Gefaltete und sich beim Füllen entfaltende Verpackung
Die Erfindung ermöglicht eine raumsparende Verpackung in der Liefer- und Lagerform eines planliegenden Faltengebildes, vorzugsweise aus flexiblen Werkstoffen, das, zum Gebrauch entfaltet, für sich allein zu einem standfesten Hohlbehälter für flüssige, pasteuse, pulvrige und sonstige Füllgüter wird, das aber erforderlichenfalls auch mit einem stabilen, faltbaren und klappbaren Aussenbehälter zu einer Funktionsform kombiniert wird, welche beim Aufstellen des Aussenbehälters gleichzeitig die selbsttätige Entfaltung des Faltengebildes zu einem Innenbehälter in seine Füllstellung ermöglicht.
Verpackungen für flüssige und andere Füllgüter sind bekannt zumeist als geblasene, gezogene, gewickelte, geschweisste oder ähnlich hergestellte Hohlkörper, die jedoch als Leergut ausserordentlich voluminös sind und deshalb hohe Transport- und Lagerkosten verursachen. Die zur Vermeidung dieses wirtschaftlichen Übelstandes bisher versuchten und bekanntgewordenen Lösungen, z. B. durch Eindrücken der einen Hohlkörperhälfte in die andere das Raumvolumen abzubauen, werden teuer erkauft durch eintretenden Materialverzug, Spannungskorrosion, Faltbrüche und Knickbrüche, die sich wiederum auf die Zuverlässigkeit und die Haltbarkeit derartiger Verpackungen höchst nachteilig auswirken.
Zudem erfordert das Zurückrichten in die Ausgangsform eines füllbereiten Hohlkörpers einen verteuernden Arbeitsgang durch Aufblasen oder andere Hilfen, weil das Zurückrichten allein durch den Druck des einfliessenden Füllgutes meist nicht möglich ist.
Bekannt sind auch Lösungen, aus einem geeigneten Schlauch- oder Flachmaterial zunächst einen rechteckigen Flachbeutel zu gestalten und diesen vor dem Abfüllvorgang zu einem kubischen oder quaderartigen bzw. prismenartigen Behälter zu formen. Bei der Ausformung seiner vier Behälterwandflächen sowie der notwendigen Boden- und Deckfläche müssen die aus dem Ursprungsflachbeutel bzw. Zuschnitt verbleibenden vier bzw. acht Dreieckstücke als sogenannte Dreieckohren in einem zeitaufwendigen und deshalb kostenverursa chenden Arbeitsgang eigens nach unten, oben oder seitlich umgeschlagen bzw. eingezogen werden.
Diese Dreiecksohren aber sind damit Toträume , in denen zunächst einmal Luftpolster eingeschlossen werden und in die dann auch das Füllgut meist in geringen Mengen nachdringt, welches nun gewissermassen als Film zwischen zwei Wandflächen wie tot ruht. Oxydationsanfällige Füllgüter, wie z. B. Fruchtsäfte, Gemüsesäfte, Milchprodukte, Öle, Fette, empfindliche Aromenstoffe und dergl. mehr, oder auch durch Bakterien leicht zur Pilzbildung neigende Lebensmittel verderben an diesen Dreiecksohrenpartien je nach Lagerbedingung in kurzer oder kürzerer Zeit, noch beschleunigt durch eine gewisse Permeabilität der für diese Verpackungsart zumeist verwendeten Stoffe und Kunststoffe, zumal das Verhältnis Oberfläche zu Füllstoffmenge an diesen Stellen einfach extrem ungünstig ist.
Dieser grosse Mangel wurde auch von einer bekannten Verpackung übernommen, die einen derartigen Flachbeutel in Kombination mit einem Umkarton vorsieht. Als weiterer Nachteil tritt an dieser Verpackung hinzu, dass der separat angelieferte Flachbeutel im Ab füllbetrieb erst dreidimensional vorgeformt werden muss, um dann noch in einem weiteren Arbeitsgang die aus dem Flachbeutel oder Zuschnitt heraus unvermeidlich anfallenden bedenklichen Dreiecks ohren auszurichten.
Das alles bedeutet aber für den Abfüller ein umständliches, zeit- und kostenaufwendiges Manipulieren.
