Photographischer Film zur Verwendung in einer Selbstentwicklerkamera Die Erfindung betrifft einen photographischen Film zur Verwendung in einer Selbstentwicklerkamera, der gekennzeichnet ist durch einen Trägerstreifen mit einem vorderen und einem hinteren Endteil, ein relativ kurzes Blatt, und Mittel zum schamierartigen Anbringen des einen Blattendes auf dem Streifen, so dass das Blatt um eine zwischen den beiden Blattenden liegende Querachse auf dem Trägerstreifen verschwenkbar ist;
derart, dass das Blatt um die genannte Achse zwischen einer ersten Lage, in der es auf dem Streifen vor der Achse und gegen das Streifenvorderende liegt, und einer zweiten Lage verschwenkbar ist, in der es hinter der Achse und gegen das Streifenhinterende auf dem Streifen liegt, der Streifen in der einen oder anderen Lage des Blattes über das freie Blattende hinausreicht, das Blatt und der Streifen je eine, zur Verschwenkungsachse symmetrisch liegende Bildauf- nahmezone aufweist, wobei in einer der beiden Blattlagen diese beiden Zonen aufeinanderliegen und gegeneinander gerichtet sind,
und dass die eine der beiden Zonen lichtempfindlich, und die andere nach der Behandlung in Verbindung mit der lichtempfindlichen Zone für ein Übertragungsbild, empfänglich ist.
Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels im Zusammenhang mit einer zur Verwendung des erfin- dungsgemässen Films geeigneten Kamera und der Zeich nung.
Darin zeigen Fig. 1 eine Seitenansicht einer Kamera, wobei die Schnittebene in der Mitte zwischen den Seiten derselben liegt, Fig.2 eine der Fig. 1 entsprechende Schnittansicht, die eine andere Arbeitsstellung der Kamera veranschau licht, Fig. 3 eine Schnittansicht in grösserem Massstab, die die Verwendung des erfindungsgemässen Films in Ver bindung mit der Kamera zeigt, Fig. 4 eine perspektivische Teilansicht eines Flüssig keitsbehälters der Kamera, Fig. 5, 6 und 7 Schnitte durch Partien der Kamera in verschiedenen Betriebsstellungen,
Fig. 8 und 9 perspektivische Teilansichten zweier Ausführungsbeispiele eines Bauteiles der Kamera.
Die Fig. 1 und 2 veranschaulichen einen photographi schen Apparat in Form einer Handkamera 10, die ein Gehäuse, bestehend aus einer Rückwand 12, Stirnwänden 14 und 16, Seitenwänden 18 und einer Vorderwand 20 mit einer Öffnung 22, aufweist.
Die Kamera 10 ist so ausgebildet, dass eine Folge von Flächen lichtempfindlichen Blattmaterials belichtet und derart behandelt werden kann, dass eine Folge positiver photographischer Abzüge erhalten wird. Um eine kleine kompakte und billige Konstruktion zu schaffen, die dennoch die Erzeugung relativ grosser Abzüge zulässt, ist es vorteilhaft, photographisches Blattmaterial in Rollen form, insbesondere in Form einer einzigen Rolle oder Spule vorzusehen. Es ist weiter zweckmässig, das licht empfindliche Blatt bis zu den Rändern zu belichten, um sowohl an Raum als auch an lichtempfindlichem Mate rial zu sparen.
Ausserdem ist es vorteilhaft, die Behand lungsflüssigkeit derart zuzuführen und zu verteilen, dass die zur Durchführung dieses Arbeitsganges erforderliche Einrichtung vereinfacht wird. Die Belichtung des licht empfindlichen Materials bis zu dessen Rändern, z.B. bis zu zwei seitlichen Rändern und einem Querrand, ergibt eine Zahl von Problemen, die durch die Ausbildung und Konstruktion des Blattmaterials und der Einrichtung innerhalb der Kamera bedingt sind, durch welche das Blattmaterial behandelt wird, insbesondere wenn es er forderlich ist, dass die Ausbildung des photographischen Materials ebenfalls einfach und demgemäss billig ist.
