Verfahren zum Verteilen von Material und Verteileinrichtung zur Durchführung des Verfahrens
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verteilen von Material und eine Verteileinrichtung zur Durchführung des Verfahrens, Dabei kann es sich um Material handeln, das beispielsweise durch eine Luftströmung zu einer von mehreren vorgesehenen Stationen, an welcher Material benötigt wird. transportiert werden kann.
Bei dem zu transportierenden Material kann es sich also um solches handeln, wie es beispielsweise in Textilbetrieben anzutreffen ist, nämlich Fasern oder faserhaltiges Material; wie z.B. Baumwolle, Rayon oder Dacron; jedoch auch um andere Materialien, durch die Strömung eines Mediums, wie beispielsweise Luft, gefördert werden können.
In Textilbetrieben ist es häufig notwendig, Fasern von einem Behandlungssystem an ein anderes zu transportieren und dies wird allgemein dadurch erreicht, dass die Fasern mittels eines Luftstromes gefördert werden.
Um die Fasern aus dem Luftstrom abzuscheiden ist an der Ablieferungsstelle eine Einrichtung vorgesehen, welche allgemein als Faserabscheider bezeichnet wird. Ein Faserabscheider dieser Art ist in der USA-Patentschrift 3 039 149 beschrieben. Es können mehrere Faserabscheider oder andere Arten von Materialabscheider, wie beispielsweise gemäss der USA-Patentschrift Nummer 3 039 151 an den verschiedenen Ablieferungsstellen oder -stationen angeordnet sein, an welche die Fasern entsprechend dem Bedarf der einzelnen Stationen verteilt werden müssen.
Ein solcher Faserabscheider besitzt einen Lufteinlasskanal und einen Auslasskanal, wobei ein Faserauslass zu einem Auffangbehälter der entsprechenden Station führt und wobei eine verstellbare Entnahmevorrichtung oder ein Ventil vorgesehen ist, um die Luft zusammen mit dem Material aus dem Ein lasskanal zu entnehmen, das Material auszuscheiden und die Luft dem Auslasskanal zuzuführen. Einlass- und Auslasskanal sind an ein Luftzirkulationssystem angeschlossen und die Anordnung ist so gewählt, dass, falls die Entnahmevorrichtung nicht betätigt ist, das Material im Luftstrom an der entsprechenden Station vorbeiströmt und der nächsten Station zugeführt wird.
Jede Station enthält Mittel um festzustellen, ob ein Bedarf an Material besteht und die Stationen sind im Folgeverhältnis oder wahlweise mit einem elektrischen System verbunden, welches die Entnahmevorrichtung betätigt, je nachdem, ob von den Mitteln der entsprechenden Station ein Materialbedarf festgestellt wird.
Bei allen bekannten Systemen wird Material nur von einer einzigen Quelle aus verteilt. Die Verteilung von Material von einer Quelle aus an mehrere Stationen bringt jedoch gewisse Begrenzungen mit sich, die von der Industrie als nachteilig empfunden wurden.
Das erfindungsgemässe Verfahren zum Verteilen von Material von einer Mehrzahl von Quellen an eine Mehrzahl von Stationen zeichnet sich dadurch aus, dass je eine vorbestimmte Anzahl von Stationen zur Belieferung durch eine der Quellen ausgewählt wird, so dass jeweils eine bestimmte Station nur durch eine Quelle belieferbar ist, und dass die Stationen entsprechend der getroffenen Auswahl beliefert werden.
Die erfindungsgemässe Verteileinrichtung zur Durchführung des Verfahrens ist gekennzeichnet durch eine Mehrzahl von Materialquellen, eine Mehrzahl von durch diese Materialquellen zu beliefernden Stationen, Fördermittel, welche jede der Quellen mit jeder Station verbinden, Mittel zur jeweiligen Auswahl einer vorbestimmten Anzahl von Stationen, die durch eine der Quellen zu beliefern sind, so dass eine Station nur durch eine einzige Quelle belieferbar ist, und Mittel zur Zufuhr von Material über die Fördermittel zu den einzelnen Stationen entsprechend der vorgewählten Einstellung.
In der Zeichnung sind zwei beispielsweise Ausführungsformen der erfindungsgemässen Verteileinrichtung dargestellt.
Es zeigen:
Fig. 1, bestehend aus den Teilen Fig. 1A, Fig. 1B und Fig. lC, eine schematische Darstellung der ersten Ausführungsform, bei welcher Material von zwei Quellen an mehrere Stationen verteilt wird, und
Fig. 2, bestehend aus den Teilen Fig. 2A und Fig. 2B, eine schematische Darstellung einer anderen Ausführungsform der elektrischen Steuerung für die Materialverteileinrichtung.
Aus Fig. 1 ist ersichtlich, wie sich die Teile 1A, 1B und 1C zu einem vollständigen Schaltbild der Einrichtung zusammenfügen. Die Einrichtung enthält zwei voneinander distanzierte Materialquellen 100 und 102. Die Materialquellen 100 und 102 können unterschiedliche Qualitäten oder Arten des gleichen Materials oder praktisch gleiche Qualitäten des gleichen Materials (wie z.B. unterschiedliche Ballen von ähnlicher Baumwolle) enthalten. Die Einrichtung besitzt überdies fünf Verteilstationen, die den Umschaltventilen V1, V2, V3, V4 und V5 zugeordnet sind. Selbstverständlich lässt sich die Zahl der Verteilstationen ohne weiteres vergrössern oder verkleinern.
Die dargestellte Einrichtung beliefert die fünf Verteilstationen von den beiden Quellen 100 und l02 aus.
Das Material aus der Quelle 100 kann den Verteilstationen V3, V4 und V3 zugeführt werden, während das Material aus der Quelle 102 den Verteilerstationen V1 und VO zugeführt wird. Die Station V3, welche sich in der Mitte der Verteileinrichtung befindet, ist eine wahlweise bedienbare Station, dh. sie kann, allerdings nicht gleichzeitig, sowohl von der Quelle 100 wie auch von der Quelle 102 beliefert werden.
Nachfolgend wird der Vorgang der Abgabe und Verteilung des Materials aus den beiden Quellen näher erläutert. Der Hauptanschlusskasten 115 enthält die Anschlüsse des Hauptsteuerstromkreises für die Materialverteilung von der Quelle 100 aus. Die Stromzufuhr zum System erfolgt über die beiden Anschlüsse LX und L2, wobei der erstere den positiven und der letztere den negativen PoI darstellt. Der Hauptanschlusskasten 238 enthält die Anschlüsse des Hauptsteuerstromkreises für die Verteilung von Material von der Quelle 102 aus. Die Anschlüsse L, und L2 des Anschlusskastens 238 sind nicht an eine Stromquelle angeschlossen, jedoch gestatten sie den wahlweisen Anschluss, falls die Stromzufuhr nicht über die entsprechenden Anschlüsse des Kastens 115 erfolgt.
Der Schalter 116 ist ein Ein-/Ausschalter für das System, wobei in der geschlossenen Lage des Schalters das System mit Strom versorgt wird, um die Verteilung von Material zu beginnen, falls eine der Stationen einen Bedarf anzeigt. Die Bedarfssignale werden durch Niveauüberwachungsschalter erzeugt, welche in ihrer offenen Stellung ein Bedarfssignal abgeben. Diese Niveauüberwachungsschalter sind mit 118, 120, 122, 124 und 126 bezeichnet. Bevor jedoch eine Abgabe von Material aus den Quellen erfolgt, wird bei dieser Einrichtung die Auswahl der Stationen vorgenommen, welche von den Quellen 100 oder 102 beliefert werden. Die Auswahl erfolgt über eine Mehrzahl von Schalter, die in den zur Station V3 führenden Leitungen angebracht sind.
Die entsprechenden Wählerschaltungen oder Stromkreise sind mit 128 und 130 bezeichnet. Aus Fig. 1B ist zu entnehmen, dass die Station V3 das Material von der Quelle 100 erhält. Diese Einstellung wird dadurch erreicht, dass die Schalter a, b, c, d und e des Wählerstromkreises 130 geschlossen und die Schalter a, b, c, d und e des Wählerstromkreises 128 geöffnet werden. Die Einstellung bzw. Auswahl findet automatisch statt, indem die Relaiswicklung 131 in der Wählerschaltung 130 erregt wird, währenddem die Relaiswicklung 129 der Wählerschaltung 128 stromlos gemacht wird. Durch die Erregung einer der beiden Relaiswicklungen 129 oder
131 werden die entsprechenden Schaltkontakte geschlos sen, so dass die Station V3 der vorbestimmten Quelle für die Belieferung zugeordnet wird.
Statt der Wähler schaltungen oder Stromkreise 128 und 130 könnte auch der bei 132 angedeutete steckbare Kontaktsatz verwendet werden. Dieser Kontaktsatz kann von Hand in das System eingesteckt werden, um die erwünschten Verbindungen herzustellen.
Damit die durch die Ventile V, und V2 bezeichneten Stationen von der Quelle 102 und die Stationen V3, V4 und V2 von der Quelle 100 beliefert werden, sind die Schaltkontakte a, b, c, d, und e des Wählerstromkreises
130 geschlossen, währenddem die entsprechenden Kontakte des Wählerstromkreises 128 offen sind.
Durch das Schliessen des Schalters 116 wird der Leiter 134 stromführend. Dieser Leiter ist mit dem Anschluss 9 verbunden, der über die Leiter 136, 138, 140,
142, 144, 146 und 148 mit allen Anschlüssen 9 des Systems in Verbindung steht. Ein Zeitsteuerstromkreis
163, der im Zusammenhang mit der Spülung der Leitungen 150, 162, 154 und 156 verwendet wird, besitzt eine Relaiswicklung 162 und einen Schaltkontakt 164.