Das letztgenannte Übel versucht eine andere bekannte Verpackung nun dadurch zu beheben, dass sie den Flachbeutel gleich als Innenauskleidung bzw. als Innenbeutel an zwei sich gegenüberliegende Wandflächen des Umkartons durch Kleben festlegt, wodurch der Innenbeutel sich beim Aufstellen des Umkartons zwar zu einem vollvolumigen Behälter aufrichtet, wobei aber auch wiederum und unvermeidlich die zuvor beschriebenen, recht kritischen Dreiecks ohren entstehen.
Ein wie hier vorliegender vollvolumiger Behälter aber besitzt zudem den Nachteil, dass die in ihm befindliche Luft beim Befüllen nicht schnell genug durch die Einfüllöffnung entweichen kann und deshalb ein rationelles und sicheres Befüllen nicht immer möglich ist vor allem, wenn Füllstoffe zur Schaumbildung neigen. Darüber hinaus mindern die am Umkarton dieser Verpackung funktionsnotwendig angebrachten zwei zusätzlichen Flächenrillen die Stapelfähigkeit und Stabilität sehr wesentlich. Denn die mittig gerillten Wandflächen sind durch diese Falzrillen geschwächt und neigen deshalb im Zustand der abgefüllten Verpackung zur Ausbuchtung und Deformation.
Daraus ergab sich die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe, die in der Schaffung einer vollkommeneren Verpackung besteht, welche einmal die an bisher bekanntgewordenen Verpackungen vorhandenen und zuvor aufgezeigten Mängel beseitigt, hierbei jedoch auch alle Forderungen nach Material-, Raum- und Kosteneinsparungen sowohl in der Herstellung wie in ihrer Verwendung voll berücksichtigt.
Diese Aufgabe wurde ertindungsgemäss gelöst durch ein gefaltetes Gebilde, welches acht Trapezflächen besitzt, die in Form von vier, in ihren äusseren Kanten von Spitze zu Spitze laufenden und in ihrer Basis paarweise durch gemeinsame Grundlinien verbundenen, trapezflächigen, um eine gemeinsame Mittelachse angeordneten Faltenteilen derart miteinander verbunden sind, dass sich beim Füllen die vier trapezflächigen Faltenteile aus ihrer Lage heraus zu einem sechsflächigen würfel- oder quaderartigen Behälter entfalten, wobei die den Trapezen zugrunde liegenden Rechtecke vier Man telflächen ergeben und die jeweils acht der in den Trapezen verbleibenden,
mit ihrer Spitze in der Achse zusammenstossenden Dreiecke sich hierbei zu je einer viereckigen Boden- bzw. Deckfläche unter Vermeidung jeglicher Dreiecksohren schirmartig ausspreizen.
Zur Bildung einer Behälteröffnung können zwei der aufeinanderliegenden Trapezschenkel einer Falte des Faltengebildes schlauchartig verlängert und zu einer Ein- und Ausgusstülle ausgezogen werden. In der Einund Ausgussöffnung kann ausserdem ein Schraubstutzen mit Schraubkappe angeordnet sein.
Zur besseren Handhabe der Verpackung können, wenn dieselbe nicht mit einem Umkarton versehen ist, Handgriffe oder sonstige Tragvorrichtungen direkt am Faltengebilde vorgesehen sein.
Unter Weglassung der Deckfläche kann in Bedarfsfällen ein nach oben offener beutel- bzw. kastenartiger Faltbehälter gebildet werden, der nach dem Füllvorgang durch Aufschweissen oder Aufkleben einer Deckfolie oder in beliebiger anderer Weise geschlossen wird. Es ist auch möglich, durch geometrische Sinde- rung der Faltenflächen beliebige abgeänderte Behälterformen in Fassform, Pyramidenstumpfform oder dergl. herzustellen.
Soll die Verpackung einen Umkarton erhalten, dann werden die beiden Rechteckflächen der Trapezflächen, die die Ein- und Ausgussöffnung einschliessen, zwischen zwei nebeneinanderliegenden und zusammenhängenden Wandinnenflächen des Umkartons eingeklebt.