In den Fig. 1 bis 3 ist ein photographischer Film dargestellt, der durch eine einfache und billige Konstruk tion gekennzeichnet ist und die Herstellung mehrerer verhältnismässig grosser photographischer Abzüge in einem Apparat zulässt, der die vorstehend erörterten Kriterien berücksichtigt. Der Film weist ein langgestreck- tes Trägerblatt 36 auf, das wenigstens so breit ist wie die in dem Apparat herzustellenden photographischen Abzü ge. Dieser Trägerstreifen 36 besteht aus flexiblem Blattmaterial, z.B. Papier, das gegenüber aktinischem Licht undurchsichtig gemacht sein kann.
Der Film ist in Rollenform ausgebildet und weist mehrere individuelle lichtempfindliche Bildaufzeichnungsblätter 38 auf, die eine allgemein rechteckige Gestalt haben und an dem Trägerstreifen 36 befestigt sind. Jedes der Bildaufzeich- nungsblätter 38 weist eine Schicht lichtempfindlichen Bildaufzeichnungsmaterials, z.B. Silberhalogenemulsion, auf, die von dem Trägerblatt eines gewöhnlichen Filmba- siswerkstoffes, z.B, Papier, getragen wird, das gegenüber aktinischem Licht undurchlässig ist.
Die Bildaufzeich- nungsblätter weisen die gleiche Breite auf wie das darauf zu erzeugende photographische Bild und sie sind hinter einander auf dem Trägerstreifen 36 befestigt, wobei die rückwärtige Oberfläche jedes Bildaufzeichnungsblattes, d.h. die der lichtempfindlichen Schicht gegenüberliegende Oberfläche mit dem zweiten Blatt in Kontaktberührung steht. Jedes der Bildaufzeichnungsblätter ist auf dem Trägerblatt längs eines Randes befestigt, der als hinterer Rand bezeichnet wird.
Die Befestigung erfolgt mittels eines Gelenkes 40, welches ein Umschlagen des Bildauf- zeichnungsblattes um den hinteren Rand gegenüber dem Trägerblatt um 180 zulässt, derart, dass die lichtemp findliche Schicht des Bildaufzeichnungsblattes auf das Trägerblatt hin gerichtet ist. Die Blätter sind anfänglich auf einer Spule aufgewickelt, wobei die Bildaufzeich- nungsblätter innen liegen und die mit Gelenk versehenen Hinterenden der Bildaufzeichnungsblätter nach dem Hin terende des Trägerblattes zu gerichtet sind, so dass die freien Vorderenden der Bildaufzeichnungsblätter zuerst aus der Spule weggezogen werden.
Die in der Zeichnung dargestellte Kamera ist dazu bestimmt und geeignet, eine Fläche jedes Bildaufzeich- nungsblattes zu belichten, die sich bis zu den Rändern erstreckt, wodurch das zur Verfügung stehende photogra phische Material am günstigsten ausgenutzt wird. Die Kamera ist weiter vorzugsweise so ausgebildet, dass das Bildaufzeichnungsblatt bis zum Vorderrand und bis zu dem Gelenk 40 belichtet wird, welch letzteres so klein als möglich gehalten wird, um das lichtempfindliche Mate rial bestmöglich ausnutzen zu können.
Die dargestellte Filmausbildung und die Ausbildung der Kamera machen es möglich, die einzelnen lichtempfindlichen Blätter in der Weise zu behandeln, dass die lichtempfindlichen Blätter an wenigstens drei Rändern belichtet werden und dass dann die belichteten lichtempfindlichen Blätter in einer Kamera behandelt werden, die durch eine kleine kompakte und relativ einfache Konstruktion gekenn zeichnet ist.