Der Spülvorgang wird durch jede Steuerung unabhängig durchgeführt, wenn der Verteilvorgang für jede Gruppe von Verteilstationen beendet ist. Der Schaltkontakt 164 ist normalerweise geschlossen. Da die Verteilstation V3 von den drei Verteilstationen V3, V4 und V2 die von der diese speisenden Quelle 100 am weitesten entfernt ist, wird diese Verteilstation zuerst beliefert. Es sei angenommen, dass keine der beide andern Stationen der Gruppe beliefert wird. Die Schalter 122, 120 und 118 sind alle offen und erzeugen damit ein Bedarfssignal für jede dieser Stationen. Die Leitung 150 enthält zwei manuell betätigbare Absperrschieber oder -platten 166 und 168, von denen die eine oder die andere geschlossen wird, je nachdem, welche der Quellen die Station Vs beliefert.
Falls die Station V8 von der Quelle 100 beliefert werden soll, wird die Leitung mittels des Schiebers 166 abgesperrt. Wenn andererseits die Station V3 von der Quelle 102 beliefert werden soll, wird der Schieber 168 geschlossen, währenddem der Schieber 166 geöffnet wird.
Die Absperrschieber 166 und 168 lassen sich gegebenenfalls durch Servo-Magnete betätigen, welche durch die WählerschaItungen 128 und 130 gesteuert werden. Das der Station V3 zugeordnete Ventil wird, falls der Schalter 116 geschlossen und der Niveauschalter 122 offen ist, über den folgenden Stromkreis geöffnet: Leiter 135, Schaltkontakt 164, Leiter 137, 139, 141, Schaltkontakt c der Wählerschaltung 130, Leiter 143, 174, Kontakt B des Verteilstromkreises 108, wobei dieser Kontakt normalerweise geschlossen ist, Leiter 176, Anschlusskontakt 7, Leiter 178 und Wicklung 180. Durch die Erregung der Wicklung 180 wird das Ventil V3 geöffnet, so dass dieses Material aus der Quelle 100 aufnehmen kann. Gleichzeitig wird dem Förderstromkreis 182, der dem Zeitsteuerstromkreis 163 benachbart ist, Strom von Anschlusskontakt 4 des Verteilstromkreises 108 zugeführt.
Die Stromzufuhr an den Förderstromkreis 182 erfolgt über folgenden Stromkreis: Anschlusskontakt 4 des Verteilstromkreises 108, Relais-Ruhekontakt D des Verteilstromkreises 108, Leiter 184, Anschlusskontakt 5 des Verteilstromkreises 108, Leiter 186, 188, Schaltkontakt d, welcher geschlossen ist, Leiter 190, Leiter 192, Anschlusskontakt 5 der Hauptanschlussklemme 115, Leiter 194, Sicherheitsschalter 196, der normalerweise geschlossen ist, Relaiswicklung 198, Leiter 200 und negativer Netzanschlusskontakt L2. Durch die Erregung der Wicklung 198 wird der Relaiskontakt 202 des Förderstromkreises geschlossen, so dass die Quelle 100 über die Leiter 204 und 206 mit Strom gespiesen wird. Die Anschlusskontakte 10 und 11 des Anschlusskastens 115 sind mit einem Motor und mit einer Schaltanordnung (beides nicht dargestellt) verbunden.
Wird dieser Motor eingeschaltet, so strömt über die Leitung 150 Material aus der Quelle 100 durch das offene Ventil V3, hinter welchem die Leitung durch den Schieber 166 abgesperrt ist. Dabei wird Material so lange an diese Station zugeführt, bis der Niveauschalter 122 anzeigt, dass der Bedarf dieser Station erfüllt ist. Der Transport des Materials durch die Leitungen erfolgt unter dem Einfluss des durch den Ventilator 310 erzeugten Unterdruckes.
Der Ventilator 310 wird von einem unabhängigen Netzanschluss 311 mit Strom versorgt; es wäre jedoch auch möglich, diesen Ventilator so anzuschliessen, dass dessen Betrieb vom Betrieb der Verteileinrichtung abhängig wäre.
Durch das Schliessen des Schalters 122 wird die Relaiswicklung 208 des Verteilstromkreises 108 über die Leiter 207 und 209 erregt, wobei die Relaiskontakte B und D dieses Stromkreises, die normalerweise geschlossen sind, geöffnet werden, während gleichzeitig die normalerweise offenen Kontakte A und C dieses Strom kreises geschlossen werden. Durch diese Umschaltung wird die Wicklung 180 stromlos, so dass das Ventil V3 geschlossen wird, wobei durch das Öffnen des Kontaktes D der Zufuhrvorgang unterbrochen wird, da die Relaiswicklung 198 stromlos geworden ist. Die Relaiswicklung 208 des Verteilstromkreises 108 bildet erregt solange der Schalter 122 und der Kontakt A geschlossen bleiben; der Kontakt A dient dabei als Verriegelungskontakt für die Relaiswicklung 208.
Da der Zufuhrvorgang an die Station V3 abgeschlossen ist, und andererseits der Niveauschalter 120 der Station V4 einen Bedarf anzeigt, muss nun das entsprechende Ventil geöffnet werden. Das öffnen des Ventils V4 erfolgt über folgenden Stromkreis: Anschlusskontakt 3 des Verteilstromkreises 108, Leiter 212, Schaltkontakt e der Wählerschaltung, Leiter 214, Leiter 216, Leiter 218, Ruhekontakt B des Verteilstromkreises 106, Leiter 220, Anschlusskontakt 7 des Verteilstromkreises 106. Über den Leiter 222 wird dann die Wicklung 224 erregt, wodurch das Ventil V4 geöffnet wird. Der Stromkreis wird über den Leiter 226, den Anschlusskontakt 8 und den negativen Anschlusskontakt 2 des Verteilstromkreises 106 geschlossen.
Um nun über das geöffnete Ventil V4 der entsprechenden Station Material von der Quelle 100 zuzuführen, muss der Förderstromkreis 182 wie folgt stromführend gemacht werden: Anschlusskontakt 4 des Verteilstromkreises 106, Ruhekontakt D dieses Stromkreises, Leiter 228, Anschlusskontakt 5 dieses Stromkreises, Leiter 230, 232 und 190. Hierdurch wird die Relaiswicklung 198 des Förderstromkreises 182 erregt und der Schalter 202 geschlossen, so dass der nicht dargestellte Motor der Quelle 100 in Betrieb gesetzt wird.
Das von der Quelle 100 gelieferte Material wird über die Leitungen 150 und 154 dem Ventil V4 zugeführt, das dessen Ablagerung an der unterhalb desselben angeordneten Verteilstation gestattet. Die Zufuhr von Material erfolgt so lange, bis der Niveauschalter 120 geschlossen wird und damit anzeigt, dass der Bedarf der entsprechenden Station erfüllt ist. Durch das Schliessen des Schalters 120 wird die Relaiswicklung 234 des Verteilstromkreises 106 erregt, und zwar über die Leitung 219.
Hierdurch werden die Arbeitskontakte A und C des Verteilstromkreises 106 geschlossen, währenddem die Ruhekontakte B und D geöffnet werden. Diese Umschaltung, die der beschriebenen Umschaltung des Verteilstromkreises 108 entspricht, macht die Wicklung 224 des Ventils V4 stromlos und gleichfalls wird die Stromzufuhr an die Relaiswicklung 198 des Förderstromkreises 182 unterbrochen. Der Verteilstromkreis 106 ist immer noch stromführend, wobei die Kontakte A und C und die Kontakte B und D offen sind. Die Verteilung von Material an die Verteilstation V5, deren Bedarf durch den offenen Schalter 188 angedeutet wird, erfolgt in ähnlicher Weise wie für die Stationen V3 und V4. Dieser Vorgang wird durch den Verteilstromkreis 104 gesteuert, der in allen Details den Verteilstromkreisen 106 und 108 entspricht.
Wenn der Bedarf der Station V5 erfüllt ist, wird die Wicklung 236 durch den Verteilstromkreis 104 stromlos gemacht, das Ventil V5 geschlossen und gleichzeitig die Stromzufuhr an den Förderstromkreis unterbrochen.
Bei Beendigung des Zufuhrvorganges befinden sich die Relaiskontakte des Verteilstromkreises 104, d.h. die Kontakte A, B, C und D, in der gleichen Lage wie die Kontakte der Verteilstromkreise 106 und 108. Die Kontakte A und C sind geschlossen, währenddem die Kontakte B und D offen sind. Es ist zu erwähnen, dass, falls die Relais 208 und 234 erregt sind, wenn die Niveauschalter 120 und 122 geschlossen werden, diese erregt bleiben, selbst wenn die Schalter 120 und 122 wieder geöffnet werden, da der Kontakt A der Verteilstromkreise 104, 106 und 108 die Relais in erregtem Zustand hält.
Hierdurch wird gewährleistet, dass die Verteilstationen nacheinander gefüllt werden und der Folgevorgang nicht durch eine Verteilstation unterbrochen werden kann, die sich von der Quelle weiter entfernt befindet als diejenige Station, welche im entsprechenden Zeitpunkt der Öffnung des zugehörigen Niveauschalters eben beliefert wird.