Für Verpackungen mit Umkarton wird zweckmässig der Deckel des Umkartons in einer unterhalb der Dek kelfläche liegenden, perforierten oder durch Reissband gebildeten Linie bis zur halben Deckeltiefe aufreissbar und zu einer verstärkten Kartonhandhabe über die feste Deckelhälfte zurückklappbar ausgebildet.
Nachfolgend wird die Erfindung an Hand der Zeichnungen, die Ausführungsbeispiele der Erfindung zum Gegenstand haben, näher erläutert und beschrieben:
Fig. 1 zeigt die Grundform des zusammengefalteten Behälters mit einer angeformten Einfüll- bzw. Ausguss öffnung;
Fig. la zeigt einen Schnitt nach der Linie I-I in Fig. 1;
Fig. 2 zeigt die Grundform des zusammengefalteten Behälters nach Fig. 1, wobei einer Falte drei Falten gegenüberliegen;
Fig. 3 zeigt den Behälter nach Fig. 1 bzw. 2 gefüllt;
Fig. 4 zeigt eine abgewandelte Ausführungsform, gefüllt;
Fig. 5 zeigt den sechseckig zusammengefalteten Behälter als Innenbehälter in Kombination mit einem teilweise aufgeschnittenen Aussenbehälter bzw.
Umkarton;
Fig. 6 zeigt den selbsttätig aufgefalteten Innenbehälter nach dem Aufstellen des Aussenbehälters;
Fig. 7 zeigt die gleiche Verpackungskombination voll ausgeformt nach beendetem Füllvorgang;
Fig. 8 zeigt die Handhabung der gefüllten Verpakkung beim Entleeren.
Die Grundform der Verpackung ist im flachen Zustand ein symmetrisches Faltengebilde 1 bestehend aus acht Trapezflächen 2, die durch gemeinsame Grundlinien 3, und Decklinien 4 in Wechselfolge miteinander verbunden sind derart, dass um eine gemeinsame Achse 5 vier trapezflächige Falten entstehen.
Die in einer Flachfalte 6 aufeinanderliegenden Trapezschenkel 7 sind ebenfalls miteinander fugenlos verbunden und vereinen sich mit ihren Spitzen 8 an beiden Achsenden zu einer gemeinsamen dicht geschlossenen Spitze 9. Die vier Flachfalten 6 der Verpackung können um die gemeinsame Achse 5 so gelagert werden, dass je nach Erfordernis wahlweise entweder vier oder drei zu eins oder zwei zu zwei Falten aufeinanderliegen.
Beim Auffalten der Verpackung durch Aufblasen oder Füllvorgang bzw. Auseinanderziehen verändern sich die vier trapezflächigen Falten 6 aus ihrer Lage heraus zu einem sechsflächigen würfel- oder quaderartigen Behälter 10 (Fig. 3, 4, 7) in der Weise, dass die den Trapezen zugrunde liegenden Rechtecke 11 vier Mantelflächen 12 ergeben, und dass die jeweils acht der in den Trapezen 2 verbleibenden, mit ihrer Spitze in der Achse 5 zu sammenstossenden Dreiecke 13 sich hierbei zu der viereckigen Bodenfläche 14 und Deckfläche 15 schirmartig ausspreizen. Hierbei bilden die Decklinien 4 der Trapeze die vier Mantelkanten des entfalteten Behälters und die in der Achse 5 zusammenstossenden Trapezschenkel 7 die Diagonalen 16 seiner Boden- bzw. Deckfläche, ohne dass oxydationsbewirkende Toträume zurückbleiben. Das ist ein wesentlicher Vorteil der Erfindung.
An dem vorstehend beschriebenen Behälter entsteht mindestens eine Einfüll- bzw. Ausgussöffnung 17 da durch, dass zumindest eine Falte 6 an den zwei aufein anderliegenden Trapezschenkeln 7 unverbunden also offen bleibt. Zur vollkommeneren Handhabung des Behälters ist es zweckmässig, diese so entstandene Ein füll- bzw. Ausgussöffnung 17 mit einer schlauchartigen Verlängerung 18 zu versehen, dergestalt, dass gegen über der Grundform die Trapezflächen 2 der offenen Falte 6 durch Änderung des Schenkelwinkels unter gleichzeitiger Verlängerung der Decklinie 4 bis zu parallelogrammartigen Flächen vergrössert werden, so dass hieraus ein schlauchartiges Ansatzstück entsteht.