Die Behandlung jedes lichtempfindlichen Blattes, vor zugsweise zur Erzeugung eines positiven übertragungs- bildes auf dem Trägerblatt mittels eines Silberhalogen Diffusions-Übertragungsumkehrverfahrens, wird dadurch bewerkstelligt, dass die lichtempfindliche Schicht eines jeden Bildaufzeichnungsblattes über die Oberfläche des Trägerblattes 36 gefügt wird und indem eine viskose Behandlungsflüssigkeit zwischen den beiden Blättern ausgebreitet wird, indem die Blätter zwischen einem Paar druckausübender Organe vorgeschoben werden.
Die Be handlungsflüssigkeit befindet sich gemäss dem dargestell ten Ausführungsbeispiel ursprünglich in einem langge- streckten rohrförmigen Behälter, der in Fig.4 mit 42 bezeichnet ist. Der Behälter 42 ähnelt einem üblichen Trinkstrohhalm, weist einen kreisförmigen Querschnitt über im wesentlichen seine gesamte Länge auf und besteht aus einem Werkstoff, der wasser- und luftun durchlässig ist und von der Behandlungsflüssigkeit nicht angegriffen wird.
Der Behälter kann z.B. aus organi schem Kunststoff, aus Metallfolien und Mehrschichten bahnen bestehen, die eine Kunststoffschicht, eine Papier schicht und eine Metallfolie aufweisen können. Der Behälter ist an einem Ende (dieses soll als das Hinterende 44 bezeichnet werden) in der Weise abgeschlossen, dass er dort aufgebrochen werden kann, wenn ein Hydraulik druck innerhalb der Behandlungsflüssigkeit aufgebaut wird. Hierdurch wird ein Mundstück geschaffen, dessen Fläche im wesentlichen der Querschnittsfläche des flüs sigkeitsgefüllten Abschnittes des Behälters gleich ist, und der Flüssigkeitsinhalt des Behälters wird durch dieses Mundstück ausgedrückt.
Das mit 46 bezeichnete Vorder ende des Behälters ist in ähnlicher Weise durch Abfla chung des Behälters abgedichtet und der abgeflachte Abschnitt weist eine solche Länge auf, dass er manuell erfasst werden kann.
Der Flüssigkeitsinhalt des Behälters wird aus diesem auf eines der Blätter in Form einer länglichen gleichför mig verteilten Masse ausgedrückt, die sich von einer Seite nach der anderen der Bildfläche des Blattes erstreckt, die mit der Flüssigkeit behandelt werden soll. Dies wird dadurch bewirkt, dass der Behälter 42 in den Apparat so eingeführt wird, dass er dicht benachbart zu einem oder beiden Blättern am Rand einer zu behandelnden Fläche liegt, wobei der flüssigkeitsgefüllte Abschnitt des Behäl ters sich im wesentlichen von einer Seite des Behälters nach der anderen Seite erstreckt.
Der Behälter wird dann in Richtung seiner Achse nach seinem Vorderende 46 weggezogen und er wird hierbei progressiv vom Vorder ende nach dem rückwärtigen Ende zusammengedrückt, damit sich das Hinterende des Behälters öffnet und die Flüssigkeit auf eines oder beide Blätter ausgespritzt wird. Das Ausspritzen der Behandlungsflüssigkeit aus dem Behälter auf die Blätter wird demgemäss dadurch be werkstelligt, dass die Blätter von dem Behälter freikom men, so dass der Apparat, der anschliessend die Behand- lungsflüssigkeit als Schicht zwischen die zwei Blätter ausbreitet, nicht der Dicke des Behälters angepasst sein muss.
Der aus Trägerblatt 36 und mehreren Bildaufzeich- nungsblättern 38 bestehende Filmverband ist vor zugsweise auf einer Spule 47 aufgewickelt, wobei die Enden dazu dienen, die Belichtung der einzelnen Film aufzeichnungsblätter zu verhindern, wenn der Filmver band in die Vorratskammer 28 der Kamera eingefügt wird. Die Kamera ist so gestaltet, dass sie zum Zwecke des Filmeinlegens geöffnet werden kann.