Die Schaltkontakte a, b, c, d und e der Wählerschalter 128 sind wie erwähnt offen und zeigen damit an, dass nur die Verteilstationen V1 und V2 von der Quelle 102 beliefert werden. Nach dem Prinzip, dass diejenige Station, die von der zugehörigen Quelle am weitesten entfernt ist, zuerst beliefert wird, wird die unter dem Ventil V2 liegende Station zuerst berücksichtigt. Der Hauptanschlusskasten 238 entspricht dem Anschlusskasten 115 mit der Ausnahme, dass die Anschlüsse Lq und L2 nicht belegt sind. Wie schon erwähnt, ist es unerheblich, an welchen der beiden Hauptanschlusskasten der Anschluss der beiden Netzleiter erfolgt. Der Schalter 240 ist der Ein-/Ausschalter für die Verteilung von Material aus der Quelle 102 und im eingeschalteten Zustand werden die entsprechenden Stromkreise mit Strom versorgt.
Die Stromzufuhr erfolgt über die Leiter 136 und 148, die mit dem Anschluss 9 des Hauptanschlusskastens 115 verbunden sind, und von denen der Leiter 148 mit dem Anschluss 9 des Kastens 238 verbunden ist, und zwar über die Leiter 170 und 242.
Der Anschluss 9 des Kastens 238 ist über die Leiter 244 mit dem Zeitsteuerstromkreis 246 verbunden, der aus dem Relais 250 und dem Ruhekontakt 248 gebildet ist. Der Kontakt 248 steht über den Leiter 252 mit dem Anschluss 3 des Kastens 238 in Verbindung. Zur Einleitung des Verteilvorganges an die entfernteste Station der Gruppe V2 und V1, deren Niveauschalter 124 und 126 offen sind, wird dem Verteilstromkreis 110 wie folgt Strom zugeführt: Leiter 254, 256, 258, 260, Schaltkontakt a der Wählerschaltung 130, Leiter 202, 264, 266, 268, Anschluss 4 des Verteilstromkreises 110.
Die Wicklung 270 des Ventiles V2 wird wie folgt erregt: Anschluss 4 des Verteilstromkreises 110, Leiter 272, Relaiskontakt B, Leiter 274, Anschluss 7, Leiter 276 und zurück über den mit dem Anschluss 8 des Verteilstromkreises 110 verbundenen Leiter 278. Über den Leiter 279, der mit dem Erdanschluss 2 in Verbindung steht, ist der Stromkreis geschlossen; das Ventil 202 ist demzufolge offen und Material von der Quelle 102 kann der entsprechenden Station zugeführt werden.
Der Förderstromkreis 294 für die Quelle 102 wird über den folgenden Stromkreis eingeschaltet: Anschluss 4 des Verteilstromkreises 110, Kontakt B, Leiter 280, Anschluss 5. Dem Anschluss 5 des Kastens 238 wird über die Leiter 282 und 284 Strom zugeführt. Vom Anschluss 5 des Kastens 238 wird die Relaiswicklung 286 über den Leiter 288 und den normalerweise geschlossenen Sicherheitsschalter 290 erregt. Durch die Erregung der Wicklung 286 wird der Schalter 292 des Förderstromkreises 294 geschlossen, so dass an den Anschlüssen 10 und 11 des Kasten 238 eine Spannung liegt. Die Anchlüsse 10 und 11 sind wiederum mit einem Motor der Quelle 102 verbunden, wie dies schon im Zusammenhang mit der Quelle 100 und den Anschlüssen 10 und 11 des Kastens 115 beschrieben wurde.
Wenn der Förd er stromkreis unter Strom gesetzt ist, wird Material von der Quelle 102 über die Leitungen 150 und 158 und das offene Ventil V2 der entsprechenden Verteilstation zugeführt. Ist der Bedarf der Verteilstation erfüllt, so wird der Niveauschalter 124 geschlossen, wodurch die Relaiswicklung 296 des Verteilstromkreises erregt wird.
Niveauschalter 124 und Relaiswicklung 296 sind miteinander über die Leiter 298 und 300 bzw. 302 und 304 verbunden. Durch die Erregung der Wicklung 296 werden die Ruhekontakte B und D geöffnet und die Arbeitskontakte A und C geschlossen. Durch diese Umschaltung, die der im Zusammenhang mit den Stationen V3 und V4 und V5 beschriebenen Umschaltung ähnlich ist, wird das Ventil V2 geschlossen und der Fördervorgang durch Unterbrechung der Stromzufuhr an die Wicklung 286 des Förderstromkreises 294 beendigt.
Die über das Ventil V1 belieferte Station, deren Bedarf durch den Niveauschalter 126 angezeigt wird, wird nun in ähnlicher Weise wie die Station V2 mit Material versorgt. Die Steuerung dieses Vorganges erfolgt über den Verteilstromkreis 112 und die Wicklung 306 des Ventils V1. Der Anschluss 4 des Verteilsstromkreises 112 erhält Strom über die Leiter 300 und 301, wenn der Niveauschalter 126 geschlossen wird.
Wenn der Bedarf der Verteilstationen durch die Quellen 100 und 102 erfüllt ist, werden die Leitungen 150, 154, 156 und 158 von Überresten von Material aus dem eben beschriebenen Verteilvorgang gereinigt. Der Reinigungsvorgang für die von der Quelle 100 belieferten Stationen muss nicht unbedingt verzögert werden, bis die Stationen V1 und V bedient sind. Ähnlich wie der Verteilvorgang kann auch der Reinigungsvorgang für jede Gruppe von Verteilstationen unabhängig voneinander durchgeführt werden. Es sei jedoch angenommen, dass der Verteilvorgang für die Stationen V1 und V2 beendigt ist und die Relaiswicklungen der Verteilstromkreise 110 und 112 erregt sind, so dass die entsprechenden Kontakte A, B, C und D umgeschaltet werden.
Aus Fig. 1A ist ersichtlich, dass, wenn die Wicklung 296 des Verteilstromkreises 110 erregt ist, die Kontakte B und D, die die Förderung von Material und das Schliessen des Ventils bewirken, offen sind, während die Kontakte A und C sich in der geschlossenen Stellung befinden. Das Schliessen des Kontaktes A bei Erfüllung des Bedarfes der Station V2 gewährleistet, dass die nächste Station, d.h. V1 bedient wird, selbst wenn in der Zwischenzeit der Niveau schalter 124, der den Bedarf der Station V2 anzeigt, wieder öffnet. Der Kontakt A hält die Relaiswicklung 296 erregt um zu gewährleisten, dass auf jeden Fall der Bedarf der Station V1 erfüllt wird, bevor die Station V wieder bedient werden kann.
Wenn der Kontakt des Verteilstromkreises 110 geschlossen ist, kann durch die Wicklung 270 des Ventils V2 dieses Ventil geöffnet werden. Bevor jedoch die Erregung dieser Wicklung stattfindet, muss der Bedarf der Station V1, der durch den Niveauschalter 126 angezeigt wird, erfüllt werden. Ist der Bedarf dieser Station gedeckt, so wird der Niveauschalter 126 geschlossen, wodurch die Kontakte A, B, C und D des Verteilstromkreises 112 umgeschaltet werden; hierdurch kann die Wicklung 306 des Ventils V1 erregt werden. Der für die Erregung der Wicklungen 270 und 306 notwendige Strom wird somit über die Leiter 305, 307 und 308 zugeführt, wenn der Niveauschalter 126 schliesst, da der Anschluss 4 stromführend ist.
Steht der Leiter 308 unter Strom, so wird auch Anschluss 6 des Verteilstromkreises 112 stromführend, sowie über die Leiter 311, 313 und 315 der Anschluss 6 des Verteilstromkreises 110.
Damit werden die Wicklungen 270 und 306 über die geschlossenen Kontakte C der Verteilstromkreise 110 und 112 erregt, so dass die Ventile V1 und V2 geöffnet werden und die Rückstände in den Leitungen 150, 158 und 160 ausgespült werden können. Der für den Ausspülvorgang zur Verfügung stehende Zeitraum wird durch die Verzögerungswicklung 250 bestimmt. Die Ver zögerungswicklung 250 wird über die Leiter 311, 317, 319 und 321 erregt. Ist die Verzögerungszeit der Wicklung 250 abgelaufen, so wird der Ruhekontakt 248 ge öffnet, wodurch die Stromzufuhr aller Verteilstromkreise der die Ventile V1 und V2 umfassenden Stationengruppe unterbrochen wird.
An dieser Gruppe kann nun der Verteilvorgang von neuem beginnen.
Ein gleicher Spülvorgang wird in den Leitungen 150, 154 und 156 durchgeführt, die zu den Ventilen V3, V4 und V5 führen. Dieser Spülvorgang wird begonnen, sobald der Bedarf der durch das Ventil V5 beherrschten Station gedeckt ist, was durch das Schliessen des Schalters 118 angezeigt wird Wie schon erwähnt, entspricht der Verteilstromkreis 104 vollständig den andern Verteilstromkreisen 106, 108, 110 und 112. Wenn deshalb der Niveauschalter 118 schliesst, so wird hierdurch die Relaiswicklung des Verteilstromkreises 104 erregt, so dass die Kontakte A, B, C und D umgeschaltet werden.
Somit wird das Ventil V5 geschlossen und die Stromzufuhr zum Förderstromkreis 182 unterbrochen.
Die Stromzufuhr für die Einleitung des Spülvorganges für die Ventilgruppe V2, V4 und V2 erfolgt vom Anschluss 4 des Verteilstromkreises 104 über die Leitungen 327, 329 und 331. Hierdurch werden die Anschlüsse 6 aller Verteilstromkreise 104, 106 und 108 dieser Gruppe über die Leitungen 333, 335, 337, 339 und 341 stromführend. Gleichzeitig wird auch der Anschluss 6 des Hauptanschlusskastens 115 unter Strom gesetzt.