Die aufeinanderliegenden Kanten des Ansatzstückes können, vom Achsende ausgehend, in variabler Länge miteinander verbunden werden, wodurch mit Abschneiden der Spitze die Grösse der Einfüll- bzw. Ausgussöffnung 17 bestimmt wird.
Nach Befüllen des Behälters kann die Einfüllöffnung 17 beliebig verschlossen werden, je nach vorliegendem Werkstoff und Zweckmässigkeit durch Verschweissen, Verkleben, Heften usw.
Die Anordnung der Ausgussöffnung an der Ecke des Behälters ist von wesentlichem Vorteil, weil hierdurch jeder Stau vermieden und ein ideales, restloses Entleeren über eine Behälterrinne erreicht ist.
In einer weiteren Ausführungsart nach der Erfindung ist die Anbringung eines Schraubstutzens mit Schraubkappe vorgesehen, die an dem Ansatzstück bzw. in die Einfüllöffnung oder an einer beliebig anderen Partie des Behälters erfolgen kann. Ebenso ist es möglich, den Behälter mit entsprechenden Handgriffen oder sonstigen Tragevorrichtungen beliebiger Art zu versehen.
Es ist ohne weiteres möglich, auch einen offenen beutel- oder kastenartigen Behälter ohne Deckfläche 15, also mit einer maximal grossen Einfüllöffnung zu fertigen, die nach dem Füllvorgang durch Schweissen, Kleben oder in anderer geeigneter Form geschlossen wird.
Weiter lassen sich durch geometrische Anderung der Faltenflächen beliebig andere Behälterformen erreichen. Beispielsweise ergeben ungleichschenklige Trapeze aufgefaltet Körper mit ungleichen Grund- bzw. Deckflächen oder die Änderung der geraden Decklinie in einen Kreisbogen einen fassartigen Behälter (Fig. 4) oder die Änderung der parallelen Decklinie in eine ge genüber der Grundlinie schräglaufende Decklinie einen pyramidenstumpfartigen Behälter usw.
In einem noch weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung ist vorgesehen, das Faltengebilde 1 in Kombination mit einem entsprechenden Aussenbehälter bzw.
Umkarton 19 als Innenbehälter 20 zu verwenden. Der Innenbehälter kann in den Aussenbehälter so eingebracht werden, dass einer Falte und zwar jener mit der Einfüll- bzw. Ausgussöffnung 17 drei aufeinanderliegende Falten 6 gegenüberliegen, so dass der planliegende Innenbehälter 20 die Figur eines Sechsecks (Fig. 5) zeigt. Die den Sechsecken zugehörenden Rechtecke 11 sind zwischen zwei nebeneinanderliegende und zusammenhängende Wandinnenflächen 21 des Aussenbehälters 19 eingeklebt, und zwar liegt die Ausguss öffnung im inneren Winkelstoss 22 der beiden Wandflächen. Hierdurch wird der Vorteil erreicht, dass beim Aufstellen bzw. Aufschlagen des Aussenbehälters um 900 sich der Innenbehälter völlig selbsttätig aus seinem Planozustand entfaltet und sich in seine Füllstellung aufrichtet.
Diese selbsttätige Entfaltung aber erbringt den weiteren Vorteil, dass sich die freibeweglichen, nicht angeklebten Faltenlagen saugend an die angeklebten Wandflächen 21 des Innenbehälters 20 einziehen, so dass der Innenbehälter selbst fast luftleer bleibt (Fig.
6). Dadurch kann der nachfolgende Füllvorgang rationell mit sehr hoher Geschwindigkeit erfolgen und es wird die sonst bei luftgefüllten Behältern oft auftretende lästige Schaumbildung von vornherein vermieden. Beim Entleeren des Behälters dagegen erfolgt die Rückstellung der Wandung des Innenbehälters durch Aussendruck, so dass der Behälter selbst fast keine Luft einzieht und gluckerfreies Entleeren ohne Spritzen erfolgen kann.