Die Einrichtung zur Ausbreitung der Behandlungsflüssigkeit zwischen den Blättern besteht aus zwei gegenüberliegend angeordneten druckausübenden Organen, die gemäss dem dargestellten Ausführungsbeispiel als zylindrische Walzen 48, 50 aus gebildet sind, welche im rückwärtigen Teil der Kammer 28 so gelagert sind, dass eine Ausrichtung auf die Öffnung 52 im Gehäuse besteht, durch welche die Bildaufzeichnungs- und Trägerblätter weggezogen wer den können. Die Walze 48 ist mit fester Achse drehbar gelagert, während die Walze 50 von der Walze 48 weg und auf diese zu beweglich ist und gegen die Walze 48 durch eine geeignete in der Zeichnung nicht dargestellte Feder gedrückt wird, die hinten in der Kammer 28 angeordnet sein kann.
Die Lagerung für die Walze 50, die ebenfalls von der Kammer 28 beherbergt werden kann, ist vorzugsweise derart, dass die Walzen mit einem festen minimalen Abstand zueinander gehalten werden, wobei dieser Abstand annähernd gleich der kombinierten Dicke von Trägerblatt 36, Bildaufzeichnungsblatt 38 und Flüs sigkeitsschicht 54 ist, die zwischen den Blättern ausge breitet werden muss, indem die Blätter zwischen den Walzen 48 und 50 aus der Kamera durch die Öffnung 52 vorgezogen werden.
Um zu gewährleisten, dass die Ausbreitung der Flüssigkeit bis zu den seitlichen Rän dern der Blätter stattfindet, wird mehr Flüssigkeit zur Behandlung jedes Bildaufzeichnungsblattes zugeführt, als eigentlich erforderlich ist, wobei weiter Vorsorge dafür getroffen werden muss, dass diese überschüssige Flüssig keit gesammelt und zurückgehalten wird, um zu verhin dern, dass sie mit der Walze 48 in Berührung kommt. Gemäss dem dargestellten Ausführungsbeispiel besteht diese Einrichtung aus einem Auffangblatt 56 aus einem Material, das wesentlich dünner ist als das Material, aus dem das lichtempfindliche Blatt 38 besteht. Dieses Auf fangblatt 56 ist am Vorderende jedes lichtempfindlichen Blattes angeordnet.
Da der minimale Spalt zwischen den Walzen 40 und 50 annährend gleich der kombinierten Dicke von Trägerblatt 36, Bildaufzeichnungsblatt 38 und Flüssigkeitsschicht 54 ist, wird, wenn das Auffangblatt 56 zwischen die Walzen 48 und 50 einläuft, ein Spalt zwischen dem Auffangblatt und dem Trägerblatt gebil det, in welchem überschüssige Behandlungsflüssigkeit gesammelt und zurückgehalten wird.
Der Apparat weist eine Einrichtung auf, durch welche jedes der aufeinanderfolgenden Bildaufzeichnungsblätter gegen die vordere Oberfläche der Rückwand 12 in Belichtungsstellung im wesentlichen in der Brennebene der Linsenanordnung 32 gehalten wird. Diese Einrich tung muss eine Belichtung des Bildaufzeichnungsblattes bis zu den seitlichen Rändern und im wesentlichen bis zu den Querrändern gestatten und besteht gemäss dem dargestellten Ausführungsbeispiel aus einer Klemmplatte 58 mit im wesentlichen parallelen Oberflächen, die wenigstens so gross sind wie die Fläche des zu belichten den Bildaufzeichnungsblattes und aus transparentem Werkstoff, z.B. Glas oder organischem Plastikmaterial, besteht.