Die Wicklungen 180, 224 und 336 der Ventile V3, V4 und V5 werden, da alle Kontakte C geschlossen sind, erregt. Hierdurch werden die Ventile V3, V4 und V5 ge öffnet. Der sich ständig im Betrieb befindende Ventilator 310 saugt nun sämtliche Rückstände aus den Leitungen 150, 154 und 156 in die nächstliegenden Verteilstationen.
Die Zeitdauer des Spülvorganges wird durch den Zeitsteuerstromkreis 163 bestimmt, der aus dem Verzögerungsrelais 162 gebildet ist, welches über die Leiter 343, 345 und 347 erregt wird. In erregtem Zustand öffnet das Verzögerungsrelais den Schaltkontakt 164, wodurch der Spülvorgang beendet wird. Nach einer bestimmten Zeitdauer fällt der Kontakt 164 wieder in seine geschlossene Normallage zurück, wodurch der Verteilvorgang an die von den Ventilen V2, V4 und V5 beherrschten Verteilstationen wieder beginnen kann.
Nach dem Spülvorgang können die Wähler 128 und 130 jederzeit umgeschaltet werden, so dass die vom Ventil V3 beherrschte Station mit Material von der Quelle 102 statt mit solchem von der Quelle 100 beliefert wird.
Hieraus geht hervor, dass durch Verwendung dieser Einrichtung ein Verteilvorgang durchgeführt werden kann, mittels welchem zwei verschiedene Materialien von zwei unterschiedlichen Materialquellen gleichzeitig verteilt werden können, wobei die Verteilvorgänge unabhängig voneinander gesteuert werden.
Wie schon erwähnt, erfolgt die Förderung des Materials durch das Vakuum bzw. den Unterdruck, welcher durch den Ventilator 310 erzeugt wird. Dieser Ventilator kann durch die Haupt schalter magnetisch gesteuert werden, jedoch ist aus Gründen der Einfachheit der Darstellung eine unabhängige Stromzufuhr an diesen Ventilator gezeigt.
Fig. 2, bestehend aus den Fig. 2A und 2B zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel einer Verteileinrichtung, bei welcher die Auswahl der Verteilstationen automatisch erfolgt und welche ausserordentlich vielseitig ist, da die Verteilstationen entweder alle von der einen oder alle von der anderen Quelle gespiesen werden können oder nur vorbestimmte Stationen durch jede der Quellen gespiesen werden: Im speziellen Fall besitzt die Einrichtung vier Stationen, jedoch könnte diese Zahl beispielsweise auch vergrössert werden. Es sind zwei mit A und B bezeichnete Quellen vorhanden, wobei diese Quellen entweder sämtliche Stationen oder die beiden nächstliegenden Stationen beliefern können und zwar durch eine automatische Auswahl der zu beliefernden Stationen von einer bestimmten Quelle vor Beginn des Verteilvorganges.
Auch bei dieser Einrichtung sind zwei Hauptanschlusskästen vorgesehen, die mit 400 und 402 bezeichnet sind. Für jede der Stationen ist ein Verteilstromkreis 404, 406, 408 bzw. 410 vorgesehen. Die Wählerstromkreise sind durch Schalter 412, 414, 416 und 418 gebildet, die je fünf mit a, b, c, d und e bezeichnete Schaltstellungen haben. Alle vier Wählerstromkreise 412, 414, 416 und 418 sind miteinander verbunden und werden miteinander betätigt. Die Schaltkontakte a, b, c, d und e bzw. deren Verbindungen bestimmen, von welchen Quellen die einzelnen Verteilstationen beliefert werden. Zur Vereinfachung der Erläuterung sind die einzelnen Kontakte der Schalter a, b, c, d und e mit den Nummern 1, 2, 3, 4 und 5 bezeichnet. Diese beim Schalter a des Wählerstromkreises 414 bezeichneten Kontakte zeigen, welche möglichen Kombinationen sich aus dem System ergeben.
In der Stellung 1 werden alle vier Verteilstationen von der auf der rechten Seite liegenden Quelle B beliefert. In der Stellung 2 werden drei Stationen (V1, V2 und V3) von der Quelle B beliefert, während die verbleibende Station (V4) von der Quelle A auf der linken Seite der Einrichtung beliefert wird. In der Stellung 3 werden zwei Stationen (V1 und V2) von der Quelle B beliefert, während die zwei andern Stationen (Va und V4) vo darf der einzelnen Verteilstationen wird durch die Ni veauschalter 444, 446, 448 und 450 angezeigt. Diese Schalter sind den einzelnen Verteilstationen zugeordnet und an die zugehörigen Verteilstromkreise 404, 406, 408 und 410 angeschlossen.
Für die nachfolgende Erläuterung sei angenommen, dass alle Stationen Bedarf angemeldet haben, d.h. dass sämtliche Niveauschalter 444, 446, 448 und 450 offen sind.
Wenn die Schrittschalter a, b, c, d, und e der Wählerstromkreise 412, 414, 416 und 418 in der Stellung 5 sind, wird als erste Station diejenige bedient, die dem Ventil V1 zugeordnet ist. Normalerweise ist das Ventil V1 geschlossen, jedoch wird es über folgenden Stromkreis geöffnet: Leiter 442, Leiter 452, Kontakt 5 des Schrittschalters a des Wählerstromkreises 418, Leiter 458 und Leiter 460. Dieser Leiter 460 ist mit dem Anschluss 4 der Klemme 462 des Verteilstromkreises 410 verbunden. Der Anschluss 4 ist über den Leiter 464, Leiter 466, Kontakt B1 des Verteilstromkreises 410, Leiter 468 mit dem Anschluss 7 der Klemme 462 verbunden.
Durch die Erregung der Wicklung 470 wird das Ventil V1 geöffnet. Der Förderstromkreis 484 wird dadurch unter Strom gesetzt, dass die Leitung 472 über den Kontakt D1 des Verteilstromkreises 410 und den Leiter 474 mit dem Anschluss 5 der Klemme 462 in Verbindung steht, wobei der Anschluss 5 über den Leiter 476, die Stellung 5 des Schrittschalters d des Wählerstromkreises 418, den Leiter 478 und den Leiter 480 mit dem Anschluss 5 der Klemme 424 im Steuerstromkreis 484 verbunden ist. Dadurch wird die Wicklung 482 des Förderstromkreises 484 erregt, so dass der Arbeitskontakt 486 geschlossen wird. Durch das Schliessen des Arbeitskontaktes 486 tritt an den Anschlüssen 10 und 11 der Klemme 424 eine Spannung auf. Die Anschlüsse 10 und 11 sind mit einer Fördervorrichtung verbunden, die einen Dreiphasenmotor enthält und der schon früher erwähnten Fördereinrichtung ähnlich ist.
Durch die Einschaltung des Förderstromkreises wird Material von der Quelle A durch die Leitung 488 zu der das Ventil V1 enthaltenden Leitung 490 gefördert, durch welche das Material der entsprechenden Verteilstation zugeführt wird.
Die Förderung des Materials in den Leitungen erfolgt durch den Ventilator 492 und den Luftauslass 494.
Der Ventilator 492 kann sowohl durch den Steuerstromkreis A oder den Steuerstromkreis B eingeschaltet werden; jedoch ist auch eine unabhängige Einschaltung dieses Ventilators möglich, der von der mit 496 bezeichneten Stromquelle angetrieben ist. Der Niveauschalter 444 schliesst, wenn der Bedarf der über das Ventil V1 belieferten Station erfüllt ist, Durch das Schliessen dieses Schalters wird die Relaiswicklung 498 erregt, so dass die zugehörigen Kontakte A1, B1, C1 und D1 des Verteilstromkreises 410 umgelegt werden. Die Kontakte Al und C1, die Arbeitskontakte sind, werden geschlossen, während die Ruhekontakte : und D1 geöffnet werden.
Durch das Öffnen des Kontaktes B1 wird das Ventil V1 geöffnet, weil die zugehörige Wicklung 470 stromlos wird (wobei durch das Öffnen des Kontaktes B1 der Förderstromkreis der Hauptsteuereinheit durch Stromloswerden der Wicklung 482 ausgeschaltet wird), so dass der Schaltkontakt 486 geöffnet und die Materialzufuhr von der Quelle A unterbrochen wird. Da der Schalter 446 ebenfalls offen ist, wird nunmehr die dem Ventil V2 zugeordnete Station mit Material von der Quelle A beliefert. Das Ventil V2, das dem Verteilstromkreis 408 zugeordnet ist, wird durch das Schliessen des Niveauschalters 444 des Verteilstromkreises 410 geöffnet, wobei nicht nur die Wicklung 498 erregt wird, sondern über den Leiter 500 der Anschluss 3 der Klemme 462 Strom erhält.
Der Leiter 502, der über den Schaltkontakt b des Wählerstromkreises 418 mit dem Leiter 504 verbunden ist, steht hierdurch auch mit dem Schaltkontakt c in der Stellung 5 des Wählerstromkreises 416 in Verbindung.