Schon das Aufrichten der Verpackung in Abfüllbereitschaft ist gegenüber den bekannten Verpackungen vorteilhafter dadurch, dass einmal das Einbringen des sonst separaten Innen- bzw. Einstellbehälters 20 mit allen verteuernden zusätzlichen Vorbereitungsarbeiten wegfällt, dass weiter für das Einschlagen der Bodenklappen 23 weniger Handgriffe erforderlich sind, weil der erfindungsgemässe Falt- bzw. Innenbehälter keine Dreiecksohren besitzt, die beim Aufstellen bzw. beim Schliessen bekannter Verpackungen erst zu richten bzw. über die Seitenklappen des Aussenbehälters zu schlagen sind.
In Fig. 8 ist die Handhabe der gefüllten Verpackung beim Entleerungsvorgang dargestellt. Eine Deckelhälfte 24 des Umkartons 19 ist unterhalb der Deckelfläche an der vorperforierten bzw. durch Reissband gebildeten Linie 25 bis zur halben Deckeltiefe aufgerissen und über die verbleibende, feste Deckelhälfte zurückgeklappt. Dadurch ergibt sich ein verstärkter Eingriff für eine bequeme Handhabung der Verpackung beim Entleeren.
Die Verpackung nach der Erfindung kann gefertigt werden je nach Einsatzerfordernissen aus Kunststoff-, Papier, Verbund- und beschichteten Materialien oder sonstigen geeigneten Werkstoffen aller Art im Blas-, Sinter-, Giess-, Klebe-, Schweiss- und anderen geeigneten Herstellungsverfahren.
Packaging that is folded and unfolds when it is filled
The invention enables space-saving packaging in the delivery and storage form of a flat fold structure, preferably made of flexible materials, which, when unfolded for use, becomes a stable hollow container for liquid, pasty, powdery and other filling goods, but if necessary also with a stable, foldable and collapsible outer container is combined into a functional form which, when the outer container is set up, simultaneously enables the fold structure to unfold automatically to form an inner container in its filling position.
Packaging for liquid and other filling goods are mostly known as blown, drawn, wound, welded or similarly produced hollow bodies, which, however, are extremely voluminous as empties and therefore cause high transport and storage costs. The solutions that have been tried and known so far to avoid this economic disadvantage, z. B. to reduce the volume of space by pressing one hollow body half into the other, are paid for dearly by occurring material distortion, stress corrosion, folding breaks and kinking breaks, which in turn have a highly detrimental effect on the reliability and durability of such packaging.
In addition, turning back into the initial shape of a hollow body ready to be filled requires an expensive operation by inflating or other aids, because turning back is usually not possible solely through the pressure of the filling material flowing in.
Solutions are also known to first design a rectangular flat bag from a suitable tubular or flat material and to shape it into a cubic or cuboid or prism-like container before the filling process. When shaping its four container wall surfaces as well as the necessary bottom and top surface, the four or eight triangular pieces remaining from the original flat bag or blank must be turned over or drawn in as so-called triangular ears in a time-consuming and therefore costly work step specifically downwards, upwards or to the side .
These triangular ears, however, are dead spaces in which air cushions are initially enclosed and into which the filling material then usually penetrates in small quantities, which now rests as a film between two wall surfaces as if dead. Products susceptible to oxidation, such as B. fruit juices, vegetable juices, dairy products, oils, fats, sensitive flavors and the like, or foods that are easily susceptible to fungus formation due to bacteria spoil on these triangular ears in a short or shorter time depending on the storage conditions, accelerated by a certain permeability of the for them The type of packaging mostly used materials and plastics, especially since the ratio of surface to amount of filler at these points is simply extremely unfavorable.
This major deficiency was also taken over by a known packaging which provides such a flat pouch in combination with an outer box. Another disadvantage of this packaging is that the separately delivered flat bag first has to be preformed three-dimensionally in the bottling plant in order to then align the questionable triangular ears that inevitably arise from the flat bag or blank in a further operation.
However, all of this means laborious, time-consuming and costly manipulation for the bottler.