Die Klemmplatte 58 liegt zwischen der Rück wand 12 und der Zwischenwand 26 und ist schwenkbar auf die Rückwand 12 zu und von dieser weg zwischen einer in Fig. 1 dargestellten Ruhestellung und der Be triebsstellung gemäss Fig.2. Die Platte 58 und die Rückwand 12 bilden in der Ruhestellung zusammen einen konvergierenden Kanal, in welchen jedes Bildauf- zeichnungsblatt eingeführt wird und in welchen jedes Bildaufzeichnungsblatt danach in der Belichtungsstellung festgeklemmt wird.
Wenn sich der Apparat in Bereitschaftsstellung befin det, steht das Trägerblatt 36 von der Spule 47 in der Kammer 28 zwischen die Walzen 48 und 50 aus der Kamera vor. Ein Wegziehen des Trägerblattes bewirkt, dass das Vorderende des vorderen Randes eines Bildauf- zeichnungsblattes, das an dem Trägerblatt befestigt ist, in den konvergenten Kanal vorgeschoben wird, der zwi schen der Rückwand 12 der Klemmplatte 58 liegt. Um eine Bewegung des Vorderrandes des Trägerblattes genau in der erforderlichen Richtung zwischen der Platte 58 und der Rückwand 12 zu gewährleisten, ist innerhalb der Kammer 28 nahe der Walze 50 ein Führungsbauteil 60 vorgesehen.
Die Wegzugsbewegung des Trägerblattes dau ert an, bis das Bildaufzeichnungsblatt sich in Belichtungs stellung befindet. Danach wird die Bewegung des Träger blattes und des Bildaufzeichnungsblattes unterbrochen. Gemäss dem dargestellten Ausführungsbeispiel dienen die Gelenkstreifen 40 dazu, der Bedienungsperson anzu- zeigen, dass sich ein Bildaufzeichnungsblatt in Belich tungsstellung befindet, so dass die Bedienungsperson die Wegzugbewegung des Trägerblattes unterbrechen kann.
Die Anzeige besteht in einem plötzlichen Ansteigen der zum Wegziehen des Trägerblattes zwischen den druck ausübenden Walzen erforderlichen Kraft, die durch die vergrösserte Dicke infolge des Gelenkstreifens zustande kommt, der auf sich selbst zurückgefaltet wird, wenn er zwischen die Walzen einläuft. Die Klemmplatte 58 kann sich dann unter der Vorspannung der Feder 62 nach hinten verschwenken. Die Federn 62 sind an der inneren Vorderwand 24 befestigt und wirken mit den Seitenrän dern der Klemmplatte zusammen. Die Verschwenkung der Klemmplatte 58 erfolgt in die Arbeitsstellung, in welcher das Bildaufzeichnungsblatt zwischen der Platte 58 und der Rückwand 12 festgeklemmt wird.
Nach der Belichtung des Bildaufzeichnungsblattes wird eine gewis se Menge Behandlungsflüssigkeit zwischen dem Bildauf- zeichnungsblatt und dem Trägerblatt dort eingeführt, wo die beiden Blätter am Einlauf der Walzen 48 und 50 verbunden sind. Das Trägerblatt, der Gelenkstreifen und das lichtempfindliche Blatt werden dann zwischen den Walzen weggezogen, wobei gleichzeitig die Behandlungs flüssigkeit zwischen dem belichteten Bildaufzeichnungs- blatt und dem Trägerblatt ausgebreitet wird, während das nächstfolgende Bildaufzeichnungsblatt in die Belich tungsstellung zwischen der Platte 58 und der Rückwand 12 überführt wird.
Das belichtete Bildaufzeichnungsblatt wird über einen Flächenabschnitt des Trägerblattes gelegt und in Verbindung mit diesem behandelt, wobei das Trägerblatt mit dem nächstfolgenden Bildaufzeichnungs- blatt zur Deckung gebracht ist. Die Wegzugsbewegung des Trägerblattes wird fortgesetzt, bis das nächstfolgende Bildaufzeichnungsblatt sich in Belichtungsstellung befin det und der Gelenkstreifen dieses Bildaufzeichnungsblat- tes zwischen die Walzen eingelaufen ist.