Dieser Schaltkontakt ist über den Leiter 508 mit dem Anschluss 4 der Klemme 506 verbunden. Die Wicklung 514 des Ventils V2. wird vom Anschluss 4 über die Leitung 510, den Ruhekontakt D2, die Leitung 512 und den Anschluss 7 erregt. Durch das nunmehr geöffnete Ventil V2 kann Material von der Quelle A der zugeordneten Station zugeführt werden, wenn der Förderstromkreis 484 eingeschaltet ist. Die Einschaltung des Förderstromkreises erfolgt vom Anschluss 4 über den Leiter 510, den Ruhekontakt D2, den Leiter 516, den Anschluss 5, die Stellung 5 des Schrittschalters d des Wählerstromkreises 416, den Leiter 518, den Leiter 520 und den Leiter 480 zum Anschluss 5 der Klemme 424. Der Förderstromkreis 484 wird damit in gleicher Weise eingeschaltet wie im Zusammenhang mit der Belieferung über das Ventil V1 beschrieben.
Der Förderstromkreis 484 veranlasst nun die Zufuhr von Material aus der Quelle A durch die Leitung 488 und die Leitung 522 zum Ventil V2, wo dieses Material der entsprechenden Station zugeführt wird. Ist der Bedarf dieser Station erfüllt, so schliesst das Ventil 446.
Hierdurch wird die Wicklung 524 erregt, wodurch die Ruhekontakte B. und D geöffnet und die Arbeitskontakte A2 und C geschlossen werden. Durch diese Umschaltung wird das Ventil V2 durch Stromloswerden der Wicklung 514 geschlossen, währenddem der Förderstromkreis 484 durch Stromloswerden der Wicklung 482 unterbrochen wird.
Da der Niveauschalter 448 offen ist und einen Bedarf der Station V3 anzeigt, wird nunmehr die zugehörige Station bedient. Das Öffnen des Ventils V3 erfolgt beim Schliessen des Niveauschalters 446, indem der Anschluss 3 der Klemme 506 über den Leiter 526 stromführend wird. Demzufolge erhält der Anschluss 4 der Klemme 532 über den Leiter 528, die Stellung 5 des Schrittschalters b im Wählerstromkreis 416, den Leiter 530 und die Stellung 5 des Schrittschalters c des Wäh Ierstromkreises 414 Strom, wobei dieser Schaltkontakt über den Leiter 534 mit dem der Klemme 532 des Verteilstromkreises 406 zugehörigen Anschluss 4 verbunden ist.
Die Wicldung 536 des Ventils V8 wird vom Anschluss 4 der Klemme 532 über den Leiter 538, den Kontakt B2 des Verteilstromkreises 506 und den Leiter 540, der mit dem Anschluss 7 der Klemme 532 verbunden ist, erregt. Gleichzeitig wird der Förderstromkreis durch den vom Anschluss 4 der Klemme 532 ausgehenden Leiter 542, über den Kontakt B3 des Verteilstromkreises 406, den Leiter 544, den Anschluss 5 der Klem- me 532, den Leiter 546, die Stellung 5 des Schrittschalters d des Wählerstromkreises 414, den Leiter 548 und den Leiter 480 eingeschaltet, indem die Wicklung 482 des Förderstromkreises 484 erregt wird. Hierdurch wird Material von der Quelle A durch die Leitungen 488 und 550 der dem Ventil V8 zugehörigen Station gefördert.
Schliesst der Niveau schalter 448 und zeigt damit an, dass der Bedarf der entsprechenden Verteilstation erfüllt ist, so wird die Wicklung 532 erregt, wodurch die Ruhekontakte B8 und D3 geöffnet und die Arbeitskontakte A5 und C3 des Verteilstromkreises 406 geschlos sen werden. Durch diese Umschaltung wird infolge Stromloswerden der Wicklung 536 das Ventil V3 geschlossen und die Zufuhr von Material durch Ausschaltung des Förderstromkreises 484 infolge Stromloswerden der Wicklung 482 beendet.
Mit dem Schliessen des Niveauschalters 448 wird das Ventil V4 über folgenden Stromkreis geöffnet: Leitung 554, Anschluss 3 der Klemme 532, Leiter 556, Stellung 5 des Schrittschalters b im Wählerstromkreis 414, Leiter 558, Stellung 5 des Schrittschalters c im Wählerstromkreis 412, Leiter 560, Anschluss 4 der Klemme 562, Leiter 564, Kontakt B4 des Verteilstromkreises 404, Leiter 566 und Anschluss 7 der Klemme 562. Durch die Erregung der Wicklung 565 öffnet sich das Ventil V4, so dass Material an die entsprechende Station zugeführt werden kann. Der Förderstromkreis wird über den Leiter 568, den Kontakt D4 des Verteilstromkreises 404, Leiter 570, Anschluss 5 der Klemme 562, Leiter 572, Stellung 5 des Schrittschalters d im Wählerstromkreis 412, Leiter 574 und Leiter 480 eingeschaltet, indem die Wicklung 482 über den Anschluss 5 der Klemme 424 erregt wird.
Die Zufuhr von Material von der Quelle A erfolgt über die Leitungen 488 und 576 sowie das geöffnete Ventil V4.
Ist der Bedarf der entsprechenden Station erfüllt, so schliesst der Niveau schalter 450 und erregt damit die Wicklung 578. Die Kontakte A4, B4, C4 und D4 werden damit umgelegt, so dass die Wicklung 564 des Ventils V4 und die Wicklung 482 des Förderstromkreises 484 stromlos werden.
Durch das Schliessen des Niveauschalters 450 wird nicht nur der Verteilvorgang beendet, sondern auch eine Anzeige dafür erzeugt, dass die Einrichtung für den Spülvorgang bereit ist, da die Station V4 die letzte zu beliefernde Station der Einrichtung ist. Durch das Schliessen des Niveauschalters 450 wird der Zeitsteuerstromkreis 440 eingeschaltet und gleichzeitig werden alle Ventile geöffnet, so dass in den Leitungen 488, 490, 522, 550 und 576 befindliche Rückstände durch diese Ventile den nächstliegenden Verteilstationen zugeführt werden können. Dieser Vorgang spielt sich wie folgt ab: Der Anschluss 4 der Klemme 562 erhält über den Leiter 580 Strom, wenn der Schalter 450 geschlossen wird.
Über den Leiter 582, der von diesem Anschluss ausgeht, wird das Ventil V4 über die Stellung 5 des Schrittschalters d im Wählerstromkreis 412, den Leiter 584, Anschluss 6 der Klemme 562, Leiter 586, den nunmehr geschlossenen Kontakt C4 des Verteilstromkreises 404, den Leiter 566 und den Anschluss 7 der Klemme 562 geöffnet. Die anderen Ventile werden vom Leiter 584 über die Stellung 5 des Schrittschalters e im Wählerstromkreis 412 über die Leiter 586 und 588 geöffnet. Die Wicklung des Ventils V3 wird über den den Leiter 590, den Leiter 592, den Anschluss 6 der Klemme 532, den Leiter 620, den Kontakt C5 und den Leiter 540 enthaltenden Stromkreis erregt.
Die Wicklung des Ventils V5 wird über den den Leiter 588, den Leiter 594, den Leiter 596, den Anschluss 6 der Klemme 506, den Kontakt C und den Leiter 512 enthaltenden Stromkreis erregt. Die Erregung der Wicklung des Ventils V1 erfolgt über den Leiter 588, Leiter 598, Leiter 600, Leiter 602, Kontakt Cl des Verteilstromkreises 410 und Leiter 468. Gleichzeitig wird über den Leiter 588 der Zeitsteuerstromkreis 432 erregt, und zwar über den Anschluss 6 der Klemme 424 und den Leiter 604.
Die Wicklung 438 des Zeitsteuerstromkreises 440 gehört einem pneumatischen Verzögerungsrelais an; sie schliesst den Schaltkontakt 434 in erregtem Zustand und öffnet denselben nach einer vorbestimmten Zeit, welche durch die Grösse der Anlage oder Einrichtung bestimmt ist. Wenn die Verzögerungszeit abgelaufen ist, ist die Wicklung 438 vollständig stromlos und der Schaltkontakt 434 wird wiederum geschlossen, um mit dem Verteilvorgang von neuem beginnen zu können.
Der Hauptstromkreis B besteht aus den beiden gleichen Stromkreiskomponenten wie der Hauptstromkreis A, d.h. aus dem Förderstromkreis 606, bestehend aus dem Schaltkontakt 608 und der Wicklung 610 und dem Zeitsteuerstromkreis 612, der ebenfalls ein Verzögerungsrelais mit einer Wicklung 614 und einem Schaltkontakt 616 enthält. Die Wirkungsweise des Steuerstromkreises B in bezug auf die Steuerung des Verteilvorganges von der Quelle B ist genau die gleiche wie diejenige des Hauptsteuerstromkreises A, sofern die Schrittschalter a, b, c, d und e ihre entsprechenden Stellungen einnehmen.
Die Vielseitigkeit des Systems ist durch die Anzahl der Verteilstationen nicht beschränkt. Während die Schrittschalter in gerader Linie angeordnete Kontakte zeigen, handelt es sich in Wirklichkeit in den meisten Fällen um Drehschalter, welche fünf verschiedene Stellungen einnehmen können. Die Anzahl der Verteilstationen kann an beiden Enden beliebig vergrössert oder verkleinert werden. Die Hinzufügung oder Entfernung von Stationen kann durch die Hinzufügung oder Entfernung der entsprechenden Stromkreise erfolgen, die parallel zu den vorhandenen Stationen liegen.
Method for distributing material and distribution device for carrying out the method
The present invention relates to a method for distributing material and a distributing device for carrying out the method. It can be material that is transported, for example, by an air flow to one of several stations provided, at which material is required. can be transported.
The material to be transported can therefore be such as can be found, for example, in textile companies, namely fibers or fiber-containing material; such as. Cotton, rayon, or dacron; however, other materials can also be conveyed through the flow of a medium such as air.