Another known packaging tries to remedy the last-mentioned problem by fixing the flat bag as an inner lining or as an inner bag to two opposing wall surfaces of the outer box by gluing, whereby the inner bag erects itself into a full-volume container when the outer box is set up, but also in turn and inevitably the previously described, quite critical triangular ears arise.
A full-volume container like the one here, however, also has the disadvantage that the air in it cannot escape quickly enough through the filling opening during filling and therefore efficient and safe filling is not always possible, especially if fillers tend to foam. In addition, the two additional surface grooves attached to the outer box of this packaging, which are necessary for the function, reduce the stackability and stability very significantly. This is because the centrally grooved wall surfaces are weakened by these folding grooves and therefore tend to bulge and deform when the packaging is filled.
This gave rise to the problem underlying the invention, which consists in creating a more perfect packaging which once eliminates the previously identified deficiencies in previously known packaging, but also all requirements for material, space and cost savings in production as fully taken into account in their use.
According to the invention, this object was achieved by a folded structure which has eight trapezoidal surfaces, which are in the form of four trapezoidal folds arranged around a common central axis, running in their outer edges from tip to tip and connected in pairs by common baselines that when filling the four trapezoidal fold parts unfold out of their position to form a hexagonal cube-like or cuboid-like container, whereby the rectangles on which the trapezoids form four shell surfaces and the eight of the remaining in the trapezoids,
with their apex in the axis colliding triangles spread out like an umbrella to form a square bottom or top surface, avoiding any triangular ears.
To form a container opening, two of the trapezoidal legs lying on top of one another of a fold of the fold structure can be extended in the manner of a hose and pulled out to form an pouring spout and pouring spout. A screw connector with a screw cap can also be arranged in the pouring-in and pouring-out opening.
For better handling of the packaging, if the packaging is not provided with an outer box, handles or other carrying devices can be provided directly on the fold structure.
If the top surface is omitted, an upwardly open bag or box-like collapsible container can be formed, which is closed after the filling process by welding or gluing on a cover film or in any other way. It is also possible to produce any desired modified container shapes in barrel shape, truncated pyramid shape or the like by geometrically reducing the fold surfaces.
If the packaging is to receive an outer box, then the two rectangular surfaces of the trapezoidal areas, which enclose the pouring and pouring opening, are glued between two adjacent and contiguous inner wall surfaces of the outer box.
For packaging with an outer box, the lid of the outer box is expediently designed to be torn open up to half the lid depth and to a reinforced cardboard handle over the fixed lid half in a lying underneath the kelfläche Dek, perforated or formed by tear tape.
The invention is explained and described in more detail below with reference to the drawings that relate to exemplary embodiments of the invention:
Fig. 1 shows the basic shape of the folded container with an integrally molded filling or pouring opening;
Fig. La shows a section along the line I-I in Fig. 1;
FIG. 2 shows the basic shape of the folded container according to FIG. 1, with three folds lying opposite one fold;
Fig. 3 shows the container according to Fig. 1 or 2 filled;
4 shows a modified embodiment, filled;
Fig. 5 shows the hexagonally folded container as an inner container in combination with a partially cut-open outer container or
Outer box;
6 shows the automatically unfolded inner container after the outer container has been erected;
7 shows the same packaging combination fully formed after the filling process has ended;
8 shows the handling of the filled packaging during emptying.
The basic shape of the packaging in the flat state is a symmetrical fold structure 1 consisting of eight trapezoidal surfaces 2, which are interconnected by common base lines 3 and cover lines 4 in alternation such that four trapezoidal folds arise around a common axis 5.
The trapezoidal legs 7 lying on top of one another in a flat fold 6 are also seamlessly connected to one another and combine with their tips 8 at both ends of the axis to form a common, tightly closed tip 9. The four flat folds 6 of the packaging can be stored around the common axis 5 so that, depending on Requirement either four or three to one or two to two folds lie on top of one another.
