH 1528467 A CH1528467 A CH 1528467A CH 1528467 A CH1528467 A CH 1528467A CH 481645 A CH481645 A CH 481645A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
eye
glasses
eye protection
frame
protection according
Prior art date
Application number
CH1528467A
Other languages
English (en)
Inventor
Vertessy Adalbert
Original Assignee
Vertessy Adalbert
Bauhofer Hansjoerg
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Vertessy Adalbert, Bauhofer Hansjoerg filed Critical Vertessy Adalbert
Priority to CH1528467A priority Critical patent/CH481645A/de
Priority to CH846769A priority patent/CH500710A/de
Publication of CH481645A publication Critical patent/CH481645A/de

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F9/00Methods or devices for treatment of the eyes; Devices for putting in contact-lenses; Devices to correct squinting; Apparatus to guide the blind; Protective devices for the eyes, carried on the body or in the hand
    • A61F9/04Eye-masks ; Devices to be worn on the face, not intended for looking through; Eye-pads for sunbathing
    • A61F9/045Eye-shades or visors; Shields beside, between or below the eyes

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Ophthalmology & Optometry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Vascular Medicine (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Eyeglasses (AREA)

Description


  



  Augenblendschutz
Die Pupille des menschlichen Auges vergrössert sich bzw. verkleinert sich je nach der Menge des einfallenden Lichtes. Je nach Lebensalter usw. dauert es mehr oder weniger lang, bis sich die Pupille auf die Menge des einfallenden Lichtes einstellt.



   Diese sogenannte Adaptionszeit führt infolge der grossen Differenzen an Helligkeitswerten, die bei nächtlichen Autofahrten auftreten, zur nächtlichen Blendung des Autolenkers. Hat sich die Pupille des Lenkers auf entgegenkommende Fernlichter bzw. Abblendlichter eingestellt, sieht das Auge die geringen Kontraste, wie beispielsweise Radfahrer und Füssgänger, nicht mehr oder nur noch sehr schwach.



   Die Blendwirkung dauert nach dem Vorbeifahren des entgegenkommenden Wagens während längerer Zeit an, bis sich die Pupille wieder auf die Dunkelheit eingestellt hat. Wird während des verstärkten Lichteinfalls ein Blendschutz vor das Auge gebracht und unmittelbar nachher wieder entfernt, so entfällt für das Auge die nach einer üblichen Blendung benötigte Zeit, um sich wieder an das Sehen im Dunkeln und das Erkennen geringfügiger Helligkeitswerte zu gewöhnen.



   Die Erfindung verwirklicht diese Zielsetzung durch eine aus gefärbtem, durchsichtigem Material bestehende, brillenglasähnliche Scheibe mit einer unteren konkaven Begrenzungslinie und durch Mittel, um die Scheibe vor dem Auge und mit der unteren Begrenzungslinie unmittelbar über die Pupille zu halten.



   Die Erfindung hat weiter den Vorteil, dass sie auch bei Tageslicht als Blendschutz gegen schräg einfallendes Licht, insbesondere Sonnenstrahlen, verwendbar ist.



   Vorteilhaft kann die Erfindung derart ausgestaltet sein, dass das Mittel ein Brillengestell ist, in dem zwei je einem Auge zugeordnete Scheiben angeordnet sind.



  Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform kann eine Nasenauflage höhenverstellbar im Brillengestell gelagert sein.



   Anhand der beiliegenden schematischen Zeichnung wird die Erfindung beispielsweise erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Frontansicht eines ersten Ausführungsbeispieles,
Fig. 2 eine Frontansicht eines zweiten Ausführungsbeispieles,
Fig. 3 eine Rückansicht zu Fig. 2,
Fig. 4 eine Frontansicht einer üblichen Brille mit einem dritten Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemässen Blendschutzes,
Fig. 5 eine Rückansicht zu Fig. 4, wobei die Brille weggelassen ist,
Fig. 6 eine Frontansicht einer üblichen Brille mit einem vierten Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemässen Blendschutzes,
Fig. 7 eine Rückansicht zu Fig. 6, wobei die Brille weggelassen ist und
Fig. 8 eine Frontansicht eines fünften Ausführungsbeispieles eines erfindungsgemässen Blendschutzes.



   Fig. 1 zeigt ein Brillengestell 1, in welches zwei aus gefärbtem und durchsichtigem Material bestehende, brillenglasähnliche Scheiben 2 eingesetzt sind. Die Scheiben 2 weisen je eine untere konkave Begrenzungslinie 3 auf.



  Der Verlauf der unteren Begrenzungslinie ist derart gewählt, dass sie unmittelbar über der Pupille des Auges liegt.



   Die Fig. 2 und 3 zeigen ein zweites Ausführungsbeispiel, wobei gleiche oder äquivalente Teile mit gleichen Hinweisziffern, wie beim ersten Ausführungsbeispiel bezeichnet sind. In Abweichung zum erstbeschriebenen Ausführungsbeispiel weist das Brillengestell eine vertikale Nut 4 auf, in welcher vertikal verschiebbar ein Nasenreiter 5 gelagert ist. Die Nut 4 weist nach vorne einen durchgehenden Längsschlitz 6 auf. Durch den Längsschlitz 6 ist eine Klemmschraube 7 geführt, welche mit ihrem Gewindeteil in einem im Nasenreiter 5 angeordneten Gegengewinde gelagert ist. Wird die Klemmschraube 7 gelockert, so kann der Nasenreiter 5 in vertikaler Richtung verschoben werden, bis bei aufgesetztem Blendschutz die konkave Begrenzungslinie 2 unmittelbar über die Pupillen der Augen zu liegen kommt.