Photographic film for use in a self-developing camera The invention relates to a photographic film for use in a self-developing camera, which is characterized by a carrier strip having a front and a rear end portion, a relatively short sheet, and means for hinge-like attaching one end of the sheet to the strip, so that the sheet can be pivoted about a transverse axis lying between the two sheet ends on the carrier strip;
such that the sheet is pivotable about said axis between a first position in which it lies on the strip in front of the axis and against the strip front end, and a second position in which it lies behind the axis and against the strip rear end on the strip , the strip in one or the other position of the sheet extends beyond the free end of the sheet, the sheet and the strip each have an image recording zone symmetrical to the pivot axis, with these two zones lying on top of one another and facing each other in one of the two sheet positions
and that one of the two zones is photosensitive and the other is sensitive to a transfer image after treatment in connection with the photosensitive zone.
Details of the invention emerge from the following description of an exemplary embodiment in connection with a camera suitable for using the film according to the invention and the drawing.
1 shows a side view of a camera, the sectional plane lying in the middle between the sides of the same, FIG. 2 a sectional view corresponding to FIG. 1, which illustrates another working position of the camera, FIG. 3 shows a sectional view on a larger scale , which shows the use of the film according to the invention in connection with the camera, Fig. 4 is a perspective partial view of a liquid container of the camera, Fig. 5, 6 and 7 sections through parts of the camera in different operating positions,
8 and 9 perspective partial views of two exemplary embodiments of a component of the camera.
1 and 2 illustrate a photographic apparatus in the form of a handheld camera 10, which has a housing consisting of a rear wall 12, end walls 14 and 16, side walls 18 and a front wall 20 with an opening 22.
The camera 10 is designed so that a sequence of areas of photosensitive sheet material can be exposed and treated in such a way that a sequence of positive photographic prints is obtained. In order to create a small, compact and inexpensive construction which nevertheless allows the production of relatively large prints, it is advantageous to provide photographic sheet material in roll form, in particular in the form of a single roll or spool. It is also useful to expose the light-sensitive sheet up to the edges in order to save both space and light-sensitive mate rial.
In addition, it is advantageous to supply and distribute the treatment liquid in such a way that the device required to carry out this operation is simplified. Exposure of the photosensitive material to the edges thereof, e.g. up to two lateral edges and one transverse edge, give rise to a number of problems caused by the design and construction of the sheet material and the means within the camera by which the sheet material is handled, particularly when it is necessary that the formation of the photographic material is also simple and accordingly cheap.
1 to 3, a photographic film is shown, which is characterized by a simple and cheap construction and allows the production of several relatively large photographic prints in an apparatus that takes into account the criteria discussed above. The film has an elongated carrier sheet 36 that is at least as wide as the photographic prints to be made in the apparatus. This carrier strip 36 is made of flexible sheet material, e.g. Paper that can be made opaque to actinic light.
The film is formed in roll form and includes a plurality of individual photosensitive imaging sheets 38 which are generally rectangular in shape and which are attached to the carrier strip 36. Each of the imaging sheets 38 comprises a layer of photosensitive imaging material, e.g. Silver halide emulsion carried on the carrier sheet of an ordinary film base material, e.g., paper, which is opaque to actinic light.
The image recording sheets are of the same width as the photographic image to be formed thereon and they are attached one behind the other on the carrier strip 36 with the rear surface of each image recording sheet, i. the surface opposite to the photosensitive layer is in contact with the second sheet. Each of the imaging sheets is affixed to the carrier sheet along an edge called the trailing edge.