When the packaging is unfolded by inflating or filling or pulling it apart, the four trapezoidal folds 6 change from their position to form a hexagonal cube-like or cuboid-like container 10 (FIGS. 3, 4, 7) in such a way that the trapezoids on which the trapezoids are based Rectangles 11 result in four lateral surfaces 12, and that the eight of the triangles 13 remaining in the trapezoids 2, butting with their apex in the axis 5, spread out like an umbrella to form the square bottom surface 14 and top surface 15. The top lines 4 of the trapezoids form the four outer edges of the unfolded container and the trapezoidal legs 7 colliding in the axis 5 form the diagonals 16 of its bottom or top surface, without any dead spaces which cause oxidation. This is a major advantage of the invention.
At least one filling or pouring opening 17 is created on the container described above because at least one fold 6 on the two trapezoidal legs 7 lying on top of one another remains unconnected, ie open. For more complete handling of the container, it is useful to provide this resulting filling or pouring opening 17 with a hose-like extension 18, in such a way that the trapezoidal surfaces 2 of the open fold 6 by changing the leg angle while extending the cover line compared to the basic shape 4 can be enlarged up to parallelogram-like surfaces, so that a hose-like extension piece is created from this.
The edges of the extension piece lying on top of one another can be connected to one another in variable lengths, starting from the axis end, whereby the size of the filling or pouring opening 17 is determined by cutting off the tip.
After filling the container, the filling opening 17 can be closed as desired, depending on the material and expediency by welding, gluing, stapling, etc.
The arrangement of the pouring opening at the corner of the container is of considerable advantage because it avoids any jam and ideal, complete emptying is achieved via a container channel.
In a further embodiment according to the invention, the attachment of a screw connection with a screw cap is provided, which can take place on the extension piece or in the filling opening or on any other part of the container. It is also possible to provide the container with appropriate handles or other carrying devices of any kind.
It is also easily possible to manufacture an open bag-like or box-like container without a top surface 15, that is to say with a maximally large filling opening, which is closed after the filling process by welding, gluing or in another suitable form.
Any other container shapes can also be achieved by changing the geometry of the fold surfaces. For example, unfolded trapezoids with unequal sides result in bodies with unequal base or top surfaces or the change of the straight top line into an arc of a barrel a barrel-like container (Fig. 4) or the change of the parallel top line into a top line inclined relative to the base line a truncated pyramid-like container etc.
In yet another embodiment of the invention it is provided that the fold structure 1 is combined with a corresponding outer container or
Use outer box 19 as inner container 20. The inner container can be introduced into the outer container in such a way that one fold, namely the one with the filling or pouring opening 17, faces three folds 6 lying on top of one another, so that the flat inner container 20 shows the shape of a hexagon (FIG. 5). The rectangles 11 belonging to the hexagons are glued between two adjacent and contiguous inner wall surfaces 21 of the outer container 19, specifically the spout opening is in the inner angular joint 22 of the two wall surfaces. This has the advantage that when the outer container is set up or opened by 900, the inner container unfolds completely automatically from its flat state and straightens into its filling position.
This automatic unfolding, however, has the further advantage that the freely movable, non-glued layers of folds are sucked into the glued-on wall surfaces 21 of the inner container 20, so that the inner container itself remains almost empty (Fig.
6). As a result, the subsequent filling process can be carried out efficiently at a very high speed and the annoying foam formation that otherwise often occurs with air-filled containers is avoided from the outset. When the container is emptied, on the other hand, the wall of the inner container is reset by external pressure, so that the container itself draws in almost no air and can be emptied without gagging without splashing.
Even the erection of the packaging in readiness for filling is more advantageous than the known packaging, in that the introduction of the otherwise separate inner or setting container 20 with all the expensive additional preparatory work is no longer necessary, and furthermore, fewer manipulations are required for turning the bottom flaps 23, because the The collapsible or inner container according to the invention does not have any triangular ears which have to be straightened when setting up or closing known packagings or which have to be knocked over the side flaps of the outer container.
In Fig. 8 the handling of the filled packaging is shown during the emptying process. A lid half 24 of the outer carton 19 is torn open below the lid surface at the pre-perforated or formed by tear tape line 25 to half the lid depth and folded back over the remaining, fixed lid half. This results in increased intervention for convenient handling of the packaging when emptying.
The packaging according to the invention can be manufactured from plastic, paper, composite and coated materials or other suitable materials of all kinds by blowing, sintering, casting, gluing, welding and other suitable manufacturing processes, depending on the application requirements.