In textile factories it is often necessary to transport fibers from one treatment system to another and this is generally achieved by conveying the fibers by means of an air stream.
In order to separate the fibers from the air stream, a device is provided at the delivery point which is generally referred to as a fiber separator. A fiber separator of this type is described in U.S. Patent 3,039,149. Several fiber separators or other types of material separators, such as according to U.S. Patent No. 3,039,151, can be arranged at the various delivery points or stations to which the fibers must be distributed according to the needs of the individual stations.
Such a fiber separator has an air inlet channel and an outlet channel, with a fiber outlet leading to a collecting container of the corresponding station and with an adjustable extraction device or valve being provided to remove the air together with the material from the inlet channel, to separate the material and the To supply air to the outlet duct. Inlet and outlet ducts are connected to an air circulation system and the arrangement is chosen so that, if the extraction device is not actuated, the material flows in the air stream past the corresponding station and is fed to the next station.
Each station contains means to determine whether there is a need for material and the stations are connected in sequence or alternatively to an electrical system which actuates the removal device, depending on whether the means of the corresponding station determine a material requirement.
In all known systems, material is only distributed from a single source. However, the distribution of material from one source to multiple stations has certain limitations that have been felt by the industry to be detrimental.
The inventive method for distributing material from a plurality of sources to a plurality of stations is characterized in that a predetermined number of stations is selected for delivery by one of the sources, so that a specific station can only be supplied by one source , and that the stations are supplied according to the selection made.
The distribution device according to the invention for carrying out the method is characterized by a plurality of material sources, a plurality of stations to be supplied by these material sources, conveying means which connect each of the sources to each station, means for the respective selection of a predetermined number of stations which are fed by one of the Sources are to be supplied so that a station can only be supplied by a single source, and means for supplying material via the conveying means to the individual stations according to the preselected setting.
In the drawing, two exemplary embodiments of the distribution device according to the invention are shown.
Show it:
Fig. 1, consisting of the parts Fig. 1A, Fig. 1B and Fig. 1C, a schematic representation of the first embodiment, in which material is distributed from two sources to several stations, and
Fig. 2, consisting of the parts Fig. 2A and Fig. 2B, a schematic representation of another embodiment of the electrical control for the material distribution device.
From Fig. 1 it can be seen how the parts 1A, 1B and 1C combine to form a complete circuit diagram of the device. The facility includes two spaced apart sources of material 100 and 102. The sources of material 100 and 102 may contain different grades or types of the same material, or virtually the same grades of the same material (such as different bales of similar cotton). The facility also has five distribution stations that are assigned to the switchover valves V1, V2, V3, V4 and V5. Of course, the number of distribution stations can easily be increased or decreased.
The device shown supplies the five distribution stations from the two sources 100 and 102.
The material from the source 100 can be fed to the distribution stations V3, V4 and V3, while the material from the source 102 is fed to the distribution stations V1 and VO. The station V3, which is located in the middle of the distribution device, is an optionally operable station, ie. it can be supplied from both source 100 and source 102, but not at the same time.
The process of delivering and distributing the material from the two sources is explained in more detail below. The main connection box 115 contains the connections of the main control circuit for the material distribution from the source 100. Power is supplied to the system via the two connections LX and L2, the former representing the positive and the latter representing the negative PoI. The main junction box 238 contains the connections of the main control circuit for the distribution of material from the source 102. The connections L, and L2 of the connection box 238 are not connected to a power source, but they allow the optional connection if the power is not supplied via the corresponding connections of the box 115.
The switch 116 is an on / off switch for the system, and when the switch is in the closed position, the system is energized to begin distributing material should any of the stations indicate a need. The demand signals are generated by level monitoring switches which, in their open position, emit a demand signal. These level monitoring switches are labeled 118, 120, 122, 124 and 126. However, before material is dispensed from the sources, the stations which are supplied by the sources 100 or 102 are selected in this device. The selection is made via a number of switches that are installed in the lines leading to station V3.
The corresponding selector circuits or circuits are labeled 128 and 130. It can be seen from FIG. 1B that the station V3 receives the material from the source 100. This setting is achieved in that the switches a, b, c, d and e of the selector circuit 130 are closed and the switches a, b, c, d and e of the selector circuit 128 are opened. The setting or selection takes place automatically in that the relay winding 131 in the selector circuit 130 is energized, while the relay winding 129 of the selector circuit 128 is de-energized. By energizing one of the two relay windings 129 or
131 the corresponding switching contacts are closed so that station V3 is assigned to the predetermined source for the delivery.
Instead of the selector circuits or circuits 128 and 130, the plug-in contact set indicated at 132 could also be used. This set of contacts can be manually plugged into the system to make the desired connections.
So that the stations designated by the valves V and V2 are supplied from the source 102 and the stations V3, V4 and V2 from the source 100, the switching contacts a, b, c, d and e are the selector circuit
130 closed, while the corresponding contacts of the selector circuit 128 are open.
Closing the switch 116 makes the conductor 134 live. This conductor is connected to the connection 9, which is via the conductors 136, 138, 140,
142, 144, 146 and 148 with all ports 9 of the system in communication. A timing circuit
163, which is used in connection with the flushing of lines 150, 162, 154 and 156, has a relay winding 162 and a switching contact 164.
The flushing process is carried out independently by each control when the distribution process for each group of distribution stations has ended. The switching contact 164 is normally closed. Since the distribution station V3 is furthest away from the three distribution stations V3, V4 and V2 from the source 100 feeding it, this distribution station is supplied first. It is assumed that neither of the other two stations in the group is supplied. Switches 122, 120 and 118 are all open, generating a demand signal for each of these stations. The conduit 150 contains two manually operated gate valves or plates 166 and 168, one or the other of which is closed depending on which of the sources supplies the station Vs.
If the station V8 is to be supplied from the source 100, the line is shut off by means of the slide 166. On the other hand, if station V3 is to be supplied from source 102, gate 168 is closed while gate 166 is opened.
The gate valves 166 and 168 can optionally be actuated by servo magnets which are controlled by the selector circuits 128 and 130. If the switch 116 is closed and the level switch 122 is open, the valve assigned to station V3 is opened via the following circuit: conductor 135, switch contact 164, conductor 137, 139, 141, switch contact c of selector circuit 130, conductor 143, 174, Contact B of the distribution circuit 108, this contact being normally closed, conductor 176, connection contact 7, conductor 178 and winding 180. By energizing the winding 180, the valve V3 is opened so that this material can be taken up from the source 100. At the same time, the delivery circuit 182, which is adjacent to the timing control circuit 163, is supplied with current from connection contact 4 of the distribution circuit 108.
Power is supplied to the delivery circuit 182 via the following circuit: connection contact 4 of the distribution circuit 108, relay break contact D of the distribution circuit 108, conductor 184, connection contact 5 of the distribution circuit 108, conductor 186, 188, switching contact d, which is closed, conductor 190, conductor 192, connection contact 5 of the main connection terminal 115, conductor 194, safety switch 196, which is normally closed, relay winding 198, conductor 200 and negative mains connection contact L2. The excitation of the winding 198 closes the relay contact 202 of the delivery circuit so that the source 100 is supplied with current via the conductors 204 and 206. The connection contacts 10 and 11 of the connection box 115 are connected to a motor and to a switching arrangement (both not shown).
If this motor is switched on, material flows from the source 100 via the line 150 through the open valve V3, behind which the line is shut off by the slide 166. Material is fed to this station until the level switch 122 indicates that the requirements of this station have been met. The transport of the material through the lines takes place under the influence of the negative pressure generated by the fan 310.
The fan 310 is supplied with power from an independent mains connection 311; however, it would also be possible to connect this fan in such a way that its operation would depend on the operation of the distribution device.
By closing the switch 122, the relay winding 208 of the distribution circuit 108 is energized via the conductors 207 and 209, the relay contacts B and D of this circuit, which are normally closed, are opened, while at the same time the normally open contacts A and C of this circuit getting closed. As a result of this switchover, the winding 180 is de-energized, so that the valve V3 is closed, the opening of the contact D interrupting the supply process since the relay winding 198 has become de-energized. The relay winding 208 of the distribution circuit 108 is energized as long as the switch 122 and the contact A remain closed; the contact A serves as a locking contact for the relay winding 208.
Since the supply process to station V3 has been completed and, on the other hand, the level switch 120 of station V4 indicates a requirement, the corresponding valve must now be opened. The valve V4 is opened via the following circuit: connection contact 3 of the distribution circuit 108, conductor 212, switch contact e of the selector circuit, conductor 214, conductor 216, conductor 218, break contact B of the distribution circuit 106, conductor 220, connection contact 7 of the distribution circuit 106 Conductor 222 then energizes coil 224, thereby opening valve V4. The circuit is closed via the conductor 226, the connection contact 8 and the negative connection contact 2 of the distribution circuit 106.
In order to now supply material from the source 100 to the corresponding station via the open valve V4, the delivery circuit 182 must be energized as follows: connection contact 4 of the distribution circuit 106, normally closed contact D of this circuit, conductor 228, connection contact 5 of this circuit, conductor 230, 232 and 190. As a result, the relay winding 198 of the delivery circuit 182 is energized and the switch 202 is closed, so that the motor (not shown) of the source 100 is put into operation.
The material supplied by the source 100 is fed via the lines 150 and 154 to the valve V4, which allows it to be deposited at the distribution station arranged below it. The supply of material continues until the level switch 120 is closed and thus indicates that the requirements of the corresponding station have been met. By closing the switch 120, the relay winding 234 of the distribution circuit 106 is excited, to be precise via the line 219.