   In dieser Stellung wird die Klemmschraube 7 festgezogen und dabei der Nasenreiter 5 starr mit dem Brillengestell 1 verbunden.



   Die Fig. 4 zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel eines Blendschutzes. Auf die Gläser 8 und 9 einer üblichen Brille sind je eine Scheibe 2 aufgesetzt. Die Scheiben 2 sind mittels Nieten 10 und 11 an einem Gestell 12 befestigt. Am Gestell 12 sind zwei Klemmarme 13 und 14 befestigt, welche beim Aufsetzen des Blendschutzes auf eine Brille, gegen deren Rückseite federnd anliegen und den Blendschutz in der erforderlichen Gebrauchslage halten.



   Nach einem vierten, in den Fig. 6 und 7 dargestellten Ausführungsbeispiel ist zwischen den horizontalen Stegen 15 und 16 des Gestelles 12 vertikal eine Schraubenspindel 17 angeordnet und in einer Gewindestütze 18 gelagert, welche mit den Stegen 15 und 16 fest verbunden ist. Die Schraubenspindel 17 weist an ihrem vorangehenden Ende gegen den Nasensteg der Brille eine Klemme 19 auf. Die Klemme 19 umgreift seitlich federnd den Nasensteg der Brille, so dass bei einer Drehung der Spindel der Blendschutz relativ zur Brille gehoben oder gesenkt werden kann.



   Nach einem fünften Ausführungsbeispiel (Fig. 8) sind die Scheiben auswechselbar und lösbar im Brillengestell gelagert. Die im Brillengestell 1 eingesetzten Scheiben 2 bilden eine durchgehende, aus einem Stück bestehende Scheibe 20, welche an ihren seitlichen Rändern mehrere Vertiefungen 21 aufweist. Das Gestell 1 weist einen zur Zeichnungsebene angenähert parallelen Schlitz auf, in den die Scheibe 20 eingeschoben ist.



  Seitlich am Gestell 22 befinden sich Stellschrauben, welche in die Vertiefungen 21 der Scheibe 20 greifen, wenn diese mittels der Stellschrauben im Gestell 1 fixiert ist. Nach dem Lösen der Stellschrauben 22 kann die Scheibe 20 entfernt und durch eine Scheibe 20' ersetzt werden, welche in Richtung der Pfeile 23 in das Gestell 1 eingeschoben wird. Zu einem derartigen Gestell können zur vielseitigen Verwendung Sätze mit mehreren verschieden gefärbten Scheiben geliefert werden.



   Trägt ein Autolenker den Blendschutz, so befindet sich die untere Begrenzungslinie 3 bei normaler Kopfhaltung unmittelbar über der Pupille. Bei dieser Kopfhaltung entsteht keine Beeinträchtigung der Sicht. Erscheint nun auf der Gegenfahrbahn ein beleuchtetes Fahrzeug, so braucht der Autolenker lediglich den Kopf geringfügig nach unten zu senken, derart, dass die untere Begrenzungskante 3 unter die Pupille zu liegen kommt. Dabei schaut er durch die gefärbten Scheiben 2, wodurch die Blendwirkung aufgehoben wird. Sobald sich die Lichtquelle entfernt hat, hebt der Lenker den Kopf in die Normallage und schaut unter den Scheiben 2 durch und hat unverzüglich wiederum eine unbeeinträchtigte Sicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Augenblendschutz, gekennzeichnet durch eine aus gefärbtem, durchsichtigem Material bestehende brillenglas ähnliche Scheibe (2) mit einer unteren, konkaven Begrenzungslinie (3) und durch Mittel (1), um die Scheibe vor dem Auge und mit der unteren Begrenzungslinie (3) unmittelbar über der Pupille zu halten.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Augenblendschutz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel ein Brillengestell ist, in dem zwei je einem Auge zugeordnete Scheiben angeordnet sind.
    2. Augenblendschutz nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Gestell eine Nasenauflage (5) höhenverstellbar gelagert ist.
    3. Augenblendschutz nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheiben aus einem Stück bestehen und im Gestell höhenverstellbar angeordnet sind.
    4. Augenblendschutz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jedem Auge zugeordnet je eine Scheibe vorgesehen ist, dass die Scheiben miteinander fest verbunden sind und dass Klemmorgane vorgesehen sind, um die Gläser an einer Brille zu befestigen.
    5. Augenblendschutz nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, um die Scheibe höhenverstellbar an einer Brille zu befestigen.
CH1528467A 1967-10-31 1967-10-31 Augenblendschutz CH481645A (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1528467A CH481645A (de) 1967-10-31 1967-10-31 Augenblendschutz
CH846769A CH500710A (de) 1967-10-31 1969-06-02 Augenblendschutz

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1528467A CH481645A (de) 1967-10-31 1967-10-31 Augenblendschutz

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH481645A true CH481645A (de) 1969-11-30

Family

ID=4407844

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1528467A CH481645A (de) 1967-10-31 1967-10-31 Augenblendschutz

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH481645A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1993021875A1 (en) * 1992-04-23 1993-11-11 Keller David R Protective eyewear with retractable protective shields

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1993021875A1 (en) * 1992-04-23 1993-11-11 Keller David R Protective eyewear with retractable protective shields
US5422684A (en) * 1992-04-23 1995-06-06 Keller; David R. Protective eyewear with retractable protective shields

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