It is fastened by means of a hinge 40 which allows the image recording sheet to be turned over around the rear edge with respect to the carrier sheet by 180, such that the light-sensitive layer of the image recording sheet is directed towards the carrier sheet. The sheets are initially wound on a spool with the imaging sheets inside and the hinged trailing ends of the imaging sheets directed toward the trailing end of the carrier sheet so that the free leading ends of the imaging sheets are pulled out of the spool first.
The camera shown in the drawing is intended and suitable to expose an area of each image recording sheet which extends to the edges, whereby the available photographic material is used most effectively. The camera is also preferably designed so that the image recording sheet is exposed to the front edge and to the joint 40, the latter being kept as small as possible in order to be able to utilize the light-sensitive material in the best possible way.
The illustrated film formation and the design of the camera make it possible to treat the individual photosensitive sheets in such a way that the photosensitive sheets are exposed on at least three edges and that the exposed photosensitive sheets are then treated in a camera, which is through a small compact and relatively simple construction is marked.
The treatment of each photosensitive sheet, preferably to produce a positive transfer image on the carrier sheet by means of a silver halide diffusion transfer reversal process, is accomplished in that the photosensitive layer of each image recording sheet is placed over the surface of the carrier sheet 36 and by a viscous treatment liquid between the two leaves is spread by advancing the leaves between a pair of pressure-exerting organs.
According to the exemplary embodiment shown, the treatment liquid is originally in an elongated tubular container, which is denoted by 42 in FIG. The container 42 resembles a conventional drinking straw, has a circular cross section over essentially its entire length and consists of a material which is impermeable to water and air and is not attacked by the treatment liquid.
The container can e.g. made of organic cal plastic, made of metal foils and multilayered webs that can have a plastic layer, a paper layer and a metal foil. The container is closed at one end (this will be referred to as the rear end 44) in such a way that it can be broken open there when hydraulic pressure is built up within the treatment liquid. This creates a mouthpiece, the area of which is substantially equal to the cross-sectional area of the liquid-filled portion of the container, and the liquid content of the container is expressed through this mouthpiece.
The front end, designated 46, of the container is similarly sealed by flattening the container, and the flattened portion is of such a length that it can be manually grasped.
The liquid content of the container is expressed from this on one of the sheets in the form of an elongated uniformly distributed mass which extends from one side to the other of the image area of the sheet to be treated with the liquid. This is accomplished by inserting the container 42 into the apparatus so that it lies closely adjacent to one or both leaves at the edge of an area to be treated, the liquid-filled portion of the container extending substantially from one side of the container to the other side extends.
The container is then pulled away in the direction of its axis towards its front end 46 and it is thereby progressively compressed from the front end to the rear end so that the rear end of the container opens and the liquid is ejected onto one or both of the leaves. The spraying of the treatment liquid from the container onto the leaves is accordingly accomplished by releasing the leaves from the container, so that the apparatus which then spreads the treatment liquid as a layer between the two sheets does not adapt to the thickness of the container have to be.
The film assembly consisting of carrier sheet 36 and several image recording sheets 38 is preferably wound up on a spool 47, the ends serving to prevent the exposure of the individual film recording sheets when the film assembly is inserted into the storage chamber 28 of the camera. The camera is designed so that it can be opened for the purpose of loading film.
The device for spreading the treatment liquid between the leaves consists of two oppositely arranged pressure-exerting organs which, according to the illustrated embodiment, are formed as cylindrical rollers 48, 50, which are mounted in the rear part of the chamber 28 so that they are aligned with the opening 52 in the housing through which the image recording and carrier sheets pulled away who can. The roller 48 is rotatably mounted with a fixed axis, while the roller 50 can be moved away from and towards the roller 48 and is pressed against the roller 48 by a suitable spring (not shown in the drawing) which is arranged in the rear of the chamber 28 can.