As a result, the normally open contacts A and C of the distribution circuit 106 are closed, while the normally closed contacts B and D are opened. This changeover, which corresponds to the described changeover of the distribution circuit 108, makes the winding 224 of the valve V4 de-energized and the power supply to the relay winding 198 of the delivery circuit 182 is also interrupted. Distribution circuit 106 is still energized with contacts A and C and contacts B and D open. The distribution of material to the distribution station V5, the need for which is indicated by the open switch 188, takes place in a manner similar to that for the stations V3 and V4. This process is controlled by the distribution circuit 104, which corresponds in all details to the distribution circuits 106 and 108.
When the requirements of station V5 are met, winding 236 is de-energized by distribution circuit 104, valve V5 is closed and, at the same time, the power supply to the delivery circuit is interrupted.
At the end of the supply process, the relay contacts of the distribution circuit 104 are located, i. contacts A, B, C and D, in the same position as the contacts of the distribution circuits 106 and 108. Contacts A and C are closed, while contacts B and D are open. It should be noted that if relays 208 and 234 are energized when level switches 120 and 122 are closed, they will remain energized even if switches 120 and 122 are reopened since contact A of distribution circuits 104, 106 and 108 holds the relay energized.
This ensures that the distribution stations are filled one after the other and the subsequent process cannot be interrupted by a distribution station that is further away from the source than the station that is being supplied at the corresponding point in time when the associated level switch is opened.
The switching contacts a, b, c, d and e of the selector switches 128 are open, as mentioned, and thus indicate that only the distribution stations V1 and V2 are being supplied from the source 102. According to the principle that the station which is furthest away from the associated source is supplied first, the station located under valve V2 is taken into account first. The main connection box 238 corresponds to the connection box 115 with the exception that the connections Lq and L2 are not used. As already mentioned, it is irrelevant to which of the two main connection boxes the two power lines are connected. The switch 240 is the on / off switch for the distribution of material from the source 102 and, when switched on, the corresponding circuits are supplied with current.
The power is supplied via the conductors 136 and 148, which are connected to the connection 9 of the main connection box 115, and of which the conductor 148 is connected to the connection 9 of the box 238, specifically via the conductors 170 and 242.
The connection 9 of the box 238 is connected via the conductors 244 to the timing control circuit 246, which is formed from the relay 250 and the normally closed contact 248. Contact 248 is connected to terminal 3 of box 238 via conductor 252. To initiate the distribution process to the most distant station in group V2 and V1, whose level switches 124 and 126 are open, power is supplied to distribution circuit 110 as follows: Conductor 254, 256, 258, 260, switch contact a of selector circuit 130, conductor 202, 264 , 266, 268, connection 4 of the distribution circuit 110.
The winding 270 of the valve V2 is excited as follows: connection 4 of the distribution circuit 110, conductor 272, relay contact B, conductor 274, connection 7, conductor 276 and back via the conductor 278 connected to the connection 8 of the distribution circuit 110. Via the conductor 279 , which is connected to the earth connection 2, the circuit is closed; valve 202 is thus open and material from source 102 can be fed to the appropriate station.
The delivery circuit 294 for the source 102 is switched on via the following circuit: connection 4 of the distribution circuit 110, contact B, conductor 280, connection 5. Power is supplied to connection 5 of the box 238 via the conductors 282 and 284. From terminal 5 of box 238, relay winding 286 is energized through conductor 288 and normally closed safety switch 290. As a result of the excitation of the winding 286, the switch 292 of the conveying circuit 294 is closed, so that a voltage is applied to the connections 10 and 11 of the box 238. The connections 10 and 11 are in turn connected to a motor of the source 102, as has already been described in connection with the source 100 and the connections 10 and 11 of the box 115.
When the feed circuit is energized, material is supplied from source 102 via lines 150 and 158 and the open valve V2 to the appropriate distribution station. If the requirements of the distribution station are met, the level switch 124 is closed, whereby the relay winding 296 of the distribution circuit is excited.
Level switch 124 and relay winding 296 are connected to one another via conductors 298 and 300 or 302 and 304. By energizing the winding 296, the normally closed contacts B and D are opened and the normally open contacts A and C are closed. This switchover, which is similar to the switchover described in connection with stations V3 and V4 and V5, closes valve V2 and terminates the delivery process by interrupting the power supply to winding 286 of delivery circuit 294.
The station supplied via valve V1, the need for which is indicated by level switch 126, is now supplied with material in a manner similar to that of station V2. This process is controlled via the distribution circuit 112 and the winding 306 of the valve V1. Terminal 4 of distribution circuit 112 receives power through conductors 300 and 301 when level switch 126 is closed.
When the needs of the distribution stations are met by the sources 100 and 102, the lines 150, 154, 156 and 158 are cleaned of residues of material from the distribution process just described. The cleaning process for the stations supplied by the source 100 does not necessarily have to be delayed until the stations V1 and V are served. Similar to the distribution process, the cleaning process can also be carried out independently for each group of distribution stations. It is assumed, however, that the distribution process for stations V1 and V2 has ended and the relay windings of distribution circuits 110 and 112 are energized, so that the corresponding contacts A, B, C and D are switched.
From Fig. 1A it can be seen that when the winding 296 of the distribution circuit 110 is energized, the contacts B and D, which effect the conveyance of material and the closing of the valve, are open, while the contacts A and C are in the closed Position. Closing contact A when the needs of station V2 are met ensures that the next station, i.e. V1 is operated, even if the level switch 124, which indicates the need of station V2, opens again in the meantime. Contact A keeps relay winding 296 energized to ensure that station V1's needs are met in any case before station V can be serviced again.
When the contact of the distribution circuit 110 is closed, this valve can be opened through the winding 270 of the valve V2. However, before this winding can be excited, the needs of station V1, which is indicated by level switch 126, must be met. If the needs of this station are met, the level switch 126 is closed, whereby the contacts A, B, C and D of the distribution circuit 112 are switched over; this allows winding 306 of valve V1 to be energized. The current required to excite the windings 270 and 306 is thus supplied via the conductors 305, 307 and 308 when the level switch 126 closes, since the connection 4 is live.
If conductor 308 is energized, connection 6 of distribution circuit 112 is also energized, and connection 6 of distribution circuit 110 via conductors 311, 313 and 315.
The windings 270 and 306 are thus excited via the closed contacts C of the distribution circuits 110 and 112, so that the valves V1 and V2 are opened and the residues in the lines 150, 158 and 160 can be rinsed out. The time period available for the flushing process is determined by the delay winding 250. The delay winding 250 is energized through conductors 311, 317, 319 and 321. If the delay time of the winding 250 has expired, the normally closed contact 248 is opened, whereby the power supply to all distribution circuits of the station group comprising the valves V1 and V2 is interrupted.
The distribution process can now begin again at this group.
A similar flushing process is carried out in lines 150, 154 and 156 which lead to valves V3, V4 and V5. This flushing process is started as soon as the demand of the station controlled by the valve V5 is met, which is indicated by the closing of the switch 118. As already mentioned, the distribution circuit 104 corresponds completely to the other distribution circuits 106, 108, 110 and 112 Level switch 118 closes, this energizes the relay winding of distribution circuit 104, so that contacts A, B, C and D are switched.
Thus, the valve V5 is closed and the power supply to the delivery circuit 182 is interrupted.
The power supply for initiating the flushing process for valve group V2, V4 and V2 is provided from connection 4 of distribution circuit 104 via lines 327, 329 and 331. This means that connections 6 of all distribution circuits 104, 106 and 108 of this group are connected via lines 333, 335, 337, 339 and 341 live. At the same time, the connection 6 of the main connection box 115 is also energized.
The windings 180, 224 and 336 of the valves V3, V4 and V5 are energized since all contacts C are closed. This opens the valves V3, V4 and V5. The fan 310, which is constantly in operation, now sucks all residues from the lines 150, 154 and 156 into the nearest distribution stations.
The duration of the flushing process is determined by the time control circuit 163, which is formed from the delay relay 162, which is excited via the conductors 343, 345 and 347. In the excited state, the delay relay opens the switching contact 164, whereby the flushing process is ended. After a certain period of time, the contact 164 falls back into its closed normal position, whereby the distribution process to the distribution stations controlled by the valves V2, V4 and V5 can begin again.
After the flushing process, the selectors 128 and 130 can be switched over at any time, so that the station controlled by the valve V3 is supplied with material from the source 102 instead of such from the source 100.
It can be seen from this that a distribution process can be carried out by using this device, by means of which two different materials from two different material sources can be distributed simultaneously, the distribution processes being controlled independently of one another.
As already mentioned, the material is conveyed by the vacuum or the negative pressure generated by the fan 310. This fan can be controlled magnetically by the main switch, but for the sake of simplicity of illustration an independent power supply to this fan is shown.
Fig. 2, consisting of Figs. 2A and 2B shows another embodiment of a distribution device in which the selection of the distribution stations takes place automatically and which is extremely versatile, since the distribution stations can either all be fed from one source or all from the other source or only predetermined stations are fed by each of the sources: In the special case the device has four stations, but this number could also be increased, for example. There are two sources labeled A and B, and these sources can either supply all stations or the two closest stations by automatically selecting the stations to be supplied from a specific source before the start of the distribution process.
In this device, too, two main junction boxes are provided, which are labeled 400 and 402. A distribution circuit 404, 406, 408 and 410 is provided for each of the stations. The selector circuits are formed by switches 412, 414, 416 and 418, each of which has five switch positions labeled a, b, c, d and e. All four selector circuits 412, 414, 416 and 418 are connected to one another and are operated with one another. The switching contacts a, b, c, d and e or their connections determine the sources from which the individual distribution stations are supplied. To simplify the explanation, the individual contacts of switches a, b, c, d and e are labeled with the numbers 1, 2, 3, 4 and 5. These contacts designated at switch a of the selector circuit 414 show which possible combinations result from the system.