The mounting for the roller 50, which can also be accommodated by the chamber 28, is preferably such that the rollers are held at a fixed minimum distance from one another, this distance being approximately equal to the combined thickness of the carrier sheet 36, image recording sheet 38 and liquid layer 54, which must be spread out between the sheets by pulling the sheets between rollers 48 and 50 out of the camera through opening 52.
In order to ensure that the liquid spreads to the lateral edges of the sheets, more liquid is added to treat each imaging sheet than is actually required, while further care must be taken to ensure that this excess liquid is collected and retained to prevent it from coming into contact with roller 48. According to the illustrated embodiment, this device consists of a collecting sheet 56 made of a material that is significantly thinner than the material of which the photosensitive sheet 38 is made. This catch sheet 56 is arranged at the front end of each photosensitive sheet.
Since the minimum gap between rollers 40 and 50 is approximately equal to the combined thickness of carrier sheet 36, imaging sheet 38, and liquid layer 54, when the trap sheet 56 enters between rollers 48 and 50, a gap is formed between the trap sheet and the carrier sheet , in which excess treatment liquid is collected and retained.
The apparatus includes means by which each of the successive imaging sheets is held against the front surface of the back wall 12 in the exposure position substantially in the focal plane of the lens assembly 32. This device must allow exposure of the image recording sheet up to the lateral edges and essentially up to the transverse edges and, according to the illustrated embodiment, consists of a clamping plate 58 with essentially parallel surfaces which are at least as large as the area of the image recording sheet to be exposed and made of transparent material, e.g. Glass or organic plastic material.
The clamping plate 58 lies between the rear wall 12 and the intermediate wall 26 and is pivotable towards the rear wall 12 and away from it between a rest position shown in FIG. 1 and the operating position according to FIG. In the rest position, the plate 58 and the rear wall 12 together form a converging channel into which each image recording sheet is inserted and into which each image recording sheet is then clamped in the exposure position.
When the apparatus is in the ready position, the carrier sheet 36 protrudes from the spool 47 in the chamber 28 between the rollers 48 and 50 from the camera. Pulling away the carrier sheet causes the leading end of the leading edge of an imaging sheet attached to the carrier sheet to be advanced into the convergent channel located between the rear wall 12 of the clamping plate 58. In order to ensure a movement of the leading edge of the carrier sheet exactly in the required direction between the plate 58 and the rear wall 12, a guide component 60 is provided within the chamber 28 near the roller 50.
The withdrawal movement of the carrier sheet lasts until the image recording sheet is in the exposure position. Thereafter, the movement of the carrier sheet and the image recording sheet is stopped. According to the illustrated embodiment, the hinge strips 40 serve to indicate to the operator that an image recording sheet is in the exposure position so that the operator can interrupt the withdrawal movement of the carrier sheet.
The indication is a sudden increase in the force required to pull the carrier sheet away from between the pressure rollers, due to the increased thickness due to the hinged strip which is folded back on itself as it enters between the rollers. The clamping plate 58 can then pivot backwards under the bias of the spring 62. The springs 62 are attached to the inner front wall 24 and cooperate with the countries of the side edge of the clamping plate. The pivoting of the clamping plate 58 takes place in the working position in which the image recording sheet is clamped between the plate 58 and the rear wall 12.
After exposure of the image recording sheet, a certain amount of treatment liquid is introduced between the image recording sheet and the carrier sheet at the point where the two sheets are connected at the inlet of the rollers 48 and 50. The carrier sheet, the hinge strip and the photosensitive sheet are then pulled away between the rollers, at the same time the treatment liquid is spread between the exposed image recording sheet and the carrier sheet, while the next image recording sheet is transferred to the exposure position between the plate 58 and the rear wall 12 becomes.
The exposed image recording sheet is placed over a surface section of the carrier sheet and treated in connection therewith, the carrier sheet being made to coincide with the next following image recording sheet. The withdrawal movement of the carrier sheet is continued until the next following image recording sheet is in the exposure position and the hinge strip of this image recording sheet has run between the rollers.