In position 1, all four distribution stations are supplied from source B on the right-hand side. In position 2, three stations (V1, V2 and V3) are supplied from source B, while the remaining station (V4) is supplied from source A on the left side of the facility. In position 3, two stations (V1 and V2) are supplied from source B, while the two other stations (Va and V4) are supplied to the individual distribution stations by level switches 444, 446, 448 and 450. These switches are assigned to the individual distribution stations and connected to the associated distribution circuits 404, 406, 408 and 410.
For the following explanation it is assumed that all stations have registered a requirement, i.e. that all level switches 444, 446, 448 and 450 are open.
When the step switches a, b, c, d, and e of the selector circuits 412, 414, 416 and 418 are in position 5, the first station to be operated is the one assigned to valve V1. Normally the valve V1 is closed, but it is opened via the following circuit: conductor 442, conductor 452, contact 5 of the step switch a of the selector circuit 418, conductor 458 and conductor 460. This conductor 460 is connected to terminal 4 of terminal 462 of the distribution circuit 410 connected. Terminal 4 is connected to terminal 7 of terminal 462 via conductor 464, conductor 466, contact B1 of distribution circuit 410, conductor 468.
The energization of the winding 470 opens the valve V1. The delivery circuit 484 is energized by the fact that the line 472 is connected via the contact D1 of the distribution circuit 410 and the conductor 474 to the connection 5 of the terminal 462, the connection 5 via the conductor 476, the position 5 of the step switch d of the selector circuit 418, the conductor 478 and the conductor 480 is connected to the connection 5 of the terminal 424 in the control circuit 484. As a result, the winding 482 of the delivery circuit 484 is excited, so that the normally open contact 486 is closed. When the normally open contact 486 closes, a voltage occurs at the connections 10 and 11 of the terminal 424. The connections 10 and 11 are connected to a conveyor device which contains a three-phase motor and which is similar to the conveyor device mentioned earlier.
By switching on the conveying circuit, material is conveyed from the source A through the line 488 to the line 490 containing the valve V1, through which the material is fed to the corresponding distribution station.
The conveyance of the material in the lines takes place through the fan 492 and the air outlet 494.
The fan 492 can be switched on by either the control circuit A or the control circuit B; However, it is also possible to switch on this fan independently, which is driven by the power source labeled 496. The level switch 444 closes when the needs of the station supplied via the valve V1 are met. Closing this switch energizes the relay winding 498 so that the associated contacts A1, B1, C1 and D1 of the distribution circuit 410 are switched. The contacts Al and C1, which are normally open, are closed, while the normally closed contacts: and D1 are opened.
Opening contact B1 opens valve V1 because the associated winding 470 is de-energized (opening contact B1 disconnects the delivery circuit of the main control unit by de-energizing winding 482), so that switching contact 486 opens and the material feed from source A is interrupted. Since switch 446 is also open, the station associated with valve V2 is now being supplied with material from source A. The valve V2, which is assigned to the distribution circuit 408, is opened by the closing of the level switch 444 of the distribution circuit 410, whereby not only the winding 498 is excited, but the connection 3 of the terminal 462 receives power via the conductor 500.
The conductor 502, which is connected to the conductor 504 via the switch contact b of the selector circuit 418, is thereby also connected to the switch contact c in position 5 of the selector circuit 416.
This switching contact is connected to connection 4 of terminal 506 via conductor 508. The winding 514 of the valve V2. is excited from terminal 4 via line 510, normally closed contact D2, line 512 and terminal 7. Through the now open valve V2, material can be fed from source A to the assigned station when the conveying circuit 484 is switched on. The delivery circuit is switched on from connection 4 via conductor 510, normally closed contact D2, conductor 516, connection 5, position 5 of step switch d of selector circuit 416, conductor 518, conductor 520 and conductor 480 to connection 5 of the Terminal 424. The delivery circuit 484 is thus switched on in the same way as described in connection with the delivery via valve V1.
The delivery circuit 484 now causes the supply of material from the source A through the line 488 and the line 522 to the valve V2, where this material is fed to the corresponding station. If the requirements of this station are met, the valve 446 closes.
As a result, the winding 524 is excited, whereby the normally closed contacts B. and D are opened and the normally open contacts A2 and C are closed. As a result of this switchover, the valve V2 is closed when the winding 514 is de-energized, while the delivery circuit 484 is interrupted when the winding 482 is de-energized.
Since the level switch 448 is open and indicates a requirement of the station V3, the associated station is now served. The valve V3 is opened when the level switch 446 closes, in that connection 3 of terminal 506 becomes live via conductor 526. Accordingly, connection 4 of terminal 532 receives power via conductor 528, position 5 of step switch b in selector circuit 416, conductor 530 and position 5 of step switch c of selector circuit 414, this switching contact being via conductor 534 with that of the terminal 532 of the distribution circuit 406 associated terminal 4 is connected.
The winding 536 of the valve V8 is excited from the connection 4 of the terminal 532 via the conductor 538, the contact B2 of the distribution circuit 506 and the conductor 540, which is connected to the connection 7 of the terminal 532. At the same time, the conveying circuit is set by the conductor 542 emanating from connection 4 of terminal 532, via contact B3 of the distribution circuit 406, conductor 544, connection 5 of terminal 532, conductor 546, position 5 of step switch d of selector circuit 414 , conductor 548 and conductor 480 are turned on by energizing winding 482 of conveying circuit 484. This moves material from source A through lines 488 and 550 of the station associated with valve V8.
If the level switch 448 closes and thus indicates that the requirements of the corresponding distribution station have been met, the winding 532 is energized, whereby the normally closed contacts B8 and D3 are opened and the normally open contacts A5 and C3 of the distribution circuit 406 are closed. As a result of this switchover, the valve V3 is closed when the winding 536 is de-energized and the supply of material is terminated by switching off the conveying circuit 484 when the winding 482 is de-energized.
When level switch 448 is closed, valve V4 is opened via the following circuit: Line 554, connection 3 of terminal 532, conductor 556, position 5 of step switch b in selector circuit 414, conductor 558, position 5 of step switch c in selector circuit 412, conductor 560 , Connection 4 of terminal 562, conductor 564, contact B4 of the distribution circuit 404, conductor 566 and connection 7 of terminal 562. When the winding 565 is excited, valve V4 opens so that material can be fed to the corresponding station. The delivery circuit is switched on via conductor 568, contact D4 of distribution circuit 404, conductor 570, connection 5 of terminal 562, conductor 572, position 5 of step switch d in selector circuit 412, conductor 574 and conductor 480, by connecting winding 482 over connection 5 of terminal 424 is energized.
The supply of material from the source A takes place via the lines 488 and 576 and the open valve V4.
If the requirements of the corresponding station are met, the level switch 450 closes and thus energizes the winding 578. The contacts A4, B4, C4 and D4 are thus switched so that the winding 564 of the valve V4 and the winding 482 of the delivery circuit 484 are de-energized will.
Closing the level switch 450 not only ends the distribution process, but also generates an indication that the device is ready for the flushing process, since station V4 is the last station in the device to be supplied. By closing the level switch 450, the timing control circuit 440 is switched on and at the same time all valves are opened so that residues in lines 488, 490, 522, 550 and 576 can be fed through these valves to the nearest distribution stations. This process takes place as follows: Terminal 4 of terminal 562 receives power via conductor 580 when switch 450 is closed.
Via the conductor 582, which starts from this connection, the valve V4 becomes the conductor 584, connection 6 of the terminal 562, conductor 586, the now closed contact C4 of the distribution circuit 404, via position 5 of the step switch d in the selector circuit 412, the conductor 566 and connection 7 of terminal 562 open. The other valves are opened by conductor 584 via position 5 of step switch e in selector circuit 412 via conductors 586 and 588. The coil of valve V3 is energized through the circuit including conductor 590, conductor 592, terminal 6 of terminal 532, conductor 620, contact C5 and conductor 540.
The winding of valve V5 is energized through the circuit including conductor 588, conductor 594, conductor 596, terminal 6 of terminal 506, contact C, and conductor 512. The winding of valve V1 is excited via conductor 588, conductor 598, conductor 600, conductor 602, contact Cl of distribution circuit 410 and conductor 468. At the same time, timing control circuit 432 is excited via conductor 588, namely via connection 6 of the terminal 424 and the ladder 604.
The winding 438 of the timing control circuit 440 belongs to a pneumatic delay relay; it closes the switching contact 434 in the excited state and opens the same after a predetermined time, which is determined by the size of the system or device. When the delay time has expired, the winding 438 is completely de-energized and the switching contact 434 is closed again in order to be able to start the distribution process again.
The main circuit B consists of the same two circuit components as the main circuit A, i.e. from the delivery circuit 606, consisting of the switching contact 608 and the winding 610 and the timing control circuit 612, which also contains a delay relay with a winding 614 and a switching contact 616. The operation of the control circuit B with regard to the control of the distribution process from the source B is exactly the same as that of the main control circuit A, provided that the step switches a, b, c, d and e are in their respective positions.
The versatility of the system is not limited by the number of distribution stations. While the step switches show contacts arranged in a straight line, in most cases they are rotary switches that can assume five different positions. The number of distribution stations can be increased or decreased as required at both ends. The addition or removal of stations can be done by adding or removing the appropriate circuits that are parallel to the existing stations.